Beschreibung
Vorrichtung und Verfahren zum Stabilisieren eines Wechsel- spannungsnetzes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stabilisieren ei nes Wechselspannungsnetzes mit einem Stromrichter mit einer Wechselspannungsseite zum Verbinden mit dem Wechselspannungs netz und einer Gleichspannungsseite mit zwei Gleichspannungs polen und mit einer Energiespeicheranordnung, die gleichspan nungsseitig des Stromrichters zwischen den Gleichspannungspo len geschaltet ist.
Die stabilisierende Wirkung der Vorrichtung basiert insbeson dere darauf, dass die Vorrichtung zum Austausch von Wirk- und Blindleistung mit dem Wechselspannungsnetz eingerichtet ist. Besonders im Zusammenhang mit Erzeugern von Energie aus er neuerbaren Quellen gewinnt eine kontrollierbare Zwischenspei cherung der Energie stets an Bedeutung.
Üblicherweise umfasst die Energiespeicheranordnung Kurzzei tenergiespeicher (im Allgemeinen kapazitive Energiespeicher). Damit kann die Vorrichtung zu einer schnellen Frequenzstüt zung z.B. bei Abwurf leistungsmäßig großer Lasten oder Erzeu ger verwendet werden. Die Netzfrequenz kann mittels der Vor richtung innerhalb eines vom Netzbetreiber vorgegebenen Be reichs gehalten werden. Verlässt die Netzfrequenz den zuläs sigen Bereich, droht eine Kettenreaktion durch Abschalten an derer einspeisender Wechselrichter (wie z.B. der Wechselrich ter von Photovoltaik-Anlagen). Dies kann im Endeffekt zu ei nem Netzausfall führen.
Eine artgemäße Vorrichtung ist aus der WO 2020/007464 Al be kannt. Die bekannte Vorrichtung umfasst einen Stromrichter, der ein modularer Mehrstufenumrichter in einer Doppelstern- Konfiguration ist. Zwischen Gleichspannungsseitigen Polen des Stromrichters sind parallel geschaltete Energiespeicherzweige
mit Spannungswandlermodulen und Energiespeichermodulen ange ordnet.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine artgemäße Vorrichtung anzugeben, die möglichst effektiv und zuverlässig im Betrieb ist.
Die Aufgabe wird bei einer artgemäßen Vorrichtung erfindungs gemäß durch eine gesteuerte Last zur Wirkleistungsabsorption bzw. Wirkleistungsverbrauch gelöst, die in einer Reihen- oder in einer Parallelschaltung zur Energiespeicheranordnung ange ordnet ist. Die Last umfasst beispielsweise eine Verbrauchs einheit, durch die gesteuert Strom fließen kann. Die Last kann beispielsweise Leistung aufnehmen und diese in Wärme um wandeln.
Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung gegenüber den be kannten Vorrichtungen länger Wirkleistung aus dem Netz auf nehmen kann, ohne, dass notwendigerweise der Energiegehalt der Energiespeicheranordnung vergrößert werden muss. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann somit insbesondere der Nachteil vermieden werden, dass zur Vergrößerung einer Auf nahme-Kapazität der Energiespeicheranordnung diese mit mehr Energiespeichereinheiten ausgestattet werden muss. Dies wie derum erlaubt dank der erfindungsgemäßen Vorrichtung, den Nachteil eines erhöhten Raumbedarfes zu vermeiden. Zudem kann auf diese Weise die Verfügbarkeit der Vorrichtung verbessert werden, da die Ausfallrate der Komponenten entsprechend mit deren Anzahl steigt. Die Last kann sowohl anstatt der Ener giespeicheranordnung die Wirkleistung aufnehmen als auch durch entsprechende teilweise Wirkleistungsaufnahme ein Auf laden der Energiespeicheranordnung verzögern. Zusätzlich kann die Last dazu verwendet werden, um die Energiespeicheranord nung bei einem Herunterfahren des Stromrichters schneller zu entladen.
