DEN0010038MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEN0010038MA DEN0010038MA DEN0010038MA DE N0010038M A DEN0010038M A DE N0010038MA DE N0010038M A DEN0010038M A DE N0010038MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- cooler
- gas
- room
- piston
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 19
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 10
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 description 5
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 description 5
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 3
- 239000001307 helium Substances 0.000 description 3
- 229910052734 helium Inorganic materials 0.000 description 3
- SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N helium atom Chemical compound [He] SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 239000003570 air Substances 0.000 description 1
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000000112 cooling gas Substances 0.000 description 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
Description
Tag der Anmeldung: 10. Januar 1955 Bekanntgemacht am 2. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heißgaskolbenmaschine
mit einem Raum mit niedrigerer Temperatur und einem Räum mit höherer Temperatur;
beide Räume stehen über einen Erhitzer, einen Regenerator und einen Kühler miteinander in
offener Verbindung, wobei die Volumen dieser Räume durch einen oder mehrere kolbenförmige
Körper geändert werden können und in der Maschine ein Gas, das sogenannte Arbeitsmittel,
ίο einen geschlossenen thermodynamischeo Kreislauf
durchläuft, wobei das Gas immer in demselben Aggregatzustand bleibt.'
Unter einer Heißgaskolbenmaschine wird hier ein Heißgaskolibenmotor, eine Kühlmaschine oder
eine Wärmepumpe verstanden, wobei die beiden letzten, nach dem umgekehrten Heißgasmotorprinzip
arbeiten. Die Kühlmaschine wird auch häufig als ·. Kaltgaskühlmaschine bezeichnet. Die Heißgaskolbenmaschinen
können bekanntlich auf verschiedene Weise ausgebildet werden, z. B. als Verdrängermaschine,
als doppelt wirkende Maschine, als Maschine, deren Zylinder, einen Winkel mit- ■
einander einschließen, oder als Maschine, bei der der Arbeitsraum einer Kaltgaskühlmaschine mit
dem eines Heißgas-moto-rs vereinigtist.
Bei diesen Maschinen stellt der Erhitzer den Wärmeaustauscher dar, in dem dem Arbeitsmittel
der Maschine Wärme zugeführt wird, während im Kühler vom Arbeitsmittel Wärme abgeleitet wird.
Es ist ferner bekannt, daß in den Maschinen ver-
509 656/254
N 10038Ia/46d
schiedene Mittel verwendbar sind. Bei Heißgasmotoren und Wärmepumpen wird.im allgemeinen
Luft als Arbeitsmittel benutzt. Bei einer Kaltgaskühlmaschine kann Luft oder Stickstoff oder
Sauerstoff, Wasserstoff oder Helium Anwendung finden, entsprechend dem Zweck, dem die Maschine
dienen muß. Luft ist nur dann verwendbar, wenn die Temperatur, bei der die KüMmaschine eine
Kälteleistung liefern muß, nicht zu niedrig ist, z. B. ίο —1400 C nicht unterschreitet. Muß mit einer KaItgasküJhlmasdhine
eine Kälteleistung bei niedrigeren Temperaturen geliefert werden, so kann Wasserstoff
oder Helium benutzt werden. In diesem Falle kann der Aufbau der Kühlmaschine derart sein,
daß ζ. B. eine Temperatur von —2000 C erreicht
wird. ' '■;. :-
Wie festgestellt wurde,- muß beim Kühler das
Verhältnis zwischen der Länge und dem inneren hydraulischen Durchmesser der Kanäle innerhalb
ao bestimmter Grenzen liegen. Wäre das Verhältnis kleiner als die nachstehend angegebenen Werte, so
ergibt sich eine so geringe Kühlwirkung des Kühlers, daß' die Wärmeübertragung vom Arbeitsmittel
in der Maschine auf die Wände der Kanäle unzureichend wird. Wird dagegen das Verhältnis vergrößert,
so nehmen die Strömungsverluste dermaßen zu, daß die Wärmeübertragung allerdings
, wesentlich verbessert, die spezifische Leistung der Maschine aber verringert ist.
