DE860962C - Leistungsroehre - Google Patents

Leistungsroehre

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Publication number
DE860962C
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DE
Germany
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power
tube
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amplifier
tubes
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Expired
Application number
DES22358A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr Phil Jacobi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE860962C publication Critical patent/DE860962C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/22Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Leistungsröhre Es gibtVerstärker, bei denen dieEndstufe derart aufgebaut ist, daß die Vorriöhre eine relativ hohe Leistung aufzubringen hat oder sogar an der Ausgangsleistung mit beteiligt ist. D'ie erstgenannten Verhältnisse liegen z. B. bei Gegentakt-B-V'erstärkern vor, bei denen eine Treiberröhre vorgesehen ist, die eine gewisse Leistung aufzubringen hat. Dabei ist die Leistung der Steuerröhre wesentlich größer als sie bei anderen Schaltungen notwendig ist, bei denen lediglich eine verhältnismäßig geringe Steuerleistung für die Endstufe gefordert wird.
  • Wenn man die Endstufe in Gitterbasisschaltung betreibt, trägt die Vorröhre in gräßerem Umfang mit ihrer Leistung zur Ausgangsleistung der Endstufe bei. Gitterbasisschaltungen werden in vielen Fällen für Verstärker von sehr hohen Frequenzen mit Vorteil angewendet, wobei die Gitterelektrode die gemeinsame wechselstrommäßig, insbesondere hochfrequenzmäßig, auf Nullpotential liegende Basis darstellt, auf die sich der Eingangs- und der Ausgangskreis beziehen.
  • Der Eingangskreis liegt zwischen Gitter und Kathode, während der Ausgangskreis zwischen Gitter und Anode -geschaltet ist. D'er Elektronenwechselstrom, der im Innern der Röhre von der Kathode zur Anode fließt, nimmt im äußeren Kreis seinen Weg sowohl durch den Ausgangs- als auch den Eingangskreis. Bei Abstimmung der beiden Kreise auf die Betriebsfrequenz liegt dieser Strom in Phase mit der zwischen Gitter und Kathode liegenden Steuerwechselspannung. Die zwischen Kathode und Anode entstehende Wechselspannung ist um z8o Grad gegen den Strom verschoben. Da durch den Eingangskreis ein Wechselstrom mit der Amplitude i" gleichphasig mit der Steuerwechselspannung mit der Amplitude ukg fließt, erfolgt die eingangsseitige Aussteuerung nicht leistungslos, sondern erfordert eine Steuerleistung folgender Grüße NSt -r ia # uk9.
  • Zu dieser Steuerleistung kommt an sich noch die im Eingangskreis auftretende Verlustleistung sowie beim Auftreten von Gitterströmen eine elektronische Leistung hinzu, die aber bei den nachfolgenden Betrachtungen nicht näher berücksichtigt sind.
  • An den Ausgangskreis wird eine Hochfreqenzleistung von der Größe Na = -- i. .249a abgegeben, wobei uga die Amplitude der zwischen Gitter und Anode bestehenden Wechselspannung bedeutet. Da die beiden Teilspannungen uka und vkg eine Phasenverschiebung von i8o°' gegeneinander besitzen, ist 2iga = 2ika + 1ikg-Hieraus ergibt sich Na - 'r i« (uka "i ukg).
  • Wenn man die Ausgangsleistung mit der Steuerleistung vergleicht, so erkennt man hieraus, daß die zur eingangsseitigen Aussteuerung erforderliche Leistung auf der Ausgangsseite auftritt, d. h. einen Teil der Ausgangsleistung ausmacht.
  • Um einen möglichst großen Leistungsgewinn zu erzielen, hat man sich bisher bemüht, Röhren zu schaffen, bei denen die zur Aussteuerung des Elektronenstromes erforderliche Gitterwechselspannung ttkg möglichst klein ist. Dies bedingt Leistungsröhren mit möglichst großer Steilheit bei kleinem Durchgriff.
  • Die Erfindung geht einen anderen Weg, um mit einem Verstärker eine vorgeschriebene Ausgangsleistung zu erzielen. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer solchen oder ähnlichen Endstufe die Endröhre hinsichtlich ihres Durchgriffswertes so groß bemessen ist, daß die die Steuerleistung der Endröhre und einen entsprechend großenAusgangsleistungsanteil aufbringende Vorröhre etwa die gleiche Leistung wie die Endröhre besitzt oder nur ungefähr innerhalb einer Größenordnung in ihrer Leistung geringer ist.
  • Auf diese Weise ermöglicht die Erfindung, bei einem Verstärker mit vorgegebener Ausgangsleistung in der Endstufe eine Leistungsröhre zu verwenden, die sonst nicht oder nur knapp die erforderliche Leistung aufzubringen imstande ist. Während man in vielen rä11en sonst genötigt ist, eine andere Röhrentype mit entsprechend größerer Ausgangsleistung zu verwenden, gestattet die Erfindung den Einbau einer an sich um mindestensi/1ozu schwach bemessenen Endröhre. Der notwendige Ausgangsleistungsanteil wird der Vorröhre entnommen, die dann hinsichtlich ihrerLeistunggrößer bemessen wird, als dies sonst üblich ist. Mit besonderem Vorteil können für die Endstufe und die Vorstufe Leistungsröhren gleicher Type verwendet werden, was im Aufbau und der Schaltung eines Verstärkers besondere Vorteile bedeutet.
  • Bei Verwendung verschiedener Röhrentypen für Endstufe und Vorstufe ist es zweckmäßig, die in der Endstufe arbeitende Leistungsröhre mit einem höheren Diurchgriffswert zu versehen. Blei einem Kaskadenverstärker können die aufeinanderfolgenden Röhrenstufen so dimensioniert werden, daß in den aufeinanderfolgenden Stufen die Röhren hinsichtlich ihres Durchgriffs jeweils mit einem größeren Durchgriffswert gestaffelt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In derEndstufe einesVerstärkers, vorzugsweise für sehr hohe Frequenzen, arbeitende Leistungsröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Schaltung mit wesentlicher Beteiligung der Vorröhre an der Ausgangsleistung, insbesondere in einer Gitterbasisschaltung, arbeitende Endröhre hinsichtlich ihres Durchgriffswertes so groß bemessen ist, daß die die Steuerleistung der Endrohre und einen entsprechend großen Ausgangsleistungsanteil aufbringende Vorröhre etwa die gleiche Leistung wie die Endröhre besitzt oder in ihrer Leistung nur ungefähr innerhalb einer Größenordnung geringer ist.
  2. 2. Leistungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei v orgegebener Ausgangsleistung die Leistung derselben um wenigstens 1/1o geringer als die Ausgangsleistung des Verstärkers bemessen ist.
  3. 3. Leistungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie von der gleichen Type der V örröhre ist. q.. Leistungsrähre nach Anspruch i bis 2., dadurch gekennzeichnet, daß sie einen höheren Durchgriffswert besitzt als die Vorrchre. ö. Leistungsröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren aufeinanderfolgenden Vorröhren eines Kaskadenverstärkers der Durchgriffswert von Röhre zu Röhre größer gestaltet ist.
DES22358A 1951-03-16 1951-03-16 Leistungsroehre Expired DE860962C (de)

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