System
Die Erfindung betrifft ein System gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE102017102605A1 bzw. US2017253241 A1 ist ein System bekannt geworden, das eine Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Prozessor und einem Speicher umfasst. Das System kann Teil einer Interaktive modellprädiktive Steuerung (MPC) sein. Hierbei handelt es sich um eine Steuermethodologie, die zur Steuerung autonomer Fahrzeuge, wie etwa mindestens zweier autonomer Fahrzeuge, die entsprechend ein Mehrfahrzeugsystem bilden, verwendet werden kann. Das Mehrfahrzeugsystem könnte die Steuerziele des ersten Fahrzeugs mittels jeder individuellen MPC-Steuerung mit den Steuerzielen des zweiten Fahrzeugs abstimmen. Wenn zum Beispiel das erste Fahrzeug eine Straße verlassen muss, indem es an zweiten Fahrzeugen vorbeifährt, müssen die zweiten Fahrzeuge rechts des ersten Fahrzeugs möglicherweise langsamer werden oder weiter in quasistationären Zuständen betrieben werden, um plötzliche Bewegungsänderungen zu vermeiden, die Störung des ersten Fahrzeugs verursachen könnten, das beabsichtigt, eine Straße zu verlassen.
Aus der DE102017102605A1 bzw. US2017253241A1 ist insbesondere die Kombination der einzelnen System aktuatoren unter einem Hauptcontroller bekannt. Die Aktoren werden unter Verwendung eines modellbasierten Hauptcontrollers zusammengesetzt, wobei die getrennte Leistung der Aktoren jedoch auf einem suboptimalen Niveau bleibt.
Insbesondere bei kritischen Manövern, wie Bremsen+Lenken, Beschleunigen+Lenken, Doppelspurwechsel, etc. arbeiten die Lenk-, Brems- und Antriebssysteme parallel, werden aber gegenseitig gestört, da sie getrennt entwickelt wurden und gesteuert werden.
Wenngleich also in der DE102017102605A1 bzw. US2017253241 A1 bereits ein vorteilhaftes Fahrzeug bzw. System und Verfahren beschrieben wird, so besteht dennoch Verbesserungsbedarf, insbesondere hinsichtlich des Zusammenspiels der einzelnen Systemaktuatoren.
Hier setzt die vorliegende Erfindung an und macht es sich zur Aufgabe, ein verbessertes Fahrzeug mit einem System vorzuschlagen, welches die oben skizzierten
Nachteile überwindet, zumindest aber mindert. Insbesondere soll ein Fahrzeug mit einem System vorgeschlagen werden, welches ein verbessertes, insbesondere dazu eingerichtet ist, optimale Leistung, Effizienz und Stabilität des Fahrzeuges, in welches es implementiert ist, zu gewährleisten, zumindest dem nahe zu kommen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Fahrzeug mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass das System, insbesondere der Controller, dazu eingerichtet ist, dass er einen Regelalgorithmus ausführt, der alle Aktoren, insbesondere die Bremsenaktuatoreinrichtung, Antriebsaktuatoreinrichtung und/oder Lenkungsaktuatoreinrichtung, handhabt, um optimale Leistung, Effizienz und Stabilität zu erreichen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Merkmalen der Unteransprüche. Die Gegenstände bzw. Merkmale der verschiedenen Ansprüche können grundsätzlich beliebig miteinander kombiniert werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Controller eine Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Prozessor und einem Speicher umfasst.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Controller eine Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Prozessor und einem Speicher umfasst
