DE8808726U1 - Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen - Google Patents
Kurbelgetriebe für KolbenmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B9/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
- F01B9/02—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with crankshaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Siegfried Witt· *? '«' &iacgr;": "&Lgr;'&bgr;&bgr;'&bgr;&Bgr;*
Kurbelgetriebe für Eolbenmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Kurbelgetriebe für Kolbemaascliinen, besonders für Brennkraftmaschinen,
deren Zylinder in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind.
Bei derartigen Brennkraftmaschinen ist ein Kurbelgetriebe
erforderlich., um die geradlienig oszillierende
Bewegung der Kolben in den Zylinderlaufbannen in rotierende Bewegung einer Welle
umzuwandeln.
Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernis eine Kurbelwelle zu verwenden, an deren Kurbelzapfen
die einzelnen Kolben mittels Pleuelstangen gekoppelt sind.
Bei der Gestaltung der Kurbelwelle macht die vorgegebene Anzahl der Zylinder mit Kolben naturgemäß
diö gleiche Anzahl von Kröpfungen (=» Kurbelzapfen) erforderlich. Da bei Umformung von Bewegung im
Kurbelgetriebe zwangsläufig auch Kraft übertragen
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wird« wirken an allen Kurbelzapfen pulsierende
Teilkräfte, die über die Kurbelwangen als Teildrehmomente von der Kurbelwelle^ an die Verbraucherseite
abgegeben werden* Dabei führt der Weg des pulsierenden Kraftflusses durch vielteüige Formungen
des mäanderartigen Gebildes. Es entstehen gleichzeitig Beanspruchungen auf SiegüBg, Drehung
und Schub. Sie zusammengesetzten Beanspruchungen belasten den Werkstoff erheblich, vorallem bei den
Übergängen von den Kurbelwangen zu Haupt- und Kurbelzapfen. Zudem i3t ein derart verwickeltes
Maschinenteil wie die Kurbelwelle schon an sich in besonderem Maße eigenschiringungsempfindlich.
Zusätzliche Schwingungsbelasjtung bringen noch die
gekoppelten oszillierenden Maschinenteile. Dem Schttingungsproblea wird durch Gegengewichte und
leistungsverzehrende Schwingungsdämpfer, gegebennenfalls manchmal durch Ausgleichswellen begegnet.
Wenn auch durch geeignete Formgebung gefährliche Spannungsspitzen abgebaut werden können, so ist
doch In allen Bereichen der Kurbelwelle reichliche Dimensiöniefüng angebracht* Somit ist die Kurbeiwelle
offensichtlich das gewichtigste von den bewegten Teilen der Brennkraftmaschine♦ Aber auch
die Fertigung der Kurbelwelle bedingt erheblichen technischen Aufwand; sei es daß sie im Gesenk
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geschmiedet, im Sonderverfahren gegossen öder im
Schrumpf verfahr en aus einzelteilen zusammengesetzt
*ird. Stets ist überdies notwendig j die Oberflächen
von Kurbel- und Hauptzapfen zu härten, zu schleifen und zu polieren, um den hohen Anforderungen auf
Verschleißfestigkeit, Schwingungsfestigkeit und Genauigkeit zu gsaügsn. Als weiterer Nachteil der
Kurbelwelle ist anzusehen, daß bei herkömmlichen Ausführungen keine Wälzlager verwendet werden
können. Insgesamt muß gesagt werden, daß die Kurbelwelle nur mit technisch hohem Aufwand gefertigt
werden kann, daß die festigkeitsmäßig
bedingte reichliche Verwendung von Werkstoff dem Bestreben nach Leichtbau entgegensteht und daß
schließlich die Lagerung nur mit Gleitlagern möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beim Kurbelgetriebe das Gewicht zu vermindern, die
Herstellung au vereinfachen, das Schwingungsverhalten zu verbessern und die Verwendung von
Wälzlagern zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Kolben nicht mit einer gemeinsamen Kurbelwelle sondern mit Einzelkurbeltrieben gekoppelt sind,
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wobei die Kurbelzapfen in koaxial stehenden Zahnradpaaren
beidendig eingespannt sind, und daß die Zahnradpaare
in Ritzel greifen, die auf einer gemeinsamen Abtriebswelle festsitzen« Eine weitere Lösung der
Aufgabe besteht darin, daß anstelle der Zähnradtriebe auch Ketten- oder Zahnriementriebe verwendet werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen vorallem darin, daßanstatt der bekannt komplizierten,
echwergewichtigen, aufwendig herzustellenden und echwingungsproblematischen Kurbelwelle hier die
einzelnen Kurbeltriebe leichtgewichtig ausgelegt
werden können. Dank der tangentialen Leistungsableitung unmittelbar von jedem der Kurbelräder
fallen nämlich bei Kurbelzapfen und Kurbelradachsen die Drehbeanspruchungen fort. Und wegen der kurzen
Bauweise der einzelnen Kurbeltriebe werden die Biegungsmomente klein gehalten. Ebenso dürften
nennenswerte Schwingungsstörungen nicht zu erwarten sein. Offensichtlich werden die beidendig eingespannten
Kurbelzapfen kaum stärker belastet als die Kolbenbolzen. Wenn daraufhin die Kurbelzapfen
auf Querschaittsgr-öße der Kolbenbolzen "abgemagert"
werden können, besteht Aussicht auf Gewichtsabnahme von möglicherweise 80 Prozent gegenüber den Kurbelzapfen
einer entsprechenden Kurbelwelle.
