DE9304615U1 - Anordnung zur Lagerung einer Welle oder Achse in einem Tragteil - Google Patents

Anordnung zur Lagerung einer Welle oder Achse in einem Tragteil

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Description

S K F G m b H ^ .. Schweinfurt, 23.03.1993
AT ;93 002 CE ZTEP-mz.se
Beschreibung
Anordnung zur Lagerung einer Welle oder Achse in einem Tragteil
Die Erfindung betrifft eine Anordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben Art zur endseitigen Lagerung einer Welle oder Achse in einem Tragteil, insbesondere der Antriebswelle eines Fahrmotors elektrischer Triebfahrzeuge im Motorgehäuse.
Eine solche Anordnung ist beispielsweise aus der DE 41 38 867 Al für Schienenfahrzeuge bekannt, bei der eine Welle mit Hilfe eines Wälzlagers in einem am Schienenfahrzeug angeordneten Tragteil gelagert ist. Zu diesem Zwecke sind der Außenring eines Kegelrollenlagers in einer entsprechenden Paßbohrung des Tragteils und die Innenringe auf einer Sitzfläche der Welle durch Preßsitz befestigt und in ihrer axialen Lage durch an der Welle bzw. dem Gehäuse angeschraubte Sicherungsscheiben oder -ringe festgehalten. Die Anordnung ist desweiteren mit einer Labyrinthdichtung abgedichtet, deren äußeres Dichtungsringelement in eine Ausdrehung des Lageraußenringes eingesetzt ist und deren inneres Dichtungsringelement auf der Welle befestigt ist.
Nachteilig ist bei dieser Ausführung die Notwendigkeit, sowohl sehr genaue Passungen in der Bohrung des Tragteils und auf der Welle einzuhalten als auch ein Mitdrehen der Lagerringe auf den Sitzflächen, das unter ungünstigen Umständen auftreten kann und zur Zerstörung der Sitzflächen führt, zu verhindern. Da außerdem
die Lageranordnung aus einer Vielzahl nicht miteinander verbundener Bauteile besteht, hat die Demontage ein "Zerlegen" der Lageranordnung zur Folge, das nicht nur eine Wiedermontage erschwert sondern auch sehr leicht zur Beschädigung einzelner Teile führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich in einfacher Weise montieren und demontieren läßt, keine hochgenauen Paßsitze erfordert, aber trotzdem eine zuverlässige Sicherung sowohl gegen ein Verdrehen der Lagerringe in bzw. auf den Lagersitzflächen als auch in axialer Richtung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen der Ansprüche 1 oder 2 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß die Anordnung eine Lagerungseinheit bildet, die komplett vormontierbar ist und deshalb in einfachster Weise ein- und ausgebaut werden kann. Aufgrund der Flanschbefestigung sowohl des Außen- als auch des Innenringes ist die Lage der Lagerungseinheit im Tragteil und auf der Welle oder Achse auch unter extremen Bedingungen gesichert, so daß nur vergleichsweise schmale Bereiche der Bohrung des Tragteils und der Welle bzw. Achse als Sitzfläche, und zwar mit relativ grober Toleranz, versehen zu werden brauchen, die lediglich der Zentrierung von Innen- und Außenring dienen.
Da die vormontierte Anordnung abgedichtet ist, kann dem Lager gegebenenfalls auch bereits der richtige Schmierstoff beigegeben sein, so daß die Gefahr einer falschen Schmierstoffwahl beim Einbau durch Hilfskräfte vermieden wird.
Die besondere Gestaltung des Lagerinnenringes oder des inneren Zwischenringes und die Anordnung des Flansches erlauben es weiterhin, die Welle oder Achse kürzer auszuführen und dadurch Material einzusparen.
