DEP0003501DA - laundry detergent - Google Patents

laundry detergent

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DEP0003501DA
DEP0003501DA DEP0003501DA DE P0003501D A DEP0003501D A DE P0003501DA DE P0003501D A DEP0003501D A DE P0003501DA
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DE
Germany
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detergent
magnesium
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salts
detergent according
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German (de)
Inventor
Otto Dr. Düsseldorf Lind
Original Assignee
Henkel & Cie GmbH, Düsseldorf
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Description

Es ist eine seit langem auch über die Fachkreise hinaus bekannte praktische Erfahrung, daß das Waschen in hartem Wasser die Wäschestücke sowohl rein äußerlich als auch hinsichtlich ihrer Lebensdauer im Gebrauch beeinträchtigen. Diese Qualitätsverminderung wurde den bei der Reaktion zwischen den Härtebildnern des Wassers und den Bestandteilen des Waschmittels entstehenden Niederschlägen zugeschrieben, die sich auf den Fasern ablagern, bzw. diese inkrustieren. Durch diese Ablagerungen bzw. Inkrusten wird die Wäsche grau und spröde, der Griff wird hart und die Wäsche läßt sich von Wasser nur noch schwer benetzen. Daß diese Ablagerungen auch die Festigkeitseigenschaften und damit die Lebensdauer der Wäsche verringern, konnte in neuerer Zeit durch Untersuchungen der Anmelderin bestätigt werden. Dabei zeigte sich, daß die beim Waschen auf oder in der Faser sich bildenden Aschebestandteile die Festigkeitseigenschaften der Fasern erheblich herabsetzen (vgl. Lind, Erfahrungsaustausch der Seifen-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie, Dezember 1947).It is practical experience known for a long time, also beyond those skilled in the art, that washing in hard water affects the laundry items both purely externally and with regard to their service life in use. This reduction in quality was attributed to the precipitates that occur during the reaction between the hardness components of the water and the constituents of the detergent, which are deposited on or encrusted on the fibers. These deposits or incrustations make the laundry gray and brittle, the handle becomes hard and the laundry is difficult to wet with water. Studies by the applicant have recently confirmed that these deposits also reduce the strength properties and thus the service life of the laundry. Included it was found that the ash components formed on or in the fiber during washing considerably reduce the strength properties of the fibers (cf. Lind, exchange of experience in the soap, detergent and cleaning agent industry, December 1947).

Nach Vorliegen dieser Erkenntnisse wurde der Entwicklung von Waschmitteln, die geringe Ablagerungen auf der Faser zurücklassen, ein besonderes Augenmerk gewidmet. Als Ergebnis langwieriger Untersuchungen wurde gefunden, daß man bei in hartem Wasser gewaschenen Geweben besonders niedrige Aschegehalte erzielt, wenn man sauerstoffabgebende Stoffe nicht enthaltenden Waschmitteln untergeordnete Mengen von in Wasser kolloidal löslichen Magnesiumsilikaten zusetzt. Der Gehalt an Magnesiumsilikaten beträgt vorteilhaft 2 - 10% der gesamten Waschmittelkomposition. Es hat sich gezeigt, daß das Magnesiummetasilikat die beste ascheverhütende Wirkung besitzt. Es wurde weiter gefunden, daß man die ascheverhütende Wirkung der Waschmittel noch weiter steigern kann, wenn man außer Magnesiumsilikaten noch Salze solcher Phosphorsäuren, die wasserärmer als die Orthophosphorsäure sind, in untergeordneten Mengen zusetzt. Der Gehalt an derartigen Salzen beträgt vorteilhaft 1-5% der gesamten Waschmittelkomposition. Im übrigen kann das Waschmittel schaumbildende Stoffe - sowohl echte Seifen als auch synthetische Waschrohstoffe - in geringen oder größeren Mengen, alkalisch reagierende Salze und auch Neutralsalze enthalten. Obwohl die ascheverhütende Wirkung der Magnesiumsilikate auch in Gegenwart geringer Mengen von Wasserglas noch vorhanden ist, so empfiehlt es sich doch, dieses nicht zuzusetzen.With this knowledge in hand, particular attention was paid to the development of detergents that leave small deposits on the fibers. As a result of lengthy investigations, it has been found that, in fabrics washed in hard water, particularly low ash contents are achieved if minor amounts of colloidally soluble magnesium silicates are added to detergents that do not contain oxygen-releasing substances. The magnesium silicate content is advantageously 2 - 10% of the total detergent composition. It has been shown that the magnesium metasilicate has the best ash-preventing effect. It has also been found that the ash-preventing effect of the detergent can be increased even further if, in addition to magnesium silicates, salts of phosphoric acids which are lower in water than orthophosphoric acid are added in minor amounts. The content of such salts is advantageously 1-5% of the total detergent composition. In addition, the detergent can contain foam-forming substances - both real soaps and synthetic detergent raw materials - in small or large quantities, alkaline salts and also neutral salts. Although the anti-ash effect of magnesium silicates is still present in the presence of small amounts of water glass, it is advisable not to add it.

