SCHLAUCHEINSATZSTÜCK FÜR EINEN HYDRAULIKSCHLAUCHSATZ EINER BLUTBEHANDLUNGSVORRICHTUNG
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Schlaucheinsatzstück gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, einen Hydraulikschlauchsatz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13 und eine Blutbehandlungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 16.
Während der extrakorporalen Blutbehandlung werden regelmäßig Proben von Flüssigkeiten, deren Zusammensetzung von Interesse ist, genommen, meist aus einem Schlauch, welcher die Flüssigkeit von Interesse führt.
Die Entnahme von Proben aus dem Schlauch erfolgt regelmäßig über eigens hierfür vorgesehene Entnahmestellen, die auch als Zugabestellen dienen können. Sie können in T-Form als sogenannte T-Stücke ausgeführt sein, oder jede andere geeignete Form haben, um als Schlaucheinsatzstücke, also Einsätze, die zwischen zwei Schlauchabschnitte oder zwei Schläuche eingefügt werden, um diese fluidisch miteinander zu verbinden.
Solche Schlaucheinsatzstücke weisen zusätzlich zu einer Hauptleitung, durch welche die zu beprobende Flüssigkeit strömt, eine mit der Hauptleitung in Fluidverbindung stehende Nebenleitung auf, über welche eine Probe der die Hauptleitung durchströmenden Flüssigkeit entnommen werden kann. Die Nebenleitung weist hierzu eine Verbindungsstelle oder Anschlussstelle zum Verbinden ihres Lumens z. B. mit einer Spritze auf. Um die Anschlussstelle nach Entnehmen der Probe, etwa mittels einer Spritze, die anschließend zur Auswertung ihres Probeninhalts ins Labor geschickt wird, wieder gegenüber der Umgebung fluiddicht zu verschließen, weisen derartige Anschlussstellen in der Praxis Verschlüsse oder Ventile auf. Solche Ventile können der Einfachheit halber mit einem Luer-Lock-Verschluss aktiviert (geöffnet) werden, und ausgestaltet sein, um bei Entfernen der Spritze von der Anschlussstelle automatisch deaktiviert (verschlossen) zu werden.
Eine erfindungsgemäße Aufgabe kann darin bestehen, ein weiteres Schlaucheinsatzstück dieser oder ähnlicher Art (alternativ: Verbindungsstück, Schlaucheinsatz oder Adapter)
zum Erlauben einer Entnahme einer Probe aus einer das Schlaucheinsatzstück durchströmenden Flüssigkeit oder Lösung, etwa Dialysierflüssigkeit, vorzuschlagen.
Die Aufgabe kann gelöst werden durch ein Schlaucheinsatzstück mit den Merkmalen des Anspruchs 1, einen Hydraulikschlauchsatz mit den Merkmalen des Anspruchs 13 sowie eine Blutbehandlungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 16.
Das erfindungsgemäße Schlaucheinsatzstück dient dazu, in einen Hydraulikschlauchsatz oder eine Dialysierflüssigkeitsleitung eingesetzt zu werden oder Teil hiervon zu sein. Hierbei umfasst das Schlaucheinsatzstück jeweils wenigstens ein Gehäuse mit einer ersten Anschlussstelle zum Anschließen eines ersten Schlauchabschnitts des Hydraulikschlauchsatzes oder eines Leitungsabschnitts an das Schlaucheinsatzstück, und einer zweiten Anschlussstelle zum Anschließen eines zweiten Schlauchabschnitts des Hydraulikschlauchsatzes oder eines Leitungsabschnitts an das Schlaucheinsatzstück.
Das Schlaucheinsatzstück weist ferner eine dritte Anschlussstelle auf zum Anschließen einer Fluidaufnahme (Spritze, Schlauch, Vial, usw.) an das Schlaucheinsatzstück.
Das Gehäuse des Schlaucheinsatzstücks umfasst eine Hauptleitung mit einer Längserstreckung auf, welche zum Leiten einer Flüssigkeit, vorzugsweise Dialysierflüssigkeit, durch das Schlaucheinsatzstück hindurch in einer Strömungsrichtung von der ersten Anschlussstelle zur zweiten Anschlussstelle dient. Hierbei strömt die Flüssigkeit im Gebrauch vorzugsweise entlang oder in der Längserstreckung und/oder parallel zu einer Mittellinie der Hauptleitung, wobei die Hauptleitung mit der ersten Anschlussstelle und mit der zweiten Anschlussstelle, oder jeweils einem von der ersten Anschlussstelle und/oder von der zweiten Anschlussstelle umgebenen oder von dieser gebildeten Lumen, in Fluidverbindung steht.
Das Schlaucheinsatzstück weist ferner wenigstens eine Nebenleitung auf. Die Nebenleitung dient zum Leiten zumindest von Teilströmen oder Teilmengen der Flüssigkeit aus der Hauptleitung hinaus oder heraus, wobei sie mit der dritten Anschlussstelle oder einem von dieser umgebenen Lumen in Fluidverbindung steht. Die Nebenleitung steht in einem hierin als Zwischenabschnitt bezeichneten Abschnitt des Schlaucheinsatzstücks, welcher zwischen der ersten Anschlussstelle und der zweiten Anschlussstelle angeordnet ist, in Fluidverbindung mit der Hauptleitung. Außerdem umfasst die Nebenleitung ein Luer-aktivierbares Ventil mit einem Ventilgehäuse und einem Ventilkörper, welche vorzugsweise zum Schalten der Ventilzustände oder zum Öffnen bzw. Schließen des Ventils bestimmungsgemäß verformbar sind.
Die erste Anschlussstelle weist ein durchström bares Lumen mit einer ersten Querschnittsfläche auf, die zweite Anschlussstelle ein durchströmbares Lumen mit einer zweiten Querschnittsfläche. Die Größe der ersten Querschnittsfläche kann der Größe der zweiten Querschnittsfläche entsprechen, kleiner oder größer sein.
Das Schlaucheinsatzstück weist vorzugsweise weiter wenigstens ein Umlenkelement auf, welches zum Umlenken der im Gebrauch des Schlaucheinsatzstücks in der Hauptleitung strömenden Flüssigkeit, oder von Teilen hiervon, dient. Das Umlenken findet im Bereich des Zwischenabschnitts statt und führt die Flüssigkeit aus der Strömungsrichtung der Hauptleitung, in welcher die Flüssigkeit durch die erste Anschlussstelle in das Schlaucheinsatzstück oder deren Gehäuse eintritt, zumindest vorübergehend heraus und in Richtung zur Nebenleitung oder dritten Anschlussstelle.
Der erfindungsgemäße Hydraulikschlauchsatz weist wenigstens ein erfindungsgemäßes Schlaucheinsatzstück auf.
Die erfindungsgemäße Blutbehandlungsvorrichtung ist mit wenigstens einem erfindungsgemäßen Hydraulikschlauchsatz verbunden und/oder weist wenigstens ein erfindungsgemäßes Schlaucheinsatzstück auf.
Erfindungsgemäße Ausführungsformen können manche, einige oder alle der folgenden Merkmale in beliebiger Kombination aufweisen, soweit dies für den Fachmann nicht erkennbar technisch unmöglich ist. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind jeweils auch Gegenstand der Unteransprüche.