Aus den Unteransprüche ergeben sich weitere Vorteile, die insbesondere bei einem Einsatz der Anordnung zur Lagerung der Welle eines Fahrmotors elektrischer Triebfahrzeuge in einem Motorgehäuse vorteilhaft sind. So kann die Labyrinthdichtung mit einem Impulsgeber und einem Sensor zur Umdrehungs- und Geschwindigkeitsmessung ausgestattet sein, der stationäre Lagerring und/oder der stationäre Zwischenring können mit einer Aufnahme für einen Temperaturfühler versehen sein, und die Anordnung kann in den kritischen Bereichen mit einem elektrisch isolierenden Material beschichtet sein, um im Falle eines Schadens an den elektrischen Teilen des Motors einen Stromdurchgang durch das Lager auf das Motorgehäuse zu verhindern. In die eine Lagerungseinheit bildende Anordnung sind dann nicht nur die lagerspezifischen Teile sondern auch eine beträchtliche Anzahl weiterer Elemente integriert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 die endseitige Lagerung der Antriebswelle eines Fahrmotors eines elektrischen Triebfahrzeuges und
Figuren 2 bis 6 weitere AusfuhrungsVarianten der Anordnung.
In Figur 1 ist der Außenring 1 eines Kugellagers einstückig mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flansch 2 versehen. Desgleichen ist am Lagerinnenring 3 ein Flansch 4 angeformt, der sich radial nach innen erstreckt. Auf beiden Stirnseiten des Lagers ist eine Labyrinthdichtung 5, 6 angeordnet, so daß der die Kugelreihe 7 zwischen den Lagerringen 1, 3 aufweisende Zwischenraum abgedichtet ist. Der Flansch 2 des Lageraußenringes 1 sowie der Flansch 4 des Lagerinnenringes 3 sind entlang ihres Umfangs mit Befestigungsbohrungen versehen, durch die der
Lageraußenring 1 mittels Sechskantschrauben 8 am Gehäuse 9 des Fahrmotors eines elektrischen Triebfahrzeuges und der Lagerinnenring 3 mittels Sechskantschrauben 10 auf der Stirnfläche der Antriebswelle 11 des Fahrmotors befestigt ist. Zur Befestigung können auch Dehnschrauben eingesetzt sein.
Der aufgrund des einseitig angeordneten Flansches 4 frei tragende Lagerinnenring 3 ist vorzugsweise mit seinem Querschnitt als Träger gleicher Festigkeit ausgestaltet, so daß sich eine konische Bohrung 26 ergibt.
Die Antriebswelle 11 ist mit einem zylindrischen Ansatz 12 versehen, der von der Bohrung 13 des Flansches 4 aufgenommen wird und der Zentrierung des Lagerinnenringes 3 dient. Die mit der Welle 11 in Berührung kommende Stirnfläche des Flansches 4, dessen Bohrungsfläche 13, die Wandung der Bohrungen für die Befestigungsschrauben 10 und die Kontaktflächen mit der ringförmigen Unterlage können mit einer elektrisch isolierenden Schicht versehen sein, um - im Falle eines Schadens an der elektrischen Maschine - einen Stromübergang von der Welle 11 auf das Lager und weiter in das Motorgehäuse 9 zu verhindern. Selbstverständlich kann auch die Unterlage 14 elektrisch isolierend beschichtet sein oder aus einem Isoliermaterial bestehen.
Der Lageraußenring 1 wird durch eine relativ kurze Paßfläche in der Bohrung 16 des Motorgehäuses 9 zentriert. Eine Sackbohrung 17 dient als Aufnahme für einen Temperaturfühler, der auf diese Weise bis dicht an die zu überwachende Laufbahn der Kugelreihe 7 herangeführt werden kann.
Beide Stirnseiten des Lageraußenringes 1 weisen Ausdrehungen auf, in die die im wesentlichen U-förmigen äußeren Dichtungsringelemente 19, 20 der Labyrinthdichtungen 5, 6 eingesetzt sind. Die Befestigung erfolgt z. B. in bekannter Weise dadurch, daß eine am äußeren Rand herausgebogene Nase
(oder Wulst) des Dichtungsringelementes in eine Ringnut 21 in der Ausdrehung des Lagerringes 1 einrastet. Anstelle der oder zusätzliche zur Rastverbindung kann selbstverständlich auch ein Kleber verwendet werden.
