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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sprachkodierer/-dekodierer
für hochqualitatives
Kodieren von Sprachsignalen mit (vor-)bestimmten Parametern sowie
entsprechende Sprachkodier-/-dekodierverfahren gemäß dem jeweiligen
Oberbegriff der Ansprüche
1, 5, 8 und 10.
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Als üblicher
steuerbarer Bitraten-Sprachkkodierer/-dekodierer ist im Stand der
Technik ein CDMA (Code Division Multiple Access = Code-Multiplex-Vielfachzugriff)-System wohl bekannt.
Dieses System ist beispielsweise in „Enhanced Variable Rate Coded
Speech Service Option 3 for Wideband Spread Spectrum Digital Systems", Standardization
Recommendation Specifications, TIA/EIA/IS-127, committee TR45.5
veröffentlicht
am 1.1.1997 durch Telecommunications Industry Association (Dokument
1) offenbart.
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Bei
diesem System wird von einer Tabelle, die im voraus aus Ergebnissen
einer Bitratenbestimmung auf der Basis eingegebener Signaleigenschaften
erzeugt wird, CELP (code excited linear prediction = Code-angeregte
lineare Prognose) eingestellt, und das eingegebene Signal wird auf
der Basis der Steuerparameter, die auf diese Weise eingestellt sind,
kodiert. Dieses System hat ebenfalls eine Funktion zum erzwungenen
Einstellen einer Bitrate auf der Basis eines externen Signals.
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Diese
Art Sprachkodierer/-dekodierer wird nunmehr unter Bezugnahme auf 11 kurz beschrieben. In
dem dargestellten Sprachkodierer/-dekodierer wird die Bitrate auf
der Basis eines externen Signals gesteuert.
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Der
dargestellte Sprachkodierer/-dekodierer umfaßt einen Sprachkodierer und
einen Sprachdekodierer. Der Sprachkodierer und der Sprachdekodierer
schließen
jeweils Kodierparametersteuerungen 51 und 55 ein.
In dem Sprachkodierer wird eine Bitrate an die Kodier parametersteuerung 51 gegeben.
Die Kodierparametersteuerung 51 wählt die Steuerparameter entsprechend
der gegebenen Bitrate unter Bezugnahme auf eine Tabelle (nicht gezeigt,
aber beispielsweise ein ROM (read only memory = Festwertspeicher)
mit Bitratenadressen) aus, in der eine Mehrzahl Steuerparameter
zum Steuern des Betriebs eines CELP-Kodierers 52 gespeichert
sind, und versorgt den CELP-Kodierer 52 mit den ausgewählten Steuerparametern.
Die Steuerparameter haben als Einheit von Erreger- oder Anregungssignalkodierung
beim CELP-Kodieren Subrahmenlänge und
eine Bitverteilung.
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Ein
eingegebenes Signal (d. h. ein eingegebenes Sprachsignal) wird einem
CELP-Kodierer 52 zugeführt. Der
CELP-Kodierer 52 berechnet lineare Prognosekoeffizienten,
die eine spektrale Hüllencharakteristik des
eingegebenen Signals darstellen, und zwar durch lineare Prognoseanalyse
derselben für
jeden vorbestimmten Rahmen. Der CELP-Kodierer 52 erzeugt
ebenfalls ein Erreger- oder Anregungssignal, indem ein linearer
Prognosesynthesefilter entsprechend der spektralen Umhüllungscharakteristik
angetrieben wird, und kodiert das Anregungssignal auf der Basis
der Bitverteilung. Das Anregungssignal wird für jeden einer Mehrzahl Subrahmen
kodiert, in die jeder Rahmen geteilt ist.
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Das
oben angegebene Erreger- oder Anregungssignal (Anm. d. Übers.: im
folgenden nur noch: Anregungssignal) wird von einer periodischen
Komponente gebildet, die den Teilungszeitraum des eingegebenen Signals,
ein Rückstands-
oder Restwertsignal und die Verstärkung dieser Komponenten darstellt.
Die periodische Komponente, die den Abstands- oder Teilungszeitraum des eingegebenen
Signals darstellt, wird als adaptiver Kodiervektor, der in einem
Codebuch, genannt adaptives Codebuch, gespeichert ist, ausgedrückt. Die Restwertkomponente
wird als Mehrimpulssignal ausgedrückt, das beispielsweise in
J.-P. Adoul et al. „Fast CELP
Coding Based on Algebraic Coders",
Proc. ICASSP, S. 1957–1960,
1987 (Dokument 2) offenbart ist. Das Anregungssignal wird durch
Bewertungs- oder Wichtungserteilung des adaptiven Kodiervektors
und des Mehrimpulssignals durch Verstärkungsdaten erzeugt, die in
einem Verstärkungscodebuch
gespeichert sind, und durch Zusammenzählen der Ergebnisse der Bewertungserteilung.
Ein reproduziertes Signal kann durch Treiben des linearen Prognosesynthesefilters
auf der Basis des Antriebssignals synthetisiert werden.
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Die
Auswahl des adaptiven Kodiervektors, des Mehrimpulssignals und der
Verstärkung
wird so gesteuert, daß Fehlleistung
als Ergebnis akustischen Bewertungs- bzw. Wichtungserteilens eines
Fehlersignals minimiert wird, das einen Fehler zwischen dem reprodu zierten
Signal und dem eingegebenen Signal darstellt. Der CELP-Kodierer 52 gibt
an einen Multiplexer 53 Indizes aus, die dem adaptiven
Kodiervektor, dem Mehrimpulssignal und der Verstärkung entsprechen, sowie einen
Index, der die linearen Prognosekoeffizienten darstellt.
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Der
Multiplexer 53 sorgt für
einen Bitstrom, den man durch Konvertieren der Indizes erhält, die
dem adaptiven Kodiervektor, dem Mehrimpulssignal, dem Verstärkungsindex
und linearen Prognosekoeffizienten für jeden Rahmen entsprechen.
Daten, die die Bitrate darstellen, werden in einer Bitstromkopfleiste
gespeichert.
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In
dem Sprachkodierer empfängt
ein Multiplexer 54 den Bitstrom, extrahiert Bitstromkopfzeilendaten, die
die Bitrate darstellen, und versorgt die Kodierparametersteuerung 55 mit
den extrahierten Bitratedaten. Sodann extrahiert der Multiplexer 54 die
dem adaptiven Kodiervektor, dem Mehrimpulssignal, der Verstärkung und
den linearen Prognosenkoeffizienten entsprechenden Indizes für jeden
Rahmen von dem Bitstrom und versorgt einen CELP-Dekodierer 56 mit
den extrahierten Daten.
