DE69615964T2 - Selbstverstärkende Synchronisiereinrichtung - Google Patents

Selbstverstärkende Synchronisiereinrichtung

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DE69615964T2
DE69615964T2 DE69615964T DE69615964T DE69615964T2 DE 69615964 T2 DE69615964 T2 DE 69615964T2 DE 69615964 T DE69615964 T DE 69615964T DE 69615964 T DE69615964 T DE 69615964T DE 69615964 T2 DE69615964 T2 DE 69615964T2
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self
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synchronization
engagement
jaw
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Timothy Edgar Jeremy Sinden
George Skotnicki
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Eaton Corp
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • F16D23/0606Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation the blocking mechanism comprising an axially-extending shouldered pin passing through a hole in a radial wall
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16D2023/065Means to provide additional axial force for self-energising, e.g. by using torque from the friction clutch

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen selbst verstärkten Synchronisationsmechanismus für ein Getriebe. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen solchen Mechanismus, der verbesserte selbstverstärkende Rampenflächen hat.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es ist in der Getriebetechnik mit mehreren Gangübersetzungen bekannt, daß Synchronisationsmechanismen verwendet werden können, um die Schaltzeit von allen oder einigen der Getriebegangübersetzungen zu verringern. Es ist auch bekannt, daß der von einem Fahrzeugbediener erforderliche Schaltaufwand, d. h. die Kraft, die auf einen Schalthebel aufgebracht wird, durch Anwendung von Synchronisationsmechanismen der selbst verstärkenden Bauart verringert werden kann. Da der Schaltaufwand des Bedieners im allgemeinen die Fahrzeuggröße vergrößert, sind Synchronisationsmechanismen der selbstverstärkenden Bauart insbesondere für Schwerlastwägen wichtig. Beispiele des Standes det Technik von solchen Mechanismen sind zu sehen mit Bezugnahme auf die US-Patente 2,410,511; 2,896,760; 3,548,983; 4,413,715; 4,732,247; 4,869,353 und 5,092,439.
  • Die Synchronisationsmechanismen der obigen Patente weisen Reibungs- und Klauenglieder auf, um jeweils ein Zahnrad mit einer Welle zu synchronisieren und positiv zu verkuppeln; Blockiermittel, die ansprechend auf eine Vorantriebsvorrichtung in Eingriff gebracht werden, die einen anfänglichen Eingriff der Reibglieder ansprechend auf die anfängliche Eingriffsbewegung von einem der Klauenglieder durch eine Schaltkraft bewirken, wobei die Blockiermittel betreibbar sind, um einen asynchronen Eingriff der Klauenglieder zu verhindern, und um die Schaltkraft auf die Reibglieder zu übertragen, um das Synchronisationsdrehmoment davon zu vergrößern; und selbstverstärkende Rampen, die auf das Drehmoment reagieren, um zusätzliche Kraft in Richtung der Schaltkraft und zusätzlich dazu vorzusehen, um weiter das Synchronisationsdrehmoment der Reibungsglieder zu vergrößern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein Ziel dieser Erfindung ist es, selbst verstärkte Synchronisationsmittel zur Verringerung der Schaltzeit und zur Verbesserung der Schaltqualität vorzusehen.
  • Eine Synchronisationsvorrichtung, die eine Kupplung aufweist, wie um US-Patent 5,092,439 offenbart, die den Stand der Technik darstellt, auf den sich der Oberbegriff des Anspruches 1 bezieht, synchronisiert reibungsmäßig erste und zweite Antriebe bzw. Antriebsmittel und verbindet diese positiv, die zur Relativdrehung um eine gemeinsame Achse angeordnet sind. Die Kupplung weist erste Klauenmittel auf, die axial in Eingriff mit zweiten Klauenmitteln bewegbar sind, um positiv die Antriebsmittel ansprechend auf die Eingriffsbewegung der ersten Klauenmittel durch eine axial gerichtete Schaltkraft (Fo) zu verbinden. Erste Reibungsmittel bewegen sich axial in Eingriff mit zweiten Reibungsmitteln ansprechend auf die Eingriffsbewegung der ersten Klauenmittel zur Erzeugung eines Synchronisationsdrehmomentes. Erste und zweite Blockierungsmittel bewegen sich in Eingriff ansprechend auf die Eingriffsbewegung der ersten Klauenmittel zum Verhindern eines asynchronen Eingriffes der Klauenmittel zur Übertragung der Schaltkraft (Fo) auf die ersten Reibungsmittel, um eine Eingriffskraft der Reibungsmittel zu bewirken, und um ein Drehmoment gegen das Synchronisierungsdrehmoment zu erzeugen, um die ersten und zweiten Blockierungsmittel außer Eingriff zu bewegen, wenn die Synchronisation erreicht wurde. Erste und zweite selbstverstärkende Mittel mit winklig angeordneten Oberflächen sind, wenn sie in Eingriff sind, wirksam zur Reaktion gegen das Synchronisationsdrehmoment zur Erzeugung einer zusätzlichen Axialkraft (Fa) in Richtung der Schaltkraft (Fo) zur Vergrößerung der Eingriffskraft der Reibungsmittel. Die Eingriffsoberflächen gleiten axial relativ zueinander ansprechend auf die Bewegung der Blockierungsmittel außer Eingriff, wenn die Synchronisation erreicht wurde.