Bei allen hierin gemachten Ausführungen ist der Gebrauch des Ausdrucks „kann sein“ bzw. „kann haben“ usw. synonym zu „ist vorzugsweise“ bzw. „hat vorzugsweise“ usw. zu verstehen und soll eine erfindungsgemäße Ausführungsform erläutern.
Wann immer hierin Zahlenworte genannt werden, so versteht der Fachmann diese als Angabe einer zahlenmäßig unteren Grenze. Sofern dies zu keinem für den Fachmann erkennbaren Widerspruch führt, liest der Fachmann daher beispielsweise bei der Angabe „ein“ oder „einem“ stets „wenigstens ein“ oder „wenigstens einem“ mit. Dieses Verständnis ist ebenso von der vorliegenden Erfindung mit umfasst wie die Auslegung, dass ein Zahlenwort wie beispielsweise „ein“ alternativ als „genau ein“ gemeint sein kann, wo
immer dies für den Fachmann erkennbar technisch möglich ist. Beides ist von der vorliegenden Erfindung umfasst und gilt für alle hierin verwendeten Zahlenworte.
Hierin gemachte räumliche Angaben wie „oben“, „unten“, usw. beziehen sich im Zweifel auf die Darstellung, wie sie den hier beigefügten Figuren zu entnehmen ist.
Wenn hierin von einer Ausführungsform die Rede ist, so stellt diese stets eine erfindungsgemäße, beispielhafte Ausführungsform dar, die nicht als beschränkend zu verstehen ist.
Wenn hierin offenbart ist, dass der erfindungsgemäße Gegenstand ein oder mehrere Merkmale in einer bestimmten Ausführungsform aufweist, so ist hierin jeweils auch offenbart, dass der erfindungsgemäße Gegenstand genau dieses oder diese Merkmale in anderen, ebenfalls erfindungsgemäßen Ausführungsformen ausdrücklich nicht aufweist, z. B. im Sinne eines Disclaimers. Für jede hierin genannte Ausführungsform gilt somit, dass die gegenteilige Ausführungsform, beispielsweise als Negation formuliert, ebenfalls offenbart ist.
In einigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks ist das Umlenkelement derart in der Hauptleitung angeordnet oder kann derart in der Hauptleitung angeordnet werden, dass ein in der Hauptleitung herrschender Flüssigkeitsstrom ganz oder teilweise aus einer Projektion zwischen der ersten Querschnittsfläche der ersten Anschlussstelle mit der zweiten Querschnittsfläche der zweiten Anschlussstelle heraus und in Richtung der Nebenleitung geleitet wird. Eine Projektion kann eine zylindrische, auch gedankliche, Fortsetzung oder Verbindung zwischen erster Querschnittsfläche der ersten Anschlussstelle und zweiter Querschnittsfläche der zweiten Anschlussstelle sein.
In manchen Ausführungsformen ist die dritte Anschlussstelle ausgestaltet, um daran oder darin eine Fluidaufnahme anschließen zu können, welche eine Spritze mit Spritzenkolben und Spritzenzylinder ist oder aufweist, die ihrerseits einen Luer-Lock-Verbinder tragen kann.
In einigen Ausführungsformen ist die dritte Anschlussstelle ausgestaltet, um daran oder darin eine Fluidaufnahme anschließen zu können, welche einen Luer-Lock-Verbinder aufweist. Alternativ oder ergänzend weist das Luer-aktivierbare Ventil der Nebenleitung einen Luer-Lock-Verbinder auf.
In manchen Ausführungsformen ist das Umlenkelement im Zwischenabschnitt derart mit der Innenwandung der Hauptleitung verbunden, an dieser angeordnet oder integral mit dieser gefertigt, dass ein Strömen der Flüssigkeit zwischen Umlenkelement und einer der Nebenleitung abgewandten Wandung des Zwischenabschnitts hindurch nicht möglich ist.
In diesen Ausführungsformen findet keine Teilung des Flüssigkeitsstroms statt, d. h. das gesamte Volumen des Flüssigkeitsstroms wird in Richtung der Nebenleitung umgelenkt.
In manchen Ausführungsformen erstreckt sich das Umlenkelement zumindest in einem Abschnitt in einer Richtung parallel zur Längserstreckung der Hauptleitung und/oder entlang deren Mittellinie.
In einigen Ausführungsformen erstreckt sich der Abschnitt, der sich zumindest abschnittsweise in der Richtung parallel zur Längserstreckung der Hauptleitung erstreckt, in einen mittleren Bereich des Querschnitts oder in einer der Nebenleitung zugewandten Hälfte des durchströmbaren Lumens des Zwischenabschnitts des Schlaucheinsatzstücks.
In manchen Ausführungsformen erstreckt sich das Umlenkelement zumindest in einem Abschnitt in einer Richtung senkrecht zur Längserstreckung der Hauptleitung.
In einigen Ausführungsformen erstreckt sich der Abschnitt, der sich zumindest abschnittsweise in der Richtung senkrecht zur Längserstreckung der Hauptleitung erstreckt, bis aus dem Gehäuse des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks oder der Projektion heraus.
In manchen Ausführungsformen weist das Umlenkelement zumindest einen abgewinkelten Abschnitt auf. Vorzugsweise weist dieser einen Winkel zwischen 80° und 100° auf. Ein Winkel aus diesem Winkelbereich kann zum Erzeugen einer turbulenten Strömung oder Verwirbelung in der Umgebung des Umlenkelements und damit in Richtung der Nebenleitung zum Luer-aktivierbaren Ventil hin dienen.
In einigen Ausführungsformen beträgt die Querschnittsfläche des durchströmbaren Lumens für die Flüssigkeit in einem Querschnitt, welcher auch das Umlenkelement umfasst, wenigstens 80%, bevorzugt wenigstens 90% der ersten oder zweiten Querschnittsfläche.
In manchen Ausführungsformen weist das Gehäuse des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks einen Anschluss auf, welcher zum Verbinden, Aufsetzen und/oder Zentrieren des Ventilgehäuses des Luer-aktivierbares Ventils bezogen auf das Gehäuse dient. Der Anschluss kann mit dem Gehäuse integral oder am Gehäuse angeordnet sein.
In einigen Ausführungsformen weist der Anschluss wenigstens zwei, vorzugsweise vier Erhebungen auf oder besteht hieraus.
Die Erhebungen sind in manchen Ausführungsformen in einem mittleren Bereich der Erhebungen oder des Anschlusses, und/oder stirnseitig, voneinander beabstandet angeordnet. So können zwischen ihnen und der oder den jeweils benachbarten Erhebung(en) beispielsweise Lücken oder Durchlässe vorgesehen sein, die Erhebungen also zumindest abschnittsweise z. B. ohne Stoffverbindung miteinander sein. Eine Durchspülung eines Raums zwischen ihnen ist somit möglich, insbesondere auch in einer Richtung z. B. parallel zur Längserstreckung des Gehäuses und/oder parallel zur Mittellinie der Hauptleitung.