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Bewegungsbahn-Einrichtung insbesondere einen Bewegungsbahndatenausgang umfasst, und/oder die Kostenfunktionseinrichtung insbesondere einen Eingang und/oder einen Kinematikreferenzmodelldatenausgang umfasst, und/oder die dynamisches-Modell-Einrichtung insbesondere einen Eingang und/oder einen Fahrzeugkraftdatenreferenzausgang umfasst, und/oder die Summiereinrichtung insbesondere einen + Eingang, einen - Eingang, und/oder einen Ausgang umfasst, und/oder der Controller insbesondere einen erster Eingang, einen zweiten Eingang, einen Bremsenaktuatorausgang, einen Antriebsaktuatorausgang und/oder einen Lenkungsaktuatorausgang umfasst, und/oder die Bremsenaktuatoreinrichtung insbesondere einen Eingang, einen Drehmomentsdatenausgang und/oder einen
Zustandsdatenausgang umfasst, und/oder die Antriebsaktuatoreinrichtung insbesondere einen Eingang, einen Drehmomentsdatenausgang und/oder einen Zustandsdatenausgang umfasst, und/oder die Lenkungsaktuatoreinrichtung insbesondere einen Eingang, einen Drehmomentsdatenausgang und/oder einen Zustandsdatenausgang umfasst, und/oder der Multiplexer insbesondere einen ersten Eingang, einen zweiten Eingang, einen dritten Eingang und/oder einen Ausgang umfasst, und/oder das Fahrzeug insbesondere einen ersten Eingang, einen zweiten Eingang, einen dritten Eingang und/oder einen Fahrzeugzustandsdatenausgang umfasst.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Bewegungsbahndatenausgang der Referenz-Bewegungsbahn-Einrichtung vorzugsweise mit dem Eingang der Kostenfunktionseinrichtung verbunden ist, und/oder der Kinematikreferenzmodelldatenausgang der Kostenfunktionseinrichtung vorzugsweise mit dem Eingang der dynamisches-Modell-Einrichtung verbunden ist, und/oder der Fahrzeugkraftdatenreferenzausgang der dynamisches-Modell-Einrichtung vorzugsweise mit dem + Eingang der Summiereinrichtung verbunden ist, und/oder der Ausgang der Summiereinrichtung vorzugsweise mit dem ersten Eingang des Controllers verbunden ist, und/oder der Bremsenaktuatorausgang des Controllers vorzugsweise mit dem Eingang der Bremsenaktuatoreinrichtung verbunden ist, und/oder der Antriebsaktuatorausgang des Controllers vorzugsweise mit dem Eingang der Antriebsaktuatoreinrichtung verbunden ist, und/oder der Lenkungsaktuatorausgang des Controllers vorzugsweise mit dem Eingang der Lenkungsaktuatoreinrichtung verbunden ist, und/oder der Zustandsdatenausgang der Bremsenaktuatoreinrichtung vorzugsweise mit dem ersten Eingang des Multiplexers verbunden ist, und/oder der Zustandsdatenausgang der Antriebsaktuatoreinrichtung mit dem zweiten Eingang des Multiplexers verbunden ist, und/oder der Zustandsdatenausgang der Lenkungsaktuatoreinrichtung mit dem dritten Eingang des Multiplexers verbunden ist, und/oder der Ausgang des Multiplexers mit dem zweiten Eingang des Controllers verbunden ist, und/oder der Drehmomentsdatenausgang der Bremsenaktuatoreinrichtung mit dem ersten Eingang des Fahrzeuges verbunden ist, und/oder der Drehmomentsdatenausgang der Antriebsaktuatoreinrichtung mit dem zweiten Eingang des Fahrzeuges verbunden ist, und/oder der Drehmomentsdatenausgang der Lenkungsaktuatoreinrichtung mit dem dritten Eingang
des Fahrzeuges verbunden ist, und/oder der Fahrzeugzustandsdatenausgang des Fahrzeugs mit dem - Eingang der Summiereinrichtung verbunden ist.
In einerweiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass in dem System, insbesondere in der Referenz-Bewegungsbahn-Einrichtung 1, eine Referenz-Trajektorie, insbesondere berechnet aus den Eingaben des Fahrers oder aus einer externen Quelle, mit Zeit- und Positionshorizont, verfügbar ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass in dem System, insbesondere in der Kostenfunktionseinrichtung, eine Kostenfunktion verfügbar ist, insbesondere ein Bezugsfahrzeugzustand unter der Bezugstrajektorie, vorzugsweise als Reihe kinematischer Zustände, Fahrzeuggeschwindigkeitsprofil, Gierprofil, Beschleunigungsprofil und/oder Ruckprofil, etc., die insbesondere durch den Fahrgastkomfort und/oder Verkehrsregeln, etc. bestimmt wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das System, insbesondere der Controller, zur Überprüfung der Verfügbarkeit der Aktuatoren eingerichtet ist, insbesondere welche Aktuatoren verfügbar sind und welcher Aktuator Einschränkungen hat, beispielsweise wenn das Antriebssystem im Rückfallmodus ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das System, insbesondere der Controller, zur Bestimmung der erforderlichen
Fahrzeugkräfte, insbesondere basierend auf einem dynamischen Modell zur Realisierung der Kostenfunktion, eingerichtet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das System, insbesondere der Controller, zur Bestimmung der gewünschten
Drehmomentverteilung zwischen Lenk-, Antriebs- und Bremsaktuatoren unter Berücksichtigung der Aktuatorbegrenzungen zur Erzeugung der gewünschten Fahrzeugkräfte auf der Grundlage des dynamischen Modells eingerichtet ist.
In einerweiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das System, insbesondere der Controller, zur Drehmomentbetätigung eingerichtet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das System, insbesondere der Controller, zur Schätzung/Messung des Aktuator- und Fahrzeugzustands und Rückmeldung zu den oben genannten Punkten eingerichtet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems.
Folgende Bezugszeichen werden in der Figur verwendet:
1 Referenz-Bewegungsbahn-Einrichtung
2 Kostenfunktionseinrichtung
3 Dynamisches-Modell-Einrichtung
4 Summiereinrichtung
5 Controller
6 Bremsenaktuatoreinrichtung
7 Antriebsaktuatoreinrichtung
8 Lenkungsaktuatoreinrichtung
9 Multiplexer
10 Fahrzeug
11 Bewegungsbahndatenausgang
21 Eingang
22 Kinematikreferenzmodelldatenausgang
Eingang
Fahrzeugkraftdatenreferenzausgang
+ Eingang - Eingang Ausgang erster Eingang zweiter Eingang
Bremsenaktuatorausgang
Antriebsaktuatorausgang
Lenkungsaktuatorausgang
Prozessor
Speicher
Eingang
Drehmomentsdatenausgang
Zustandsdatenausgang
Eingang Drehmomentsdatenausgang
73 Zustandsdatenausgang
81 Eingang
82 Drehmomentsdatenausgang
83 Zustandsdatenausgang
91 erster Eingang
92 zweiter Eingang
93 dritter Eingang
94 Ausgang
101 erster Eingang
102 zweiter Eingang
103 dritter Eingang
104 Fahrzeugzustandsdatenausgang
Dabei gelten Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit einem Verfahren beschrieben sind selbstverständlich auch im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung und umgekehrt, sodass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann. Außerdem kann ein ggf. beschriebenes erfindungsgemäßes Verfahren mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchgeführt werden.
Ein erfindungsgemäßes System umfasst insbesondere eine Referenz-Bewegungsbahn- Einrichtung 1, eine Kostenfunktionseinrichtung 2, eine dynamisches-Modell-Einrichtung
3, eine Summiereinrichtung 4, einen Controller 5, eine Bremsenaktuatoreinrichtung 6, eine Antriebsaktuatoreinrichtung 7, eine Lenkungsaktuatoreinrichtung 8, einen Multiplexer 9 und ein Fahrzeug 10, insbesondere Kraftfahrzeug.
Die Bewegungsbahn-Einrichtung 1 umfasst insbesondere einen Bewegungsbahndatenausgang 11.
