DE91189C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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- F24D19/08—Arrangements for drainage, venting or aerating
- F24D19/081—Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung des einen Theiles der
durch das D. R. P. Nr. 86218 geschützten Erfindung, betreffend »Entlüftungs- und Regelungs-Vorrichtung1
bei Dampfheizungen«, indem, wie sich aus nachstehender Beschreibung ergiebt, vermittelst ähnlicher Vorrichtungen wiederum
ein Druckmedium dazu benutzt wird, um die Wirkung der Dampfheizungen vollständig unabhängig
sowohl von den atmosphärischen Druckschwankungen, als auch von dem atmosphärischen
Druck an sich zu machen und damit die Verwendung jeder beliebigen Spannung zum Betriebe der Heizung zu ermöglichen,
ferner einen zwar beliebig einstellbaren, jedoch, wenn eingestellt, sich selbst gleich
hoch erhaltenden Druckunterschied zwischen Dampf- und Condens - oder Luftleitung zu
erzielen, sowie die Wärmeabgabe einer ganzen Gruppe von Heizkörpern von einem Punkt
aus zu regeln, und indem schliefslich wieder die arbeitenden Theile der Entlüftungs -Vorrichtungen
dazu benutzt werden, um die Dampfentwickelung oder den Dampfdruck entsprechend der Anzahl der eingeschalteten Heizkörper
zu regeln.
Zur Erläuterung ist in Fig. 3 das Schema einer Dampfheizungs-Anlage dargestellt in Verbindung
mit einem der nachstehend beschriebenen Apparate.
Der Dampf, welcher entweder in einem besonderen Kessel erzeugt oder einer mit Dampf
gefüllten Leitung entnommen wird, gelangt durch die Vertheilungsleitung D nach den
Heizkörpern H und wird in denselben condensirt. Das Condenswasser fliefst durch die
Sammelleitung C entweder in den Dampfkessel zurück oder ganz weg, nachdem es zuvor
durch eine Wasserschleife, einen Condenstopf oder eine andere Vorrichtung gegangen
ist, welche die in dem System enthaltene Luft am Entweichen zu verhindern im Stande ist.
Die Ventile F, welche vor den Heizkörpern eingeschaltet sind, dienen zum Regeln der
Wärmeabgabe der einzelnen Heizkörper und zum Absperren derselben. Nach der Condensleitung
C haben die Heizkörper keinen Verschlufs, so dafs sowohl das Condenswasser frei
abfliefsen, als auch die vor Eintritt des Dampfes in den Heizkörpern befindliche Luft frei entweichen
kann. Diese wird in- der Condensleitung gesammelt und durch Rohr B nach dem Apparat P geleitet, in den sie durch
einen Stutzen eintritt.
Statt die aus Heizkörpern verdrängte Luft in der Condensleitung zu sammeln, kann man
zu diesem Zweck auch eine besondere Luftsammelleitung anordnen, welche von den Condensrohren
in jeder beliebigen Höhe abgezweigt werden kann, z. B., wie in Fig. 3 punktirt angedeutet, von den obersten Enden derselben.
Natürlich kann man die vorliegenden Vorrichtungen bei anderen Systemen ebenfalls verwenden
; so kann man beispielsweise die Heizkörper durch Ventile oder andere Verschlüsse
nach der Condensleitung abschliefsen und die aus den Heizkörpern verdrängte Luft in der
zuletzt angedeuteten Weise vermittelst einer besonderen Leitung sammeln.
Vorrichtungen, um die durch den Dampf verdrängte und gesammelte Luft aufzunehmen,
sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt, jedoch bedürfen dieselben, um sie für
vorliegenden Zweck benutzbar zu machen, noch einer gestaltlichen Umänderung.
