Elektronikgerät mit einem Gehäusekörper zur Bauteileinhausung und einer Anschlusseinrichtung
Die Erfindung betrifft ein Elektronikgerät mit einem Gehäusekörper zur
Bauteileinhausung, um elektrische Bauteile in dem Gehäusekörper
aufzunehmen und entsprechend einzuhausen.
Elektronikgeräte der betreffenden Art sind ausgestattet mit einer
Anschlusseinrichtung, die dazu dient, einen Schirmleiter mit wenigstens einem elektrischen Bauteil, insbesondere einer Leiterplatte, die in dem
Elektronikgehäuse wenigstens abschnittsweise aufgenommen ist, elektrisch zu verbinden. Dazu wir ein Schirmleiterabschnitt über eine Öffnung in den
Aufnahmeraum der Anschlusseinrichtung eingeführt, um diesen mittels
Kontaktierungsmittel elektrisch zu kontaktieren. Dazu ist der
Schirmleiterabschnitt vorzugsweise unisoliert. Bei einer vorgenannten
Anschlussvorrichtung handelt es sich um eine Schirmleiteranschlussvorrichtung, die im Weiteren verkürzt auch als Anschlusseinrichtung bezeichnet wird.
Ferner sind Elektronikgeräte der betreffenden Art ausgestattet mit einem zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung bewegbaren
Gehäusedeckel zur Abdeckung eines Gehäusekörperabschnitts. In der
Endstellung bedeckt der Gehäusedeckel wenigstens abschnittsweise den Gehäuseabschnitt. In der Ausgangsstellung eröffnet der Gehäusedeckel den Gehäusekörperabschnitt und macht ihn dabei zugänglich, um beispielsweise die darunter befindlichen Schnittstellen wie auch Anschlussstellen erreichen zu können.
So dient der Gehäusedeckel beispielsweise dazu, Schnittstellen bzw.
Anschlussstellen, die an dem Gehäusekörperabschnitt angeordnet sind, abzudecken und vor äußeren Einflüssen, beispielsweise ungewollten
Berührungen oder Kontakten, zu schützen. Die vorgenannten Schnittstellen können dabei beispielsweise Leiter-/Netzwerkanschlüsse oder Anzeigeelemente sein. Derartige Elektronikgeräte dienen u.a. dazu, Anschlüsse für den Eingang von elektrischen Strömen bzw. Signalen bereitzustellen, die das Elektronikgerät
verarbeitet, beispielsweise modifiziert, misst, prüft, wandelt, und schließlich über Ausgabeschnittstellen ausgibt bzw. zur weiteren Nutzung bereitgestellt.
Anschlusseinrichtungen für Elektronikgeräte sind beispielsweise bekannt durch DE197 43 353 A1 , und weisen einen Aufnahmeraum für einen Schirmleiter auf, wobei zum Einführen des Schirmleiters in den Aufnahmeraum eine Öffnung vorgesehen, über die der Schirmleiter in den Aufnahmeraum eingeführt beziehungsweise diesem entnehmbar ist.
Die vorgenannten Kontaktierungsmittel zum elektrischen Kontaktieren des Schirmleiters können auf unterschiedliche Art und Weise gestaltet sein und beispielsweise gemäß DE 10 2008 025 428 A1 eine Klemmschraube umfassen, die den Schirmleiter klemmend kontaktiert und dadurch in dem Aufnahmeraum hält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Elektronikgerät mit einer
Anschlusseinrichtung anzugeben, die ein sicheres Kontaktieren des
Schirmleiters mit geringem Handhabungsaufwand erlaubt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung löst daher die ihr gestellte Aufgabe insbesondere dadurch, dass die Anschlusseinrichtung wenigstens einen Deckel aufweist, das zwischen einer Offenstellung, in der dieser eine Öffnung des Aufnahmeraums eröffnet, und einer Schließstellung, in der dieser die Öffnung verschließt, bewegbar an dem
Gehäusekörper angeordnet ist.
Sobald sich der Deckel in einer Schließstellung befindet, ist die Öffnung des Aufnahmeraums derart verschlossen, dass der darin angeordnete
Schirmleiterabschnitt in dem Aufnahmeraum gehalten ist und insbesondere nicht über die Öffnung aus dem Aufnahmeraum entfernbar ist.
Daher dient der Deckel ebenfalls einem sicheren Halten des
Schirmleiterabschnitts in dem Aufnahmeraum, wodurch ebenfalls ein sicheres Kontaktieren des Schirmleiters erfolgt. Der Schirmleiterabschnitt ist zur einfachen elektrischen Kontaktierung von einer Isolierung befreit und damit
unisoliert. Im Rahmen der Erfindung bezeichnet daher ein Schirmleiterabschnitt insbesondere einen unisolierten Schirmleiterabschnitt.
Ferner sind Sperrmittel mit wenigstens einem ersten Sperrglied vorgesehen, das derart eingerichtet und ausgebildet ist, dass es bewegbar ist zwischen einer Sperrsteilung, in der es eine Bewegung des in Schließstellung befindlichen Deckels sperrt, und einer Entsperrstellung, in der es den Deckel für eine
Bewegung zwischen einer Sperrsteilung und einer Entsperrstellung entsperrt. Dadurch ist eine erste Bewegungssicherung des Deckels gegen ein ungewolltes Bewegen realisiert.
