DE69005010T2 - Einrichtung zur Sprachkodierung und -Dekodierung. - Google Patents

Einrichtung zur Sprachkodierung und -Dekodierung.

Info

Publication number
DE69005010T2
DE69005010T2 DE90107330T DE69005010T DE69005010T2 DE 69005010 T2 DE69005010 T2 DE 69005010T2 DE 90107330 T DE90107330 T DE 90107330T DE 69005010 T DE69005010 T DE 69005010T DE 69005010 T2 DE69005010 T2 DE 69005010T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
linear predictive
residual signal
signal
compression
residual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE90107330T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69005010D1 (de
Inventor
Shinya Takahashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE69005010D1 publication Critical patent/DE69005010D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69005010T2 publication Critical patent/DE69005010T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10LSPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
    • G10L19/00Speech or audio signals analysis-synthesis techniques for redundancy reduction, e.g. in vocoders; Coding or decoding of speech or audio signals, using source filter models or psychoacoustic analysis
    • G10L19/04Speech or audio signals analysis-synthesis techniques for redundancy reduction, e.g. in vocoders; Coding or decoding of speech or audio signals, using source filter models or psychoacoustic analysis using predictive techniques
    • G10L19/06Determination or coding of the spectral characteristics, e.g. of the short-term prediction coefficients