Es wurde ferner festgestellt, daß die Grenzen von der Art des Gases abhängig sind, das in der Maschine
einen thermodynamischen Kreislauf durchläuft.
Nach der Erfindung gilt für die Gesamtlänge L der Kanäle im Kühler, daß L wenigstens 20 M0-19 d/,
und höchstens 55 M°'19dh beträgt, wobei M = aas
Molekulargewicht des Gases in der Maschine, dh =1 der innere hydraulische Durchmesser der
Kanäle für das Gas im Kühler.
Der hydraulische Durchmesser ist ein Vierfaches des Quotienten der Oberfläche und des Umfanges
des Durchgangs eines Kanals. Wenn der Kühler aus zwei oder mehreren hinitereinanderliegenden Teilen
besteht, so ist L gleich dem Gesamtabstand zwischen der Eintrittsoberfläche eines Kühlers und der
Austrittsoberfläche des anderen Kühlers.
Das Molekulargewicht ist naturgemäß für die
verschiedenen Gase verschieden. So beträgt das Molekulargewicht 2 für Wasserstoff und 4 für
Helium, 'während für Luft ein Molekulargewicht von 29 angenommen werden kann.
Die oben angegebenen Grenzen gelten für verschiedenartige Kühler, z. B, für Rohrkühler, aber
auch für Kühler mit Flügeln.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeich-' nung dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert.
. .
Fig. ι zeigt eine Kaltgaskühlmaschine der Verdrängerart,
und
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Horizontalsdhnitt durch einen Teil eines Kühlers.
Die Kü'hlmaschine besitzt einen Zylinder 1, in
dem sich ein Verdränger 2 und ein. Kolben 3 mit
nahezu konstantem Phasenunterschied auf und ab bewegen können. Der Verdränger beeinflußt dabei
das Volumen eines Raumes 4, der über einen Gefrierer 5, einen Regenerator 6 und einen Kühler 7
mit einem Raum 8 in offener Verbindung steht. Der Raum 4 wird häufig als Gefrierraum und der
Raum 8 als gekühlter Raum bezeichnet.
Der Verdränger ist mittels eines Triebstangen-Systems
9 mit einer Kurbel einer Kurbelwelle 10 gekuppelt, während der Kolben mittels eines Triebstangensystems
11 mit Kurbeln derselben Kurbelwelle 10'gekuppelt ist.
Die Kühlmaschine wird von einem Motor 12 angetrieben,
so daß der Kolben und der Verdränger auf und ab bewegt werden, wobei im Raum 4 im
wesentlichen eine Ausdehnung und im Raum 8 im wesentlichen eine Kompression auftritt. Ein zu
kühlendes Gas, z. B. Luft, kann längs der Flügel auf der Außenseite des Gefrierers 5 geleitet werden,
wobei das etwa entstandene Kondensat aus der Maschine abgeführt werden kann. Als Arbeitsmittel
in der Maschine selbst kann z. B. Wasserstoff dienen. Der Kühler 7 ist als Flügelkühler ausgebildet.
Das Kühlwasser wird über eine Leitung
13 dem Kühler zugeführt und über eine Leitung
14 vom Kühler abgeführt.
In der dargestellten Kühlmaschine wird Wasserstoff als Arbeitsmittel verwendet. Beträgt der hydraulische
Durchmesser eines Kanals 0,1 cm, so folgt daraus, daß L wenigstens 20.20·19 0,1 cm
= 2,3 cm und höchstens 55.20·19 0,1 cm = 6,3 cm
sein muß..
Wird dagegen die Kühlmaschine mit Luft betrieben, so muß L zwischen anderen Grenzen liegen.
In diesem Falle beträgt L wenigstens 20.2ο,0'19
ο,Ι cm = 3,8 cm und höchstens 55.290^9 0,1 cm
= 10,45 cm.
