Kupplung mit am Drehmomentweiterleitungsteil
abgestütztem Drehmomenteinleitungsteil Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kupplung für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs, mit einem Drehmomenteinleitungsteil, das zur Drehmomentübergabe mit einem Drehmomentausleitungsteil verbindbar ist, wobei das Drehmomenteinleitungsteil drehfest mit einem Drehmomentweiterleitungsteil verbunden ist, wobei das Drehmomenteinleitungsteil über ein Lager an dem Drehmomentweiterleitungsteil abge- stützt ist. Ferner betrifft die Erfindung auch ein Hybridmodul für einen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit einem ersten Antriebsaggregat, wie bspw. einer Verbrennungskraftmaschine, und einem zweiten Antriebsaggregat, wie bspw. eine E-Ma- schine, die über eine Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Antriebswelle drehmomentübertragend verbindbar sind.
Hybridmodule sind bzgl. ihrer Anordnungsstruktur der Antriebsaggregate, üblicherweise ein Verbrennungsmotor und eine E-Maschine, zu unterscheiden. So ist bspw. unter einer P2-Anordnung eine solche Anordnung zu verstehen, bei der die E-Maschine nicht direkt am Verbrennungsmotor verbaut ist, sondern sich am Getriebeein- gang mit einer dazwischenliegenden Kupplung befindet. Dadurch ist der Verbrennungsmotor vom restlichen Antriebsstrang abkoppelbar und die elektrische Fahrt sowie die Rekuperation sind in einem wesentlich effizienteren Rahmen, ohne die Einbußen des Schleppmoments des Verbrennungsmotors, möglich. Solche Hybridmodule werden dann auch üblicherweise als P2-Hybridmodule bezeichnet.
Ferner unterscheidet man bei Hybridmodulen zwischen achsparallelen und koaxialen Hybridmodulen. Bei achsparallelen Hybridmodulen sind die Ausgangswellen der beiden Antriebsaggregate, in der Regel ein Verbrennungsmotor und eine E-Maschine, parallel zueinander ausgerichtet. Bei koaxialen Hybridmodulen sind diese Ausgangs- wellen koaxial, das heißt, zueinander fluchtend, angeordnet. Das bedeutet, sie haben dieselbe Rotationsachse.
Die DE 10 2015 21 1 436 A1 betrifft eine Antriebsanordnung mit einem Eingangselement zur Verbindung mit einer Verbrennungskraftmaschine und mit einer elektrischen
Maschine, und mit einem Ausgangselement zur Verbindung der Antriebsanordnung mit einer Getriebeeingangswelle eines nachgeordneten Getriebes, wobei als Anfahrelement eine Reibungskupplung vorgesehen ist, welche den Rotor der elektrischen Maschine mit dem Ausgangselement koppelt und mit einer Klauenkupplung, welche die Verbrennungskraftmaschine bei geschlossener Reibungskupplung mit dem Eingangselement der Reibungskupplung koppelt, wobei ein Betätigungsmittel für die Reibungskupplung und ein Betätigungsmittel für die Klauenkupplung vorgesehen sind, welche von einem Betätigungselement beaufschlagbar sind, wobei das Betätigungselement in eine erste Betätigungsrichtung verlagerbar ist, um das Betätigungsmittel zur Betätigung der Klauenkupplung zu beaufschlagen und in eine zweite Betätigungsrichtung verlagerbar ist, um das Betätigungsmittel zur Betätigung der Reibungskupplung zu beaufschlagen.
Beim Aufbau von Kupplungen unterscheidet man eine Antriebsseite (z.B. ein Verbren- nungsmotor) und eine Abtriebsseite (z.B. das Getriebe). Sowohl bei trocken laufenden Kupplungen wie auch bei nass laufenden Kupplungen ist/sind die Kupplungsscheibe/n bspw. über eine Steckverzahnung mit der Getriebeeingangswelle verbunden.
Bei trocken laufenden Kupplungen sind die Kupplungsscheiben axial verschiebbar, um einen ausreichenden Freigang und die Verschiebbarkeit bei Belagsverschleiß zu gewährleisten.