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
  • Transmission Systems Not Characterized By The Medium Used For Transmission (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung eines Verfahrens zum Komprimieren und Expandieren der Zeitachse einer linear prädiktiven Restsignalform in einer Einrichtung zur Sprachkodierung und -dekodierung, die zum Übertragen oder Speichern eines Eingabesprachsig nals in der Form eines digitalen Signals verwendet wird.
  • Ein Verfahren zum Extrahieren einer linear prädiktiven Restsignalform (im weiteren als "Restsignalform" bezeichnet) aus einer Sprachsignalform-Eingabe nach linear prädiktiver Analyse und zu ihrer Quantisierung zusammen mit dem linear prädiktiven Koeffizienten, usw. ist eines der effektivsten Kompresssions-Kodierverfahren. Eine Einrichtung zur Sprachkodierung und -dekodierung, wie in den Fig.en 4A und 4B gezeigt, die dieses Verfahren zusammen mit einem Verfahren zum Komprimieren der Zeitachse einer Restsignalform verwendet, wobei eine Teilungsperiode verwendet wird, ist aus dem Stand der Technik bekannt. Die in den Fig.en 4A und 4B gezeigte Einrichtung ist ähnlich zu der in "Algorithm of 8-16 Kbps Residual Compressing Method (TOR) Algorithm Utilizing Pitch Information", the Transactions of Acoustical Society of Japan 3-2-1 (March, 1986) beschriebenen.
  • Fig. 4A zeigt einen Kodierteil und Fig. 4B einen Dekodierteil. In diesen Zeichnungen steht das Bezugszeichen 1 für eine Eingabesprachsignalform, 2 für eine linear prädiktive Inversfiltereinrichtung, 3 für eine linear prädiktive Analyseeinrichtung 3, 4 für eine Restsignalform, 5 für einen linear prädiktiven Koeffizienten, 23 für eine Teilungsextrahiereinrichtung, 8 für eine Teilungsperiode, 24 für eine Rest-Ausdünnungseinrichtung, 25 für eine stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungseinrichtung; 26 für eine stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungsinformation, 27 für eine ausgedünnte Restsignalform, 28 für eine Rest- Quantisierungseinrichtung, 13 für einen quantisierten Rest, 14 für eine Multiplexereinrichtung, 15 für einen Übertragungspfad, 16 für eine Trenneinrichtung, 29 für eine Rest-Inversquantisierungseinrichtung, 30 für eine invers quantisierte Restsignalform, 31 für eine Rest- Reproduktionseinrichtung, 20 für eine reproduzierte Restsignalform, 21 für eine linear prädiktive synthetische Filtereinrichtung und 22 für eine synthetisierte Sprachsignalform.
  • Die Funktionsweise der Einrichtung nach dem Stand der Technik wird im folgenden beschrieben.
  • Der in Fig. 4A gezeigte Kodierteil wird zuerst erklärt.
  • Die Eingabesprachsignalform 1 (zeitliche Folgen von diskreten Wertdaten) wird einer linear prädiktiven Analyse durch die linear prädiktive Analyseeinrichtung 3 für jeden Analysedatenübertragungsblock (im weiteren als "Datenübertragungsblock" bezeichnet), der eine feste Länge besitzt, unterzogen, um einen linear prädiktiven Koeffizienten 5 zu erhalten. Die linear prädiktive Analyseeinrichtung 3 gibt den erhaltenen linear prädiktiven Koeffizienten 5 an die linear prädiktive Inversfiltereinrichtung 2 und die Multiplexereinrichtung 14 aus. Die linear prädiktive Inversfiltereinrichtung 2 wendet einen linear prädiktiven Inversfiltervorgang auf die Eingabesprachsignalform 1 für jeden Datenübertragungsblock an, wobei sie den linear prädiktiven Koeffizienten 5 verwendet, und erhält dadurch die Restsignalform 4. Die Teilungsextrahiereinrichtung 23 berechnet die Teilungsperiode 8 aus der Restsignalform 4 und dem der Eingabesprachsignalform 1 entsprechenden Datenübertragungsblock, beispielsweise unter gemeinsamer Verwendung eines AMDF-Verfahrens und eines Autokorrelationsverfahrens. Die stimmnaft/nicht stimmhaft Entscheidungseinrichtung 25 entscheidet auf der Grundlage des Energiewertes der Restsignalform 4 des entsprechenden Datenübertragungsblocks und des über die Teilungsextrahiereinrichtung 23 erhaltenen AMDF-Wertes (in Übereinstimmung mit dem AMDF-Verfahren), ob eine Eingabesprachsignalform stimmhaft ist oder nicht, und gibt das Ergebnis als stimmhaft/nicht stimmhaft Information 26 aus. Die Rest- Ausdünnungseinrichtung 24 gibt eine repräsentative Restsignalform 27 aus, indem sie die Restsignalform 4 unter Verwendung der Teilungsperiode 8 der Restsignalform 4 des Datenübertragungsblocks ausdünnt, wenn sie als stimmhaft beurteilt wurde. Ein Beispiel des Ausdünnungsvorgangs bei einer stimmhaften Signalform durch die Rest-Ausdünnungseinrichtung 24 ist in Fig. 5 gezeigt.
  • In Fig. 5 stellt die Signalform (a) eine Restsignalform 4 dar. Die Rest-Ausdünnungseinrichtung 24 extrahiert den Teil (den rechteckigen Teil, der sich zwischen dem augenblicklichen Datenübertragungsblock und dem nächsten Datenübertragungsblock in der Signalform (a) erstreckt) der Restsignalform, in dem ein Restpuls mit maximaler Amplitude enthalten ist, und die Summe der Absolutwerte der Amplituden der fortlaufenden festgelegten Anzahl von Restpulsen ist das Maximum der Restsignalform im Teilungsabschnitt (Abschnittweite: P), der sich bis zum nächsten Datenübertragungsblock erstreckt, und gibt die Restsignalform in dem Teil als eine repräsentative Restsignalform 27 aus. Die Signalformen (b) in Fig. 5 sind repräsentative Restsignalformen 27 des vorhergehenden und des augenblicklichen Datenübertragungsblocks.
  • Wenn die stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungseinrichtung 25 entscheidet, daß die Signalform eine nicht stimmhafte Signalform ist, sortiert die Rest-Ausdünnungseinrichtung 24 die Restpulse der Reihe der Amplitude nach, extrahiert eine festgelegte Anzahl von Restpulsen und gibt sie als repräsentative Restsignalform 27 aus.
