DE7302734U - Warmedammendes Bauelement - Google Patents

Warmedammendes Bauelement

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DE7302734U
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trough
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thermal insulation
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Description

Nürnberg, den
Firma Roof-Εlement-Technik GmbH., Zug/Schweiz
Wärmedämmendes Bauelement
Der Preis eines Hauses ist durch den umbauteb Raum bestimmt. Der Bauherr kann es sich bei den hohen Baupreisen nicht mehr erlauben, großzügig mit sogenanntem Nebenraum, wie Keller und Boden, umzugehen, sondern er muß, soweit nicht dringender Bedarf für solche Nebenräume besteht, etwa als Speicherraum oder Trockenraum, danach trachten, den umbauten Raum bestens auszunutzen. Ein typisches Beispiel hierfür ist der sogenannte Hobby- Raum im Keller. Aber auch der Dachraum ist kostbar,und es fehlt nicht an Versuchen und Vorschlägen, auch ihn in einen wohnlicher Nutzraum umzuwandeln, indem man die Unterseite der Dachfläche bespannt oder verschalt, wobed) man gegebenenfalls bei der stark im Vordergrund stehenden rustikalen Richtung Dachsparren und Dachlatten frei läßt. Es sind das durchaus ernst zu nehmende Gestaltungsmöglichkeiten, die jedoch einen nicht unerheblichen zusätzlichen Kostenaufwand erfordern.
Neben der Ausnutzung des Raumes unterhalb des Daches spielt eine weitere Rolle die Klimatisierung dieses Raumes, um den
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all§emeinen Ausdruck zu gebrauchen. Man strebt eine Dachausbildung an, die bei hoher Außentemperatur und vor allem bei Sonneneinstrahlung die Temperatur des Dachraumes nicht zu hoch ansteigen und bei geringer Außentemperatur die Temperatur des Dachraumes nicht zu tief absinken läßt, so daß der Dachraum in etwa nur den Temperaturschwankungen eines normalen Wohnraumes unterliegt. Hierfür hat sich eine Dachausbildung besonders bewährt, die in der Fachwelt unter der Bezeichnung "Thermodach" bekanntgeworden ist. Dieses Dach besitzt als kennzeichnendes Merkmal aus formstabiler Folie gezogene Mulden mit Randstreifen, die sich auf die Dachlatten auflegen und in die eine wärmedämmende Einlage eingebracht ist, in der bevorzugten Ausführung in Form einer Platte eus hartgeschäumtem Kunststoff. Über diese wärmedämmenden Mulden werden dann die Eindecke leme*i te (Ziegel, Schieferplatten,Schindel u.dgl.) verlegt. Näheres ist aus der DT-OS 1 904 484 und der DT-OS 2 063 403 zu entnehmen.
Die Umbildung eines zunächst nur zweckbedingten Raumes in einen Wohnraum ist Aufgabe der Neuerung, die unter Verwendung des erörterten Thernodaches darin besteht, daß mindestens die dem Dachraum zugekehrte Unterfläche der Folienmulde mit einem Dekor versehen ist. '/JiIl man den erwähnten rustikalen Charakter dieses Raumes betonen, so eignet sich für das Dekor insbesondere eine Holzmaserung. Aber auch andere Dekors sind möglich und werden unter Umständen von den jungen Leuten unserer Zeit bevorzugt werden, Dekors in lebendigen Farben und Mustern. Die Aufbringung eines Dekors auf eine
Folie ist eine bekannte Technik. Das Dekor kann beispielsweise aufgedivckt werden. Es kann auch durch Aufkaschieren einer Folie hergestellt werden. Auch kann gegebenenfalls eine eingefärbte Folie durch Ziehen in einer profilierten Form
oder durch Kalandrieren mit einem Dekor versehen werden.
Es sei betont, daß es sich bei der Dekorfläche der Mulde nicht ausschließlich um die Erzielung einer ästhetischen Wirkung handelt. Vielmehr hat die Dekorfläche eine oauliche Bedeutung insofern, als durch sie der einfache Nutzraum in einen Wohnraum umgewandelt wird.
Die Neuerung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar in Fig.1 in einer Aufsicht auf ein
Dämmelement und in Fig.2 in einer Unteransicht der Mulde.
Eines der das Thermodach bildenden Dämmelemente ist in der Zeichnung im ganzer, mit 1 bezeichnet. Es bestehe aus einer Mulde 2 aus tiefgezogener Folie, an die abgewinkelte Randkanten 3 angeformt bind und in die eiine hartgeschäumte Kunststoffplatte 4 eingelegt 1st. Eine Mehrzahl solcher Dämmelemente werden in Firstrichtung nebeneinander mit den Randabwinkelungen 3 auf die Dachlatten aufgelegt. Da jeweils die untere Abwinkelung 3 die obere Abwinkelung 3 der in der
Fallinie tiefer liegenden Mulde 2 übergreift, bilden die
Mulde eine geschlossene Fläche. Der Muldenboden 5 (Fig.2)
ist dem Dachraum zugekehrt. Dieser Muldenboden 5 hat gemäß der Neuerung eine Dekorfläche, die in Fig.2 als Holzmase-
-A-
rung dargestellt ist. Es können verständlicherweise außer dem Muldenboden 5 auch andere Flächen der Mulde mit dem Dekor versehen sein. Man wird für die Anwendung der Neuerung dann, wenn Sparren und Dachlatten freibleiben, hierfür geglättete und gegebenenfalls gebeiztes Holzmaterial verwenden, jedoch ist das nicht unbedingt erforderlich. Auf jeden Fall ergeben die aneinanderstoßendeb Mulden 5 mit ihrem Dekor dem nüchternen Dachraum den Charakter eines zusätzlichen Wohnraumes.

Claims (2)

• # CtII t f f · « I ■ · * f I · I · ι ι ι ι ι I I -5-Schutzansprüche:
1. Wfirmedämmendes Bauelement zum Unterlegen unter die Dacheindeckelemente (Ziegel,Schieferplatten,Schindeifa u.dergl.) bestehend aus einer mit abgewinkelten Randstreifen versehenen Mulde aus formstabiler Folie zur Auflage auf die Dachlatten und in die Mulde eingelegter Wärmedämmplatte , dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der dem Dachraum zugekehrte Muldenboden (5) mit einem Dekor versehen ist.
2. Wärmedämmendes Bauelement nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß der Muldenboden (5) mit einem Holzmaserdekor versehen ist. /
DE7302734U Warmedammendes Bauelement Expired DE7302734U (de)

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DE7302734U true DE7302734U (de) 1973-05-17

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