Im Rahmen der Erfindung ist dabei insbesondere vorgesehen, dass eine Aufhebung der Sperrwirkung des Sperrgliedes auf den Deckel durch eine Betätigung des Sperrgliedes bewirkt ist, so dass die Sperrwirkung lösbar und auch wieder aktivierbar ist. Die Aktivierung erfolgt dabei vorzugsweise selbsttätig durch die Gestaltung des Sperrgliedes.
Für eine weitere Sicherung gegen eine ungewünschtes Bewegen des Deckels weisen die Sperrmittel eines erfindungsgemäßen Elektronikgehäuses wenigstens ein Blockierelement auf, das derart eingerichtet und ausgebildet ist, dass es bewegbar ist zwischen einer Blockierstellung, in der es eine Bewegung des Sperrglieds von einer Sperrsteilung in eine Entsperrstellung blockiert, und einer Entblockierstellung, in der es eine Bewegung des Sperrglieds zwischen einer Sperrsteilung und einer Entsperrstellung zulässt.
Die Erfindung ermöglicht damit eine doppelte Sicherung des Deckels gegen eine ungewünschte Bewegung von einer Schließstellung in eine Offenstellung. Dies erfolgt zunächst durch das Sperrglied und zudem durch das Blockierelement, das wiederum das Sperrglied in seiner Sperrsteilung gegen eine ungewollte Bewegung in eine Entsperrstellung sichert und eine entsprechende Bewegung hemmt.
Im Rahmen der Erfindung ist ein Schirmleiter beispielsweise und insbesondere ein Bestandteil eines Kabels, der der Abschirmung eines Leiters oder einer Mehrzahl von in dem Kabel angeordneten Leiter(n) dient. Dabei ist im Rahmen der Erfindung unter einem Kabel insbesondere ein mit einer elektrisch isolierenden Ummantelung versehener ein- oder mehradriger Verbund von
Leitern zu verstehen, die der Übertragung von elektrischer Energie oder
Signalen dienen. Dabei kann die Ummantelung auch mehrere Mantellagen umfassen, die den wenigstens einen Leiter umgeben.
Um einen ummantelten Schirmleiter mittels der Anschlusseinrichtung eines erfindungsgemäßen Elektronikgeräts elektrisch kontaktieren zu können, ist die Isolierung wenigstens an der betreffenden Kontaktierungsstelle des Kabels zu entfernen. Damit erfolgt die Kontaktierung des Schirmleiters über seinen, vorzugsweise unisolierten, Schirmleiterabschnitt, der dazu in den Aufnahmeraum der Anschlusseinrichtung einführbar bzw. eingeführt ist.
Vor diesem Hintergrund ist im Rahmen der Erfindung unter dem Begriff unisoliert zu verstehen, dass wenigstens der betreffende Schutzleiterabschnitt für eine elektrische Kontaktierung von einer Isolierung wenigstens abschnittsweise befreit ist.
Der Schirmleiter ist im Rahmen der Erfindung beispielsweise und insbesondere als Schirmgeflecht ausgebildet, das um den Leiter (bzw. die Mehrzahl von
Leitern) des Kabels zu dessen (deren) elektrischen Abschirmung angeordnet ist. Dabei kann der Schirmleiter beispielsweise und insbesondere durch ein aus einer Mehrzahl von Litzen/Drähten/Adern bestehenden Schirmgeflecht gebildet sein. Der Schirmleiter dient vorzugsweise als Schutzleiter bzw. zum
Potenzialausgleich von mit ihm elektrisch verbundenen Geräten, Kontakten, Leitungen, elektrischen/elektronischen Bauteilen wie auch Schutzleitungen.
Die elektrische Kontaktierung des Schirmleiters mittels der Anschlusseinrichtung kann erfindungsgemäß auf verschiedene Art und Weise erfolgen. So ist es möglich, dass an einer Innenwandung des Aufnahmeraums Kontaktmittel vorgesehen sind, die den elektrischen Schirmleiter, sobald dieser bzw. dessen Schirmleiterabschnitt in Anlage an diese gebracht ist, kontaktiert und elektrisch mit einem in dem Gehäusekörper angeordneten Bauteil, insbesondere eine Leiterplatte verbindet. Des Weiteren ist es möglich eine vorgenannte elektrische Verbindung mittels des Deckels herzustellen, das für eine elektrische
Verbindung zwischen dem Leiter und dem elektrischen Bauteil in Schließstellung des Deckels eingerichtet und ausgebildet ist.
Der Gehäusekörper eines erfindungsgemäßen Elektronikgeräts dient zur Einhausung von elektrischen/ elektronischen Bauteilen und kann dazu erfindungsgemäß unterschiedlich gestaltet sein und daher beispielsweise und insbesondere der Einhausung eines oder eine Mehrzahl bestückte(r)
Leiterplatte(n) dienen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Blockierelement bewegungsgekoppelt ist mit dem Gehäusedeckel, derart, dass das
Blockierelement in der Blockierstellung ist, wenn der Gehäusedeckel in der Endstellung ist, und das Blockierelement in einer Entblockierstellung ist, wenn der Gehäusedeckel in der Ausgangsstellung ist. Damit erfolgt eine Betätigung des Blockierelements durch eine Betätigung des Gehäusedeckels. Damit entfällt eine separate Betätigung des Blockierelements, wodurch eine vereinfachte Handhabung des Blockierelements erreicht ist.
Die Bewegugskopplung kann erfindungsgemäß auf vielfältige Art und Weise erreicht werden, beispielsweise durch Kopplungselemente oder ein Getriebe.
