EP2122790A1 - Elektrische hochspannungsschaltanlage - Google Patents

Elektrische hochspannungsschaltanlage

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EP2122790A1
EP2122790A1 EP07819722A EP07819722A EP2122790A1 EP 2122790 A1 EP2122790 A1 EP 2122790A1 EP 07819722 A EP07819722 A EP 07819722A EP 07819722 A EP07819722 A EP 07819722A EP 2122790 A1 EP2122790 A1 EP 2122790A1
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EP
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switchgear according
contact
node
earthing
contact piece
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Withdrawn
Application number
EP07819722A
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Inventor
Thomas Betz
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ABB Technology AG
Original Assignee
ABB Technology AG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear
    • H02B13/075Earthing arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/02Details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/26Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
    • H01H31/28Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with angularly-movable contact
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/24Circuit arrangements for boards or switchyards

Definitions

  • FIG. 6 shows a second embodiment of a line circuit breaker.
  • a contact bridge 110 with two contact pieces 111 and 112 is mounted or held on a third barrier insulator 109, so that the contact pins 107 and 108 form a separation point with the contact pieces 111 and 112.
  • grounding contacts 113, 114 are provided, with which the contact pins 107, 108 can also come into contact.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine elektrische Hochspannungsschaltanlage mit mindestens zwei in einer Metallkapselung untergebrachten Trenn-Erdungsschaltern, die zwei unabhängig voneinander betätigbare, linear verschiebbare Kontaktstifte pro Phase enthalten, die in je einer ersten Stellung mit je einem feststehenden Trennschalterkontaktstück und in einer zweiten Stellung mit je einem feststehenden Erdungskontaktstück in Verbindung bringbar sind.

Description

Elektrische Hochspannungsschaltanlage
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine elektrische Hochspannungsschaltanlage mit wenigstens einem Trennschalter und wenigstens einem Erdungsschalter sowie gegebenenfalls weiteren Komponenten.
Trenn- und Erdungsschalter werden im Allgemeinen als sogenannte kombinierte Trenn- und Erdungsschalter ausgebildet, siehe Prospekt „Gasisolierte Schaltanlage ELK-O für Stationen bis 17OkV 4000 Ampere, 63 Kilo/Ampere" der Firma ABB, Druckschriftnummer 1 HDX580050, Seite 7 bzw. 12". Dort befindet sich innerhalb einer Metallkapselung, die zwei parallel zueinander verlaufende Flansche und einen senkrecht dazu verlaufenden Flansch aufweist, zwischen den beiden parallel zueinander verlaufenden Flanschen eine Leitungsführung, an der pro Phase jeweils ein feststehender Trennschalterkontakt angebracht ist. Mit der Kapselung selbst ist ein Erdungsschalterkontakt verbunden und am dritten, senkrecht zu den beiden Flanschen verlaufenden Flansch ist ein Trägerelement für einen beweglichen Kontaktstift vorgesehen, welcher bewegliche Kontaktstift unter einem Winkel von ca. 45° zu den Flanschen bzw. zu der Längsachse der Kapselung zwischen den beiden parallel verlaufenden Flanschen verläuft. Der Kontaktstift besitzt eine Zahnanordnung, die mit einer Zahnradanordnung an einer senkrecht dazu verlaufenden Antriebsisolierstange kämmt. Durch Verdrehen der Antriebsisolierstange wird der Kontaktstift in die Erdungsstellung bzw. in die Stellung Trennschalter geschlossen sowie in eine dritte Stellung verbracht, in der sowohl die Trennschalterkontaktstelle als auch die Erdungsschalterkontaktstelle geöffnet sind.
Aus dem ABB Schaltanlagenhandbuch, Auflage 10, Seite 492, Bild links unten ist eine Ringanordnung ersichtlich, die in Figur 1 näher dargestellt ist. Diese Schaltungs- anordnung besitzt zwei Sammelschienenanordnungen SS1 und SS2, die mit einer Verbindungsleitung V1 beziehungsweise V2 miteinander verbunden sind.
