Beschreibung
Energieversorgungseinrichtung für einen Weichenantrieb und Verfahren zur Energieversorgung und Steuerung eines Weichen- antriebs
Die Erfindung betrifft eine Energieversorgungseinrichtung für einen Weichenantrieb, die zur Speisung mit einer Gleichspannung und zum Bereitstellen einer für den Weichenantrieb ge- eigneten Wechselspannung ausgebildet ist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Energieversorgung und Steuerung eines Weichenantriebs einer eisenbahntechnischen Weiche, bei dem eine Gleichspannung bereitge- stellt wird und die Gleichspannung von einer Energieversorgungseinrichtung in eine Wechselspannung umgerichtet wird.
Energieversorgungseinrichtungen und Verfahren der oben genannten Art sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden für die Weichen einer eisenbahntechnischen Anlage eingesetzt. Die bekannten Energieversorgungseinrichtungen stellen eine Dreiphasenwechselspannung an ihrem Ausgang bereit, der für einen üblichen Weichenantrieb einer Weiche benötigt wird. Ge¬ speist werden die bekannten Energieversorgungseinrichtungen mit einer Gleichspannung, die beispielsweise von einem Energiebus bereitgestellt wird. Die Steuerung der bekannten Wei¬ chen erfolgt durch eine Weichenantriebssteuerung, die mit dem Weichenantrieb verbunden ist. Heutzutage unterliegen Weichen und eisenbahntechnische Anlage im Allgemeinen einem erhebli- chen Kostendruck.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Energie¬ versorgungseinrichtung und ein Verfahren zur Energieversorgung und Steuerung eines Weichenantriebs bereitzustellen, durch die die Gesamtkosten einer eisenbahntechnischen Weiche reduziert werden können.
Die erfindungsgemäße Energieversorgungseinrichtung löst die Aufgabe dadurch, dass die Energieversorgungseinrichtung der eingangs genannten Art zur Steuerung des Weichenantriebs aus¬ gestaltet ist.
Das eingangs genannte Verfahren löst die Aufgabe dadurch, dass erfindungsgemäß der Weichenantrieb von der Energiever¬ sorgungseinrichtung gesteuert wird. Durch die erfindungsgemäße Lösung kann die Weichenantriebs¬ steuerung zumindest teilweise entfallen bzw. deren Aufgaben von der Energieversorgungseinrichtung übernommen werden. Dadurch können Synergieeffekte ausgenutzt werden, so dass sich die Gesamtkosten für eine Weiche reduzieren. Die erfindungs- gemäße Lösung ist insbesondere für eine dezentrale Stell¬ werksarchitektur einer eisenbahntechnischen Anlage geeignet, bei der die benötigte elektrische Energie von einem Energie¬ bus, beispielsweise 750 V DC, entlang der Strecke bereitge¬ stellt wird. Dabei entnimmt die erfindungsgemäße Energiever- sorgungseinrichtung ortsabhängig zu der dazugehörigen Weiche die benötigte Energie dem Energiebus und wandelt die vorhan¬ dene Gleichspannung in die üblicherweise benötigte Dreipha- senwechselspannung um. Durch die erfindungsgemäße Lösung werden Steuerungsaufgaben, die bislang unabhängig von der Ener- gieversorgungseinrichtung von der Weichenantriebssteuerung übernommen wurden, von der Energieversorgungseinrichtung erledigt .
Die erfindungsgemäße Lösung kann durch vorteilhafte Ausge- staltungen weiterentwickelt werden, die im Folgenden beschrieben sind.
So kann die Energieversorgungseinrichtung wenigstens eine Verarbeitungseinrichtung aufweisen, durch die die Wechsel- Spannung beeinflussbar ist. Diese Verarbeitungseinrichtung kann beispielsweise ein digitaler Signalprozessor sein, der als ein Bauteil sowohl Aufgaben der Stromversorgung als auch der Weichenantriebssteuerung übernehmen kann.
Ferner kann die Energieversorgungseinrichtung wenigstens einen Wechselrichter zum Umrichten der Gleichspannungen in die Wechselspannung aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass der Wechselrichter besonders gut zur Steuerung des Weichenantriebs genutzt werden kann. Insbesondere kann die Energiever¬ sorgungseinrichtung zur Steuerung der Phasenlage der Wechselspannung ausgebildet sein. So kann beispielsweise die Dreh¬ richtung des Weichenantriebs auf einfache Weise gesteuert werden. Eine separate Schaltung für die Richtungsumkehr durch spezielle Kontakte kann entfallen und eingespart werden.