Die zu den beiden Labyrinthdichtungen 5, 6 gehörenden inneren Dichtungsringelemente 22, 23 sind auf Schultern des Lagerinnenringes 3 angeordnet und durch Preßsitz mit oder ohne Zuhilfenahme eines Klebers befestigt. Sie bilden zusammen mit den äußeren Dichtungsringelementen 19, 20 enge Dichtspalte, die das Eindringen von Schmutz sowie das unkontrollierte Austreten von Schmierstoff verhindern.
Die in der Figur linke Labyrinthdichtung 5 ist weiterhin als Träger für eine Umdrehungs- und Geschwindigkeits-Meßeinrichtung ausgestaltet. Zu diesem Zweck ist auf dem Umfang des inneren Dichtungsringelementes 22 in bekannter Weise ein Impulsgeberring 24 angeordnet, der z. B. entlang seines Umfangs eine Aufeinanderfolge entgegengesetzt magnetisierter Zonen aufweist. Im äußeren Dichtungsringelement 19 ist ein Sensor 25 befestigt, der die bei rotierender Welle 11 an ihm vorbeibewegten magnetisierten Zonen abzutasten vermag und entsprechende Signale an ein elektronisches Gerät abgibt. Andere Ausführungsformen an Impulsgeberringen und Sensoren können selbstverständlich in vergleichbarer Weise eingesetzt werden.
Figur 2 zeigt eine Anordnung mit einem Zylinderrollenlager, die im wesentlichen der Ausführungsform gemäß Figur 1 entspricht. Hier ist der Lageraußenring 27 zweiteilig ausgeführt und besteht aus einem die Wälzkörperlaufbahn 28 aufweisenden Lagerringelement 29 und einer stirnseitig davor angeordneten Scheibe 30. Die Scheibe 30 dient zugleich als loser Bord für die Zylinderrollenreihe 31, während das Lagerringelement 29 einen festen Bord 32 aufweist.
Der Lagerinnenring 32 weist auf der Seite seines Flansches einen ringförmigen Ansatz 33 auf, dessen Bohrung der Zentrierung des Lagerinnenringes 32 auf der Antriebswelle 11 dient.
Die AusführungsVariante der Figur 3 zeigt ein Zylinderrollenlager, bei dem der Lageraußenring zwar ebenfalls zweiteilig ausgeführt ist, die den losen Bord bildende Scheibe 35 aber auf der Innenseite der Anordnung untergebracht ist. Die Bohrung des Motorgehäuses 9 ist mit einer Schulter 36 versehen, an der die Scheibe 35 zur Anlage kommt.
Bei den Ausführungsformen der Figuren 4, 5 und 6 sind nicht der Lageraußenring und der Lagerinnenring mit einem Flansch versehen sondern jeweils äußere und innere Zwischenringe, in die ein Standardlager eingesetzt ist.
Figur 4 zeigt eine solche Anordnung, bei der der äußere Zwischenring 37 zweiteilig ausgeführt ist und aus einem den Lageraußenring 38 aufnehmenden Zwischenringelement 39 und einer stirnseitig davor angeordneten Scheibe 40 besteht. Der Lageraußenring 38 liegt an einer festen Schulter des Zwischenringelementes 39 an und wird von der Scheibe 40, die zusammen mit dem Flansch des Zwischenringelementes 39 am Motorgehäuse 9 angeschraubt ist, axial festgehalten.
Der innere Zwischenring 41 ist in der zu den vorhergehenden Figuren beschriebenen Weise an der Antriebswelle 11 angeflanscht und trägt den Lagerinnenring 42, der von einer Ringmutter 43 über ein Sicherungsblech 44, das innere Dichtungsringelement 22, einen Zwischenring 46 und eine Bordscheibe 47 gegen eine am Zwischenring angeformte Schulter 48 gespannt ist.
In dem Ausführungsbeispiel der Figur 5 ist der äußere Zwischenring 49 einstückig ausgeführt. Der Lageraußenring 38 wird hier von der Schulter des Zwischenringes 49 und einem
Sicherungsring 50 festgehalten. Auch der Lagerinnenring 42 wird mitsamt der Bordscheibe 47 zwischen einer Schulter des inneren Zwischenringes 51 und einem Sicherungsring 52 arretiert. Die inneren Dichtungsringelemente 22, 23 sind, ähnlich wie in Figur 1, auf dem inneren Zwischenring 51 befestigt.
