EP4248024A1 - Sanitärarmatur und verfahren zur herstellung einer karbonisierten flüssigkeit - Google Patents

Sanitärarmatur und verfahren zur herstellung einer karbonisierten flüssigkeit

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EP4248024A1
EP4248024A1 EP21814697.5A EP21814697A EP4248024A1 EP 4248024 A1 EP4248024 A1 EP 4248024A1 EP 21814697 A EP21814697 A EP 21814697A EP 4248024 A1 EP4248024 A1 EP 4248024A1
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EP
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additive
liquid
sanitary fitting
container
carbonated liquid
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Jens REUNERT
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Grohe AG
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Definitions

  • an additive can be added to the CO2 by the device.
  • the additive can be fed to the liquid with the CO2 and/or the liquid can be mixed with the CO2 and the additive by the carbonator.
  • the additive can be, for example, a fluid, such as a gas and/or a liquid.
  • the liquid can, for example, be given a property that promotes health or well-being for a user.
  • the additive can be supplied to the CO2 by the device in particular before the liquid is mixed with the CO2 by the carbonator.
  • the CO2 can in particular be miscible with the additive by the device, so that the additive is present in the CO2 for example in the form of a (spray) mist.
  • the device can have a nozzle, for example, by means of which the additive can be sprayed into the CO2.

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Abstract

Sanitärarmatur (7), die mit einer Vorrichtung (1) zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit, mit einem Karbonisierer (2) zum Versetzen einer Flüssigkeit mit CO2 verbunden ist, wobei dem CO2 durch die Vorrichtung (1) ein Additiv zufügbar ist. Weiterhin wird ein Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit vorgeschlagen.

Description

Sanitärarmatur und Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitärarmatur und ein Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit. Die Sanitärarmatur und das Verfahren dienen insbesondere der Bereitstellung der karbonisierten Flüssigkeit an einem Spülbecken und/oder Waschbecken.
Bekannt sind Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit mit einem Karbonisierer, durch den einer Flüssigkeit, insbesondere Wasser, Kohlendioxid (CO2) zusetzbar ist. Durch den Karbonisierer ist das CO2 insbesondere unter hohem Druck in die Flüssigkeit pressbar. Hierzu kann der Karbonisierer mit einem CO2-Behälter in Form eines CO2-Zylinders verbunden sein, in dem das CO2 für den Karbonisierer vorgehalten wird. Um der karbonisierten Flüssigkeit einen gewünschten Geschmack zu verleihen, kann die karbonisierte Flüssigkeit durch einen Benutzer der Vorrichtung anschließend beispielsweise mit einem Sirup gemischt werden. Dies ist jedoch mit zusätzlichem Aufwand verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten Probleme zumindest teilweise zu lösen und insbesondere eine Sanitärarmatur mit einer Vorrichtung zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit anzugeben, mit der die karbonisierte Flüssigkeit mit geringerem Aufwand herstellbar ist. Ebenso soll ein Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit angegeben werden, mit dem die karbonisierte Flüssigkeit mit geringerem Aufwand herstellbar ist.
Diese Aufgaben werden gelöst mit einer Sanitärarmatur und einem Verfahren gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. Es ist darauf hinzuweisen, dass die in den abhängigen Patentansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale in beliebiger technologisch sinnvoller Weise miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren. Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt werden.
Hierzu trägt eine Sanitärarmatur bei, die mit einer Vorrichtung zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit verbunden ist, wobei die Vorrichtung einen Karbonisierer zum Versetzen einer Flüssigkeit mit CO2 aufweist, wobei dem CO2 durch die Vorrichtung ein Additiv zufügbar ist.