Eine der bekanntesten dieser Vorrichtungen ist die durch das D. R. P. Nr. 49934 geschützte
Gasometerglocke. Da aber bei dieser der Abschlufs der aufgefangenen Luft durch einen
Flüssigkeitsspiegel bewirkt wird, welcher mit der Aufsenluft in freier Verbindung steht, so
überträgt sich natürlich jede atmosphärische Druckschwankung auf die eingeschlossene
Systemluft, wodurch diese entweder mehr in die Heizkörper hineingedrückt oder aus denselben
herausgezogen wird. Die Folge hiervon ist, dafs die Wärmeabgabe der Heizkörper je nach der Art der Druckschwankung der
Atmosphäre verringert oder erhöht wird. Andererseits darf ferner bei dieser Glocke der
absolute Druck in der Condens - oder Luftleitung nicht über den der freien Atmosphäre
hinausgehen, denn sonst würde die Glocke ohne Zweifel aus dem -Gefäfs hinausgeschleudert
werden. Um dies zu verhindern, könnte man zwar die Glocke beschweren, dann würde aber
der äufsere Flüssigkeitsspiegel in dem Gefäfs so hoch ansteigen, dafs man dieses sowohl
wie die Glocke bei höheren Dampfspannungen in dem System praktisch nicht mehr ausführen
könnte. Würde z. B. der absolute Druck in der Luftleitung zwei Atmosphären betragen,
so müfste man das Gefäfs schon in einer Höhe von mehr als zehn Metern ausführen.
Ein solch hoher Druck entsteht aber unbedingt in der Luftleitung, wenn man einen höheren
Betriebsdruck für die Heizung vorsieht. Würde man aber das Gefäfs nicht so hoch ausführen,
so würde die aufgefangene Luft sehr bald durch den Flüssigkeitsverschlufs hindurchschlagen und
ins Freie entweichen. In der Praxis werden aus diesem Grunde mit solchen Glocken ausgerüstete
Heizungen nur mit einem Ueberdruck betrieben, welcher noch unter 0,1 Atmosphäre
bleibt. Dieser geringe Ueberdruck wird aber durch die Bewegung des Dampfes
in den Leitungen und durch die Drosselung in den Ventilen an den Heizkörpern vollständig
aufgebraucht, so dafs thatsächlich in der Luftleitung kein Ueberdruck mehr zu finden ist.
Da man jedoch aufser Stande ist, durch Drosselung vermittelst der Ventile, ohne-starkes Geräusch
zu erzeugen, einen gröfseren Druckverlust als 0,1 Atmosphäre zu erzielen, so
kann man demnach diese Glocke und ähnliche
Vorrichtungen nicht mehr verwenden, wenn die Heizung mit Dampf von einer höheren
Spannung arbeiten soll.
Wie aus dem Patent Nr. 86218 nun hervorgeht,
kann man die Einwirkung des Druckes der Atmosphäre aufheben und Dampf jeder beliebigen Spannung zum Betriebe der Heizung
verwenden, wenn man auf die Entlüftungsvorrichtungen ein Druckmedium einwirken läfst, welches seinerseits von einem starren und
luftdichten Umhüllungskörper eingeschlossen ist. Durch dieses Mittel erreicht man den
Effect, dafs nunmehr weder die Druckschwankungen der Atmosphäre die Wirkung der Heizung beeinträchtigen, noch der Druck der
Atmosphäre an sich auf die Wahl der Dampfspannung in dem Heizsystem irgend einen
Einflufs haben kann. Sondern der Druck, welcher auf der Entlüftungsvorrichtung und
damit auf der eingeschlossenen Luft selbst lastet, ist abhängig von dein in dem Umhüllungskörper erzeugten künstlichen Druck, und da
man letzteren nach Bedarf ändern kann, so ist man im Stande," ein und denselben Apparat
zum Entlüften von Dampfheizungen zu verwenden, gleichgültig, mit welchem Dampfdruck
dieselben arbeiten. Man braucht nur dem Dampfdruck entsprechend die Spannung des
Druckmediums in dem Umhüllungskörper einzustellen , so dafs man sogar in der Lage ist,
eine Dampfheizung, welche für den niedrigen Druck angelegt war, später jedoch aus irgend
einem Grunde mit einem höheren Druck arbeiten soll, zu benutzen, ohne dafs es, wie
bei allen bisher bekannten Entlüftungsvorrichtungen, erforderlich ist, entweder die Höhenlage
derselben zu verändern oder auf die Anwendung derselben ganz zu verzichten, weil
zu ■ befürchten ist, dafs die Systemluft doch durch den Flüssigkeitsverschlufs entweicht.