In der Sammelschienenanordnung SS1 befinden sich vier Trenn-Erdungsschalter 10, 11 , 12 und 13, im folgenden kurz Trennschalter genannt. In der Sammelschienenanordnung SS2 sind die Trennschalter 20, 21 , 12 und 13 vorhanden. Zwischen den beiden Trennschaltern 11 und 12 befindet sich ein Leistungsschalter 14. Zwischen den Trennschaltern 10 und 11 beziehungsweise 12 und 13 schließt die Verbindungsleitung V1 beziehungsweise V2 an. An den Knotenpunkt 15 für die Verbindungsleitung V1 ist ein weiterer Trennschalter 17, daran ein Leistungsschalter 18 und daran ein Trennschalter 19 und dieser zwischen den den Trennschaltern 10 und 11 entsprechenden Trennschaltern 20 und 21 angeschlossen. Eine ähnliche Zuordnung existiert auch für die Verbindungsleitung V2, wobei zwischen dem Knotenpunkt 16 der Sammelschienenanordnung SS1 und dem entsprechenden Knotenpunkt der Sammelschienenanordnungen SS2 kein Trennschalter sondern lediglich ein Leistungsschalter 18 vorgesehen ist.
Die Fig. 2, die eine H-Schaltung zeigt, enthält zwei Sammelschienen SS3 beziehungsweise SS4, die mit einer Verbindungsleitung V3 miteinander verbunden sind. Dabei schließt die Verbindungsleitung an einem Knotenpunkt 30 beziehungsweise 40 zwischen zwei Trennschaltern 31 , 32 beziehungsweise 33 und 34 an, welche Trennschalter gleichzeitig auch als Erdungsschalter ausgebildet sind. In der Verbindungsleitung V3 befinden sich zwei Trennschalter 35 und 36, die, wie man erkennen kann, gleichzeitig auch als Erdungsschalter ausgebildet sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hochspannungsschaltanlage der Eingangs genannten Art weiter zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Damit wird erfindungsgemäß eine elektrische Hochspannungsschaltanlage mit mindestens zwei in einer Metallkapselung untergebrachten Trenn- und Erdungsschaltern geschaffen, die zwei unabhängig voneinander betätigbare, linear verschiebbare Kontaktstifte pro Phase enthalten, die in je einer ersten Stellung mit je einem feststehenden Trennschalterkontaktstück und in einer zweiten Stellung mit je einem feststehenden Erdungskontaktstück in Verbindung bringbar sind.
Damit wird erreicht, dass in einem einheitlichen Kapselungsgehäuse, das mit Schottisolatoren an den Flanschen ausgestattet ist, zwei Trenn-Erdungsschalter vorgesehen sind, wodurch eine erhebliche Vereinfachung einer Schaltanlage, wie sie in der Fig. 1 beziehungsweise in der Fig. 2 dargestellt sind, erreicht wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Dabei können die Bewegungslinien der beiden beweglichen Kontaktstücke oder Kontaktstifte eine V-Form miteinander bilden.
Alternativ können die Bewegungslinien der beiden beweglichen Kontaktstücke auch parallel zueinander verlaufen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann zwischen den Kontaktstiften zumindest ein Teilschottungsisolator vorgesehen sein, so dass eine Beeinträchtigung der einen Kontaktstelle durch die andere aufgrund eines beim Schalten entstehenden Lichtbogens vermieden oder wenigsten verringert ist.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass zwei Kontaktstifte auf einer Linie liegen, wodurch ein Linientrenner gebildet ist, und dass ein senkrecht zu dieser Linie verlaufender Erdungskontaktstift vorgesehen ist, mittels welchem ein interner Knotenpunkt erdbar ist.