  • In Übereinstimmung mit der stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungsinformation 26 quantisiert die Rest-Quantisierungseinrichtung 28 die von der Rest-Ausdünnungseinrichtung ausgegebene repräsentative Restsignalform 27 mittels Quantisierungsbitzuordnung, die voreingestellt ist und unterschiedlich ist, abhängig davon, ob die Signalform stimmhaft oder nicht stimmhaft ist, und gibt den quantisierten Rest 13 aus. Die Multiplexereinrichtung 14 sendet gleichzeitig die Teilungsperiode 8, die stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungsinformation 26, den quantisierten Rest 13 und den linear prädiktiven Koeffizienten 5, und gibt das Ergebnis als kodierte Sprachinformation an den Übertragungspfad 15 aus.
  • Der in Fig. 4B gezeigte Dekodierteil wird im folgenden erklärt.
  • Die Trenneinrichtung 16 trennt die über den Übertragungspfad 15 zugeführte kodierte Sprachinformation in die Teilungsperiode 8, die stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungsinformation 26, den quantisierten Rest 13 und den linear prädiktiven Koeffizienten 5. Die Rest-Inversguantisierungseinrichtung 29 quantisiert den quantisierten Rest 13 mittels Bitzuordnung invers, wobei die stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungsinformation 26 auf dieselbe Weise verwendet wird, wie bei der Quantisierung durch die Rest- Quantisierungseinrichtung 28, und gibt das Ergebnis als repräsentative Restsignalform 30 aus. Wenn die stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungseinrichtung 25 entscheidet, daß die Signalform des augenblicklichen Datenübertragungsblocks eine stimmnafte Signalform ist, wiederholt die Rest-Reproduktionseinrichtung 31 die repräsentative Restsignalform 30 im augenblicklichen Datenübertragungsblock in jeder Teilungsperiode 8, während die im vorhergehenden Datenübertragungsblock reproduzierte Restsignalform und ihre Amplitude interpoliert werden, wodurch der Rest im gesamten Datenübertragungsblock reproduziert wird. Fig. 5 zeigt ein Beispiel des Reproduktionsvorgangs eines Rests einer stimmhaften Sprache, der durch die Rest- Reproduktionseinrichtung 31 durchgeführt wird. Die Rest- Reproduktionseinrichtung 31 wiederholt die repräsentative Restsignalform 30 im augenblicklichen, mit dem Symbol (b) bezeichneten Datenübertragungsblock in Fig. 5 in jeder Teilungsperiode 8 während die Restsignalform des vorhergehenden Datenübertragungsblocks und seine Amplitude reproduziert werden, wodurch eine reproduzierte Restsignalform 20 (c) erhalten wird. Andererseits, wenn die stimmhaft/nicht stimmhaft Entscheidungseinrichtung 25 die Signalform des augenblicklichen Datenübertragungsblocks als nichtstimmhafte Signalform beurteilt, stellt die Rest-Reproduktionseinrichtung 31 den Puls der repräsentativen Restsignalform 30 an der Position vor dem Ausdünnen und reproduziert die Restsignalform.
  • Die Rest-Reproduktionseinrichtung 31 gibt die Restsignalform als reproduzierte Restsignalform 20 aus. Die linear prädiktive synthetische Filtereinrichtung 21 synthetisiert die Sprachsignalform des Dateflübertragungsblocks aus der reproduzierten Restsignalform 20 mittels linear prädiktiver synthetischer Filterung unter Verwendung des linear prädiktiven Koeffizienten 5 und gibt die synthetisierte Sprachsignalform 22 aus.
  • Eine Einrichtung zur Sprachkodierung und -dekodierung nach dem Stand der Technik weist jedoch die folgenden Probleme auf. Wenn der Rest eines stimmhaften Geräusches mittels eines Dekodierteils reproduziert wird, wird die repräsentative Restsignalform 27 des augenblicklichen Datenübertragungsblocks in jeder Teilungsperiode wiederholt während die repräsentative Restsignalform 27 und ihre Amplitude des vorhergehenden Rahmens, wie vorstehend beschrieben, interpoliert werden. Daher wird in einem Teilungsabschnitt, der mittels Interpolation reproduziert wird und in dem nur eine geringe Korrelation zwischen der Original- Restsignalform 4 und der repräsentativen Restsignalform 27 besteht, eine große Verzerrung zwischen der Original- Signalform und der reproduzierten Restsignalform 20 produziert, wodurch sich die Qualität der reproduzierten Sprachsignalform 22 verschlechtert.
  • Zusätzlich, da die Restsignalform 4 einer stimmhaften Sprache, die sich zwischen dem augenblicklichen Datenübertragungsblock und dem nächsten Datenübertragungsblock erstreckt, ausgedünnt wird und durch den Dekodierteil reproduziert wird, wenn die Teilungsperiode des augenblicklichen Datenübertragungsblocks aufgrund eines im Übertragungspfad 15 erzeugten Bitfehlers fehlerhaft übertragen wird, beeinflußt eine durch diesen Fehler verursachte Verzerrung der reproduzierten Restsignalform 20 die vorangehenden Datenübertragungsblöcke. Das bedeutet, es gibt eine geringe Fehlersicherheit im Übertragungspf ad 15.