  • Die Erfindung wird gekennzeichnet durch die schrägen Oberflächen der selbstverstärkenden Mittel, die Winkel haben, die entlang ihrer axialen Ausdehnung des Gleiteingriffs mit den in Eingriff stehenden schrägen Oberflächen der zweiten selbstverstärkenden Mittel variieren, um die Größe der zusätzlichen Axialkraft (Fa) zu variieren, wenn die in Eingriff stehenden Oberflächen axial relativ zueinander gleiten; und die schrägen Oberflächen der ersten selbstverstärkenden Mittel variieren in einer Richtung zur Verringerung der Größe der zusätzlichen Axialkraft (Fa) wenn sich die ersten Klauenmittel zu den zweiten Klauenmitteln hin bewegen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Der selbstverstärkende Synchronisationsmechanismus der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen gezeigt, in denen die Figuren folgendes darstellen:
  • Fig. 1 eine Schnittansicht eines doppelt wirkenden Synchronisationsmechanismusses, wenn man ihn entlang der Linie 1-1 der Fig. 2 ansieht;
  • Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Ansicht des Mechanismusses, wenn man ihn entlang der Linie 2- 2 in Fig. 1 ansieht;
  • Fig. 3 eine Schnittansicht eines Teils des Mechanismusses, wenn man ihn entlang der Linie 3-3 der Fig. 1 ansieht;
  • Fig. 4 eine Perspektivansicht einer Komponente in den Fig. 1 und 2;
  • Fig. 5 und 5A detaillierte Ansichten einer Stiftkomponente und einer Stößelkomponente in den Fig. 1 und 2;
  • Fig. 6 eine Teilansicht des Mechanismusses in Fig. 1, wobei eine Klauenkupplung davon in einer Einrück- bzw. Eingriffsposition ist;
  • Fig. 7 und 8 Schnittansichten von selbstverstärkenden Rampenflächen des Mechanismusses, wenn man ihn entlang der Linie 7-7 der Fig. 1 ansieht;
  • Fig. 9 eine grafische Darstellung von Axialkräften und Drehmomenten, die auf einen Schub- bzw. Schaltflansch der Synchronisationsvorrichtung wirken;
  • Fig. 10 eine grafische Darstellung der sich selbstverstärkenden Rampenflächen in Fig. 7; und
  • Fig. 11 bis 13 grafische Darstellungen von verbesserten sich selbstverstärkenden Rampenflächen.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • Der Ausdruck "Synchronisationskupplungsmechanismus", wie er hier verwendet wird, soll einen Kupplungsmechanismus bezeichnen, der verwendet wird, um nicht drehbar einen Gang bzw. ein Zahnrad mit ausgewählter Übersetzung mit einer Welle zu koppeln, und zwar mittels einer positiven Kupplung, wobei ein versuchter Eingriff der positiven Kupplung verhindert wird, bis die Glieder der positiven Kupplung im wesentlichen auf synchrone Drehung gebracht wurden, und zwar durch Synchronisieren der Reibungskupplung, die mit der positiven Kupplung assoziiert ist. Der Ausdruck "sich selbst verstärkend" soll einen Synchronisationskupplungsmechanismus bezeichnen, der Rampen oder Nocken oder ähnliches aufweist, um die Eingriffs- bzw. Einrückkraft der Synchronisationskupplung proportional zum Synchronisationsdrehmoment der Reibungskupplung zu vergrößern.
  • Wenn man nun hauptsächlich die Fig. 1 und 2 anschaut, ist dort im Detail eine Zahnrad- und Synchronisationsanordnung 10 gezeigt, die eine Welle 12 aufweist, die zur Drehung um eine Mittelachse 12a montiert ist, wobei axial beabstandete Zahnräder 14, 16, drehbar auf der Welle getragen werden und gegen eine Axialbewegung relativ zur Welle durch ringförmige Schubglieder 18, 20 gesichert sind, und einen doppelt wirkenden Synchronisationskupplungsmechanismus. Die Schubglieder 18, 20 werden axial in ringförmigen Nuten 12b, 12c in Keilzähnen 13 der Welle gehalten, und sind gegen eine Drehung relativ zur Welle durch einen Haltestift 24 (Fig. 2) befestigt, der in einem Raum zwischen zwei der Zähne 13 angeordnet ist.
