DE8806934U1 - Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für Brennschneidmaschinen - Google Patents
Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für BrennschneidmaschinenInfo
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Description
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für Brennschneidmaschinen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Steuergeräte werden in Verbindung mit Brennschneidmaschinen
mit Brenngas und Sauerstoff beaufschlagt und sollen je nach der Schaltung von Magnetventilen und Einstol-
* &eegr; &Igr;&igr;&igr;&eegr;&sgr; ripr Drurkminrlprpr Hnrhrlriirk nrior Mi e>rl<=rrlriii-W für- Rronnnaa
und Heizsauerstoff zum Vorwärmen und Schneiden erzeugen
oder Druckstufen für Schneidsauerstoff zum Lochstechen und Schneiden bilden oder bei vollautomatischem Betrieb
eine Druckvorwahl für Brenngas, Heizsauerstoff und Schneid-
j5 sauerstoff ermöglichen. Die bekannten Steuergeräte sind
je nach den im einzelnen zu erfüllenden Funktionen mit Rohrleitungen aufgebaut, die individuell bemessen, gebogen,
miteinander verlötet und mit den Magnetventilen und dem Druckminderer verbunden sind. - Daraus ergibt sich
2Q eine sperrige Bauweise, die es in der Regel nicht gestattet,
dieses Steuergerät für Gase unmittelbar neben einem elektrischen Steuergerät, welches ebenfalls zur Bedienung
der Brennschneidmaschine erforderlich ist, anzuordnen. Infolge dessen ist die Bedienbarkeit des Steuergeräts zur
«&kgr; Druckregelung und Steuerung von Gasen erschwert. Hinzu
kommt ein beträchtlicher Herstellaufwand, insbesondere bei der Anpassung der beschriebenen Rohrleitungen. Erweiterungen
oder Änderungen des mit individuellen Rohrleitungen aufgebauten Steuergeräts lassen sich nicht ohne
2Q weiteres durchführen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen
und damit generell zur Steuerung automatischer mit Gas begc
triebener Prozesse, insbesondere aber für Brennschneid-
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maschinen, der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, daß das Steuergerät kompakt ist und einfach an die zu erfüllenden
Funktionen angepaßt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung des Steuergeräts mit einem massiven Steuerblock nach dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 gelöst.-Dieser Steuerblock dient nicht nur als vorbereiteter Träger für den Druckminderer und die
Magnetventile, sondern beinhaltet die vorbereiteten Gas-
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eines durchgehenden Ausgangskanals sowie von Verbindungs- \ kanälen, welche mit den Ventilsitzen in Verbindung stehen.
' Der Steuerblock, der vorzugsweise aus Metall, und zwar aus
Messing besteht, umfaßt damit in einer Ausführungsform
&iacgr; 15 bereits die Leitungszüge, in deren Verlauf je nach der • gewünschten Funktion Druckminderer und Magnetventile ein-
j geschaltet werden können. Es genügt daher für eine Vielzahl
; von Konfigurationen des Steuergeräts je nach dem ge-
&Iacgr; wünschten Anwendungsfall nur eine Grundausführung des
' 20 Steuerblocks. Es ist aber auch denkbar, die Leitungszüge
S in dem Steuerblock zu modifizieren. Die Kanäle, die in dem
&igr; Steuerblock insbesondere durch Bohren hergestellt sind,
können je nach den Erfordernissen durch Verschlußelemente
dicht verschlossen und so insbesondere nach außen abgedichtet werden, wenn die Kanäle nicht mit weiteren Elementen,
beispielsweise Manometern oder externen Leitungen oder aber, wie weiter unten erläutert, unmittelbar parallel angeordneten
weiteren Steuerblöcken zu verbinden sind. Weiterhin ist der Steuerblock so vorbereitet, daß er mit geringem
Montageaufwand die erforderlichen Magnetventile und Druckminderer aufnehmen kann. Damit ergibt der Steuerblock ein
sehr kompaktes Steuergerät, nicht nur wegen der in dem Steuerblock integrierten Leitungen, sondern auch, weil die
Magnetventile und Druckminderer kompakt an den Steuerblock anzusetzen sind, der selbst einen Teil dieser Ventile,
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nämlich die Ventilsitze, enthält, die bereits mit den Kanälen v^rtnnr^n sind.