Die hier beschriebenen Trenner und Erder sind jeweils als dreiphasige Einheiten für ein dreiphasiges Drehstromsystem ausgebildet. In den folgenden Zeichnungen ist zwecks erhöhter Übersichtlichkeit jeweils nur eine Phase dargestellt. Wenn im folgenden von einem Kontaktstück oder einem Kontaktstift die Rede ist, so ist damit jeweils ein Kontaktstück oder einem Kontaktstift pro Phase gemeint. Anhand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 : eine Ringschaltanlage, wie sie bis auf die Trennschalter -
Erdungsschaltereinheiten an sich bekannt ist, Fig. 2 : eine H-Schaltungsanordnung,
Fig. 3 : eine schematische Schnittansicht einer Trenn-
Erdungsschalterkombination mit zwei beweglichen Kontaktstiften, Fig. 4 : eine weitere Ausführungsform eines Trenn-Erdungsschalters,
Fig. 5 : eine erste Ausführungsform eines Linientrennschalters und
Fig. 6 : eine zweite Ausführungsform eines Linientrennschalters.
Diejenigen Teile der Fig. 1 und der Fig. 2, die an sich bekannt sind, sind oben schon näher dargestellt worden.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die Trennschalter 10, 11 , die wie alle anderen bis auf die Trennschalter 17, 19 gleichzeitig auch Erdungsschalter sind, und der Trennschalter 17 zu einer ersten Einheit 50 für die Sammelschiene SS1 zusammengefasst sind. Die Trennschalter 20, 21 , 19 sind zu einer ersten Einheit 51 für die Sammelschiene SS2 zusammengefasst. Die Trennschalter 12 und 13 für die Sammelschiene SS1 können dann zu einer zweiten Einheit 52 und die entsprechenden Trennschalter 12, 13 der Sammelschiene SS2 zu einer zweiten Einheit 53 zusammengefasst werden.
Die beiden ersten Einheiten 50, 51 sind gleich aufgebaut. Ebenso sind die zweiten Einheiten 52, 53 gleich aufgebaut. Insbesondere bei der zweiten Einheit 53 besitzen die beiden Trennschalter 12, 13 die gleichen Bezugsziffern wie diejenigen der zweiten Einheit 52, um die Gleichheit zu betonen.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 sind die Trennschalter 31 , 32 zu einer dritten Einheit 52a zusammengefasst. Die Trennschalter 33, 34 sind zu einer dritten Einheit 52b zusammengefasst. Dabei sind die dritten Einheiten 52a und 52b gleich aufgebaut. Die Trennschalter 35 und 36 können dann zu einer vierten Einheit 54 zusammengefasst werden.
Die ersten Einheiten 50, 51 , die zweiten Einheiten 52, 53 und die dritten Einheiten 52a, 52b sind solche mit einem nach außen geführten, beziehungsweise von außen zugänglichen Knotenpunkt. Die vierte Einheit 54 besitzt einen derartigen Knotenpunkt nicht zwingend.
Die dritten Einheiten 52a, 52b sind beispielsweise so ausgebildet, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind. Eine Metallkapselung 60 ist rohrförmig ausgebildet und besitzt an ihren entgegengesetzt liegenden Enden parallel zueinander angeordnete Schottisolatoren 61 , 62; etwa in der Mitte zwischen den Schottisolatoren 61 und 62 befindet sich ein Stutzen 63, der senkrecht zur Längsachse der Kapselung 60 verläuft und mit einem weiteren Schottungsisolator 64 verschlossen ist. Am Schottungsisolator 61 schließt ein Leitungszug 65 mit einem Träger 66 an, indem ein Kontaktstift 67 unter einem Winkel zur Längsachse der Metallkapselung 60 aufgenommen ist. Dieser Kontaktstift 67 wird von einer Isolierstange 68 angetrieben. Am Schottungsisolator 62 schließt ein Leitungszug 69 mit einem Träger 70 für einen zweiten Kontaktstift 71 an, der in gleicher weise von einer Isolierstange 72 angetrieben wird. Der Kontaktstift 71 verläuft ebenfalls unter einem Winkel zur Längsachse der Kapselung, wobei die Längsachsen der Kontaktstifte 67 und 71 miteinander eine V-Form bilden, deren Spitze zu dem weiteren Schottungsisolator 64 hingerichtet ist.