Bemerkt wird, daß ein Kanal mit einem hydraulischen Durchmesser von 0,1 cm erzielt wird, wenn
die Breite 15 = 62,5 Mikron und die Länge 16 =' 250 Mikron beträgt, wie bei einem Kanal nach
Fig. 2. Bei dieser Ausführungsform, bei der eine größere Flügelzahl vorhanden ist, kann der Durchgang
unbedenklich gleich einem Rechteck gesetzt werden.
Sollte aber die Flügelzahl oder der Krümmungsradius der Zylinderwand Mein sein, so wird vorzugsweise
die Oberfläche und der Umfang des wirklichen Durchgangs berechnet.
Bei Rohren mit einem kreisförmigen Durchgang
ist naturgemäß der hydraulische Durchmesser gleich dem wirklichen Durchmesser des Rohres.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH;Heißgaskolbenmaschine mit einem Raum mit niedrigerer Temperatur und einem Raum mit höherer Temperatur, die über einen Erhitzer, einen Regenerator und einen' Kühler miteinander in offener Verbindung stehen, wobei die Volumen dieser Räume durch eine oder mehrere kolbenförmige Körper geändert werden können656/254N 10038 la/46dund in der Maschine ein Gas unveränderlicher chemischer Zusammensetzung einen geschlossenen thermodynamiischen Kreislauf durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß für die Gesamtlänge L der Kanäle im Kühler gilt, daß L wenigstens 20 M°-19dh und höchstens
beträgt, wobei M = das Molekulargewicht des Gases in der Maschine, dh = der hydraulische Durchmesser der Kanäle für das Gas im Kühler bedeutet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4220840C2 (de) | Pulsationsrohr-Kühlsystem | |
| DE2736472C3 (de) | Hubkolbenmaschine, insbesondere Heißgasmaschine oder Verdichter | |
| DE3836643C2 (de) | ||
| DE4234678C2 (de) | Reversible Schwingrohr-Wärmekraftmaschine | |
| DE3233903A1 (de) | Isotherme motoren und waermepumpen | |
| DE1551305A1 (de) | Klimaanlage mit waermebetaetigtem Kompressor | |
| DE10137907A1 (de) | Luftgekühlte Wärmeübertragungsanordnung | |
| DE4336712C2 (de) | Fahrzeugklimaanlage | |
| DE3508240A1 (de) | Waermetauscher, insbesondere ladeluftkuehler mit optimierten stroemungswiderstaenden fuer alle waermeaustauschenden medien | |
| EP0543132A1 (de) | Wärmekraftmaschine nach dem Stirling-Prinzip | |
| DE10319806B4 (de) | Wärmekraftmaschine nach dem idealen Stirlingprinzip | |
| DE10339707A1 (de) | Wärmetauschereinheit | |
| DE1277634B (de) | Nach dem Stirlingprinzip arbeitende Kolbenmaschine | |
| DEN0010038MA (de) | ||
| WO2001069157A2 (de) | Wärmeübertrager für eine co2-fahrzeugklimaanlage | |
| DE1501099B2 (de) | Kaltgas-kuehlmaschine | |
| DE2105657C3 (de) | Wärmetauscher | |
| DE3808257C1 (de) | ||
| DE946196C (de) | Heissgaskolbenmaschine | |
| DE4216132C2 (de) | Kompressionswärmepumpe | |
| DE2225816A1 (de) | Kühlsystem | |
| DE10229442B4 (de) | Wärmetauscher zur Abkühlung des Arbeitsgases eines Stirlingmotors | |
| DE2219479B2 (de) | Regenerativ-Wärmetauscher | |
| CH328561A (de) | Verfahren zum Betrieb einer Gaskolbenmaschine | |
| DE1401524C (de) | Gaskältemaschine, insbesondere Kleinstgaskältemaschine |