Besonders raumsparend kann das Steuergerät nach Anspruch 2 dadurch ausgebildet werden, daß der Steuerblock im wesentlichen
quaderförmig ist, daß der Eingangskanal und der Ausgangskanal sich in zwei voneinander abgewandte Stirnseiten
des Steuerblocks erstrecken und an den Stirnseiten mit je einem Rohrgewinde versehen sind und daß die Ventilsitze
auf dszu rechtwinklig orientierten- vone&iacgr;&pgr;&bgr;&pgr;<3.&bgr;&tgr; ?-k>—
gewandten Seitenflächen des Steuerblocks liegen. Damit ist
trotz geringen Volumens des Steuerblocks eine zuverlässige Anbringung der Magnetventile und des Druckminderers ermöglicht,
der vorzugsweise auf einer Seite des Steuerblocks liegt und auf dieser Seite bequem erreichbar ist, während
die Magnetventile auf der zu dem Druckminderer abgewandten Seite des Steuerblocks liegen, da diese elektrisch von
anderer Stelle aus beaufschlagt werden können. Weil der Eingangskanal und der Ausgangskanal beidseitig des Steuerblocks
an dessen Stirnseiten münden, können nicht nur auf jeder der beiden Stirnseiten die äußeren Rohrleitungen
angeschlossen werden, die beispielsweise der, Eingangskanal mit einer Gasquelle verbinden und den Ausgangskanal mit
einer Düse einer Brennschneidmaschine verbinden. - Vielmehr können darüber hinaus nach Anspruch 12 in besonders vorteilhafter
Weise mehrere Steuerblöcke unmittelbar nebeneinander angeordnet und fest miteinander verbunden werden,
um baukastenähnij-wh ein größeres Steuergerät zu bilden.
Ein solches zusammengesetztes Steuergerät zeichnet sich durch eine besonders kompakte aber auch robuste Bauweise
aus. Die von den Stirnseiten des Steuerblocks her zugänglichen Rohrgewinde an dem Eingangskanal und Ausgangskanal
dienen zum Verbinden dieser Kanäle mit Rohrleitungen, während die Verbindung zu unmittelbar benachbarten ^ cier-
blocken ohne Inanspruchnahme der Rohrgewinde durch dichtes
Aufeinanderpressen der Stirnseiten vorzugsweise unter Zwiscb2nlage eines Dichtelements in Form eines O-Rings
nach Anspruch 9 erfolgt. Damit bildet der Eingangskanal und der Ausgangskanal jeweils einen durch mehrere Steuerblöcke
gerade durchgehenden Kanal.
Jeder Steuerblock kann nach Anspruch 3 vorteilhaft je eine Anschlußbohrung aufweisen, die rechtwinklig zu dem Eingangskanal bzw. Ausgangskanal verläuft und in diesen Kanal
mündet und sich bis zur Oberseite bzw. der Unterseite des Steuerblocks erstreckt. In ein Rohrgewinde an der Anschlußbohrung
kann auf der Oberseite bzw. der Unterseite des Steuerblocks ein Manometer so eingeschraubt werden,
daß dieses von der gleichen Seite abgelesen werden kann, auf welcher ein Druckminderer an dem Steuerblock bedient
werden kann. Das mit dem Steuerblock gebildete Steuergerät zeichnet sich damit durch eine sehr übersichtliche Bauweise
aus, die Fehlbedienungen weitgehend ausschließt. - Die nicht zum Anschluß eines Manometers benötigten Anschlußbohrungen
können an der Oberseite bzw. der Unterseite des Steuerblocks mit je einem Verschlußelement dicht verschlossen
werden. Wenn mehrere Anschlußbohrungen parallel zueinander in den Eingangskanal oder in den Ausgangskanal
geführt sind, kann zur Anbringung des Manometers bei der Montage ein Verbindungskanal, der den Anforderungen an
die Übersichtlichkeit und Kompaktheit des gesamten Steuergeräts am bester, genügt, ausgewählt werden.
Dadurch, daß die Verbindungskanäle und die Anschlußbohrungen
rechtwinklig zu dem Eingangskanal und dem Ausgangskanal in dem Steuerblock verlaufen, wird dessen
einfache Herstellung bei kompakter Bauweise gefördert.
Zum Erzielen der vorangehenden Vorteile dient auch die Bemessung des quaderförmigen Steuerblocks nach Anspruch
Danach sind die Seitenflächen groß genug, um die Ventil-
sitze der Magnetventile und des Druckminderers aufzunehmen,
während die Stirnseiten sowie die Oberseite und Unterseite möglichst kleinflächig sind.