Mit der Metallkapselung 60 ist auf der dem Schottungsisolator 64 entgegengesetzten Seite des Trägers 66 beziehungsweise des Trägers 70 ein feststehender Erdungskontakt 73 beziehungsweise ein feststehender Erdungskontakt 74 angebracht, welche Erdungskontakte in der Verlängerung der Längsachse der Kontaktstifte 67 beziehungsweise 71 liegen. Am Schottungsisolator 64 befindet sich ein Kupplungsteil oder ein Knotenteil 75, an dem feststehende Trennschalterkontakte 76 und 77 angebracht sind.
Mittels der Antriebsstangen 68 und 72 können die Kontaktstifte in Richtung Erdungskontaktstücke 73 und 74 und in Richtung Trennkontaktstücke 76, 77 linear verschoben werden. Diese Anordnung entspricht der Schaltungsanordnung der dritten Einheiten 52a, 52b der Fig. 2. Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Hierbei ist wieder eine Metallkapselung 100 vorgesehen, an deren entgegengesetzten freien Enden Schottungsisolatoren 101 und 102 vorgesehen sind, an denen Leitungszüge 103 und 104 angeschlossen sind. An den Leitungszügen 103 und 104 sind Trägerelemente 105 und 106 angebracht, in denen Kontaktstifte 107 und 108 beweglich aufgenommen sind, die parallel zueinander und senkrecht zur Längsachse der Kapselung zwischen den beiden Flanschen 101 und 102 verlaufen.
An einem dritten Schottungsisolator 109 ist eine Kontaktbrücke 110 mit zwei Kontaktstücken 111 und 112 angebracht beziehungsweise gehaltert, so dass die Kontaktstifte 107 beziehungsweise 108 mit den Kontaktstücken 111 und 112 eine Trennstelle bilden. An der dem Schottungsisolator 109 entgegengesetzten Seite der Kapselung 100 sind Erdungskontakte 113, 114 vorgesehen, mit denen die Kontaktstifte 107, 108 ebenfalls in Berührung gelangen können.
Zwischen den Trägern 105 und 106 ist eine Schottwand 115 vorgesehen, die aus Metall bestehen kann; in diesem Falle endet die Schottwand in einem Abstand D von dem Träger 110; wenn die Schottwand 115 aus isolierendem Material hergestellt wird, dann kann die Schottwand 115 direkt auf dem Träger 110 aufsitzen. Die Schottwand 115 dient dazu, Beeinträchtigungen jeweils der anderen Kontaktstelle zu verringern beziehungsweise zu vermeiden, wenn an einem der Trennkontaktstellen während einer Schalthandlung ein Lichtbogen gezogen wird.
Eine Anordnung gemäß Fig. 3 oder Fig. 4 kann beispielsweise als dritte Einheit 52a, 52b verwendet werden, wenn an dem Knotenteil 75 (siehe Fig. 3), beziehungsweise an dem Träger 110 (siehe Fig. 4) ein Leiter angeschlossen ist, wie dies bei den dritten Einheiten 52a und 52b in Fig. 2 der Fall ist.
