Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie und elektrochemische Zellen aufweisende Batterie
B e s c h r e i b u n g
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie, die eine Anzahl elektrochemischer Zellen aufweist, und eine nach diesem Verfahren hergestellte Batterie.
Elektrochemische Energiespeicher, im Folgenden auch als elektrochemische oder galvanische Zellen bezeichnet, werden häufig in der Form stapelbarer Einheiten hergestellt, aus denen durch Zusammenfassung einer Mehrzahl solcher Zellen Batterien für verschiedene Anwendungen, insbesondere für einen Einsatz in elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen hergestellt werden können. Die Erfindung wird in Bezug auf den Einsatz in einem Kraftfahrzeug beschreiben, wobei allerdings darauf hinzuweisen ist, dass ein derartiges Verfahren und eine entsprechend ausgestaltete elektrochemische Zelle auch unabhängig von Kraft- fahrzeugen z. B. in einem stationären Einsatz betrieben werden kann.
Hiermit wir der gesamte Inhalt der Prioritätsanmeldung DE 102011 101793 durch Bezugnahme Bestandteil der vorliegenden Anmeldung.
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Verfahren zur Herstellung einer Batterie, die eine Anzahl elektrochemische Zellen aufweist, bekannt. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie,
die eine Anzahl elektrochemischer Zellen aufweist, und eine entsprechende Batterie bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach Anspruch 1 und durch eine Batterie nach Anspruch 13 gelöst. Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Nach einem ersten Gesichtspunkt wird bei einem Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie, die eine Anzahl elektrochemischer Zellen aufweist, diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Verfahren folgenden Schritte aufweist: Erfassen von Parameterdaten einer individuellen zu untersuchenden elektrochemischen Zelle zur Beurteilung der Güte der elektrochemischen Zelle, Übermitteln der erfassten Parameterdaten an eine Steuereinheit, Zuordnen der elektrochemischen Zelle zu den Parameterdaten, und Bestimmen mittels der Steuereinheit, ob für die den Parameterdaten zuge- wiesene elektrochemische Zelle eine vorbestimmte Beziehung der Parameterdaten in Bezug auf vorbestimmte Parameterwerte vorliegt. Ein Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass hinsichtlich einer zu wählenden Anwendung der Batterien unter Gesichtspunkten der Kosten und der Qualität sowie der Ausgestaltung die Ausbeute bei der Herstellung erhöht werden kann. Insbesondere können die elektrochemischen Zellen für die Batterie oder die Batteriebaugruppe in einer gezielt vorbestimmten Güte ausgewählt werden. So können z. B. die Batterien mit einer ersten, vorzugsweise erhöhten Güte für die Erstausstatter verwendet werden, während die Batterien mit einer zweiten, vorzugsweise normalen Güte für den Ersatzteilmarkt verwendet werden können. Weiterhin können z. B. die Batterien mit einer dritten Güte für stationäre Anwendung verwendet werden.
Unter einer elektrochemischen Zelle soll in diesem Zusammenhang ein elektrochemischer Energiespeicher verstanden werden, also eine Einrichtung, die Energie in chemischer Form speichern, in elektrischer Form an einen Ver- braucher abgeben und vorzugsweise auch in elektrischer Form aus einer Lade-
einrichtung aufnehmen kann. Wichtige Beispiele für solche elektrochemischen Energiespeicher sind galvanische Zellen oder Brennstoffzellen. Die elektrochemische Zelle weist wenigstens eine erste und eine zweite Einrichtung zur Speicherung elektrisch unterschiedlicher Ladungen, sowie ein Mittel zur Herstellung einer elektrischen Wirkverbindung dieser beider genannten Einrichtungen auf, wobei Ladungsträger zwischen diesen beiden Einrichtungen verschoben werden können. Unter dem Mittel zur Herstellung einer elektrischen Wirkverbindung ist z. B. ein Elektrolyt zu verstehen, welcher als lonenleiter wirkt.