In Figur 6 schließlich ist sowohl der äußere Zwischenring 53 als auch der innere Zwischenring 54 zweiteilig ausgeführt. Ähnlich wie zu Figur 3 beschrieben, besteht der äußere Zwischenring 53 aus einem die Sitzfläche für den Lageraußenring 55 aufweisenden Zwischenringelement 56 und einer auf der Innenseite der Anordnung befindlichen Scheibe 57, von der der Lageraußenring im Zwischenring fixiert wird. In gleicher Weise besteht auch der innere Zwischenring 54 aus einem die Sitzfläche für den Lagerinnenring aufweisenden Zwischenringelement 59 und einer auf der Innenseite der Anordnung befindlichen Scheibe 60, die hier nicht nur der axialen Fixierung des Lagerinnenringes und der Bordscheibe 61 im inneren Zwischenring 54, sondern auch der Zentrierung des Zwischenringes auf der Antriebswelle 11 dient.

Claims (16)

S K F G m b H SghweJ.nfurt, 23.03.1993 93 002 OE ZTEP-mz.se Schutzansprüche Anordnung zur Lagerung einer Welle oder Achse in einem Tragteile
1. Anordnung zur endseitigen Lagerung einer Welle oder Achse in einem Tragteile, insbesondere der Antriebswelle eines Fahrmotors elektrischer Triebfahrzeuge im Motorgehäuse, mit einem Lagerinnen- und einem Lageraußenring, zwischen denen eine Wälzkörperreihe angeordnet ist, wobei der Zwischenraum durch eine Dichtung abgedichtet ist, die im Lageraußenring befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageraußenring (1, 27, 34) einen radial nach außen gerichteten Flansch (2) zur Schraubbefestigung am Tragteil (9) und der Lagerinnenring (3, 32) einen radial nach innen gerichteten Flansch (4) zur Schraubbefestigung an der Stirnseite der Welle oder Achse (11) aufweist, wobei der Lageraußenring (1, 27, 34) mit einer zylindrischen Zentrierfläche (15) zur zentrischen Führung in einer entsprechenden Bohrung des Tragteils (9) und der Lagerinnenring (3, 32) mit einer zylindrischen Zentrierfläche (13) zur zentrischen Führung auf einem entsprechenden Abschnitt der Welle oder Achse (11) versehen ist, und daß auf beiden Seiten des Lagers Dichtungen (5, 6) zwischen dem Lageraußenring (1, 27, 34) und einer Schulter des Lagerinnenringes (3, 32) angeordnet sind.
-2-
2. Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageraußenring (38, 55) in einem äußeren Zwischenring (37, 49, 53) angeordnet ist, der einen radial nach außen gerichteten Flansch (62) zur Schraubbefestigung am Tragteil (9) aufweist, und der Lagerinnenring (42, 58) auf einem inneren Zwischenring (41, 51, 54) angeordnet ist, der einen radial nach innen gerichteten Flansch (63) zur Schraubbefestigung an der Stirnseite der Welle oder Achse (11) aufweist, wobei der äußere Zwischenring (37, 49, 53) mit einer zylindrischen Zentrierfläche (64) zur zentrischen Führung in einer entsprechenden Bohrung des Tragteils (9) und der innere Zwischenring (41, 51, 54) mit einer zylindrischen Zentrierfläche (65) zur zentrischen Führung auf einem entsprechenden Abschnitt der Welle oder Achse (11) versehen ist, und daß auf beiden Seiten des Lagers Dichtungen (5, 6) zwischen dem äußeren Zwischenring (37, 49, 53) und dem inneren Zwischenring (41, 51, 54) angeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen (5, 6) als Labyrinthdichtungen ausgestaltet sind, deren äußere Dichtungsringelemente (19, 20) in einer Ausdrehung des Lageraußenringes (1, 27, 34) bzw. des äußeren Zwischenringes (37, 49, 53) und deren innere Dichtungsringelemente (22, 23) auf einer Schulter des Lagerinnenringes (3, 32) bzw. auf dem inneren Zwischenring (41, 51, 54) befestigt ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageraußenring (1, 27, 34) und/oder der Lagerinnenring (3, 32) zwei- oder mehrteilig aus einem die Wälzkörperlaufbahn aufweisenden Lagerringelement (29) und mindestens einer stirnseitig davor angeordneten Scheibe (30, 35) ausgeführt ist.