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Die
Kodierparametersteuerung 55 führt einen Prozeß, der dem
in der Kodierparametersteuerung 51 ähnlich ist, aus, wählt dann
die Steuerparameter auf der Basis der zugeführten Bitratedaten aus und
versorgt den CELP-Dekodierer 56 mit den ausgewählten Steuerparametern.
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Der
CELP-Dekodierer 56 führt
einen Dekodierprozeß unter
Verwendung der Indizes aus, die den adaptiven Kodiervektor, dem
Mehrimpulssignal, der Verstärkung
und linearen Prognosekoeffizienten ebenso wie der Subrahmenlänge und
den Bitratendaten entsprechen. Das Anregungssignal erhält man durch
Bewertungserteilung an den adaptiven Kodiervektor und das Mehrimpulssignal
mit Verstärkungsdaten,
die in dem Verstärkungscodebuch
vorgehalten werden, und Zusammenzählen der Ergebnisse des Bewertungserteilens.
In dem CELP-Dekodierer 56 erhält man das reproduzierte Signal
durch Treiben des linearen Prognosesynthesefilters auf der Basis
des Anregungssignals.
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Wie
vorstehend gezeigt, wird in dem CELP-Kodiersystem die Bitrate durch
Steuern der Subrahmenlänge
als Einheit des Anregungssignalkodierens und der Bitverteilung gesteuert.
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Bei
dem Sprachkodierer/-dekodierer nach dem Stand der Technik ist jedoch
die Rahmenlänge
als Einheit des Kodierens fest. Deshalb ist es unmöglich, eine
Kodierverzögerung
zu steuern, die als die Zeit definiert ist von dem Augenblick an,
in dem ein erstes eingegebenes Signalmuster zugeführt wird,
bis zu dem Augenblick des Kodierbeginns.
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Zusätzlich ist
es bei dem Kodierer/Dekodierer nach dem Stand der Technik notwendig,
im voraus für Parameter
zu sorgen, die zum Erzeugen des Mehrimpulssignals erforderlich sind.
Deshalb kann das System seiner Funktion nur gerecht werden, wenn
eine vorbestimmte Bitrate gegeben ist.
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ABREU-SERNANDEZ
V ET AL: 'A variable
rate multipulse speech coder for CDMA cellular systems' WIRELESS PERSONAL
COMMUNICATIONS, 1995, KLUWER ACADEMIC PUBLISHERS, NETHERLANDS, Band
2, Nr. 3, Seiten 255–263
beschreibt einen Sprachkodierer variabler Rate mit einer variablen
Bitrate, wobei die Bitratenauswahl Netzwerk-gesteuert und Source-gesteuert
sein kann, und einer festen Rahmenlänge, sowie mit einer festen
Rahmenlänge
von 32 msec.
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TAUMI
S ET AL: 'LOW-DELAY
CELP WITH MULTI-PULSE VQ AND FAST SEARCH FOR GSM EFR'ICASSP'96: IEEE INTERNATIONAL
CONFERENCE ON ACOUSTICS, SPEECH, AND SIGNAL PROCESSING, ATLANTA,
GA, USA, Band 1, 7.–10.
Mai 1996, Seiten 562–565
beschreibt einen Sprachkodierer mit einer 10 msec-Rahmenlänge, wobei
ein neuartiges Mehrimpuls-Anregungssignal-Quantisierungsverfahren verwendet
wird, bei dem die Impulsamplituden Vektor-quantisiert sind.
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WO
97 15983 A beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung, die ein
Kodieren, die Manipulation und ein Dekodieren von Audiosignalen
unabhängig
von dem spezifischen Signalinhalt ermöglichen.
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EP 0 465 057 A1 beschreibt
ein verbessertes Digitalkommunikationssystem, das zur Verwendung
mit einem Breitbandsignal durch Modifizierung des Geräuschwichtungsfilters
verbessert ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Sprachkodierer/-dekodierer
bereitzustellen, der in der Lage ist, nicht nur die Kodierverzögerung,
sondern auch die Kodierverzögerung
und einen berechneten (Zeit-)Aufwand zu steuern.
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Dieses
Ziel wird mit der Kombination der Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1, 5,
8 bzw. 10 erreicht.
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Bei
der vorliegenden Erfindung umfaßt
der Sprachkodierer eine Kodierparametersteuerschaltung zum Erzeugen
von Steuerparametern, d. h. Rahmenlängen, Subrahmenlängen und
Bitverteilung, die für
das Kodieren nötig
sind, aus einer gegebenen Bitrate und Kodierverzögerungsdaten. Das eingegebene
Sprachsignal wird in Rahmen auf der Basis der gegebenen Rahmenlänge geteilt.
Eine Einstellschaltung für
Mehrimpuls-Signalkodierparameter stellt Parameter ein, die zum Erzeugen
eines Mehrimpulssignals aus der gegebenen Bitrate und der Kodierverzögerung erzeugt
werden.
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Da
die Kodierparametersteuerschaltungen die Rahmenlänge, die Subrahmenlänge und
die Bitverteilungsdaten erzeugt und das eingegebene Sprachsignal
in Rahmen auf der Basis der erzeugten Rahmenlänge geteilt wird, ist es möglich, die
Rahmenlänge
zu variieren, die eine Einheit des Bearbeitens für das Kodieren ist. Es wird
damit möglich,
die Kodierverzögerung
zusätzlich
zur Bitrate zu steuern.
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Da
die Einstellschaltung für
den Mehrimpulssignalkodierparameter Parameter einstellt, die für Mehrimpulssignalerzeugung
notwendig sind, ist es möglich,
den Bitratenbereich zu steigern. Das heißt, es ist nicht notwendig,
im voraus eine Bitrate einzustellen.
