DE938121C - Verfahren zur Einjustierung von Loeschwasser-Regenanlagen, insbesondere im Bergbau - Google Patents

Verfahren zur Einjustierung von Loeschwasser-Regenanlagen, insbesondere im Bergbau

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DE938121C
DE938121C DEC8651A DEC0008651A DE938121C DE 938121 C DE938121 C DE 938121C DE C8651 A DEC8651 A DE C8651A DE C0008651 A DEC0008651 A DE C0008651A DE 938121 C DE938121 C DE 938121C
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DE
Germany
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foam
water
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extinguishing
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DEC8651A
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Herbert Dipl-Ing Spies
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CEAG Concordia Elekrizitats AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/02Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires by wetting or spraying

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einjustierung von Löschwasser-Regenanlagen, insbesondere .im Bergbau In steigendem Maße bedient man sich im Kohlebergbaubetrieb unter Tage des Einsatzes automatisch ansprechender Regenanlagen, die als Sperrzone die Ausbreitung eines mit dem Wetterstrom laufenden Stollenbrandes verhindern sollen.
  • Solche Anlagen müssen unter bestmöglicher Ausnutzung eventuell örtlich schlechter Wasserversorgungsverhältnisse dennoch geeignet sein, einen durchlaufenden Brand mit Sicherheit zu stoppen.
  • Aus Brandversuchen liegen Anhaltspunkte darüber vor, wie die Wasserverteilung theoretisch sein soll, um die beabsichtigte Löschwirkung zu erzielen. In der Praxis muß man sich aber erstens vorhandenen Wasserverhältnissen anpassen, zweitens dem Querschnitt des zu schützenden Stollens und drittens der vorherrschenden Wettergeschwindigkeit. Der Fachmann wird also - da er unter Tage keinen Versuchsbrand wagen darf - einen Vergleichsmaßstab suchen, um die wirksame Löschwasserverteilung seiner Anlage im Raum und an den zu schützenden brandgefährdeten Wänden ermitteln zu können.
  • Auf Grund der Erfindung ist es nun gelungen, mittels Aufbringung von besonders hergestelltem stabilem Luftschaum, welcher in dem betreffenden Stollenabschnitt im Bereich der montierten Regenanlage von Hand in möglichst gleichbleibender Dicke auf die gesamte Fläche des Stollens bzw. der Stollenzimmerung aufgespritzt wird, aus der Dauer der nachfolgenden, in festgelegten Zeitintervallen feststellbaren Abwaschung dieses Schaums von den Wänden ein Vergleichsmaß zur Feststellung der effektiven Wasserbeaufschlagung der Stollenwände unter den praktischen Bedingungen des herrschenden Wetterstromes, der Wasserzufuhr und der geometrischen Verhältnisse des Einbauortes zu ermitteln.
  • Das Verfahren besteht also darin, den von der Regenanlage zu schützenden Stollenabschnitt nach Fertigstellung der Anlage mit dem geeigneten Sta-; billuftschaum zu bespritzen. Hierauf wird die Regenanlage in Tätigkeit gesetzt und die Zeitdauer der Abwaschung des Schaumes an den einzelnen Teilabschnitten der Stollenwand gemessen. Als Hauptmaß gelten z. B. die Richtzeiten, innerhalb welcher etwa 5o oder etwa 85 °/o der Schaumdecke abgewaschen sind. Diese Zeiten werden einmalig in Standardbrandversuchen bei mittleren Wettergeschwindigkeiten von z. B. z m/sec festgestellt und als Sollwerte zugrunde gelegt.
  • Zur Ausübung dieses Verfahrens ist allerdings ein normaler Löschschaum, wie er heute- in der Feuerlöschtechnik allgemein verwendet wird, absolut ungeeignet.
  • Ein solcher Testschaum muß vielmehr außerordentlich zäh und besonders haftfähig sein, er darf nicht fließen und soll überdies wenig feuchtigkeitsempfindlich sein. Alle diese besonderen Eigenschaften sind zu erreichen, wenn man einem Eiweiß-Schäumer-Wassergemisch vor seiner Verschäumung etwa 1 bis 3 % wasserlösliche, quellfähige Cellulosebestandteile, z. B. Celuloseglykolat, Methylcellulose oder ähnliche Produkte auf gleicher Basis beimischt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Einjustierung von Löschwasser-Regenanlagen, insbesondere im Bergbau, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der löschwirksamen Aufbringung, Verteilung und Menge des der Anlage entströmenden Wassers als Vergleichszahl die Abwaschgeschwindigkeit eines Testschaumes von der Wand des zu schützenden Stollenbereiches gemessen und zugrunde gelegt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als besondere charakteristische Vergleichszahlen bestimmte Abwaschleistungen, z. B. 5o "/o der Schaumdecke oder 8511/o der Schaumdecke, zugrunde gelegt werden, wobei die hierbei ermittelte Zeit als das gesuchte Richtmaß gilt, welches in Original-Vergleichsgroßversuchen einmal festgelegt wird. .3. Testschaum zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und z in Form eines besonders stabilen Haftschaumes hoher Zähigkeit, Haftfähigkeit, geringer Fließfähigkeit und geringer Feuchtigkeitsempfindlichkeit, gekennzeichnet durch ein zu Luftschaum verarbeitetes Eiweiß-Schäumer=Wassergemisch, denn i bis 3'/o wasserlösliche, duellfähige Cellusosebestandteile, z. B. Celluloseglykolat, Methylcellulose, oder andere gleichartige Produkte zugesetzt sind.
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