Zur Vereinfachung der Herstellung ist in einer weiteren vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Blockierelement am
Gehäusedeckel gehalten, insbesondere angeformt, ist. Dadurch, dass das Blockierelement an dem Gehäusedeckel einstückig angeformt ist, ist die
Herstellung des Blockierelements vereinfacht, wodurch auch Vorteile in der Ersatzteilhaltung erreicht sind. Ferner kann eine Anpassung der
Bewegungskopplung beim Wechsel des Gehäusedeckels unterbleiben.
Der Gehäusedeckel kann im Rahmen der Erfindung durch verschiedene
Lagerungsmöglichkeiten an dem Gehäusekörper angeordnet sein. So ist es möglich, eine translatorische bzw. lineare Bewegungsführung für den
Gehäusedeckel vorzusehen, um diesen zwischen Ausgangsstellung und einer Endstellung bewegbar zu führen. Eine kostengünstige und einfache
Bewegungsführung kann jedoch insbesondere dadurch erreicht werden, indem der Gehäusedeckel um eine Schwenkachse schwenkbeweglich an dem
Gehäusekörper gelagert ist, so wie dies in einer weiteren vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen ist. Damit ist es auch auf einfache Art und Weise möglich, den Gehäusedeckel unverlierbar am Gehäusekörper zu
halten. Ferner ist ein Auswechseln des Gehäusedeckels auf einfache Art und Weise möglich.
Diesem Gedanken folgend, sieht eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, dass der Deckel um eine Schwenkachse schwenkbeweglich an dem Gehäusekörper gelagert ist, wodurch ein Wechsel von einer Offenstellung in eine Schließstellung (und umgekehrt) durch eine Schwenkbewegung des Deckels um die Schwenkachse erfolgt.
Um zu Verhindern, dass die Schwenkbewegung von Gehäusedeckel und Deckel gleichgerichtet sind, ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung vorgesehen, dass die Schwenkachse des Deckels quer zur
Schwenkachse des Gehäusedeckels angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, die Sicherheit beim Halten des Deckels in der Schließstellung zu erhöhen.
Ein sicheres Halten des Deckels ist auf einfache und wirksame Weise
insbesondere durch ein formschlüssiges Halten des Deckels in dessen
Schließstellung. Dazu ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung vorgesehen, dass das Sperrglied für ein formschlüssiges Halten des Deckels in dessen Schließstellung eingerichtet und ausgebildet ist, um es in dieser Schließstellung zu halten und eine Bewegung in eine Offenstellung zu blockieren.
Dazu ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Sperrglied wenigstens ein Rastelement aufweist, das mit dem Deckel in Schließstellung verrastet und es damit in dieser Stellung hält.
Um eine Haltewirkung durch geringe Kräfte zu ermöglichen, ist das Rastelement insbesondere radial beabstandet zur Schwenkachse des Deckels angeordnet ist. Dabei wirkt das Rastelement vorzugsweise mit einem zur Schwenkachse beanstandeten, insbesondere an einem freien Ende angeordneten, Abschnitt des Deckels für ein Verrasten zusammen. Die Haltewirkung, mit der das
Sperrglied eine Bewegung des in Schließstellung befindlichen Deckels sperrt, wird damit formschlüssig erreicht, wodurch eine entsprechende Realisierung vereinfacht ist. Der Formschluss kann dabei erfindungsgemäß durch Betätigung des Sperrgliedes erfolgen.
Damit kann die Kraft, mit der das Sperrglied ein Sperren einer Bewegung des Deckels bewirkt, klein gehalten werden. Ebenso kann das Rastelement entsprechend material- und gewichtsreduzierend günstig dimensioniert werden. Ferner ist damit eine Betätigung des Sperrgliedes zum Lösen der Sperrwirkung auf den in Schließstellung befindliche Deckel vereinfacht.
Erfindungsgemäß wirkt das Sperrglied damit vorzugsweise an einem Abschnitt, der an einem freien Ende des Deckels bzw. in dessen Nahbereich befindlich ist. Der Nahbereich ist im Rahmen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass dessen Abstand zu Schwenkachse größer ist, als dessen Abstand zum freien Ende des Deckels.
Der Abschnitt ist dabei für ein Verrasten mit dem Rastelement eingerichtet und ausgebildet, so dass dieser beispielsweise und insbesondere wenigstens abschnittsweise komplementär zum Rastelement geformt ist.
Zur Erleichterung der Handhabung ist in einer weiteren vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Rastelement an einem Federarm angeordnet ist, der ein freies Ende aufweist, das zwischen einer Ruhestellung und einer Auslenkstellung gegenüber einem weiteren Ende, mit dem er ortsfest an dem Gehäusekörper angeordnet ist, elastisch auslenkbar ist.
Dabei ist das Federelement in Ruhestellung, wenn dessen freies Ende gegenüber dem ortfesten Ende unausgelenkt ist. Demgemäß ist es in einer Auslenkstellung, wenn dessen freies Ende gegenüber dem ortfesten Ende ausgelenkt ist.
Damit ist es erfindungsgemäß ermöglicht, dass eine Betätigung des Federarms ein Auslenken dessen freien Endes bewirkt und damit die Sperrwirkung des Sperrgliedes aufhebbar ist. Die Sperrwirkung auf den Deckel wird durch die selbsttätige Rückbewegung in die Ruhestellung ermöglicht, sobald der Federarm unbelastet ist.