Bevorzugt umfasst die Last wenigstens ein Widerstandselement, beispielsweise ein passives Widerstandselement, z.B. ein Tro ckenwiderstand bzw. einen dem Fachmann bekannten Hochleis tungswiderstand. Dies stellt eine kostengünstige und einfache und damit besonders zuverlässige Variante für die Last dar. Das Widerstandselement ist als separates Bauteil mit der Energiespeicheranordnung verbunden. Mittels des Widerstandse lements kann Leistung in Wärme umgewandelt werden. Die dabei entstehende Abwärme kann zum Beispiel gegen eine Umgebungs luft oder in einem Kühlwasserkreislauf abgegeben werden, bei spielsweise einen Kühlwasserkreislauf des Stromrichters. Die Last kann mehrere Widerstandselemente umfassen, die miteinan der in beliebigen Schaltungstopologien, insbesondere einer Reihen- und/oder Parallelschaltung verbunden sind.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist die Last in Reihe zur Energiespeicheranordnung geschaltet, wobei dem Wi derstandselement (oder beispielsweise einer Reihenschaltung von Widerstandselementen) wenigstens eine Diode parallelge schaltet ist. Die Durchlassrichtung der Diode ist derart ge wählt, dass sichergestellt ist, dass die Last bei Wirkleis tungsabgabe durch die Vorrichtung nicht wirksam ist (d.h. kein Strom durch das Widerstandselement fließt). Mit der Ver wendung der Diode ist der Strom durch die Last (und damit die Last selbst) gesteuert. Die Anordnung der Last in Reihe mit der Energiespeicheranordnung hat den besonderen Vorteil, dass die Last in diesem Fall eine niedrigere Isolationsfähigkeit aufweisen kann als eine zur Energiespeicheranordnung paral lelgeschaltete Last.
Ist die Last in Reihe zur Energiespeicheranordnung geschal tet, so kann der Widerstandswert R der Last zweckmäßigerweise so dimensioniert werden, dass die maximale Stromrichter gleichspannung Udc, die maximale Spannung Usp der Energie speicheranordnung sowie die aufzunehmende Wirkleistung P be rücksichtigt werden: R = (Udc - Usp) * Udc / P.
Vorzugsweise ist die Last in Reihe zur Energiespeicheranord nung geschaltet, wobei dem Widerstandselement ein Überbrü ckungsschalter parallelgeschaltet ist, mittels dessen das we nigstens eine Widerstandselement (bzw. eine Zusammenschaltung von Widerstandselementen) überbrückbar ist. Mittels einer ge eigneten Steuerung des Überbrückungsschalters kann die Last bzw. das Widerstandselement zugeschaltet oder überbrückt wer den, um dementsprechend ihre Wirkung zu entfalten.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Last einen Bremssteller, also eine steuerbare Einrichtung zum Um wandeln elektrischer Energie in Wärme.
Vorzugsweise weist der Bremssteller eine Reihenschaltung von Bremsstellermodulen auf. Ein Bremsstellermodul umfasst bei spielsweise ein Bremsstellerpowermodul mit passiven oder steuerbaren, vorzugsweise einschaltbaren, Halbleiterschaltern sowie mit einem Gleichspannungszwischenkreis, an den ein Bremsstellerkondensatormodul mit einer Kapazität angeschlos sen ist. Diese Variante des Bremsstellers ist besonders fle xibel und effektiv, da jeweils eine an die konkrete Anwendung angepasste Anzahl an Bremsstellermodulen zu einer gegebenen Zeit aktiv bzw. inaktiv geschaltet werden kann. Geeigneter weise können die Bremsstellermodule so angesteuert werden, dass die Energiespeicheranordnung mit einem konstanten Strom geladen wird. Dazu kann der Stromrichter seine maximale Gleichspannung ausgeben.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung bildet die Last mit einer Schalteinheit eine Reihenschaltung aus, die parallel zur Energiespeicheranordnung geschaltet ist. Mittels der Schalteinheit kann die Last zu- oder abgeschaltet werden, wo mit diese steuerbar ist.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Last einen ersten Lastzweig und einen zweiten Lastzweig, die in einer Parallelschaltung zueinander angeordnet sind, wobei der erste Lastzweig wenigstens ein steuerbares Widerstandselement
und der zweite Lastzweig ein weiteres steuerbares Widerstand selement oder einen Bremssteller umfassen. Gemäß dieser Aus führungsvariante kann die Last besonders effektiv eingesetzt werden. Der Lastzweig mit den Widerstandselementen können da zu verwendet werden, große Leistungen zu absorbieren. Der Lastzweig mit dem Bremssteller kann kleinere auftretende Men gen an Wirkleistung aufnehmen.
Zweckmäßigerweise ist das Widerstandselement mittels eines Halbleiterschalters oder eines mechanischen Schalters in Rei hen zum Widerstandselement (bzw., falls eine Schaltung mehre rer Widerstandselemente vorgesehen ist, parallel zu dieser Schaltung) steuerbar. Der Halbleiterschalter kann beispiels weise ein einschaltbarer Halbleiterschalter sein (z.B. ein IGBT, IGCT, IEGT, MOSFET oder dergleichen). Dem Halbleiter schalter kann eine Freilaufdiode antiparallel geschaltet sein.