Bei nass laufenden Kupplungen werden die Lamellenträger, welche die Reiblamellen führen, zumeist über Axiallager abgestützt. Jedoch sind die Antriebsseite und die Ab- triebsseite radial nicht zueinander zentriert. Dieser Zustand stellt sich erst beim Schließen der Kupplung ein.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu vermeiden oder wenigstens zu mildern, und insbesondere die Antriebsseite und die Abtriebsseite einer Kupplung radial zueinander zu zentrieren.
Die Aufgabe der Erfindung wird bei einer gattungsgemäßen Kupplung erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Drehmomenteinleitungsteil über ein Lager an dem Drehmomentweiterleitungsteil abgestützt ist.
Dadurch wird das Drehmomenteinleitungsteil bzgl. des Drehmomentweiterleitungs- bauteils und somit gleichzeitig auch bzgl. des Drehmomentausleitungsbauteils zentriert.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beansprucht und werden nachfolgend erläutert.
So ist es von Vorteil, wenn das Drehmomenteinleitungsteil als Außenlamellenträger und das Drehmomentausleitungsteil als Innenlamellenträger ausgebildet sind und/oder das Drehmomentweiterleitungsteil einteilig oder mehrteilig ausgebildet ist.
Ferner ist es von Vorteil, wenn das Drehmomentweiterleitungsteil eine Nabe und eine Welle besitzt, wobei die Nabe drehmomentübertragend, etwa über eine Steckverzah- nung, auf der Welle montiert ist. Dadurch kann bspw. die Kupplung vorab auf der
Nabe montiert werden und anschließend die Nabe zusammen mit der darauf montierten Kupplung als Baueinheit auf die Welle geschoben werden.
Für das Lager hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn es als Wälzlager oder als Gleitlager ausgebildet ist.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn ein Innenring des Lagers integral / einstückig mit der Nabe ausgebildet ist. Dadurch kann das Zentrierspiel von dem Außenlamellenträger zur Nabe weiter reduziert werden.
Weiter ist es von Vorteil, wenn das Lager mit einer Mantelfläche der Welle oder der Nabe in Kontakt steht. Somit kann das Lager bspw. zur Axialsicherung der Nabe auf der Welle genutzt werden, wodurch die Sicherungsschraube oder der Sicherungsring entfallen kann.
Weiter ist es von Vorteil, wenn das Lager seitlich an der Nabe anliegt, um Kräfte in Radialrichtung und Axialrichtung aufzunehmen.
Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass die Nabe auf der (Zwischen-) Welle durch einen Zentrierbereich zwangsgeführt ist.
Für das Hybridmodul ist es von Vorteil, wenn ein Außenlamellenträger oder ein Innen- lamellenträger zum direkten Kontaktieren eines Endloszugmittels, wie bspw. einem Riemen oder einer Kette, vorbereitet ist. Dadurch kann die E-Maschine über ein Endloszugmittel direkt mit der Kupplung drehmomentübertragend verbunden werden.
Mit anderen Worten besteht die Erfindung darin, dass der Außenlamellenträger über ein Lager, z.B. Rillenkugellager oder Schrägkugellager auf der Nabe montiert und damit hierzu zentriert wird. Die Nabe dient gleichzeitig als Träger für den Innenlamellen- träger, wodurch Außen- und Innenlamellenträger sowohl radial wie auch axial zueinander zentriert und positioniert sind. Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass der Innenring des Lagers in die Nabe integriert sein kann. Dadurch könnte das Zent- rierspiel von dem Außenlamellenträger zur Nabe weiter reduziert werden. Eine dritte Ausführungsform sieht vor, dass die Nabe spielfrei (axial und radial) mit der Welle verbunden ist. Dadurch wäre denkbar, dass das Lager für den Außenlamellenträger direkt auf der Welle gelagert wird. Dadurch könnte entweder die Sicherungsschraube oder der Sicherungsring entfallen.