Die Kostenfunktionseinrichtung 2 umfasst insbesondere einen Eingang 21 und/oder einen Kinematikreferenzmodelldatenausgang 22.
Die dynamisches-Modell-Einrichtung 3 umfasst insbesondere einen Eingang 31 und/oder einen Fahrzeugkraftdatenreferenzausgang 32.
Die Summiereinrichtung 4 umfasst insbesondere einen + Eingang 41, einen - Eingang 42 und/oder einen Ausgang 43.
Der Controller 5 umfasst insbesondere einen erster Eingang 51, einen zweiten Eingang 52, einen Bremsenaktuatorausgang 53, einen Antriebsaktuatorausgang 54 und/oder einen Lenkungsaktuatorausgang 55. Der Controller umfasst insbesondere eine Datenverarbeitungsvorrichtung mit einem Prozessor 56 und einem Speicher 57.
Die Bremsenaktuatoreinrichtung 6 umfasst insbesondere einen Eingang 61, einen Drehmomentsdatenausgang 62 und/oder einen Zustandsdatenausgang 63.
Die Antriebsaktuatoreinrichtung 7 umfasst insbesondere einen Eingang 71, einen Drehmomentsdatenausgang 72 und/oder einen Zustandsdatenausgang 73.
Die Lenkungsaktuatoreinrichtung 8 umfasst insbesondere einen Eingang 81, einen Drehmomentsdatenausgang 82 und/oder einen Zustandsdatenausgang 83.
Der Multiplexer 9 umfasst insbesondere einen ersten Eingang 91 , einen zweiten Eingang 92, einen dritten Eingang 93 und/oder einen Ausgang 94.
Das Fahrzeug 10 umfasst insbesondere einen ersten Eingang 101, einen zweiten Eingang 102, einen dritten Eingang 103 und/oder einen Fahrzeugzustandsdatenausgang 104.
Wie aus dem Diagramm gemäß Fig. 1 ersichtlich, ergeben sich bevorzugt folgende Daten bzw. Informationsströme zwischen den vorgenannten Komponenten.
Der Bewegungsbahndatenausgang 11 der Referenz-Bewegungsbahn-Einrichtung 1 ist vorzugsweise mit dem Eingang 21 der Kostenfunktionseinrichtung 2 verbunden.
Der Kinematikreferenzmodelldatenausgang 22 der Kostenfunktionseinrichtung 2 ist vorzugsweise mit dem Eingang 31 der dynamisches-Modell-Einrichtung 3 verbunden.
Der Fahrzeugkraftdatenreferenzausgang 32 der dynamisches-Modell-Einrichtung 3 ist vorzugsweise mit dem + Eingang 41 der Summiereinrichtung 4 verbunden.
Der Ausgang 43 der Summiereinrichtung 4 ist vorzugsweise mit dem ersten Eingang 51 des Controllers 5 verbunden.
Der Bremsenaktuatorausgang 53 des Controllers 5 ist vorzugsweise mit dem Eingang 61 der Bremsenaktuatoreinrichtung 6 verbunden.
Der Antriebsaktuatorausgang 54 des Controllers 5 ist vorzugsweise mit dem Eingang 71 der Antriebsaktuatoreinrichtung 7 verbunden.
Der Lenkungsaktuatorausgang 55 des Controllers 5 ist vorzugsweise mit dem Eingang 81 der Lenkungsaktuatoreinrichtung 8 verbunden.
Der Zustandsdatenausgang 63 der Bremsenaktuatoreinrichtung 6 ist vorzugsweise mit dem ersten Eingang 91 des Multiplexers 9 verbunden.
Der Zustandsdatenausgang 73 der Antriebsaktuatoreinrichtung 7 ist vorzugsweise mit dem zweiten Eingang 92 des Multiplexers 9 verbunden.
Der Zustandsdatenausgang 83 der Lenkungsaktuatoreinrichtung 8 ist vorzugsweise mit dem dritten Eingang 93 des Multiplexers 9 verbunden.
