DE768034C - Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung - Google Patents

Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung

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Publication number
DE768034C
DE768034C DEW98278D DEW0098278D DE768034C DE 768034 C DE768034 C DE 768034C DE W98278 D DEW98278 D DE W98278D DE W0098278 D DEW0098278 D DE W0098278D DE 768034 C DE768034 C DE 768034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine
compressor
combustion chamber
gas turbine
air
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Expired
Application number
DEW98278D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr-Ing Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE768034C publication Critical patent/DE768034C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/42Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the arrangement or form of the flame tubes or combustion chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • -Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere zum Antnieb von Luftfahrzeugen bestimmte Gasturbinernan@l!age-niit Gl@eichdiruckverbrennung, ddie im wesentlichen aus einem Luftverndichter, einem BmennTaum und der eigerntliohen Turbine besteht und bei der diesle Bestandteile unmittelbar hintereinander angeordnet sind. Diese Anordhung bringt es mit sich, diaß der Brennraum der Gasturbine, in denn während des Betriebes ständig hone Temperaturen herrschen, in nächster Nähe von wärmeempfindlichen Teilen .der Turbdnenanlage liegt. Die Erfindung bezweckt, eine solche Gasturbine so- auszubilden, daß diese wärmeempfindlichen Teile vor .der von dem Brennraum ausgehenden Wärmewirkung ge-,sehützt werden und hierbei die Verbindungen .des Luftverdirhters und der Tu@rbüne eine ihren erheblichen Festigkeitsbeianspruchun.gen gerecht werdende Gestalt und Anordnung er'ha.lten.
  • Es ist bereits bei Gasturbinen der erwähnten Bauart bekannt, zwischen einer ringförmigen Brennkammer und der leistungsübertragenden Verbindung von Turbine und Verdichter einen mit Luft angefüllten Raum anzuordnen, der einen kleinen, aber angesichts der erheblichen Wärmeeinwirkung des Verbrennungsvorganges unzureichenden Schutz für Turbinenteile. und zwar in erster Linie für die Laufräder der Turbine und des Verdichters und die sie verbindende Welle, bietet. Die diesen Raum anfüllende Luft unterliegt aber selbst einer erheblichen Temperaturerhöhung, da sie die aufgenommene Wärme nicht ableiten kann. Demgegenüber wird die hier vorliegende Aufgabe von der Erfindung in wirksamer Weise dadurch gelöst, daß der die leistungsübertragenden Verbindungen des Verdichters und der Turbine umgebende ringförmige Brennraum innerhalb der Verbindung der Leitvorrichtungen des als umlaufendes Gebläse ausgebildeten Verdichters und der Turbine liegt und diese letztere sowie jene leistungsübertragende Verbindung durch einen Luftstrom gegen die von dem Brennraum ausgehende Wärmeeinwirkung . geschützt sind.
  • Der mit der Erfindung erzielte Wärmeschutz ist also besonders wirksam bei einer solchen Gasturbinenbauart, deren Brennraum ringförmig ausgebildet ist und die leistungsübertragende Verbindung von Luftverdichter und Turbine vollständig umschließt sowie seinerseits innerhalb eines Gehäuses angeordnet ist, das die Leitvorrichtungen des als umlaufendes Gebläse ausgebildeten Verdichters und der Turbine miteinander verbindet. Bei diesem Aufbau der Gasturbine sind in der Hauptsache nur die erwähnten Verbindungen von Verdichter und Turbine gegen die Wärmeeinwirkung des Brennraumes zu schützen. Dies gelingt im vorliegenden Falle um so besser, als die luftdurchströmten Räume sich infolge des Aufbaues der Turbinenanlage unmittelbar an den Verdichter anschließen und daher die Luft ihre Kühliv irkungbei günstigen niedrigen Temperaturen ausüben kann. Außerdem ermöglicht es die Erfindung, den Verbindungen des Verdichters und der Turbine eine Gestalt zu geben, die auch ihre Festigkeit wesentlich steigert.
  • Die Erfindung ist im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, welches in der Zeichnung in einem A-xialschnitt durch eine Gasturbinenanlage mit Gleichdruckv erbrennung dargestellt ist.