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Weitere
Ziele und Merkmale erklären
sich aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die angefügten Zeichnungen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist ein Blockschaltbild
eines Sprachkodierers/-dekodierers gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist ein Blockschaltbild
zum Erläutern
des CELP-Kodierschaltkreises bzw. -Schaltung (Anmerkung d. Übers.: im
folgenden wurde stets der Begriff „Schaltkreis" gewählt, in
den Ansprüchen
hingegen der Begriff „Schaltung"), der in 1 gezeigt ist;
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3 ist ein Blockschaltbild
zum Erläutern
des CELP-Dekodierschaltkreises, der in 1 gezeigt ist;
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4 ist ein Blockschaltbild
eines Sprachkodierers/-dekodierers gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 ist ein Blockschaltbild
zum Erläutern
des CELP-Kodierschaltkreises, der in 4 gezeigt
ist;
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6 ist ein Blockschaltbild
zum Erläutern
des CELP-Dekodierschaltkreises, der in 4 gezeigt ist;
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7 ist ein Blockschaltbild
eins Sprachkodierers/-dekodierers gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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8 ist ein Blockschaltbild
zum Erläutern
des CELP-Kodierschaltkreises, der in 7 gezeigt
ist;
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9 ist ein Blockschaltbild
eines Sprachkodierers/-dekodierers gemäß einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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10 ist ein Blockschaltbild
zum Erläutern
des CELP-Kodierschaltkreises, der in 9 gezeigt
ist; und
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11 ist ein Blockschaltbild
eines Sprachkodierers/-dekodierers des Standes der Technik.
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BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Unter
Bezugnahme auf 1 ist
ein Sprachkodierer/-dekodierer gezeigt, der einen Sprachkodierer und
einen Sprachdekodierer umfaßt.
Der Sprachkodierer umfaßt
einen Ko dierparameter-Steuerschaltkreis 11, einen CELP-Kodierschaltkreis 12 und
einen Multiplexer 13. Der Sprachdekodierer umfaßt einen
Demultiplexer 14, einen Kodierparametersteuerschaltkreis 15 und
einen CELP-Dekodierschaltkreis 16.
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In
den Sprachkodierer werden Bitrate und Kodierverzögerung als Steuerdaten an den
Kodierparametersteuerschaltkreis 11 vorgehalten. Der Kodierparametersteuerschaltkreis 11 berechnet
eine Rahmenlänge durch
Subtrahieren einer im voraus gelesenen Länge, was für ein analytisches Bearbeiten
im CELP-Kodieren nötig
ist, von der gegebenen Bitrate und Kodierverzögerung. Beispielsweise beträgt die Rahmenlänge in einem
Fall, in dem die Kodierverzögerung 25 ms
und die im voraus gelesene Länge
der linearen Prognoseanalyse 5 ms ist, 20 ms.
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Der
Kodierparametersteuerschaltkreis 11 wählt auf der Basis der gegebenen
Bitrate Steuerparameter aus einer Tabelle aus, in der eine Mehrzahl
Steuerparameter zum Steuern des Betriebs CELP-Kodierschaltkreises 12 auf
der Basis der berechneten Rahmenlänge eingestellt sind, und versorgt
den CELP-Schaltkreis 12 mit den ausgewählten Steuerparametern. Die
ausgewählten
Steuerparameter sind Rahmenlänge,
Subrahmenlänge
(von 5 ms beispielsweise) und Bitverteilung. Der CELP-Kodierschaltkreis 12 kodiert
das Eingangssignal (Eingangssprachsignal) auf der Basis von Rahmenlänge, Subrahmenlänge und
Bitverteilung, die eingestellt worden sind.
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Der
Betrieb des CELP-Kodierschaltkreises 12 wird jetzt ebenfalls
unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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Die
Rahmenlänge
F, die in dem Kodierparametersteuerschaltkreis 11 eingestellt
worden ist, wird durch einen Eingangsanschluß 213 einem Rahmenteilschaltkreis 201 und
einem Quantisierschaltkreis 204 für den linearen Prognosekoeffizienten
zugeführt.
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Die
Subrahmenlänge
S, die ebenfalls in dem Kodierparametersteuerschaltkreis 11 eingestellt
worden ist, wird durch den Eingangsanschluß 214 an einen Subrahmendividierschaltkreis 202,
einen Linearprognoseanalyseschaltkreis 203, den Quantisierschaltkreis 204 für lineare
Prognosekoeffizienten, einen Erzeugungsschaltkreis 205 für ein akustisches
Bewertungserteilungssignal, einen Erzeugungsschaltkreis 206 für ein reproduziertes
akustisches Bewertungserteilungssignal, einen Zielsignal-Erzeugungsschaltkreis 208,
einen Wiedergewin nungs-(Retrieval-)schaltkreis 209 für ein adaptives
Kodierbuch, einen Wiedergewinnungs-(Retrieval-)schaltkreis 210 für Mehrimpuls
und einen Verstärkungswiedergewinnungs(retrieval)schaltkreis 211 geliefert.
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Die
Bitverteilung an die Parameter, die in dem Kodierparametersteuerschaltkreis 11 eingestellt
wurden, wird durch einen Eingangsanschluß 215 dem Quantisierschaltkreis 204 für lineare
Prognosekoeffizienten, dem Wiedergewinnungsschaltkreis 209 für ein adaptives
Kodierbuch, dem Mehrimpuls-Wiedergewinnungsschaltkreis 210 und
dem Verstärkungs-Wiedergewinnungsschaltkreis 211 zugeführt.
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Der
Rahmendividierschaltkreis 201 dividiert das Eingangssignal
auf der Basis der gesetzten Rahmenlänge F und liefert jeden Rahmen
des Eingangssignals an den Subrahmen-Dividierschaltkreis 202.
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Der
Subrahmen-Dividierschaltkreis 202 dividiert jeden Rahmen
auf der Basis der eingestellten Subrahmenlänge S und versorgt den Linearprognoseanalyseschaltkreis 203 und
den Schaltkreis 205 zum Versorgen des akustischen Bewertungserteilungssignals
mit jedem Subrahmen eines Eingangssignals.
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Der
Schaltkreis 203 für
lineare Prognoseanalyse führt
die lineare Prognoseanalyse eines Signals (Subrahmensignals), das
von dem Subrahmendividierschaltkreis 202 auf der Basis
der Subrahmenlänge
S, die für
jeden Subrahmen eingestellt wurde, aus und versorgt den Quantisierschaltkreis 204 für linearen
Prognosekoeffizienten, den Versorgungsschaltkreis 205 für akustische
Bewertung auferlegende Signale, den Erzeugungsschaltkreis 206 für akustische,
Bewertung auferlegende reproduzierte Signale, den Wiedergewinnungsschaltkreis 209 für adaptives
Kodierbuch und den Wiedergewinnungsschaltkreis 210 für Multiimpulse
mit den linearen Prognosekoeffizienten a(i) (i = 1, ..., Np). Np
ist die Gradzahl der linearen Prognoseanalyse, beispielsweise 10.
