DE99359C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/36—Arrangements for testing, measuring or monitoring the electrical condition of accumulators or electric batteries, e.g. capacity or state of charge [SoC]
- G01R31/3644—Constructional arrangements
- G01R31/3646—Constructional arrangements for indicating electrical conditions or variables, e.g. visual or audible indicators
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
- Secondary Cells (AREA)
Description
U^
> 5 λ
kaiserliches
PATENTAMT.
Die in Vorliegendem beschriebene Vorrichtung vervollkommnet die durch das Patent
Nr. 88649 geschützte Mefsvorrichtung. Dieselbe· hat den Zweck, wie die Vorrichtung des
Haupt-Patentes, sowohl das Ende der Ladung einer Accumulatorenbatterie als auch die
Zwischenstufen der Füllung anzuzeigen.
Den Ladezustand einer Accumulatorenbatterie bestimmt man nach dem Haupt-Patent vermittelst
einer Einrichtung, welche in der Verwendung eines nach Art des Differential-Galvanometers
mit doppeltem Stromkreis gebauten Instrumentes beruht, dessen eine Spule wie die Spule eines Voltmeters direct mit den Endpunkten
der Batterie verbunden ist (Spannungsspule), während die andere Spule parallel zu
einem Widerstände im Hauptstromkreis geschaltet ist (Stromspule).
Bei dieser Anordnung hat man mit dem Uebelstande zu kämpfen, dafs die Polarisation
der Elemente sich mit dem Wechseln des Ladestromes für kurze Zeit ebenfalls, wie in
der Patentschrift Nr. 88649 näher ausgeführt ist, verändert. Obwohl nun zwar die Polarisation
schon nach etwa 2 Secunden, nachdem der Ladestrom sich geändert hat, ihren constanten
Werth wieder erreicht, so ist doch hierdurch die Möglichkeit genommen, empfindliche
Instrumente zur Bestimmung der elektromotorischen Kraft nach dieser Anordnung zu
benutzen.
Diesem genannten Uebelstande abzuhelfen, ist dem Erfinder dadurch gelungen, dafs er
dem Widerstand W1, zu welchem parallel die Stromspule geschaltet ist, durch eine Hülfs-Accumulatorenbatterie
ersetzt.
In Fig. 4 ist die Vorrichtung nach dem Haupt-Patent dargestellt, während sie in Fig. 1
schematisch als Wheatstone'sche Brücke wiedergegeben ist. In Fig. 3 ist die Neuerung
dargestellt und die zugehörige Fig. 2 giebt diese Neuerung als Wheatstone'sche Brücke
schematisch wieder.
Wenn man die Schaltung als eine Wheatstone'sche Brücke betrachtet gemäfs Fig. 2, so
erreicht man durch Einführung der zweiten Batterie B„ in den Stromkreis b, dafs sich bei
jeder schnellen Aenderung des Ladestromes ebenfalls die Polarisation der Batterie B2 ändert,
so dafs das Verhältnifs -y- = -=- nicht gestört
b a
die falschen Angaben infolge der Polarisationsveränderungen vermieden
wird, also
kurzen
sind.
Damit der Widerstand der Zusatzbatterie während der Zeit der Ladung bei gleichem
Stromdurchgang annähernd constant bleibt, ist es erforderlich, bei der Entladung der Hauptbatterie
die Zusatzbatterie abzuschalten. Würde man nämlich die Hülfsbatterie mit entladen,
so würde nachher bei der späteren Ladung die Polarisation in beiden Batterien gleichmäfsig
ansteigen und das Verhältnifs -=- = — während
bd
der ganzen Zeit der Ladung constant bleiben, so dafs man kein Mefsresultat erzielen würde.
Schaltet man dagegen die Hülfsbatterie bei der Entladung der Hauptbatterie ab, so dafs die
erstere stets bis zur vollen Gasentwickelung geladen bleibt, so bleibt die Polarisation dieser
Batterie mit Ausnahme der kurzen Zeiten, in welchen sich der Ladestrom verändert, constant.
