DE8803503U1 - Justierbare Wellenverbindung - Google Patents

Justierbare Wellenverbindung

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DE8803503U1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/005Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive incorporating leaf springs, flexible parts of reduced thickness or the like acting as pivots
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/02Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like
    • F16D1/033Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like by clamping together two faces perpendicular to the axis of rotation, e.g. with bolted flanges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/12Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements allowing adjustment of the parts about the axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

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Justierbare Wellenverbindung
Die Erfindung betrifft eine justierbare Wellenverbindung mit einem drehfest mit einer ersten Welle verbindbaren Kupplungsteil und mit einem drehfest mit einer zweiten Welle verbindbaren Kupplungsteil, die zusammensteckbar und in unterschiedlichen Drehwinkelstellungen miteinander verbindbar sind.
Wellenverbindungen der eingangs genannten Art werden benötigt, wenn Über einen Stellantrieb ein Bauteil in eine bestimmte Drehwinkelstellung gebracht werden soll, beispielsweise eine Luftklappe in einer Heizungs- und Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges. Ober eine derartige justierbare Wellenverbindung werden dann insbesondere die Schließstellung und die geöffnete Stellung einer Luftklappe o.dgl. einer bestimmten Stellung des Antriebs zugeordnet. Dabei ist es notwendig, sowohl bei der Erstmontage als auch bei einer Reparatur Toleranzen und sonstige Ungenauigkeiten auszugleichen.
Es ist eine justierbare Wellenverbindung der eingangs genannten Art bekannt (DE-GM 86 27 710.3), bei welcher die beiden Kupplungsteile gegeneinander verspannt sind und aufgrund von Reibungskräften eine Drehmomentübertragung ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine justierbare Wellenverbindung der eingangs genannten Art zu schaffen, durch d^e es möglich ist, relativ hohe Drehmomente zu übertragen, ohne daß die Gefahr einer Verstellung gegeben ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß beide Kupplungsteile jeweils mit einem Flansch versehen sind, deren einander zugewandten Flächen mit formschlüssig ineinandergreifenden Profilierungen versehen sind.
Bei dieser Ausbildung werden die Profilierungen am Ende jeder Einstellung miteinander verrastet, so daß relativ hohe Drehmomente übertragen werden können, ohne daß die eingestellte Justierung verlorengeht. Derartige Wellenverbindungen eignen sich deshalb insbesondere bei der Verwendung von motorischen Stellantrieben.
Um eine möglichst feinfühlige Verstellung 2u ermöglichen, die nur stufenweise erfolgen kann, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die einander zugewandten Flächen der Flansche mit einer Verzahnung mit etwa radial verlaufenden Zähnen versehen sind. Je feiner die Zahnteilung dieser Verzahnung, die eine Art Hirth-Verzahnung dargestellt, bestimmt die Größen der Stufen, in welchen eine Justierung möglich ist. Je feiner die Teilung, um so kleiner sind die Stufen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die beiden Kupplungsteile in der Kupplungsstellung durch eine die Flansche zusammenhaltende Klammer gesichert sind. Dadurch wird auch dem Umstand Rechnung getragen, daß durch die Zahnflanken, die eine Neigung aufweisen, unter Umständen axiale Kräfte auftreten, die zu einem Auseinanderbewegen der beiden Kupplungsteile führen könnten.
In weiterer. Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Kupplungsteile als Spritzgußteile aus Kunststoff hergestellt sind. Derartige Spritzgußteile lassen sich mit geringem Aufwand jedoch mit sehr hoher Genauigkeit herstellen. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Klammer fiber ein Pilitischärnier an einen der Kupplungsteile angespritzt ist. Die Klammer ist somit unverlierbar mit einem der Kupplungsteile verbunden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausffihrungsform.
Fig. 1 zeigt einen Teilschnitt durch eine erfindungsgemäße
Wellenverbindung zwischen einem Stellmotor und einer
nur angedeuteten Welle,
Fig. 2 einen Schnitt durch den mit dem Stellmotor zu verbindenden Kupplungsteil und
Fig. 3 einen Teilschnitt durch den mit der Welle einer
Luftklappe o.dgl. verbindbaren Kupplungsteil.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Aus führung s form ist die Welle (10) eines Stellmotors (27) über die erfindungsgemäße Wellenverbindung (11, 13) mit einer nur strichpunktiert angedeuteten Welle (12) einer Klappe einer Klimaanlage oder einer Heizungsanlage eines Kraftfahrzeuges verbunden. Die Wellenverbindung enthält zwei Kupplungsteile (11, 13), die in Umfangsrichtung, d.h. in Richtung des zu übertragenden Drehmomentes, formschlüssig miteinander verbunden sind. Das Kupplungsteil (11) ist mit einer axialen Aussparung auf die profilierte Welle (10) des Stellmotors (27) aufgepreßt, so daß es mit diesem formschlüssig verbunden ist. Koaxial zu der Aussparung besitzt es einen hülsenförmigen Zentrierzapfen (18) , mit welchem es in einer Zentrieröffnung (19) des zweiten Kupplungsteils (13) eingesteckt ist. Die beiden Kupplungsteile (11, 13) werden somit fluchtend zueinander ausgerichtet.
Das Kupplungsteil (13), das ebenso wie das Kupplungsteil (11) als ein KunststoffspritzguBteil hergestellt ist, ist mit einem einteilig angespritzten Gelenk (23) mit einer Aufnahme (24) einteilig hergestellt, die zur Aufnahme der nur angedeuteten Welle einer Luftklappe o.dgl. dient. Das Gelenk besteht im wesentlichen aus zwei um 90° zueinander versetzt angeordneten Stegen, die eine Art Kardangelenk bilden.
Die beiden Kupplungsteile (11, 13} besitzen jeweils einen radial nach außen abstehenden Flesrecn (14, 15), die sich jeweils
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nur über einen Vsilbereldh des Umfange erstrecken, beiepielsweise einen Umfangsbereich von etwa 90*, An ihren einander zugewandten Flächen sind die Flansche (14, 15) in dem Bereich ihrer äußeren Enden mit radial gerichteten Zähnen (16, 1?) versehen, die in der Art einer Hirth-Verzahnung angeordnet sind. Die Zähne (16, 17) der beiden Kupplungselement© (11, 13) erlauben eine formschlüssige Verbindung, wobei aufgrund der Zahnteil*ng ein stufenweißes Verrasten in Stufen von etwa 3° möglich ist.
An das äußere Ende des Flansches (15) des Kupplungsteiles (13) ist über ein Filmscharnier (20) eine Klammer (22) angespritzt, die mit einer Rastnase (25) in eine Aussparung (26) des Flansches (14) des anderen Kupplungsteils (11) einrastet und somit die beiden Kupplungsteile (11, 13) gegeneinander verriegelt. Diese Klammer (22), die auch als Klipp bezeichnet werden kann, bewirkt eine axiale Sicherung, die die Kräfte in axialer Richtung aufnimmt, die von den leicht schrägstehenden Zahnflanken der Zähne (16, 17) aufgebracht werden. Die Klammer (22) ist mit einer angespritzten Grifflasche (21) versehen, so daß sie ohne Verwendung eines Werkzeuges gelöst werden kann.
Die erfindungsgemäße Wellenverbindung hat den Verteil, daß die Welle (12) relativ zu der Welle (10) des Stellmotors (2r ) in einfacher Weise eingestellt werden kann, ohne daß zusätzliche Elemente, wie Schrauben, Klemmfedern o.dgl., betätigt werden nüssen und ohne daß ein Werkzeug benötigt wird. Damit ist eine Klappenjustage auch bei beengten Platzverhältnissen ermöglicht, sowie eine sehr leichte Demontierbarkeit des Stellmotors, d.h. eitle leichte Demontage der Wellenverbindung, gegeben.