Die Ventilsitze werden dabei im wesentlichen als zylindrische Ausnehmungen aus dem Steuerblock ausgeformt. Die
Ventilsitze stellen also Vertiefungen in dem Steuerblock dar, an dessen Seitenflächen die Magnetventile, die mit
den Ventilsitzen zusammenwirken, angeschraubt werden können oder das Druckmindererventil zur Anlage an den
zugehörigen Ventilsitz eingeschraubt werden kann. - Mit "Ventilsitz" ist hier also nicht nur die
Fläche gemeint, der gegenüber ein Ventil an einem Kern eines Magnetventils oder der Ventilkegel eines Druckminderers
zur Anlage gelangt, sondern auch die benachbarten Hohlräume, in welche das Ventil und die mit diesem
in Verbindung stehenden und zugeordneten Teile üblicherweise hineinragen.
Zu der kompakten Ausbildung des Steuerblocks gehört es,
daß ein Ventilsitz eines Magnetventils mit einem Ventilsitz des Druckminderers durch eine parallel zur Achsenrichtung
dieser Ventilsitze verlaufende Bohrung verbunden sind.
Insbesondere zum Zusammenfügen mehrerer Steuerblöcke dicht nebeneinander, um ein aus mehreren Steuerblöoken bestehendes
Steuergerät zu bilden, dient die Gestaltung nach Anspruch 9, daß aus den Stirnseiten des Steuerblocks
je eine Kontur, welche jeweils eine Öffnung des Eingangskanals bzw. Ausgangskanals zum Einsatz eines Dichtelements
umgibt, ausgeformt ist. Das Dichtelement kann insbesondere ein O-Ring sein. Die Kontur dient also dazu, in Verbindung
mit dem Dichtelement den dichten übergang von den Kanälen eines Steuerblocks in den benachbarten Steuerblock zu
gewährleisten, wenn die Steuerblöcke aufeinandergepreßt werden.
Zu dem baukastenartigen Zusammensetzen mehrerer Steuerblöcke nebeneinander dient die Ausbildung nach Anspruch
Danach wird durch die jeweils miteinander fluchtenden Durchgangsbohrungen der nebeneinander angeordneten Steuerblöck«?
eine Gewindestange gesteckt und verschraubt, so daß die Steuerblöcken an ihren zueinander gewandten Stirnseiten
fest zusammengepreßt werden. Damit werden die Steuerblöcke zu einer festen Einheit zusammengesetzt, durch welche der
Eingangskanal und der Ausgangskanal durchgehend verläuft.
Insgesamt beinhalten die Steuerblöcke sämtliche Kanäle und Durchgänge, die zur wahlweisen Verbindung des Eingangskanals
mit dem Ausgangskanal je nach der gewünschten Funktion erforderlich sind, und sie tragen darüber hinaus die Druckminderer
und Magnetventile sowie die Manometer zur Anzeige. Die Magnetventile können insbesondere in Befestigungsgewinden angeschraubt werden, die in dem Steuerblock benachbart
zi\ der zugeordneten Ventilsitzen eingearbeitet
sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung mit zehn Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Steuergeräts mit zwei Magnetventilen und einem Druckminderer, die an
einem Steuerblock angebracht sind, in einer schaubildlichen Ansicht von der Rückseite,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Steuergeräts im wesentlichen nach Fig. 1, in welcher die Anordnung
der Kanäle, der Magnetventile, des Druckminderers und die mögliche Position von Manometern dargestellt
sind,
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Fig. 3 in einem anderen Maßstab als in Fig. 1 eine Ansicht auf die Vorderseite des Steuerblocks bei entferntem
Druckminderer,
Fig. 4 eine Ansicht auf die Rückseite des Steuerblocks bei entfernten Magnetventilen,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Steuerblock durch die in Fig. 4 angedeutete Schnittebene A-A,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Steuerblock entlf *g der in
Fig. 4 markierten Schnittebene B-B,
Fig. 7 einen Schnitt durch den Steuerblock entlang der
Schnittebene D-D in Fig. 4,
Fig. 8 den unteren Teil der Rückansicht nach Fig. 4 größer dargestellt,
Fig. 9 einen Teilschnitt entlang der Schnittebene C-C in Fig. 4 ebenfalls größer dargestellt,
Fig. 10 einen Schnitt durch die Schnitteben2 E-E in Fig.
mit eingesetztem Druckminderer in größerer Darstellung und
Fig. 11 in einer Explosionszeichnung ein Magnetventil mit einem zugehörigen Ausschnitt aus dem Steuerblock
gemäß Fig. 9.