Man kann also auch sagen, dass die Erfindung darin besteht, dass ein Außenlamellenträger einer Trennkupplung eines Hybridmoduls über ein Lager an einer Nabe angeordnet und zentriert ist. Zusätzlich dient die Nabe auch als ein Träger für einen Innenlamellenträger der Trennkupplung, um hierbei den Innenlamellenträger und den Außenlamellenträger bzgl. zueinander axial und radial zu zentrieren und zu positionieren. Dadurch kann ein sauberes Funktionieren / Wirken der Trennkupplung sichergestellt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Hilfe von Figuren näher erläutert, in denen unter- schiedliche Ausführungsformen dargestellt sind. Es zeigen: einen Längsschnitt eines Hybridsystems;
Fig. 2 den Längsschnitt des Hybridsystems aus Fig. 1 in perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 den Längsschnitt des Hybridmoduls aus Fig. 1 zur Erläuterung von Wirkzusammenhängen sowie Funktionsweisen;
Fig. 4 einen Teilbereich mit einer Zwischenwelle des Hybridmoduls;
Fig. 5 eine erste beispielhafte Ausführungsform einer Kupplung;
Fig. 6 eine zweite beispielhafte Ausführungsform der Kupplung; und
Fig. 7 eine dritte beispielhafte Ausführungsform der Kupplung. Die Figuren sind lediglich schematischer Natur und dienen nur dem Verständnis der Erfindung. Die gleichen Elemente sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele können auch in anderen Ausführungsbeispielen realisiert werden. Sie sind also untereinander austauschbar.
Die Fign. 1 und 2 zeigen einen Längsschnitt eines Hybridmoduls 1 als Schnittansicht (Fig. 1 ) bzw. in perspektivischer Ansicht (Fig. 2). Das Hybridmodul 1 weist eine Zwischenwelle 2 sowie eine davon separate Antriebswelle 3 auf. Die Antriebswelle 3 dient als Getriebeeingangswelle. Über eine Trennkupplung 4, welche auf der Zwischenwelle 2 montiert ist, ist es möglich, ein erstes Antriebsaggregat (nicht gezeigt) und/oder ein zweites Antriebsaggregat (nicht gezeigt) drehmomentübertragend mit der Zwischenwelle 2 zu verbinden. Die Zwischenwelle 2 ist über eine Stützlagerung 5 an einem Gehäuse 6 des Hybridmoduls 1 abgestützt. Mit der Antriebswelle 3 und der Zwischenwelle 2 ist ein Anfahrelement 7, ebenfalls in Form einer Kupplung 8, verbunden.
Das Gehäuse 6 weist eine Zwischenwand 9 auf, bzgl. welcher das Hybridmodul 1 in eine Motorseite 10 und eine Getriebeseite 1 1 aufgeteilt werden kann. Auf der Motorseite 10 befinden sich das erste Antriebsaggregat und das zweite Antriebsaggregat,
welche hier nicht gezeigt sind. Als erstes Antriebsaggregat dient bspw. eine Verbrennungskraftmaschine, die über ein Zweimassenschwungrad, welches an einer Kurbelwelle (nicht gezeigt) der Verbrennungskraftmaschine angebracht ist, mit einem Au- ßenlamellenträger 13, der als Lamellenkupplung 14 ausgebildeten Trennkupplung 4 verbunden ist.
Das zweite Antriebsaggregat ist bspw. in Form einer E-Maschine, wie einem E-Motor (nicht gezeigt), ausgebildet und über einen Riemen 15 mit einem Innenlamellenträger 16 mit der Trennkupplung 4 drehmomentübertragend verbunden. Die Trennkupplung 4 wird über eine Aus- / Einrückvorrichtung 17 betätigt. Die Lamellenpakete 18 (Reib- und Stahllamellen) werden über eine Tellerfeder 19 vorgespannt.
Die Trennkupplung 4 ist als eine gesamte Einheit auf einer Nabe 20 angeordnet, die über eine Welle-Nabe-Verbindung 21 mit der Zwischenwelle 2 drehmomentübertra- gend verbunden ist. Die Nabe 20 ist über eine Zentral- bzw. Sicherungsschraube 22 gegen Axialverschiebung gesichert.