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorstehend beschriebenen Probleme im Stand der Technik zu eliminieren und eine Einrichtung zur Sprachkodierung und -dekodierung zu schaffen, die die Zeitachse nur an dem Teil komprimiert, der eine hohe Korrelation mit den benachbarten Teilungsabschnitten besitzt, unter Verwendung der Teilungsperiode einer Restsignalform einer stimmnaften Sprache, und die Kompression der Zeitachse und die Reproduktion der Restsignalform innerhalb des augenblicklichen Datenübertragungsblocks vervollständigt.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, umfaßt eine erfindungsgemäße Einrichtung zur Sprachkodierung und -dekodierung einen Kodierteil und einen Dekodierteil. Der Kodierteil besteht aus: einer linear prädiktiven Analyseeinrichtung zum Berechnen eines linear prädiktiven Koeffizienten mittels linear prädiktiver Analyse der Signalform eines Eingabesprachsignals für jeden vorbestimmten Analysedatenübertragungsblock; einer linear prädiktiven Inversfiltereinrichtung zum Erhalten eines linear prädiktiven Restsignals aus dem Sprachsignal unter Verwendung des linear prädiktiven Koeffizienten, der mittels der linear prädiktiven Analyseeinrichtung berechnet wurde; gekennzeichnet durch: eine Teilungsanalyseeinrichtung zum Teilen des Analysedatenübertragungsblocks in zumindest einen Block und zum Berechnen der Stärke der Korrelativität zwischen der Teilungsperiode der Signalform des linear prädiktiven Restsignals für jeden Block, der den Analysedatenübertragungs block bildet; eine Restsignal-Teilkomprimietungseinrichtung zum Komprimieren der Zeitachse des linear prädiktiven Restsignals für jeden Block in Übereinstimmung mit der Stärke der Korrelativität der mittels der Teilungsanalyseeinrichtung berechneten Signalform; und eine Restsignal- Quantisierungseinrichtung zum Quantisieren des linear prädiktiven Restsignals, das durch die Restsignal- Teilkomprimierungseinrichtung einer Zeitachsenkomprimierung unterzogen wurde.
  • Der Dekodierteil besteht aus: einer Trenneinrichtung zum Trennen eines linear prädiktiven Koeffizientensignals, eines quantisierten linear prädiktiven Restsignals, eines Teilungsperiodensignals des linear prädiktiven Restsignals und eines Komprimierungssignals entsprechend einem Zeitachsenkomprimierungsteil und einem Komprimierungszustand aus einem Eingangssignal; einer Restsignal-Inversquantisierungseinrichtung zum inversen Quantisieren des quantisierten linear prädiktiven Restsignals, das durch die Trenneinrichtung getrennt wurde; einer Restsignal- Teilexpansionseinrichtung zum Teilexpandieren des linear prädiktiven Restsignals, das durch die Restsignal- Inversquantisierungseinrichtung invers quantisiert wurde, auf der Grundlage des Teilungsperiodensignals und des Kornprimierungssignals, die durch die Trenneinrichtung getrennt werden; und einer linear prädiktiven synthetischen Filtereinrichtung zum Erhalten eines Sprachsignals aus dem linear prädiktiven Restsignal, das durch die Restsignal- Teilexpansionseinrichtung teilexpandiert wird, auf der Grundlage des linear prädiktiven Koeffizientensignals, das durch die Trenneinrichtung getrennt wird.
  • Wie vorstehend beschrieben, wird erfindungsgemäß, da das Ziel der Zeitachsenkomprimierung nur der Teil ist, der eine hohe Korrelation zwischen benachbarten Teilungsperiodenabschnitten besitzt, und die Restsignalform für zwei benachbarte Teilungsperiodenabschnitte in die Restsignalform für einen Teilungsperiodenabschnitt mittels Mittelungsprozeß komprimiert wird, ist es möglich die Konfiguration der Restsignalform vor der Komprimierung beizubehalten. Zusätzlich, da die Quantisierungsbits vorzugsweise dem komprimierten Teil zugeordnet werden, der doppelt soviel Information besitzt wie der andere Teil, um Quantisierungsfehler zu verringern, wird die produzierte Verzerrung zwischen der reproduzierten Restsignalform, die mittels des Expansion der Zeitachse expandiert wird, und der Restsignalform vor der Komprimierung verringert, wodurch eine reproduzierte Signalform mit einer guten Qualität reproduziert wird.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß, da die Zeitachsenkomprimierung und Expansion zur Verarbeitung der Restsignalform in einem Datenübertragungsblock innerhalb des Datenübertragungsblocks beendet wird, die Verzerrung der reproduzierten Restsignalform aufgrund des Übertragungsfehlers der Teilungsperiode auf den entsprechenden Datenübertragungsblock beschränkt, wodurch die Sicherheit gegenüber einem Übertragungsfehler erhöht wird.
  • Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung offensichtlich.
  • Es zeigen:
  • Fig.en 1A und 1B Blockdiagramme eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
  • Fig.en 2A, 2B, 3A und 3B erläuternde Ansichten der Arbeitsweise des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels;
  • Fig.en 4A und 4B Blockdiagramme einer Kodier- und Dekodiereinrichtung nach dem Stand der Technik; und
  • Fig. 5 eine erläuternde Ansicht der Arbeitsweise der in den Fig.en 4A und 4B gezeigten Einrichtung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Fig.en 1A und 1B beschrieben. Es werden dieselben Bezugszeichen für Elemente verwendet, die den in Fig. 4 gezeigten entsprechen und ihre Erklärung wird weggelassen.
  • Fig. 1A zeigt einen Kodierteil und Fig. 1B einen Dekodierteil. Bezugszeichen 6 stellt eine Teilungsanalyseinrichtung, 8 eine Teilungsperiode, 9 eine Restsignal- Teilkomprimierungseinrichtung, 10 eine Komprimierungssteuerinformation, 11 eine teilkomprimierte Restsignalform, 12 eine Restsignal-Quantisierungseinrichtung, 17 eine Restsignal-Inversguantisiereinrichtung, 18 eine teilkomprimierte Restsignalform und 19 eine Restsignal-Teilexpansionseinrichtung.
  • Die Arbeitsweise wird im folgenden beschrieben.