Claims (8)

  1. W S.L.ii E'lt'Ä-.· &'-.'ß..Ä ü S T E R
    PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
    D-7000 Stuttgart 1 Hospitalstraße 8 Tel.(0711) 291133/292857
    Anmelder;
    Süddeutsche Kühlerfabrik Julius Fr. Behr GmbH & Co. KG Mauserstraße 3
    7000 Stuttgart 30
    Stuttgart, G 8284 Da/Ei
    87-B-39
    den 14.03.1988
    Schutzansprflche
    1. Justierbare Hellenverbindung mit einem drehfest mit einer ersten Welle verbindbaren Kupplungsteil und mit einem drehfest mit einer zweiten Welle verbindbaren Kupplungsteil, die zusammensteckbar und in unterschiedlichen Drehwinkelstellungen miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kupplungsteile (11, 13) jeweils mit einem Flansch (14, 15) versehen sind, deren einander zugewandten Flächen mit formschlüssig ineinandergreifenden Profilierungen (16, 17) versehen sind.
  2. 2. Wellenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungsteil (11) mit einem Zentrierzapfen (18) und das andere Kupplungsteil (13) mit einer Zentrieröffnung (19) versehen sind.
  3. 3. Wellenverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Flächen der Flansche (14, 15) mit einer Verzahnung mit etwa radial verlaufenden Zähnen (16, 17) versehen sind.
  4. 4. Wellenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (14, 15) sich nur über
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    einen Teilbereich des Umfangs der Kupplungsteile (11, 13) erstrecken.
  5. 5. Wellenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungsteile (11, 13) in der Kupplungsstellung durch eine die Flansche zusammenhaltende Klammer (22) gesichert sind.
  6. 6. Wellenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da 1J die Kupplungsteile (11, 13) als Spritzgußteile aus Kunststoff hergestellt sind.
  7. 7. Wellenverbindung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (22) über ein Filmscharnier (20) an
    -, einen der Kupplungsteile (13) angespritzt ist.
  8. 8. Wellenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da- : durch gekennzeichnet,daß ein Kupplungsteil (13> über ein Gelenk S (23) mit einer Aufnahme (24) für eine Welle o.dgl. verbunden ist.
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8909012U1 (de) * 1989-07-25 1989-09-07 Behr Gmbh & Co, 70469 Stuttgart Einstellbares Verbindungselement zur Kopplung zweier synchron arbeitender Teile

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