Auf der Getriebeseite 1 1 befindet sich das Anfahrelement 7, in der gezeigten Ausführungsform, welches als eine Einfachkupplung 23 ausgebildet ist. Die Einfachkupplung 23 ist über ein Schwungrad 24, welches hier zweiteilig ausgeführt ist, mit der Zwischenwelle 2 verbunden. Über eine Kupplungsscheibe 25 und einem Reibelement 26 ist die Einfachkupplung 23 mit der Antriebswelle 3 drehmomentübertragend verbunden. Die Trennkupplung 4 kann auch als K0-Kupplung und die Kupplung 8 kann auch als K1 -Kupplung bezeichnet werden. Zur Betätigung der Aus- / Einrückvorrichtung 17 der Trennkupplung 4 weist das Gehäuse 6 eine Leitung 27 auf, über die bspw. ein Hydraulikmittel zugeführt werden kann. Fig. 3 zeigt die identische Ansicht zur Fig. 1 , wobei hier ein Augenmerk auf Wirkungszusammenhänge gelegt ist. Hierbei bezeichnet das Bezugszeichen 100, dass eine Riemenscheibe und ein Lamellenträger einteilig oder mehrteilig ausgeführt sind.
Das Bezugszeichen 101 bezeichnet, dass eine axiale Sicherung und Kraftabstützung einer Trennkupplung über eine Verschraubung zu einer Zwischenwelle ausgeführt ist.
Das Bezugszeichen 102 bezeichnet eine Zwischenwelle als Abstützung (radial und axial) für einen Kupplungsdeckel, eine Doppelkupplung, einen Wandler etc.
Das Bezugszeichen 103 bezeichnet eine Verschraubung, Vernietung oder Verschweißung etc. eines Schwungrads und z.B. eines Kupplungsdeckels, einer Doppelkupplung oder eines Wandlers etc. an der Zwischenwelle.
Das Bezugszeichen 104 bezeichnet einen Innenlamellenträger, der als ein Verschleißanschlag für einen Drucktopf dient.
Das Bezugszeichen 105 bezeichnet, dass ein Abziehen der Trennkupplung von der Zwischenwelle über eine Nutzung einer Nut für einen Sicherungsring (oder einer separaten Nut) und eines Gewindes der Zwischenwelle möglich ist.
Das Bezugszeichen 106 bezeichnet, dass eine Vernietung des Lamellenträgers mit einer Nabe gleichzeitig zur Zentrierung einer Tellerfeder genutzt wird.
Das Bezugszeichen 107 bezeichnet, dass der Lamellenträger über einen separaten Zentrierdurchmesser mit der Nabe verbunden ist.
Das Bezugszeichen 108 bezeichnet, dass ein Innenlamellenträger auch als ein An- schlag für ein Einrücksystem dient.
Das Bezugszeichen 109 bezeichnet, dass ein Toleranzausgleich einer Tellerfederkraft durch Shimmen mit unterschiedlichen Höhen eines Abstützringes erfolgt. Das Bezugszeichen 1 10 bezeichnet, dass eine axiale Bauraumersparnis durch abgeknickte Füße (Verzahnung) einer Anpressplatte erzielt wird.
Das Bezugszeichen 1 1 1 bezeichnet, dass der Innenlamellenträger zusätzliche Löcher für Stifte aufweist, um Reiblamellen bei der Montage zu positionieren.
Das Bezugszeichen 1 12 bezeichnet, dass der Innenlamellenträger als Zentrierung für den Drucktopf dient. Das Bezugszeichen 1 13 bezeichnet, dass im Falle einer Doppelkupplung als eine Anfahrkupplung ein Stützlager der Trennkupplung auch die Lagerung der Doppelkupplung übernimmt. Es gibt eine feste Verbindung der Doppelkupplung mit einer Innenwelle der Trennkupplung. Es ist kein Doppelkupplungslager (auf einer Getriebewelle) vorgesehen.
Das Bezugszeichen 1 14 bezeichnet, dass keine Verspanneinrichtung von einem Zweimassenschwungrad und einer Trennkupplung vorgesehen ist. Verzahnungsgeräusche treten nur bei Leerlauf auf. Ein Leerlauf der Brennkraftmaschine ist keine vorgesehene Betriebsart. Mit der E-Maschine kann stets ein Moment auf einer Verzah- nung liegen.
Das Bezugszeichen 1 15 bezeichnet, dass eine Anpressplatte als eine Zentrierung für eine Modulationsfeder dient. Das Bezugszeichen 1 16 bezeichnet, dass eine Nabe als ein Träger für ein Lager für einen Außenlamellenträger dient.