Um weitere Aufgaben einer Weichenantriebssteuerung an die Energieversorgungseinrichtung zu übertragen, kann die Ener- gieversorgungseinrichtung wenigstens eine Überwachungseinrichtung aufweisen, die zur Erfassung und Prüfung der Spannung und/oder des Stroms an einem Eingang und/oder Ausgang ausgebildet ist. Diese Überwachungseinrichtung kann beispielsweise ebenfalls von einem digitalen Signalprozessor ausgebildet werden. Die Überwachungseinrichtung kann beispielsweise eine Eingangsspannungsdetektion und eine Span- nungs- und Strommessung der ausgegebenen Dreiphasenwechsel- spannung durchführen. In einer erfindungsgemäßen Weiterbildung kann die Energieversorgungseinrichtung wenigstens vier Kontakte zur Verbindung mit dem Weichenantrieb aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass so die für Weichenantriebe übliche Vierdrahtanschaltung ver¬ wendet werden kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Energieversorgungseinrichtung wenigstens ein Kommunikationsmittel aufwei¬ sen, das zum Empfangen einer Vorabinformation bezüglich einer Aktivierung des Weichenantriebs ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass Teile der Energieversorgungseinrichtung, wie beispielsweise der Wechselrichter, in Zeiträumen, in denen kein Weichenumlauf nötig ist, abgeschaltete werden können. So ist eine erhebliche Reduktion der Verlustleistung oder Blind-
leistung möglich. Das Kommunikationsmittel kann beispielswei¬ se zum Empfang eines Datentelegramms oder eines digitalen In- puts ausgebildet sein, wodurch die Energieversorgungseinrichtung vor einem nötigen Weichenumlauf aktiviert werden kann.
Um eine Positionsüberwachung der Weiche durch die Energieversorgungseinrichtung zu realisieren, kann die Energieversorgungseinrichtung wenigstens ein Auswertemittel aufweisen, das zur Auswertung von Positionskontakten des Weichenantriebs ausgebildet ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Energieversorgungseinrichtung weiterhin wenigstens eine Schaltung zur Vermeidung von Kontaktproblemen aufweisen, die zur kurzzeitigen Bereitstellung eines höheren Stroms und/oder einer höheren
Spannung ausgebildet ist. Diese sogenannte Fritting-Schaltung hat den Vorteil, dass ein sicheres Schalten auch nach langer Deaktivierung und einer vorhandenen Oxidation an den Kontaktflächen gewährleistet ist.
Ferner können das zuvor genannte Auswertemittel und/oder die zuvor genannte Schaltung zur Vermeidung von Kontaktproblemen in einem separaten Gehäuse angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass diese sicherheitsrelevanten Teile getrennt von der Stromversorgung ausgebildet sind, was bei der sicherheits¬ technischen Zulassung einer Weiche vorteilhaft sein kann. Diese separate Einheit kann als einziges Überbleibsel der bisher üblichen Weichenantriebssteuerung angesehen werden. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Weiche für eine eisen¬ bahntechnische Anlage, mit wenigstens einem Weichenantrieb und wenigstens einer Energieversorgungseinrichtung. Um die Weiche kostengünstiger herstellen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Energieversorgungseinrichtung nach einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet ist .
In einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der Weichenantrieb von der Energieversorgungseinrichtung durch ein Erzeugen der Wechselspannung akti viert werden. Dies hat den Vorteil, dass eine separate Motor ansteuerung, beispielsweise durch Relais, nicht nötig ist. Das Ein- und Ausschalten des Weichenantriebs übernimmt die EnergieVersorgungseinrichtung .
Ferner kann zur Änderung einer Bewegungsrichtung des Weichen antriebs die Phasenlage der Wechselspannung geändert werden. Dies hat den Vorteil, dass dies von der Energieversorgungs¬ einrichtung erledigt wird und so auf entsprechende Hardware wie beispielsweise Kontakte zum Schalten einer Richtungsumkehr verzichtet werden kann.
Um wie oben bereits beschrieben die Blindleistung zu reduzieren, kann eine Aktivierung des Weichenantriebs vorangekündigt werden. So wird eine zeitweise Abschaltung des Wechselrichters der Energieversorgungseinrichtung ermöglicht.
Im Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die in den bei¬ gefügten Zeichnungen dargestellten beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung einer ersten
beispielhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen EnergieVersorgungseinrichtung;
Figur 2 eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung .
Figur 1 zeigt einen Teil einer erfindungsgemäßen Weiche 4 einer eisenbahntechnischen Anlage. Die Weiche 4 umfasst eine beispielhafte Ausführungsform einer Energieversorgungsein-
richtung 1, eine Weichenantriebssteuerung 2 und einen Weichenantrieb 3.