Die Sanitärarmatur ist mit einer Vorrichtung verbunden, wobei die Sanitärarmatur beispielsweise an einem Waschbecken oder Spülbecken anordenbar bzw. angeordnet ist. Mittels der Sanitärarmatur ist die karbonisierte Flüssigkeit insbesondere in ein Trinkgefäß, wie zum Beispiel eine Flasche, Glas oder Becher, abfüllbar. Bei der Sanitärarmatur handelt es sich insbesondere nicht um einen Zapfhahn bzw. Schankhahn, wie diese insbesondere in der Gastronomie verwendet werden. Neben der karbonisierten Flüssigkeit ist mit der Sanitärarmatur insbesondere zumindest eine weitere Flüssigkeit, wie Kaltwasser, Warmwasser, Mischwasser und/oder Heißwasser (beispielsweise mit einer Heißwasser-Temperatur von 95 °C (Celsius) bis 100 °C, zapfbar. Die Sanitärarmatur kann ein Armaturengehäuse aufweisen, das bevorzugt zumindest teilweise aus (Guss- )Metall, wie zum Beispiel Messing, und/oder Kunststoff besteht. Das Armaturengehäuse kann einen Auslauf aufweisen, der starr oder bewegbar, insbesondere verschwenkbar und/oder zumindest teilweise ausziehbar, an dem Armaturengehäuse befestigt ist. Das Armaturengehäuse und/oder der Auslauf können zumindest eine Auslauföffnung für die karbonisierte Flüssigkeit aufweisen. Über die zumindest eine Auslauföffnung ist die karbonisierte Flüssigkeit insbesondere an eine Umgebung der Sanitärarmatur abgebbar. Das Armaturengehäuse ist insbesondere an einem Träger, wie zum Beispiel einer Arbeitsplatte, einem Waschtisch, dem Spülbecken oder Waschbecken befestigbar. Hierzu kann der Träger eine Montageöffnung aufweisen, in die das Armaturengehäuse mit einem Montageabschnitt einsteckbar und/oder an der das Armaturengehäuse mit einem Befestigungselement, beispielsweise nach Art einer Mutter, befestigbar ist. Die Sanitärarmatur kann ein Mischventil zum Mischen von Kaltwasser und Warmwasser zu Misch- wasser mit einer gewünschten Mischwassertemperatur umfassen. Das Mischventil ist insbesondere zumindest teilweise in dem Armaturengehäuse bzw. einem unteren Teil des Armaturengehäuses angeordnet. Das Kaltwasser ist dem Mischventil insbesondere über eine Kaltwasserleitung und das Warmwasser über eine Warmwasserleitung zuführbar. Das Kaltwasser kann dabei eine Kaltwassertemperatur aufweisen, die insbesondere maximal 25 °C (Celsius), bevorzugt 1 °C bis 25 °C, besonders bevorzugt 5 °C bis 20 °C beträgt. Das Warmwasser kann eine Warmwassertemperatur aufweisen, die insbesondere maximal 90 °C, bevorzugt 25 °C bis 90 °C, besonders bevorzugt 55 °C bis 65 °C, beträgt. Die Sanitärarmatur ist insbesondere in einer Küche anordenbar und/oder an einer Montagefläche, wie zum Beispiel einer Arbeitsplatte einer Küche, befestigbar. Die Vorrichtung kann insbesondere unterhalb der Montagefläche der Sanitärarmatur, beispielsweise in einem Schrank, anordenbar sein und/oder mit der Sanitärarmatur, dem Armaturengehäuse und/oder der Auslauföffnung über eine Flüssigkeitsleitung, beispielsweise nach Art eines flexiblen Schlauchs, verbunden sein. Hierzu kann die Vorrichtung bzw. ein Gehäuse der Vorrichtung beispielsweise eine Höhe von maximal 60 cm, eine Breite von maximal 40 cm und/oder eine Tiefe von maximal 60 cm (Zentimeter) aufweisen.
