DE823951C - Verfahren zur Bestimmung des Haerteverhaltens, des Verzuges und der Masshaltigkeit von Staehlen - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung des Haerteverhaltens, des Verzuges und der Masshaltigkeit von Staehlen

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DE823951C
DE823951C DEG3062A DEG0003062A DE823951C DE 823951 C DE823951 C DE 823951C DE G3062 A DEG3062 A DE G3062A DE G0003062 A DEG0003062 A DE G0003062A DE 823951 C DE823951 C DE 823951C
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DE
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warpage
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determining
steel
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DEG3062A
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English (en)
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Dipl-Ing Aug Dammer
Dr-Ing Erich Theis
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Gussstahlwerk Witten AG
Original Assignee
Gussstahlwerk Witten AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/06Surface hardening
    • C21D1/09Surface hardening by direct application of electrical or wave energy; by particle radiation
    • C21D1/10Surface hardening by direct application of electrical or wave energy; by particle radiation by electric induction
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02P10/25Process efficiency

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Description

  • Verfahren zur Bestimmung des Härteverhaltens, des Verzuges und der Maßhaltigkeit von Stählen Das Härteverhalten einer Schmelze ist von besonderer Bedeutung für die Warmbehandlung beim Härten bzw. Vergüten. Für viele Verwendungszwecke ist es daher notwendig, das Härteverhalten vor der Verarbeitung des Materials zu ermitteln. Insbesondere trifft dieses für hochvergütbare Bauteile und Werkzeuge zu und insbesondere dann, wenn leicht legierte Stähle als Austausch für Cr-, Cr-Va-, Cr-Mo-, Cr-Ni- usw. Werkstoffe eingesetzt werden.
  • Zur Gewährleistung eines gleichmäßigen Endproduktes sind deshalb seitens der Werkstoffverbraucher bestimmte Vorschriften für die Prüfung der laufend benötigten Produkte ausgearbeitet worden. Dieserhalb wird u. a. auf die Liefervorschriften der Fa. Opel verwiesen. Darüber hinaus wurden für Lieferungen an die Luftfahrti»dti,trie die Prüfbedingungen durch den RDLI (Reichs-' verband der Luftfahrtindustrie) geschaffen.
  • Die für die einzelnen Werkstoffe entsprechend ihrer Verwendung erforderlichen Bestimmungen werden an Proben, die in etwa dem Endeinbauquerschnitt entsprechen, oder auch an Knüppelscheiben, die warmbehandelt und gebrochen werden, durch-, geführt. Auf Grund des Bruchaussehens, der Ein-hartung, der Oberflächen- bzw. Kernhärte erfolgt die Freigabe bzw. Zuteilung des Rollmaterials für die einzelnen Verwendungsgebiete.
  • Neben den Prüfvorschriften für I?inltä rtung, Härteaunahtne und Festigkeitswerte wird für besondere Fälle auch noch die Forcierung erholen, (las Material nach bestimmten Kor»größengruppen zu liefern. 1»sbesondere gilt dieses für Zahnräderwerk«to@fte. .\ngeblich coll hiervon die liearbeitbarkeit als auch der Verzug abhängen, Faktoren, die z. B. den ruhigen Lauf eines hochbeanspruchten Getriebes beeinflussen. Die Bestimmung der Korngröße ist aber sowohl umständlich als auch der Grund der verschiedensten Vorschriften für die Vorbehandlung der Proben nicht einheitlich. Der Rückschluß von einer bestimmten Korngröße auf Bearbeitbarkeit, Verzug, Härteverhalten usw. ist aber als sehr zweifelhaft anzusprechen.
  • Um nun in einfacher und schneller Weise eine Eignungsprüfung durchführen, hierbei die Ungleichheiten bezüglich der Dauer der Erwärmung bei den verschiedensten Werkstück- bzw. Probeformen ausschalten und gleichzeitig das Verhalten betreffs Maßhaltigkeit und Verzug prüfen zu können, wird erfindungsgemäß folgendes Prüfverfahren vorgeschlagen: Es werden Proben verwendet, die in ihrem Querschnitt so gestaltet sind, daß sie zwar mit der endgültigen Form des Konstruktionsteiles nicht genau übereinstimmen, aber die unterschiedlichen Querschnittsverhältnisse des Konstruktionsteiles vereinfacht wiedergeben. Diese Proben werden zunächst zur Schaffung eines gleichmäßigen Ausgangszustandes normalisiert und anschließend induktiv gehärtet.
  • So können z. B. bei Stählen für Zahnräder Stäbe mit Kerben oder Wulsten als Proben verwendet werden.
  • Durch dieses Verfahren kann das praktische Verhalten bezüglich Verzug und Maßhaltigkeit, Einhärtung und Empfindlichkeit, Oberflächen- bzw. Rand- und Kernhärte schnell und leicht bestimmt werden. Es besteht dadurch die Möglichkeit, I. die für Werkzeugstähle beachtlichen Eigenschaften, wie Einhärtung und Empfindlichkeit, 2. bei Baustählen Oberflächen- sowie Kernhärte zu ermitteln. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Bauteile mit teilweise harter Oberfläche verwendet werden, wie z. B. Zahnräder, Lager- bzw. Laufstellen bei Wellen u. dgl. Dabei wird durch Einstellung einer bestimmten Erwärmungstiefe eine Härtebahn erzielt, so daß sich Spannungsverhältnisse einstellen, die dem Einbauzustand entsprechen und Verzugsmessungen erm<igliclien.
  • Bei Anwendung der vorgeschlagenen Prüfungsmethode und Auswertung erübrigt sich somit die umständliche mikroskopische Bestimmung der Korngröße, deren Einfluß auf rinll<irtulig, Durch-Ilärtung, Verzug usw. für den praktischen Betrieb nicht eindeutig feststeht, dagegen werden die Werkstoffeigenschaften, die für die Bestimmung der Eignung des Material; maßgeiend sind, leicht und s s chnell bestimmt.

Claims (1)

  1. PATFNTANSI'IiI;CII: Verfahren zur Bestimmung des Härteverhaltens, des Verzuges und der Maßhaltigkeit von Stählen, dadurch gekennzeichnet, daß Probestücke, die der Einbau- bzw. Endverwendungsabmessung ähnlich sind, nach eileer normalisierenden Glühung induktiv oberflächengehärtet werden.
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