Das Bezugszeichen 1 17 bezeichnet, dass ein Innenring des Lagers des Außenlamel- lenträgers in die Nabe integriert ist.
Das Bezugszeichen 1 18 bezeichnet, dass ein Innenring des Lagers, z.B. eines Rillenkugellagers, der Zwischenwelle in die Nabe integriert ist.
Das Bezugszeichen 1 19 bezeichnet, dass die Nabe als ein Träger für ein Stützlager dient.
Das Bezugszeichen 120 bezeichnet, dass das Lager für den Außenlamellenträger separat auf einer Zwischenwelle und nicht auf der Nabe gelagert ist.
Das Bezugszeichen 121 bezeichnet, dass der Außenlamellenträger als ein Außenring für Lager, z.B. ein Blechlager, dient.
Das Bezugszeichen 122 bezeichnet, dass eine Leitung für einen Zentralausrücker bzw. CSC bzw. Concentric Slave Cylinder in einer Blech- oder Materialdicke einer Zwischenwand verschwindet.
Das Bezugszeichen 123 bezeichnet, dass der Zentralausrücker mit einem Flansch und einer Lagerträgereinheit an die Zwischenwand geschraubt, genietet oder ver- schweißt ist. Der Zentralausrücker ist nur aufgesteckt und nicht verschraubt.
Das Bezugszeichen 124 bezeichnet, dass ein Bauraum zwischen Lagern der Zwischenwelle und der Zwischenwand zum Messen von Drehmoment, Temperatur, Drehzahl, Position (Resolver) usw., bzw. für Einrichtungen zum Messen von Werten dieser Größen verwendet wird.
Das Bezugszeichen 125 bezeichnet, dass eine Demontage der Trennkupplung ohne eine Demontage des Hybridmoduls möglich ist. Alternativ können die Trennkupplung und die Anfahrkupplung eine Liefereinheit inklusive der Zwischenwand und des Rotors der E-Maschine sein. Ebenso kann ein Komplettmodul mit Gehäuse, Stator, Kühlung, Elektronik, Aktorik, usw. vorgesehen sein.
Das Bezugszeichen 126 bezeichnet, dass ein Schwungrad für die Anfahrkupplung zweiteilig ausgeführt ist, um einen axialen Bauraum zu sparen. Eine Vernietung von Guss mit Blech ist außerhalb, innerhalb oder unterhalb einer Reibfläche möglich.
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt des Hybridmoduls 1 im Bereich der Zwischenwelle 2 als Längsschnittansicht. Die Trennkupplung 4, welche auch als KO-Kupplung bezeichnet werden kann, ist in der hier gezeigten Ausführungsform eine "normally-closed"-Kupp- lung mit einem CSC (Concentric Slave Cylinder) bzw. einem Nehmerzylinder 28 als eine Aus- / Einrückvorrichtung 17. Die Trennkupplung 4, die als Lamellenkupplung 14 ausgebildet ist, kann als eine Trockenkupplung oder eine Nasskupplung ausgeführt sein. Der Innenlamellenträger 16 dient, wie vorstehend bereits erwähnt, als Riemen-
scheibenträger für den Riemen 15. Alternativ, insbesondere für ein koaxiales Hybridsystem (nicht gezeigt) kann der Innenlamellenträger 16 auch als Rotorträger der E- Maschine dienen. Darüber hinaus kann eine Modulationsfeder 29 vorgesehen sein. Der Außenlamellenträger 13 ist über ein Lager 30 auf der Nabe 20 gelagert. Das La- ger 30 ist über einen Sicherungsring 31 , der in einer entsprechenden Nut 32 in der Nabe 20 eingesetzt ist, gegen Axialverschiebung gesichert. Die Zwischenwelle 2 wird über die Stützlagerung 5 an dem Gehäuse 6, genauer an der Zwischenwand 9 abgestützt. Die Stützlagerung 5 weist in der hier gezeigten Ausführungsform zwei Lager 33 auf, wovon eins als Rillenkugellager 34 und das zweite als ein Schrägkugellager 35 ausgebildet ist.