Das Rastelement kann für ein Verrasten mit dem Deckel auf vielfältige Art und Weise gestaltet sein. Bevorzugt ist im Rahmen der Erfindung, dass das
Rastelement wenigstens einen, insbesondere hakenförmigen, Vorsprung aufweist, der für ein Verrasten an einer Außenseite, insbesondere in einer daran
gebildeten Ausnehmung bzw. an einem daran gebildeten Absatz, des Deckels eingerichtet und ausgebildet ist.
Für eine einfache Gestaltung und Herstellung ist erfindungsgemäß
berücksichtigt, dass das Rastelement eine dem Aufnahmeraum abgewandte Außenfläche des Deckels für ein Verrasten mit dem Deckel wenigstens abschnittsweise übergreift.
Dazu ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Rastelement einen Rand des Deckels für ein Verrasten mit dem Deckel wenigstens abschnittsweise übergreift.
Zur weiteren Vereinfachung der Herstellung und Handhabung eines
erfindungsgemäßen Elektronikgehäuses sieht eine weitere vorteilhafte
Weiterbildung der Erfindung vor, dass der Gehäusedeckel und/oder der Deckel einstückig gebildet ist/sind.
Eine vereinfachte Zugänglichkeit der Anschlusseinrichtung für ein Einführen oder Entnehmen des unisolierten Schutzleiterabschnitts in den Aufnahmeraum wird durch eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, dass die Anschlusseinrichtung derart an dem Gehäusekörper angeordnet ist, dass der Aufnahmeraum an einer Außenseite des Gehäusekörpers angeordnet ist. Damit ist dieser von außerhalb des Gehäusekörpers zugänglich, so dass sich eine weitere Handhabungsvereinfachung eines erfindungsgemäßen
Elektronikgehäuses ergibt.
Eine weitere Sicherung des Deckels zur Verhinderung einer ungewünschten Bewegung ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dadurch vorgesehen, dass der Gehäusedeckel derart eingerichtet und
ausgebildet ist, dass dieser in der Endstellung den Deckel wenigstens
abschnittsweise überdeckt. Damit hemmt der Gehäusedeckel eine Bewegung des Deckels von der Schließstellung in eine Offenstellung. Ferner ergibt sich dadurch der Vorteil, dass die Anschlusseinrichtung beispielsweise vor
Umgebungseinflüssen, wie beispielsweise Staub, wie auch einem ungewollten Betätigen geschützt ist.
Erfindungsgemäße Elektronikgeräte sind beispielsweise und insbesondere zur Bestückung eines Schaltschranks gestaltet und dabei vorzugsweise zur
Anbringung bzw. für ein Aufrasten auf eine Tragschiene eingerichtet und ausgebildet, wie dies in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen ist.
Für ein Aufrasten auf eine Tragschiene weist ein erfindungsgemäßes
Elektronikgehäuse eine an den Gehäusekörper angeordnete Verrasteinrichtung auf, welche dazu die Ränder der Tragschiene hintergreift. Die Ausgestaltung einer solchen Verrasteinrichtung ist bekannt und beispielsweise mittels federnd gegeneinander anstellbarer Hakenkörper realisierbar, die an dem
Gehäusekörper angeordnet sind und beim Aufrasten auf die Tragschiene den Tragschienenrand rastend hintergreifen. Das Lösen erfolgt beispielsweise dadurch, indem einer der Haken von der Tragschiene weg gebogen wird, woraufhin der Gehäusekörper von der Tragschiene lösbar ist.
Für ein sicheres Halten des Gehäusedeckels an dem Gehäusekörper ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Gehäusedeckel derart eingerichtet und ausgebildet ist, dass dieser in der Endstellung form- bzw. kraftschlüssig an dem Gehäusekörper arretiert ist. Damit ermöglich die Erfindung ein sicheres Halten des Gehäusedeckels an dem Gehäusekörper, um zu vermeiden, dass eine ungewollte Bewegung des
Gehäusedeckels zum Verlassen der Schließstellung unterbleibt.
Ein form schlüssiges Arretieren kann dazu beispielsweise durch ein Verrasten von Verrastelementen miteinander erfolgen, die dazu entsprechend eingerichtet und ausgebildet sind. Dies kann beispielsweise und insbesondere dadurch erfolgen, indem diese zueinander wenigstens abschnittsweise komplementär gestaltet sind. Ein kraftschlüssiges Halten ist beispielsweise durch ein Klemmen auf einfache Art und Weise realisierbar. Insofern ist dazu der Gehäusekörper für ein Zusammenwirken mit dem Gehäusekörper gestaltet. Die Erfindung umfasst auch eine Kombination der beiden vorgenannten Schlussarten.
So ist sichergestellt, dass eine ungewollte Bewegung des Gehäusedeckels unterbleibt. Vorzugsweise bewirkt eine Betätigung des Gehäusedeckels zur
Bewegung von der Schließstellung in die Offenstellung ein Lösen der
Arretierung, so dass erfindungsgemäß eine einfache Betätigung erreicht ist.
Erfindungsgemäß ist dabei umfasst, dass Arretierungsmittel vorgesehen sind, um den Gehäusedeckel in der Endstellung form- bzw. kraftschlüssig an dem Gehäusekörper zu arretieren.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in der stellvertretend für eine Vielzahl erfindungsgemäßer
Elektronikgeräte ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts gezeigt ist.