Geeigneterweise umfasst die Energiespeicheranordnung mehrere parallel geschaltete Reihenschaltungen mit Energiespeicher einheiten. Auf diese Weise ist die Vorrichtung skalierbar be züglich ihrer Aufnahme-Kapazität der Energiespeicheranord nung. Zudem sind Niederspannungsspeichereinheiten in der Energiespeicheranordnung einsetzbar.
Bevorzugt ist der Stromrichter ein modularer Mehrstufenstrom richter (MMC) in einer Doppelsternanordnung. Der MMC weist insbesondere Vorteile bezüglich der Effektivität und Zuver lässigkeit des Austausches von Wirk- und Blindleistung mit dem Wechselspannungsnetz auf. Der MMC zeichnet sich durch Stromrichterarme aus, die jeweils eine Reihenschaltung von Schaltmodulen aufweisen. Jedes Schaltmodul umfasst dabei ab schaltbare Halbleiterschalter sowie einen Modulenergiespei cher. Mittels einer geeigneten Ansteuerung der Halbleiter schalter kann an Anschlüssen des Schaltmoduls zumindest eine Schaltmodulspannung erzeugt werden, die einer Energiespei cherspannung positiver, bei bipolaren Schaltmodulen auch ne gativer, Polarität oder einer Nullspannung entspricht.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben ei ner Vorrichtung zum Stabilisieren eines Wechselspannungsnet zes mit einem Stromrichter mit einer Wechselspannungsseite zum Verbinden mit dem Wechselspannungsnetz und einer Gleich spannungsseite mit zwei Gleichspannungspolen, einer Energie speicheranordnung, die gleichspannungsseitig des Stromrich ters zwischen den Gleichspannungspolen geschaltet ist.
Ein solches Verfahren ist aus der bereits erwähnten WO 2020/007464 Al bekannt.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein derartiges Verfahren anzugeben, das eine möglichst effektive und kostengünstige Stabilisierung des Wechselspannungsnetzes ermöglicht.
Die Aufgabe wird bei einem artgemäßen Verfahren dadurch ge löst, dass eine gesteuerte Last zur Wirkleistungsabsorption bzw. Wirkleistungsverbrauch bereitgestellt wird, die in einer Reihen- oder Parallelschaltung zur Energiespeicheranordnung angeordnet ist, Wirkleistung aus dem Wechselspannungsnetz aufgenommen und mittels der Energiespeicheranordnung gespei chert wird, wobei mittels der gesteuerten Last die Wirkleis tungsaufnahme verzögert oder verlangsamt wird. Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Vorrichtung länger Wirkleistung aus dem Netz aufnehmen, ohne eine aufwendige Er höhung einer Aufnahme-Kapazität der Energiespeicheranordnung. Damit kann eine verbesserte Effektivität bei der Netzstabili sierung erreicht werden. Weitere Vorteile ergeben sich aus denjenigen, die bereits im Zusammenhang mit der erfindungsge mäßen Vorrichtung erörtert wurden.
Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung wird, wenn die aufgenommene Wirkleistung eine Aufnahme-Kapazitätsschwelle erreicht hat, weitere Wirkleistung dem Wechselspannungsnetz entnommen und mittels der gesteuerten Last zumindest teilwei se in Wärme umgewandelt wird. Damit kann auch über die Auf-
nahme-Kapazitätsschwelle der Energiespeicheranordnung hinaus noch Wirkleistung aus dem Netz absorbiert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 1 bis 25 weiter erläutert.
Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfin dungsgemäßen Vorrichtung in einer schematischen Darstellung;
Figur 2 zeigt einen Ausschnitt der Vorrichtung der Figur 1 in einer schematischen Darstellung;
Figur 3 zeigt ein Beispiel eines Stromrichterarmes für einen Stromrichter der Vorrichtung der Figuren 1 und 2 in einer schematischen Darstellung;
Figur 4 zeigt ein Schaltmodul für den Stromrichter der Vor richtung der Figuren 1 und 2 in einer schematischen Darstel lung;
Figur 5 zeigt einen ersten Ausschnitt des Schaltmoduls der Figur 4 in einer schematischen Darstellung;
Figur 6 zeigt einen zweiten Ausschnitt des Schaltmoduls der Figur 5 in einer schematischen Darstellung;
Figur 7 zeigt ein erstes Beispiel einer Last für die Vorrich tung der Figur 1 in einer schematischen Darstellung;
Figur 8 zeigt ein zweites Beispiel einer Last für die Vor richtung der Figur 1 in einer schematischen Darstellung;
Figur 9 zeigt ein drittes Beispiel einer Last für die Vor richtung der Figur 1 in einer schematischen Darstellung;
Figur 10 zeigt ein viertes Beispiel einer Last für die Vor richtung der Figur 1 in einer schematischen Darstellung;
Figur 11 zeigt ein fünftes Beispiel einer Last für die Vor richtung der Figur 1 in einer schematischen Darstellung;
Figur 12 zeigt einen ersten Ausschnitt der Last der Figuren 7 bis 11 in einer schematischen Darstellung;
Figur 13 zeigt einen zweiten Ausschnitt der Last der Figuren 7 bis 11 in einer schematischen Darstellung;
Figur 14 zeigt ein Beispiel eines Bremsstellers in einer schematischen Darstellung;
Figur 15 zeigt ein Bremsstellermodul für den Bremssteller der Figur 14 in einer schematischen Darstellung;
Figur 16 zeigt ein erstes Beispiel eines Bremsstellerpowermo duls in einer schematischen Darstellung;
Figur 17 zeigt ein zweites Beispiel eines Bremsstellerpower moduls in einer schematischen Darstellung;
Figur 18 zeigt ein Bremsstellerkondensatormodul in einer schematischen Darstellung;
Figur 19 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfin dungsgemäßen Vorrichtung in einer schematischen Darstellung;
Figur 20 zeigt einen Ausschnitt der Vorrichtung der Figur 19 in einer schematischen Darstellung;
Figur 21 zeigt ein Beispiel eines Stromrichterarmes für einen Stromrichter der Vorrichtung der Figur 19 in einer schemati schen Darstellung;
Figur 22 zeigt ein erstes Beispiel einer Last für die Vor richtung der Figur 19 in einer schematischen Darstellung;
Figur 23 zeigt ein zweites Beispiel einer Last für die Vor richtung der Figur 19 in einer schematischen Darstellung;
Figur 24 zeigt einen Bremssteller für die Vorrichtung der Fi gur 19 in einer schematischen Darstellung;
Figur 25 zeigt ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens .
In Figur 1 ist eine Vorrichtung 7 zum Stabilisieren eines Wechselspannungsnetzes 1. Die Vorrichtung 7 umfasst eine An ordnung 2 mit einem Stromrichter und eine Energiespeicheran lage, die mittels eines Anschlusstransformators 6 mit dem Wechselspannungsnetz 1 verbunden ist. Auf den Aufbau der An ordnung 2 wird in der nachfolgenden Figur 2 näher eingegan gen. Die Vorrichtung 7 umfasst ferner eine zentrale Rege- lungs- bzw. Steuerungseinrichtung 5. Die Regelungseinrichtung 5 empfängt einen Satz S von vorgegebenen Sollwerten sowie Messwerte von einer Spannungsmessvorrichtung 4 und einer Strommessvorrichtung 3. Die Regelungseinrichtung 5 ist dazu eingerichtet, unter Berücksichtigung der Mess- und Sollwerte, einen Austausch von Wirk- und Blindleistung zwischen der An ordnung 2 und dem Wechselspannungsnetz zu regeln. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in allen Figuren gleiche und gleichartige Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
In Figur 2 ist ein Ausschnitt der Vorrichtung 7 der Figur 1 mit der Anordnung 2 dargestellt. Figur 2 zeigt einen Strom richter 9, der ein modularer Mehrstufenumrichter (MMC) in ei ner Doppelstern-Konfiguration ist. Der Stromrichter 9 umfasst sechs Stromrichterarme 10. Drei der Stromrichterarme 10 sind in einer ersten Sternschaltung mit einem ersten Sternpunkt bzw. Gleichspannungspol P miteinander verbunden. Weitere drei der Stromrichterarme 10 sind in einer zweiten Sternpunkt schaltung mit einem zweiten Sternpunkt bzw. Gleichspannungs pol N miteinander verbunden. Jeder der Stromrichterarme er strecken sich dabei zwischen einem von drei Wechselspannungs anschlüssen L1-L3 und einem der beiden Gleichspannungspole
P,N. Auf den Aufbau der Stromrichterarme 10 wird in der nach folgenden Figur 3 näher eingegangen. Die Wechselspannungsan schlüsse L1-L3 bilden eine Wechselspannungsseite 9ac des Stromrichters 9 zum Verbinden mit dem Wechselspannungsnetz 1. Die Gleichspannungspole P,N bilden eine Gleichspannungsseite 9dc des Stromrichters 9 zum Verbinden mit einer Energiespei cheranordnung E. Die Energiespeicheranordnung E umfasst eine oder mehrere Reihenschaltungen von Energiespeichermodulen EM, die in einer Parallelschaltung zueinander angeordnet sein können. Die Energiespeichermodule EM können beispielsweise Ultracaps oder vergleichbare Kurzzeitenergiespeicher aufwei sen.