Die Herstellung dieser Waschmittel kann nach allen bekannten Verfahren erfolgen, wie z.B. durch Versprühen, nach dem Trennverfahren u.dgl. Vorteilhaft arbeitet man so, daß man zunächst die Magnesiumsilikate durch Fällung von Natriumsilikaten - gegebenenfalls unter Zusatz von Natronlauge - mit Magnesiumsalzen herstellt, dann die übrigen Bestandteile des Waschmittels zugibt und die so erhaltene Lösung bzw. Suspension nach an sich bekannten Verfahren in trockene Pulver überführt. Die Reihenfolge des Zusatzes der Reaktionspartner bei der Herstellung der Magnesiumsilikate ist beliebig; man kann die Fällung der Magnesiumsilikate auch in Gegenwart von anderen Bestandteilen der Waschmittelkomposition vornehmen, sofern diese nicht mit dem Magnesiumsalz derart reagieren, daß die spätere Bildung der Magnesiumsilikate verhindert wird. Die in Wasser kolloidal löslichen Magnesiumsilikate können auch auf andere Weise, z.B. durch Kochen von fein pulverisierter Kieselsäure mit einer Lösung von Magnesiumchlorid in Gegenwart alkalisch reagierender Stoffe hergestellt werden. Schließlich kann man auch die Magnesiumsilikatgele trocknen. Damit diese Pulver beim Trocknen ihre Fähigkeit, sich in Wasser kolloidal zu lösen, nicht verlieren, darf man das Trocknen nicht bei zu hohen Temperaturen, zweckmäßigerweise bei Temperaturen unter 105° vornehmen. Die so hergestellten Pulver können während der Zerstäubung des Waschmittels eingestäubt oder dem fertigen Waschmittel zugesetzt werden.These detergents can be produced by all known processes, such as, for example, by spraying, by the separation process, etc. It is advantageous to work in such a way that the magnesium silicates are first prepared by precipitation of sodium silicates - optionally with the addition of sodium hydroxide - with magnesium salts, then the the remaining constituents of the detergent are added and the solution or suspension thus obtained is converted into dry powder by methods known per se. The order in which the reactants are added in the production of the magnesium silicates is arbitrary; the magnesium silicates can also be precipitated in the presence of other constituents of the detergent composition, provided these do not react with the magnesium salt in such a way that the subsequent formation of the magnesium silicates is prevented. The magnesium silicates, which are colloidally soluble in water, can also be produced in other ways, e.g. by boiling finely powdered silica with a solution of magnesium chloride in the presence of alkaline substances. Finally, you can also dry the magnesium silicate gels. So that these powders do not lose their ability to dissolve colloidally in water during drying, drying must not be carried out at temperatures that are too high, expediently at temperatures below 105 °. The powders produced in this way can be dusted during the atomization of the detergent or added to the finished detergent.