Die Erhebungen sind in einigen Ausführungsformen angeordnet, um einen zwischen ihnen liegenden oder von ihnen begrenzten Raum oder Bereich nicht umlaufend zu umgeben, insbesondere nicht stirnseitig oder an ihrem freien Ende, mit welchem sie z. B. nicht mit dem Gehäuse verbunden sind oder dieses in die Erhebung hinein fortsetzen.
In einigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks entspricht der Abstand der Außenseiten von zwei einander gegenüberliegen Erhebungen des Anschlusses im Wesentlichen dem stirnseitigen Innendurchmesser des Ventilgehäuses.
In manchen Ausführungsformen steht der Ventilkörper, der hierin aus oder mit Silikon gefertigt sein kann, des Luer-aktivierbaren Ventils direkt mit dem Anschluss in Kontakt. Zwischenelemente sind in diesen Ausführungsformen nicht vorgesehen, insbesondere nicht in Gestalt eines herkömmlichen Einsatzstücks für Luer-aktivierbare Ventile.
In einigen Ausführungsformen weist der Anschluss keine umlaufende Stirnseite auf, insbesondere keine Stirnseite, die in nur einer Ebene liegt. In manchen Ausführungsformen ist der Anschluss vielmehr eine Abfolge von sich in Umfangsrichtung des Anschlusses abwechselnden Erhebungen einerseits und Lücken, Vertiefungen oder Aussparungen andererseits.
In manchen Ausführungsformen erstreckt sich der Abschnitt, welcher sich zumindest abschnittsweise in der Richtung senkrecht zur Längserstreckung der Hauptleitung erstreckt, bis in den Anschluss des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks hinein oder über diesen hinaus.
In einigen Ausführungsformen ist das Ventilgehäuse des Luer-aktivierbaren Ventils mittels seiner Stirnseite umlaufend mit einer Außenwand des Gehäuses verbunden, vorzugweise verschweißt, vorzugsweise ultraschallverschweißt.
In einigen Ausführungsformen ist das Ventilgehäuse oder die Nebenleitung durch das Luer-aktivierbare Ventil begrenzt oder stirnseitig verschlossen. In manchen Ausführungsformen endet die Nebenleitung im Luer-aktivierbaren Ventil (sofern dieses sich in seinem geschlossenen Zustand befindet). In einigen Ausführungsformen ist die Nebenleitung durch ihre Verbindung mit der Hauptleitung oder mit dem Zwischenabschnitt einerseits und dem Luer-aktivierbaren Ventil andererseits begrenzt. Einen dritten oder weiteren Anschluss, ein drittes oder weiteres Ende, eine dritte oder weitere Anschlussstelle oder Öffnung nach draußen oder dergleichen weist die Nebenleitung oder der sie umgebende Gehäuseabschnitt oder das Schlaucheinsatzstück bezogen auf die Nebenleitung in gewissen Ausführungsformen nicht auf.
In manchen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Hydraulikschlauchsatzes ist das Schlaucheinsatzstück mit zwei Abschnitten einer Dialysierflüssigkeits(zulauf)leitung, alternativ mit zwei Abschnitten einer Dialysat(ablauf)leitung verbunden.
In einigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Hydraulikschlauchsatzes umfasst dieser eine Dialysierflüssigkeits(zulauf)leitung, in anderen weist er keine weitere Leitung als die Dialysierflüssigkeits(zulauf)leitung auf.
In manchen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Hydraulikschlauchsatzes umfasst dieser eine Dialysat(ablauf)leitung, in anderen weist er keine weitere Leitung als die Dialysat(ablauf)leitung auf.
In einigen Ausführungsformen ist der erfindungsgemäße Hydraulikschlauchsatz zur Durchführung einer Hämodialyse, einer Hämofiltration, einer Hämodiafiltration, einer Plasmapheresebehandlung oder Vollblutadsorptionsbehandlung geeignet und/oder bestimmungsgemäß vorgesehen.
In manchen Ausführungsformen ist das erfindungsgemäße Schlaucheinsatzstück zwischen Schlauchabschnitte des Hydraulikschlauchsatzes eingeschoben oder integral mit diesen gefertigt. Ist das Schlaucheinsatzstück integral mit dem Hydraulikschlauchsatz gefertigt, so sind alle oder manche der hierin als Anschlussstellen bezeichneten Abschnitte des Schlaucheinsatzstücks Übergangsabschnitte zwischen Schlaucheinsatzstück und angrenzenden oder weiterführenden Schlauchabschnitten.
In einigen Ausführungsformen ist das erfindungsgemäße Schlaucheinsatzstück unlösbar mit Schlauchabschnitten des Hydraulikschlauchsatzes verbunden, in anderen lösbar.
In bestimmten Ausführungsformen ist das Umlenkelement nicht die Innenwandung der Hauptleitung, etwa im Bereich der ersten Anschlussstelle, der zweiten Anschlussstelle oder des Zwischenabschnitts.
In manchen Ausführungsformen liegt das radial innere Ende des Umlenkelements weiter radial innen als die Innenwandung der Hauptleitung, etwa im Bereich der ersten Anschlussstelle, der zweiten Anschlussstelle oder des Zwischenabschnitts.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen weist das Umlenkelement keine Ringform auf.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist das Umlenkelement keine blendenförmige Struktur.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen verengt das Umlenkelement das durchström bare Lumen des Zwischenabschnitts nicht kreisförmig, also über den gesamten Innenumfang des Zwischenabschnitts.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist das Umlenkelement im Inneren der Hauptleitung derart angeordnet, dass Flüssigkeit, welche das Lumen der Hauptleitung durchströmt, im Bereich des Umlenkelements vor diesem (also vor der Zeichenebene der hier angehängten Zeichnung) als auch hinter diesem (also hinter der Zeichenebene der hier angehängten Zeichnung) strömen kann.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist das Schlaucheinsatzstück aus Kunststoff gefertigt, vorzugweise spritzgegossen.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen weist das Schlaucheinsatzstück keine dreidimensionale Spiralstruktur zur Erzeugung einer Turbulenz auf, insbesondere keinen vertieften Ausschnitt in der Innenwandung des Zwischenabschnitts.
In bestimmten, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist das Umlenkelement nicht als erhöhter Wulst auf der Innenwandung des Zwischenabschnitts ausgestaltet, oder er ist keine Verdickung der Innenwandung.
In einigen, beispielhaften erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist die erste, die zweite und/oder die dritte Anschlussstelle mit jeweils einem Schlauchabschnitt verklebt. Alternativ kann die Verbindung eine Steck- oder Klemmverbindung oder eine andere Verbindung sein.
Wenn hierin von Flüssigkeiten die Rede ist, ist dies nicht beschränkend zu verstehen. Die vorliegende Erfindung umfasst auch Leiten, Umlenken, Beproben usw. von Fluiden im weiteren Sinne.
Das Umlenkelement kann einen Übergang eines ersten Abschnitts, welcher z. B. parallel zu einer Mittellinie der Hauptleitung steht, zu einen zweiten Abschnitt, welcher z. B. senkrecht zum oder auf dem ersten Abschnitt steht, haben, welcher einen Radius von 0,05 mm bis 0,15 mm aufweist, vorzugweise weniger als 0,11 mm, vorzugsweise jedoch wenigstens unter 2 mm, besonders bevorzugt wenigstens unter 1 mm, aufweist oder sich hierdurch beschreiben lässt. Der sich hierbei ergebende nahezu rechtwinklige Übergang von erstem Abschnitt zu zweitem Abschnitt dient vorzugsweise zur Erzeugung einer turbulenten Strömung an dieser Stelle, die in einer erhöhten Freispülbarkeit resultieren kann.