In Fig. 1 ist mit 1 ein quaderförmiger Steuerblock aus
Messing bezeichnet, der Seitenflächen 2, 3 aufweist - die
Seitenfläche 3 ist verdeckt -, eine Oberseite 4 sowie eine verdeckte Unterseite 5 und zwei Stirnseiten 7, 8, von
denen die Stirnseite 8 wiederum als dem Betrachter abge
wandt verdeckt ist. Auf der dem Betrachter in Fig, I zugewandten
rückwärtigen Seitenfläche 2 sind nebeneinander zwei Magnetventile 9, 10 angebracht und auf der vorderen Seitenfläche
ein manuell einstellbarer Druckminderer 11. Auf der Stirnseite 7 sind die mit Rohrgewinden versehenen Konturen
12, 13 an einem Ende eines Eingangskanals 14 sowie an einem Ende eines Ausgangskanals 15 erkennbar. Der Eingangskanal
und der Ausgangskanal verlaufen parallel zueinander durchgehend zwischen den beiden Stirnseiten 7 und 8, wie es
iü sich auch aus Fig. 3 ergibt, in weicher diese beiden Kanäle
mit unterbrochenen Linien angedeutet sind. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß die Ansichten in den Figuren 3-6
gegenüber der schaubildlichen Darstellung in Fig. 1 um 180° gedreht sind,* so daß sie auf dem Kopf stehend erscheinen.
Das Steuergerät, das im wesentlichen den Steuerblock umfaßt, hat eine beliebige Einbaulage, so daß die
Oberseite und die Unterseite willkürlich definiert sind.
Aus Fig. 1 sind ferner obere, mit Rohrgewinden versehene
Öffnungen von Anschlußbohrungen 16, 17 ersichtlich, die als Manometeranschlüsse dienen können und bei Nicht-Gebrauch
für diesen Zweck mit einem Verschlußelement verschlossen werden können. Entsprechende Manometeranschlüsse
sind an der Unterseite 5 vorgesehen. Die aus Fig. 1 ersichtlichen Anschlußbohrungen 16 und 17 sind in Fig. 4 mit
unterbrochenen Linien angedeutet; in Fig. 4 ist eine weitere Anschlußbohrung mit 18 bezeichnet, die in Fig. 1
auf der Unterseite 5 liegt und nicht dargestellt ist.
Aus Fig. 5 kann entnommen werden, wie sich in Verlängerung der Anschlußbohrung 18 ein Verbindungskanal 19 rechtwinklig
zu dem Eingangskanal 14 erstreckt, diesen schneidet, und nach unten in eine als Ventilsitz 20 bezeichnete Ausnehmung
mündet. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß die Verbindungskanäle nicht unbedingt wie der Verbindungskanai 19 lot-
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recht in Verlängerung jeweils einer Anschlußbohrung verlaufen müssen. Beispielsweise ist ein anderer Verbindungskanal 21 in den Figuren 3, 4 und - strichpunktiert - Fig.
rechtwinklig zu den Anschlußbohrungen 16 - 18 und dem Eingangskanal 14 sowie dem Ausgangskanal 15 angeordnet. Dieser
Verbindungskanal 21 verbindet direkt den einen Ventilsitz umgebenden Raum 22 des Druckminderers mit einem einen
Ventilsitz umgebenden Raum 23 des Magnetventils 9. Der Raum des Ventilsitzes 23 ist dazu mit einer Umfangsöffnung
&Lgr; OA i;orcahDn . -in V^e lr'h° der Ve rbiliCi — H^SkSHSl 21 IE1Il Hd0-**.
Eine entsprechende Umfangsöffnung 25 weist auch der Raum
des Ventilsitzes 20 des anderen Magnetventils 10 auf. In die letztgenannte Umfangsöffnung 25 mündet der Verbindungskanal 19.
Insbesondere aus den Figuren 8 und 9 geht hervor, daß zu den Räumen der Ventilsitze 23, 24 der Magnetventile zentrale
Sackbohrungen 26, 27 gehören, welche die Verbindungen mit dem Ausgangskanal 15 herstellen.
In Fig. 10 ist in einem Schnitt ein Druckminderer dargestellt, wie er in den Raum des Ventilsitzes 22 in dem Steuerblock
eingesetzt ist. Der Druckminderer umfaßt im wesentlichen einen Federdeckel 28, der in den Steuerblock 1 eingeschraubt
werden kann und in dem eine Deckelfeder 29 durch Betätigung eines Knebelstifts 30 vorgespannt werden kann.