Die lineare Prognoseanalyse kann ein Selbstkorrelationsprozeß oder ein
Kovarianzprozeß sein
und ist im Detail in Furui, „Digital
Speech Processing",
Tokai University Publishing Association (Dokument 3) dargelegt.
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Der
Quantisierungsschaltkreis 204 für lineare Prognosekoeffizienten
führt eine
kollektive Quantisierung der linearen Prognosekoeffizienten durch,
die man für
die einzelnen Subrahmen auf der Basis der Rahmenlänge F und
der Subrahmenlänge
S, die für
jeden Rah men eingestellt wurden, erhalten hat. Um die Bitrate zu
verringern, wird diese Quantisierung für allein den letzten Subrahmen
in dem Rahmen und unter Verwendung interpolierter Werte der quantisierten
Werte der relevanten und unmittelbar vorhergehenden Rahmen als die
quantisierten Werte der anderen Subrahmen durchgeführt. Diese
Quantisierung und Interpolation werden nach Umwandlung des linearen
Prognosekoeffizienten in ein entsprechendes Linienspektrumpaar (LSP) durchgeführt. Die
Konversion des linearen Prognosekoeffizienten in das LSP ist beispielsweise
bei Sugamura et al, „Speech
Data Compression in Linear Spectrum Pair (LSP) Speech Analysis Synthesis
System", The Transactions
of Institute of Electronics and Communication Engineers of Japan,
J64-A, Seiten 599–606,
1981 (Dokument 4) beschrieben. Die LSP-Quantisierung kann in wohl
bekannter Weise durchgeführt
werden; beispielsweise ist sie in der offengelegten japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 4-171500 (Dokument 5) offenbart und wird hier nicht näher beschrieben.
Der Quantisierungsschaltkreis 204 für lineare Prognosekoeffizienten
konvertiert das quantisierte LSP in entsprechende lineare Prognosekoeffizienten
und stellt das Ergebnis als quantisierten linearen Prognosekoeffizienten
a'(i) (i = 1, ...,
Np) an den Schaltkreis 205 zum Vorsehen des akustischen
Bewertungserteilungssignals, den Erzeugungsschaltkreis 206 für das akustische
bewertungserteilte reproduzierte Signal, an den Wiedergewinnungsschaltkreis 209 für adaptives
Kodierbuch und den Wiedergewinnungsschaltkreis 210 für Mehrfachimpuls
zur Verfügung.
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Ein
Index, der das quantisierte LSP darstellt, wird durch einen Ausgangsanschluß 216 an
den Multiplexer 13 zugeführt. Der Linearprognosesynthesefilter
Hs(z) wird durch Formel (1) ausgedrückt:
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In
dem Erzeugungsschaltkreis
205 für das akustische Bewertungserteilungssignal
wird ein akustisches Bewertungserteilungsfilter Hw(z), ausgedrückt durch
Formel (2), gebildet, indem die linearen Prognosekoeffizienten verwendet
werden, und es wird durch das Subrahmeneingangssignal angetrieben,
um ein akustisches Bewertungserteilungssignal zu erzeugen. Das akustische
Bewertungserteilungssignal wird an den Erzeugungsschaltkreis
208 für das Zielsignal
geliefert.
worin R1 und R2 Bewertungserteilungskoeffizienten
sind, um das Ausmaß der
akustischen Bewertungserteilung zu steuern, und zum Beispiel ist
R1 = 0,6 und R2 = 0,9.
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Der
Erzeugungsschaltkreis 206 für das akustische bewertungserteilende
Reproduktionssignal treibt den linearen Prognosesynthesefilter und
das akustische Bewertungserteilungssynthesefilter des vorhergehenden
Rahmens mit dem An- bzw. Erregungssignal des vorhergehenden Subrahmens
an, das man durch einen Subrahmenpuffer 207 erhält, und
sorgt für
Daten, die die Zustände
der zwei Filter nach dem Antrieb darstellen, an den Erzeugungsschaltkreis 208 für das Zielsignal.
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Der
Erzeugungsschaltkreis 208 für das Zielsignal empfängt die
Daten, die die Zustände
des linearen Prognosesynthesefilters und des akustischen Bewertungserteilungsfilters
von dem Erzeugungsschaltkreis 206 für das akustische Bewertungserteilungsreproduktionssignal,
erzeugt eine Null-Eingabeantwort eines Filters, das durch die kaskadenförmig verbundenen
zwei Filter gebildet wird, subtrahiert die so erzeugte Null-Eingangsantwort
von dem akustischen Bewertungserteilungssignal und liefert die sich
ergebende Differenz als Zielsignal an den Wiedergewinnungsschaltkreis 209 für das adaptive
Kodierbuch und an den Wiedergewinnungsschaltkreis 210 für Mehrfachimpuls
ebenso wie an den Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211.
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Der
Wiedergewinnungsschaltkreis
209 für das adaptive Kodierbuch aktualisiert
ein Kodierbuch, genannt das adaptive Kodierbuch und Signale über die
Erregung hinaus haltende, auf der Basis des Erregungssignals des
unmittelbar vorhergehenden Subrahmens, den man durch den Subrahmenpuffer
207 erhält, und wählt dann
einen adaptiven Kodiervektor entsprechend dem Schrittabstand d von
dem adaptiven Kodierbuch aus. Wenn der Abstand d kürzer als
die Subrahmenlänge
ist, wird ein adaptiver Kodiervektor durch wiederholtes Verbinden
von Anregungssignalsegmenten gebildet, die jeweils der Verzögerung d
entsprechen, die eins nach dem anderen von dem in dem adaptiven
Kodierbuch gespeicherten, Über-die-Erregung hinaus-Signal
getrennt sind, bis die Subrahmenlänge erreicht wird. Das reproduzierte
Signal SAd(n) wird durch Treiben des linearen Prognosesynthesefilters
und des akustischen Bewertungserteilungsfilters in Null-Zuständen derselben mit
dem adaptiven, so gebildeten Kodiervektor Ad(n) gebildet und wählt den
Abstand d aus, der den Fehler Ed zwischen dem Zielsignal X(n) und
dem reproduzierten Signal SAd(n) minimiert, gegeben durch Formel
(3):
worin L die Subrahmenlänge ist,
die von dem Kodierparametersteuerschaltkreis
11 eingestellt
ist. Der Wiedergewinnungsschaltkreis
209 für das adaptive
Kodierbuch liefert die ausgewählte
Teilung d durch den Ausgangsanschluß
216 an den Multiplexer
13 und
ebenso den ausgewählten
adaptiven Kodiervektor Ad(n) und das Reproduktionssignal SAd(n)
davon an Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis
211.