In manchen Ausführungsformen weist die Nebenleitung nur ein Lumen auf, nicht zwei oder mehr, welche ein Fluid gleichzeitig, etwa in parallelen Strömen oder Teilströmen, in dieselbe Richtung, etwa in Richtung zur dritten Anschlussstelle oder in Richtung von der dritten Anschlussstelle weg, führen können.
In einigen Ausführungsformen weist die Hauptleitung in jedem Gebrauchszustand des Schlaucheinsatzstücks ein Lumen oder Teillumen auf, durch welches eine die Hauptleitung durchströmende Flüssigkeit von der ersten Anschlussstelle zur zweiten Anschlussstelle strömen kann, ohne dafür seine Richtung ändern zu müssen und/oder
ohne dafür durch Abschnitte der Nebenleitung oder des sie umgebenden Gehäuseabschnitts strömen zu müssen.
In manchen Ausführungsformen weist die Hauptleitung in jedem Gebrauchszustand des Schlaucheinsatzstücks ein Lumen oder Teillumen auf, durch welches eine die Hauptleitung durchströmende Flüssigkeit auf direktem Wege von der ersten Anschlussstelle zur zweiten Anschlussstelle strömen kann.
In einigen Ausführungsformen weist das Schlaucheinsatzstück nicht zugleich eine von der Hauptleitung wegführende Leitung, etwa als Umlenkkanal, und eine zur Hauptleitung zuführende Leitung, etwa als Zuspritzkanal, auf.
Einige oder alle erfindungsgemäßen Ausführungsformen können einen oder mehrere der oben oder im Folgenden genannten Vorteile aufweisen.
Herkömmliche Schlaucheinsatzstücke (T-Stücke), etwa zur manuellen Probenentnahme von einem das T-Stück durchströmenden Fluid mittels eines Luer-Lock-Verbinders, weisen im Übergang zur Anschlussstelle der Nebenleitung stets ein Totvolumen auf, in welchem Fluid stehen kann, das zu einem früheren Zeitpunkt dorthin gelangt ist. Zu diesem Zeitpunkt wies das zu beprobende Fluid möglicherweise andere Parameterwerte auf als zum Zeitpunkt der aktuellen Probenentnahme. Ein Totvolumen kann also dazu führen, dass die Parameter der entnommenen Probe nicht die Probe abbilden, dass Messergebnisse verfälscht werden, oder dass ein beträchtlicher Aufwand bei der Probenentnahme betrieben werden muss, da manuell zunächst das im Totvolumen vorliegende Fluid entnommen und verworfen werden muss, bevor verwertbares Probenmaterial aus dem Schlaucheinsatzstück oder über das Schlaucheinsatzstück entnommen werden kann.
Durch Verwenden der vorliegenden Erfindung können die Vorteile eines Luer- aktivierbaren Ventils, welches durch einfaches Konnektieren eines Luer-Anschlusses betätigt werden kann, und die Vorteile eines geeigneten T-Stücks zur Entnahme von Proben aus der Hauptleitung kombiniert werden. Dies kann zu einer verbesserten Freispülbarkeit der Leitung und einer Erleichterung der Probenentnahme beitragen.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung kann sein, dass sie die Funktion und Geometrie eines Einsatzkörpers aus dem Stand der Technik als durchströmbares Gegenlager für
den Ventilkörper ersetzt. Dies kann das frei zu spülende Volumen minimieren und außerdem dazu beitragen, Material und Kosten einzusparen.
Das Umlenkelement der vorliegenden Erfindung lenkt die Strömung aus der Hauptleitung teilweise oder in vollem Umfang (zunächst) in die Nebenleitung hinein. Durch geeignete Wahl der Geometrien kann sichergestellt werden, dass der durch die Umlenkung erhaltene Strömungswiderstand nicht höher, oder (wenn gewünscht) höher, als an anderer Stelle in der Hauptleitung ist.
Durch Einsatz der vorliegenden Erfindung kann innerhalb des Schlaucheinsatzstücks eine turbulente Strömung erzeugt werden, mittels welcher vorteilhafterweise alle frei zu spülenden Bereiche des Ventils und eines optional vorhandenen Einsatzkörpers freigespült werden können.
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen, in welcher identische Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Bauteile bezeichnen, exemplarisch erläutert. In den zum Teil stark vereinfachten Figuren gilt:
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Schlaucheinsatzstück für einen in Fig. 1 nicht gezeigten Hydraulikschlauchsatz in einer ersten exemplarischen Ausführungsform in einem Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt die Elemente eines erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks in einer zweiten exemplarischen Ausführungsform in einem Längsschnitt;
Fig. 3 zeigt das erfindungsgemäße Schlaucheinsatzstück der Fig. 2 in einem
Gebrauchszustand im Längsschnitt; und
Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Blutbehandlungsvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Hydraulikschlauchsatz.
Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Schlaucheinsatzstück 2000 mit einem Gehäuse 2030 für einen in Fig. 1 nicht gezeigten Hydraulikschlauch oder einen Hydraulikschlauchsatz, z. B. den in Fig. 4 gezeigten Hydraulikschlauchsatz 100, in einer ersten exemplarischen Ausführungsform in einem Längsschnitt.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine erste Anschlussstelle 2001 auf, mittels welcher ein erster Schlauchabschnitt 111a (siehe Fig. 4) z. B. einer Leitung 111 für Dialysierflüssigkeit des Hydraulikschlauchsatzes 100 an das Schlaucheinsatzstück 2000 angeschlossen werden kann.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine zweite Anschlussstelle 2003 auf, mittels weicher ein zweiter Schlauchabschnitt 111b (siehe Fig. 4) des
Hydraulikschlauchsatzes 100 an das Schlaucheinsatzstück 2000 angeschlossen werden kann.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine dritte Anschlussstelle 2005 auf, mittels welcher eine Spritze, eine Leitung (nicht gezeigt) oder eine andere Fluidaufnahme zum Entnehmen einer Probe aus dem Hydraulikschlauchsatz 100 an das Schlaucheinsatzstück 2000 angeschlossen werden kann.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine Hauptleitung 2007 auf zum Leiten einer Flüssigkeit, vorzugsweise Dialysierflüssigkeit, durch das Schlaucheinsatzstück 2000 hindurch. Die Hauptleitung 2007 steht in Fluidverbindung mit der ersten Anschlussstelle 2001 und mit der zweiten Anschlussstelle 2003. Die Flüssigkeit kann z. B. in Richtung des Pfeils H in die Hauptleitung 2007 einströmen.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine Längserstreckung auf, welche parallel zur Mittellinie M_H der Hauptleitung 2007 verläuft. Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine Quererstreckung oder radiale Erstreckung auf, welche in der mit r bezeichneten Richtung verläuft und senkrecht zur Längserstreckung steht.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist eine Nebenleitung 2011 auf. Sie dient einem Luer- aktivierbaren Ventil LAV (alternativ: Luer-aktivierten Ventil LAV), welches ein Ventilgehäuse 2023 und einen Ventilkörper 2025 aufweist oder hieraus als einzigen voneinander trennbaren Elementen besteht, als Aufnahme, kann ein solches Ventil aufweisen oder kann durch ein solches Ventil gebildet sein.