In einer Parallelschaltung zu der Energiespeicheranordnung E und zwischen den Gleichspannungspolen P,N des Stromrichters 9 ist eine gesteuerte Last 8 angeordnet, mittels der zusätzli che Wirkleistung aus dem Wechselspannungsnetz 1 aufgenommen und ggf. in Wärme umgewandelt werden kann. Zu diesem Zweck kann gesteuert Stromfluss durch die Last ermöglicht werden. Auf den Aufbau der Last 8 wird nachfolgend im Zusammenhang mit den Figuren 7 bis 18 näher eingegangen.
In Figur 3 ist ein Beispiel eines Stromrichterarmes 10 für den Stromrichter 9 der Figur 2 dargestellt. Der Stromrichter arm 10 weist zwei Anschlüsse Al und A2 auf, mittels deren der Stromrichterarm zwischen einen den Wechselspannungsanschlüsse Ll-3 und einen der Gleichspannungspole P bzw. N geschaltet werden kann. Der Stromrichterarm 10 umfasst eine Reihenschal tung von Schaltmodulen 13, auf deren Aufbau in den nachfol genden Figuren 4 bis 6 näher eingegangen wird. Die an den Schaltmodulen 13 anfallenden Schaltmodulspannungen summieren sich zu einer Armspannung u_conv. Der Stromrichterarm umfasst ferner eine Glättungsdrossel 12. Ein Armstrom i_conv durch den Stromrichterarm 10 wird mittels eines Strommessers 11 er fasst und an die Regelungseinrichtung des Stromrichters wei tergeleitet .
In Figur 4 ist ein Schaltmodul 13 für den Stromrichterarm 10 der Figur 3 dargestellt. Das Schaltmodul 13 weist einen ers ten Anschluss AC1 und einen zweiten Anschluss AC2, an denen eine Schaltmodulspannung Usm ansteht. Das Schaltmodul 13 um fasst ein Powermodul 14 sowie ein Kondensatormodul 15, die über geeignete Verbindungen bzw. Klemmen DC1-4 miteinander verbunden sind. Auf den Aufbau des Powermoduls 14 und des Kondensatormoduls 15 wird in den nachfolgenden Figuren 5 und 6 näher eingegangen.
In Figur 5 ist ein Powermodul 14 für ein Schaltmodul 13 der Figur 4 dargestellt. In dem in Figur 5 dargestellten Beispiel handelt es sich um ein Vollbrücken-Powermodul für ein Voll- brücken-Schaltmodul . Das Powermodul 14 umfasst vier Halb leiterschalter (IGBTs im gezeigten Beispiel), denen jeweils eine Freilaufdiode D antiparallel geschaltet ist. Die zwei Klemmen DC1, DC2 am Gleichspannungszwischenkreis dienen zum Verbinden mit dem Kondensatormodul 15. Am Gleichspannungszwi schenkreis steht eine Zwischenkreisspannung Uzk an.
In Figur 6 ist ein Kondensatormodul 15 für ein Schaltmodul 13 der Figur 4 dargestellt. Das Kondensatormodul weist zwei Klemmen DC3 und DC4 zum Verbinden mit dem Powermodul 14 auf. Parallel zu den Klemmen DC3, DC4 ist ein Energiespeicher 20 in Form eines Kondensators angeordnet. Eine am Energiespei cher anstehende Spannung Uc wird mittels eines Spannungsmes sers 19 überwacht.
In Figur 7 ist ein Beispiel einer gesteuerten Last 8a darge stellt, die als Last 8 der Vorrichtung 7 der Figur 1 einsetz- bar ist. Die Last 8a umfasst zwei parallele Lastzweige 16a und 16c, wobei auf den Aufbau der Lastzweige 16a und 16c in der nachfolgenden Figur 12 näher eingegangen wird.
In Figur 8 ist ein Beispiel einer gesteuerten Last 8b darge stellt, die als Last 8 der Vorrichtung 7 der Figur 1 einsetz- bar ist. Die Last 8b umfasst zwei parallele Lastzweige 16b
und 16d, wobei auf den Aufbau der Lastzweige 16b und 16d in der nachfolgenden Figur 13 näher eingegangen wird.
In Figur 9 ist ein Beispiel einer gesteuerten Last 8c darge stellt, die als Last 8 der Vorrichtung 7 der Figur 1 einsetz- bar ist. Die Last 8c umfasst zwei parallele Lastzweige 16a und 16b, wobei auf den Aufbau des ersten Lastzweiges 16a in der Figur 12 und auf den Aufbau und 16b in der nachfolgenden Figur 13 näher eingegangen wird.