Der Ausgang 94 des Multiplexers 9 ist vorzugsweise mit dem zweiten Eingang 52 des Controllers 5 verbunden.
Der Drehmomentsdatenausgang 62 der Bremsenaktuatoreinrichtung 6 ist vorzugsweise mit dem ersten Eingang 101 des Fahrzeuges 10 verbunden.
Der Drehmomentsdatenausgang 72 der Antriebsaktuatoreinrichtung 7 ist vorzugsweise mit dem zweiten Eingang 102 des Fahrzeuges 10 verbunden.
Der Drehmomentsdatenausgang 82 der Lenkungsaktuatoreinrichtung 8 ist vorzugsweise mit dem dritten Eingang 103 des Fahrzeuges 10 verbunden.
Der Fahrzeugzustandsdatenausgang 104 des Fahrzeugs 10 ist vorzugsweise mit dem - Eingang 42 der Summiereinrichtung 4 verbunden.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Controller dazu eingerichtet ist, dass er einen Regelalgorithmus ausführt, der alle Aktoren, insbesondere die Bremsenaktuatoreinrichtung 6, Antriebsaktuatoreinrichtung 7 und/oder
Lenkungsaktuatoreinrichtung 8, handhabt, um optimale Leistung, Effizienz und Stabilität zu erreichen. Die Steuereingänge, vorzugsweise aller, fahrzeugdynamischen Aktuatoren, insbesondere Eingang 61 der Bremsenaktuatoreinrichtung 6, Eingang 71 der Antriebsaktuatoreinrichtung 7 und/oder Eingang 81 der Lenkungsaktuatoreinrichtung 8, werden so berechnet, dass jeder Aktuator in seinem optimalen Bereich arbeiten kann, um maximale Leistung, Effizienz und Stabilität auf der Fahrzeugebene zu erreichen.
Es ist vorzugsweise vorgesehen, dass in dem System, insbesondere in der Referenz- Bewegungsbahn-Einrichtung 1, eine Referenz-Trajektorie, insbesondere berechnet aus den Eingaben des Fahrers oder aus einer externen Quelle, mit Zeit- und Positionshorizont, verfügbar ist.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass in dem System, insbesondere in der Kostenfunktionseinrichtung 2, eine Kostenfunktion verfügbar ist, insbesondere ein Bezugsfahrzeugzustand unter der Bezugstrajektorie, vorzugsweise als Reihe kinematischer Zustände, Fahrzeuggeschwindigkeitsprofil, Gierprofil,
Beschleunigungsprofil und/oder Ruckprofil, etc., die insbesondere durch den Fahrgastkomfort und/oder Verkehrsregeln, etc. bestimmt wird.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das System, insbesondere der Controller 5, zur Überprüfung der Verfügbarkeit der Aktuatoren eingerichtet ist, insbesondere welche Aktuatoren verfügbar sind und welcher Aktuator Einschränkungen hat, beispielsweise wenn das Antriebssystem im Rückfallmodus ist.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das System, insbesondere der Controller 5, zur Bestimmung der erforderlichen Fahrzeugkräfte, insbesondere basierend auf einem dynamischen Modell zur Realisierung der Kostenfunktion, eingerichtet ist.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das System, insbesondere der Controller 5, zur Bestimmung der gewünschten Drehmomentverteilung zwischen Lenk-, Antriebs und Bremsaktuatoren unter Berücksichtigung der Aktuatorbegrenzungen zur Erzeugung der gewünschten Fahrzeugkräfte auf der Grundlage des dynamischen Modells eingerichtet ist.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das System, insbesondere der Controller 5, zur Drehmomentbetätigung eingerichtet ist.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das System, insbesondere der Controller 5, zur Schätzung/Messung des Aktuator- und Fahrzeugzustands und Rückmeldung zu den oben genannten Punkten eingerichtet ist.