Verändert sich nun α bei constantem b, so tritt in der mittleren Brücke χ eine veränderte
Stromstärke auf, welche den Ladezustand erkennen läfst. Freilich verliert man in diesem
Falle die Möglichkeit, den Beginn des schnellen Abfalls der Klemmenspannung der Batterie
während der Entladung zu erkennen, aber in den meisten Fällen der Praxis will man thatsächlich
nur das Ende der Ladung bestimmen, ohne dafs es dabei gleichzeitig von grofser Bedeutung ist, auch die jeweilige Capacität der
Batterie erkennen zu können; z. B. in einem Accumulatoren - Strafsenbahnwagen mufs die
Batterie auf der Entladestrecke unbekümmert um den Fortschritt der Entladung den Wagen
treiben, selbst wenn man auch mit der Entladung unter die vorschriflsmäfsige Grenze gekommen
ist. Dagegen sind die Ladegrenzen meistens viel weiter gezogen, so dafs beim
Abschalten der Batterie ein Ladeanzeiger unentbehrlich ist.
Bei der Schaltung des Haupt-Patentes kann man nun auch noch auf die Schwierigkeit
stofsen, dafs die Stromstärke, welche durch die Stromspule χ fliefst, entsprechend den Stromstärken
im Hauptstromkreise, am Anfang der Ladung das Zehnfache von der am Ende der Ladung auftretenden Stromstärke beträgt, wenn
man z. B. wie bei Strafsenbahnbatterien die Ladung mit . constanter Spannung vornimmt.
In diesem Falle würde nun entweder die Stromspule aus sehr dickem Draht gewickelt sein
müssen und somit für das Ende der Ladung sehr unempfindlich werden, oder man würde
Gefahr laufen, dafs die Stromspule beim Einsetzen des Ladestromes verbrennt.
In einem solchen Falle mufs man nun auch zu der obigen Hülfsbatterie seine Zuflucht
nehmen, man thut aber gut, wenn man das Haupt-Patent und das Zusatz-Patent combinirt
und vor oder hinter die Hülfsbatterie noch einen kleinen Widerstand mit einschaltet. Man
erreicht dann, wenn auch der Ladestrom der Hauptbatterie stark ansteigt, doch nur
eine geringe, aber genügende Zunahme der Spannungsdifferenz an den Klemmen der Stromspule
und damit auch nur ein geringes Anwachsen des durchfliefsenden Stromes.
Nimmt man z. B. als Hülfsbatterie eine Zelle, ist ferner der vorgeschaltete Widerstand 0,01 Ohm,
die Ladespannung 2,5 Volt pro Zelle und am Anfang der Ladung der Ladestrom 100 Ampere,
so beträgt die Spannungsdifferenz zwischen den Endpunkten der Stromspule 3,5 Volt. Wenn
nun am Ende der Ladung ein Strom von nur 10 Ampere durch die Hauptleitung fliefst, würde
die Spannungsdifferenz dementsprechend 2,6 Volt sein. Wenn dagegen die Hülfsbatterie fehlen
würde, würden die Spannungsdifferenzen zwischen Anfang und Ende der Ladung von 1 Volt
zu 0,1 Volt schwanken, woraus man den Vortheil dieser Hülfsbatterie mit Leichtigkeit erkennen
kann.
Bei Anwendung dieser Neuerung zeigt der Zeiger durch plötzliches Steigen die Vollendung
der Ladung, indem durch die Brückenspule χ der Strom schnell abfällt, wenn die Polarisationsspannung der Batterie B1 einem der Polarisationsspannung
der Batterie B2 proportionalen Werth erreicht hat, oder mit anderen Worten,
wenn die Batterie B1 ebenfalls stark Gas entwickelt. Durch diese Bewegung des Zeigers
wird der Zustand in Batterie B1 erkannt, und zwar bei völliger Ladung als auch während
der Ladung.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Ausführungsform der Mefsvorrichtung nach Patent Nr. 88649 zur Bestimmung der elektromotorischen Kraft von Stromsammlern, dadurch gekennzeichnet, dafs der Abzweigwiderstand (W1J ganz oder theilweise durch eine Hülfsbatterie (B2) ersetzt wird, zum Zwecke, die Anwendung empfindlicherer Mefsgeräthe zu ermöglichen. -Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99359C true DE99359C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=370243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99359D Expired DE99359C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99359C (de) |
-
0
- DE DENDAT99359D patent/DE99359C/de not_active Expired
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