  • Die Teilungsanlayseeinrichtung 6 erhält eine Teilungsperiodenlänge P der Restsignalform 4 über den gesamten Teil des entsprechenden Datenübertragungsblocks, beispielsweise mittels Autokorrelation, und gibt das Ergebnis als Teilungsperiode 8 aus. Die Analysedatenübertragungsblocklänge N wird auf nicht weniger als die doppelten maximalen Teilungsperiode der Sprache eines Menschen im allgemeinen eingestellt. Die Teilungsanalyseeinrichtung 6 teilt den Datenübertragungsblock beispielsweise in zwei Blöcke (Block 1, Block 2) auf und erhält für jeden Block die korrelativen Werte B&sub2; und B&sub1; zwischen dem Teilungszeitraum 8 der Restwellenform 4. Die korrelativen Werte B&sub1; und B&sub2; werden als die teilweise Teilungs-korrelative-Werte 7 ausgegeben.
  • Die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung 9 komprimiert die Zeitachse der Restsignalform 4, unter Verwendung der teilweisen Teilungs-korrelativen-Werte B&sub1; und B&sub2; und der Teilungszeitraumlänge P, und gibt die teilkomprimierte Restsignalform 11 und die Komprimierungssteuerinformation 10 aus. Die Einzelheiten der Zeitachsenkomprimierung der Restsignalform, die durch die Restsignal- Teilkomprimierungseinrichtung 9 durchgeführt wird, wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn der teilweise Teilungs-korrelative-Wert B&sub1; größer ist als B&sub2; und B&sub1; größer ist als ein voreingestellter Schwellenwert TH, komprimiert die Restsigna-Teilkomprimierungseinrichtung 9 die Zeitachse für den Block 1. Die Restsignalform für zwei benachbarte Teilungsabschnitte wird nacheinander in die Restsignalform 11 komprimiert, für einen Teilungsperiodenabschnitt vom Anfang des Datenübertra- gungsblocks zu seinem Ende, unter Verwendung der folgenden Gleichung (1):
  • RCi = (RSi + RSi+p)/2 (i = φ, P-1) ... (1)
  • wobei RSi die Restsignalform 4 für zwei entsprechend Teilungsabschnitte darstellt, RCi die Restsignalform 11 nach der Komprimierung und P eine Teilungsperiodenlänge. Zum Zwecke einer einfacheren Erklärung wird der Wert des Zeigers i als φ bis P-1 angenommen. Der Komprimierungsvorgang wird im wesentlichen fortgesetzt, bis der Anfang des Zwei-Teilungsabschnitts den Block 2 erreicht.
  • Wenn der teilweise Teilungs-korrelative-Wert B&sub1; kleiner ist als B&sub2;, und B&sub2; größer ist als der Schwellenwert TH, komprimiert die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung 9 die Zeitachse für den Block 2. Die Restsignalform 4 für zwei benachbarte Teilungsabschnitte wird nacheinander in die Restsignalform 11 komprimiert, für einen Teilungsabschnitt von einem Ende des Datenübertragungsblock zum Anfang. Der Komprimierungsvorgang wird im wesentlichen fortgesetzt, bis das Ende des Zwei-Teilungsabschnitts den Block 1 erreicht. Fig.en 2A, 2B, 3A und 3B zeigen die Arbeitsweise der Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung 9. Fig.en 2A und 2B zeigen die Arbeitsweise im Falle von N/4 < P &le; N/3, wobei Fig. 2A die Zeitachsenkompression für den Block 1 (B&sub1; > B&sub2;, und B&sub1; > TH) und Fig. 2B die Zeitachsenkomprimierung für den Block 2 (B&sub2; > B&sub1; und B&sub2; > TH) zeigt. Fig.en 3A und 3B zeigen die Arbeitsweise im Falle von N/5 < P &le; N/4, wobei Fig. 3A die Zeitachsenkomprimierung für den Block 1 und Fig. 3B die Zeitachsenkomprimierung für den Block 2 zeigt.
  • Wenn B&sub1; < TH und B&sub2; < TH ist, dann führt die Restsignal- Teilkomprimierungeinrichtung 9 keine Zeitachsenkompression durch, sondern gibt es an die Rest- Quantisierungseinrichtung 12 aus, wie es ist. Die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung 9 gibt die Information auch aus, unabhängig davon, ob die Restsignalform 4 einer Zeitachsenkomprimierung unterzogen wurde oder nicht und von der Blockanzahl der teilkomprimierten Restsignalform 11, wenn Zeitachsenkomprimierung durchgeführt wird, wie beispielsweise die Komprimierungssteuerinformation 10. Die Rest-Quantisierungseinrichtung 12 quantisiert die teilkomprimierte Restsignalform 11 unter Verwendung der Komprimierungssteuerinformation 10 und gibt das Ergebnis als qunatisierten Rest 13 aus. Der Arbeitsablauf der Rest-Quantisierungseinrichtung l2 wird im folgenden beschrieben.
  • Wenn die eingegebene teilkomprimierte Restsignalform 11 nach der Komprimierungssteuerinformation 10 beurteilt wird, daß sie einer Zeitachsenkomprimierung unterzogen wurde, quantisiert die Rest-Quantisierungseinrichtung 12 die teilkomprimierte Restsignalform 11 durch bevorzugtes Zuordnen von Quantisierungsbits zu dem Block, der von der Komprimierungssteuerinformation als der Zeitachsenkomprimierung unterzogen beurteilt wurde. Es wird im folgenden angenommen, das dieselbe Anzahl Quantisierungsbits wie die Anzahl der Restabtastwerte im Datenübertragungsblock vor der Komprimierung für die Rest-Quantisierung zugeteilt wird. Wenn die Zeitachsenkomprimierung für den Block 1 durchgeführt wird, wird 1 Bit zuerst jedem Abtastwert vom Anfang zum Ende der teilkomprimierten Restsignalform 11 in Serie zugeordnet. Die teilkomprimierte Restsignalform besitzt eine veränderliche Länge, und nachdem 1 Bit zu jedem Abtastwert der teilkomprimierten Restsignalform 11 zugeordnet wurde, sind dort überflüssige Zuordnungsbits. Ein weiteres Bit wird den Abtastwerten vom Anfang bis zum Ende zugeordnet. Dieses Verfahren der Bitzuordnung beabsichtigt viele Bits der teilkomprimierten Signalform 11 für den Komprimierungsabschnitt zuzuordnen, wodurch die durch die Quantisierung in diesem Abschnitt verurachte Verzerrung verringert wird. Andererseits, wenn die Zeitachsenkomprimierung im Block 2 durchgeführt wird, wird eine ähnliche Bit-Zuordnung vom Ende bis zum Anfang der teilkomprimierten Restsignalform 11 durchgeführt.
  • Wenn die eingegebene teilkomprimierte Restsignalform 11 als keiner Zeitachsenkomprimierung unterzogen beurteilt wird, ordnet die Rest-Quantisierungseinrichtung 12 einheitlich 1 Quantisierbit jedem Abtastwert zu.