Dabei bilden alle beanspruchten, beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Merkmale für sich genommen sowie in beliebiger Kombination miteinander den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Patentansprüchen und deren Rückbezügen sowie unabhängig von ihrer Beschreibung bzw. Darstellung in der Zeichnung. Daher sind die Merkmale nicht an der im Folgenden erläuterten Konstellation
gebunden, sondern können auch isoliert voneinander wie auch in einer abweichenden Zusammenstellung eins erfindungsgemäßes Elektronikgerät bilden.
Die Figuren der Zeichnung zeigen eine mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Elektronikgeräts jeweils in einer schematischen Darstellung. Die Darstellungen in den Figuren sind daher insbesondere nicht zwingend maßstabsgetreu, so dass auch die in den Figuren jeweils gewählten Maßstäbe zueinander unterschiedlich sein können.
Zur besseren Übersicht sind die Darstellungen auf die das Verständnis unterstützenden Elemente/Bauteile/Bestandteile reduziert, wobei in den Figuren gleiche oder sich entsprechende Bauteile/Bestandteile bzw. Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Zur besseren Übersicht sind in den Figuren nicht stets alle Elemente/Bauteile/Bestandteile mit Bezugszeichen versehen, wobei sich die Zuordnung durch die gleiche Darstellung bzw. eine der Ansicht angepasste Darstellung ergibt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Elektronikgeräts in einer Perspektivansicht, wobei sich der Deckel in einer Offenstellung und der Gehäusedeckel in einer Ausgangsstellung befinden,
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Elektronikgeräts aus Fig. 1 in gleicher Darstellungsweise wie in Fig. 1 , wobei ein unisolierter Schirmleiterabschnitt eines Kabels in der Anschlusseinrichtung eingeführt ist und der Deckel sich in einem Bewegungszustand von einer Offenstellung in einer Schließstellung befindet,
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts in gleicher Darstellungsweise und Ansicht wie in Fig. 1 , wobei sich der Deckel in einer Schließstellung und der Gehäusedeckel in einer Endstellung befinden,
Fig. 4 das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts, wobei die Darstellung auf die
Anschlusseinrichtung und die Anordnung des Gehäusedeckels an dem Gehäusekörper konzentriert ist, in ansonsten gleicher
Darstellungsweise und Ansicht wie in Fig. 1 , wobei sich der Deckel in einer Offenstellung für ein Einführen des unisolierten Schirmleiterabschnitts in den Aufnahmeraum befindet und dazu der Gehäusedeckel in einer Ausgangsstellung ist, Fig. 5 das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts, in einer in Fig. 4 durch A gekennzeichneten Ansicht in ansonsten gleicher Darstellungsart und -weise wie in Fig. 4, wobei sich wiederum der Deckel in einer Offenstellung für ein
Einführen des unisolierten Schirmleiterabschnitts befindet und dazu der Gehäusedeckel in einer Ausgangsstellung ist,
Fig. 6 das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts aus Fig. 5 in gleicher Darstellungsart und -weise wie in Fig. 5, wobei sich wiederum der Deckel in einer Schließstellung zum Kontaktieren des unisolierten
Schirmleiterabschnitts befindet und dazu der Gehäusedeckel in einer Endstellung ist,
Fig. 7 das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts aus Fig. 6 in gleicher Darstellungsart und -weise wie in Fig. 6, jedoch in einer in Fig. 6 durch B gekennzeichneten Ansicht, wobei sich wiederum der Deckel in einer Schließstellung zum Kontaktieren des unisolierten Schirmleiterabschnitts befindet und dazu der Gehäusedeckel in einer Endstellung ist,
Fig. 8 das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Elektronikgeräts in gleicher Darstellungsart und -weise und Ansicht wie in Fig. 2, wobei sich der Deckel in einer Offenstellung befindet und dazu der Gehäusedeckel in einer Ausgangsstellung ist; dabei ist der Schirmleiterabschnitts in den Aufnahmeraum eingeführt.
Im Weiteren ist bei gleichem oder ähnlichem Aufbau zur besseren Übersicht die Beschreibung auf die Unterschiede zwischen den Figuren reduziert.
Die anhand der Figuren veranschaulichten Merkmale gelten auch sinngemäß bzw. analog übergreifend wie auch isoliert voneinander für weitere
erfindungsgemäß gebildete Elektronikgeräte. Die Erfindung ist daher nicht auf die beschriebenen und gezeigten Ausführungsbeispiele bzw. Zusammenhänge beschränkt.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Elektronikgeräts 2 in einer Perspektivansicht in schematischer Darstellungsweise. Das
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Elektronikgeräts 2 wird im
Weiteren auch verkürzt als Elektronikgerät 2 bezeichnet.
Das Elektronikgerät 2 weist einen Gehäusekörper 4 zur Bauteileinhausung auf. Das in dem Gehäusekörper 4 eingehauste Bauteil ist eine Leiterplatte (nicht gezeigt), auf der elektrische Komponenten (nicht gezeigt) zur Signal- bzw.
Stromverarbeitung, angeordnet sind, die dazu dienen, über
Eingangsschnittstellen (nicht gezeigt) eingehende Ströme und Signale zu verarbeiten und an Ausgangsschnittstellen (nicht gezeigt) zur weiteren Nutzung bereitstellen. Im Rahmen der Erfindung sind von dem Begriff elektrische
Komponenten bzw. Bauteilen auch elektronische Komponenten bzw. Bauteile umfasst.