Der Wiedergewinnungsschaltkreis
209 für adaptives Kodierbuch liefert
das Reproduktionssignal SAd(n) an den Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis
211 und
das Reproduktionssignal SAd(n) an den Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis
210.
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Der
Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis
210 bildet ein
Mehrfachimpulssignal, das von einer Mehrzahl Nicht-Null-Impulsen
gebildet ist. Die Position jedes Impulses wird aus einer Mehrzahl
Impulspositionskandidaten, die für
jeden Impuls vorbestimmt sind, ausgewählt. Jeder Impuls ist ein Polaritätsimpuls.
Beispielsweise wird beim 8-kHz Abtasten mit einer Subrahmenlänge von
5 ms (d. h. mit einer Abtastzahl N = 40) das Mehrfachimpulserregungssignal
durch P (beispielsweise 5) Impulse gebildet. Die Position jedes
der P-Impulse wird ausgewählt
aus M(p) (p = 1, ..., P – 1,
beispielsweise 8) Impulspositionskandidaten. Der Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis
210 hält eine
Mehrzahl Kombinationen Impulszahlen P und M(p) Impulspositionskandidaten
und wählt
eine Kombination der Impulszahl P und M(p) Impulspositionskandidaten auf
der Basis einer Bitverteilung aus, die durch einen Kodierparametersteuerschaltkreis
11 bestimmt
ist. Der Mehrfachimpuls-Wiedergewinnungsschaltkreis
210 bildet
ebenfalls ein Mehrfachimpulssignal Cj(n) unter Verwendung der ausge wählten Impulszahl
P (gleich der Zahl der Kanäle)
und M Impulspositionskandidaten jedes Kanals und wählt ein
Mehrfachimpulssignal Cj(n) aus, das die Formel (4) minimiert:
worin X'(n) ein Subtraktionssignal des reproduzierten
Signals SA(n) des adaptiven Kodiervektors von dem Zielsignal X(n)
ist und sich durch Formel (5) ergibt:
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Formel
(4) kann unter Reduzieren des Berechnungsleistungsumfanges minimiert
werden, zum Beispiel durch Verwenden eines Verfahrens, wie es in
der japanischen Patentanmeldung Nr. 7-318071 (Dokument 6) beschrieben
ist. Der Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis 210 liefert
das ausgewählte
Mehrfachimpulssignal Cj(n) und das reproduzierte Signal SCj(n) davon
an den Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211 und
den entsprechenden Index j durch den Ausgangsanschluß 216 an
den Multiplexer 13.
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Der
Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211 quantisiert
die Verstärkungen
GA und GC durch Verwenden des reproduzierten Signals SAd(n) des
adaptiven Kodiervektors, des reproduzierten Signals SCj(n) des Mehrfachimpulssignals
und des Zielsignals X(n), um so Formel (6) zu minimieren:
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Der
Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211 bildet
weiter ein An- bzw. Erregungssignal durch Verwenden der quantisierten
Verstärkung,
des adaptiven Kodiervektors und des Mehrfachimpulssignals, liefert das
Anregungssignal, das so gebildet ist, durch den Subrahmenpuffer 207 an
den Erzeugungsschaltkreis 20b für akustisches bewertungserteilen des
Reproduktionssignal und den Wiedergewinnungsschaltkreis 209 für adaptives
Kodierbuch sowie einen Index entsprechend der Verstärkung durch
den Ausgangsanschluß 216 an den
Multiplexer 13.
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Zurückgehend
auf 1 liefert der Multiplexer 13 einen
Bitstrom, den man durch Konversion der das quantisierte LSP darstellenden
Indizes, von Teilung, Mehrfachimpulssignal und quantisierten Verstärkungen für jedes
Signal erhalten hat. Die Bitrate und die Kodierverzögerungsraten
werden in einer Kopfzeile des Bitstroms vorgesehen.
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In
dem Sprachdekodierer wird der Bitstrom dem Demultiplexer 14 zugeführt. Der
Demultiplexer 14 liefert die Bitrate und die Kodierverzögerungsdaten,
die in der Bitstromkopfzeile vorhanden sind, an den Kodierparametersteuerschaltkreis 15 und
dann extrahiert er die Indizes der quantisierten LSP, der Teilung,
des Mehrfachimpulssignals und der quantisierten Verstärkungen
von dem Bitstrom für
jeden Rahmen und liefert sie an den CELP-Dekodierschaltkreis 16.
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Der
Kodierparameterschaltkreis 15 führt eine Operation ähnlich der
in der Kodiererseitigen Kodierparametersteuerschaltung 11 aus;
d. h. er wählt
Steuerparameter auf der Basis der Eingaberate und Kodierverzögerungsdaten
und liefert die ausgewählten
Steuerparameter an den CELP-Dekodierschaltkreis 16.
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Der
Betrieb des CELP-Dekodierschaltkreises wird jetzt ebenfalls unter
Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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Die
das quantisierte LSP, Teilung, Mehrfachimpulssignal und quantisierte
Verstärkungen
darstellenden Indizes werden durch einen Eingangsanschluß 227 an
einen Linear-Prognosekoeffizient-Dekodierschaltkreis 221,
einen Dekodierschaltkreis 222 für adaptives Kodierbuch, einen
Dekodierschaltkreis 223 für Mehrfachimpulssignale und
einen Verstärkungs-Dekodierschaltkreis 224 zugeführt.
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Die
Rahmenlängedaten,
die durch den Kodierparameter-Steuerschaltkreis 15 eingestellt
sind, werden durch einen Eingangsanschluß 228 an den Linear-Prognosekoeffizienten-Dekodierschaltkreis 221 und
einen Rahmenvereinigungsschaltkreis 226 zugeführt.
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Die
Subrahmenlängedaten,
die von dem Kodierparametersteuerschaltkreis 15 eingestellt
sind, werden durch einen Eingangsanschluß 229 dem Linear-Prognosekoeffizienten-Dekodierschaltkreis 221,
dem Dekodierschaltkreis 222 für adaptives Kodierbuch, dem
Mehrfachimpulssignal-Dekodierschaltkreis 223 und dem Verstärkungsdekodierschaltkreis 224 und
ebenfalls einem Synthetisierschaltkreis 225 für reproduzierte
Signale und dem Rahmenvereinigungsschaltkreis 226 zugeführt.