  • Der Läufer des Verdichters i ist mit dem Läufer der Turbine 3 durch eine zur Leistungsübertragung dienende Welle :2 verbunden. Zwischen den Teilen i und 3 ist ein ringförmiger Brennraum 4 angeordnet, der die Welle 2 vollständig umschließt. Dem Brennraum .1 wird die von dem Verdichter i gelieferte Luft sowie der zu ihrer Verbrennung erforderliche Kraftstoff, letzterer durch Leitungen 5, zugeführt; die heißen Brenngase strömen aus dem Brennraum zu der Turbine 3 und versetzen deren Laufrad in Drehung. Die die Leitvorrichtungen 6 und 7 des Verdichters und der Turbine tragenden Teile S und g sind durch ein tonnenförmiges Gehäuse io miteinander verbunden, welches den Brennraum q. ringförmig umschließt. Zwischen dem Bremiraum .I und der Verbindungswelle 2 ist ein ringförmiger Raum i i angeordnet, der durch im wesentlichen kegelförmige Räume 12 und 13 mit der Austrittsöffnung der Luft aus dem Verdichter und der Eintrittsöffnung des Brenngasgemisches in die Turbine in Verdung steht. Ferner ist zwischen der Außenseite des ringförmigen Brennraumes q. und der Innenwand des Gehäuses io ein ebenfalls ringförmiger Raum 1.4 angeordnet, der gleichfalls mit dem Austritt der Luft aus dem Verdichter und dem Eintritt des Brenngasgemisches in die Turbine in Verbindung steht. Die beiden ringförmigen Räume i i und 14 werden somit von einem Teil der aus dem Verdichter i austretenden Luft durchströmt, die von hier aus den den Brennraum verlassenden Brenngasen vor ihrem Eintritt in die Turbine zugesetzt wird. Auf diese Weise entstehen in den ringförmigen Räumen i i und 1.4 während des Betriebes der Gasturbine Ströme von ständig aus dem Verdichter zu geführter kalter Frischluft, welche die vom Brennraum ausgehende Wärmeeinwirkung von den die Läufer und die Leitvorrichtungen des Verdichters und der Turbine verbindenden Teile 2 und io fernhalten. Durch entsprechende Bemessung der Ein- und Austrittsquerschnitte dieser beiden Luftströme läßt sich die Strömungsgeschwindigkeit der Kühlluft durch die Räume i i und 14 derart regeln, daß die günstigste Wärmeschutzwirkung der Welle :2 und des Gehäuses io erzielt wird. Die ringförmige Ausbildung des Brennraumes q. und seine unmittelbare Anordnung zwischen Verdichter und Turbine ermöglichen es, dem Gehäuse io ebenfalls eine Ringform zu geben, welche den Brennraum völlig umschließt, so daß das Gehäuse der Turbinenanlage gerade in seinem besonders beanspruchten Teil eine einfache und kräftige Gestalt erhält, die ihm eine erhöhte Festigkeit auch gegenüber den mechanischen Beanspruchungen verleiht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung, in deren Längsrichtung ein Luftverdichter, ein Brennraum und eine Turbine hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die leistungsübertragende Verbindung (2) des Verdichters (i) und der Turbine (3) umgebende ringförmige Brennraum (d) innerhalb der Verbindung der Leitvorrichtungen (ro) des als umlaufendes Gebläse ausgebildeten Verdichters und der Turbine liegt und diese letztere sowie jene leistungsübertragende Verbindung (2) durch einen Luftstrom gegen die von dem Brennraum ausgehende Wärmeeinwirkung geschützt sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. ro6 586; österreichische Patentschrift Nr. 57 682; französische Patentschrift Nr. 346 713; USA.-Patentschrift Nr. 1418 444.
DEW98278D 1936-03-05 1936-03-05 Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung Expired DE768034C (de)

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DE768034C true DE768034C (de) 1955-05-26

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE106586C (de) *
FR346713A (fr) * 1904-10-01 1905-02-07 Albert Anne D Arblet Turbine thermique à combustion à pression constante
AT57682B (de) * 1912-01-01 1913-02-10 Viktor Scharnagl Verbrennungsgasturbine.
US1418444A (en) * 1919-09-25 1922-06-06 Jr Lyman C Josephs Internal-combustion turbine

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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AT57682B (de) * 1912-01-01 1913-02-10 Viktor Scharnagl Verbrennungsgasturbine.
US1418444A (en) * 1919-09-25 1922-06-06 Jr Lyman C Josephs Internal-combustion turbine

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