Die Vorteile des Zusatzes von Magnesiumsilikaten liegen zunächst einmal in ihrer ascheverhütenden Wirkung. Infolgedessen vergraut das Gewebe auch nach mehrfachen Wäschen nicht, der natürliche Glanz, die Geschmeidigkeit der Faser und ihre Saugfähigkeit bleiben erhalten und die Lebensdauer ist bedeutend höher als diejenige von in magnesiumsilikatfreien Waschmitteln gewaschenen Fasern. Darüber hinaus tragen die Magnesiumsilikate durch ihre kolloidalen Eigenschaften dazu bei, die Schmutztragfähigkeit der Waschflotte zu erhöhen. Dieses ist besonders wichtig bei der Verwendung synthetischer Waschmittel, wie z.B. Fettalkoholsulfonate, die wegen ihres molekulardispersen Lösungszustandes nicht die Schmutztragfähigkeit der micellar gelösten echten Seifen entwickeln können.The advantages of adding magnesium silicates are first and foremost their anti-ash effect. As a result, grayed out the fabric does not even after multiple washes, the natural shine, the suppleness of the fibers and their absorbency are retained and the service life is significantly longer than that of fibers washed in magnesium silicate-free detergents. In addition, the colloidal properties of the magnesium silicates help to increase the dirt-bearing capacity of the wash liquor. This is particularly important when using synthetic detergents, such as fatty alcohol sulfonates, which, due to their molecularly disperse solution state, cannot develop the dirt-bearing capacity of micellar dissolved real soaps.

Es war zwar bekannt, gelförmige, anorganische Stoffe, wie z.B. Magnesiumsilikat, als Reinigungsmittel zu verwenden. Es war weiterhin bekannt, diesen gelförmigen anorganischen Wasch- und Reinigungsmitteln schaumbildende Mittel oder lösliche anorganische Salze zuzusetzen. Da aber diese Reinigungsmittel das anorganische Kolloid als Hauptbestandteil enthalten, handelt es sich in allen diesen Fällen um minderwertige Seifenersatzstoffe, die nur zu Zeiten der Seifenknappheit von Interesse waren. Schließlich war es bekannt, Magnesiumsilikate als stabilisierenden Zusatz in sauerstoffhaltigen Waschmitteln zu verwenden. Bei der vorliegenden Erfindung jedoch wird weder von der reinigenden noch von der stabilisierenden Wirkung dere Magnesiumsilikate Gebrauch gemacht, sondern es handelt sich darum, durch einen Zusatz von Magnesiumsilikaten in untergeordneten Mengen den Waschmitteln eine ascheverhütende Wirkung zu geben; eine Beobachtung, die aus den bisher bekannten Verwendungsarten von Magnesiumsilikatgelen nicht zu entnehmen war. Auch die Verwendung von anhydrischen Phosphaten als Waschmittelkomponente ist bekannt. Jedoch wird bei der vorliegenden Erfindung - wie bei den Magnesiumsilikaten - nicht von der reinigenden Wirkung dieser Salze Gebrauch gemacht, sondern man erreicht durch einen kombinierten Zusatz von untergeordneten Mengen von anhydrischen Phosphaten und von untergeordneten Mengen von Magnesiumsilikaten eine Herabsetzung des Aschegehaltes der gewaschenen Fasern, die über die bei der Anwendung eines Zusatzes allein erzielten Wirkung hinausgeht. Dieser Effekt war nach den bisher bekannten Verwendungsarten anhydrischer Phosphate nicht vorauszusehen. Die ascheverhütende Wirkung der Zusätze nach vorliegender Erfindung ist in gleichem Maße sowohl bei Waschmitteln mit geringem oder hohem Seifengehalt als auch bei solchen mit synthetischen Waschrohstoffen vorhanden. Daher behält die vorliegende Erfindung auch dann noch ihren Wert, wenn die Herstellung von Waschmitteln mit höherem Gehalt an Schaummitteln durchgeführt wird.It was known to use gel-like, inorganic substances such as magnesium silicate as cleaning agents. It was also known to add foam-forming agents or soluble inorganic salts to these gel-like inorganic washing and cleaning agents. However, since these cleaning agents contain the inorganic colloid as the main component, they are all inferior soap substitutes, which were only of interest at the time when soap was in short supply. Finally, it was known to use magnesium silicates as a stabilizing additive in detergents containing oxygen. In the present invention, however, neither the cleaning nor the stabilizing effect of their magnesium silicates is made use of, but rather the addition of magnesium silicates in minor amounts to give detergents an ash-preventing effect; an observation that could not be inferred from the previously known uses of magnesium silicate gels. The use of anhydrous phosphates as detergent components is also known. However, in the present invention - as in the case of magnesium silicates - use is not made of the cleaning effect of these salts; goes beyond the effect achieved by using an additive alone. This effect could not be foreseen after the previously known uses of anhydrous phosphates. The ash-preventing effect of the additives according to the present invention is present to the same extent both in detergents with a low or high soap content and in those with synthetic detergent raw materials. Therefore, the present invention still retains its value when the production of detergents is carried out with a higher content of foaming agents.