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Die
Bitverteilungsdaten, die von dem Kodierparametersteuerschaltkreis 15 eingestellt
sind, werden durch einen Eingangsanschluß 230 dem Linear-Prognosekoeffizient-Dekodierschaltkreis 221,
dem Dekodierschaltkreis 222 für adaptives Kodierbuch, dem
Dekodierschaltkreis 223 für Mehrfachimpulssignal und
dem Verstärkungsdekodierschaltkreis 224 zugeführt.
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Der
Linear-Prognosekoeffizient-Dekodierschaltkreis 221 empfängt den
Index, der das quantisierte LSP für jeden Rahmen darstellt, und
liefert den quantisierten Linear-Prognosekoeffizienten a'(i) (i = 1, ...,
Np), wiederhergestellt durch Dekodieren jedes Subrahmens, an den
Reproduktionssignal-Synthetisierschaltkreis 225.
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Der
Dekodierschaltkreis 222 für adaptives Kodierbuch stellt
den adaptiven Kodiervektor durch Dekodieren aus Teilungsdaten, die
für jeden
Subrahmen zugeführt
sind, wieder her. Der Mehrfachimpuls-Dekodierschaltkreis 223 liefert
das Mehrfachimpulssignal, wiederhergestellt durch Dekodieren der
Indizes, die für
jeden Subrahmen zugeführt
sind, an den Verstärkungsdekoder 224.
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Der
Verstärkungsdekodierschaltkreis 224 stellt
die Verstärkungen
durch Dekodieren aus Indizes wieder her, die für jeden Subrahmen zugeführt sind,
bildet ein Anregungssignal durch Verwenden des adaptiven Kodiervektors,
des Mehrfachimpulssignals und der Verstärkungen und liefert das so
gebildete Anregungssignal an den Synthetisierungsschaltkreis 225 für reproduziertes
Signal.
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Der
Synthetisierungsschaltkreis 225 für reproduziertes Signal bildet
ein reproduziertes Signal durch Treiben des Linearprognose-Synthesefilters
Hs(z) mit dem Anregungssignal für
jeden Subrahmen und liefert das reproduzierte, so gebildete Signal
an den Rahmenvereinigungsschaltkreis 226. Das Linearprognose-Synthesefilter
Hs(z) wird durch Formel (1), wie oben dargelegt, ausgedrückt. Der
Rahmenvereinigungsschaltkreis 226 verbindet sukzessiv zugeführte Subrahmen-Reproduktionssignale
für die
Rahmenlänge
miteinander und liefert das resultierende Reproduktionssignal für jeden
Rahmen zur Ausgabe an Anschluß 231.
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Eine
unterschiedliche Ausführungsform
des Sprachkodierers/-dekodierers gemäß der vorliegenden Erfindung
wird jetzt unter Bezugnahme auf 4 beschrieben.
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Der
dargestellte Kodierer/Dekodierer umfaßt einen Sprachkodierer und
einen Sprachdekodierer. Der Sprachkodierer umfaßt einen Kodierparametersteuerschaltkreis 31,
einen CELP-Kodierschaltkreis 32, einen Mehrfachimpulssignalkodierparametereinstellschaltkreis 33 und
einen Multiplexer 13. Der Sprachkodierer schließt einen
Demultiplexer 14, einen Kodierparametereinstellschaltkreis 34,
einen CELP-Dekodierschaltkreis 35 und einen Mehrphasensignalkodierparametereinstellschaltkreis 36 ein.
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In
dem Sprachkodierer empfängt
der Kodierparametersteuerschaltkreis 31 die Bitrate und
Kodierverzögerung
als Steuerdaten und berechnet die Rahmenlänge durch Subtrahieren vorausgelesener
Länge,
was für
einen Analyseprozeß beim
CELP-Kodieren erforderlich ist, von der gegebenen Bitrate und Kodierverzögerung.
Auf der Basis der berechneten Rahmenlänge wählt die Kodierparametersteuerschaltung 31 Steuerparameter
aus einer Tabelle aus, in der eine Mehrzahl Steuerparameter zum
Steuern des Betriebs des CELP-Kodierschaltkreises 32 gespeichert
sind, auf der Basis der zugeführten
Bitrate, und beliefert den CELP-Kodierschaltkreis 32 mit
den ausgewählten
Steuerparametern. Der Kodierparametersteuerschaltkreis 31 versorgt weiter
den Multiimpulssignalkodierparametereinstellschaltkreis 33 mit
der Bitzahl, die auf die Subrahmenlänge und das Mehrfachimpulssignal
verteilt ist.
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Der
Mehrfachimpulssignalkodierparametereinstellschaltkreis 33 berechnet
die Impulszahl P, die Impulspositionskandidatenzahl M(p) jedes Impulses
und die Positionskandidaten davon, die für die Mehrfachimpulsanregersignalkodierung
erforderlich sind, von der zugeführten
Subrahmenlänge
N und der Bitzahl Y des Mehrfachimpulssignals. Die Impulspositionskandidaten
jedes Impulses werden so eingestellt, daß eine Sequenz von 0, 2, 3,
..., N – 1
mit der Impulszahl P verschachtelt wird, wie dies in oben genanntem
Dokument 2 offenbart ist. Beispielsweise ist in einem Fall, in dem
die Subrahmenlänge
auf 40 (d. h. eine Musterzahl N von 40) eingestellt
ist und die Bitzahl Y des Mehrfachimpulssignals auf 20 eingestellt
ist, die Impulszahl P gleich 5 und die Impulspositionskandidatenzahl
M(p) gleich 8.
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Ein
Beispiel der Impulspositionskandidaten in diesem Fall ist in nachstehender
Tabelle 1 gezeigt.
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Der
CELP-Kodierschaltkreis 32 kodiert das Eingangssignal auf
der Basis der Rahmenlänge,
der Subrahmenlänge
und der Bitverteilung, die durch den Kodierparametersteuerschaltkreis 31 eingestellt
sind, und ebenfalls die Impulszahl P, die Impulspositionskandidatenzahl
M(p) jedes Impulses und die Positionskandidaten davon, die durch
den Mehrfachimpulssignalkodierparametereinstellschaltkreis 33 eingestellt
sind.