Während die in dem Haupt - Patent besprochene Entlüftungs-Vorrichtung keiner besonderen
gestaltlichen Abänderung bedurfte, mufs man das Aufnahmegefäfs genannter Glocke erst abändern, um ein Druckmedium auf sie
einwirken lassen zu können. Zu diesem Zwecke wird man das Gefäfs kesselartig bauen (Fig. 3).
Zwei weitere solcher Apparate P sind in Fig. ι und 2 dargestellt.
Der Apparat in Fig. 1 besteht aus einem allseitig dicht geschlossenen Behälter A, in dem
sich ein Kolben B verschiebt, dessen Stulpendichtung, um einen dichten Schlufs zu erreichen,
mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Die aus dem Heizsystem vertriebene Luft gelangt
durch Stutzen b unter den Kolben B, welcher mit dem unteren Theil des Behälters A den
Luftsammler C bildet, während durch Stutzen a das Druckmedium — Dampf, Luft, Gas oder
eine Flüssigkeit ·—■ hineingeleitet wird.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Apparat ist der Luftsammler C als ein blasebalgähnlicher
Behälter ausgebildet. Derselbe ist aus einem luftdichten Stoff hergestellt und kann, um letzteren
geschmeidig zu erhalten, von einer
Flüssigkeit umgeben werden. Stutzen α und b haben dieselbe Bedeutung wie in Fig. ι und
Behälter A nimmt wieder das Druckmedium auf.
Einen ähnlichen Apparat erhält man, wenn man den blasebalgähnlichen Luftsammler C
durch einen gewöhnlichen Ballon ersetzen würde.
■ Bei Verwendung dieser Apparate ist man also von dem Unterschied des Druckes in dem
S)Tstem und der Atmosphäre nicht mehr abhängig;
ob der Druckunterschied hoch oder niedrig ist, ist für die Wirkung der Anlage vollkommen gleichgültig. Anders verhält es
sich mit dem inneren Druckunterschied zwischen Dampf- und Condens- oder Luftleitung.
Da man die Wärmeabgabe der Heizkörper mittelst der Ventile V regeln will, so darf dieser
Druckunterschied ein gewisses Mais nicht überschreiten, denn sonst könnte der Dampf leicht
in die Condens- oder Luftleitung eintreten und zu Schlägen in denselben Veranlässung geben.
Da der Dampfdruck in einer Heizungsanlage infolge der Ein- oder Ausschaltung von Heizkörpern
und der ünregelmäfsigen Dampfentwickelung immerhin gewissen Schwankungen
unterworfen ist, so müfste man, um den Druckunterschied immer auf der gleichen Höhe
zu erhalten, fortwährend die Regulirvorrichtung R einstellen. Um letzteres zu vermeiden,
ist es naheliegend, den Dampf des Heizsystems selbst als Druckmedium zu benutzen, wie in
Fig. 3 strichpunktirt angedeutet. Jetzt braucht man für einen gewünschten Druckunterschied
die Regulirvorrichtung R, welche man in diesem Falle zweckmäfsig als Condensator ausbildet,
nur ein einziges Mal einzustellen und hat dann die Gewifsheit, dafs der Druckunterschied
zwischen Dampf- und Condens- oder Luftleitung stets gleich hoch bleiben wird, gleichgültig, ob viel oder wenig Heizkörper
eingeschaltet sind, und ob der Druck aus irgend einem anderen Grunde in der Dampfleitung
fällt oder sinkt. Bei dieser Anordnung kann der Druckunterschied nicht im Geringsten
mehr schwanken, und man kann vermittelst der Ventile V die Wärmeabgabe der einzelnen
Heizkörper auf das Genaueste regeln; jeder Ventilstellung wird dann eine genau bestimmte
Dampffüllung der Heizkörper entsprechen. Hierbei wird es unter Umständen erforderlich
sein, den Raum über dem Luftsammler C vor Eintritt des Dampfes zu entlüften und das niedergeschlagene
Wasser von Zeit zu Zeit selbstthätig abzulassen.
