DE7911032U1 - Mittelspannungsschaltzelle - Google Patents

Mittelspannungsschaltzelle

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DE7911032U1
DE7911032U1 DE19797911032 DE7911032U DE7911032U1 DE 7911032 U1 DE7911032 U1 DE 7911032U1 DE 19797911032 DE19797911032 DE 19797911032 DE 7911032 U DE7911032 U DE 7911032U DE 7911032 U1 DE7911032 U1 DE 7911032U1
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cell
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FRITZ DRIESCHER SPEZIALFABRIK fur ELEKTRIZITAETSWERKSBEDARF 5144 WEGBERG
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FRITZ DRIESCHER SPEZIALFABRIK fur ELEKTRIZITAETSWERKSBEDARF 5144 WEGBERG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

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FRITZ DRIKSCHER, SPEZIALFABRIK FÜR ELEKTRIZITÄTSWERKSBEDARF INDUSTRIESTRASSE 2, 5144 WEGBERG
Wegberg, den 11.o4.1979
Mittelspannungsschaltzelle
Die Neuerung betrifft eine Mittelspannungsschaltzelle mit einem hermetisch gekapselten,isoliergasgefiillten Schaltzellengehäuse .
Gasisolierte Mittelspannungsschaltanlagen finden in steigendem Maße Verbreitung aufgrund ihrer wartungsfreien Konzeption.
Problematisch gestaltete sich bisher das Unterbringen von HH-Sicherungen (Hochspannungs-Hochleistungs-Sicherungen), die in vielen Fällen zur Absicherung der Transformatorabzv/eigleitung eingesetzt werden.
Werden die Sicherungen - wie bereits vorgeschlagen - in das hermetisch gekapselte Schaltzellengehäuse eingebaut, so ergibt sich der Nachteil, daß das Auswechsein durchgeschmolzener Sicherungen stets mit einem Ablassen und anschließendem zeitraubenden Neufüllen der Anlage mit Isoliergas (z.B. SFg) verbunden ist.
Der vorliegenden Neuerung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Mittelspannungsschaltzelle der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine Verwendung von HH-Sieherungen möglich ist, ohne den erwähnten Nachteil in Kauf nehmen zu müssen.
Diese Aufgabe wurde neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem Sck&ltzellengehäuse ein von außen zugänglicher, mit Sicherungsaufnahmekontakten bestückter Isolierblock zur Aufnahme von HH-Sicherungen gasdicht befestigt ist, in den mit den Sicherungskontakten verbundene Durchführungskontakte eingegossen sind, die isoliert und gasdicht in das Innere der Schaltzelle eingeführt und dort als Anschlußkontakte für weiterführende Leitungen ausgebildet sind.
Mit dem Isolierblock nach der Neuerung gestaltet sich der Anbau von HH-Sicherungen an hermetisch gekapselte Schaltzellen problemlos. Da sich die Sicherungen außerhalb der mit Isoliergas gefüllten Schaltzelle befinden, sind sie jederzeit zugänglich. Vorzugsweise wird der Isolierblock dreipolig ausgeführt.
Ein Ausführungsbeispiel sieht vor, daß der an der Schaltzelle befestigte Isolierblock als vorne offener Kasten ausgebildet ist und zwischen den Sicherungsaufnahmekontakten angeformte Trennwände aufweist.
Eine einfache und zeitsparende Montage ergibt sich dadurch, daß der Isolierblock schaltzellenseitig mit einem umlaufend angeformten Flansch mit eingeformten Befestigungslöchern zur gasdichten Befestigung am Schaltzellengehäuse ausgestattet ist.
Falls erforderlich, können elektrische Feldsteuerungselemente in den Isolierblock eingegossen werden.
Eine Vereinfachung bei der Befestigung innerhalb der Schaltzelle befindlicher Teile ergibt sich dadurch, daß der Isolierblock auf der im Schaltzellengehäuse liegenden Seite einen angeformten Stützpunkt besitzt, der mit Befestigungsmitteln versehen ist.
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Vorzugsweise wird der Isolierblock nach einei» weiteren Merkmal der Neuerung einstückig aus Gießharz hergestellt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der neuen Schaltzelle sind in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels enthalten. Zur Veranschaulichung dient eine Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 die Schaltzelle in Vorderansicht mit teilweise entfernter Frontkapselung
Fig. 2 die Seitenansicht der Schaltzelle teilweise im Schnitt nach Linie I-I in Fig. 1
An der Rückseite des im allgemeinen mit Schaltgeräten bestückten Schaltzellengehäuse 1 ist ein mit weiteren,hier nicht gezeichneten Schaltzellen verbundener Sammelschienenkasten 2 gasdicht befestigt. Das Schaltzellengehäuse 1 und der Sammelschienenkasten werden vorzugsweise aus Stahlblech hergestellt. Sie sind an einer gemeinsamen, mit einer Stütze 5 verbundenen Trageinrichtung 6 befestigt.
Unterhalb der Schaltzelle 1 befindet sich der mit der Umgebungsluft in Verbindung stehende Sieherungsraum, in den die anzuschließenden Leitungen 4 eingeführt sind. Der Sicherungsraum ist von einem an Schaltzelle 1 und Trageinrichtung 6 befestigten Blechgehäuse 7 umgeben, das an der Bedienungsfrontseite eine leicht lösbare Blende 8 und ein Sichtfenster 9 besitzt.
Um einen möglichst schmalen Sicherungsraum zu schaffen, sind die Seitenwände des Blechgehäuses 7 innen mit Isolierstoffplatten 14 verkleidet, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen.
An den mit Sicherungsaufnahmekontakten Io bestückten, im
Schnitt U-profilförmigen, dreiphasig ausgeführten Isolierblock 11 sind zwei äußere Seitenwände 13 und zwei zwischen
den Sicherungsaufnahmekontakten 1o befindliche Phasentrennwände 12 angeformt. Der Isolierblock wird vorzugsweise einstückig aus Gießharz hergestellt.
Zwecks gasdichter Befestigung des Isolierblocks 11 an der
Schaltzelle 1 ist an den Isolierblock ein umlaufender Flansch 15 angeformt, in den Befestigungslöcher 16 eingeformt sind. Es empfiehlt sich, zwischen Flansch 15 und Schaltzellenkapselung einen Dichtring einzulegen.
In den Isolierblock 11 sind Durchführungskontakte 17 gasdicht
eingegossen, die die Verbindung zwischen den Sicherungskontakten und in der Schaltzelle 1 befindlichen, weiterführenden Anschlußleitungen 18 herstellen.
Ferner ist an den Isolierblock ein Stützpunkt 19 für die Befestigung in der Schaltzelle 1 befindlicher Teile eingeformt.
Die EH-Sicherungen 2o ruhen einerseits in den oben im Isolierblock 11 angebrachten Sicherungsaufnahnekontakten 1o.
Die unteren Sicherungsanschlußkontakte 21 sind an Stützisolatoren angebracht, die an der Stütze 5 befestigt sind. Der Anschluß der Leitungen 4 erfolgt an den mit Anschlußlaschen 23 versehenen
Sicherungsaufnahmekontakten 21.
Aus Isolationsgründen sind zwischen den unteren Sicherungsaufnahmekontakten 21 aus Isolierstoff bestehende Phasentrennplatten angebracht.
Der Befestigungsflansch 15 des Isolierblockes 11 ist derart ausgebildet, daß er bei Nichtbedarf - je nach Funktion der Schaltzelle - gegen einen für den Anschluß von Kabelsteckern vorgesehenen Anschlußblock mit gleichen Flanschabmessungen austauschbar ist.
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Aus Berührungsgründen sind sämtliche von außen zugänglichen | Kapselungs-teile geerdet. '
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Claims (9)