Der Federdruck wirkt sich über einen Membranteller 31 auf eine Membrane 32 aus, die einen Druckraum begrenzt, der
bisher auch als Raum des Ventilsitzes 22 bezeichnet wurde.
Der Druck in diesem Druckraum wird durch einen Druckstift 33 und einen Ventilkegel 34 entgegen der Kraft einer Sitzfeder
35 eingeregelt. Der Ventilkegel gibt einen so großen Durchlaß zu dem Eingangskanal 14 frei, daß der Druck in
dem Druckraum die Membrane 32 im Gleichgewicht zu der auf den Membranteller ausgeübten Federkraft hält. Dieser
reduzierte Druck pflanzt sich gemäß den Figuren 3-8 durch den Vorbindungskanal 21 zu dem Raum des Ventilsitzes 23
des Magnetventils 9 fort.
Dieses Magnetventil ist in einer Explosionszeichnung ( zusammen mit dem Raum seines Sitzes 23 in Fig. 10 darge-
stellt. Es besteht im wesentlichen aus einer Spule 36, in
■ der ein Kern 37 gelagert ist, der durch eine Druckfeder 38
vorgespannt ist. An dem Kern ist eine Membrane 39 be- ; 10 festigt, die sich gegen den Ventilsitz abstützen kann.
Je nachdem, ob der Kern durch einen Strom in der Spule in diese hereingezogen wird oder nicht, wird ein Durchgang
zwischen der Sackbohrung 27 und dem äußeren Raum des Ventilsitzes 23 freigegeben oder aber im Ruhezustand durch
die Kraft der Druckfeder 38 und des anstehenden Druckes geschlossen.
Die Magnetventile der in Fig. 10 dargestellten Bauart können durch vier Schrauben an die Seitenfläche 2 unter Zwischenlage
eines O-Rings 39 - siehe Fig. 10 - geschraubt werden, un(3 zwar in die Gewindelöcher 40 - 47 - siehe Fig. 9.
Somit verläuft ein Weg des Gases, welches in den Eingangskanal 14 in Fig. 4 einströmt, gemäß den verstärkt gezeichneten
Linien über den Verbindungskanal 19, die Umfangsöffnung 25 und den Raum des Ventilsitzes 20 an dem
Magnetventil 10 zu dem Ausgangskanal 15. Ein weiterer Weg verläuft über den Druckminderer, den Verbindungskanal 21 ,
die Umfangsöffnung 24 des den Ventilsitz 23 umgebenden
Raums und die Sackbohrung 27 zu dem Ausgangskanal 15.
30
Die parallel zueinander laufenden Gaswege, die eine ODER-Verknüpfung
zwischen dem Eingangskanal 14 und dem Ausgangskanal 15 bilden, sind aus Fig. 2 klar ersichtlich. Hieraus
ergibt sich auch die Reihenschaltung des Druckminderers 11 zu dem Magnetventil 9 in anschaulicher Weise. Sämtliche
Verbindungswege und Kanäle sind in dem Steuerblock 1 untergebracht,
während die Magnetventile 9, 10 und der Druckminderer 11 abgesehen von den in den Steuerblock nineinreichenden
Elementen außerhalb dieses Blocks an diesem angebracht sind. Aus Fig. 2 ergeben sich weiterhin Anschlußmöglichkeiten
für Manometer 48, 49, wobei letzteres alternativ an die Anschlußbohrung 16 oder 17 angeschraubt
werden kann.
in MphrprR der beschriebenen Steuerblocke! mit den an diesen
angebrachten Magnetventilen und Druckminderer können
nebeneinander zu einem einheitlichen Steuergerät zusammengesetzt werden. Hierzu werden Gewindestangen durch die
Durchgangsbohrungen der nebeneinander angeordneten Steuerblocke gesteckt und an den äußeren Stirnseiten der Steuerblöcke
verschraubt, so daß letztere fest zusammengepreßt werden. Diese Durchgangsbohrungen sind in Fig. 1 mit
5 0 - 5 3 bezeichnet. Durch das Zusammenpressen der Stirnseiten benachbarter Steuerblöcke gegeneinander werden
unter Zwischenlage von O-Ringen als Dichtungselementen an den Konturen 12, 13 die benachbarten miteinander
fluchtenden Eingangskanäle und Ausgangskanä1e zu jeweils
einem durchgehenden Kanal dicht verbunden. Es können somit je nach Steuerungsaufgabe eine Vielzahl von Gaswegen
parallel zueinander zwischen dem konsolidierten Eingangskanal und dem konsolidierten Ausgangskanal vorgesehen
werden.