Wenn eine Anordnung gemäß Fig. 3 oder Fig. 4 als dritte Einheit 52a, 52b mit einem Knotenteil ausgebildet sein soll, dann wird an dem Knotenteil 75 (siehe Fig. 3), beziehungsweise an dem Träger 110 (siehe Fig. 4) durch den Schottungsisolator 64 (siehe Fig. 3), beziehungsweise durch den Schottungsisolator 109 (siehe Fig. 4) hindurch ein Leitungsanschluss hindurchgeführt. Eine Anordnung nach Fig. 3 ermöglicht, die ankommenden Leitungszüge 69, 65 unabhängig voneinander zu erden oder mit dem Kupplungsteil 75, welcher einen Knotenpunkt darstellt, zu verbinden. Ist dieser Knotenpunkt zu einem von außen zugänglichen Anschluss geführt, so entspricht die Anordnung nach Fig. 3 einer dritten Einheit 52a in Fig. 2. Zwischen dem Knotenpunkt und dem von außen zugänglichen Anschluss ist ein zusätzlicher Trenner vorsehbar. Eine solche Anordnung entspricht dann einer ersten Einheit 50 aus Fig. 1 , wobei der zusätzliche Trenner dem Trenner 17 aus Fig. 1 entspricht. Auf ähnliche Art ist eine Anordnung nach Fig. 4 zu einer ersten Einheit 50 erweiterbar.
Es ist auch denkbar, den Träger 66, den Erdungskontakt 73 und den Kontaktstift 67 so anzuordnen, dass der Träger 66 mit dem Knotenpunkt, beziehungsweise dem Kupplungsteil 75 ständig elektrisch verbunden ist, und dass der Kontaktstift 67 eine Verbindung mit dem Erdungskontakt 73 oder mit dem Leitungszug 65 herstellen kann. Eine solche Anordnung ermöglicht, den ankommenden Leitungszug 69 und den Knotenpunkt, beziehungsweise das Kupplungsteil 75 unabhängig voneinander zu erden, sowie die ankommenden Leitungszüge 69, 65 unabhängig voneinander mit dem Knotenpunkt, beziehungsweise dem Kupplungsteil 75 zu verbinden. Eine solche Anordnung entspricht dann einer zweiten Einheit 52 aus Fig. 1. Auf ähnliche Art ist eine Anordnung nach Fig. 4 zu einer zweiten Einheit 52 umbaubar.
Ferner ist denkbar, bei einer Anordnung nach Fig. 3 oder Fig. 4 einen zusätzlichen Erder an den Knotenpunkt, beziehungsweise das Kupplungsteil 75 in Fig. 3 oder den Träger 110 in Fig. 4 anzuschließen. Eine solche Anordnung ermöglicht, zusätzlich zu den Funktionen einer dritten Einheit 52a, den Knotenpunkt zu erden.
Selbstverständlich ist ein solcher zusätzlicher Erder auch in einer zu einer ersten Einheit 50 erweiterten Anordnung, wie oben beschrieben, vorsehbar.
Auf ähnliche Weise ist ein zusätzlicher Erder in einer zu einer zweiten Einheit 52 umgebauten Anordnung, wie oben beschrieben, vorsehbar. In diesem Fall ist der zusätzliche Erder jedoch an den ankommenden Leitungszug 65, beziehungsweise den ankommenden Leitungszug 103 anzuschließen. Eine solche Einheit mit einem wie hier beschriebenen zusätzlichen Erder gestattet, beide ankommenden Leitungszüge und den Knotenpunkt unabhängig voneinander zu erden.