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Der
Betrieb des CELP-Kodierschaltkreises 32 wird jetzt unter
Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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Der
CELP-Kodierschaltkreis 32 ist der gleiche wie der CELP-Kodierschaltkreis,
der zuvor im Zusammenhang mit 2 beschrieben
wurde, mit Ausnahme des Betriebs des Mehrfachimpulsrückgewinnungsschaltkreises.
Aus diesem Grund wird nur der Betrieb des Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreises 401 beschrieben.
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Der
Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis, der in 5 mit 401 bezeichnet ist, erzeugt
das Mehrfachsignal Cj(n) auf der Basis der Impulszahl P und M(p)
Impulsposi tionskandidaten jedes Impulses, eingestellt durch den
Mehrfachimpulserzeugungsparametereinstellschaltkreis 33 und
zugeführt
durch einen Eingangsanschluß 217,
und wählt
ein Mehrfachsignal Cj(n) aus, das die oben angegebene Formel (4)
minimiert. Wie zuvor beschrieben, kann bei der Minimierung der Formel
(4) der Berechnungsleistungsumfang reduziert werden, indem man die
in Dokument 6 beschriebene Vorgehensweise verwendet.
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Der
Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis 401 versorgt
den Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211 mit
dem ausgewählten
Mehrfachimpulssignal Cj(n) und dem reproduzierten Signal SCj(n)
davon und liefert auch den entsprechenden Index j durch den Ausgangsanschluß 216 an
den Multiplexer 13. Wie in Verbindung mit 1 zuvor beschrieben, liefert der Multiplexer 13 einen
Bitstrom.
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Unter
Bezugnahme auf 4 wird
in dem Sprachdekoder der Bitstrom durch den Demultiplexer 14 empfangen.
Wie zuvor in Verbindung mit 1 beschrieben,
liefert der Demultiplexer 14 die Bitrate und Kodierverzögerungsdaten,
die in der Bitstromkopfleiste vorhanden sind, an den Kodierparametersteuerschaltkreis 34,
extrahiert dann die Indizes, die die quantisierte LSP, Teilung und
Mehrfachimpulssignal darstellen, aus dem Bitstrom für jeden
Rahmen und liefert die extrahierten Indizes an den CELP-Dekodierschaltkreis 35.
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Der
Kodierparametereinstellschaltkreis 34 führt eine Operation ähnlich der
in dem Kodierparametersteuerschaltkreis 31 aus und wählt so die
Steuerparameter aus und liefert dieselben an den CELP-Dekodierschaltkreis 35.
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Der
Mehrfachimpulskodierparametereinstellschaltkreis 36 führt eine
Operation ähnlich
der in dem kodierseitigen Mehrfachimpulserzeugungsparametereinstellschaltkreis 33 aus
und berechnet so die Impulszahl, die das Mehrfachimpulsanregungssignal,
die Impulspositionskandidatenzahl jedes Impulses und die Positionskandidaten
davon repräsentiert,
und liefert die berechneten Daten an den CELP-Dekodierschaltkreis 35.
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Die
Betriebsweise des CELP-Dekodierschaltkreises wird jetzt unter Bezugnahme
ebenfalls auf 6 beschrieben.
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Der
CELP-Dekodierschaltkreis 35 ist der gleiche wie der CELP-Dekodierschaltkreis,
der zuvor im Zusammenhang mit 3 beschrieben
wurde, mit Ausnahme des Betriebs des Mehrfachdekodierschaltkreises. Aus
diesem Grunde wird nur der Betrieb des Mehrfachimpulsdekodierschaltkreises 402 beschrieben.
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Der
Multiimpulsdekodierschaltkreis, der in 6 mit 402 bezeichnet ist, empfängt die
Subrahmenlänge,
die durch den Kodierparametersteuerschaltkreis 34 eingestellt
ist, durch den Eingangsanschluß 229,
empfängt
die Impulszahl, die Impulspositionskandidatenzahl jedes Impulses
und die Positionskandidaten davon, die durch den Mehrfachimpulskodierparametereinstellschaltkreis 36 eingestellt
sind, durch einen Eingangsanschluß 232 und stellt das
Mehrfachimpulssignal durch Dekodieren aus den Indizes, die für jeden
Subrahmen geliefert sind, wieder her.
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Eine
weitere Ausführungsform
des Sprachkodierers gemäß der vorliegenden
Erfindung wird jetzt unter Bezugnahme auf 7 beschrieben.
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Der
dargestellte Sprachkodierer umfaßt einen Kodierparametersteuerschaltkreis 61,
einen CELP-Kodierschaltkreis 62 und einen Multiplexer 13.
Der Kodierparametersteuerschaltkreis 61 führt eine
Operation ähnlich
der in dem Kodierparametersteuerschaltkreis 11, zuvor in
Verbindung mit 1 beschrieben,
aus und stellt so die Rahmenlänge,
die Subrahmenlänge
und die Bitverteilung von der zugeführten Bitrate und den Kodierverzögerungsdaten
aus. Der Kodierparametersteuerschaltkreis 61 berechnet
den zulässigen
Umfang des Mehrfachimpulssignalkodierrechenaufwands aus den zugeführten Rechnungsaufwandsumfangsdaten,
wobei dieser Rechenaufwand für
das Mehrfachimpulssignalkodieren aufgewendet werden kann. Diese
Berechnung kann durch Vorausspeichern von Daten von Rechnungsaufwandsumfängen, die
für das
Kodieren anderer Parameter notwendig sind, und durch Subtrahieren
dieser gespeicherten Berechnungsaufwandsumfänge von dem zugeführten Berechnungsaufwandsumfang
ausgeführt
werden. Der Kodierparametersteuerschaltkreis 61 liefert
Rahmenlänge,
Subrahmenlänge,
Bitverteilung und zulässigen
Umfang des Mehrfachimpulskodierrechenaufwandes als Steuerparameter
an den CELP-Kodierschaltkreis 62.
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Der
CELP-Kodierschaltkreis 62 kodiert das Eingangssignal auf
der Basis der zugeführten
Rahmenlänge,
Subrahmenlänge,
Bitverteilung und der zulässigen
Umfangsdaten für
Mehrfachimpulssignalkodierrechenaufwand.
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Die
Betriebsweise des CELP-Kodierschaltkreises 62 wird jetzt
ebenfalls unter Bezugnahme auf 8 beschrieben.
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Der
CELP-Kodierschaltkreis 62 ist der gleiche wie der CELP-Kodierschaltkreis,
der zuvor im Zusammenhang mit 2 beschrieben
wurde, mit Ausnahme der Operation des Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreises.