  • Der Synchronisationsmechanismus 22 weist ringförmige Reibgliedteile 26, 28 und Klauenkupplungsgliederteile 30, 32 auf, die integral mit den Zahnrädern 14, 16 ausgeformt sind, Klauenkupplungsglieder 34, 36 mit inneren Keilzähnen 38, 40, die gleitend zu den äußeren Keilzähnen 13 passen, die integral mit der Welle 12 ausgebildet sind, oder in anderer Weise daran angebracht sind, weiter einen sich radial erstreckenden Schiebeflansch 42 mit axial entgegengesetzt weisenden Seiten 42a, 42b, die sandwichartig zwischen axial zueinanderweisenden Oberflächen 34a, 36a der Klauenglieder 34, 36 aufgenommen sind, weiter drei H-förmige Halteglieder 44 (von denen eines in der Perspektive in Fig. 4 gezeigt ist) um den Flansch und die Klauenglieder gegen eine relative Axialbewegung zu sichern, ringförmige Reibglieder oder Ringe 46, 48, die starr miteinander durch drei in Umfangsrichtung beabstandete Stifte 50 gesichert bzw. befestigt sind, die sich axial von jedem der Reibungsglieder und durch die Öffnungen 42c in dem Flansch erstrecken, und drei Vorantriebe und neutrale Zentrierungsanordnungen 52, die jeweils eine Feder 54 und einen Stößel 56 aufweisen, der mit Oberflächen zusammenwirkt bzw. reagiert, die von den Stiften definiert werden. Alternativ können die Synchronisationsmittel 22 von der einzeln wirkenden Stiftbauart sein, d. h. konfiguriert, um nur ein Zahnrad mit einer Welle zu synchronisieren und durch eine Klauenkupplung zu koppeln; ein solcher Mechanismus wird im US-Patent 3,221,851 offenbart. Auch die Anzahl der Halter 44, der Stifte 50 und der Anordnungen 52 kann mehr oder weniger als hier offenbart sein. Weiterhin kann der Synchronisationsmechanismus ein anderer als einer mit einer Stiftbauart sein, beispielsweise kann der Synchronisationsmechanismus eine sogenannte Laufring- bzw. Nutenringbauart sein.
  • Wie leicht zu sehen ist, bilden die Reibglieder 26, 46 und 28, 48 ein Paar, um Reibungskupplungen zu definieren, um die Zahnräder mit der Welle vor dem Eingriff der Klauenkupplungen zu synchronisieren. Kegelkupplungen werden bevorzugt; jedoch können andere Bauarten von Reibungskupplungen verwendet werden. Die Reibungsglieder 26, 28 können an den assoziierten Rädern bzw. Zahnrädern in irgendeiner von verschiedenen bekannten Weisen angebracht werden. Die Reibungsglieder 26, 28 haben innere Kegelreibflächen 26a, 28a, die jeweils mit äußeren Kegelreibflächen 46a, 48a zusammenpassen. Die Glieder 26, 28 und 46, 48 werden auch jeweils als Synchronisationstassen und Synchronisationsringe bezeichnet.
  • Ein breiter Bereich von Kegelwinkeln kann verwendet werden; Kegelwinkel von 7,5 Grad werden hier eingesetzt. Die Reibflächen 46a, 48a und/oder 26a, 28a können durch irgendeines von verschiedenen bekannten Reibmaterialien definiert werden, die an dem Basisglied angebracht sind; hier werden pyrolytische Karbon- bzw. Kohlenstoffreibmaterialen bevorzugt, wie beispielsweise offenbart in den US-Patenten 4,700,823; 4,844,218 und 4,778,548.
  • Die Stifte 50 sind genauer in Fig. 5 gezeigt. Jeder Stift weist Hauptdurchmesserteile 50a auf, und zwar mit geringfügig kleineren Durchmessern als dem Durchmesser der Flanschöffnungen 42c, einen Teil mit verringertem Durchmesser oder Nutenteil 50b, der zwischen den Reibringen 46, 48 beabstandet ist (hier in der Mitte) konische Blockierungsschultern oder Blockierungsflächen 50c, 50d, die sich radial nach außen von der Stiftachse und axial weg voneinander erstrecken, und zwar in Winkeln von hier ungefähr 45 Grad relativ zu einer Linie senkrecht zur Stiftachse, und vorzugsweise jedoch nicht notwendigerweise unabhängige Vorantriebsflächen 50e, 50f und erweiterte bzw. verlängerte sekundäre Zentrierflächen 50g, 50h. Die Nutenteile gestatten eine begrenzte Drehung des starren Reibringes und der Stiftanordnung relativ zum Flansch, wenn sie in ihren jeweiligen Flanschöffnungen angeordnet sind, um den Eingriff der Stiftblockierungsschultern mit abgeschrägten Blockierungsschultern 42d, 42e zu bewirken, die um die Flanschöffnungen herum definiert sind. Die Vorantriebsflächen 50e, 50f schneiden sehnenartig einen Teil der konischen Blockierungsschultern 50c, 50d oder entfernen einen Teil davon, sind vorzugsweise (jedoch nicht notwendigerweise) flache ebene Oberflächen und Formenwinkel relativ zur Stiftachse, die in gewisser Weise kleiner sind als die Winkel der Blockierungsflächen. Die Zentrierungsflächen 50g, 50h sind auch flache ebene Oberflächen, und sie formen, wie leicht aus den Zeichnungen offensichtlich wird, Winkel relativ zur Stiftachse, die wesentlich kleiner sind, als die Winkel der Blockierungs- und Vorantriebsflächen. Wie hier offenbart erstreckt sich die Sehne bzw. der Kreisschnitt der flachen Oberflächen tangential zu Kreisen, die konzentrisch zur Stiftachse und zur Wellenachse sind. Die Axialkräfte, die von den sekundären Zentrierflächen vorgesehen werden, sollten ausreichen, um den Flansch 42 in seine neutrale Position zurückzubringen, und zwar in dem Fall, daß eine solche Positionierung nicht vollständig durch den Verschiebe- bzw. Schaltmechanismus zur Bewegung des Flansches bewirkt wurde.