Unter Parameterdaten soll in diesem Zusammenhang nicht nur eine Mehrzahl an Parameterdaten, sondern gegebenenfalls auch ein einzelnes Parameterdatum verstanden werden. Dementsprechend soll in diesem Zusammenhang unter vorbestimmten Parameterwerten nicht nur eine Anzahl an vorbestimmten Parameterwerten, sondern gegebenenfalls auch ein einzelner vorbestimmter Parameterwert verstanden werden. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Schritt des Bestimmens mittels der Steuereinheit mindestens einer der folgenden Bestimmungsschritte aufweist: Bestimmen, ob die übermittelten Parameterdaten vorbestimmte erste Parameterwerte aufweisen und/oder Bestimmen, ob die übermittelten Parameterdaten vorbestimmte zweite Parameterwerte nicht aufweisen. Bevorzugt weist der Schritt des Bestimmens mittels der Steuereinheit mindestens einen der folgenden Bestimmungsschritte auf: Bestimmen, ob die übermittelten Parameterdaten vorbestimmte dritte Parameterwerte überschreiten und/oder Bestimmen, ob die übermittelten Parameterdaten vorbestimmte vierte Parameterwerte unterschreiten. Weiterhin kann das Verfahren mindestens einer der Zuführungsschritte aufweisen: Zuführen der den Parameterdaten zugewiesenen elektrochemischen Zelle an eine erste Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien, wenn in dem Schritt des Bestimmens ein Vorliegen der vorbestimmten Beziehung bestimmt wird, oder Zuführen der den Parameterdaten zugewiesenen
elektrochemischen Zelle an eine zweite Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien, wenn in dem Schritt des Bestimmens ein NichtVorliegen der vorbestimmten Beziehung bestimmt wird.
Außerdem kann der Schritt des Bestimmens mittels der Steuereinheit den Schritt aufweisen: Bestimmen, ob die Parameterdaten sich innerhalb mindestens eines vorbestimmten Parameterwertebereiches um einen vorbestimmten fünften Parameterwert befinden.
Bei dem Verfahren hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn für die Zuführung an eine erste Fertigungslinie zur Herstellung von Hybridzellenbatterien ein erster Parameterwertebereich 1 ,2 %, bevorzugt 0,6 % beträgt.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn für die Zuführung an eine zweite Fertigungslinie zur Herstellung von Plug-In-Hybridbatterien ein zweiter Parameterwertebereich 3 %, bevorzugt 1 ,5 % beträgt, wobei vorzugsweise die Parameterdaten der elektrochemischen Zellen, welche der zweiten Fertigungs- linie zuzuführen sind, außerhalb des, insbesondere außerhalb des bevorzugten Parameterbereiches des vorgenannten ersten Ausführungsbeispiels liegen.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn für die Zuführung an eine dritte Fertigungslinie zur Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien oder Gerätebatterien ein dritter Parameterwertebereich 4,5 %, bevorzugt 2,2 % beträgt, wobei vorzugsweise die Parameterdaten der elektrochemischen Zellen, welche der dritten Fertigungslinie zuzuführen sind, außerhalb des, insbesondere außerhalb des bevorzugten Parameterbereiches des ersten vorstehend genannten Ausführungsbeispiels liegen, und/oder vorzugsweise die Parameterdaten der elektrochemischen Zellen, welche der dritten Fertigungslinie zuzuführen sind, außerhalb des, insbesondere außerhalb des bevorzugten Parameterbereiches des zweiten vorgenannten Ausführungsbeispiels liegen.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn für die Zuführung an eine vierte Fertigungslinie zur Herstellung von Batterien für stationäre Anwendungen
ein vierter Parameterwertebereich 50 %, vorzugsweise 25 % beträgt, wobei vorzugsweise die Parameterdaten der elektrochemischen Zellen, welche der vierten Fertigungslinie zuzuführen sind, außerhalb des, insbesondere außerhalb des bevorzugten Parameterbereiches des ersten vorstehend genannten Aus- führungsbeispiels liegen, und/oder vorzugsweise die Parameterdaten der elektrochemischen Zellen, welche der vierten Fertigungslinie zuzuführen sind, außerhalb des, insbesondere außerhalb des bevorzugten Parameterbereiches des zweiten vorstehend genannten Ausführungsbeispiels liegen, und/oder vorzugsweise die Parameterdaten der elektrochemischen Zellen, welche der vierten Fertigungslinie zuzuführen sind, außerhalb des, insbesondere außerhalb des bevorzugten Parameterbereiches des dritten vorstehend genannten Ausführungsbeispiels liegen.