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Eine derart aparsaiöe Auslegung der Kurbelzapfen
•ich zweifellos für den Leichtbau bei den Pleuelstaagsn
günstig auswirken« Weniger Gewicht an Pleuelstangen und
Kurbelzapfen erfordern natürlich wesentlich geringere
0, Gegengewichte als bei eine:? entsprechenden Kurbelwelle«
Ebenso wird sich bei den Kurbelrädern Gewicht einsparen
§ lassen, weil die Gestaltfestigkeit der Scheibenform
üben weitaus vorteilhafter ist als diejenige bei den herkömmlichen Kurbelwangen, die ja ohnehin hoch beansprucht
sind. Allerdings steht der erwartungsgemäßen Gewichtseinsparung ein GewichtsZuwachs durch die vorgelegte
Abtriebswelle mit ihren Ritzeln entgegen. Jedoch werden Maßnahmen wie biegungsst-eif &bgr; Hohlwelle
und/oder Drehzahlerhöhung durch geeignetes Übersetzungsverhältnis den Gewichtszuwachs in tragbaren Grenzen
halten, so daS insgesamt dennoch mit einer nennenswerten Gewichtsverminderung zu rechnen ist. übrigens
sind Fälle bekannt, in denen als Ausweg, um mit dem Scbwingungsproblem fertig zu werden,eine Ausgleichswalle
angewendet wird. Für solche Fälle braucht in der Kützlichskeitsbetrachtung der oben erwähnte Gewichtszuwachs dureh die Antriebswelle nicht in Rechnung
gestellt zu werden, weil davon ausgegangen werden darf, daß der Einsatz der erfindungsgemäßen Abtrieb3welle
mit Übernahme der Ausgleichsfunktion den Fortfall ■*·
Ausgleichswelle bewirkt und daß beide Wellen Vergleichs-
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weise etwa gleich, schwer sind. - Neben der Gewichtsersparnis
gestattet das erfindungsgemäße Kurbelgetriebe die Anwendung von Wälzlagern bei der Pleuelstangenlagerung
und der Lagerung der Kurbelräder.- Durch Fortfall der herkömmljenen Kurbelwelle entfallen
aufwendige Fertigungsabläufe. Es darf angenommen werden, daß bei Herstellung des erfindungsgemäßen
Kurbelgetriebes wegen im Grunde ei &pgr;fächer Gestalt
der Einzelteile sowohl bei Werkstoffeinsatz, Energieverbrauch,
und Arbeitszeitbedarf als auch vermutlich, bei Neueinrichtungen von Fertigungsanlagen verminderter
Aufwand arforderlich sein wird.
Ein Ausführungsbeiapiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin sind vier Kxirfceltriebe,
die untereinander axial nicht zusammenhängen, über Zahnräder mittels einer achsparallel vorgelegten
Abtriebsiwelle miteinander kraftschlüssig verbunden.
Das Kurbelgetriebe funktioniert wie folgt 5 Oszillierende Kolben (1) übertragen durch Koppelung
mittels Pleuelstangen (2) die Arbeit über Kurbelzapfen
(3) auf Zahnradpaare (A-). Diese greifen in Ritzel (5)» die auf der Abtriebswelle (6) festsitzen.
Auf diese Weise nimmt die Abtriebswelle (6) von den einzelnen Kurbeltrieben die Teildrohmomente auf und
gibt sie als GeSämtdrehmoment an den Verbraucher ab.
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Claims (2)
1. Kurtelgetriebe für Kolbenmaschinen, besonders für
Brennkraftmaschinen, deren Zylinder in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (1) nicht
mit einer gemeinsamen Kurbelwelle sondern mit Einzeli
kurbjltrieben gekoppelt sind, wobei die Kurbelzapfen
kurbjltrieben gekoppelt sind, wobei die Kurbelzapfen
(3) ia koarial stehenden Zahnradpaaren (4) beidendig
eingespannt sind,
und daß die Zahnradpaare (4) in Ritzel (5) greifen, die auf einer gemeinsamen Autrieböwelle (6)
festsitzen.
2. Kurbelgetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Zahnradtriebe
auch Ketten- oder Zahnriementriebe verwendet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808726U DE8808726U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808726U DE8808726U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808726U1 true DE8808726U1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6825746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808726U Expired DE8808726U1 (de) | 1988-07-07 | 1988-07-07 | Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808726U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19756477C1 (de) * | 1997-12-18 | 1999-03-18 | Joachim Schmidt | Hubkolbenmotor mit Getriebe |
-
1988
- 1988-07-07 DE DE8808726U patent/DE8808726U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19756477C1 (de) * | 1997-12-18 | 1999-03-18 | Joachim Schmidt | Hubkolbenmotor mit Getriebe |
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