Das Schlaucheinsatzstück 2000 weist einen Zwischenabschnitt 2009 auf, der in Fig. 1 mittels Strichlinie umfahren ist, und durch welchen die Hauptleitung 2007 hindurchführt, bzw. welcher Teil der Hauptleitung 2007 ist. Hauptleitung 2007 und Nebenleitung 2011 treffen sich im Zwischenabschnitt 2009, welcher zwischen beiden angeordnet ist, oder in
welchem beide bei geöffnetem Luer-aktivierbaren Ventil LAV in Fluidverbindung miteinander stehen.
Die Nebenleitung 2011 dient dazu, aus der Hauptleitung 2007 eine Probe der Flüssigkeit, welche die Hauptleitung 2007 durchströmt, in Richtung des Pfeils N entlang der Nebenleitung 2011, d. h. z. B. parallel zu deren Mittellinie M_N, entnehmen zu können.
Ein Luer-aktivierbares Ventil LAV (alternativ: Luer-aktiviertes Ventil) kann ein in einem Grundzustand geschlossenes Steckventil sein, das ausgestaltet ist, um bei seinem Verbinden oder bei Verbinden seines Ventilgehäuses mit einem Luer-Lock-Verbinder, welcher z. B. ein Luer-Lock-Verbinder einer Fluidaufnahme oder eines Fluidbehälters sein kann, aktiviert, d. h. geöffnet, zu werden. Ein solches Luer-aktivierbares Ventil LAV öffnet sich somit z. B. bei Konnektion der Nebenleitung 2011 z. B. mit einer Fluidaufnahme oder einem Fluidbehälter, welcher einen Luer-Lock-Verbinder trägt und verschließt sich erst wieder, wenn dessen Luer-Lock-Verbinder von der dritten Anschlussstelle dekonnektiert wird. Der Luer-Lock-Verbinder des Luer-aktivierbaren Ventils LAV kann ein weiblicher Verbinder sein wie in den Figuren gezeigt, jener der Fluidaufnahme oder des Fluidbehälters ein männlicher Verbinder, oder umgekehrt.
Die Nebenleitung 2011 steht ferner in Fluidverbindung mit der dritten Anschlussstelle 2005.
Die erste Anschlussstelle 2001 weist ein durchströmbares Lumen mit einer ersten Querschnittsfläche und einer Innenwandung auf. Die Innenwandung umschließt ein Inneres der ersten Anschlussstelle 2001. Das Innere entspricht im Beispiel der ersten Anschlussstelle 2001 deren durchströmbaren Lumen.
Die zweite Anschlussstelle 2003 weist ein durchströmbares Lumen mit einer zweiten Querschnittsfläche und einer Innenwandung auf. Die Innenwandung umschließt ein Inneres der zweiten Anschlussstelle 2003. Das Innere entspricht im Beispiel der zweiten Anschlussstelle 2003 deren durchströmbaren Lumen.
Der Zwischenabschnitt 2009 weist ein durchströmbares Lumen mit einer dritten Querschnittsfläche und einer Innenwandung 2009’ auf. Die Innenwandung 2009’ umschließt ein Inneres des Zwischenabschnitts 2009. Das Innere entspricht beim Beispiel des Zwischenabschnitts 2009 der Fig. 1 nicht dessen durchströmbaren Lumen. Die Querschnittsfläche des Inneren ist vielmehr um die Querschnittsfläche eines
Umlenkelements 2021, soweit diese in das Innere hineinreicht, größer als die durchströmbare Querschnittsfläche des Lumens. Denkt man sich in Fig. 1 das Umlenkelement 2021 weg, so würde in Fig. 1 das Innere dem durchströmbaren Lumen entsprechen.
Die Mittellinie M_H der hier optional gerade verlaufenden Hauptleitung 2007 (etwa festgelegt durch die Mittelpunkte der ersten und der zweiten Querschnittsflächen, siehe oben) entspricht der Längsachse der Hauptleitung 2007 und deren axialer Richtung und verläuft in Richtung der Längserstreckung des Schlaucheinsatzstücks 2000.
Wie Fig. 1 ferner zeigt, ragt das Umlenkelement 2021 in das Innere des Zwischenabschnitts 2009 hinein. Dabei ist das Umlenkelement 2021 in dieser Ausführungsform nicht als Verdickung oder Verengung der Wandung des Schlaucheinsatzstücks 2000 zu verstehen, sondern als Verengung des Lumens der Hauptleitung 2007 im Bereich des Zwischenabschnitts 2009 mit dem Ziel, den Stromweg einer, die Hauptleitung 2007 durchströmenden, Flüssigkeit in Richtung zur Nebenleitung 2011 zu verlagern. Dies dient der Absicht, den Strom der Flüssigkeit, die die Hauptleitung 2007 durchströmt, weitmöglichst an das in der Nebenleitung 2011 angeordnete Luer-aktivierbare Ventil LAV heran zu verlagern, z. B. an einen Einsatzkörper 2027 hiervon und/oder durch diesen hindurch. Dieser Fluidstrom ist mit breiten Pfeilen angedeutet.
Diese Verlagerung kann dadurch erreicht werden, dass, wie beispielhaft in Fig. 1 gezeigt, das Umlenkelement 2021 einen Teil des Durchmessers oder der Querschnittsfläche der Hauptleitung 2007 beschränkt, verengt oder okkludiert.
Der so umgelenkte Strom der Flüssigkeit strömt wie in Fig. 1 angedeutet, zum Überwinden des Umlenkelements 2021 ganz oder teilweise aus der Hauptleitung 2007, welche als eine geradlinige oder zylindrische Verbindung zwischen der ersten Querschnittsfläche und der zweiten Querschnittsfläche verstanden werden kann, heraus, in die Nebenleitung 2011 hinein und jenseits des Umlenkelements 2021 wieder in die Hauptleitung 2007 zurück.
Die erste Anschlussstelle 2001 und/oder die zweite Anschlussstelle 2003 können optional jeweils eine Stufe, Abschrägung oder Fase 2019 ihrer Innenwandung und/oder Außenwandung aufweisen, was das Verbinden der jeweiligen Anschlussstelle mit einem Schlauchabschnitt erleichtern kann.
Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, handelt es sich beim Umlenkelement 2021 hier exemplarisch nicht um einen Abschnitt, der der Innenwandung 2009’ des Zwischenabschnitts 2009 stufenlos anliegt. Während die Innenwandung 2009’ das Innere des Zwischenabschnitts 2009 begrenzt, ragt das Umlenkelement 2021 vielmehr über die Innenwandung 2009’ hinaus und in das Innere des Zwischenabschnitts 2009 hinein.
Optional ist das Umlenkelement 2021 keine Struktur, die in einem Querschnitt des Zwischenabschnitts 2009 ringförmig ist.