Bevorzugt ist mindestens eines der Parameterdaten der elektrochemischen Zelle aus einer Parametergruppe ausgewählt worden, die mindestens einen der folgenden Parameter umfasst: Ruhespannung der elektrochemischen Zelle, Kapazität der elektrochemischen Zelle, Innenwiderstand der elektrochemischen Zelle, Änderung des Innenwiderstandes der elektrochemischen Zelle nach Anlegen eines Druckes, vorzugsweise auf Seitenflächen der elektrochemischen Zelle oder Innendruck der elektrochemischen Zelle. Besonders bevorzugt wird der Innenwiderstand der elektrochemischen Zelle während oder nach der Endbearbeitung bei insbesondere einem Anlegen eines Druckes über die Seitenflächen der elektrochemischen Zelle als Parameterdatum verwendet, wobei vorzugsweise mindestens drei oder mehr Widerstände verwendet werden. In diesem Zusammenhang hat sich die Änderung des Innenwiderstandes der elektrochemischen Zelle nach Anlegen eines Druckes auf Seitenflächen der elektrochemischen Zelle als ein bevorzugter Parameter für die Beurteilung der Güte einer elektrochemischen Zelle erwiesen. Wenn an eine elektrochemische Zelle ein Druck angelegt wird und die elektrochemische Zelle nachgibt, so ändert sich der Innenwiderstand. Daher kann ein Druck an die elektrochemische Zelle angelegt und die Änderung des Innenwiderstandes gemessen werden. Die elektrochemischen Zellen, die relativ hart sind und deren Innenwiderstand sich
nach Anlegen eines Druckes auf die Seitenflächen wenig verändert, gasen nach dem Verschließen nicht mehr aus. Über die Änderung des Innenwiderstand in Bezug auf die Druckänderung kann somit eine besonders einfache Zuordnung der elektrochemische Zelle zu verschiedenen Arten der Güte und damit zu entsprechenden Fertigungslinien erfolgen. Dadurch kann die Güte z. B. mit der folgenden Beziehung ausgedrückt werden, bei der dR, die Änderung des Innenwiderstandes und dF die Änderung der angelegten Kraft bedeutet:
Güteparameter
dF
Nach einem zweiten Gesichtspunkt wird diese Aufgabe bei einer Batterie, die eine Anzahl elektrochemische Zelle aufweist, dadurch gelöst, dass die Batterie nach einem der oben genannten Herstellungsverfahren hergestellt worden ist.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Batterie zu einer Batterie ausgestaltet ist, die aus einer Batteriengruppe ausgewählt worden ist, die umfasst: Plug-In-Hybridbatterien, Hybridzellenbatterien, Elektrofahrzeugbatterien, Geräte- batterien oder Batterien für stationäre Anwendungen.
Darüber hinaus kann die elektrochemischen Zelle der Batterie zusätzlich eine zur Speicherung eines Gütewertes ausgestaltete Speichervorrichtung aufweisen.
Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Batterie mit elektro- chemischer Zellen, die zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug ausgestaltet ist.
Im Folgenden werden Vorteile der Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und mit Hilfe von Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem dritten Ausführungsbeispiel,
ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem vierten Ausführungsbeispiel,
ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem fünften Ausführungsbeispiel,
ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer Batterie nach einem sechsten Ausführungsbeispiel und ein Ablaufdiagramm für eine Abwandlung der erfindungsgemäßen Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie.
