DE69122760T2 - Tablettenpackung - Google Patents

Tablettenpackung

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J7/00Devices for administering medicines orally, e.g. spoons; Pill counting devices; Arrangements for time indication or reminder for taking medicine
    • A61J7/04Arrangements for time indication or reminder for taking medicine, e.g. programmed dispensers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/04Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing annular, disc-shaped, spherical or like small articles, e.g. tablets or pills

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Abgeben von Pillen, Tabletten und Kapseln.
  • Es ist bekannt, eine solche Vorrichtung vorzusehen, wie sie z.B. in der deutschen Patentschrift DE-B-19 09 932 beschrieben ist, die eine mit festen Öffnungen versehene Schale mit einem verschließbaren Deckel aufweist, wobei die Vorrichtung dafür vorgesehen ist, unter dem Deckel eine vorgepackte Karte aufzunehmen, die einzelne Zellen hat, von denen jede eine einzelne Pille enthält, und mit einem Folienblatt bedeckt ist, wobei die Zellen über einzelnen kreisförmigen Löchern in der Schale angeordnet sind, so daß durch Druck auf eine ausgewählte Zelle die darin enthaltene Pille durch die durchbrochene Folie und durch das zugeordnete Loch in der Schale hindurch nach außen gedrückt wird, um unter der Schale hervorzukommen. Wenn die Vorrichtung bestimmungsgemäß benutzt wird, muß der Deckel geöffnet werden, bevor eine Pille abgegeben werden kann, da der die Oberseite der Schale bedeckende Deckel keine Öffnungen aufweist.
  • Erfindungsgemäße Behälter zum Abgeben von Pillen, Tabletten und Kapseln sind dafür bestimmt, durch einzelne Patienten innerhalb der Gemeinde, üblicher aber in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen benutzt zu werden, wo die Dosierung von Arzneimitteln für die Patienten beispielsweise einmal pro Woche von einer zentralen Apotheke aus durchgeführt werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist, wird eine Alternative für den aus dem oben zitierten Stand der Technik bekannten Behälter geschaffen.
  • Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun lediglich beispielshalber mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht auf einen gemäß der Erfindung hergestellten Behälter ist;
  • Fig. 2 eine Unteransicht ist;
  • Fig. 3 eine Ansicht eines Endes ist;
  • Fig. 4 eine Vertikalschnittansicht nach der Linie IV - IV in Fig. 1 ist;
  • Fig. 5 eine Querschnittansicht ist, die der in Fig. 4 gleicht, aber einen modifizierten inneren Aufbau zeigt.
  • Ein Behälter zum Abgeben von Pillen, Tabletten oder Kapseln, der gemäß der Erfindung hergestellt ist, weist einen Kasten 10 auf, der einen Boden sowie Seitenwände 12 und eine Vorderwand 13 und eine Rückwand 14 hat.
  • Bei 15 ist hinten an den Seitenwänden 12 mittels Scharnier ein Deckel 16 befestigt, der, wenn er geschlossen ist, das Innere des Kastens bedeckt. Der Deckel 16 hat eine Reihe von Fenstern 17, durch welche hindurch das Innere des Kastens sichtbar ist, und in dem gezeigten Beispiel gibt es 7 Reihen, welche die Tage der Woche darstellen und jeweils 6 separate Fenster enthalten, die 6 Perioden jedes Tages darstellen.
  • Unter den Fenstern jeder der 7 Reihen ist ein transparenter Verschlußschieber 18 verschiebbar angeordnet, der unter der Unterseite des Deckels 16 durch vorspringende Halter 19 gelagert ist (vgl. Fig. 4 und 5), welche an dem Deckel angeformt sind. Schnappanschläge 20 oder ähnliche Arretiervorrichtungen sind vorgesehen, so daß die Verschlunschieber 18 schrittweise aufgeschoben werden können, um eines oder mehrere der sechs Fenster in jeder täglichen Reihe freizulegen und zu verhindern, daß die Verschlußschieber ohne weiteres gänzlich aus dem Deckel entfernt werden.