Fig. 5 zeigt eine erste Ausführungsform des Hybridmoduls 1 im Bereich der Nabe 20 und der daran montierten bzw. darauf angeordneten Trennkupplung 4. In der hier gezeigten Ausführungsform wird der Außenlamellenträger 13 über das Lager 30 auf der Nabe 20 abgestützt, wobei die Nabe 20 mit der Zwischenwelle 2 über die Welle-Nabe- Verbindung 21 (siehe Fig. 4) drehmomentübertragend verbunden ist. Der Innenlamellenträger 16 ist hier über einen Niet 36 fest mit der Nabe 20 verbunden. Das Lager 30 des Außenlamellenträgers 13 wird über den Sicherungsring 31 , wie vorstehend bereits erwähnt, gegen Axialverschiebung auf der Nabe 20 gesichert. Somit sind sowohl der Außenlamellenträger 13, der als Drehmomenteinleitungsteil 37 dient und der Innenlamellenträger 16, der als Drehmomentausleitungsteil 38 dient, an der Nabe 20, die als Drehmomentweiterleitungsteil 39 bzw. als ein Teil des Drehmomentweiterlei- tungsteils 39 dient, montiert und bzgl. der Nabe 20 zentriert. Dadurch sind der Außenlamellenträger 13 und der Innenlamellenträger 16 auch zueinander zentriert.
Fig. 6 zeigt eine zweite beispielhafte Ausführungsform des in Fig. 5 gezeigten Bereichs des Hybridmoduls 1 und stimmt mit der in Fig. 5 gezeigten ersten Ausführungsform überwiegend überein. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform ist in der hier gezeigten zweiten Ausführungsform ein Innenring 40 des Lagers 30 integral bzw. ein- stückig mit der Nabe 20 ausgebildet. Dadurch wird das Zentrierspiel von dem Außenlamellenträger 13 zur Nabe 20 weiter reduziert.
Fig. 7 zeigt eine dritte beispielhafte Ausführungsform des Hybridmoduls 1 im Bereich der Zwischenwelle 2. Die hier gezeigte dritte Ausführungsform unterscheidet sich von
denen in Fig. 5 und Fig. 6 gezeigten ersten bzw. zweiten Ausführungsform darin, dass die Nabe 20 über einen Zentrierbereich 41 zur Zwischenwelle 2 zentriert und positioniert wird und das Lager 30 direkt auf der Zwischenwelle 2 angeordnet ist. Auch hier wird das Lager 30 über einen Sicherungsring 42 gegen Axialverschiebung gesichert, welcher in eine Nut 43 in der Zwischenwelle 2 eingesetzt ist.
Dadurch, dass das Lager 30 direkt auf der Zwischenwelle 2 positioniert werden kann, dient es der Axialverschiebung der Nabe 20 bzgl. der Zwischenwelle 2 und ersetzt somit die in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigte Zentralschraube 22.
Bezuqszeichenliste Hybridmodul
Zwischenwelle
Antriebswelle
Trennkupplung
Stützlagerung
Gehäuse
Anfahrelement
Kupplung
Zwischenwand
Motorseite
Getriebeseite
Zweimassenschwungrad
Außenlamellenträger
Lamellenkupplung
Riemen
Innenlamellenträger
Aus- / Einrückvorrichtung
Lamellenpaket
Tellerfeder
Nabe
Welle-Nabe-Verbindung
Zentral- / Sicherungsschraube
Einfachkupplung
Schwungrad
Kupplungsscheibe
Reibelement
Leitung
Nehmerzylinder (CSC)
Modulationsfeder
Lager
Sicherungsring
Nut
Lager
Rillenkugellager
Schrägkugellager
Niet
Drehmomenteinleitungsteil
Drehmomentausleitungsteil
Drehmomentweiterleitungsteil
Innenring
Zentrierbereich
Sicherungsring
Nut Verschraubung
Zwischenwelle
Verschraubung/Vernietung/Verschweißung Innenlamellenträger
Nut
Vernietung
Zentrierdurchmesser
Anschlag
Abstützring
Verzahnung
Loch
Drucktopfzentrierung
Stützlager
Verzahnung
Anpressplatte
Nabe
Innenring
Innenring
Nabe
Lager
Außenring
122 Zwischenwand
123 Zentralausrücker
124 Bauraum