Aus diesem Grund wird nur der Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis
beschrieben.
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Der
Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis, der in 8 mit 301 bezeichnet ist, führt einen
Arbeitsvorgang ähnlich
dem in dem Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis 210,
der vorstehend in Verbindung mit 2 beschrieben
wurde, aus und wählt
so ein Mehrfachimpulssignal Cj(n), das die oben erwähnte Formel
(4) minimiert. In diesem Fall wird der für das Kodieren des Mehrfachsignals
aufgewendete Rechenaufwand kursorisch so ausgesucht, daß er nicht
die Umfangsdaten für
den zulässigen
Mehrfachimpulskodierrechenaufwand, die durch einen Eingangsanschluß 218 zugeführt werden, übersteigt.
Diese kursorische Auswahl kann durch Auswählen eines hohen Wertes von
E1, gegeben durch Formel (9), realisiert werden
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Der
Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis 301 liefert das
ausgewählte
Mehrfachimpulssignal Cj(n) und das reproduzierte Signal SCj(n) davon
an den Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211 und liefert
ebenfalls den entsprechenden Index j durch den Ausgangsanschluß 216 an
den Multiplexer 13.
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Eine
noch weitere Ausführungsform
des Sprachkodierers gemäß der vorliegenden
Erfindung wird jetzt unter Bezugnahme auf 9 beschrieben.
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Der
dargestellte Sprachkodierer schließt einen Kodierparametersteuerschaltkreis 71,
einen Mehrfachimpulserzeugungsparametereinstellschaltkreis 33,
einen CELP-Kodierschaltkreis 72 und einen Multiplexer 13 ein.
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Der
Kodierparametersteuerschaltkreis 71 führt einen Vorgang ähnlich dem
in dem Kodierparametersteuerschaltkreis 31, der zuvor in
Verbindung mit 4 beschrieben
wurde, aus und stellt so die Rahmenlänge, Subrahmenlänge und
Bitverteilung aus der zugeführten
Bitrate- und den Kodierverzögerungsraten
ein. Der Kodierparametersteuerschaltkreis 71 berechnet
den zulässigen
Umfang des Mehrfachsignalkodierrechenaufwands, der für das Kodieren
des Mehrfachsignals aufzuwenden ist, aus den zugeführten Daten
für Rechenaufwandumfang.
Der Kodierparametersteuerschaltkreis 71 liefert die Rahmenlänge, Subrahmenlänge, Bitverteilung
und zulässigen
Umfang des Mehrfachimpulssignalkodierrechenaufwandes an den CELP-Kodierschaltkreis 72.
Der Kodierparametersteuerschaltkreis 71 liefert Subrahmenlänge und
Bitzahlen, die auf das Mehrfachimpulssignal verteilt sind, an den
Mehrfachimpulserzeugungsparametereinstellschaltkreis 33.
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Der
CELP-Kodierschaltkreis 72 kodiert das eingegebene Signal
auf der Basis von Rahmenlänge,
Subrahmenlänge,
Bitverteilung und zulässigem
Umfang von Mehrfachimpulssignalkodierrechenaufwand, eingestellt
durch den Kodierparametereinstellschaltkreis 71, und die
Impulszahl P, Impulspositionskandidatenzahl M(p) jedes Impulses
und die Positionskandidaten davon, eingestellt durch den Mehrfachimpulssignalerzeugungsparametereinstellschaltkreis 33.
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Der
Betrieb des CELP-Kodierschaltkreises 72 wird jetzt ebenfalls
unter Bezugnahme auf 10 beschrieben.
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Der
CELP-Kodierschaltkreis 72 ist der gleiche wie der CELP-Kodierschaltkreis,
der zuvor in Verbindung mit 5 beschrieben
wurde, mit Ausnahme des Betriebs des Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreises.
Aus diesem Grund wird nur die Betriebsweise für den Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis 501 beschrieben.
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Der
Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis, der in 10 mit 501 bezeichnet ist, führt einen Vorgang ähnlich dem
in dem Mehrfachimpulswiedergewinnungsschaltkreis 401, der
zuvor in Verbindung mit 5 beschrieben
wurde, aus und wählt
so ein Mehrfachimpulssignal Cj(n) aus, das oben erwähnte Formel (4)
minimiert. In diesem Fall wird vorläufig der für das Kodieren des Mehrfachimpulssignals
aufzuwendende Rechenaufwand so gesetzt, daß er nicht den zulässigen Aufwand
für den
Mehrfachimpulssignalkodierrechenaufwand, der durch einen Eingangsanschluß 218 zugeführt wurde, übersteigt.
Der Mehrfachim pulswiedergewinnungsschaltkreis 501 liefert
ebenfalls das ausgewählte
Mehrfachimpulssignal Cj(n) und das reproduzierte Signal SCj(n) davon
an den Verstärkungswiedergewinnungsschaltkreis 211 und
liefert auch den entsprechenden Index j durch den Ausgangsanschluß 216 an
den Multiplexer 13.
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Wie
im Vorangegangenen beschrieben, ist gemäß der Erfindung die Rahmenlänge als
Einheit des Bearbeitens für
das Kodieren variabel gestaltet, was die Erzeugung von Parametern
erlaubt, die für
das Kodieren von Mehrfachimpulssignale aus einer gegebenen Bitrate
und den Kodierverzögerungsdaten
nötig sind.
Somit ist es möglich,
nicht nur die Bitrate zu steuern, sondern auch die Kodierverzögerung und
den Berechnungsaufwand. Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es ebenso möglich,
den gleichen Kodierer/Dekodierer zu verwenden, wenn gewünscht ist,
die Kodierverzögerung
für ein
TV-Konferenzsystem oder dergleichen so kurz wie möglich zu
machen, oder wenn gewünscht
wird, die Bitrate statt die Kodierverzögerung für Sprachnachrichten oder dergleichen
Zwecke so niedrig wie möglich
zu halten. Dies erlaubt eine maßstäbliche Verkleinerung
des Kodierers/Dekodierers.
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Es
werden dem auf diesem Gebiet tätigen
Fachmann Änderungen
im Aufbau möglich
erscheinen, und diverse augenscheinlich verschiedene Modifikationen
und Ausführungsformen
können
durchgeführt
werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Das in der vorangehenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen
Ausgeführte
wird nur als beispielhafte Darlegung angeboten. Es ist deshalb verständlich,
daß die
vorangehende Beschreibung nur als darstellerisch-beispielhaft denn
als beschränkend
angesehen werden sollte.