In Figur 10 ist ein Beispiel einer gesteuerten Last 8d darge stellt, die als Last 8 der Vorrichtung 7 der Figur 1 einsetz- bar ist. Die Last 8d umfasst zwei parallele Lastzweige, einen ersten Lastzweig 16a und einen zweiten Lastzweig mit einem Bremssteller 17, wobei auf den Aufbau des Lastzweiges 16a in der nachfolgenden Figur 12 und auf den Aufbau des Bremsstel lers 17 in den nachfolgenden Figuren 14 bis 18 näher einge gangen wird.
In Figur 11 ist ein Beispiel einer gesteuerten Last 8e darge stellt, die als Last 8 der Vorrichtung 7 der Figur 1 einsetz- bar ist. Die Last 8e umfasst zwei parallele Lastzweige, einen dritten Lastzweig 16b und den zweiten Lastzweig mit einem Bremssteller 17, wobei auf den Aufbau des Lastzweiges 16b in der nachfolgenden Figur 13 und auf den Aufbau des Bremsstel lers 17 in den nachfolgenden Figuren 14 bis 18 näher einge gangen wird.
In Figur 12 ist ein Lastzweig 16a darstellt, der beispiels weise als Lastzweig 16a und auch Lastzweig 16c der Figuren 7, 9 und 10 einsetzbar ist. Der Lastzweig 16a ist zwischen den ersten und den zweiten Gleichspannungspol P bzw. N des Strom richters 9 angeordnet. Der Lastzweig 16a umfasst ein Wider standselement 21 sowie in Reihe zum Widerstandselement 21 ei nen mechanischen Schalter 22.
In Figur 13 ist ein Lastzweig 16b darstellt, der beispiels weise als Lastzweig 16b und auch Lastzweig 16d der Figuren 8,
9 und 11 einsetzbar ist. Der Lastzweig 16b ist zwischen den ersten und den zweiten Gleichspannungspol P bzw. N des Strom richters 9 angeordnet. Der Lastzweig 16b umfasst ein Wider standselement 21. Ferner umfasst der Lastzweig 16b eine Pa rallelschaltung 23 eines abschaltbaren Halbleiterschalters S (im dargestellten Beispiel eines IGBT) und einer antiparalle len Freilaufdiode D (die Durchlassrichtungen des Halbleiter schalters und der Freilaufdiode sind einander entgegenge setzt).
In Figur 14 ist ein Bremssteller 17 für die Lasten 8d, 8e der Figuren 10 und 11 dargestellt. Der Bremssteller 17 umfasst eine Koppelinduktivität 25 und eine Reihenschaltung mehrerer, im dargestellten Beispiel gleichartig aufgebauter Bremsstel- lermodule 24. Ein Strom i_BC durch den Bremssteller 17 wird mittels eines Strommessers 26 gemessen und zur Regelung des Bremsstellers 17 mittels einer nicht näher dargestellten Re gelung verwendet. Auf den Aufbau der Bremsstellermodule 24 wird in den nachfolgenden Figuren 15 bis 18 näher eingegan gen.
In Figur 15 ist ein Bremsstellermodul 24 für den Bremssteller der Figur 14 dargestellt. Das Bremsstellermodul 24 verfügt über zwei Anschlüsse XI und X2 zum Einfügen des Bremssteller moduls 24 in die entsprechende Reihenschaltung wie in Figur 14 gezeigt. Das Bremsstellermodul 24 umfasst ferner ein Bremsstellerpowermodul 27, auf dessen Aufbau im Zusammenhang mit den Figuren 16 und 17 im Detail eingegangen wird, sowie ein Bremsstellerkondensatormodul 28, das im Detail in Figur 18 dargestellt ist. Das Bremsstellerpowermodul 27 und das Bremsstellerkondensatormodul 28 sind miteinander mittels dazu eingerichteter Verbindungsklemmen bzw. -anschlüsse DC1-4 ver bunden.
In Figur 16 ist ein erstes Beispiel eines Bremsstellerpower moduls 27a dargestellt, das als Bremsstellerpowermodul 27 des Bremsstellermoduls 17 der Figur 15 einsetzbar ist. Das Brems stellerpowermodul 27a umfasst zwei eine erste Diode 29a und
eine zweite Diode 29b mit gleicher Durchlassrichtung, die in Reihe zwischen den Verbindungsklemmen DC1 und DC2 angeordnet sind. Der erste Anschluss XI des Bremsstellermoduls 24 ist zwischen den Dioden 29 angeordnet, der zweite Anschluss X2 des Bremsstellermoduls 24 ist zwischen der Diode 29b und der zweiten Verbindungsklemme DC2 angeordnet.