Ferner ist das Elektronikgerät 2 ausgestattet mit einer Anschlusseinrichtung 6, die zum Anschluss des Schirmleiters 12 eines Kabels 14 (in Fig. 1 durch den gezeigten Schirmleiterabschnitt 10 repräsentiert) eingerichtet und ausgebildet ist. Die Anschlusseinrichtung 6 weist dazu einen Aufnahmeraum 8 für den
Schirmleiterabschnitt 10 des Schirmleiters 12 auf, in dem der
Schirmleiterabschnitt 10 zu dessen elektrischen Kontaktierung einzubringen ist. Der Schirmleiter 12 bildet eine Mantelschicht 16 des Kabels 14, die die weiteren Leiter (nicht gezeigt) des Kabels 14 umgibt. Dazu ist der Schirmleiter 12 durch ein aus einzelnen Litzen bestehendes Schirmgeflecht gebildet, das
schlauchförmig die Leiter des Kabels 14 umgibt.
Das Schirmgeflecht ist nicht detailliert dargestellt, sondern durch die
Mantelschicht 16 schematisch repräsentiert.
Die vorgenannten Leiter wie auch der Schirmleiter 12 sind mit einer aus einem Isolierstoff gebildeten Isolationsschicht (nicht gezeigt) ummantelt, von der zumindest der Schirmleiterabschnitt 10 zur elektrischen Kontaktierung des Schirmleiters 12 befreit ist. Dazu wird der Schirmleiterabschnitt 10 im Weiteren auch als unisolierter Schirmleiterabschnitt 10 bezeichnet.
Das Kabel 6 mit dessen weiteren Leitern und den sie umgebenden Schirmleiter 12 sind in den Figuren schematisch stellvertretend durch einen unisolierten Schirmleiterabschnitt 10 repräsentiert, der von der Isolationsschicht
abschnittsweise bereit ist und der elektrischen Kontaktierung des Schirmleiters dient.
Für ein Einführen wie auch ein Entnehmen des unisolierten
Schirmleiterabschnitts 10 in/aus dem Aufnahmeraum 8 zu dessen elektrischen Kontaktierung durch die Anschlusseinrichtung 6 ist eine Öffnung 18 für den Schirmleiter 4 vorgesehen, die über einen Deckel 20 verschließbar ist. Sobald der Schirmleiterabschnitt 10 in den Aufnahmeraum 8 eingeführt und sich der Deckel in eine Schließstellung befindet, kontaktiert die Anschlusseinrichtung 6 den Schirmleiter 12 über den Schirmleiterabschnitt 10.
Dazu ist der Deckel 20 zwischen einer Offenstellung, in der es eine Öffnung des Aufnahmeraums 8 eröffnet, und einer Schließstellung, in der es die Öffnung verschließt, bewegbar an dem Gehäusekörper 4 angeordnet.
In Fig. 1 ist der Deckel 20 in einer Offenstellung gezeigt, so dass der unisolierten Schirmleiterabschnitt 10 über die Öffnung 18 in den Aufnahmeraum 8 einführbar ist. Die Offenstellung ermöglicht auch eine Entnahme des im Aufnahmeraum 8 eingeführten Schirmleiterabschnitts 10.
Des Weiteren ist das Elektronikgerät 2 versehen mit einem zwischen einer Ausgangsstellung und einer Endstellung bewegbaren Gehäusedeckel 22 zur Abdeckung eines Gehäusekörperabschnitts 24, der an einer Stirnseite 26 des Gehäusekörpers 4 gebildet ist. Die Stirnseite 26 ist ebenfalls eine Außenseite 26‘ des Gehäusekörpers 4.
Dabei ist der Gehäusedeckel 22 um eine Schwenkachse 28 (durch eine
Strichpunktlinie repräsentiert) schwenkbeweglich an dem Gehäusekörper 4 gelagert.
Des Weiteren ist der Deckel 20 um eine weitere Schwenkachse 30
schwenkbeweglich an dem Gehäusekörper 4 gelagert ist, die quer zur
Schwenkachse 28 des Gehäusedeckels 22 angeordnet ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel sind die Schwenkachse 28 des Gehäusedeckels 22 und die Schwenkachse 30 des Deckels 20 orthogonal zueinander angeordnet.
Sowohl der Deckel 20 wie auch der Gehäusedeckel 22 sind jeweils einstückig gebildet. Der Gehäusedeckel 22 ist aus einem nicht leitenden Material bzw. Isolierstoff und der Deckel 20 aus einem elektrisch leitenden Material gebildet, so dass der Deckel 20 auch dem Kontaktieren des Schirmleiters 12 bzw. dessen unisolierten Schirmleiterabschnitts 10 dient, um diesen an die betreffende Leiterplatte anzuschließen und damit elektrisch verbinden zu können. Der Deckel 20 ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch ein Stanzbiegeteil, insbesondere aus einem Blech, gebildet, wodurch es kostengünstig herstellbar ist.
Fig. 1 zeigt, dass die Anschlusseinrichtung 6 derart an dem Gehäusekörper 4 angeordnet ist, dass der Aufnahmeraum 8 an der gleichen Außenseite 26' des Gehäusekörpers 4 angeordnet ist, an der der Gehäusedeckel 22
schwenkbeweglich angeordnet bzw. gelagert ist.
Ferner ist der Aufnahmeraum 8 in dem Gehäusekörperabschnitt 24 angeordnet, der von dem Gehäusedeckel 22 in dessen Endstellung abschnittsweise abgedeckt ist.