  • Aus der weggeschnittenen Darstellung in Fig. 1 ist zu erkennen, daß der Kasten 10 eine entnehmbare Schale 21 enthält, die so ausgebildet ist, daß sie eine Vielzahl von Zellen 22 aufweist, welche sich jeweils unter einem der Fenster 17 in dem Deckel befinden, wenn dieser geschlossen ist. Zwei Randgebiete der Schale 21 weisen Leisten 23 und 24 auf, auf die bedruckte Papierstreifen geklebt werden können, auf denen die Tage der Woche und entweder eine Reihe von Zahlen oder Tageszeiten sichtbar sein können. Zu diesem Zweck sind in dem Deckel 16 Schlitze 25 und 26 vorgesehen, so daß, wenn er geschlossen ist, das gedruckte Material durch die Schlitze hindurch sichtbar ist.
  • Gemäß den Fig. 2 und 3, auf die nun Bezug genommen wird, ist eine Karte 27 im Boden des Kastens 10 unterhalb der Schale 21 plaziert und enthält gedrucktes Material, das durch einen oder mehrere Ausschnitte oder ein oder mehrere Fenster 28 in dem Boden des Kastens hindurch sichtbar ist. Das gedruckte Material kann Information liefern, z.B. den Namen des Patienten, seinen Arzt und die Arzneimittel, Dosierungen und Zeiten der Verabreichung, die für diesen Patienten geeignet sind. Die Karte 27 ist in einem vertieften Teil des Bodens des Kastens lose angeordnet und kann leicht ausgetauscht werden, indem zuerst die Schale 21 entfernt wird, wird aber ansonsten durch die Schale darin festgehalten. Deshalb kann durch Umdrehen des Kastens das gedruckte Material ohne weiteres gelesen werden.
  • In einer Endwand 12 des Kastens sind ein weiteres Fenster 29 und ein Schlitz 30 (vgl. Fig. 4) zur Aufnahme eines weiteren Etiketts vorgesehen, auf das die Einzelheiten des Patienten gedruckt werden können und das vielleicht eine Fotografie des Patienten aufweisen kann, wie es bei 31 dargestellt ist, so daß Grundinformation, welche den Patienten betrifft, von der Seite des Behälters aus betrachtet werden kann, wenn eine Anzahl von solchen Behältern übereinander gestapelt ist.
  • Die Schlitze 25 und 26 können durch austauschbare Stopfen 32 (vgl. Fig. 3) geschlossen werden, so daß die Information, die ansonsten unterhalb der Schlitze sichtbar ist, untereinander austauschbar ist. Auf diese Weise kann alternative Information vorgesehen werden, ohne die Information zu ändern, die auf die Seiten der Schale 21 gedruckt ist. Z.B. kann auf der Vorrichtung für Spezialgebrauch Information in unterschiedlichen Sprachen oder in Blindenschrift vorgesehen werden.
  • Eine Arretierung 33 ist an der Vorderseite des Kastens vorgesehen, durch die der Deckel normalerweise in der geschlossenen Position gehalten wird, es ist aber zu erkennen, daß, wenn der Deckel geöffnet wird, alle Zellen innerhalb der Schalen 21 gleichzeitig zum Füllen freigelegt werden können, ohne daß die Schale aus dem Kasten, der die Einzelheiten des Patienten enthält, entfernt wird. Das vermeidet die Wahrscheinlichkeit, daß unkorrekte Arzneimittel an Patienten abgegeben werden.
  • Aus den Fig. 1 und 4 ist zu erkennen, daß ein dünnes Acetatblatt oder eine Acetatfolie 35 mit den oberen Rändern der Schale 21 in dichtem Kontakt verbunden ist. Das Blatt 35 kann nur um die äußeren Umfangsränder der Schale dicht angebracht werden oder alternativ auch um die oberen Ränder jeder Zelle durch Auftragen eines Klebstoffes, wie es durch gestrichelte Linien 36 gezeigt ist, der entweder auf die Oberseite der Schale oder auf das Blatt oder auf beide aufgebracht wird, bevor das Blatt angebracht wird. Das Blatt wird angebracht, nachdem die Schale gefüllt worden ist.