Die erfindungsgemäße Energieversorgungseinrichtung 1 umfasst in der Ausführungsform in Figur 1 Eingangskontakte 5, Ausgangskontakte 6, eine Verarbeitungseinrichtung 7, ein Eingangsfilter 8, einen Gleichspannungswandler 9 und ein Dreiphasen-Wechselrichter 10. Die Eingangskontakte 5 der Energieversorgungseinrichtung 1 sind zur Speisung mit einer Gleichspannung ausgebildet. Bei der beispielhaften Ausführungsform in Figur 1 sind die Eingangskontakte 5 beispielsweise mit einem 750 V Gleichstrom¬ energiebus (nicht dargestellt) verbunden. Die Eingangskontak- te 5 sind innerhalb der Energieversorgungseinrichtung 1 mit dem Eingangsfilter 8 verbunden, der zur Filterung der vom Energiebus gelieferten Gleichspannung ausgestaltet ist. Der Eingangsfilter 8 ist weiterhin mit dem Gleichspannungswandler 9 verbunden. Der Gleichspannungswandler 9 wandelt die vom Eingangsfilter 8 gelieferte Gleichspannung in eine von der Eingangsspannung potentialgetrennte Gleichspannung als Zwi- schenkreisspannung mit höherem oder niedrigerem Spannungsniveau um, um eine benötigte konstante Gleichspannung für den Wechselrichter 10 bereitzustellen. Ausgangsseitig ist der Gleichspannungswandler 9 mit dem Wechselrichter 10 verbunden. Der Wechselrichter 10 ist zum Umrichten der vom Gleichspannungswandler 9 bereitgestellten potentialgetrennte Gleichspannung in eine vom Weichenantrieb 3 benötigte Dreiphasen- wechselspannung ausgebildet. Die vom Wechselrichter 10 er- zeugte Dreiphasenwechselspannung L i , L2 , L3 wird inklusive Neutralleiter N an den vier Ausgangskontakten 6 bereitgestellt .
Die Weichenantriebssteuerung 2 weist in der beispielhaften Ausführungsform in Figur 1 Eingangskontakte 11, Ausgangskontakte 12, ein Auswertemittel 13 und eine Schaltung 14 zur Vermeidung von Kontaktproblemen auf.
Der Weichenantrieb 3 umfasst Eingangskontakte 15, einen An¬ triebsmotor 16 und Positionskontakte 25.
Zur Steuerung der Energieversorgungseinrichtung 1 und des Weichenantriebs 3 weist die Verarbeitungseinrichtung 7 der erfindungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung 1 eine Detek- tionseinheit 17, eine Motorsteuerungseinheit 18, eine Phasen¬ steuerungseinheit 19 und eine Messeinheit 20 auf. Die Verarbeitungseinrichtung 7 ist über Signalleitungen 21 mit verschiedenen Stellen im Strompfad innerhalb der Energie¬ versorgungseinrichtung 1 verbunden, um den Strom oder die Spannung an verschiedenen Stellen überwachen zu können. So kann die Detektionseinheit 17 die Eingangsspannung, die vom Eingangsfilter 8 für den Gleichspannungswandler 9 bereitgestellt wird, für die Erzeugung der Dreiphasenwechselspannung detektieren. Weiterhin ist die Verarbeitungseinrichtung 7 über Steuerleitungen 22 mit dem Gleichspannungswandler 9, dem Wechselrichter 10 und dem Auswertemittel 13 der Weichenan- triebssteuerung 2 verbunden, um diese zu steuern. Dadurch kann beispielsweise die Motorsteuereinheit 18 die Dreiphasen¬ wechselspannung an den Ausgangskontakten 6 ein- und ausschalten und dadurch den Weichenantriebsmotor 16 ebenfalls ein- und ausschalten. Dadurch ist keine zusätzliche Schaltung in der Weichenantriebssteuerung 2 nötig, beispielsweise über Relais oder Schützkontakte wie im Stand der Technik.
Die Phasensteuerungseinheit 19 kann die Phasenlage der ein¬ zelnen Wechselspannungen LI, L2, L3 über den Wechselrichter 10 ändern, so dass die Drehrichtung des Weichenantriebsmotors 16 von der Verarbeitungseinrichtung 7 gesteuert werden kann. Die drei Ausgangswechselspannungen LI, L2, L3 haben 120° Phasenlage zueinander. Somit kann durch eine Änderung der Phasenlage zweier Ausgangswechselspannungen ein Umschalten der Drehrichtung des Weichenantriebsmotors 16 erfolgen. Zusätzliche Relaiskontakte für die Drehrichtungsumkehr sind somit nicht erforderlich.