Zur Herstellung der karbonisierten Flüssigkeit weist die Vorrichtung einen Karbonisierer auf, der insbesondere in dem Gehäuse der Vorrichtung insbesondere mit weiteren Komponenten der Vorrichtung, beispielsweise einem Filter für eine Flüssigkeit, einem Kühler für die Flüssigkeit, einem Heizer für die Flüssigkeit, einer Pumpe für die Flüssigkeit, zumindest eine Flüssigkeitsleitung für die Flüssigkeit und/oder einer (insbesondere elektronischen) Steuerung der Vorrichtung, angeordnet ist. Bei der Flüssigkeit kann es sich insbesondere um (Trink-)Wasser handeln. Hierzu ist die Vorrichtung bzw. der Karbonisierer mit einer Flüssigkeitsquelle, beispielsweise einer mit einem öffentlichen Wasserversorgungsnetz verbundenen Wasserleitung, verbindbar. Mithilfe der Pumpe ist ein Flüssigkeitsdruck der Flüssigkeit in dem Karbonisierer erhöhbar, beispielsweise auf 8 bis 10 bar. Mittels des Karbonisierers ist die Flüssigkeit mit CO2 versetzbar. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass mittels des Karbonisierers der Flüssigkeit CO2, insbesondere unter hohem Druck, zuführbar ist, sodass sich das CO2 in der Flüssigkeit insbesondere löst und/oder zumindest teilweise mit der Flüssigkeit zu Kohlensäure reagiert.
Weiterhin ist dem CO2 durch die Vorrichtung ein Additiv hinzufügbar. Dies kann insbesondere bedeuten, dass das Additiv mit dem CO2 der Flüssigkeit zuführbar ist und/oder die Flüssigkeit durch den Karbonisierer mit dem CO2 und dem Additiv versetzbar ist. Bei dem Additiv kann es sich beispielsweise um ein Fluid, wie zum Beispiel ein Gas und/oder eine Flüssigkeit, handeln. Durch das Additiv kann der Flüssigkeit beispielsweise eine für einen Benutzer gesundheits- oder wohlfühlfördernde Eigenschaft verleihbar sein. Das Additiv kann dem CO2 durch die Vorrichtung insbesondere zuführbar sein, bevor die Flüssigkeit durch den Karbonisierer mit dem CO2 versetzt wird. Das CO2 kann mit dem Additiv durch die Vorrichtung insbesondere mischbar sein, sodass das Additiv in dem CO2 beispielsweise nach Art eines (Sprüh-)Nebels vorliegt. Hierzu kann die Vorrichtung beispielsweise eine Düse aufweisen, mittels der das Additiv in das CO2 sprühbar ist.
Die Vorrichtung der Sanitärarmatur kann zumindest einen ersten Anschluss für einen CO2- Behälter aufweisen. Der zumindest eine erste Anschluss kann beispielsweise an dem Gehäuse der Vorrichtung angeordnet sein und/oder ein Gewinde aufweisen. Der CO2-Behälter kann mithilfe des zumindest einen ersten Anschlusses insbesondere fluidleitend mit dem Karbonisierer verbindbar sein. Hierzu kann der CO2-Behälter direkt oder indirekt (beispielsweise über zumindest eine Fluidleitung) an den zumindest einen Anschluss (lösbar) angeschlossen bzw. mit dem zumindest einen Anschluss verschraubbar sein, sodass insbesondere das CO2 von dem CO2- Behälter dem Karbonisierer zur Herstellung der karbonisierten Flüssigkeit zuführbar ist. Der zumindest eine erste Anschluss kann beispielsweise über eine CO2-Leitung, die zumindest teilweise nach Art einer Schlauchleitung und/oder einer Rohrleitung ausgebildet sein kann, mit dem Karbonisierer verbunden sein. Das CO2 ist in dem CO2-Behälter insbesondere unter Druck in einer Speicherkammer gespeichert. Der CO2-Behälter sind hierzu insbesondere nach Art eines CO2- Zylinders ausgebildet. Weiterhin weist der CO2-Behälter insbesondere eine Speicherkapazität für CO2 von unter 2 kg auf. Das CO2 weist in einem vollen C02-Behälter insbesondere einen Druck von 55 bis 60 bar, bevorzugt (circa) 57 bar, bei 20 °C (Celsius) auf.