  • Das Blatt 35 kann lichtdurchlässig oder transparent sein und kann aus einem Material bestehen, das wahlweise durchstoßen werden kann, damit der Inhalt von einer oder mehreren Zellen durch die Fenster 17 hindurch abgegeben werden kann. Eine Zonenperforation 37 des Blattes 35 längs eines oder mehrerer Ränder der Zellen 22 wird bevorzugt, um ein derartiges Öffnen zu unterstützen. Die Performation 37 kann alternativ über den zentralen Gebieten der Zellen sein.
  • In einigen Fällen wird die Notwendigkeit der Verschlußschieber 18 durch die Verwendung eines solchen Blattes oder einer solchen Folie vermieden. In der Praxis kann das Blatt oder die Folie 35 an der Schale 21 an Ort und Stelle oder vor dem Einschieben in den Kasten angebracht werden.
  • Wiederum kann in einigen Fällen das Blatt oder die Folie 35 unbegrenzt oder solange, bis die Klebstoffstreifen 36 unwirksam werden, wiederverwendbar sein. In diesem Fall wird das Abgeben des Inhalts nicht durch Durchbrechen sondern durch teuweises Abziehen des Blattes 35 erfolgen, vielleicht am Anfang einer Woche, wobei in diesem Fall die Verschlußschieber 18 benötigt würden, um die Zellen 22 zu verschließen, bis der Inhalt jeder Zelle benötigt wird.
  • Bei Bedarf kann, wenn der Deckel aufgeklappt ist, die gesamte Schale 21 aus dem Kasten zum Reinigen oder Austauschen herausgezogen werden und so die Karte 27 nach dem Entfernen der Schale ausgetauscht oder auf den neuesten Stand gebracht werden.
  • Die andere Karte kann aus dem Schlitz 29 in der Seitenwand 12 des Kastens entfernt werden, nachdem der Deckel aufgeklappt worden ist.
  • Der Kasten und der Deckel bestehen vorzugsweise aus einem steifen Kunststoff, und die Verschlußschieber 18 bestehen aus einem transparenten Kunststoff, wogegen die Schale 21 vorzugsweise aus einem halbsteifen, leichten Kunststoff vakuumgeformt ist, so daß sie billig austauschbar ist, wenn sie verschlissen oder zerbrochen ist. Die Karten, welche die Patienteninformation tragen, können aus Papier bestehen und sind daher austauschbar, wenn eine Anderung verlangt wird, oder können statt dessen aus abwischbarem Kunststoff bestehen, auf den unter Verwendung eines unauslöschlichen Stiftes geschrieben werden kann.
  • Gemäß Fig. 5, auf die nun Bezug genommen wird, kann der Kasten in einer modifizierten Ausführungsform zwei (oder mehr als zwei) Schalen 22 enthalten, die übereinander gestapelt sind, jeweils mit Pillen oder Tabletten gefüllt sind und jeweils mit einem gesonderten Blatt oder einer gesonderten Folie 35 verschlossen sind. Für diesen Zweck kann der Kasten tiefer gemacht werden oder die Schalen können flacher gemacht werden. Mit Hilfe dieser Modifikation kann der Arzneivorrat für zwei oder mehr als zwei Wochen in dem Behälter aufbewahrt werden, und, wenn die oberste Schale jeweils leer wird, sollte sie an dem unteren Ende des Stapels plaziert werden.
  • Es ist nicht beabsichtigt, die Erfindung allein auf das obige Beispiel zu beschränken. Zum Beispiel brauchen die Verschlußschieber 18 nicht transparent zu sein, die Anzahl und die Größen der Fenster in dem Deckel und der Zellen in der Schale können sich von den dargestellten und beschriebenen unterscheiden, und die Patienteninformation, die auf der Unterseite des Behälters vorgesehen wird, kann in unauslöschlicher Tinte auf eine Tafel aus abwischbarem Material geschrieben werden.