  • Nun wird der in Fig. 1B gezeigte Dekodierteil erläutert.
  • Die Rest-lnversquantisiereinrichtung 17 berechnet die Anzahl der Abtastwerte des guantisierten Rests 13 und die Anzahl der Quantisierungszuordnungsbits für jeden Abtastwert aus der Teilungsperiode 8 und der Komprimierungssteuerinformation 10, dadurch die teilkomprimierte Restsignalform 18 mittels inverser Quantisierung des quantisierten Rests 13 erhaltend.
  • Die Rest-Teilexpansionseinrichtung 19 expandiert die Zeitachse des Teils der tei1komprimierten Restsignalform 18, der der Zeitachsnekomprimierung unterzogen wurde, auf der Grundlage der Teilungsperiode 8 und der Komprimierungssteuerinformation 10, dadurch die reproduzierte Restsignalform 20 erhaltend und ausgebend. Die Arbeitsweise der Rest-Teilexpansioneinrichtung 19 wird im folgenden detailliert erklärt.
  • Wenn die eingegebene teilkomprimierte Restsignalform 18 aus der Komprimierungssteuerinformation 10 als der Zeitachsenkomprimierung für den Block 1 unterzogen beurteilt wird, expandiert die Rest-Teilexpansionseinrichtung 19 nacheinander die teilkomprimierte Restsignalform 18 in einem Ein-Teilungs-Abschnitt auf eine Länge entsprechend dem Zwei-Teilungs-Abschnitt unter Verwendung der folgenden Gleichung (2) vom Anfang bis zum Ende der teilkomprimierten Restsignalform 18:
  • RSi = RCi
  • RSi+p = RCi (i = &phi;, P-1) ... (2)
  • wobei RC&sub1; die teilkomprimierte Restsignalform 18 für einen Ein-Teilungs-Abschnitt des komprimierten Teils darstellt und RSi die Restsignalform 20 nach der Expansion. Zum Zwecke der Vereinfachung einer Erklärung wird davon ausgedaß der Wert des Zeigers i zwischen &phi; und P-1 liegt. Der Expansionsvorgang wird fortgestzt, bis die gesamte Länge der reproduzierten, expandierten Restsignalform 20 nicht weniger als die Hälfte der Datenübertragungsblocklänge N (d.h. nicht weniger als die Länge des Blocks 1) erreicht hat.
  • Wenn die eingegebene teilkomprimierte Restsignalform 18 anhand der Komprimierungssteuerinformation 10 als der Zeitachsenkomprimierung von Block 2 unterzogen beurteilt wird, expandiert die Rest-Teilexpansionseinrichtung 19 nacheinander die teilkomprimierte Restsignalform 18 in einem Ein-Teilungs-Abschnitt auf eine Länge entsprechend dem Zwei-Teilungs-Abschnitt vom Ende zum Anfang der teilkomprimierten Restsignalform 18, um die reproduzierte Restsignalform 20 zu erhalten. In diesem Fall wird der Expansionsvorgang auch fortgesetzt, bis die gesamte Länge der expandierten, reproduzierten Restsignalform 20 nicht weniger als die Hälfte der Datenübertragungsblocklänge N erreicht. Fig.en 2A, 2B, 3A und 3B zeigen den Rest-Teilexpansionsvorgang.
  • Wenn die eingegebene teilkomprimierte Restsignalform 18 als nicht der Zeitachsenkomprimierung unterzogen beurteilt wird, gibt die Rest-Teilexpansionseinrichtung 19 die teilkomprimierte Restsignalform 18 aus, so wie sie ist, ohne einen Expansionsvorgang durchzuführen.
  • Da das Zeitachsenkomprimierungsverhältnis (Länge der Signalform nach der Komprimierung/Länge der Signalform vor der Komprimierung) der mittels der Restsignal- Teilkomprimierungseinrichtung 9 komprimierten Restsignalform 4 in der vorliegenden Erfindung in Übereinstimmung mit der Teilungsperiode 8 variiert, wird der Wechsel im Zeitachsenkomprimierungsverhältnis berücksichtigt.
  • Nun wird vorausgesetzt, daß die Restsignalform 4 für zumindest zwei Teilungsperiodenabschnitte in einem Datenübertragungsblock existiert, der eine Länge N besitzt. Im Falle der Komprimierung der Zeitachse der Restsignalform 4 für einen Block (Länge: N/2) mittels des Verfahrens, das in der vorstehenden Erklärung der Arbeitsweise der Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung 9 beschrieben ist, wenn die Länge der zu komprimierenden Restsignalform 4 innerhalb des entsprechenden Blocks liegt, in anderen Worten, wenn die Länge N/2 des Blocks mit zweimal der Teilungsperiodenlänge übereinstimmt, genauer 2P, wird nur die Zeitachse der Restsignalform auf 1/2 verringert (die gesamte Länge der teilkomprimierten Restsignalform 11 wird 3/4 * N) und das Zeitachsnekomprimierungsverhältnis nimmt zu dieser Zeit den Minimalwert an. Demgemäß, wenn das Komprimierungsverhältnis der mittels der Rest- Teilkomprimierungseinrichtung 9 komprimierten Restsignalform 4 entsprechend der vorliegenden Erfindung als R angenommen wird, befindet sich R im durch die folgende Ungleichung (3) dargestellten Rahmen:
  • ½&le;R&le;3/4 ... (3)
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird die teilkomprimierte Restsignalform 11 nach der Zeitachsenkomprimierung mittels der Restsignal-Teilkomprimierungeinrichtung 9 mittels der Rest-Quantisierungseinrichtung 12 quantisiert, wie es im Kodierteil ist. Alternativ kann der Teilungs prädiktive Koeffizient zusätzlich zur Teilungsperiode 8 mittels der Teilungsanalyseeinrichtung 6 erhalten werden, um die teilkomprimierte Restsignalform 11 der Teilungs-prädiktiven Inversenfilterung vor der Quantisierung durch die Restsignal-Quantisierungseinrichtung 12 zu unterziehen. In diesem Fall ist es nötig, daß der Dekodierteil die teilkomprimierte Restsignalform 18 nach der Rest- Inversquantisierung einer Teilungs-prädiktiven, inversen inversen Synthesefilterung unterzieht.
  • Während beschrieben wurde, was im Augenblick ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist, ist verständlich, daß zahlreiche Modifikationen daran vorgenommen werden können und es ist beabsichtigt, daß die nachfolgenden Ansprüche alle derartigen Modifikationen, die in den Schutzumfang fallen, einschließen.