  • Die Stößel 56 sind radial nach außen zu den Stiftvorantriebs- und Zentrierungsflächen durch Schraubendruckfedern 54 vorgespannt, die in Schlitzen 42f des Flansches angeordnet sind. Die Hauptausdehnung der Schlitze erstreckt sich vorzugsweise jedoch nicht notwendigerweise radial relativ zur Wellenachse. Die Schlitze erstrecken sich auch axial durch die Flanschseiten 42a, 42b in die Flanschöffnungen 42c und haben Enden 42a an ihrer radial inneren Erstreckung bzw. Stelle, damit die Federn dagegen wirken können. Der radial innere Teil der Federn kann durch nicht gezeigte Mittel gehalten werden, wie beispielsweise Zapfen, die sich radial nach außen von den Schlitzenden erstrecken. Die Stößel 56 können aus einem Metallblechmaterial geformt werden, werden jedoch vorzugsweise aus einem gegossenen oder verdichteten Material geformt, wie beispielsweise aus Stahl, um strukturelle Steifigkeit und strukturelle Härte zu bieten. Jeder Stößel 56 hat einen in gewisser Weise U-förmigen Querschnitt mit einem geschlossenen Ende, das einen Kopfteil mit flachen winkligen Oberflächen 56a, 56b definiert, um mit den flachen Vorantriebs- und Zentrierungsflächen der assoziierten Stifte 50 zusammenzuarbeiten. Die Seitenwände von jedem Stößel haben Oberflächen 56c, 56d, um gleitend mit den sich radial erstreckenden Seitenwandflächen des Schlitzes 42 zusammenzuarbeiten, um den Stößel in der Umfangsrichtung zu halten. Die Stößelseitenwände haben auch Oberflächen 56e, 56f, um gleitend mit den axial ausgerichteten, sich radial erstreckenden Endflächen 34a, 36a der Klauenglieder 34, 36 zusammenzuarbeiten, um den Stößel in der axialen Richtung zu halten.
  • Wie zuvor erwähnt, weisen die Klauenglieder 34, 36 innere Keilzähne 38, 40 auf, die gleitend zu den äußeren Keilzähnen 13 passen, die an der Welle befestigt sind. Die äußeren Keile haben Involutenflankenflächen 13a, die sich parallel zur Wellenachse erstrecken, und das Zusammenpassen davon mit den Flankenflächen der Klauengliederkeile verhindert eine Relativdrehung dazwischen. H- förmige Glieder 44 weisen jeweils Endteile 44a, 44b auf, die gegen Klauengliederflächen 34b, 36b wirken, und einen Mittelteil 44c, der die Endteile verbindet. Der Mittelteil erstreckt sich eng durch die sich axial erstreckenden Schlitze 34c, 36c in den Klauengliedern und frei durch die Öffnungen 42h mit sich radial erstreckenden Stoppflächen 42n, 42m, die mit dem Mittelteil 44c zusammenarbeiten, um die Rotationsbewegung des Flansches relativ zu den Klauengliedern und der Welle zu begrenzen, und zwar aus später erklärten Gründen.
  • Wie am besten in den Fig. 1, 2 und 6-8 zu sehen, werden Teile der äußeren Zähne 13 der Welle in beiden axialen Richtungen von der neutralen Position der Fig. 1 und 7 des Flansches 42 modifiziert, um eine oder mehrere Rampenflächen vorzusehen, die mit einer gleichen Anzahl von Rampenflächen zusammenarbeiten, die von den Reaktions- bzw. Gegenwirkungsmitteln oder inneren Zähnen 43 definiert werden, die sich radial vom Flansch 42 nach innen erstrecken, und zwar in die sich axial erstreckenden Freiräume zwischen den Wellenkeilen 13. Die Rampenflächen gestatten eine begrenzte Drehung des Flansches relativ zu den Klauengliedern 34, 36 und der Welle 12, und sie nehmen das Synchronisationsdrehmoment zwischen den Kegelkupplungen und der Welle auf, um eine zusätzliche axiale selbstverstärkende Kraft zu bieten, um die Eingriffskraft der Kegelkupplung zu verstärken, die anfänglich von einer Schaltkraft in Eingriff gebracht wird, die auf den Flansch 42 aufgebracht wird, wodurch das Synchronisationsdrehmoment gesteigert wird, das von der Kegelkupplung geliefert wird. Die Rampenflächen können zur Vergrößerung der Synchronisationskraft für ein oder beide Zahnräder vorgesehen werden, und/oder zur Steigerung der Synchronisationskraft ansprechend auf Drehmoment in jeder Richtung, wie es bei Herauf- und Herunterschaltvorgängen angetroffen wird. Insbesondere hat jeder Zahn 13 in Umfangsrichtung zwischen jedem H-förmigen Haltermittelteil 44c erste und zweite axial beabstandete Ausnehmungen, die ringförmige Nuten definieren, und zwar mit ersten Enden, die von einem zapfenartigen Teil 13b definiert werden, axial gegenüberliegende Enden 13c, 13d und minimale Außendurchmesser 13e. Die minimalen Außendurchmesser 13e sind größer als der Wurzel- bzw. Innendurchmesser der Keile 13, und größer als die Innendurchmesser 38a, 40a der Klauenkupplungskeile 