S chutζ ansprüche
1. Mittelspannungsschaltzelle rait einen hermetisch gekapselten, isoliergasgefüllten Schaltzellengehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schaltzellengehäuse (1) ein von außen zugänglicher? mit Sicherungsaufnahmekontaktetj (1o) bestückter Isolierblock (11) zur Aufnahme von HH-Sicherungen (2o) gasdicht, jedoch lösbar befestigt ist, in den mit den Sicherungskontakten (2o) verbundene Durchführungskontakte (17) eingegossen sind; die isoliert und gasdicht in das Innere der Schaltzelle (1) eingeführt und dort als Anschlußkontakte für weiterführende Leitungen (18) ausgebildet sind.
2. Schaltzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Schaltzelle (1) befestigte Isolierblock (11) als vorne offener Kasten ausgebildet ist und zwischen den Sicherungsaufnahmekontakten (1o) angeformte Phasentrennwände (Λ·2) aufweist.
3. Schaltzelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierblock (11) schaltzellenseitig mit einem umlaufend angeformten Flansch (15) mit eingeformten Befestigungslöchern (16) zur gasdichten Befestigung am Schaltzellengehäuse (1) ausgestattet ist.
4. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische FeIdsteuerungselemente in den Isolierblock (11) eingegossen sind.
5. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierblock (11) auf der im Schaltzellengehäuse (1) liegenden Seite einen angeformten,mit Befestigungsmitteln versehenen Stützpunkt (14) zur Befestigung innerhalb der Schaltzelle (1) befindlicher Teile besitzt.
6. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierblock (11) einstückig ^.us Gießharz hergestellt isz.
7. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierblock (11) nur die oberen Sicherungsaufnahmekontakte (Ίο) enthält, während die unteren Sicherungsaufnahmekontakte (21) auf Stützisolatoren (22) befestigt sind, die auf einer mit der Schaltzelle (1) verbundenen Tragvorrichtung (5) ruhen.
8. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsraum luftisoliert und von einem mit der Schaitzelle (1) verbundenen Metallgehäuse (7) umgeben ist, in das ein frontseitiges Beobachtungsfenster (9) eingelassen ist.
9. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß das den SicherungsrauL· umgebende Metallgehäuse (7) auf den Innenseiten je nach Abstand zu spannungsführenden Teilen teilweise oder vollständig mit Isolierstoffplatten (14) ausgekleidet ist.
1o. Schaltzelle nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme von :1H-Sicherungen (2o) bestimmte Isolierblock (11) gegen einen Anschlußblock für Kabelstecker austauschbar ist.
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