Claims (9)

1. Einrichtung zur Sprachkodierung für linear prädiktive Kodierung eines Eingangssprachsignals (1), wobei die Einrichtung folgendes umfaßt:
eine linear prädiktive Analyseeinrichtung (3) zum Berechnen eines linear prädiktiven Koeffizienten (5) mittels linear prädiktiver Analyse der Signalform eines Eingangssprachsignals (1) für jeden vorbestimmten Analysedatenübertragungsblock;
eine linear prädiktive Inversfiltereinrichtung (2) zum Erhalten eines linear prädiktiven Restsignals (4) aus dem Sprachsignal (1) unter Verwendung des linear prädiktiven Koeffizienten (5), der mittels der linear prädiktiven Analyseeinrichtung (3) berechnet wurde;
gekennzeichnet durch:
eine Teilungsanalyseeinrichtung (6) zum Teilen des Analysedatenübertragungsblocks in zumindest einen Block und zum Berechnen der Stärke der Korrelativität zwischen der Teilungsperiode der Signalform des linear prädiktiven Restsignals (4) für jeden Block, der den Analysedatenübertragungsblock bildet;
eine Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung (9) zum Komprimieren der Zeitachse des linear prädiktiven Restsignals (4) für jeden Block in Übereinstimmung mit der Stärke der Korrelativität der mittels der Teilungsanalyseeinrichtung (6) berechneten Signalform; und
eine Restsignal-Quantisierungseinrichtung (12) zum Quantisieren des linear prädiktiven Restsignals (11), das durch die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung (9) einer Zeitachsenkomprimierung unterzogen wurde.
2.Einrichtung zur Sprachkodierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Multiplexereinrichtung (14) zum gleichzeitigen Ausgeben eines linear prädiktiven, von der linear prädiktiven Analyseeinrichtung (3) ausgegebenen Koeffizientensignals (5), eines von der Teilungsanalyseeinrichtung (6) ausgegebenen Teilungsperiodensignals (8), einer Komprimierungsinformation (10) entsprechend einem Komprimierungsblock und einem Komprimierungszustand, der von der Restsignal- Teilkomprimierungseinrichtung (9) ausgegeben wird, und einem von der Restsignal-Quantisierungseinrichtung (12) ausgegebenen quantisierten linear prädiktiven Restsignal (13), und zum Ausgeben des derart erhaltenen Signals an einen Übertragungspfad (15).
3. Einrichtung zur Sprachkodierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung (9) nur die Zeitachse des linear prädiktiven Restsignals (4) für den Block komprimiert, in dem die Stärke der durch die Teilungsanalyseeinrichtung (6) berechneten Korrelativität nicht weniger als einen vorbestimmten Schwellenwert beträgt und größer ist als die im anderen Block.
4. Einrichtung zur Sprachkodierung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung (9) die Zeitachse des linear prädiktiven Restsignals (4) für jede zwei benachbarten Teilungsperiodenabschnitte in dem Block in ein Restsignal (11) wiederholt für einen Teilungsperiodenabschnitt komprimiert, in Übereinstimmung mit der folgenden Gleichung:
RCi = (RSi + RSi+p)/2
wobei RCi die linear prädiktive Restsignalform (11) in einem Ein-Teilungsperioden-Abschnitt nach der Komprimierung darstellt, RSi die linear prädiktive Restsignalform in einem Ein-Teilungsperioden-Abschnitt vor der Komprimierung und RSi+p die linear prädiktive Restsignalform (4) in einem Ein-Teilungsperioden-Abschnitt benachbart zu RSi vor der Komprimierung.
5. Einrichtung zur Sprachkodierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Restsignal-Quantisierungseinrichtung (12) das linear prädiktive Restsignal (11) mittels bevorzugtem Zuordnen von Quantisierungszuordnungsbits zu dem linear prädiktiven Restsignal (11) für den Block quantisiert, der der Zeitachsenkomprimierung mittels der Restsignal-Komprimierungseinrichtung (9) unterzogen wurde.
6. Einrichtung zur Sprachkodierung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Restsignal-Quantisierungseinrichtung (12) 1 Bit aus einer festgelegten Anzahl von Bits allen Abtastwerten des linear prädiktiven Restsignals (11) im Datenübertragungsblock zuordnet und weiter ein Bit von den nach der Zuordnung übrig bleibenden Bits zu jedem Abtastwert des linear prädiktiven Restsignals (11) in dem Block zuordnet, der der Zeitachsenkomprimierung unterzogen wurde, dadurch das linear prädiktive Restsignal (11) quantisierend.
7. Einrichtung zur Sprachdekodierung eines Sprachsignals, das linear prädiktiv kodiert ist, wobei ein Teil davon einer Zeitachsenkomprimierung unterzogen wurde, wobei die Einrichtung gekennzeichnet ist durch:
eine Trenneinrichtung (16) zum Trennen eines linear prädiktiven Koeffizientensignals (5), eines quantisierten linear prädiktiven Restsignals (13), eines Teilungsperiodensignals (8) des linear prädiktiven Restsignals (13) und eines Komprimierungssignals (10) entsprechend einem Zeitachsen komprimierten Teil und einem Komprimierungszustand aus einem Eingangssignal aus einem Eingangssignal;
eine Restsignal-Inversquantisierungseinrichtung (17) zum inversen Quantisieren des quantisierten linear prädiktiven Restsignals (13), das durch die Trenneinrichtung (16) getrennt wurde;
eine Restsignal-Teilexpansionseinrichtung (19) zum Teilexpandieren des linearen Restsignals (18), das durch die Restsignal-Inversquantisierungseinrichtung (17) invers quantisiert wurde, auf der Grundlage des Teilungsperiodensignals (8) und des Komprimierungssignals (10), die durch die Trenneinrichtung (16) getrennt werden; und
eine linear prädiktive synthetische Filtereinrichtung (21) zum Erhalten eines Sprachsignals (22) aus dem linear prädiktiven Restsignal (20), das durch die Restsignal- Teilexpansionseinrichtung (19) teilexpandiert wird, auf der Grundlage des linear prädiktiven Koeffizientensignals (5), das durch die Trenneinrichtung (16) getrennt wird.
8. Einrichtung zur Sprachdekodierung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Restsignal-Inversguantisierungseinrichtung (17) das quantisierte linear prädiktive Restsignal (13) invers quantisiert, mittels Berechnung der Anzahl der quantisierten Abtastwerte und der Anzahl der Bits, die jedem quantisierten Abtastwert vom Teilungsperiodensignal (8) und der Komprimierunginformation (10), die von der Trenneinrichtung (16) getrennt werden, zugeordnet werden.
9. Einrichtung zur Sprachdekodierung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Restsignal-Teilexpansionseinrichtung (19) die Expansion bei dem linear prädiktiven Restsignal (18) wiederholt, das einer Zeitachsenkomprimierung durch die Restsignal-Teilkomprimierungseinrichtung (9) in der Einrichtung zur Sprachkodierung für einen Teilungsperiodeabschnitt unterzogen wurde, in ein Signal für zwei Teilungsperiodenabschnitte in Übereinstimmung mit den folgenden Gleichungen auf der Grundlage des Teilungsperiodensignals (8) und der Komprimierungsinformation (10), die durch die Trenneinrichtung (16) getrennt werden:
RSi = RCi
RSi+p = RCi
wobei RCi die linear prädiktive Restsignalform (18) in einem Ein-Teilungsperioden-Abschnitt vor der Expansion darstellt, RSi die linear prädiktive Restsignalform (20) in einem Ein-Teilungsperioden-Abschnitt nach der Expansion und RSi+p die linear prädiktive Restsignalform (20) in einem Ein-Teilungsperioden-Abschnitt benachbart zu RSi nach der Expansion.
DE90107330T 1989-04-21 1990-04-18 Einrichtung zur Sprachkodierung und -Dekodierung. Expired - Fee Related DE69005010T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1102716A JPH0782359B2 (ja) 1989-04-21 1989-04-21 音声符号化装置、音声復号化装置及び音声符号化・復号化装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69005010D1 DE69005010D1 (de) 1994-01-20
DE69005010T2 true DE69005010T2 (de) 1994-04-28