38, 40. Auch sind die minimalen Außendurchmesser 13e kleiner als die Innendurchmesser 43a der inneren Zähne 43. Der zapfenartige Teil 13b hat eine diamantenartige Form, die geformt wird durch Entfernung von Teilen von jedem Zahn in beiden axialen Richtungen davon. Die axiale und radiale Ausdehnung der entfernten Teile wird ausgewählt, um die Herstellung von Boost- bzw. Antriebsrampenflächen 13f, 13g, 13h, 13 m auf dem Zapfenteil 13b zu erleichtern, und um die Effekte zu minimieren, die eine solche Entfernung bezüglich der Festigkeit der Zähne hat. Weiterhin werden die Keil- (Wellen-) zähne 13 mit ausreichender radialer Tiefe versehen, um sicher zu stellen, daß die Rampenflächen genügend Oberflächengebiet haben, um die Abnutzung aufgrund der darauf wirkenden Kräfte zu minimieren. Die axiale Ausdehnung der entfernten Teile oder Ausnehmungen zwischen den axialen Enden 13n, 13p des Zapfenteils 13b und die axialen Enden 13c, 13d der Zähne 13 werden einfach geformt durch Einarbeiten von ringförmigen Nuten in den Zähnen. Die axiale Länge des entfernten Teils ist ausreichend, um das Einführen eines Bearbeitungswerkzeuges zu erleichtern, um die Rampenflächen zu formen. Die Rampenflächen 13f, 13g reagieren jeweils gegen die Rampenflächen 43b, 43c auf den Flanschzähnen 43, um die zusätzlichen Axialkräfte vorzusehen, um die Synchronisationsrate des Zahnrades 16 zu steigern oder ihr beizuhelfen, und zwar ansprechend auf Drehmoment in irgend einer Richtung. Die Rampenflächen 13h, 13m wirken bzw. reagieren jeweils gegen Rampenflächen 43d, 43e, um die zusätzlichen Axialkräfte für das Zahnrad 14 ansprechend auf das Syhchronisationsdrehmoment in jeder Richtung vorzusehen. Die Winkel der Rampenflächen können variiert werden, um unterschiedliche Mengen an zusätzlicher Axialkraft für Herauf- und Herunterschaltvorgänge und für hohe und niedrige Gangübersetzungen zu liefern. Auch wenn keine zusätzliche Axialkraft in einer Richtung für einen Gang oder für mehrere bevorzugt wird, können die Rampenflächen parallel zu den Keilzähnen sein, d. h. es werden keine effektiven Rampenflächen vorgesehen. Die Größe oder das Ausmaß der zusätzlichen axialen Kräfte ist auch eine Funktion der mittleren Radiusübersetzung der Reibungskupplungen und der selbst verstärkenden Rampen, wie weiter im folgenden erklärt wird. Entsprechend kann die Größe der zusätzlichen Kräfte für eine gegebene Schaltkraft, die auf den Schaltflansch 42 durch eine Schaltgabel aufgebracht wird, variiert werden durch Variieren der Rampenwinkel und/oder des mittleren Radiusverhältnisses.
  • Wenn der Flansch 42 in der neutralen Position der Fig. 1 und 7 ist, sind die Teile 50b mit verringertem Durchmesser der Stifte 50 radial mit ihren assoziierten Flanschöffnungen 42c ausgerichtet, die Reibungsflächen der Kegelkupplungen sind geringfügig voneinander beabstandet und werden in dieser beabstandeten Beziehung durch winklig angeordnete Vorantriebsflächen 56a, 56b der Stößel 56 gehalten, die auf die Vorantriebsflächen 50e, 50f der Stifte 50 durch die Kraft der Federn 54 wirken. Die Axialkraft, die von der Vorantriebsfläche geliefert wird, ist vorzugsweise ausreichend, um gegen irgendeine zusätzliche Axialkraft auf dem Flansch 42 durch die selbstverstärkenden Rampen aufgrund von viskoser Scherwirkung des Öls zwischen den Kegelkupplungsflächen zu wirken. Wenn es erwünscht ist, irgendein Zahnrad mit der Welle zu koppeln, wird ein entsprechender und nicht gezeigter Schaltmechanismus, wie beispielsweise im US-Patent 4,920,815 offenbart, mit dem Außenumfang des Flansches 42 in bekannter Weise verbunden, um den Flansch axial entlang der Achse der Welle 12 entweder nach links zur Kupplung des Zahnrades 14 oder nach rechts zur Kupplung des Zahnrades 16 zu bewegen. Der Schaltmechanismus kann manuell durch einen Bediener durch ein Verbindungssystem bewegt werden, kann selektiv durch eine Betätigungsvorrichtung bewegt werden, oder kann durch Mittel bewegt werden, die automatisch eine Schaltmechanismusbewegung einleiten, und die auch die Größe der Kraft steuern, die durch den Schaltmechanismus aufgebracht wird. Wenn der Schaltmechanismus manuell bewegt wird, ist die Kraft proportional zu der Kraft, die von dem Bediener auf einen Schalthebel aufgebracht wird. Wenn sie manuell oder automatisch aufgebracht wird, wird die Kraft auf den Flansch 42 in Axialrichtung aufgebracht und wird durch die Länge des Pfeils Fo in Fig. 9 dargestellt.
