DE890836C - Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und ApparateInfo
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- DE890836C DE890836C DES24365A DES0024365A DE890836C DE 890836 C DE890836 C DE 890836C DE S24365 A DES24365 A DE S24365A DE S0024365 A DES0024365 A DE S0024365A DE 890836 C DE890836 C DE 890836C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
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- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung der Wicklung von z. B. Kurzschlußläufern für elektrische Wechselstrom- bzw. Drehstrommotoren zu erleichtern und zu verbessern. Die Herstellung solcher Wicklungen aus Kupfer durch Gießen macht wegen der hohen Gießtemperaturen von Kupfer Schwierigkeiten. Man ist daher dazu übergegangen"die Wicklungen aus Aluminium oder Aluminiumlegierung im Druckgußverfahren anzufertigen. Das bringt aber den durch die geringere Leitfähigkeit von Leichtmetall gegenüber Kupfer bedingten Nachteil mit sich, daß die Wicklung und damit die ganze Maschine größer bemessen werden muß. Außerdem ist es schwierig, die Wicklung vollkommen lunkerfrei auszuführen. Alle diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung vermieden, die auch die Verwendung eines Sin.termaterials hoher Leitfähigkeit, z. B. Kupfer, für die Herstellung der Kurzschlußläuferwicklung gestattet und es .dadurch ermöglicht, bei gleichen Abmessungendie Leistungen der Masc'.hinen .gegenüber der bisherigen Ausführung mit Wicklungen aus Leichtmetall zu erhöhen oder bei ,gleichbleibender Leistung die Maschinenabmessungen zu verringern und damit das Gewichtsverhältnis kW/kg zu verbessern. Außerdem wird das Verfahren gegenüber dem bisher üblichen wesentlich einfacher und billiger.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Kurzschlußwicklung aus Pulver aus elektrisch leitenden Stoffen, z. B. Metallpulver, im Sinterverfahren hergestellt wird. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird z. B. Kupfer in feinkörniger Form in die Nuten des vorher in beliebiger Weise fertiggestellten Läuferkörpers eingebracht und darin, beispielsweise durch Rütteln, Pressen oder Stampfen, verdichtet und gesintert. Dabei können die äußeren Kurzschlußringe gleichzeitig in gleicher Weise mit hergestellt werden, oder man kann auch vorher, beispielsweise im Druckgußverfahren hergestellte Kurzschlußringe in die Form einlegen und mit den im Sinterverfahren herzustellenden Stäben des Käfigs vereinigen. Man kann aber auch umgekehrt z. B. gezogene Kupferstäbe.in ,die Nuten des Läuferlkörp.ers einziehen und dann im Sinterverfahren mit Kurzschlußringen, die auch mit Lüfterflügeln ausgerüstet werden können, vereinigen.
- Die Erfindung bringt gleichzeitig als hauptsächlichen Vorteil die Möglichkeit mit sich, die Leitfähigkeit der Wicklung in weiten Grenzen bei gleichen Abmessungen verändern zu können.. Das kann beispielsweise durch verschiedene Dichte, die sich mit den Methoden .der Pulvermetallurgie leicht erzielen läßt, erreicht werden. Man kann andererseits die: Leitfähigkeit der Wicklung auch dadurch beeinflussen, daß für die Herstellung ein Gemisch von z. B. Kupferpulver und z. B. Metallpulvern anderer Leitfähigkeit verwendet wird. Durch die Dichte und das Mischungsverhältnis der verwendeten Pulver ist eine weitgehende Beeinflussung der Leitfähigkeit möglich. Eine weitere Möglichkeit ,der Beeinflussung der Leitfähigkeit besteht darin, daß die z. B. aus Kupferpulver -hergestellte Wicklung mit einem Metall mit niedrigerem Schmelzpunkt in bekannter Weise getränkt wird, was zugleich mit :der Sinterung oder auch nachher erfolgen kann.
- Durch diese Möglichkeit der Beeinflussung der Leitfähigkeit der Wicklung ergibt sich der Vorteil, daß einheitlich hergestellte Läuferkörper mit gleichen Abmessungen für Maschinen verschiedener Leistung und Charakteristik Verwendung finden können.
- Die Erfindung ist aber nicht auf die Herstellung der Wicklungen von elektrischen Maschinen beschränkt; sie kann sinngemäß in gleicher Weise auch für die Anfertigung von Kurzschlußleitungen bei anderen Maschinen und Apparaten Anwendung finden, beispielsweise können in sinngemäß gleicher Weise die Kurzschfüßwicklungen in :den Polen von Enphasenmotoren oder die Anlauf- bzw. Dämpferkäfige von Synchronmotoren'hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate, dadurch gekennzeichnet, .daß die Wicklung aus Pulvern elektrisch leitender Stoffe im Sinterverfahren hergestellt wird. a. Verfahren nach Anspruch i zur Herstellung der Läuferwicklung von Kurzschlußläufermotoren, :dadurch gekennzeichnet, daß die Käfigstäbe mit den Kurzschlußringen gemeinsam im Sinterverfahren hergestellt werden. 3. Verfahren nach Anspruch i zur Herstellung der Läuferwicklung von Kurzschlußläufermotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußringe vorher, beispielsweise durch Gießen oder Pressen hergestellt und mit den im S:interverfahren erzeugten Läuferstäben vereinigt werden. q.. Verfahren nach Anspruch i zur Herstellung der Läuferwicklung von Kurzschlußläufermotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferstäbe, beispielsweise .durch Gießen, Pressen oder Walzen, hergestellt und mit den im Sinterverfahren erzeugten Kurzschlußringen vereinigt werden. -5. Verfahren mach Anspruch i, gekennzeichnet :durch die Verwendung eines Gemisches von Pulvern mit verschiedenen elektrischen Leitfähigkeiten. 6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die aus Pulver im Sinterverfahren hergestellte Wicklung metallisch getränkt wird. 7. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für Motoren verschiedener Leistung und Charakteristik Wicklungen ;gleicher Abmessung, jedoch mit verschiedener Leitfähigkeit, 'hergestellt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24365A DE890836C (de) | 1951-08-10 | 1951-08-10 | Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES24365A DE890836C (de) | 1951-08-10 | 1951-08-10 | Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890836C true DE890836C (de) | 1953-09-21 |
Family
ID=7477828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24365A Expired DE890836C (de) | 1951-08-10 | 1951-08-10 | Verfahren zur Herstellung von Wicklungen elektrischer Maschinen und Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890836C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018534B (de) * | 1954-11-30 | 1957-10-31 | Siemens Ag | Schaltdrossel |
| DE1255793B (de) * | 1963-09-28 | 1967-12-07 | Siemens Ag | Kaefigwicklung fuer Kurzschlusslaeufer |
| DE1257271B (de) * | 1963-09-28 | 1967-12-28 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung einer Kaefigwicklung fuer Kurzschlusslaeufer |
-
1951
- 1951-08-10 DE DES24365A patent/DE890836C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1018534B (de) * | 1954-11-30 | 1957-10-31 | Siemens Ag | Schaltdrossel |
| DE1255793B (de) * | 1963-09-28 | 1967-12-07 | Siemens Ag | Kaefigwicklung fuer Kurzschlusslaeufer |
| DE1257271B (de) * | 1963-09-28 | 1967-12-28 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung einer Kaefigwicklung fuer Kurzschlusslaeufer |
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