Fig. 1 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem ersten Ausführungsbeispiel. In einem Schritt S1 werden Parameterdaten DPar. einer zu untersuchenden elektrochemischen Zelle erfasst. In einem Schritt S2 werden die Parameterdaten DPar. einer Steuereinheit übermittelt und in einem Schritt S3 werden diesen Parameterdaten DPar der elektrochemischen Zelle, zugewiesen. Mittels der Steuereinheit wird bestimmt, ob diese Parameterdaten Dpar. eine vorbestimmte Beziehung in Bezug auf vorbestimmte Parameterwerte Wpar. aufweisen. Falls die Parameterdaten DPar. die vorbestimmte Beziehung in Bezug auf die vorbestimmten Parameterwerte WPar. aufweisen, wird die elektrochemische Zelle einer ersten Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien zugeführt. Anderenfalls, wenn die Parameterdaten DPar. die vorbestimmte Beziehung in Bezug auf die vorbestimmten Parameterwerte WPar.
nicht aufweisen, wird die elektrochemische Zelle einer zweiten Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien zugeführt.
Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, deren Schritte S1 bis S3 denen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, auf das zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird.
Mittels der Steuereinheit wird bestimmt, ob diese Parameterdaten DPar. vorbestimmte erste Parameterwerte WPar.i aufweisen. Falls die Parameterdaten Dpar. die vorbestimmten ersten Parameterwerte Wpar.i aufweisen, wird die elektrochemische Zelle einer ersten Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien zugeführt. Anderenfalls, wenn die Parameterdaten DPar. die vorbestimmten ersten Parameterwerte WPar.i nicht aufweisen, wird die elektrochemische Zelle einer zweiten Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien zugeführt.
Fig. 3 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem dritten Ausführungsbeispiel, deren Schritte S1 bis S3 denen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, auf das zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird.
Mittels der Steuereinheit wird bestimmt, ob diese Parameterdaten DPar. vorbestimmte zweite Parameterwerte WPar.2 nicht aufweisen. Falls die Parameterdaten Dpar. die vorbestimmten zweiten Parameterwerte WPar.2 nicht aufweisen, wird die elektrochemische Zelle einer ersten Fertigungslinie zur Her- Stellung einer ersten Art von Batterien zugeführt. Anderenfalls, wenn die Parameterdaten Dpar. die vorbestimmten zweiten Parameterwerte WPar.2 aufweisen, wird die elektrochemische Zelle einer zweiten Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien zugeführt.
Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem vierten Ausführungsbeispiel, deren Schritte S1 bis S3 denen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, auf das zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird.
Mittels der Steuereinheit wird bestimmt, ob diese Parameterdaten DPar. vorbestimmte dritte Parameterwerte WPar 3 überschreiten. Falls die Parameterdaten Dpar. die vorbestimmten dritten Parameterwerte Wpar.3 überschreiten, wird die elektrochemische Zelle einer ersten Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien zugeführt. Anderenfalls, wenn die Parameterdaten DPar. die vorbestimmten dritten Parameterwerte Wpar.3 nicht überschreiten, wird die elektrochemische Zelle einer zweiten Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien zugeführt.
Fig. 5 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Aus- wähl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem fünften Ausführungsbeispiel, deren Schritte S1 bis S3 dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechen, auf das zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird.
Mittels der Steuereinheit wird bestimmt, ob diese Parameterdaten DPar. vorbestimmte vierte Parameterwerte WPar.4 nicht überschreiten. Falls die Parameterdaten DPar die vorbestimmten vierten Parameterwerte WPar 4 unterschreiten, wird die elektrochemische Zelle einer ersten Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien zugeführt. Anderenfalls, wenn die Parameterdaten DPar. die vorbestimmten vierten Parameterwerte WPar nicht unterschreiten, wird die elektrochemische Zelle einer zweiten Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien zugeführt.
Fig. 6 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie nach einem sechsten Ausführungsbeispiel, deren Schritte S1 bis S3 denen des ersten Aus-
führungsbeispieles entsprechen, auf das zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird.