  • Die anfängliche Axialbewegung des Flansches 42 nach rechts durch die Bedienerschaltkraft Fo wird auf die Stifte durch die Vorantriebsflächen 50f, 50b übertragen, um den anfänglichen Reibeingriff der Kegelfläche 48a mit der Kegelfläche 28a zu bewirken. Die anfängliche Eingriffskraft der Kegelfläche ist natürlich eine Funktion der Kraft der Federn 54 und der Winkel der Vorantriebsflächen. Der anfängliche Reibeingriff (vorausgesetzt, ein asynchroner Zustand existiert, und man ignoriert momentan den Effekt der selbstverstärkenden Rampen) erzeugt eine anfängliche Kegelkupplungseingriffskraft und ein Synchronisationsdrehmoment 10, was eine begrenzte Relativdrehung zwischen dem Flansch 42 und dem in Eingriff stehenden Reibungsring sicherstellt, und daher eine Bewegung der Stiftteile 50b mit verringertem Durchmesser zu den entsprechenden Seiten der Flanschöffnungen 42c, um einen Eingriff der Stiftblockierungsschultern 50c mit den Flanschblockierungsschultern 42d vorzusehen. Wenn die Blockierungsschultern im Eingriff sind, wird die volle Bedienerschaltkräft Fo auf dem Flansch 42 auf den Reibring 48 über die Blockierungsschultern übertragen, wodurch die Kegelkupplung durch die volle Kraft der Bedienerschaltkraft Fo in Eingriff gebracht wird, um ein daraus resultierendes Bedienersynchronisationsdrehmoment To zu liefern. Dieses Bedienersynchronisationsdrehmoment To wird dargestellt durch den Pfeil To in Fig. 9. Da die Blockierungsschultern in Winkeln relativ zur Axialrichtung der Bedienerschaltkraft Fo angeordnet sind, erzeugen sie eine Gegenkraft oder ein Endblockierungsdrehmoment, das gegen das Synchronisationsdrehmoment von der Kegelkupplung wirkt, jedoch bezüglich der Größe während asynchroner Zustände geringer ist. Wenn eine wesentliche Synchronisation erreicht wurde, fällt das Synchronisationsdrehmoment unter das Endblockierungsdrehmoment, wodurch die Blockierungsschultern die Stifte in konzentrischen Bezug mit den Öffnungen 42c bewegen, um eine fortgesetzte Axialbewegung des Flansches und einen Eingriff der äußeren Klauenzähne 36d des Klauengliedes 36 mit den inneren Klauenzähnen 32a des Klauengliedes 32 zu gestatten, wie in Fig. 6 gezeigt. Wie es im Stand der Technik bekannt ist und durch Bezugszeichen nur für die Klauenzähne 30a des Klauengliedes 30 in Fig. 6 bezeichnet, haben die vorderen Teile der Klauenzähne geneigte Vorderkanten 30b, um einen Schaden des Zahns während des ersten Kontaktes zu verringern, und haben Abschrägungen oder Keilstirnseiten 30c, um die Zähne in passender Ausrichtung zu verriegeln. Die Klauenzähne mit diesen Vorderteilen werden genauer im US-Patent 4,246,993 zusammen mit dem US-Patent 3,265,173 offenbart, welches eine Lehre bezüglich der ordnungsgemäßen Neigungswinkel vorsieht. Die Keilstirnseiten, die asymmetrisch sein können, verhindern eine Verzögerung der Schaltvollendung aufgrund des anliegenden Kontaktes der Vorderkanten der Zähne. Um eine sanfte und relativ mühelose Vollendung der Schaltvorgänge zu erleichtern, sind die Klauenzähne vorzugsweise so fein oder klein wie ausführbar in Umfangsrichtung, wodurch die Anzahl der Drehverriegelungsgrade minimiert wird, die nötig sind, um in passender Weise die Klauenzähne auszurichten. Auch werden die Klauenzähne vorzugsweise um einen so großen Durchmesser wie möglich angeordnet.
  • Wenn man immer noch die Effekte der selbsterregenden bzw. selbstverstärkenden Rampen ignoriert, wird das Kegelkupplungsdrehmoment, das von der Kraft Fo geliefert wird, durch die Gleichung (1) ausgedrückt:
  • To = FoRcuc/sinα (1)
  • wobei gilt:
  • Rc = mittlerer Radius der Kegelreibungsfläche,
  • uc = Reibungskoeffizient der Kegelreibfläche, und
  • α = Winkel der Kegelreibflächen.