Die Vorrichtung der Sanitärarmatur kann zumindest einen zweiten Anschluss für einen Additiv- Behälter aufweisen. Der zumindest eine zweite Anschluss kann beispielsweise an dem Gehäuse der Vorrichtung angeordnet sein und/oder ein Gewinde aufweisen. Der Additiv-Behälter kann mithilfe des zumindest einen zweiten Anschlusses insbesondere fluidleitend mit dem Karbonisie- rer und/oder der CO2-Leitung verbindbar sein. Hierzu kann der Additiv-Behälter direkt oder indirekt (beispielsweise über zumindest eine Fluidleitung) an den zumindest einen zweiten Anschluss (lösbar) angeschlossen bzw. mit dem zumindest einen zweiten Anschluss verschraubbar sein, sodass insbesondere das Additiv von dem Additiv-Behälter dem Karbonisierer, der Düse und/oder der CO2-Leitung zuführbar ist. Der zumindest eine zweite Anschluss kann beispielsweise über eine Additiv-Leitung, die zumindest teilweise nach Art einer Schlauchleitung und/oder Rohrleitung ausgebildet sein kann, mit dem Karbonisierer, der Düse und/oder der CO2-Leitung verbunden sein. Das Additiv kann in dem Additiv-Behälter beispielsweise unter Druck in einer Speicherkammer gespeichert sein. Der Additiv-Behälter kann beispielsweise eine Speicherkapazität für das Additiv von 0,5 kg (Kilogramm) bis 5 kg und/oder 0,5 I (Liter) bis 5 I aufweisen.
Der Additiv-Behälter kann zumindest teilweise von dem CO2 durchströmbar sein. Dies kann beispielweise bedeuten, dass der Additiv-Behälter einen Einlass für das CO2 und/oder einen Auslass für das CO2 aufweist. Über den Einlass ist das CO2 dem Additiv-Behälter insbesondere von dem CO2-Behälter zuführbar. Beim Durchströmen des Additiv-Behälters kann das CO2 Additiv aufnehmen. Somit kann das CO2 mit dem Additiv den Additiv-Behälter über den Auslass verlassen und/oder dem Karbonisierer zuführbar sein. Weiterhin kann der Additiv-Behälter bzw. die Speicherkammer des Additiv-Behälters ein poröses Material zur zumindest teilweisen Aufnahme bzw. Speicherung des Additivs aufweisen. Das poröse Material kann durch das CO2 durchströmbar sein. Weiterhin kann es sich bei dem porösen Material um Keramik, Sinterkeramik, Schaumstoff und/oder Schwamm handeln. Das Additiv kann durch die Vorrichtung in das CO2 sprühbar sein. Dies kann insbesondere mithilfe der Düse erfolgen.
Bei dem Additiv kann es sich um einen Geschmacksstoff handeln. Durch den Geschmacksstoff kann der Flüssigkeit ein Geschmack verliehen werden. Bei dem Geschmack kann es sich insbesondere um einen Lebensmittelgeschmack, Obstgeschmack und/oder Gemüsegeschmack handeln. Beispielsweise kann es sich um einen Zitronengeschmack, Orangengeschmack, Cola-Ge- schmack, Pfefferminzgeschmack, Leberwurstgeschmack, etc. handeln.
Bei dem Additiv kann es sich um einen Geruchsstoff handeln. Durch den Geruchsstoff kann der Flüssigkeit ein Geruch verliehen werden. Bei dem Geruch kann es sich insbesondere um einen Lebensmittelgeruch, Obstgeruch und/oder Gemüsegeruch handeln. Beispielsweise kann es sich um einen Zitronengeruch, Orangengeruch, Cola-Geruch, Pfefferminzgeruch, Leberwurstgeruch, etc. handeln.
Bei dem Additiv kann es sich um ein ätherisches Öl handeln.