Beispiel 1example 1

Zur Herstellung eines Waschmittels mit hohem Fettsäuregehalt läßt man nacheinander 57 g Wasserglas (38° Bé), 42 g 33%-ige Natronlauge und 69 g 33%-ige Magnesiumchloridlösung unter dauerndem kräftigen Rühren in 112 g Wasser einfließen und rührt einige Zeit nach. Dann werden 400 g kalzinierte Soda undTo prepare a detergent with a high fatty acid content, 57 g of water glass (38 ° Bé), 42 g of 33% sodium hydroxide solution and 69 g of 33% magnesium chloride solution are poured into 112 g of water with constant vigorous stirring and stirred for some time. Then 400 g of calcined soda and

320 g Seife zugesetzt und nochmals kräftig durchgemischt. Nach dem Erkalten der Mischung wird diese im Kollergang gemahlen.320 g of soap were added and vigorously mixed again. After the mixture has cooled down, it is ground in a pan mill.

Beispiel 2Example 2

Ein Waschmittel mit geringerem Fettsäuregehalt erhält man, indem man 400 g kalzinierte Soda, 100 g Natriumchlorid, 86 g Seife und 5 g celluloseglykolsaures Natrium mischt, darauf unter kräftigem Rühren 379 g Wasser und 30 g eines durch Fällung äquimolarer Mengen von Natriummetasilikat und Magnesiumchlorid und Auswaschen und Trocknen des erhaltenen Niederschlages bei 100° hergestellten Magnesiumsilikates zugibt und die Mischung nach dem Erkalten vermahlt.A detergent with a lower fatty acid content is obtained by mixing 400 g of calcined soda, 100 g of sodium chloride, 86 g of soap and 5 g of sodium cellulose glycol, then, with vigorous stirring, 379 g of water and 30 g of a solution obtained by precipitating equimolar amounts of sodium metasilicate and magnesium chloride and washing out and drying the resulting precipitate at 100 ° is added magnesium silicate and the mixture is ground after cooling.

Beispiel 3Example 3

Zur Herstellung eines Waschmittels mit geringerem Fettsäuregehalt streut man in 349 g Wasser 5 g celluloseglykolsaures Natrium und 30 g eines durch Fällung äquimolarer Mengen von Natriummetasilikat und Magnesiumchlorid und Auswaschen und Trocknen des erhaltenen Niederschlages bei 100° hergestellten Magnesiumsilikates ein, fügt dann unter kräftigem Rühren 400 g wasserfreie Soda, 30 g Natriumpyrophosphat, 100 g Kochsalz und 86 g Seite zu und pulverisiert die erhaltene Mischung nach dem Erstarren.To produce a detergent with a lower fatty acid content, 5 g of sodium cellulose glycol and 30 g of a magnesium silicate produced by precipitation of equimolar amounts of sodium metasilicate and magnesium chloride and washing out and drying of the resulting precipitate at 100 ° are sprinkled in 349 g of water, then 400 g are added with vigorous stirring anhydrous soda, 30 g of sodium pyrophosphate, 100 g of table salt and 86 g of side and pulverized the mixture obtained after solidification.

