DEP0008253MA - - Google Patents
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Description
Tag der Anmeldung: 28. August 1952 Bekamitgemacht am 23. August 1956
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Schwingungsdämpfung an Schaufeln für ' mit
elastischem Arbeitsmittel betriebene Turbinen oder für Gebläse, und zwar in erster Linie solche mit
Axial- oder Halbaxialbeschaufelung.
Ein Vorteil der Erfindung ist, daß dabei die Schaufeln leichter und dünner als zuvor ausgeführt
werden können.
Die Schaufel z. B. eines Axialverdichters hoher Umfangsgeschwindigkeit hat vier Haupterfordernissen
zu genügen: Sie muß dünn sein aus aerodynamischen Erwägungen heraus; sie muß leicht
sein, um Schwierigkeiten bezüglich der Schaufelbefestigung zu vermeiden; sie muß starken
statischen Belastungen infolge der Verdichtung des Gases gewachsen sein, und sie muß eine dauernde
Vibration aushalten und möglicherweise sogar Perioden ausgesprochenen Flatterns infolge Abreißens
widerstehen können.
Die Schaufel, welche am Schaufelfuß festsitzt und an ihrer Spitze frei ist, stellt einen einseitig
eingespannten, belasteten Balken dar. Dieser muß ziemlich stark sein, um sowohl der statischen Belastung
durch den Gasdruck als auch der dynamischen Belastung durch Schwingungen gewachsen
zu sein, eine Bedingung, welche den beiden Er-
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fordernissen der leichten und der dünnen Bauart widerspricht.
Hauptzweck der Erfindung ist das Dämpfen von Schwingungen. Sie besteht darin, daß eine Schaufei
aus wenigstens zwei Teilen besteht, die aneinander in Flächen anliegen, welche sich in Schaufellängsrichtung
von der Schaufelspitze zum Schaufelfuß erstrecken, und die an dem einen Ende fest miteinander
verbunden sind, jedoch auf der übrigen
ίο Schaufellänge in Längsrichtung reibend aufeinander
gleiten können, und daß wenigstens einer der Teile so geformt ist, daß die beiden Teile, wenn
zu einer Schaufel zusammengebaut, elastisch gegeneinander verspannt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Trennfläche zwischen den
Schaufelteilen im wesentlichen in oder parallel zu den Skelettlinien der Schaufelprofile gelegen ist.
Besonders vorteilhaft wird auch ein Reibungsbelag zwischen den Metallschaufelteilen vorgesehen, und/
oder eine Schicht aus gummiartigem Werkstoff wird zwischen den Metallschaufelteilen vorgesehen
und auf jedem dieser Teile aufgebracht.
Gewöhnlich genügt eine Aufteilung in zwei Schichten. Solch eine Schaufel ist in der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht auf einen längsweise durch die gesamte Schaufel gelegten Schnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie H-II in Fig. 1, während
Fig. 3 eine derjenigen nach Fig. 1 entsprechende Ansicht auf die Teile der Schaufel, wie sie zusammengebaut
werden sollen, wiedergibt.
In der Zeichnung besteht die Schaufel aus zwei Teilen 1 und 2, in welche die Schaufel der Länge
nach geteilt ist, und zwar vom Schaufelfuß bis zur Spitze, wobei die Teilung (wie Fig. 2 zeigt) im
wesentlichen in den Skelettlinien des Schaufelprofils erfolgt. Diese Trennung setzt sich durch das
Fußstück der Schaufel hindurch fort, welches so in zwei Teile iö und 2a aufgetrennt ist; diese sind
gegen radiale Bewegung relativ zueinander gesichert, z. B. mittels einer Feder 2b, welche in einer
Nut i& des anderen Schaufelteiles sitzt.
Die Teile 1 und 2 werden am Fuß, nicht aber an
einer anderen Stelle miteinander verbunden, und daher sind die Schaufelteile in der Lage, eine geringe
Gleitbewegung aufeinander beim Durchbiegen der zusammengebauten - Schaufel ähnlich wie bei
einer geschichteten Blattfeder auszuführen. Zwecks Erleichterung des Zusammenbaus werden die Fußteile
ia und 2a miteinander vernietet, z. B. mittels
der Niete 3 und 4; jedoch brauchen diese Niete nur genügend fest zu sein, um die Teile während
des Zusammenbaus zu halten; wenn die Schaufeln in der Maschine sitzen, so werden die Teile durch
die Einspannung des Fußes in seinem Sitz zusammengehalten.