Mittels der Steuereinheit wird bestimmt, ob diese Parameterdaten DPar. sich innerhalb eines vorbestimmten Parameterbereiches um einen vorbestimmten fünften Parameterwert WPar 5 befinden. Falls die Parameterdaten DPar. sich innerhalb des vorbestimmten Parameterbereiches um den vorbestimmten fünften Parameterwert WPar.5 befinden, wird die elektrochemische Zelle einer ersten Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien zugeführt. Anderenfalls, wenn die Parameterdaten DPar. sich nicht innerhalb des vor- bestimmten Parameterbereiches um den vorbestimmten fünften Parameterwert WPar.5 befinden, wird die elektrochemische Zelle einer zweiten Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien zugeführt.
Fig. 7 zeigt ein Ablaufdiagramm für eine Abwandlung der vorstehend angeführten erfindungsgemäßen Verfahren zur Auswahl elektrochemischer Zellen bei der Herstellung einer Batterie, deren Schritte S1 bis S3 denen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, auf das zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen wird und das mit jedem der ersten bis sechsten Ausführungsbeispiele kombinierte werden kann.
Diese Abwandlung weist nach dem Schritt S3 die zusätzlichen Schritt S4.1 und S4.2 auf. In dem Schritt S4.1 wird mittels der Parameterdaten DPar. ein Gütewert gebildet, der in einem Schritt S4.2 in einer in der oder an der elektrochemischen Speicherzelle angeordneten Speichereinheit gespeichert wird. Der Gütewert kann z. B. für eine Klassifikation der elektrochemischen Speicherzellen genutzt werden, die z. B. für nachfolgende Fertigungsschritte oder bei Untersuchungen der Batterie verwendet werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin eine Batterie, welche diese elektrochemischen Zellen aufweist, insbesondere eine zur Anwendung in einem Kraftfahrzeug ausgestaltete Batterie, welche diese elektrochemischen Zellen aufweist.
Bezugszeichenliste
Dpar. Parameterdaten
Wpar. vorbestimmter Parameterwert
Wpar.i erster vorbestimmter Parameterwert
Wpar.2 zweiter vorbestimmter Parameterwert
Wpar.3 dritter vorbestimmter Parameterwert
Wpar.4 vierter vorbestimmter Parameterwert
Wpar.5 fünfter vorbestimmter Parameterwert
S1 Erfassen von Parameterdaten der elektrochemischen Zelle
S2 Übermitteln der erfassten Parameterdaten an eine Steuereinheit
53 Zuweisen der elektrochemischen Zelle zu den Parameterdaten
54 Bestimmen mittels der Steuereinheit, ob eine vorbestimmte Beziehung der Parameterdaten in Bezug auf vorbestimmte Parameterwerte vorliegt
S4.1 Bilden mindestens eines Gütewertes mittels der Parameterdaten
S4.2 Speichern des Gütewertes in einer in der oder an der elektrochemischen
Zelle angeordneten Speichereinheit
S4a Bestimmen, ob die Parameterdaten vorbestimmte erste Parameterwerte aufweisen
S4b Bestimmen, ob die Parameterdaten vorbestimmte zweite Parameterwerte nicht aufweisen
S4c Bestimmen, ob die Parameterdaten vorbestimmte dritte Parameterwerte überschreiten
S4d Bestimmen, ob die Parameterdaten vorbestimmte vierte Parameterwerte unterschreiten
S4e Bestimmen, ob die Parameterdaten sich innerhalb eines vorbestimmten Parameterwertebereiches um einen vorbestimmten fünften Parameterwert befinden
S5a Zuführen der elektrochemischen Zelle an eine erste Fertigungslinie zur Herstellung einer ersten Art von Batterien, wenn ein Vorliegen der vorbestimmten Beziehung bestimmt wird
Zuführen der elektrochemischen Zelle an eine zweite Fertigungslinie zur Herstellung einer zweiten Art von Batterien, wenn ein Nicht-Vorliegen der vorbestimmten Beziehung bestimmt wird