Beispiel 4Example 4

Zur Herstellung eines Waschmittels auf der Basis synthetischer Waschrohstoffe werden 5 g celluloseglykolsaures Natrium,To produce a detergent based on synthetic detergent raw materials, 5 g of sodium cellulose glycol,

100 g Natriumchlorid und 100 g eines 50%-igen Alkylsulfonatleimes in 188 g Wasser eingerührt. Dann fügt man unter weiterem kräftigen Rühren 68 g Wasserglas (38° Bé), 53 g 33%-ige Natronlauge und 86 g 33%-ige Magnesiumchloridlösung zu, rührt noch kurze Zeit und gibt schließlich 400 g kalzinierte Soda zu. Die erhaltene Mischung wird nach dem Erkalten gemahlen.100 g of sodium chloride and 100 g of a 50% alkyl sulfonate glue are stirred into 188 g of water. 68 g of water glass (38 ° Bé), 53 g of 33% strength sodium hydroxide solution and 86 g of 33% strength magnesium chloride solution are then added with continued vigorous stirring, the mixture is stirred for a short time and finally 400 g of calcined soda are added. The mixture obtained is ground after cooling.

Beispiel 5Example 5

400 g Soda, 100 g Natriumchlorid, 5 g celluloseglykolsaures Natrium und 50 g Alkylnaphthalinsulfonatpulver werden gemischt und mit 415 g Wasser verrührt. Die erhaltene Mischung wird nach dem Erkalten vermahlen. Dem Pulver setzt man 30 g eines Magnesiumsilikates zu, das durch Fällung von Wasserglas mit einer äquimolaren Menge Magnesiumchlorid, Auswaschen und Trocknen des erhaltenen Niederschlages bei 100° hergestellt wurde. Man erhält so ein Grobwaschmittel.400 g of soda, 100 g of sodium chloride, 5 g of sodium cellulose glycol and 50 g of alkylnaphthalene sulfonate powder are mixed and stirred with 415 g of water. The mixture obtained is ground after cooling. 30 g of a magnesium silicate, which was prepared by precipitating water glass with an equimolar amount of magnesium chloride, washing out and drying the resulting precipitate at 100 °, are added to the powder. A coarse detergent is obtained in this way.

Beispiel 6Example 6

Zu 930 g Wasser setzt man unter Erhitzen auf 100° 10 g celluloseglykolsaures Natrium, 800 g kalzinierte Soda, 200 g Natriumchlorid und 100 g Fettalkoholsulfonatpulver zu und zerstäubt die Suspension unter Entgegenführen kalte Luft. Während dieses Vorganges werden 60 g durch Fällung äquimolarer Mengen Natriummetasilikat und Magnesiumchlorid, Auswaschen und Trocknen des entstandenen Niederschlages bei 100° hergestellten Magnesiumsilikates eingestäubt. Man erhält 200 g eines trockenen Pulvers, das sich als Weißwaschmittel eignet.10 g of sodium cellulose glycol, 800 g of calcined soda, 200 g of sodium chloride and 100 g of fatty alcohol sulfonate powder are added to 930 g of water while being heated to 100 °, and the suspension is atomized with the removal of cold air. During this process, 60 g of the magnesium silicate produced by precipitation of equimolar amounts of sodium metasilicate and magnesium chloride, washing out and drying of the resulting precipitate at 100 ° are dusted. 200 g of a dry powder which is suitable as a white detergent are obtained.

