Vorrichtung zur Herstellung von Fäden aus Spinnlösungen, insbesondere
von Kunstseidefäden Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung
von Fäden aus Spinnlösungen, insbesondere von Kunsts@eide-,fäden, bei welcher die
Spinndüsen in einem die Fällflüssigkeit aufnehmenden Behälter in parallelen Reihen
angeordnet sind, nach Patent 685 8o3. Gemäß diesem Patent sind zwischen den Spinndüsenreihen
unmittelbar aneinandergereiht inj ektorartig wirkende Elemente angeordnet, von denen
jedes infolge des von ihm erzeugten Unterdruckes je die von gegenüberliegenden Spinndüsen
kommenden Fäden .ansaugt und weiterbefördert. Hierbei vollzieht sich jedoch infolge
des Umlaufes eine ständige Strömung der Fällflüssigkeit, die auf die aus, den Spinndüsen-austretenden
Fädenbündel ungünstig einwirken kann.Device for producing threads from spinning solutions, in particular
of rayon threads The invention relates to a device for the production
of threads from spinning solutions, in particular from Kunsts @ eide-, threads in which the
Spinnerets in a container holding the precipitating liquid in parallel rows
are arranged, according to patent 685 8o3. According to this patent are between the rows of spinnerets
arranged directly next to one another inj ector-like acting elements, of which
each, as a result of the negative pressure generated by it, that of opposing spinnerets
incoming threads .sucked in and conveyed on. However, this takes place as a result
of the circulation a constant flow of the precipitating liquid, which on the from, the spinneret-exiting
Bundles of threads can have an unfavorable effect.
Um dies zu vermeiden, sind gemäß der vorliegenden Erfindung die inj,ektorart@g
wirkenden Elemente mittels Stützen auf einer seitlich mit öffnungen versehenen waagerechten
Querwand ,angeordnet, unterhalb. derer die Fällflüssigkeit in den Fällbadbehälter
eintritt. Diese Querwand sorgt einmal dafür, daß die Fällflüssigkeit ;gleichmäßig
innerhalb des Behälters und, ohne unerwünschte Strömungen hervorzurufen, seitlich
der Düsen aufwärts steigt; sodann bildet sie gleichzeitij eine Tragplatte für die
Injektorelemente.To avoid this, the inj, ektorart @ g
acting elements by means of supports on a horizontal one with openings at the side
Transverse wall, arranged below. which the precipitation liquid in the precipitation bath tank
entry. This transverse wall once ensures that the precipitation liquid; evenly
inside the container and laterally, without causing undesirable currents
the nozzle rises upwards; then at the same time it forms a support plate for the
Injector elements.
Es ist zwar bereits bekannt, Fällbadbehälter in zwei Kammern durch
eine mehr oder weniger senkrechte Trennwand zu unterteilen und in dieser Trennwand
in der Nähe der Düsen Durchlässe zum Durchtritt des Fällhades vorzusehen.It is already known to have precipitation bath tanks in two chambers
to subdivide a more or less vertical partition and in this partition
to provide passages in the vicinity of the nozzles for the felling hade to pass through.
Diese bekannten Einrichtungen, dienen zwar ebenfalls dazu, einen gleichmäßigen
und möglichst wirbelfreien Zufluß der Fällflüssigkeit zu den Spinndüsen zu ermöglichen.
Die Querwand nach der vorliegenden Erfindung erfüllt ,aber nicht nur durch in besonderer
Weise angeordnete Durchflußöffnungen den ,an sich bekannten Zweck, sondern ist darüber
hinaus noch so. angeordnet, daß sie gleichzeitig als Träger für die besonderen Injektorelemente
dient, die bei den bekannten Einrichtungen nicht vorhanden sind.These known devices are also used to ensure a uniform
and to allow the precipitation liquid to flow to the spinnerets with as little turbulence as possible.
The transverse wall according to the present invention fulfills, but not only in particular
Way arranged flow openings the, per se known purpose, but is about it
beyond that. arranged that they also act as a carrier for the special injector elements
serves, which are not available in the known facilities.
In der Zeichnung ist ein Ausführ ungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,
und zwar in Abb. i in einem Längsschnitt und in Abb.2 in einem Querschnitt, dargestellt.In the drawing is an execution example of the subject matter of the invention,
namely in Fig. i in a longitudinal section and in Fig.2 in a cross section.
Außerhalb des Fällbadtroges i ist ein gemeinsames Druckrohr 28 angeordnet,
von dem Abzweigungen 29, die mit Schiebern 30 ausgerüstet sind, durch den
Boden des Troges i hindurch in das Innere des Behälters und dort in die Injektorelementenreihe
2 münden. Durch die Schieber 3o können die einzelnen Abzweigungen 29 unterschiedlich
in ihrem Querschnittsverhältnis eingestellt werden.A common pressure pipe 28 is arranged outside the felling bath trough i, from which branches 29, which are equipped with slides 30 , open through the bottom of the trough i into the interior of the container and there into the row 2 of injector elements. By means of the slide 3o, the individual branches 29 can be set differently in terms of their cross-sectional ratio.
Durch die ,aus den Umlaufleitungen 5 und 6 ausströmende Fällflüssigkeit
wird in dem Trog eine ständige Strömung erzielt, die auf die aus den Spinndüsen
16 austretenden Fadenbündel, zumal diese immerhin eine gewisse freie Strecke
durchlaufen, ungünstig einwirken kann. Um dem zu begegnen, ist gemäß der Erfinduug
eine -Quersvand 32 angeordnet, die unter Vermittlung von Stützen 33 gleichzeitig
als Träger der Injektorelementenreihe dient. Diese Querwand ist, wie aus Abb.2 ersichtlich,
so ausgebildet, daß sie unterhalb# der Elementenreihe 2 und der Spinndüsen i 6 geschlossen
ist, an den Seiten dagegen öffnungen 34 aufweist, so daß der nötige Flüssigkeitsaustausch
unter-und oberhalb der Querwand 32, jedoch ohne Störung des Fadenlaufes stattfinden
.kann.Due to the precipitating liquid flowing out of the circulation lines 5 and 6, a constant flow is achieved in the trough, which can have an unfavorable effect on the thread bundles emerging from the spinnerets 1 6 , especially since they run through a certain free distance. In order to counter this, according to the invention, a transverse wall 32 is arranged which, with the aid of supports 33, simultaneously serves as a carrier for the row of injector elements. As can be seen from Fig. 2, this transverse wall is designed in such a way that it is closed below the row of elements 2 and the spinning nozzles 6, but has openings 34 on the sides so that the necessary fluid exchange below and above the transverse wall 32, but can take place without disturbing the thread run.