Eine weitere Anordnung ist in der Fig. 6 dargestellt. Eine Metallkapselung 80, die etwa rohrförmig ausgebildet ist, besitzt an sich gegenüberliegenden Enden Schottisolatoren 81 und 82, an denen feststehende Trennschalterkontakte 83 und 84 befestigt beziehungsweise angebracht sind. Zusätzlich ist ein dritter Schottungsisolator 85 vorgesehen, der senkrecht zu den Schottungsisolatoren 81 und 82 beziehungsweise parallel zur Längsachse der Kapselung 80 verläuft und an dessen Innenseite ein weiteres feststehendes Trennkontaktstück 86 angebracht ist. Innerhalb der Kapselung ist eine Trägereinrichtung 87 aus elektrisch leitendem Material vorgesehen, die mittels eines Halters 88 aus isolierendem Material innerhalb der Kapselung gehaltert ist. Innerhalb der Trägereinrichtung 87 sind bewegliche Kontaktstifte 89 und 90 vorgesehen, die mit der Trägereinrichtung 87 jeweils über geeignete Gleitkontaktstücke 91 , 92 elektrisch leitend verbunden sind. Mittels einer nicht dargestellten Isolierstange werden die Kontaktstifte 89, 90 in Richtung zu den feststehenden Kontaktstücken 83, 84 bewegt. In der Trägereinrichtung 87 befindet sich senkrecht zu den Kontaktstiften 89 und 90 ein dritter Kontaktstift 93, der in gleicher Weise wie die Kontaktstücke 89 und 90 mit Gleitkontaktstücken 94 mit der Trägereinrichtung 87 verbunden ist und mittels einer Isolierstange angetrieben wird, so dass der Kontaktstift 93 mit dem feststehenden Trennkontaktstück 86 in Verbindung gebracht werden kann.
Die Trenneinrichtung gemäß Fig. 6 kann auch insoweit modifiziert werden, als zusätzlich zu dem Flansch 85 ein weiterer Flansch 95 vorgesehen ist, der parallel zu dem Flansch 85 verläuft und durch welchen ein Verbindungsleiter zu der Trägereinrichtung 87 geführt werden kann. Eine solche Trenneinrichtung ist in Fig. 5 dargestellt. Gegebenenfalls kann am Flansch 95 auch ein vierter Trennkontakt vorgesehen sein, was hier nicht dargestellt ist, so dass der eben erwähnte Verbindungsleiter über besagten vierten Trennkontakt mit der Trägereinrichtung 87 verbindbar ist. Festzuhalten ist, dass in einer Trenneinrichtung gemäß Fig. 5 oder Fig. 6 das Kontaktstück beziehungsweise der Kontaktstift 93 auch als Erdungskontaktstift verwendet werden kann, so dass das feststehende Kontaktstück 86 ein Erduήgskontaktstück bildet. Eine derart modifizierte Trenneinrichtung umfasst demnach zwei Trenner, welche zwei ankommende Leitungen mit einen internen Knoten, welcher hier als Trägereinrichtung 87 ausgebildet ist, verbinden können, und einen Erder, welcher den besagten internen Knoten erden kann. Eine solche Trenneinrichtung entspricht annähernd einer in Fig. 2 dargestellten vierten Einheit 54. Der Unterschied besteht darin, dass die vierte Einheit 54 aus Fig. 2 über zwei Erder verfügt, welche beide den internen Knoten erden können.
Die Antriebe der beiden Trenner und des Erders können vorteilhaft derart miteinander gekoppelt sein, dass die vorgeschriebenen Verriegelungsbedingungen eingehalten werden. Das bedeutet, der Erder kann nur geschlossen werden, wenn beide Trenner geöffnet sind, und ein Trenner kann nur geschlossen werden, wenn der Erder geöffnet ist. Die beiden Trenner sind jedoch unabhängig voneinander betätigbar. Eine solche Kopplung ist durch eine geeignete mechanische Verriegelung, beispielsweise eine Kulissensteuerung, realisierbar. Aber auch eine elektrische Verriegelung, beispielsweise über Relais, ist denkbar. Zwei solche Trenner, welche derart mit einem Erder gekoppelt sind, sind in diesem Zusammenhang auch als kombinierte Trenn-Erdungs- schalter anzusehen.
Die Ausführung gemäß den Fig. 5 und 6 wird auch als sogenannter Linientrenner bezeichnet, weil die einzelnen Kontaktstücke in einer beziehungsweise auf einer Linie liegen. Das Modulmaß zwischen den beiden Schottungsflanschen, die parallel zueinander verlaufen, ist natürlich gegenüber einer Trenn-, Erdungsschaltermodul- einheit, bei der nur ein Erdungskontakt und Trennschalterkontakt vorgesehen sind, vergrößert. Da insgesamt aber mehrere Trenn-, Erdungsschaltermodule mit nur einem Trenn-, Erdungsschalterkontakt vorgesehen sind, wird insgesamt der Platzbedarf bei Verwendung der erfindungsgemäßen Kombination verringert.