Optional ist das Umlenkelement 2021 keine blendenförmige Struktur mit einer zentralen Durchlassöffnung, die in einem Querschnitt des Zwischenabschnitts 2009 einen Durchlass für die Flüssigkeit bildet, an ihrem Außenumfang jedoch der Innenwandung 2009’ kreisförmig, also beispielsweise über den gesamten Innenumfang des Zwischenabschnitts 2009 anliegen würde.
Optional ist das Umlenkelement 2021 im Inneren der Hauptleitung 2007 derart angeordnet, dass Flüssigkeit, welche das Lumen der Hauptleitung 2007 durchströmt, im Bereich des Umlenkelements 2021 nicht seitlich an diesem vorbei (also vor der Zeichenebene oder hinter der Zeichenebene) strömen kann.
Ein optionales Merkmal des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks 2000 ist, dass die durchströmbare Fläche des Schlaucheinsatzstücks 2000 im Bereich des Zwischenabschnitts 2009 nicht kleiner als die durchströmbare Fläche der Hauptleitung 2007 im Bereich der ersten Anschlussstelle 2001 und/oder im Bereich der zweiten Anschlussstelle 2003 ist, obgleich die durchströmbare Fläche der Hauptleitung 2007 in diesem Abschnitt geringer ist als stromauf oder stromab hiervon. Hierzu sind erfindungsgemäß verschiedene Ausgestaltungen angedacht. Eine Option ist in Fig. 1 gezeigt.
Die in Fig. 1 gezeigte Option zeigt das Umlenkelement 2021, welches ähnlich eines Plättchens oder einer Scheibe von der Innenwandung 2009’ kommend den durchströmbaren Querschnitt des Lumens der Hauptleitung 2007 beschränkt, weshalb der Strom sich im Zwischenabschnitt 2009 optional vollständig in die Nebenleitung 2011 verlagert, wo er nahe dem Luer-aktivierbaren Ventil LAV verläuft und stromauf von diesem und/oder in diesem eine Spülung des Bereichs des Luer-aktivierbaren Ventils LAV bewirkt.
Die Ausgestaltung des Umlenkelements 2021 wie in Fig. 1 hat neben der Funktion der Verlagerung des Stroms zudem die Wirkung einer Verwirbelung des Stroms stromauf und/oder stromab des Umlenkelements 2021, was zu einer weiter verbesserten Durchmischung und Spülung beitragen kann.
Das Umlenkelement 2021, welches in Fig. 1 scheibenförmig gezeigt ist, kann, vorzugsweise unter Beibehaltung aller übrigen Merkmale der Ausführungsform aus Fig. 1, alternativ anderer Gestalt und/oder Anordnung sein, etwa wie in Fig. 2 gezeigt.
Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Schlaucheinsatzstück 2000 in einer zweiten Ausführungsform. Die Elemente des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks 2000 der Fig. 2 sind der übersichtlicheren Darstellung wegen getrennt voneinander gezeigt.
Das Umlenkelement 2021 der Fig. 2 weist, anders als jenes der Fig. 1 , nicht nur mit einem senkrecht (oder in etwa senkrecht) zur Mittellinie M_H ausgerichteten Abschnitt 2021b sondern auch einen parallel (oder in etwa parallel) zur Mittellinie M_H ausgerichteten Abschnitt 2021a auf. Der Wnkel, unter welchem der senkrechte Abschnitt 2021 b und der parallele Abschnitt 2021a zueinander stehen, kann somit optional 90° betragen. Winkel, welche hiervon abweichen, und insbesondere Wnkel zwischen 80° und 100° sind allerdings ebenfalls von der vorliegenden Erfindung umfasst.
Das Umlenkelement 2021, welches hier optional die Form eines Ankers oder eines L- Stücks, oder eines T-Stücks aufweist, kann integral mit einem Abschnitt des Gehäuses 2030, etwa mit dessen Wandung, gefertigt und/oder kraft- und/oder formschlüssig mit diesem vorgesehen sein.
Das T-förmige Umlenkelement 2021 kann am Übergang von seinem parallelen Abschnitt 2021a zu seinem senkrechten Abschnitt 2021b einen Innenradius von zirka 0,1 mm, vorzugsweise jedoch unter 2 mm, besonders bevorzugt unter 1 mm, aufweisen. Der sich hierbei ergebende nahezu rechtwinklige Übergang von parallelem Abschnitt 2021a zu senkrechtem Abschnitt 2021b dient zur Erzeugung einer turbulenten Strömung an dieser Stelle, die in einer erhöhten Freispülbarkeit resultieren kann.
Der senkrechte Abschnitt 2021b des Umlenkelements 2021, oder ein anderer Abschnitt des Umlenkelements 2021, kann über eine Außenwandung des zylindrisch ausgestalteten Teils des Gehäuses 2030 überstehen, also z. B. über dessen die Hauptleitung 2007 oder
den Zwischenabschnitt 2009 begrenzende Wandung hinaus, wie in Fig. 2 gezeigt. Zur Funktion des so überstehenden Abschnitts ist nachstehend weiter ausgeführt.
Das Gehäuse 2030 des Schlaucheinsatzstücks 2000 weist einen Anschluss 2040 auf, welcher der Verbindung des Luer-aktivierbaren Ventils l_AV, dessen Ventilgehäuses 2023 oder einer anderen Komponente der Nebenleitung 2011 oder der dritten Anschlussstelle 2005 dient.
Diese Verbindung mit dem Anschluss 2040 kann durch einfaches Aufschieben des Ventilgehäuses 2023 auf den Anschluss 2040 erfolgen. Hierzu kann ein Innendurchmesser Di des Ventilgehäuses 2023 passgenau auf einen Außendurchmesser DA des Anschlusses 2040 ausgestaltet sein, d. h. z. B. mit dem Innendurchmesser Di geringfügig geringer als dem Außendurchmesser DA.
Der Außendurchmesser DA des Anschlusses 2040 kann sich bemessen zwischen der äußeren Begrenzung oder Erstreckung einer ersten Erhebung 2041 des Anschlusses 2040, welche sich über die Außenwand der die Hauptleitung 2007 begrenzenden Wandung des Gehäuses 2030 erhebt, und der äußeren Begrenzung einer zweiten Erhebung 2043 des Anschlusses 2040, für die dasselbe gilt.
Eine Stirnseite oder -fläche 2045 des Ventilgehäuses 2023 kann vorzugsweise gekrümmt sein oder sich in drei Dimensionen erstrecken, was in Fig. 2 nicht gezeigt ist. Eine solche Form kann ein möglichst lückenloses Anliegen der Stirnseite oder -fläche 2045 an einer Außenseite des gekrümmten Gehäuses 2030 ermöglichen.
Diese Verbindung zwischen Stirnseite oder -fläche 2045 des Ventilgehäuses 2023 und Gehäuse 2030 der Hauptleitung 2007 kann fluiddicht sein. Sie kann z. B. durch Kunststoffschweißen, Ultraschallschweißen oder auf andere geeignete Weise erfolgen oder erfolgt sein.
Das Umlenkelement 2021 kann insbesondere in seinem senkrechten Abschnitt 2021b mit der Wandung oder einem anderen Abschnitt des Gehäuses 2030 verbunden oder einstückig gefertigt sein, etwa durch integrale Fertigung, z. B. während eines Spritzgießvorgangs.
