DEP0000057MA - - Google Patents
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Description
Vorrichtung zum Bestimmen des Leistungslohnes auf Grund des
analytischen Arteeitsbewertungsverfrhrens·
öle Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen des
Leistungslohnes für eine Arbeit« die sich aas !feilarbeiten
verschiedener Lohngruppen zusammensetzt, Sie bezweckt die
Arbeit©erleichterung bei der T>mr©tifttb:rung von Arbeitsbewertsages
und IieistUBgslohBermlttlimgWB* Die Erfindung besteht daris,
daß ein mit eines Deckel verschließbarer Gehausekasten durch
das Verschwenken von zwei Stützen als waageihnliche Vorrichtung
benutzbar ist» und auf einem dieser Waagebalken, den Lohngruppen
entsprechend, gewichtsunterschiedliehe Gewichte» und auf dem
gegenseitigen Waagebalken ein Gegengewicht lings Skalen verstellbar sind.
Durch den Erfindungsgegenstand können umfangreiche Schreib· u. Rechenarbeiten gänzlich in Fortfall kommen und darüber hinaus
die gesuchten Ergebnisse mit großer Genauigkeit erzielt werden«
Die Fig« 1 zeigt das Gerät in Draufsicht» Pie Fig. 2 läßt »den
Gegenstand der Erfindung in der Ansicht erkennen· In der FIg· 1
wurde das iLastengehäuse des Geräts mit a bezeichnet· Der
Deckel dieses tiastens a , der um den Drehpunkt b aufklappbar
ist» 1st mit c bezeichnet· In des Kastendeckel c befindet
sie α ein Kartenhalter d · Dieser Kartenhalter d dient dazu,
die auswechselbaren Arbeitsbewertungskarten a.e aufzunehmen.
Zwei verschwenkbare Stützen f , die an entsprechenden Stellen
des Kastengehluses a angebracht sind ermöglichen es, daß aus
dem Kastengehäuse a eine waageähnliche Vorrichtung rit den
beiden Waagebalken g und h hergestellt werden kann· Om auf dess Waagebalken g alle jene Anal^senwerte rein gewichtsmäßig
berücksichtigen zu können, die den Arbeitsbewertungskarten e
zunächst nur als Wertzahlen usw. zu entnehmen sind, ist der Waagebalken g mit der gleichen Anzahl Schlitzen 1 versehen,
«le Lohngruppen auf den Arbeitsbewertungskarten e vorhanden sind« Xn diesen Schlitzen 1 auf dem Waagebalken g können
ungleichschwere und zu den einzelnen Lohngruppen genau abgestufte
Gewichte k derart bewegt und eingestellt werden, da§ in jedem
Falle auch eine identifizierung der auf analytischem Wege gefundenen
qualitativen Werte erfolgen kann. Sin auf dem Waagebalken
h ebenfalls verstellbar angeordnetes Gewicht 1 1st gewichtsaiaßig
so gehalten, daS dieses Gewicht 1 bei einspielendem Gerat genau dort steht, wo von den Skalen m und η die zu
ermittelnden Analysenwerte, d.h. der durchschnittliche Arbeitswert
einerseits und der entsprechende Leistungslohn zunächst für die Sormalleistung abgelesen werden können. Bas mit ο bezeichnete
Gewicht, das je nach seiner Einstellung auf dem Waagebalken
g oder h , auf einem dieser beiden Waagebalken wirk«·
sam werden kann, gestattet darüber hinaus, daß nicht nur Leistungslöhne
für die Nonnall eis tung, sondern auch Leistungen eine sachlich einwandfreie Berücksichtigung finden können, die als
über oder unter der Kormalleistung liegend erkannt werden· Pas mit ρ bezeichnete Gewicht 1st lediglich ein Ausgleichgewicht
und dient zur genauem Einstellung des Gerätes vor seiner Besatzung,
Nachfolgend wird an Hand eines einfachen Beispieles-die Handhabung
des Geräts kurz erläutert und beschrieben·
Bel einer Arbeitsstudie sei z.B. erkannt worden, daS sieb die
zu analysierende Gesamtarbeit wie folgt zusansnensetzt:
1 s 10;* der fjesamtarbeit
4 « 15*
5 -
6 s
7 - 5$
8*0$
8*0$
η ft
Werden diese erkannten Analysenwerte, d.h. die qualitativen
und quantitativen Lrmittlungsergebnisse auf dem Waagebalken
g so eingestellt, wie es aus der Big. 1 ersichtlich ist, und bringt man hierauf durch das verstellbare Gegengewicht
1 das Gerät sum Einspielen, so kann man unmittelbar
von der Skala m den durchschnittlichen Arbeitswert der Arbeit und von äer Skala η einen entsprechenden Lohn
für die Norraalleistung ablesen· Als Leistungslohn für eine
Moraialleistung wurde im Beispiel eine Leistung fixiert» bei
der das verstellbare Gewiaht ο auf dem Zeitfaktor l,o steht.
Gilt es jedoch den Leistungslohn für eine entsprechend niedrigere bezw. höhere Leistung als die Hormalleistung zu berücksichtiges,
so bedarf es lediglich der Einstellung des Gewichtes ο auf den entsprechenden Zeitfaktor. Dieser kann von
Fall au Fall auf dem Waagebalken g oder h liegen· ierden hierauf alle Gewichte wieder in die WuIl- bezw. Ausgangsstellung
surückgebracht, so ist damit sugleich das Gerät zur
Mutzung für die Bewertung einer anderen Arbeit frei.
Claims (2)
- Patentansprüche:1· Vorrichtung «um Bestlamen des Leistungslohnes auf Grund des analytischen Arbeitsbewertungsverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Deckel (c) verschließbarer Gehäusekasten (a) durch das Verschwenken von zwei Stützen (f) als waageähnliche Vorrichtung benutzbar ist, und auf einem dieser Waagebalken den Lohngruppen entsprechend, gewichtsunterscMedliehe Gewichte (k) und.auf dem gegenseitigen Waagebalken ein Gegengewicht (1) lings Skalen (mf n) verstellbar sind,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewertung der Arbeitsleistung ein Gewicht (o) auf des einen oder anderen laagebalken verstellbar 1st.3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im &astendeckel (c) ein Kartenhalter (d) für die Arbeitsbewertungskarten (e) vorgesehen ist.. den 15« Oktober 1949
Family
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