-3-
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (30, 35) radial über die Wälzkörperlaufbahn überstehend und einen Bord für die Wälzkörper (31) bildend ausgestaltet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere und/oder der innere Zwischenring (37, 53; 54) zwei oder mehrteilig aus einem die Sitzfläche für den Lageraußen-bzw. Lagerinnenring (38, 55; 58) aufweisenden Zwischenringelement (39, 56; 59) und mindestens einer stirnseitig davor angeordneten Scheibe (40, 60) ausgeführt ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (40, 60) radial über die Bohrungsfläche des äußeren bzw. Mantelfläche des inneren Zwischenringes (37, 53; 54) überstehend und eine axiale Fixierung für einen in den Zwischenring (37, 53; 54) ein- bzw. aufgesetzten Lagerring (38, 55; 58) bildend ausgestaltet ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anlage an der Stirnfläche der Welle oder Achse (11) bestimmte Flanschfläche des Lagerinnenringes (3, 32) oder des inneren Zwischenringes (41, 51, 54) außerhalb der Mitte der Wälzkörperlaufbahn auf der zur Welle bzw. Achse (11) näheren Seite liegend angeordnet ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschfläche die Endfläche des Lagerinnen- oder Zwischenringes (3, 32; 41, 51, 54) bildet oder in deren Nähe liegt.
-4-
10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerinnenring (3, 32) bzw. der innere Zwischenring (41, 51, 54) eine kegelige Bohrung aufweist, so daß er einen vom Flansch (4, 63) ausgehenden Träger gleicher Festigkeit bildet.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Labyrinthdichtungen (5, 6) mit einem Impulsgeber (24) zur Umdrehungs- und Geschwindigkeitsmessung versehen ist.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Dichtungsringelemente (19, 20) der Labyrinthdichtungen (5, 6) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei der äußere axiale Schenkel in die jeweilige Ausdrehung des Lageraußenringes (1, 27, 34) oder des äußeren Zwischenringes (37, 49, 53) eingesetzt ist und der innere axiale Schenkel mit dem inneren Dichtungsringelement (22, 23) der Labyrinthdichtung (5, 6) einen Dichtspalt bildend zusammenwirkt.
13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere axiale Schenkel des äußeren Dichtungsringelementes (19, 20) der Labyrinthdichtung (5, 6) mindestens eine radial nach außen gerichtete, in eine umlaufende Ringnut (21) in der Ausdrehung des Lageraußenringes (1, 27, 34) bzw. des äußeren Zwischenringes (37, 49, 53) einrastbare Nase aufweist.
14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der stationäre Lagerring (1, 27, 34) und/oder der stationäre Zwischenring (37, 49, 53) eine bis nahe an die Wälzkörperlaufbahn heranreichende Aufnahme (17) für einen Thermofühler aufweist.
-5-
15. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anlage an der Welle oder Achse (11) gelangenden Flächen des Lagerinnenringes (3, 32) oder des inneren Zwischenringes (41, 51, 54) sowie dessen mit
den Befestigungsschrauben (10) und/oder evtl. Zwischenlagen (14) in Berührung kommenden Flächen mit einer elektrischen Isolierschicht versehen sind.
16. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anlage an der Welle oder Achse (11) gelangenden Flächen des Lagerinnenringes (3, 32) oder des inneren Zwischenringes (41, 51, 54) mit einer
elektrisch isolierenden Schicht versehen sind und zwischen der gegenüberliegenden Fläche des Flansches (4, 63) und
den Befestigungsschrauben (10) eine isolierende
Zwischenlage (14) angeordnet ist.
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