  • Die Schale 21 kann die Form von in Zellen unterteilten Wänden haben, welche in dem Kasten integral gebildet sind.
  • Die Stopfen 32, die austauschbar sidn, um unterschiedliche Information bereitzustellen, können zur Identifikation auch farbcodiert sein.
  • Der Deckel 16 kann in bezug auf den Kasten verschiebbar oder vollständig entfernbar sein, um die Zellen der Schale freizulegen, vorausgesetzt daß die Schale nicht aus demjenigen Teil des Kastens oder Deckels, der die Patienteninformation enthält, entfernt zu werden braucht.

Claims (9)

1. Behälter zum Abgeben von Pillen, Tabletten und Kapseln, mit einem Kasten (10) mit einem anscharnierten oder entferubaren Deckel (16), wobei der Kasten mehrere Fenster (17) aufweist, durch die hindurch der Inhalt bei geschlossenem Deckel wahlweise abgegeben werden kann, einer Schale (21), die in dem Kasten (10) unter dem Deckel (16) herausnehmbar angeordnet ist und mehrere Zellen (22) aufweist, welche mit den Fenstern (17) ausgerichtet sind, und einem Blatt oder einer Folie (35), die wahlweise entfernt oder durchbrochen werden kann, um das Abgeben des Inhalts durch die Fenster hindurch zu gestatten, ohne daß der Deckel geöffnet wird, wobei sich das Blatt oder die Folie (35) über die oberen Ränder von wenigstens einigen Zellen (22) in der Schale (21) in dichtem Kontakt mit denselben erstreckt, um die Zellen zu verschließen, so daß durch wahlweises Durchbrechen des Blattes oder der Folie (35) der Inhalt der einzelnen Zellen (22) durch die zugeordneten ausgerichteten Fenster (17) hindurch wahlweise abgegeben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Fenster (17) in dem Deckel (16) vorgesehen sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er Verschlußschieber (18) zum Verschließen der Fenster aufweist, wobei die Verschlußschieber wahlweise geöffnet werden können, um Zugang zu einer oder mehreren Zellen (22) für die Abgabe des Inhalt zu schaffen.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei sich das Blatt oder die Folie (35) über sämtliche Zellen (22) in der Schale (21) erstreckt und mit den oberen Umfangsrändern der Zellen in dichtem Kontakt ist.
4. Behälter nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, wobei das Blatt oder die Folie (35) in Zonen (37) perforiert ist, so daß wahlweise Zugang separat zu jeder einzelnen Zelle geschaffen werden kann.
5. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschlußschieber (18) in bezug auf eine Reihe von Fenstern (17) in dem Deckel (16) verschiebbar angeordnet ist und eine Arretiervorrichtung (20) aufweist, wodurch der Verschlußschieber schrittweise aufgeschoben werden kann, um ein oder mehrere Fenster in der Reihe freizulegen.
6. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußschieber (18) transparent sind.
7. Behälter nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt oder die Folie (35) aus einem dünnen, transparenten Acetatmaterial besteht, so daß es an der Schale (21) durch einen zuvor aufgetragenen Klebstoff längs der oberen Zellenränder (36) und der Umfangsränder der Schale lösbar befestigt werden kann.
8. Behälter nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, wobei die Schale (21) aus einem halbstarren, leichten Kunststoff besteht.
9. Behälter nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß er wenigstens zwei entnehmbare, in Zellen unterteilte Schalen (21) aufweist, die in dem Kasten (12) übereinander angeordnet sind, wobei wenigstens diejenige oder jede Schale (21), die sich unter der oberen befindet, mit dem Blatt oder der Folie (35), das bzw. die sich über die Zellen erstreckt, versehen ist.
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