Umgekehrt ist es unter Benutzung dieser Regulirvorrichtung R ermöglicht, die Wärmeabgabe
einer ganzen Gruppe von Heizkörpern von einem Punkt aus zu regeln, indem man den Druckunterschied zwischen Dampf- und
Condens - oder Luftleitung durch Verstellen dieser Regulirvorrichtung R entsprechend verändert.
Fällt z. B. die Aufsentemperatur, so mufs den Räumen mehr Wärme zugeführt werden; läfst man jetzt den Druckunterschied"
gröfser werden, so saugt der Luftsammler die Luft aus sämmtlichen Heizkörpern an, es tritt
infolge dessen mehr Dampf in sie hinein und sie geben mehr Wärme ab.
Wenn Dampf als Druckmedium benutzt, namentlich aber dann, wenn der Dampf des
Heizsystems selbst hierzu benutzt werden soll, ist es zweckmäfsig, wie schon weiter oben angeführt,
die Regulirvorrichtung R als Gondensator auszubilden. In diesem Condensator soll
der Dampfdruck vermindert, der Dampf also zu Wasser verdichtet werden, mithin kann er
ebenso vielseitig ausgebildet werden wie die bekannten, z. B. bei Dampfmaschinen, gebräuchlichen
Condensatoren. Da jedoch der Grad der Verdichtung nicht nur veränderlich
sein soll, sondern beliebig nach Bedürfnifs einstellbar, so mufs entweder der in den Condensator
einströmende Dampf gedrosselt — was durch ähnliche, wie an den Heizkörpern
angebrachte Ventile bewirkt werden kann — oder aber die Menge oder die Temperatur des
Kühlmediums eingestellt werden. Bedient man sich als Kühlmedium der Aufsenluft, so wird
je nach den Temperaturschwankungen derselben die Spannung im Luftsammler und damit
die Wärmeabgabe der sämmtlichen Heizkörper beeinfiufst werden. Es ist naheliegend,
den starren Umhüllungskörper A selbst als Condensator auszubilden, z. B. dadurch, dafs
man ihn entweder mit dem Kühlmedium umgiebt oder ihn überhaupt als Wärme ausstrahlenden
Heizkörper gestaltet und auf diese Weise die sonst verloren gehende Wärme nutzbar macht.
An Stelle genannter Ventile zur Spannungseinstellung des Druckmediums kann man sich
der gebräuchlichen Druckminderer bedienen, vor allem dann, wenn man die Spannung in
dem Umhüllungskörper A selbstthätig gleichmäfsig
hoch erhalten will. Voraussetzung zur Anwendung der gebräuchlichen Druckminderer
ist jedoch, dafs das Druckmedium durch dieselben beständig hindurchfliefst, denn sonst
kann man durch dieselben den Druck nicht gleichmäfsig hochhalten. Da jedoch im Allgemeinen
in dem Umhüllungskörper A kein Verbrauch des Druckmediums und mithin kein
Strömen desselben durch den Druckminderer stattfindet, so ist es auch aus diesem Grunde
zweckmäfsig, einen Condensator zwischen beide einzuschalten, welcher durch Verdichtung des
Druckmediums einen Strom erzeugt.