Die Schaufelteile 1 und 2 sind anfänglich gebogen
derart, daß dann, wenn sie, wie in Fig. 3 gezeigt, zusammengebracht werden, sie etwas zueinander
geneigt sind; wenn sie miteinander vernietet und dadurch auf der ganzen Länge in Berührung
gebracht worden sind., dann sind die Schaufelteile elastisch verformt und in einem solchen Ausmaß
vorgespannt, daß sie sich auch unter der Wirkung des Gasdrucks nicht voneinander trennen.
Zwecks Bestimmung der ■ Gestalt, in welche die
Schaufelteile vorzuformen sind (wie dies in Fig. 3 gezeigt ist), um die erforderliche Vorspannung zu
erreichen, kann eine Musterschaufel aus Schaufelteilen aufgebaut werden, welche schon von vorn- '
herein in die erwünschte Endform gemäß Fig. 1 gebracht worden sind derart, daß sie ohne Verformung
und Vorspannung so zusammenpassen, daß sie die gewünschte Schaufelform ergeben. Jeder
Schaufelteil wird dann unabhängig vom anderen getrennt belastet, um ihm die für nötig erachtete
Kontaktkraft zu vermitteln, jedoch dies in einem solchen Sinne, daß Beanspruchungen entgegen der
gewünschten Vorspannung hervorgerufen werden; dies verformt dann die Schaufelteile zu der Gestalt,
in welcher sie vorgeformt hergestellt werden müssen. Infolgedessen kann der verformte Schaufelteil
als Musterstück für die richtige Gestalt benutzt wenden, in welcher der Schaufelteil herzustellen
ist. . :
Da die Erfindung sich in erster Linie für Metallschaufeln
eignet, sind auch die Teile 1 und 2 meistens aus Metall. Die Reibung zwischen den go
metallenen Schaufelteilen kann künstlich durch Aufrauhen oder durch Belegen oder Überziehen der
reibenden Flächen vergrößert werden. Es kann also ein Reibungsbelag, üblicherweise nichtmetallischer
Art, wie er durch die Linie 5 in Fig. 3 gezeigt ist, zwischen den benachbarten Metallschaufelteilen
eingefügt werden. Wenn die Schaufeln nicht zu hohen Gastemperaturen ausgesetzt werden, dann
kann" dieser Reibungsbelag z.B. aus Fasergewebe bestehen. Zusätzlich oder alternativ kann eine
dünne Schicht 6 (durch gestrichelte Linie angedeutet) aus gummiartigem Werkstoff, wie beispielsweise
natürlichem oder Kunstgummi, wenigstens auf einem der Metallschaufelteile aufgebracht werden.
Wenn diese Gummischicht 6 bis zumFußstück, wie . in Fig. 3 gezeigt, durchgeführt und der Reibungsbelag
5 weggelassen wird, so kann diese Gummischicht in Verbindung mit den Nieten 3 und 4 oder an Stelle dieser Niete als ein Bindemittel
dienen, um die Schaufelteile wenigstens bis zum Einbau zusammenzuhalten. Die Gummischicht
6 kann entweder nur so dick gemacht werden, daß bei der Biegung ,der Schaufel das Bindemittel
unter der Scherbeanspruchung zerreißt, woraufhin es als bloßer Reibungsüberzug'zwischen
den dann relativ zueinander gleitenden Schaufelteilen zu dienen vermag, oder die Gummischicht 6
kann so dick sein, daß sie trotz der notwendigen Relativbewegung der Schaufelteile die Scherbeanspruchung,
ohne zu zerreißen, aushält, also dauernd die Schaufelteile miteinander verbindet, also durch
innere Reibung die erforderliche Dämpfung hervorruft.
Der Schaufelfuß kann von beliebiger Gestalt sein; in der Zeichnung ist er in sogenannter
Tannenbaumform ausgebildet.