In Figur 17 ist ein zweites Beispiel eines Bremsstellerpower moduls 27b dargestellt, das als Bremsstellerpowermodul 27 des Bremsstellermoduls 17 der Figur 15 einsetzbar ist. Das Brems stellerpowermodul 27b umfasst zwei eine erste Diode 29a und eine zweite Diode 29b mit gleichen Durchlassrichtungen, die in Reihe zwischen den Verbindungsklemmen DC1 und DC2 angeord net sind. Der erste Anschluss XI des Bremsstellermoduls 24 ist zwischen den Dioden 29 angeordnet, der zweite Anschluss X2 des Bremsstellermoduls 24 ist zwischen der Diode 29b und der zweiten Verbindungsklemme DC2 angeordnet. Ferner umfasst das Bremsstellerpowermodul 27b einen abschaltbaren Halb leiterschalter 30 (z.B. IGBT), der der zweiten Diode 29b an tiparallel geschaltet ist.
In Figur 18 ist ein Beispiel eines Bremsstellerkondensatormo duls 28 für das Bremsstellermodul 24 der Figur 15 darge stellt. Das Bremsstellerkondensatormodul 28 umfasst einen Energiespeicher 31 in Form eines Kondensators, der parallel zu den Verbindungsklemmen DC3 und DC4 angeordnet ist. In ei ner Parallelschaltung zum Energiespeicher 31 ist eine Reihen schaltung aus einem Hochleistungswiderstand 33 und einem Halbleiterschalter 34 mit antiparalleler Freilaufdiode D. Zu dem ist eine parallelgeschaltete Energiespeicherspannungsmes sung 32 vorgesehen. Am Energiespeicher anstehende Spannung wird mit Uzk bezeichnet.
In Figur 19 ist eine Vorrichtung 107 zum Stabilisieren eines Wechselspannungsnetzes 1 dargestellt. Die Vorrichtung 107 um fasst eine Anordnung 102 mit einem Stromrichter und einer Energiespeicheranlage, die mittels eines Anschlusstransforma tors 6 mit dem Wechselspannungsnetz 1 verbunden ist. Auf den
Aufbau der Anordnung 102 wird in der nachfolgenden Figur 20 näher eingegangen. Die Vorrichtung 107 umfasst ferner eine zentrale Regelungs- bzw. Steuerungseinrichtung 105. Die Rege lungseinrichtung 105 empfängt einen Satz S von vorgegebenen Sollwerten sowie Messwerte von einer Spannungsmessvorrichtung 4 und einer Strommessvorrichtung 3. Die Regelungseinrichtung 105 ist dazu eingerichtet, unter Berücksichtigung der Mess- und Sollwerte, einen Austausch von Wirk- und Blindleistung zwischen der Anordnung 102 und dem Wechselspannungsnetz 1 zu regeln.
In Figur 20 ist ein Ausschnitt der Vorrichtung 107 der Figur 19 mit der Anordnung 102 dargestellt. Figur 20 zeigt einen Stromrichter 9, der ein modularer Mehrstufenumrichter (MMC) in einer Doppelstern-Konfiguration ist. Der Stromrichter 9 umfasst sechs Stromrichterarme 10. Drei der Stromrichterarme 10 sind in einer ersten Sternschaltung mit einem ersten Sternpunkt bzw. Gleichspannungspol P miteinander verbunden. Weitere drei der Stromrichterarme 10 sind in einer zweiten Sternpunktschaltung mit einem zweiten Sternpunkt bzw. Gleich spannungspol N miteinander verbunden. Jeder der Stromrichter arme erstrecken sich dabei zwischen einem von drei Wechsel spannungsanschlüssen L1-L3 und einem der beiden Gleichspan nungspole P,N. Auf den Aufbau der Stromrichterarme 10 wird in der nachfolgenden Figur 21 näher eingegangen. Die Wechsel spannungsanschlüsse L1-L3 bilden eine Wechselspannungsseite 9ac des Stromrichters 9 zum Verbinden mit dem Wechselspan nungsnetz 1. Die Gleichspannungspole P,N bilden eine Gleich spannungsseite 9dc des Stromrichters 9 zum Verbinden mit ei ner Energiespeicheranordnung E. Die Energiespeicheranordnung E umfasst eine oder mehrere Reihenschaltungen von Energie speichermodulen EM, die in einer Parallelschaltung zueinander angeordnet sein können. Die Energiespeichermodule EM können beispielsweise Ultracaps oder vergleichbare Kurzzeitenergie speicher aufweisen.
In einer Reihenschaltung zu der Energiespeicheranordnung E ist eine gesteuerte Last 108 angeordnet, mittels der zusätz-
liehen Wirkleistung aus dem Wechselspannungsnetz 1 aufgenom men und ggf. in Wärme umgewandelt werden kann. Die Reihen schaltung der Energiespeicheranordnung E und der Last 108 er streckt sich zwischen den Gleichspannungspolen P, N des Stromrichters 9. Auf den Aufbau der Last 108 wird nachfolgend im Zusammenhang mit den Figuren 22 bis 24 näher eingegangen.