  • Wenn man nun die Wirkung der selbstverstärkenden Rampen ansieht und insbesondere auf die Fig. 7 und 8 Bezug nimmt, wird das Synchronisationsdrehmoment To aufgrund der vom Bediener aufgebrachten Axialschaltkraft Fo natürlich auf den Flansch 42 durch die Stifte 50 übertragen, und wird als Reaktion auf die Welle 12 über die selbstverstärkenden Rampenflächen übertragen. Die selbstverstärkenden Rampenflächen begrenzen die Drehung des Flansches relativ zur Welle 12 und den Klauengliedern 34, 36, wenn sie im Eingriff sind, und erzeugen eine axiale Kraftkomponente oder eine zusätzliche Axialkraft Fa, die auf den Flansch in der gleichen Richtung wirkt, wie die Schaltkraft Fo, wodurch weiter die Eingriffskraft der Kegelkupplung vergrößert wird, um ein zusätzliches Synchronisationsdrehmoment Ta zu liefern, welches zum Drehmoment To hinzukommt. Fig. 7 veranschaulicht die Position der selbstverstärkenden Rampenflächen und die Position der Klauengliederkeile 38, 40 zu den Wellenkeilen 13, während der Schaltflansch 42 in der neutralen Position entsprechend der Position der Fig. 1 ist. Fig. 8 veranschaulicht eine Position der Rampen und Keile, während das Zahnrad 16 durch die im Eingriff stehenden Kegelflächen 28a, 48a synchronisiert wird. Die im Eingriff stehenden Kegelflächen erzeugen ein Synchronisationsdrehmoment in einer Richtung, die den Eingriff der Flanschgliederrampenflächen 43c mit den Wellenrampenflächen 13g bewirkt hat. Daher ist die Summe der Axialkräfte zum Einrücken der Kegelkupplung Fo + Fa, und die Summe der Synchronisationsdrehmomente, die von der Kegelkupplung erzeugt werden, ist To + Ta, wie grafisch in Fig. 9 gezeigt. Für eine gegebene Bedienerschaltkraft Fo und ein Bedienersynchronisationsdrehmoment To ist die Größe der zusätzlichen Axialkraft Vorzugsweise eine Funktion des Winkels der eingerückten selbstverstärkenden Rampenflächen. Dieser Winkel ist vorzugsweise groß genug, um eine Zusatzkraft Fa von ausreichender Größe zu erzeugen, um in signifikanter Weise das Synchronisationsdrehmoment zu vergrößern, und die Synchronisationszeit zu verringern, und zwar ansprechend auf einen mittelmäßigen Schaltaufwand oder eine mittlere Schaltkraft durch den Bediener. Jedoch ist dieser Winkel ebenfalls vorzugsweise klein genug, um eine gesteuerte zusätzliche Axialkraft Fa zu erzeugen, d. h. die Kraft Fa sollte ansprechend darauf ansteigen oder absinken, daß die Kraft Fo zunimmt oder abnimmt. Wenn der Rampenwinkel zu groß ist, sind die Rampen selbstverriegelnd anstatt selbstverstärkend; sobald daher der anfängliche Eingriff der Kegelkupplung bewirkt wurde, wird die Kraft Fa schnell und nicht steuerbar unabhängig von der Kraft Fo ansteigen, wodurch die Kegelkupplung zu einer Verriegelung hin getrieben wird. Die Selbstverriegelung anstelle des Selbstantriebes verringert die Schaltqualität oder das Schaltgefühl, kann die Synchronisationskomponenten überbeanspruchen, kann eine Überhitzung und eine schnelle Abnutzung der Kegelkupplungsflächen verursachen und kann auch die Schalthebelbewegung des Bedieners übersteuern bzw. übergehen.
  • Die hauptsächlichen Variablen zur Berechnung der selbstverstärkenden Rampenwinkel Θ und zum Vorsehen von zusätzlichen Axialkräften Fa, die proportional zu den Bedienerkräften Fo ansteigen oder absinken, sind der Kegelkupplungswinkel α, der Kegelkupplungsreibkoeffizient Pc, das mittlere Radiusverhältnis Rc der Kegelkupplung und Rr der selbstverstärkenden Rampen, der Rampenreibungskoeffizient ur und der Winkel der selbstverstärkenden Rampen. Das gesamte Synchronisationsdrehmoment Tt, das von der Kegelkupplung erzeugt wird, ist:
  • Tt = Ft Rc uc/sinα (2)
  • wobei gilt
  • Tt = To + Ta (3)
  • und
  • Ft = Fo + Fa (4)
  • Die Gleichung für die zusätzliche Axialkraft Fa, die ohne Ableitung gegeben wird, ist folgende:
  • wobei der Rampenwinkel Θ von einer Ebene senkrecht zur Wellenachse 12a gemessen wird, und wobei Ftan auf die Rampen wirkt und die Tangentialkraftkomponente des Drehmomentes Tt bei Rt ist. Tt und Ftan für eine Drehmomentrichtung werden jeweils dargestellt durch gleichbezeichnete Pfeile in Fig. 2. Weitere Details zur Berechnung und zur Steuerung der selbstverstärkenden Kräfte oder Boost- bzw. Vortriebskräfte können erhalten werden durch Bezugnahme auf das US-Patent 5,092,439.
  • Die Elemente 60 und 62 in Fig. 10 sind jeweils schematische Darstellungen des zapfenartigen Teils 13b und des inneren Zahns 43 in Fig. 7. Die Rampenflächen 60a, 60b, 60c, 60d und 62a, 62b, 62c, 62d, die durch die Elemente 60, 62 definiert werden, reagieren gegeneinander in der gleichen Weise, wie für die Fig. 7 und 8 beschrieben. Fig. 10 ist gezeigt, um den Übergang von den Rampenflächen in Fig. 7 und 8 auf die Rampenflächen in Fig. 11- 13 zu verdeutlichen.