Wie Fig. 2 weiter zu entnehmen ist, berühren sich die beiden Erhebungen 2041, 2043, sowie optional weitere Erhebungen, falls vorhanden, in ihren freien Abschnitten, z. B.
ihren freien, in Fig. 2 nach oben zeigenden Enden, nicht, während sie mit ihren diesen gegenüberliegenden, in Fig. 2 nach unten zeigenden Enden mit der Außenwandung des Gehäuses 2030 verbunden sein oder aus diesem hervorgehen können.
Die auf diese Weise zwischen den freien Enden und/oder zwischen mittleren, zwischen beiden Enden gelegenen Abschnitten der Erhebungen 2041, 2043 entstehenden Lücken L erlauben einen Fluidstrom zwischen den Erhebungen 2041, 2043 hindurch in einer Richtung senkrecht zu ihrer Längserstreckung, also bezogen auf Fig. 2 in einer Richtung aus der Zeichenebene heraus oder in diese hinein und dabei durch die Lücken L hindurch.
Die Erhebungen 2041, 2043 sind vorzugsweise ausgestaltet, um als Gegenlager oder Aufnahme für den in Fig. 2 nach unten zeigenden Endbereich des Ventilkörpers 2025, oder Abschnitte hiervon, zu dienen. Wird der Ventilkörper 2025 zum Gebrauch des Luer- aktivierbaren Ventils LAV in dessen Ventilgehäuse 2023 eingesetzt und so positioniert, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, so erlaubt der aufgrund von den Lücken L auf die beschriebene Weise durchströmbare Anschluss 2040 ein Anspülen und/oder Umspülen des Ventilkörpers 2023. Eines Einsatzkörpers 2027, welcher bei Luer-aktivierbaren Ventilen des Standes der Technik vorgesehen ist und wie in Fig. 1 auch in erfindungsgemäßen Ausführungsformen vorgesehen sein kann, um als Gegenlager für den Ventilkörper 2025 zu dienen, bedarf es bei dieser erfindungsgemäßen Lösung nicht. Gleichwohl kann er vorgesehen sein.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, weist die Innenwandung 2007’ der Hauptleitung 2007 optional einen Anschlag 2019a auf, gegen welchen ein in Fig. 2 nicht gezeigter Schlauch, welcher in die erste Anschlussstelle 2001 oder die zweite Anschlussstelle 2003 eingesteckt werden soll, geschoben werden kann.
Der hier exemplarisch ringförmige Anschlag 2019a kann mit der Stirnfläche des ebenfalls ringförmigen, nicht gezeigten Schlauchs im Gebrauch in Kontakt stehen. Die Höhe des Anschlags 2019a kann dabei vorteilhaft so gewählt sein, dass die Innenwandung des Schlauchs mit der Innenwandung 2007’ des sich an den Anschlag 2019a nach rechts bzw. nach links anschließenden Abschnitts der Innenwandung 2007’ stufenlos abschließt.
Ein solcher Anschlag kann ferner in jeder anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform vorgesehen sein.
Ein solcher Anschlag 2019a kann in jeder erfindungsgemäßen Ausführungsform, optional in Kombination mit einer Abschrägung oder Fase 2019 vorgesehen sein.
Fig. 3 zeigt das erfindungsgemäße Schlaucheinsatzstück 2000 in der zweiten Ausführungsform der Fig. 2. Die Elemente des erfindungsgemäßen Schlaucheinsatzstücks 2000 sind dabei gebrauchsfertig montiert gezeigt.
Wie zu Fig. 2 bereits ausgeführt, ruht der Ventilkörper 2025 direkt, optional indirekt, auf Abschnitten des Anschlusses 2040, hier z. B. den Erhebungen 2041, 2043 und ggf. weiteren, welche dem Einsatzkörper 2025 als Gegenlager bei dessen Druckbeaufschlagung in einer oben-unten-Richtung in Fig. 3 zu dessen Schalten zwischen den Ventilzuständen (auf/zu) dienen. Sie können überdies einen vorbestimmten Mindestabstand des Ventilkörpers 2025 z. B. zum Gehäuse 2040 sicherstellen.
Wie zu Fig. 2 ebenfalls bereits erwähnt ist, können Abschnitte des Anschlusses 2040, hier z. B. die Erhebungen 2041, 2043 und ggf. weitere, ein Zentrieren, Halten und/oder Festlegen des Ventilgehäuses 2023 sicherstellen oder begünstigen.
Schließlich sei auf die Funktion des freien Endes des Abschnitts 2021b, der wie hier in Fig. 3 optional senkrecht zur Mittellinie der Hauptleitung 2007 steht oder einen anderen Winkel hierzu einnehmen kann, hingewiesen. Er ist ebenfalls angeordnet, um als Gegenlager für den Ventilkörper 2025 zu dienen, wenn auf diesen Kraft in einer oben- unten-Richtung (bezogen auf Fig. 3) ausgeübt wird.
Fig. 4 zeigt in stark vereinfachter Darstellung ein Verfahrensfließbild einer erfindungsgemäßen Blutbehandlungsvorrichtung 300, optional verbunden mit einem extrakorporalen Blutschlauchsatz 200.
Der extrakorporale Blutschlauchsatz 200 weist eine erste Leitung oder Blutentnahmeleitung 203, hier in Form eines arteriellen Leitungsabschnitts, auf.
Die erste Leitung 203 steht in Fluidverbindung mit einer Blutbehandlungseinrichtung, hier einem Blutfilter 201, welcher eine Dialysierflüssigkeitskammer und eine Blutkammer aufweist, welche durch eine zumeist semi-permeable Membran voneinander getrennt sind. Entsprechende Aufnahmen oder Halterungen z. B. für den zumeist als Kartusche ausgeformten Blutfilter können z. B. an einer Gehäuseaußenwand der
Blutbehandlungsvorrichtung 300 vorgesehen sein, etwa in Form von Klemmbügeln, Steckplätzen, usw.
Der extrakorporale Blutschlauchsatz 200 weist ferner wenigstens eine zweite Leitung oder Blutrückgabeleitung 205, hier in Form eines venösen Leitungsabschnitts, auf. Sowohl die erste Leitung 203 als auch die zweite Leitung 205 können zu ihrer Verbindung mit dem Gefäßsystem des nicht dargestellten Patienten dienen.
Die erste Leitung 203 ist optional mit einer (ersten) Schlauchklemme 302 zum Sperren oder Schließen der Leitung 203 verbunden. Die zweite Leitung 205 ist optional mit einer (zweiten) Schlauchklemme 306 zum Sperren oder Schließen der Leitung 205 verbunden.
Die in Fig. 4 nur durch einige ihrer Einrichtungen und schematisch repräsentierte Blutbehandlungsvorrichtung 300 weist eine Blutpumpe 301 auf. Die Blutpumpe 301 fördert während der Behandlung des Patienten Blut durch Abschnitte des extrakorporalen Blutschlauchsatzes 200 und in Richtung zum Blutfilter 201, wie die kleinen Pfeilspitzen, welche in jeder der Figuren allgemein die Strömungsrichtung angeben, zeigen.