Zum Vergleich der Wirkung dieser Waschpulver mit magnesiumsilikatfreien wurden analog den Beispielen 1-6 zusammengesetzte Waschpulver hergestellt, die anstelle der Magnesiumsilikate Wasserglas enthielten. Dann wurden Zellwollgarne je 50 x in aus hartem Wasser hergestellten 1%-igen Lösungen dieser Waschpulver gekocht, mit hartem Wasser gespült und getrocknet. Die mit den wasserglashaltigen Lösungen behandelten Garne waren danach hart und spröde im Griff und hatten den natürlichen Glanz verloren. Die mit den magnesiumsilikathaltigen Lösungen behandelten Garne waren weich und geschmeidig geblieben, hatten ihren natürlichen Glanz behalten und unterschieden sich äußerlich nicht von den unbehandelten Garnen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aschegehalte der so behandelten Garne; der Aschegehalt des unbehandelten Garnes lag in der Größenordnung von 0,2%.To compare the effect of these washing powders with those free of magnesium silicate, washing powders composed in a manner analogous to Examples 1-6 were produced which contained waterglass instead of the magnesium silicates. Then, viscose wool yarns were boiled 50 times each in 1% solutions of these washing powders made from hard water, rinsed with hard water and dried. The yarns treated with the solutions containing water glass were then hard and brittle to the touch and had lost their natural luster. The yarns treated with the solutions containing magnesium silicate remained soft and supple, retained their natural luster and did not differ outwardly from the untreated yarns. The table below shows the ash content of the yarns treated in this way; the ash content of the untreated yarn was on the order of 0.2%.

Claims (6)

1.) Sauerstoffabgebende Stoffe nicht enthaltende Waschmittel bestehend aus Schaummitteln, alkalisch reagierenden Salzen und gegebenenfalls Neutralsalzen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an in Wasser kolloidal löslichen Magnesiumsilikaten in untergeordneten Mengen, vorzugsweise 2-10%.1.) Detergents which do not contain oxygen-releasing substances, consisting of foaming agents, alkaline salts and optionally neutral salts, characterized by a content of colloidally soluble magnesium silicates in minor amounts, preferably 2-10%. 2.) Waschmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Magnesiumsilikat das Magnesiummetasilikat verwendet.2.) Detergent according to claim 1, characterized in that the magnesium metasilicate is used as the magnesium silicate. 3.) Waschmittel nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Salzen solcher Phosphorsäuren, die wasserärmer als die Orthophosphorsäure sind, in untergeordneten Mengen, vorzugsweise 1-5%.3.) Detergent according to claim 1 and 2, characterized by a content of salts of such phosphoric acids, which are lower in water than orthophosphoric acid, in minor amounts, preferably 1-5%. 4.) Verfahren zur Herstellung eines Waschmittels nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man nach an sich bekannten Verfahren Magnesiumsilikatgele erzeugt, die übrigen Bestandteile der Waschmittelkomposition zugibt und die Suspension in an sich bekannter Weise in ein trockenes Pulver überführt.4.) Process for the production of a detergent according to claims 1-3, characterized in that magnesium silicate gels are produced by methods known per se, the other components of the detergent composition are added and the suspension is converted into a dry powder in a manner known per se. 5.) Verfahren zur Herstellung eines Waschmittels nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Magnesiumsilikate in der Waschmittelsuspension durch Fällung erzeugt und diese in an sich bekannter Weise in ein trockenes Pulver überführt.5.) Process for the production of a detergent according to claims 1-3, characterized in that the magnesium silicates are produced in the detergent suspension by precipitation and this is converted into a dry powder in a manner known per se. 6.) Verfahren zur Herstellung eines Waschmittels nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man die fertigen Magnesiumsilikate dem pulverförmigen Waschmittel während dessen Herstellung oder danach beimischt.6.) Process for the production of a detergent according to claims 1-3, characterized in that the finished magnesium silicates are admixed with the powder detergent during its production or afterwards.

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