Der karbonisierten Flüssigkeit ist vor ihrem Verlassen der Sanitärarmatur kein Zusatz zuführbar. Die durch den Karbonisierer erzeugte karbonisierte Flüssigkeit ist insbesondere verzehrfertig bzw. trinkfertig. Dies kann insbesondere bedeuten, dass die Sanitärarmatur, die Vorrichtung und/oder die Flüssigkeitsleitung derart ausgebildet sind, dass der karbonisierten Flüssigkeit nach Verlassen des Karbonisierers und/oder vor Erreichen des Armaturengehäuses und/oder der Auslauföffnung keine Zusätze, wie zum Beispiel Flüssigkeiten, Pulver, Gase und/oder Konzentrate, zuführbar sind. Insbesondere ist die Flüssigkeitsleitung, die Sanitärarmatur, das Armaturengehäuse und/oder die Auslauföffnung nicht mit einem Behälter bzw. einer Quelle für derartige Zusätze verbunden bzw. verbindbar. In die Flüssigkeitsleitung mündet insbesondere zwischen dem Karbonisierer und der Auslauföffnung keine Zuführleitung für einen Zusatz. Weiterhin ist die Sanitärarmatur bzw. die Vorrichtung nicht zum Verdünnen eines derartigen Zusatzes durch die karbonisierte Flüssigkeit ausgebildet.
Einem weiteren Aspekt folgend wird ein Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit vorgeschlagen, das zumindest die folgenden Schritte aufweist: a) Bereitstellen einer Vorrichtung zur Herstellung der karbonisierten Flüssigkeit; und b) Versetzen einer Flüssigkeit mit CO2 durch die Vorrichtung, wobei das CO2 ein Additiv aufweist.
Das Verfahren ist insbesondere mit einer hier vorgeschlagenen Vorrichtung durchführbar. Entsprechend kann in Schritt a) insbesondere eine solche Vorrichtung bereitgestellt werden.
Der Vorrichtung kann das CO2 mit dem Additiv aus einem CO2-Behälter zugeführt werden. Dies kann insbesondere bedeuten, dass das Additiv bereits mit dem CO2 in den CO2-Behälter abgefüllt wurde und/oder das Additiv dem CO2 bereits vor dem Einfüllen in den CO2-Behälter zugefügt wurde. Hierdurch kann das Additiv besonders einfach durch einen Wechsel des an die Vorrichtung angeschlossenen CO2-Behälters gewechselt werden. Zudem muss die Vorrichtung nicht zum Hinzufügen des Additivs zu dem CO2 eingerichtet sein.
Das Additiv kann dem CO2 durch die Vorrichtung hinzugefügt werden. Dies kann insbesondere bedeuten, dass das CO2 erst durch die Vorrichtung mit dem Additiv odoriert wird und/oder dass das Additiv dem CO2 erst durch die Vorrichtung hinzugefügt wird.
Das CO2 kann zumindest teilweise durch einen Additiv-Behälter geleitet werden.
Der karbonisierten Flüssigkeit wird vor ihrem Verlassen der Sanitärarmatur kein Zusatz zugeführt. Für weitere Einzelheiten des Verfahrens wird vollumfänglich auf die Beschreibung der Vorrichtung verwiesen.
Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figur näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Figur eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung zeigt, diese jedoch nicht darauf beschränkt ist. Es zeigt beispielhaft und schematisch:
Fig. 1: eine Vorrichtung zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit.
Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit in einer schematischen Darstellung. Die Vorrichtung 1 umfasst ein Gehäuse 8, in dem ein Karbonisierer 2 angeordnet ist. Dem Karbonisierer 2 ist über eine CO2-Leitung 9 von einem CO2-Behälter 4 CO2 zuführbar. Hierzu ist der CO2-Behälter 4 lösbar mit einem ersten Anschluss 3 der Vorrichtung 1 verbunden. Weiterhin weist die Vorrichtung 1 einen zweiten Anschluss 5 auf, mit dem ein Additiv-Behälter 6 für ein Additiv lösbar verbunden ist. Das Additiv ist über eine Additivleitung 10 einer Düse 11 zuführbar, durch die das Additiv in die CO2-Leitung 9 sprühbar ist, sodass sich das Additiv mit dem CO2 in der CO2-Leitung 9 vermischt. Das Additiv ist anschließend zusammen mit dem CO2 dem Karbonisierer 2 zuführbar, durch den eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, mit dem CO2 sowie dem Additiv versetzbar ist. Hierzu kann der Karbonisierer mit einer hier nicht gezeigten Fluidquelle, beispielsweise einer (Kalt-)Wasserleitung, verbunden sein. Die karbonisierte Flüssigkeit ist über eine Flüssigkeitsleitung 12 einer Sanitärarmatur 7 zuführbar. Die Flüssigkeitsleitung 12 ist zumindest teilweise als flexible Schlauchleitung ausgebildet. Über die Sanitärarmatur 12 ist die karbonisierte Flüssigkeit in ein hier nicht gezeigtes Trinkbehältnis abfüllbar.
Durch die vorliegende Erfindung ist eine karbonisierte Flüssigkeit kostengünstig und mit geringem Aufwand herstellbar. Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung
2 Karbonisierer 3 erster Anschluss
4 CO2-Behälter
5 zweiter Anschluss
6 Additiv-Behälter
7 Sanitärarmatur 8 Gehäuse
9 CO2-Leitung
10 Additivleitung
11 Düse
12 Flüssigkeitsleitung

Claims

Patentansprüche
1. Sanitärarmatur (7), die mit einer Vorrichtung (1) zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit verbunden ist, wobei die Vorrichtung (1) einen Karbonisierer (2) zum Versetzen einer Flüssigkeit mit CO2 aufweist, wobei dem CO2 durch die Vorrichtung (1) ein Additiv zufügbar ist.
2. Sanitärarmatur (7) nach Patentanspruch 1, wobei die Vorrichtung (1) zumindest einen ersten Anschluss (3) für einen CO2-Behälter (4) aufweist.
3. Sanitärarmatur (7) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Vorrichtung (1) zumindest einen zweiten Anschluss (5) für einen Additiv-Behälter (6) aufweist.
4. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 3, wobei der Additiv-Behälter (6) zumindest teilweise von dem CO2 durchströmbar ist.
5. Sanitärarmatur (7) nach einem dervorhergehenden Patentansprüche, wobei das Additiv durch die Vorrichtung (1) in das CO2 sprühbar ist.
6. Sanitärarmatur (7) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei es sich bei dem Additiv um einen Geschmacksstoff handelt.
7. Sanitärarmatur (7) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei es sich bei dem Additiv um einen Geruchsstoff handelt.
8. Sanitärarmatur (7) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei es sich bei dem Additiv um ein ätherisches Öl handelt. Sanitärarmatur (7) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der karbonisierten Flüssigkeit vor ihrem Verlassen der Sanitärarmatur (7) kein Zusatz zuführbar ist. Verfahren zur Herstellung einer karbonisierten Flüssigkeit, aufweisend zumindest die folgenden Schritte: a) Bereitstellen einer Sanitärarmatur (7), die mit einer Vorrichtung (1) zur Herstellung der karbonisierten Flüssigkeit verbunden ist; und b) Versetzen einer Flüssigkeit mit CO2 durch die Vorrichtung (1), wobei das CO2 ein Additiv aufweist. Verfahren nach Patentanspruch 10, wobei der Vorrichtung (1) das CO2 mit dem Additiv aus einem CO2-Behälter (4) zugeführt wird. Verfahren nach Patentanspruch 10 oder 11, wobei das Additiv dem CO2 durch die Vorrichtung (1) hinzugefügt wird. Verfahren nach einem der Patentansprüche 10 bis 12, wobei das CO2 zumindest teilweise durch einen Additiv-Behälter (6) geleitet wird. Verfahren nach einem der Patentansprüche 10 bis 13, wobei der karbonisierten Flüssigkeit vor ihrem Verlassen der Sanitärarmatur (7) kein Zusatz zugeführt wird.
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