Damit überdeckt der Gehäusedeckel 22 in dessen Endstellung auch den Deckel 20 und schützt es vor Umgebungseinflüssen bzw. einer ungewollten Betätigung bzw. Berührung/Kontaktierung.
Fig. 1 zeigt ebenfalls, dass der Gehäusekörper 4 für ein Aufrasten auf eine Tragschiene (nicht gezeigt) eingerichtet und ausgebildet ist und dazu einen entsprechend Sockelabschnitt 32 mit einer Verrasteinrichtung 34 aufweist, mittels dem ein Aufrasten des Gehäusekörpers 4 auf der Tragschiene erfolgt.
Die Gestaltung einer Verrasteinrichtung 34 zum Aufrasten auf bzw. Lösen von der Tragschiene wurde eingangs beschrieben und bietet dem Fachmann keine Schwierigkeiten, so dass an dieser Stelle auf eine detailliertere Erläuterung verzichtet wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Gehäusekörperabschnitt 24/die Stirnseite 26 und der Sockelabschnitt 32 einander gegenüberliegend an dem Gehäusekörper 4 angeordnet.
Fig. 2 und Fig. 3 zeigen das Elektronikgehäuse 2 in verschiedene Stellungen des Deckels 20 bzw. des Gehäusedeckels 22.
Fig. 2 zeigt das Elektronikgehäuse 2, wobei der unisolierte Schirmleiterabschnitt 10 des Kabels 14 in der Anschlusseinrichtung 6 eingeführt ist und der Deckel 20 sich in einem Bewegungszustand von einer Offenstellung in einer
Schließstellung befindet. Dabei befindet sich der Gehäusedeckel 22 in der Ausgangsstellung, in der der Gehäusedeckel 22 den Gehäusekörperabschnitt 24 zugänglich macht. In Fig. 3 befinden sich der Deckel 20 in einer Schließstellung und der Gehäusedeckel 22 in einer Endstellung.
Fig. 4 zeigt das Elektronikgerät 2, wobei sich der Deckel 22 in einer
Offenstellung für ein Einführen des unisolierten Schirmleiterabschnitts 10 in den Aufnahmeraum 8 befindet und dazu der Gehäusedeckel 22 in einer
Ausgangsstellung ist, so dass der Gehäusekörperabschnitt 24 mit der darin angeordneten Anschlusseinrichtung 6 für ein Einführen des unisolierten
Schirmleiterabschnitts 10 zugänglich ist.
Fig. 5 zeigt das Elektronikgerät 2, wobei sich wiederum der Deckel 20 in einer Offenstellung für ein Einführen des unisolierten Schirmleiterabschnitts 10 befindet und sich dazu der Gehäusedeckel 22 in einer Ausgangsstellung befindet.
Fig. 5 verdeutlicht, dass bei dem Elektronikgerät 2 Sperrmittel 36 vorgesehen sind, die ein Sperrglied 38 aufweisen, das bewegbar ist zwischen einer
Sperrsteilung, in der es eine Bewegung des in Schließstellung befindlichen Deckels 20 sperrt, und einer Entsperrstellung, in der es der Deckel 20 für eine Bewegung, insbesondere zur Einnahme einer Offenstellung, entsperrt.
Dabei ist das Sperrglied 38 für ein formschlüssiges Halten des Deckels 20 in der Schließstellung eingerichtet und ausgebildet.
Dazu weist das Sperrglied 38 bei diesem Ausführungsbeispiel ein Rastelement 40 auf, das mit dem Deckel 20 in Schließstellung verrastet. Das Rastelement 40
ist dazu an einem Federarm 42 angeordnet, der ein freies Ende 44 aufweist, das zwischen einer Ruhestellung und einer Auslenkstellung gegenüber einem weiteren Ende 46, mit dem er ortsfest an dem Gehäusekörper 4 angeordnet ist, elastisch auslenkbar ist, wodurch eine federnde Auslenkbarkeit des freien Endes 44 gegenüber dem weiteren Ende 46 des Federarms 42 bewirkt ist. Das
Rastelement 40 ist an dem freien Ende 44 des Federarms 42 angeordnet, um ein einfaches Verrasten zwischen Rastelement 40 und Deckel 20 zu
ermöglichen. Im Rahmen der Erfindung ist es ebenfalls möglich, das
Rastelement 40 im Nahbereich des freien Endes 44 des Federarms 42 anzuordnen. Dabei ist erfindungsgemäß unter dem Nahbereich zu verstehen, dass der Abstand des Rastelements 40 zum freien Ende 44 des Federarms 42 geringer ist als der Abstand des Rastelements 40 zum ortsfesten Ende 46 des Federarms.
Das Rastelement 40 weist einen hakenförmigen Vorsprung 48 auf, der für ein Verrasten mit dem Deckel 20 einen Rand 50 des Deckels 20 abschnittsweise übergreift. Dabei übergreift der hakenförmigen Vorsprung 48 abschnittsweise auch eine Außenseite 52 des Deckels 20, die dem Aufnahmeraum 8 abgewandt ist.
Zur Bewegungssicherung des Sperrglieds 38 weisen die Sperrmittel 36 ein Blockierelement 54 auf, das bewegbar ist zwischen einer Blockierstellung, in der es eine Bewegung des Sperrglieds 38 von einer Sperrsteilung in eine
Entsperrstellung blockiert, und einer Entblockierstellung, in der eine Bewegung des Sperrglieds 38 zwischen einer Sperrsteilung und einer Entsperrstellung zulässt.