In Figur 21 ist ein Beispiel eines Stromrichterarmes 10 für den Stromrichter 9 der Figur 20 dargestellt. Der Strom richterarm 10 weist zwei Anschlüsse Al und A2 auf, mittels deren der Stromrichterarm zwischen einen den Wechselspan nungsanschlüsse Ll-3 und einen der Gleichspannungspole P bzw. N geschaltet werden kann. Der Stromrichterarm 10 umfasst eine Reihenschaltung von Schaltmodulen 13, deren Aufbau demjenigen der Schaltmodule entspricht, die im Zusammenhang mit den Fi guren 4 bis 6 näher beschrieben sind. Die an den Schaltmodu len 13 anfallenden Schaltmodulspannungen summieren sich zu einer Armspannung u_conv. Der Stromrichterarm umfasst ferner eine Glättungsdrossel 12. Ein Armstrom i_conv durch den Stromrichterarm 10 wird mittels eines Strommessers 11 erfasst und an die Regelungseinrichtung 105 des Stromrichters weiter geleitet.
In Figur 22 ist eine steuerbare Last 108a dargestellt, die als gesteuerte Last 108 der Figur 20 einsetzbar ist. Die Last 108a umfasst einen Hochleistungswiderstand 121, dem ein Schalter 122 parallelgeschaltet ist, mittels dessen der Hoch leistungswiderstand 121 überbrückbar ist. Die Last 108a ist beispielsweise zwischen einen Potenzialpunkt Q, and dem die Last an die Energiespeicheranordnung E angeschlossen ist, und dem Gleichspannungspol N der Anordnung 102 der Figur 20 schaltbar.
In Figur 23 ist eine gesteuerte Last 108b dargestellt, die als gesteuerte Last 108 der Figur 20 einsetzbar ist. Die Last 108b umfasst einen Hochleistungswiderstand 121, dem eine Dio de 109 parallelgeschaltet ist. Die Durchlassrichtung der Dio de 109 ist derart gewählt, dass der Hochleistungswiderstand
bei Energieabgabe ins Netz nicht wirksam ist. Die Last 108b ist beispielsweise zwischen einen Potenzialpunkt Q, and dem die Last an die Energiespeicheranordnung E angeschlossen ist, und dem Gleichspannungspol N der Anordnung 102 der Figur 20 schaltbar.
In Figur 24 ist ein Bremssteller 17 dargestellt, der als ge steuerte Last 108 der Figur 20 einsetzbar ist. Der Bremsstel ler 17 umfasst eine Koppelinduktivität 25 und eine Reihen schaltung mehrerer, im dargestellten Beispiel gleichartig aufgebauter Bremsstellermodule 24. Ein Strom i_BC durch den Bremssteller 17 wird mittels eines Strommessers 26 gemessen und zur Regelung des Bremsstellers 17 mittels einer nicht nä her dargestellten Regelung verwendet. Der Aufbau der Brems stellermodule 24 ist in den Figuren 15 bis 18 im Detail erör tert.
Die Wirkungsweise der Vorrichtungen 7 und 107 der vorangehen den Figuren kann anhand des Ablaufdiagramms der Figur 25 wie folgt beschrieben werden.
In einem ersten Schritt 201 wird eine erfindungsgemäße Vor richtung, z.B. die Vorrichtung 7 der Figur 1 oder die Vor richtung 107 der Figur 19 bereitgestellt und, einem Wechsel spannungsnetz verbunden und in Betrieb genommen, so dass mit tels der Vorrichtung Blind- und/oder Wirkleistung mit dem Wechselspannungsnetz ausgetauscht werden kann.
In einem zweiten Schritt 202 wird Wirkleistung aus dem Wech selspannungsnetz aufgenommen und mittels der Energiespeicher anordnung E (vide Figuren 1 bzw. 19) gespeichert. Während der Leistungsaufnahme wird mittels der gesteuerten Last 8 bzw.
108 die Wirkleistungsaufnahme verzögert oder verlangsamt, in dem ein Teil der Wirkleistung bzw. Energie in Wärme umgewan delt wird.
Sobald eine Aufnahme-Kapazitätsschwelle der Energiespeicher anordnung erreicht ist (die Energiespeichermodule EM, bzw.
dort eingesetzte Ultracaps oder dergleichen sind voll aufge laden und können keine weitere Leistung bzw. Energie aufneh men), wird in einem weiteren Schritt 203 weitere Wirkleistung dem Wechselspannungsnetz entnommen, wobei diese weitere Wirkleistung mittels der gesteuerten Last zumindest teilweise in Wärme umgewandelt wird.