Claims (1)
- Schutzansprüche:1. Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für Brennschneidmaschinen, in dem ein Eingang gegebenenfalls über einen Druckminderer und/oder wenigstens ein Magnetventil mit einem Ausgang in Verbindung steht,dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät einen im wesentlichen massiven Steuerblock (1) aufweist, aus dem ein durchgehender Eiagangskanal (14) und ein im wesentlichen parallel zu diesem verlaufender, durchgehender Ausgangskanal (15) ausgeformt sind und daß der Eingangskanal (14) mit dem Ausgangskanal (15) über aus dem Steuerblock ausgeformte Verbindungskanäle (19, 21) und ebenfalls aus dem Steuerblock ausgeformte Ventilsitz-Räume (20, 22, 23) verbunden ist.2. Steuergerät n->.ch Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerblock (1) im wesentlichen quaderförmig ist, daß der Eingangskanal (14) und der Ausgangskanal (15) sich zwischen zwei voneinander abgewandten Stirnseiten (7, 8) des Steuerblocks (1) erstrecken und an den Stirnseiten mit je einem Rohrgewinde versehen sind und daß die Ventilsitzräume (20, 22, 23) auf dazu rechtwinklig orientierten, voneinander abgewandten Seitenflächen des Steuerblocks liegen.3. Steuergerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Anschlußbohrung (16, 17) sich von dem Eingangskanal (14) bzw. dem Ausgangskanal (15) zu der Oberseite (4) bzw. der Unterseite (5) des Steuerblocks erstreckt und dort ein Rohrgewinde aufweist, an welches ein Manometer anschließbar ist.fl* · · · 1I ]■·■ ·· ·»• » &lgr; ■·· ·· I11 1114. Steuergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußbohrung (16, 17) und die Verbindungskanäle (19, 21) rechtwinklig zu dem Eingangskanal (14) und dem Ausgangskanal (15) verlaufen.5. Steuergerät nach anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (2, 3) des Steuerblocks (1) größer als dessen Stirnseiten (7, 8) sowie die Ober- und Unterseite (4, 5) ist.6. Steuergerät nach einem der Ansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitz-Räume (20, 23) von Magnetventilen (9, 10) auf eine der beiden Seitenflächen (2) des Steuerblocks angeordnet sind und ein Ventilsitz-Raum (22) eines Druckminderers (11) auf der dazu abgewandten Seitenfläche (3).7. Steuergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsitz-Räume (2f, 22, 23) im wesentlichen als zylindrische gestufte Ausnehmungen aus dem Steuerblock (1) ausgeformt sind.8. Steuergerät nach Anspruch 6 und/oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Steuerblock (1) ein Ventilsitz-Raum (23) des Magnetventils (9) mit einem Ventilsitz-Raum (22) des Druckminderers (11) durch eine parallel zur Achsenrichtung dieser Ventilsitz-Räume verlaufenden Bohrung (Verbindungskanal 21) verbunden ist.9. "feuergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Stirnseiten (7, 8) des Steuerblocks (1) je eine Kontur (12, 13), welche jeweils eine Öffnung des Eingangskanals (14) bzw. Ausgangskanals (15) zum Einsatz eines Dichtelements umgibt, ausgeformt ist.IC. Steuergerät nach einem der Ansprüche 2-9,dadurch gekennzeichnet, 1Ü daß zu den Ventilsitz-käumen (2ö, 23) der Magnetventile benachbart Gewindelöcher (40 - 47) in dem Steuerblock zur Anbringung dor Magnetventile angeordnet sind.11. Steuergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerblo.ck II) aus Metall besteht.12. Steuergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerblock (1) wenigstens zwei Durchgangsbohrungen (50 - 53) parallel zu dem Eingangskanal (14) und Ausgangskanal (15) aufweist, durch die eine Gewindestange steckbar ist, welche mehrere nebeneinander angeordnete Steuerblöcke bei aneinanderliegenden Öffnungen der Eingangs- und Ausgangskanale (14, 15) formschlüssig und kraftschlüssig miteinander verbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806934U DE8806934U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für Brennschneidmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806934U DE8806934U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für Brennschneidmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806934U1 true DE8806934U1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=6824461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806934U Expired DE8806934U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Steuergerät zur Druckregelung und Steuerung von Gasen, insbesondere für Brennschneidmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806934U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-27 DE DE8806934U patent/DE8806934U1/de not_active Expired
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