Die Messeinheit 20 führt eine Spannungs- und Strommessung der an den Ausgangskontakten 6 bereitgestellten Dreiphasenwech- selspannung durch. So kann eine Spannungs- und Stromüberwa¬ chung für den Weichenantriebsmotor 16 von der Energieversor- gungseinrichtung durchgeführt werden. Eine Laufstromüberwa- chung der Phase L2 und des Neutralleiters N werden direkt aus den Steuer- und Regelkreisen der jeweiligen Ausgangsspannung der Wechselrichter 10 zur Verfügung gestellt und ebenfalls von der Messeinheit 20 überwacht.
Die Detektionseinheit 17 und die Messeinheit 20 sind jeweils Ausführungsformen einer eingangs beschriebenen Überwachungseinrichtung . Die Verarbeitungseinrichtung 7 der beispielhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung 1 umfasst weiterhin ein Kommunikationsmittel 23, das zum Emp¬ fangen einer Vorabinformation 24 bezüglich einer Aktivierung des Weichenantriebs 3 ausgebildet ist. Das Kommunikationsmit- tel 23 ist als eine Empfangseinrichtung ausgebildet, die die Vorabinformation 24 in Form eines Datentelegramms oder eines digitalen Inputs empfängt. Die Kommunikation kann drahtlos oder kabelbasiert oder auf sonstige Weise erfolgen. Durch das Bereitstellen der Vorabinformation 24 ist es möglich, bei- spielsweise den Wechselrichter 10 für Zeiträume, in denen kein Weichenumlauf notwendig ist, abzuschalten. Ein nötiger Weichenumlauf wird per Vorabinformation 24 angekündigt und führt zu einer Aktivierung des Wechselrichters 10 durch die Verarbeitungseinrichtung 7. Hierdurch kann die Verlustleis- tung bzw. die Blindleistung der Energieversorgungseinrichtung 1 vorteilhafterweise reduziert werden.
Weiterhin kann die Verarbeitungseinrichtung 7 durch eine intelligente Regelung der Spannungsamplituden am Ausgang der Wechselrichter 10 unter Nutzung der Spannungs- und Stromüberwachung der Messeinheit 20 für den Weichenantriebsmotor 16 hohe Anlaufströme vermeiden.
Gegenüber Energieversorgungseinrichtungen aus dem Stand der Technik kann mit der erfindungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung 1 eine Kostenreduktion durch das Einsparen redundanter Schaltungsteile erfolgen, verbunden mit einer Volumenre- duktion durch insgesamt weniger Bauteile. Dadurch, dass bei¬ spielsweise elektromagnetische Bauteile, wie beispielsweise Relais oder Schütze, wegfallen, erreicht die Energieversorgungseinrichtung 1 eine höhere Verfügbarkeit. Das Auswertemittel 13 der Weichenantriebssteuerung 2 in Figur 1 ist zur Auswertung der Positionskontakte 25 des Weichenan¬ triebs 3 ausgebildet. Die Positionskontakte 25 dienen der Weichenlageüberwachung und sind mit den Zuleitungen für die Motorwicklungen des Weichenantriebsmotors 16 kombiniert ver- drahtet. Daher können die Positionskontakte 25 von dem Aus¬ wertemittel 13 über die Signalleitungen 21 abgegriffen und entsprechend ausgewertet werden.
Die Schaltung 14 zur Vermeidung von Kontaktproblemen ist eine sogenannte Fritting-Schaltung . Die Fritting-Schaltung erreicht durch eine Bereitstellung eines kurzzeitigen höheren Stroms bzw. einer höheren Spannung eine Überwindung von Kontaktproblemen durch oxidierte Kontakte. Bei der Ausführungsform in Figur 1 sind das Auswertemittel 13 und die Schaltung 14 in einem von einem Gehäuse 27 der Energieversorgungseinrichtung 1 separaten Gehäuse 26 angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass die sicherheitsrelevante Positi¬ onserfassung des Weichenantriebs 3 durch das Auswertemittel 13 von den Teilen der Energieversorgungseinrichtung 1 getrennt ist, was Vorteile bei einer eisenbahnamtlichen Zulas¬ sung der Weiche hat.
Im Folgenden wird die beispielhafte Ausführungsform der er- findungsgemäßen Energieversorgungseinrichtung 1 in Figur 2 beschrieben. Der Einfachheit halber wird lediglich auf die Unterschiede zu der Ausführungsform in Figur 1 eingegangen.
Im Gegensatz zu der Ausführungsform in Figur 1 sind das Auswertemittel 13 und die Schaltung 14 zur Vermeidung von Kontaktproblemen Teil der Verarbeitungseinrichtung 7 der Energieversorgungseinrichtung 1. Alle Teile sind daher in einem gemeinsamen Gehäuse 27 angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass eine separate Weichenantriebssteuerung vollständig entfallen kann und sämtliche steuerungstechnischen Aspekte von der Energieversorgungseinrichtung 1 ausgeführt werden.