Mittels einer Pumpe 313 für Dialysierflüssigkeit, die als Rollenpumpe oder als anderweitig okkludierende Pumpe ausgestaltet sein kann, wird eine Lösung, bei der es sich um Dialysierflüssigkeit handeln kann, aus einer ersten Quelle 101, beispielsweise einem Beutel, entlang einer Dialysierflüssigkeitszulaufleitung 111 zum Blutfilter 201 geführt. Die Dialysierflüssigkeit kann dabei optional über ein Heizelement wie eine Schlauchheizung oder die hier optional vorhandene Beutelheizung H2, welche vorzugsweise Teil der Blutbehandlungsvorrichtung 300 ist, und z. B. einen Heizbeutel aufweist, geführt werden.
Die erste Quelle 101 kann beispielsweise ein Beutel oder ein Container sein. Die erste Quelle 101 kann ferner eine Fluidleitung sein, aus der online und/oder kontinuierlich fertige, erzeugte oder gemischte Flüssigkeit bereitgestellt wird, z. B. ein Hydraulikausgang oder -anschluss der Blutbehandlungsvorrichtung 300, ein Wasseranschluss der Klinik oder dergleichen.
Eine weitere Quelle 102 mit Substituatflüssigkeit kann optional vorgesehen sein. Sie kann der ersten Quelle 101 entsprechen oder eine eigene Quelle sein. Die Pumpe 311 ist vorgesehen, um Flüssigkeit aus der weiteren Quelle 102, beispielsweise einem Beutel, heraus und optional über ein Heizelement wie eine Schlauchheizung oder die hier optional vorhandene Beutelheizung H1, welche vorzugsweise Teil der
Blutbehandlungsvorrichtung 300 ist, und z. B. einen Heizbeutel aufweist, mittels einer Substituatflüssigkeitsleitung 112 in Prädilution stromauf des Blutfilters 201 oder (wie hier gezeigt) in Postdilution stromab des Blutfilters 201 in den Blutschlauchsatz 200 hinein zu führen.
Eine nur angedeutete Steuer- oder Regelvorrichtung 350 der
Blutbehandlungsvorrichtung 300 kann dazu konfiguriert sein, die Blutbehandlungssitzung zu regeln oder zu steuern.
Neben der vorgenannten Blutpumpe 301 und der Pumpe 313 für Dialysierflüssigkeit weist die in Fig. 4 gezeigte Anordnung ferner rein optional eine Reihe weiterer, jeweils optionaler Pumpen auf, nämlich die Pumpe 317 zum Abführen von Dialysat. Sie fördert Dialysat, beispielsweise entlang einer Leitung 115 für das Dialysat in einen Ausguss oder einen Auffangbeutel 400.
Die Dialysierflüssigkeitsleitung 111 kann mit einem Abschnitt 111a hiervon mit der ersten Anschlussstelle 2001 des Schlaucheinsatzstücks 2000 verbunden sein. Die zweite Anschlussstelle 2003 des Schlaucheinsatzstücks 2000 kann mit einem zweiten Abschnitt 111b der Dialysierflüssigkeitsleitung 111 verbunden sein.
Stromauf der Blutpumpe 301 ist ein optionaler arterieller Sensor PS1 vorgesehen. Während einer Behandlung des Patienten misst er den Druck in der arteriellen Leitung.
Stromab der Blutpumpe 301, jedoch stromauf des Blutfilters 201 und, falls vorgesehen, stromauf einer Zugabestelle 25 für Heparin, ist optional ein weiterer Drucksensor PS2 vorgesehen. Er misst den Druck stromauf des Blutfilters 201 („prä-Blutfilter“).
Ein wiederum weiterer, optionaler Drucksensor kann als PS3 stromab des Blutfilters 201, jedoch vorzugsweise stromauf der Pumpe 317, in der Ablaufleitung 115 für Dialysat zum Messen des Drucks stromab des Blutfilters 201 vorgesehen sein.
Blut, das den Blutfilter 201 verlässt, durchströmt eine optionale venöse Blutkammer 29, welche eine Entlüftungseinrichtung 31 und/oder einen weiteren Drucksensor PS4 aufweisen kann.
Die in Fig. 4 gezeigte Steuer- oder Regelvorrichtung 350 kann mit jeder der hierin genannten Komponenten - jedenfalls oder insbesondere mit der Blutpumpe 301 - in
kabelgebundener oder kabelloser Signalverbindung zur Steuerung oder Regelung der Blutbehandlungsvorrichtung 300 stehen.
Optional sind Pumpen 307 und 309 vorgesehen, welche eine Kalziumlösung („Ca“) aus einem Kalziumlösungsbeutel 411 bzw. Citratlösung („Ci“) aus einem
Citratlösungsbeutel 410 der Blutrückgabeleitung 205 bzw. der Blutentnahmeleitung 203 zuführen.
Bezugszeichenliste
2000 Schlaucheinsatzstück
2001 erste Anschlussstelle
2003 zweite Anschlussstelle
2005 dritte Anschlussstelle
2007 Hauptleitung
2007’ Innenwandung
2009 Zwischenabschnitt
2009’ Innenwandung
2011 Nebenleitung
2019 Abschrägung oder Fase
2019a Anschlag
2021 Umlenkelement
2021a paralleler Abschnitt
2021b senkrechter Abschnitt
2023 Ventilgehäuse
2025 Ventilkörper
2027 Einsatzkörper
2030 Gehäuse
2040 Anschluss
2041 Erhebung
2043 Erhebung
2045 Stirnseite oder -fläche
25 Zugabestelle (Heparin)
29 venöse Blutkammer
31 Entlüftungseinrichtung
100 Hydraulikschlauchsatz
101 erste Quelle
102 weitere Quelle
111 Leitung für Dialysierflüssigkeit
111a erster Leitungs- oder Schlauchabschnitt
111b zweiter Leitungs- oder Schlauchabschnitt
112 Substituatflüssigkeitsleitung
115 Leitung für Dialysat, Filtrat
200 Blutschlauchsatz
201 Hämofilter oder Blutfilter oder Dialysator
203 Blutentnahmeleitung
205 Blutrückgabeleitung
300 Blutbehandlungsvorrichtung
301 Blutpumpe
302 erste Schlauchklemme
306 zweite Schlauchklemme
307 Pumpe für Citratlösung
309 Pumpe für Kalziumlösung
311 Pumpe
313 Pumpe für Dialysierflüssigkeit
317 Pumpe für Dialysat, Filtrat
350 Steuervorrichtung
400 Auffangbeutel; Ausguss
410 Quelle für Citratlösung
411 Quelle für Kalziumlösung
DA Abstand, Außendurchmesser des Anschlusses
Dl stirnseitiger Innendurchmesser; Innendurchmesser des Ventilgehäuses
H1 Heizelement; Beutelheizung
H2 Heizelement; Beutelheizung
H Einströmrichtung der Flüssigkeit in die Hauptleitung
N Ausströmrichtung der Flüssigkeit aus der Nebenleitung
L Lücke
LAV Luer-aktiviertes Ventil; Luer-aktivierbares Ventil
M_H Mittellinie der Hauptleitung
M_N Mittellinie der Nebenleitung
PS1 bis PS4 Drucksensoren r radiale Richtung oder Quererstreckung der Hauptleitung