Mit der erfindungsgemäßen Ausführung, in dem in eine Kapselung oder in ein Kapselungsmodul beispielsweise zwei Trennschalter und zwei Erdungsschalter beziehungsweise gegebenenfalls drei Trennschalter eingesetzt sind, wird eine erhebliche Vereinfachung beispielsweise einer Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 beziehungsweise Fig. 2 erzielt. Anstatt einzelner Trenn-, Erdungsschaltermodule können einfach Kombinationsmodule vorgesehen werden, die in einer Fabrik vorgefertigt und auf Lager gehalten werden, was zu einer erheblichen Vereinfachung der Anfertigung und Herstellung einer Schaltanlage dient.

Claims

Patentansprüche
1. Elektrische Hochspannungsschaltanlage mit mindestens zwei in einer Metallkapselung untergebrachten Trenn-Erdungsschaltem, die zwei unabhängig voneinander betätigbare, linear verschiebbare Kontaktstifte pro Phase enthalten, die in je einer ersten Stellung mit je einem feststehenden Trennschalterkontaktstück und in einer zweiten Stellung mit je einem feststehenden Erdungskontaktstück in Verbindung bringbar sind.
2. Schaltanlage nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trenn- Erdungsschalter je ein in seiner Längsachse verschiebbares, bolzenartiges, bewegliches Kontaktstück aufweist, das in einer ersten Stellung mit einem feststehenden Trennkontaktstück und in einer zweiten Stellung mit einem Erdungskontaktstück zusammenwirkt.
3. Schaltanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungslinien der beiden beweglichen Kontaktstücke oder Kontaktstifte eine V-Form miteinander bilden.
4. Schaltanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungslinien der beweglichen Kontaktstifte parallel zueinander verlaufen.
5. Schaltanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Kontaktstiften zumindest ein Teilschottungsisolator vorgesehen ist, so dass eine Beeinträchtigung des einen Kontaktes durch den anderen aufgrund eines beim Schalten entstehenden Lichtbogens vermieden ist.
6. Schaltanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn-Erdungsschalter derart angeordnet sind, dass zwei ankommende Leitungszüge (65, 69) unabhängig voneinander mit einem Knotenpunkt verbindbar oder erdbar sind.
7. Schaltanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlicher Erder vorgesehen ist um den Knotenpunkt zu erden.
8. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trenn-Erdungsschalter derart angeordnet ist, dass ein ankommender Leitungszug (69) mit einem Knotenpunkt verbindbar oder erdbar ist, und dass ein Trenn-Erdungsschalter derart angeordnet ist, dass der Knotenpunkt mit einem ankommenden Leitungszug (65) verbindbar oder erdbar ist.
9. Schaltanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlicher Erder vorgesehen ist um den ankommenden Leitungszug (65) zu erden.
10. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Knotenpunkt zu einem von außen zugänglichen Anschluss geführt ist.
11. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Knotenpunkt und einem von außen zugänglichen Anschluss ein zusätzlicher Trenner vorgesehen ist.
12. Schaltanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktstifte auf einer Linie liegen, so dass hierdurch ein Linientrenner gebildet ist, und dass ein senkrecht zu dieser Linie verlaufender Erdungskontaktstift vorgesehen ist, mittels welchem ein interner Knotenpunkt erdbar ist.
EP07819722A 2006-11-10 2007-11-09 Elektrische hochspannungsschaltanlage Withdrawn EP2122790A1 (de)

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EP07819722A Withdrawn EP2122790A1 (de) 2006-11-10 2007-11-09 Elektrische hochspannungsschaltanlage

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KR (1) KR20090080961A (de)
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