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Bei der vorbeschriebenen Schaufel werden dank dieser Reibungsdämpfung die Beanspruchungen infolge
stoßweise auftretender dynamischer Gasdrücke ungefährlich, da durch eine richtige Formgebung
der Schaufelteile und durch richtige Wahl der Vorspannung selbst bei langanhaltendem und
starkem Flattern sichergestellt werden kann, daß die Dämpfung zwischen den Schaufelteilen genügend
groß ist, um gefährliche Vibrationen zu
ίο verhindern.
Die Trennfläche durch die Schaufel hindurch verläuft quer zur Schaufeldickenabmessung. Die
Trennfläche ist in der Zeichnung so dargestellt, daß sie entlang den Schaufelprofilskelettlinien verläuft, also
die Vorderkante und die Hinterkante der,Schaufel durchdringt; doch ist dieses nur als ein Beispiel für
eine der verschiedenen möglichen Ausführungen der Trennfläche anzusehen. Die Schaufelform kann
eine solche sein, daß die durch die Skelettlinien der Schaufelprofile gebildete Fläche im wesentlichen
auch eine Fläche ist, welche durch Halbmesser, also durch zur Maschinenachse senkrechte Geraden, erzeugt
wird; die bloßen Zentrifugalkräfte rufen dann im wesentlichen kein Biege-oder Verdrehungsmoment
auf einer unverformten Schaufel hervor und haben die Neigung, eine verformte Schaufel
wieder zurückzuformen. In solchem Falle empfiehlt es sich, als Trennfläche zwischen den Schaufelteilen
ι und 2 diese Skelettlinienfläche zu wählen.
Da jedoch die Stoßkante zwischen den Schaufelteilen ι und 2 Unstetigkeit des Außenprofils der
Schaufel bildet, so kann es sich auch empfehlen, die Trennfläche so zu wählen, daß sie die Außenfläche
der Schaufel abseits der Schaufelkanten schneidet derart, daß die Außenfläche der Schaufel wenigstens
rund um die Vorderkante ununterbrochen bleibt, insbesondere dann, wenn es sich um eine Verdichterschaufel
handelt. Alternativ kann man den Kanten der Schaufelteile, wo sie in der Nähe der
Vorderkante der Schaufel zusammentreffen, durch leichte Rundung ihre scharfen Formen nehmen. Die
abschließende maschinelle Bearbeitung der Schaufel und ihres Fußstückes, z. B. das Schleifen, kann
nach dem Zusammenbau der verschiedenen Teile vorgenommen werden.
Durch die Erfindung wird dank der Herabsetzung der Beanspruchungen in den Schaufeln erreicht,
daß Aluminium- oder ähnliche Leichtmetallbzw. Leichtlegierungsgußteile als Kompressorschaufeln
zu verwenden sind, und diese können dann im Präzisionsmaschinenguß gefertigt werden
und benötigen dann wenig oder gar keine maschinelle Bearbeitung.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Schwingungsdämpfung an Schaufeln für mit elastischem Arbeitsmittel betriebene
Turbinen oder für Gebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel aus wenigstens
zwei Teilen (1,2) besteht, welche aneinander in Flächen anliegen, welche sich in Schaufellängsrichtung
von der Spitze zum Fuß hin erstrecken, wobei diese Teile (1, 2) an einem Ende fest
miteinander verbunden sind (3, 4), jedoch auf der übrigen Schaufellänge in Längsrichtung
reibend aufeinander gleiten können, und daß wenigstens einer der Teile so geformt ist, daß
die beiden Teile (1, 2), wenn zu einer Schaufel zusammengebaut, elastisch gegeneinander verspannt
sind.
2. Schaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennfläche zwischen den Schaufelteilen (1, 2) im wesentlichen in oder
parallel zu den Skelettlinien der Schaufelprofile gelegen ist.
3. Schaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Reibungsbelag (5) zwischen den metallenen Schaufelteilen (1, 2)
vorgesehen ist.
4. Schaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schicht (6) aus gummiartigem Werkstoff zwischen den metallenen Schaufelteilen (1, 2) vorgesehen und auf jedem
dieser Teile aufgebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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