Für eine Vereinfachung der Betätigung des Blockierelements 54 ist vorgesehen, dass das Blockierelement 54 derart, bewegungsgekoppelt mit dem
Gehäusedeckel 20 ist, dass das Blockierelement 54 in der Blockierstellung ist, wenn der Gehäusedeckel 22 in der Endstellung ist, und das Blockierelement 54 in einer Entblockierstellung ist, wenn der Gehäusedeckel 22 in der
Ausgangsstellung ist.
Dazu ist das Blockierelement 54 an dem Gehäusedeckel 22 angeformt und damit integraler Bestandteil des Gehäusedeckels 22.
In diesem Ausführungsbeispiel bildet das Blockierelement 54 einen
Randabschnitt 56 des Gehäusedeckels 22 aus, der in Endstellung des
Gehäusedeckels 22 den Federarm 42 an einer dem Aufnahmeraum 8
abgewandten Seite 57 angeordnet ist, derart, dass eine Auslenkbewegung des Federarms 42 zum Lösen der Verrastung unterbindet.
Der Randabschnitt 54 ist dabei von einem Deckabschnitt 58 abgebogen und in der Endstellung des Gehäusedeckels 22 in Richtung des Gehäusekörpers 4 gewandt.
Fig. 6 und Fig. 7 zeigen das Elektronikgehäuse 2 jeweils in einer gegenüber Fig. 3 abweichenden Ansicht. In Fig. 6 befinden sich wiederum der Deckel 20 in der
Schließstellung zum Kontaktieren des unisolierten Schirmleiterabschnitts 10 und der Gehäusedeckel 22 in der Endstellung, in der der Gehäusedeckel 22 den Gehäusekörperabschnitt 24 abdeckt. Fig. 7 zeigt das Elektronikgerät 2 in einer gegenüber Fig. 6 weiteren Ansicht zur Verdeutlichung der Endstellung, in der der Gehäusedeckel 22 in Fig. 6 gezeigt ist.
Fig. 8 zeigt das Elektronikgerät 2 analog wie in Fig. 2, wobei der
Schirmleiterabschnitts 10 in den Aufnahmeraum 8 eingeführt ist.
Um den Gehäusedeckel 22 gegen eine ungewollte Bewegung in eine
Ausgangsstellung zu sichern, wird dieser in diesem Ausführungsbeispiels formschlüssig in dessen Endstellung gehalten. Damit ist eine ungewollte selbsttätige Bewegung zur Einnahme der Ausgangsstellung verhindert.
Dazu dienen Arretierungsmittel 60, die wiederum Verratselemente 62,62“, 64,64' aufweisen, die paarweise miteinander Zusammenwirken. Dazu ist jeweils ein Verratselement 62,62“ eines Verratselementepaares 62,64;62‘,64‘ an dem freien Ende 66 des Gehäusedeckels 22 angeordnet und das weitere Verratselement 64,64“ des jeweiligen Verrastelementepaares 62,64;62‘,64‘ an dem
Gehäusekörper 4. Aufgrund der in Fig. 6 gewählten Ansicht sind die
Verrastelemente 62“, 64 verdeckt, aber gleich gestaltet und angeordnet wie die Verrastelemente 62,64“, so dass die betreffenden Bezugszeichen die
Verrastelemente 62“, 64 symbolisch in Fig. 8 kennzeichnen.
Die Verrastelemente 62, 62', 64, 64' des jeweiligen Verrastelementepaares 62,64;62‘,64‘ sind für ein Verrasten miteinander komplementär zueinander gestaltet, so dass sie in der Endstellung des Gehäusedeckels 22 miteinander Verrasten, wobei eine Betätigung des Gehäusedeckels 22 für eine Bewegung in die Ausgangsstellung des Gehäusedeckels 22 bewirkt, dass die Verrastelemente 62,64;62',64' des jeweiligen Verrastelementepaares 62,64;62‘,64 voneinander entrasten.
Im Rahmend er Erfindung können die Verrastelemente 62,62“, 64, 64’auf unterschiedliche Weise gestaltet sein, so dass auch die Verrastelementepaare 62,64;62“,64 zueinander unterschiedlich gestaltet sein können.
Bezugszeichenliste
Elektronikgerät 2
Gehäusekörper 4
Anschlusseinrichtung 6
Aufnahmeraum 8
Schirmleiterabschnitt 10
Schirmleiter 12
Kabel 14
Mantelschicht 16
Öffnung 18
Deckel 20
Gehäusedeckel 22
Gehäusekörperabschnitts 24
Stirnseite 26
Außenseite 26‘
Schwenkachse(des Gehäusedeckels 22) 28
Schwenkachse (des Deckels 20) 30
Sockelabschnitt 32
Verrasteinrichtung 34
Sperrmittel 36
Sperrglied 38
Rastelement 40
Federarm 42
Freies Ende (des Federarms 42) 44
Weiteres Ende (des Federarms 42) 46 hakenförmiger Vorsprung 48
Rand (des Deckels 20) 50
Außenseite des (des Deckels 20) 52
Blockierelement 54
Randabschnitt (des Gehäusedeckels 22) 56
Abgewandte Seite (des Federarms 42) 57
Deckabschnitt 58
Arretierungsmittel 60
Verratselement 62,62‘,64,64‘ freien Ende (des Gehäusedeckels 22) 66