Als Druckmedium soll aber nicht allein Dampf, sondern auch Luft, Gase u. s. w. Verwendung
finden. Letztere lassen sich aber· bei den gewöhnlichen Temperaturen nicht ver-
Claims (1)
- dichten, und so mufs man entweder den Druck derselben schon an ihrer Erzeugungs- oder Entnahmestelle regeln können oder einen •Druckminderer benutzen, der im Stande ist, ein in einem geschlossenen Raum befindliches, also ruhendes Medium in einer stets gleichen, jedoch beliebig veränderbaren Spannung zu erhalten.Bei Verwendung dieses Reglers ist der Condensator entbehrlich; will man diesen nicht fortlassen, so wird man durch den genannten Regler die Temperatur oder die Geschwindigkeit des Kühlmediums derart beeinflussen, dafs sowohl im Umhüllungskörper A die Spannung an sich, als auch der Unterschied zwischen ihr und dem Druck in der Heizdampfleitung beständig auf einer gleichen, jederzeit beliebig einstellbaren Höhe erhalten wird. Ein besonderer Druckminderer ist im letzteren Falle entbehrlich.Genau in derselben Weise wie die Entlüftungsvorrichtung des Haupt-Patentes können die vorliegenden dazu benutzt werden, um die Dampfentwickelung nach dem Dampfverbrauch zu regeln; namentlich wenn das Heizsystem einen eigenen Dampfentwickeier hat, wird das sehr erwünscht sein, um an Brennmaterial zu sparen. Werden z. B. Heizkörper ausgeschaltet, so wird sich der Inhalt der Entlüftungsvorrichtung verkleinern und irgend ein beweglicher Theil derselben, sei es die Glocke, sei. es der Kolben, sei es der Boden der Bälge, eine Bewegung ausführen. Bringt man einen solchen Theil mit einer Vorrichtung in Verbindung, welche entweder das Feuer dämpft, sei es durch Einschränkung der Verbrennungsluft oder des Zuges im Schornstein, wie in Fig. 2 angedeutet, oder die Rostfläche verkleinert, so wird der genannte Zweck erfüllt.Hat das Heizsystem dagegen keinen eigenen Dampferzeuger, so wird es zweckmäfsig sein, die Zuströmung des Dampfes selbst zu regeln. Dies, wird dadurch erreicht, dafs man in die Haupt - Dampfzuleitung eine Absperr - oder Drosselvorrichtung einsetzt und auf diese die beweglichen Luftsammlertheile in der zuvor beschriebenen Weise einwirken läfst.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :Vorrichtung zur Regelung der Wärmeabgabe und des Druckes bei Dampfheizungen, gekennzeichnet durch die Verbindung des Heizsystems mit Entlüftungsvorrichtungen, deren die Systemluft aufnehmende Theile bezw. Wände mit einem in seiner Spannung nach Bedarf veränderlichen Druckmedium umgeben sind, das seinerseits wiederum von einem gegen die Einwirkung des atmosphärischen Druckes unempfindlichen Umhüllungskörper eingeschlossen ist, zum Zwecke, die Wirkung der Heizung vollständig unabhängig sowohl von den atmosphärischen Druckschwankuhgen, als auch von dem atmosphärischen Drucke an sich zu machen und damit die Verwendung jeder beliebigen Spannung zum Betriebe der Heizung zu ermöglichen, ferner einen zwar beliebig einstellbaren, jedoch, wenn eingestellt, sich selbsttätig gleich hoch erhaltenden Druckunterschied zwischen Dampfund Condens- oder Luftleitung zu erzielen, sowie die Wärmeabgabe einer ganzen Gruppe von Heizkörpern von einem Punkt aus zu regeln.Bei den unter i. geschützten Vorrichtungen die Einwirkung der beweglichen Theile (Kolben, Böden, Glocken u. s. w.) auf die Dampfentwickelung im Kessel oder den zuströmenden Heizdampf, darin bestehend, dafs dieselben mit geeigneten Vorrichtungen verbunden werden, welche die Zuführung der Verbrennungsluft oder den Zug im Schornstein regeln, die Rostfläche in ihrer Gröfse verändern oder die Dampfzuströmung unmittelbar regeln, zum Zwecke, bei der Ein- oder Ausschaltung von Heizkörpern die Dampfentwickelung im Kessel oder die Menge oder den Druck des zuströmenden Dampfes nach dem Dampfverbrauch zu regeln.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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