  • Die Fig. 11-13 veranschaulichen schematisch Elemente 70 und 72, die jeweils analog zu dem zapfenartigen Teil 60 und dem inneren Zahn 62 in Fig. 10 sind, und jeweils kurvenlinienförmige Rampenflächen 70a, 70b, 70c, 70d und 72a besitzen, die aktive Rampenwinkel Θ dazwischen vorsehen, die über ihre. Eingriffslänge variieren, und zwar anstelle des konstanten Winkels Θ, der von den Rampenflächen der Elemente 60, 62 vorgesehen wird. Die kurvenlinienförmigen Rampenflächen, insbesondere die Oberflächen 70a-70d, können jeweils durch eine Reihe von flachen Oberflächen definiert werden, die zusammen eine gekrümmte Rampe definieren. Die kurvenlinienförmigen Oberflächen haben verschiedene Vorteile gegenüber den Oberflächen des Standes der Technik mit konstantem Rampenwinkel. Beispielsweise sehen die kurvenlinienförmigen Oberflächen eine relativ hohe zusätzliche Axialkraft (Fa) vor, während die Blockierungsflächen des Stiftes 50 und des Schaltflansches 42 in Eingriff stehen, und eine geringere Axialkraft (Fa) während des Endblockierens des Schaltflansches, wenn man sich der Synchronisation nähert. Die geringere Axialkraft (Fa) trägt zur schnellen Endblockierung bei, weiter zu verringerten Beschleunigungs-/Abbremsungsraten der Komponenten, wenn sie sich der Synchronisation nähern, zu verringerter Drehzahldifferenz während des Einrastens der Klauenkupplungsglieder, weiter zu verringertem hackeligen Verhalten während der Schaltungsvollendung, zu verringertem Aufschlagen der Klauenkupplungszähne, zu verbessertem Schaltaufwand, usw..
  • Fig. 11 veranschaulicht die Position der selbst verstärkenden Rampenflächen, während der Schaltflansch 42 in der neutralen Position der Fig. 1 ist. Fig. 2 veranschaulicht die Position der selbstverstärkenden Rampenflächen, während der Schaltflansch blockiert wird. Und Fig. 13 veranschaulicht die Position der selbstverstärkenden Rampenflächen, wenn sich die Klauenkupplungen dem Eingriff nähern, nach dem der Schaltflansch endblockiert wurde.

Claims (3)

1. Selbstverstärkende Synchronisationseinrichtung mit ersten und zweiten Antrieben und einer Kupplung zum reibungsmäßigen Synchronisieren und zur positiven Verbindung der ersten und zweiten Antriebe (12, 14), die für eine relative Drehung um eine gemeinsame Achse (12a) angeordnet sind, wobei die Kupplung folgendes aufweist:
erste Klemm- oder Klauenmittel (34d), die axial in Eingriff bewegbar sind mit zweiten Klauen- oder Klemmmitteln (30a) für eine positive Verbindung der Antriebe (12, 14) ansprechend auf die Eingriffsbewegung der ersten Klauenmittel (34d) durch eine axial gerichtete Schub- oder Schiebekraft (Fo);
erste Reibungsmittel (46) axial in Eingriff mit den zweiten Reibungsmitteln (26) bewegbar, und zwar ansprechend auf die Eingriffsbewegung der ersten Klauenmittel (34d) zur Erzeugung eines Synchronisierungsdrehmoments;
erste und zweite Blockiermittel (42e, 50d), die in Eingriff bewegbar sind, und zwar ansprechend auf die Eingriffsbewegung der ersten Klauenmittel (34d) zur Verhinderung eines asynchronen Eingriffs der Klauenmittel und zur Übertragung der Schubkraft (Fo) zu den ersten Reibungsmitteln (46) zur Bewirkung einer Eingriffskraft der Reibungsmittel, und zur Erzeugung eines Drehmomentes entgegen dem Synchronisierungsdrehmoment zur Bewegung der ersten und zweiten Blockiermittel (42e, 50d) außer Eingriff, wenn die Synchronisation erreicht ist;
erste und zweite selbstverstärkende Mittel (70, 72) mit abgewinkelten Oberflächen (70a, 72d), die dann wenn sie im Eingriff sind gegen das Synchronisierungsdrehmoment wirken zur Erzeugung einer zusätzlichen Axialkraft (Fa) in Richtung der Schiebekraft (F1) zur Erhöhung der Eingriffskraft der Reibungsmittel, wobei die in Eingriff stehenden Oberflächen (70a, 72a) axial relativ zueinander gleiten, und zwar ansprechend auf die Bewegung der Blockiermittel (42e, 50d) außer Eingriff, wenn die Synchronisation erreicht ist;
dadurch gekennzeichnet, daß
die abgewinkelten Oberflächen (70a) der ersten selbstverstärkenden Mittel (70) Winkel besitzen, die sich entlang ihrer Axialerstreckung der Gleitbewegung mit den in Eingriff stehenden abgewinkelten Oberflächen (72a) der zweiten selbstverstärkenden Mittel (72j) verändern, um die Größe der zusätzlichen Axialkraft (Fa) zu verändern, wenn die in Eingriff stehenden Oberflächen (70a, 72a) axial gegeneinander gleiten; und
daß die abgewinkelten Oberflächen (70a) der ersten selbstverstärkenden Mittel (70) in einer Richtung zur Verkleinerung der Größe der zusätzlichen Axialkraft (Fa) sich verändern, wenn die ersten Klauenmittel (34d) sich zu den zweiten Klauenmitteln (30a) bewegen.
2. Selbstverstärkende Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die abgewinkelten Oberflächen (70a) der ersten selbstverstärkenden Mittel gekrümmt sind.
3. Selbstverstärkende Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die abgewinkelten Oberflächen (70a) der ersten selbststärkenden Mittel (70) gegenüber Drehung relativ zu den ersten Klemm- oder Klauenmitteln (34d) befestigt sind.
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