Family

ID=14334989

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE90107330T Expired - Fee Related DE69005010T2 (de) 1989-04-21 1990-04-18 Einrichtung zur Sprachkodierung und -Dekodierung.

Country Status (6)

Country Link
US (1) US5091944A (de)
EP (1) EP0393614B1 (de)
JP (1) JPH0782359B2 (de)
AU (1) AU616349B2 (de)
CA (1) CA2014643C (de)
DE (1) DE69005010T2 (de)

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5434948A (en) * 1989-06-15 1995-07-18 British Telecommunications Public Limited Company Polyphonic coding
JP2689739B2 (ja) * 1990-03-01 1997-12-10 日本電気株式会社 秘話装置
US5388181A (en) * 1990-05-29 1995-02-07 Anderson; David J. Digital audio compression system
US5630011A (en) * 1990-12-05 1997-05-13 Digital Voice Systems, Inc. Quantization of harmonic amplitudes representing speech
JPH0546199A (ja) * 1991-08-21 1993-02-26 Matsushita Electric Ind Co Ltd 音声符号化装置
US5255343A (en) * 1992-06-26 1993-10-19 Northern Telecom Limited Method for detecting and masking bad frames in coded speech signals
US5517511A (en) * 1992-11-30 1996-05-14 Digital Voice Systems, Inc. Digital transmission of acoustic signals over a noisy communication channel
WO1994018573A1 (en) * 1993-02-02 1994-08-18 Yoshimutsu Hirata Non-harmonic analysis of waveform data and synthesizing processing system
CA2137756C (en) * 1993-12-10 2000-02-01 Kazunori Ozawa Voice coder and a method for searching codebooks
AU696092B2 (en) * 1995-01-12 1998-09-03 Digital Voice Systems, Inc. Estimation of excitation parameters
US5701390A (en) * 1995-02-22 1997-12-23 Digital Voice Systems, Inc. Synthesis of MBE-based coded speech using regenerated phase information
US5754974A (en) * 1995-02-22 1998-05-19 Digital Voice Systems, Inc Spectral magnitude representation for multi-band excitation speech coders
SE508788C2 (sv) * 1995-04-12 1998-11-02 Ericsson Telefon Ab L M Förfarande att bestämma positionerna inom en talram för excitationspulser
WO1996036041A2 (en) * 1995-05-10 1996-11-14 Philips Electronics N.V. Transmission system and method for encoding speech with improved pitch detection
JPH09127995A (ja) * 1995-10-26 1997-05-16 Sony Corp 信号復号化方法及び信号復号化装置
KR970023245A (ko) * 1995-10-09 1997-05-30 이데이 노부유끼 음성복호화방법 및 장치
KR100217372B1 (ko) * 1996-06-24 1999-09-01 윤종용 음성처리장치의 피치 추출방법
US6161089A (en) * 1997-03-14 2000-12-12 Digital Voice Systems, Inc. Multi-subframe quantization of spectral parameters
US6131084A (en) * 1997-03-14 2000-10-10 Digital Voice Systems, Inc. Dual subframe quantization of spectral magnitudes
US6199037B1 (en) 1997-12-04 2001-03-06 Digital Voice Systems, Inc. Joint quantization of speech subframe voicing metrics and fundamental frequencies
US6377916B1 (en) 1999-11-29 2002-04-23 Digital Voice Systems, Inc. Multiband harmonic transform coder
US6879955B2 (en) * 2001-06-29 2005-04-12 Microsoft Corporation Signal modification based on continuous time warping for low bit rate CELP coding
US6915256B2 (en) * 2003-02-07 2005-07-05 Motorola, Inc. Pitch quantization for distributed speech recognition
JP5098271B2 (ja) * 2006-09-27 2012-12-12 カシオ計算機株式会社 音声符号化装置、音声符号化方法、及び、プログラム
GB0920729D0 (en) * 2009-11-26 2010-01-13 Icera Inc Signal fading

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4220819A (en) * 1979-03-30 1980-09-02 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Residual excited predictive speech coding system
JPS5961891A (ja) * 1982-10-01 1984-04-09 松下電器産業株式会社 残差信号符号化方法
JPS59168494A (ja) * 1983-03-16 1984-09-22 株式会社日立製作所 音声合成方式
JPS6262399A (ja) * 1985-09-13 1987-03-19 株式会社日立製作所 音声高能率符号化方式
US4720861A (en) * 1985-12-24 1988-01-19 Itt Defense Communications A Division Of Itt Corporation Digital speech coding circuit
US4827517A (en) * 1985-12-26 1989-05-02 American Telephone And Telegraph Company, At&T Bell Laboratories Digital speech processor using arbitrary excitation coding
CA1299750C (en) * 1986-01-03 1992-04-28 Ira Alan Gerson Optimal method of data reduction in a speech recognition system
US4797926A (en) * 1986-09-11 1989-01-10 American Telephone And Telegraph Company, At&T Bell Laboratories Digital speech vocoder
US4815134A (en) * 1987-09-08 1989-03-21 Texas Instruments Incorporated Very low rate speech encoder and decoder

Also Published As

Publication number Publication date
JPH02281300A (ja) 1990-11-16
EP0393614B1 (de) 1993-12-08
CA2014643C (en) 1994-05-03
DE69005010D1 (de) 1994-01-20
AU616349B2 (en) 1991-10-24
AU5374190A (en) 1990-11-08
CA2014643A1 (en) 1990-10-21
EP0393614A1 (de) 1990-10-24
JPH0782359B2 (ja) 1995-09-06
US5091944A (en) 1992-02-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69005010T2 (de) Einrichtung zur Sprachkodierung und -Dekodierung.
DE69032697T2 (de) Codierverfahren und Codiervorrichtung
DE3883799T2 (de) Codierungseinrichtung zur Sprachübertragung.
DE69015695T2 (de) Einrichtung zur Transformationskodierung.
DE3883519T2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Sprachkodierung mit mehreren Datenraten.
DE69933058T2 (de) Verlustfreies Kodierungs- und Dekodierungssystem
DE3750221T2 (de) Amplituden-adaptiver vektor-quantisierer.
DE69125775T2 (de) Sprachkodierungs- und Dekodierungssystem
DE69028176T2 (de) Adaptive Transformationskodierung durch optimale Blocklängenselektion in Abhängigkeit von Unterschieden zwischen aufeinanderfolgenden Blöcken
DE69232904T2 (de) Sprachkodierer/-dekodierer und Kodierungs-/Dekodierungsverfahren
DE60208426T2 (de) Vorrichtung zur signalkodierung, signaldekodierung und system zum verteilen von audiodaten
DE69724126T2 (de) Audiosignalkodier- und dekodierverfahren und audiosignalkodierer und -dekodierer
DE3784942T2 (de) Duplex-datenuebertragung.
DE3688980T2 (de) Verfahren zur Multigeschwindigkeitskodierung von Signalen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
DE69828725T2 (de) Sprachcodier- und -decodiersystem
DE69031517T2 (de) Variable Blocklängenkodierung für unterschiedliche Charakteristiken der Eingangsabtastwerte
DE69132017T2 (de) Kodierungsvorrichtung
DE4241131B4 (de) Einrichtung zum Kodieren und Dekodieren von Übertragungssignalen mittels Transformationen
DE68925516T2 (de) Wirksames Kodierungsverfahren und zugehöriges Dekodierungsverfahren
DE3736193C2 (de)
DE3702490A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur digitalen nachrichtenuebertragung und/oder -aufzeichnung und -wiedergabe
DE69106580T2 (de) Codieranordnung mit einem Unterbandcoder und Sender mit der Codieranordnung.
DE69127134T2 (de) Sprachkodierer
DE69028149T2 (de) Kodiereinrichtung
DE69835990T2 (de) Audio-Codierer/-decodierer hoher Qualität

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee