DE60308470T2 - Vorrichtung und Verfahren zur Fernübertragung und Verarbeitung von Messdaten während des Bohrens - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Fernübertragung und Verarbeitung von Messdaten während des Bohrens Download PDF

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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Bohrlochmessungen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Systeme und Verfahren zum Ausführen von Messungen in einem Bohrloch und zum Verarbeiten und Senden derselben.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG:
  • Es gibt allgemein zwei Typen von im Bohrloch ausgeführten Messungen – Messungen des das Bohrloch umgebenden Gesteins (häufig als Formationsbewertung bezeichnet) und Messungen des Bohrlochs und der Bohranordnung (häufig als Bohrüberwachung bezeichnet). Beispiele der Bohrüberwachung umfassen das Folgende:
    • – Winkelverlagerung (Gleichstrom-Magnetometer oder -Gravimeter) oder Umdrehungsgeschwindigkeit (Winkeländerungsgeschwindigkeit oder direkt abgeleitet von Radialbeschleunigungsmessern) der Bohrstranganordnung entweder oberhalb oder unterhalb des Motors.
    • – Beschleunigungen – gemessen mittels Beschleunigungsmessern; an jedem Ort längs des Bohrstrangs gibt es 3 Linearbeschleunigungsrichtungen und eine Drehbeschleunigungsrichtung.
    • – Belastungen – im Allgemeinen mittels Kombinationen von Dehnungsmessstreifen gemessen – wie etwa Gewicht, Drehmoment und Biegemoment. Auch Belastung von Komponenten wie etwa Meißel- oder Bohreransätzen (cutter lugs).
    • – Drücke – Absolutdrücke, gemessen innerhalb und außerhalb des Bohrstrangs, und Differenzdrücke zwischen der Innenseite der BHA bzw. BSA und dem Ringraum oder am Bohrmotor oder anderen Bohrlochvorrichtungen.
    • – Drehzahlen und Drehmomente von sich drehenden Komponenten – wie etwa Turbinen, Bohrmotoren und Schlammimpulsgebern.
    • – Durchflussmengen – im Allgemeinen sind diese von anderen Mess werten wie etwa der Turbinendrehzahl abgeleitet.
    • – Temperaturen – Schlammtemperaturen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bohrstrangs und Komponententemperaturen (wie etwa von Bohrerlagern).
  • Bohrüberwachungsdaten wie diese sowie andere Typen von Bohrüberwachungsdaten müssen vor der Übertragung zur Oberfläche mittels Telemetrie während des Bohrens im Allgemeinen irgendeiner Form von Datenverarbeitung unterzogen werden. Abgesehen davon, dass die Abtastfrequenz so verkleinert wird, dass sie mit der Übertragungsgeschwindigkeit kompatibel ist, sind verschiedene Mittel zum Erfassen bestimmter Einzelheiten der hochfrequenten Daten in geringen Mengen, die mittels verfügbarer Telemetrie übertragen werden können, vorgeschlagen worden. Herkömmliche Verarbeitungstechniken können aus einfachen Verfahren (wie etwa Mittelwert, Standardabweichung, Maxima und Minima) oder komplizierteren Verfahren (Spektral- oder Wavelet-Analyse) bestehen. Die Motivation für diese Verfahren ist der Datenengpass, der sich aus der langsamen Telemetriegeschwindigkeit ergibt.
  • Beispielsweise offenbart das US-Patent 4.216.536 das Berechnen verschiedener Eigenschaften (Mittelwert, positive und negative Scheitel- bzw. Spitzenwerte, Standardabweichung, Grund- und Oberschwingungsfrequenzen und -amplituden) und das Übertragen einer Auswahl von diesen während des Bohrens. Das US-Patent 5.663.929 offenbart die Verwendung der Wavelet-Transformation, um die Datenmenge zu verkleinern.
  • Obwohl diese beiden Typen von Verfahren die Funktion der Datenreduktion innerhalb eines einzigen Datenkanals erfüllen, wird die Nützlichkeit des Bewahrens hochfrequenter Informationen, die zeigen, wie verschiedene Kanäle miteinander zusammenhängen, nicht erkannt. Im Allgemeinen ist im Stand der Technik nicht erkannt worden, dass Informationen über die quantitative Beziehung zwischen mehreren Kanälen bei Frequenzen, die weit über die Abtastfrequenz hinausgehen, erfasst werden könnten.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG:
  • Somit ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System und ein Verfahren zu schaffen, die ermöglichen, bei relativ wenig aus dem Bohrloch übertragenen Daten eine Mehrkanal-Dateneinhüllende (multi-channel data envelope) zu erzeugen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein System zum Ausführen von Messungen in einem Bohrloch während des Errichtens des Bohrlochs geschafften. Das System umfasst einen ersten Sensor, der sich im Bohrloch befindet und so beschaffen ist, dass er einen ersten Bohrlochparameter misst, und einen zweiten Sensor, der sich im Bohrloch befindet und so beschaffen ist, dass er einen zweiten Bohrlochparameter misst. Das System verwendet einen Bohrlochprozessor, der mit dem ersten und mit dem zweiten Sensor kommuniziert, um eine statistische Beziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Bohrlochparameter zu berechnen. Um die berechnete statistische Beziehung zur Oberfläche zu senden, wird ein Sender verwendet, der sich im Bohrloch befindet und mit dem Bohrlochprozessor kommuniziert.
  • Die statistische Beziehung ist vorzugsweise eine Kovarianz, wobei vorzugsweise auch die Standardabweichung und/oder der Mittelwert berechnet werden. Die Bohrlochparameter sind vorzugsweise das Drehmoment und das Gewicht auf die Bohrerspitze, der Druck und das Gewicht auf die Bohrerspitze, die Werkzeugfläche und das Gewicht auf die Bohrerspitze oder der Ringraumdruck und die Durchflussmenge im Bohrloch.
  • Das System umfasst vorzugsweise auch einen Empfänger, der sich an der Oberfläche befindet und so positioniert und konfiguriert ist, dass er die von dem Sender gesendete berechnete statistische Beziehung empfängt, und einen Prozessor an der Oberfläche, der mit dem Empfänger kommuniziert und so programmiert ist, dass er die berechnete statistische Beziehung analysiert. Anhand der Analyse werden vorzugsweise Bohr-Betriebsparameter geändert.
  • Die Erfindung ist außerdem durch ein Verfahren zum Ausführen von Messungen in einem Bohrloch verkörpert.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:
  • 1 zeigt simulierte Gewichts- und Drehmomentdaten für eine Bohrerspitze, wobei beiden Daten unabhängig Rauschen hinzugerechnet ist;
  • 2 zeigt die aus den in 1 gezeigten Daten berechneten Mittelwerte, Varianzen und Kovarianzen;
  • 3 zeigt eine Superposition der Ellipsen auf den Datenpunkten von 1;
  • 4 zeigt ein System zum Verarbeiten und Senden von Bohrloch-Messwerten gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung;
  • 5 zeigt schematisch die Organisation und Kommunikation in der Bohrlochsohlen-Baugruppe (bottom hole assembly, BHA) gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung; und
  • 6 ist ein Ablaufplan, der verschiedene Schritte zum Messen, Verarbeiten und Senden von im Bohrloch gemessenen Daten gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zeigt.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren geschaffen, um entweder die Kovarianz der Kanäle oder den Regressionskoeffizienten (Kovarianz geteilt durch das Produkt aus den Standardabweichungen) in Kombination mit einzelnen Kanal-Mittelwerten und Kanal-Varianzen (oder alternativ Kanal-Standardabweichungen) zu berechnen und zu senden.
  • Allgemeiner können gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung die Daten in jedem Kanal durch eine lineare Transformation transformiert werden – und kann nach der Transformation die Kovarianz berechnet werden. Ein Beispiel dafür ist die Fourier-Transformation.
  • Nun werden ein System und ein Verfahren für die Bohrlochdatenverarbeitung von Bohrüberwachungsmesswerten gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, die eine Kovarianzberechnung im Zeitbereich verwenden, erläutert. Betrachtet werden zwei Kanäle x und y, die bei n Abtastwerten/Sekunde abgetastet werden. Die über N Sekunden berechnete Kovarianz Cxy ist gegeben durch
    Figure 00050001
    wobei <x> den Mittelwert von x über die N Sekunden bedeutet, während <y> den Mittelwert von y über die N Sekunden bedeutet.
  • Ein äquivalenter Ausdruck für die Kovarianz ist
  • Figure 00050002
  • Der Regressionskoeffizient für die zwei Kanäle ist gegeben durch die Kovarianz geteilt durch die einzelnen Kanal-Standardabweichungen. Dies hat den Vorteil, dass er stets zwischen –1 und 1 liegt.
  • Der Nutzen der Kovarianzberechnung ist der, dass sie die beste lineare Beziehung (im Sinne der Fehlerquadratmethode) zwischen zwei abzuleitenden Messwerten sowie das Bereitstellen eines Maßes für die Anpassung (des Regressionskoeffizienten) ermöglicht. Daher können Bohrlochbedingungen besser geschätzt und bestimmt werden. Wenn beispielsweise die zwei Kanäle das Drehmoment und das Gewicht auf die Bohrerspitze sind, ermöglicht die Erfindung eine bessere Interpretation des Bohrerspitzenverschleißes. In einem weiteren Beispiel, bei dem die Kanäle die Werkzeugfläche und das Gewicht auf die Bohrerspitze sind, ermöglicht die Erfindung eine bessere Steuerung der Bohrrichtung während des Gleitens durch Ändern des Gewichts auf die Bohrerspitze.
  • Das Minimieren der Fehler bezüglich y ergibt sich in diesem Fall als Ausgleichslinie oder Best-Fit-Linie
    Figure 00060001
  • Ein ähnlicher Ausdruck existiert für die linearen Ausgleichsbeziehungen oder Best-Fit-Beziehungen zwischen mehr als zwei Kanälen, die das Übertragen der einzelnen Kanal-Mittelwerte und Kanal-Standardabweichungen (oder Kanal-Varianzen) und sämtlicher Kovarianzen zwischen den verschiedenen Kanälen erfordert.
  • Nun werden ein Verfahren und ein System gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beschrieben, die eine Berechnung der zeitverzögerten Kovarianz verwenden. Ein weiterer Satz von Bohrloch-Kovarianzen, der berechnet werden kann, bezieht Daten in einem Kanal auf zeitverzögerte Daten von einem anderen Kanal. Für die zwei Kanäle x und y werden Kovarianzen erhalten wie etwa
    Figure 00060002
  • Wenn diese Kovarianzen für k = –1, 0, 1 berechnet werden, können lineare Beziehungen zwischen x und der Änderungsrate von y (oder umgekehrt) abgeleitet werden.
  • Nun werden ein Verfahren und ein System gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die eine Kovarianzberechnung im Frequenzbereich (oder eine Kanalfilterung) verwenden, beschrieben.
  • Kovarianzberechnungen im Zeitbereich zeigen einfache Beziehungen zwischen Kanälen auf (beispielsweise ist x proportional zu y zuzüglich eines Versatzes). Manchmal sind allgemeinere Frequenzbereichskovarianzen nützlich, wenn es unklar ist, welche Art von linearem Modell zwei oder mehr Kanäle in eine Beziehung setzt, oder um Klarheit zu verschaffen, dass kein gutes lineares Modell existiert. Wenn beispielsweise große Schwankungen des Drehmoments gemessen werden, die von großen Veränderungen des Drucks im Bohrloch begleitet sind, würde wahrscheinlich bestimmt werden, wenn eine starke Beziehung zwischen den zwei Kanälen besteht, was angeben würde, dass eine gemeinsame Ursache möglicherweise mit Bedingungen in der Nähe der Bohrkrone zusammenhängt, anstatt durch mehrere Ursachen an verschiedenen Orten innerhalb des Bohrlochs bedingt ist. Gemäß dieser Ausführungsform wird irgendeine Berechnung im Frequenzbereich ausgeführt, die Teil einer allgemeinen Klasse von komplizierteren Einkanal-Datentransformationen ist. Nach dieser Berechnung wird die Kovarianz der Daten in verschiedenen Kanälen berechnet.
    • 1. Wähle ein Zeitfenster (N Abtastwerte)
    • 2. Nehme alle N/2 Abtastwerte die vorhergehenden N Abtastwerte
    • 3. Multipliziere durch eine Fensterfunktion (Kosinusglocke, Parabel)
    • 4. Fülle mit N Nullen auf
    • 5. Nehme die Fourier-Transformierte der Länge 2N.
  • Dies erzeugt alle N/2 Abtastwerte N komplexe Zahlen pro Kanal, so dass eine Überabtastung der Daten besteht. Von Interesse unter den Daten sind nicht die Phase jedes Kanals, sondern die Amplitude und die relative Phase zwischen Kanälen.
  • Ähnlich wie zuvor können den M Fenstern Fourier-transformierte Daten entnommen werden (d. h. Zeitbereichsdaten von den vorhergehenden (M + 1)N/2 Abtastwerten wiedergewonnen werden), wobei für jede Frequenz f und jedes Paar von Kanälen x und y
    Figure 00070001
    berechnet werden.
  • Hier bedeuten die kleinen Querstriche die komplexe Konjugation.
  • Aus diesen Mittelwerten kann die Best-Fit-Transferfunktion von x nach y (und umgekehrt) abgeleitet werden.
  • Ebenso wie "Güterwagen (box car)"-Mittelwerte wie etwa jene, die oben gezeigt worden sind, können andere Mittelwertbildungsverfahren wie etwa das Kombinieren der Summierung mit einer Gewichtungsfunktion oder die rekursive, exponentielle Filterung verwendet werden.
  • Ebenso wie das Bereitstellen von Mittelwerten für die quantitative Bewertung von Beziehungen zwischen Variablen ermöglicht das Bereitstellen von Kovarianzinformationen zusätzlich zu den Mittelwerten und Varianzen das Erkennen der qualitativen, visuellen Beziehung, wie das folgende Beispiel demonstriert, bei dem ein System und ein Verfahren, die Kovarianzberechnungen verwenden, auf Gewicht und Drehmoment angewendet werden.
  • 1 zeigt simulierte Gewichts- und Drehmomentdaten über 200 Sekunden für eine Bohrspitze, wobei beiden Daten unabhängig Rauschen hinzugerechnet ist. Die Gewicht-Drehmoment-Beziehung ist bei niedrigen Gewichten linear und wird dann immer flacher.
  • 2 zeigt die aus den in 1 gezeigten Daten berechneten Mittelwerte, Varianzen und Kovarianzen. Bei 2 beträgt die Berechnungsperiode 20 Sekunden. Die Positionen der Kreuze sind durch die Gewichts- und Drehmomentmittelwerte über der Periode gegeben. Die vertikale und die horizontale Ausdehnung jeder Ellipse ist das 1,5-fache der Standardabweichung des Drehmoments bzw. des Gewichts, wobei das Verhältnis der Hauptachse zur Nebenachse der Ellipse von dem Regressionskoeffizienten (der Kovarianz dividiert durch das Produkt aus den Standardabweichungen) hergeleitet ist.
  • Wenn der Regressionskoeffizient Null ist, ist das Verhältnis das Verhältnis der Standardabweichungen. Mit zunehmendem Absolutwert des Regressionskoeffizienten wird die Ellipse einer Geraden immer ähnlicher.
  • 3 zeigt eine Superposition der Ellipsen auf den Datenpunkten von 1. Es ist zu sehen, dass die Ellipse die Position der ursprünglichen Daten genau widerspiegelt.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können an der Oberfläche die Daten mit Daten, die von versetzten Bohrlöchern erlangt worden sind, für einen Vergleich der Leistung von verschiedenen Bohrspitzen oder zu anderen Zwecken verglichen werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden anhand des Profils des Bohrspitzenverhaltens, das in einem Bild wie es in 2 gezeigt ist, erhalten wird, die Bohr-Betriebsparameter geändert. Beispielsweise zeigt 2 deutlich, dass dann, wenn die optimale Bohrspitzenleistung in jenem Regime oder Bereich, in dem die Bohrspitze-Drehmoment-Beziehung linear ist, erhalten wird, das Gewicht auf die Bohrerspitze auf Werte unter 20 beschränkt werden sollte. Wenn die Mittelwerte (die Kreuze) in 2 untersucht werden, ist klar, dass diese Schlussfolgerung nicht anhand der Mittelwerte allein gezogen werden kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können auch an der Oberfläche ähnliche mechanische Messungen – insbesondere des Gewichts auf die Bohrerspitze und des Drehmoments – sowie andere Messungen wie etwa der Eindringrate oder Eindringgeschwindigkeit, die im Bohrloch nicht ausgeführt werden können, ausgeführt werden. Die Messungen an der Oberfläche sind bei hohen Drehzahlen verfügbar, jedoch können sie sowohl von der Bohrspitze als auch dem Bohrstrang Beiträge enthalten. Beispielsweise sind sowohl das Gewicht auf die Bohrerspitze als auch das Drehmoment, die an der Oberfläche gemessen werden, durch Reibungseffekte im Bohrloch bedingt, größer als jene, die im Bohrloch gemessen werden.
  • Durch Anwenden einer ähnlichen Verarbeitung auf Oberflächen-Messwerte, wie sie an den Bohrloch-Messwerten ausgeführt wird, können die zwei Sätze von Messwerten verglichen und die Reibungskorrektur geschätzt werden, womit von der Oberfläche aus das Gewicht und das Drehmoment im Bohrloch geschätzt werden können. Ebenso wie die Berechnung im Bohrloch der Kovarianzen von Messwerten wie etwa des Gewichts und des Drehmoments gegeneinander, ermöglicht das oberirdische Berechnen und Übertragen der Kovarianz dieser Messwerte gegenüber der Zeit das Abgleichen von Oberflächen-Messwerten mit Bohrloch-Messwerten ähnlicher Größen oder ist dabei besonders nützlich.
  • Der Vergleich der Varianzen der Oberflächen- und Bohrloch-Messwerte ermöglicht außerdem das Ausführen von Fehlerabschätzungen der Genauigkeit der Reibungskorrektur.
  • Ebenso wie die Verarbeitung von Oberflächen-Messwerten, die zu den Bohrloch-Messwerten äquivalent sind, ermöglicht die Berechnung von Mittelwerten, Varianzen und Kovarianzen von Oberflächen-Messwerten (wie etwa des Gewichts) mit jenen, die nur an der Oberfläche verfügbar sind (wie etwa die Eindringrate) das Erklären weiterer Aspekte des Bohrspitzenverhaltens. Sobald die Beziehung zwischen dem Oberflächen-Gewicht und dem Bohrloch-Gewicht ermittelt worden ist, kann beispielsweise die Beziehung zwischen dem Gewicht auf die Bohrerspitze und der Eindringrate abgeleitet werden.
  • Nun werden ein System und ein Verfahren gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zum Beziehen des Gewichts auf die Bohrerspitze auf die Werkzeugfläche beschrieben. Während des Gleitbohrens muss die Orientierung des Bohrstrangs so gesteuert werden, dass das Bohren in der gewünschten Richtung fortschreitet. Obwohl die Orientierung des oberen Teils des Bohrstrangs durch die Oberflächen-Rotationsvorrichtung (Top-Drive oder Drehtisch) direkt gesteuert wird, bedeutet das durch das Bohren bedingte reaktive Drehmoment, dass der wirkliche Werkzeugflächenwinkel bei einem langen Bohrstrang ganz anders ist. Da das reaktive Drehmoment mit dem auf die Bohrspitze aufgebrachten Gewicht (WOB, weight on bit) zusammenhängt, muss dann, wenn das WOB verändert wird, zur Kompensation auch die Oberflächen-Werkzeugfläche verändert werden. Wenn an einer Verbindung eine Überwachung vorgenommen wird und die Oberflächen-Werkzeugfläche ohne ein auf die Bohrspitze aufgebrachtes Gewicht eingestellt wird, muss der Bohrführer das erwartete reaktive Drehmoment kompensieren – wobei dann, wenn sich zu Beginn des Bohrens die Bohrloch-Werkzeugfläche wesentlich von der gewünschten Werkzeugfläche unterscheidet, weitere Einstellungen vorgenommen werden müssen, was den Bohrprozess verzögert.
  • Gemäß der Erfindung werden Daten zur Oberfläche gesendet, die zeigen, wie sich die Werkzeugfläche mit einer Änderung des Gewichts verändern würde, wodurch das Ausbalancieren der Werkzeugfläche bei WOB-Änderungen leichter wird.
  • Gemäß dieser Ausführungsform sind die zwei Bohrlochkanäle, deren Kovarianz gefordert wird, die Werkzeugfläche und das WOB. Die Werkzeugflächenkorrektur ist proportional zum Bohrspitzendrehmoment – jedoch ist das Bohrspitzendrehmoment keine Größe, die der Bohrführer direkt von der Oberfläche aus steuern kann. Das Bohrspitzendrehmoment hängt direkt, häufig in nahezu linearer Weise, vom WOB ab, jedoch ändert sich die Proportionalitätskonstante mit dem gebohrten Gestein sowie mit anderen Faktoren wie etwa der Durchflussmenge. Das Senden der Mittelwerte und der Varianz der WOB- und Werkzeugflächen-Kanäle zur Oberfläche zusammen mit ihrer Kovarianz während des Bohrens ermöglicht das Überwachen der Beziehung und außerdem das Ausführen genauer kleiner Werkzeugflächenkorrekturen durch Einstellen des WOB. Es ermöglicht außerdem das Ausführen einer besseren Korrektur des erwarteten reaktiven Drehmoments, wenn Werkzeugflächeneinstellungen bei null Gewicht auf die Bohrspitze vorgenommen werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind ein System und ein Verfahren zum Herstellen einer Beziehung zwischen der Durchflussmenge und dem Ringraumdruck vorgesehen. Während des Bohrens ist normalerweise im Ringraum, wenn gepumpt wird, im Vergleich dazu, wenn kein Fluidfluss stattfindet, ein überschüssiger Druck infolge des durch den Fluidfluss im Ringraum erzeugten Reibungsdrucks vorhanden. Der Druck ist eine Funktion der Fluiddurchflussmenge, wobei er, obwohl er sich bei den kleinen Fluidflussschwankungen, die normalerweise während des Bohrens erfahren werden, nichtlinear verändern kann, nahezu linear ist. Die Korrelation zwischen der Durchflussmenge und dem Ringraumdruck kann verwendet werden, um die Auswirkungen der Änderung der Durchflussmenge dem Wesen nach vorherzusagen – entweder unter direktem Verwenden der linearen Korrelation oder durch Verwenden der linearen Korrelation zum Kalibrieren eines nichtlinearen Modells. Normalerweise kann die Pumpensteuereinheit eine sehr stetige Durchflussmenge aufrechterhalten. Als Erweiterung dieser Ausführungsform kann die Oberflächen-Durchflussmenge frei, jedoch langsam über einen Bereich, verändert werden, um einen guten Bohrloch-Messwert der Korrelation zu liefern. Diese Korrelation kann auch gemessen werden, wenn die Pumpen beim Start einer Verbindung abgeschaltet sind und die Bohrloch-Durchflussmenge über mehre Sekunden auf Null abfällt.
  • 4 zeigt ein System zum Verarbeiten und Senden von Bohrloch-Messwerten gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung. Ein Bohrstrang 58 ist innerhalb eines Bohrlochs 46 gezeigt. Das Bohrloch 46 befindet sich in der Erde 40 mit einer Oberfläche 42. Das Bohrloch 46 wird durch die Einwirkung einer Bohrkrone 54 gebohrt. Die Bohrkrone 54 ist am fernen Ende der Bohrlochsohlen-Baugruppe 56, die am unteren Abschnitt des Bohrstrangs 58 befestigt ist und jenen bildet, angeordnet. Die Bohrlochsohlen-Baugruppe 56 enthält mehrere Vorrichtungen einschließlich verschiedener Unterbaugruppen. Gemäß der Erfindung sind in den Unterbaugruppen 62 Unterbaugruppen für das Messen während des Bohrens (measurement-while-drilling, MWD) enthalten. Beispiele von typischen MWD-Messwerten umfassen die Richtung, die Neigung, Überwachungsdaten, den Bohrlochdruck (jenen innerhalb des Gestängerohrs und jenen außerhalb des Gestängerohrs, den Ringraumdruck), den spezifischen elektrischen Widerstand, die Dichte und die Porosität. Außerdem ist eine Unterbaugruppe 60 für das Messen des Drehmoments und des Gewichts auf die Bohrerspitze enthalten. Falls ein lenkbares Rotary-Bohren ausgeführt wird, sind in einer Unterbaugruppe 66 weitere Messungen wie etwa jene der Werkzeugfläche (Orientierung) vorgesehen. Obwohl diese Beispiele angegeben sind, können gemäß der vorliegenden Erfindung selbstverständlich Messwerte von sehr unterschiedlichen Typen von Sensoren im Bohrloch verarbeitet werden und übertragen werden. Die Signale von den Unterbaugruppen 60, 62 und 68 werden vorzugsweise in einem Prozessor 66 verarbeitet. Der Prozessor 66 führt eine statistische Verarbeitung im Bohrloch aus wie etwa die Kovarianz, wie oben bei den verschiedenen Ausführungsformen beschrieben worden ist. Nach der Verarbeitung werden die Informationen vom Prozessor 66 an die Impulsgeber-Baugruppe 64 übermittelt. Die Impulsgeber-Baugruppe 64 setzt die Informationen vom Prozessor 66, in manchen Fällen zusammen mit Signalen direkt von einer oder mehreren der Unterbaugruppen 68, 62 und/oder 60, in Druckimpulse im Bohrfluid um. Die Druckimpulse werden in einem besonderen Muster, das die Daten von den Unterbaugruppen 68, 62 und/oder 60 repräsentiert, erzeugt. Die Druckimpulse wandern durch das Bohrfluid in der zentralen Öffnung im Bohrstrang nach oben in Richtung des Oberflächensystems. Die Unterbaugruppen in der Bohrlochsohlen-Baugruppe 56 können auch eine Turbine oder einen Motor zum Liefern von Leistung zum Drehen der Bohrkrone 54 umfassen.
  • Das Bohr-Oberflächensystem 100 umfasst einen Bohrturm 68 mit Hebesystem, ein Drehsystem und ein Schlammzirkulationssystem. Das Hebesystem, an dem der Bohrstrang 58 aufgehängt ist, umfasst ein Rotary-Hebewerk 70, einen Haken 72 und einen Spülkopf 74. Das Drehsystem umfasst eine Mitnehmerstange 76, einen Bohrwerks- oder Drehtisch 88 und Motoren (nicht gezeigt). Das Drehsystem verleiht dem Bohrstrang 58 eine Drehkraft, wie an sich bekannt ist. Obwohl das System in 4 mit einer Mitnehmerstange und einem Drehtisch gezeigt ist, können Fachleuten erkennen, dass die vorliegende Erfindung auch auf Top-Drive-Bohranordnungen anwendbar ist. Obwohl das Bohrsystem in 4 als an Land befindlich gezeigt ist, können Fachleute erkennen, dass die vorliegende Erfindung auf Meeresumgebungen gleichfalls anwendbar ist.
  • Das Schlammzirkulationssystem pumpt Bohrfluid die zentrale Öffnung im Bohrstrang hinab. Das Bohrfluid wird oft Schlamm genannt und ist typischerweise ein Gemisch aus Wasser oder Dieselkraftstoff, speziellen Lehmen und anderen Chemikalien. Der Bohrschlamm wird in einer Schlammgrube 78 gelagert. Der Bohrschlamm wird durch Schlammpumpen (nicht gezeigt) angesaugt, die ihn durch das Standrohr 86 in die Mitnehmerstange 76 und durch den Spülkopf 74, der einen Rotor-Dichtsatz enthält, pumpen. Die Erfindung ist auch auf das Bohren unterhalb des Gleichgewichts (underbalanced) anwendbar. Wenn unterhalb des Gleichgewichts gebohrt wird, wird an irgendeinem Punkt vor dem Eintritt in den Bohrstrang Gas mittels eines Einpresssystems (nicht gezeigt) in den Bohrschlamm eingeleitet.
  • Der Schlamm geht durch den Bohrstrang 58 und durch die Bohrkrone 54. Wenn die Zähne der Bohrkrone die Erdformation in Bohrabfälle zermahlen und ausmeißeln, wird der Schlamm aus Öffnungen oder Düsen im Bohrer mit hoher Geschwindigkeit und hohem Druck ausgestoßen. Diese Schlammstrahlen heben die Bohrabfälle von der Sohle des Lochs an und führen sie im Ringraum zwischen dem Bohrstrang 58 und der Wand des Bohrlochs 46 vom Bohrer weg in Richtung der Oberfläche.
  • An der Oberfläche verlassen der Schlamm und die Bohrabfälle das Bohrloch durch einen seitlichen Auslass im Blow-Out-Preventer bzw. Bohrlochschieber 99 und durch die Schlammrückführleitung (nicht gezeigt). Der Bohrlochschieber 99 umfasst eine Drucksteuervorrichtung und einen Rotor-Dichtsatz. Die Schlammrückführleitung führt den Schlamm in einen Separator (nicht gezeigt), der den Schlamm von den Bohrabfällen trennt. Vom Separator wird der Schlamm zur Lagerung und Wiederverwendung in die Schlammgrube 78 zurückgeführt.
  • An dem Oberflächensystem 100 sind verschiedene Sensoren angeordnet, um verschiedene Parameter zu messen. Beispielsweise wird die Hakenlast durch einen Hakenlastsensor 94 gemessen, während das Oberflächen-Drehmoment durch einen Sensor am Drehtisch 88 gemessen wird. Signale von diesen Messungen werden an einen zentralen Prozessor 96 an der Oberfläche übermittelt. Außerdem werden Schlammimpulse, die den Bohrstrang hoch wandern, durch einen Drucksensor 92 erfasst, der am Standrohr 86 angeordnet ist. Der Drucksensor 92 umfasst einen Messwandler, der den Schlammdruck in elektronische Signale umsetzt. Der Drucksensor 92 ist mit dem Oberflächen-Prozessor 96 verbunden, der das Signal von dem Drucksignal in eine digitale Form umsetzt und das Digitalsignal speichert und in verwendbare MWD-Daten demoduliert. Gemäß verschiedenen oben beschriebenen Ausführungsformen wird der Oberflächen-Prozessor 96 dazu verwendet, die gesendete statistische Beziehung wie etwa die Kovarianz zu analysieren und Vergleiche mit gemessenen Oberflächendaten wie etwa der Hakenlast und dem Oberflächen-Drehmoment anzustellen.
  • 5 zeigt schematisch die Organisation und Kommunikation in der Bohrlochsohlen-Baugruppe gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung. In diesem Beispiel gibt es vier Bohrlochsensoren 102, 106, 110 und 114, jedoch kann es im Allgemeinen irgendeine Anzahl von Sensoren geben, die zum Ausführen von Messungen im Bohrloch verwendet werden. Jedem der Sensoren sind lokale Prozessoren 103, 108 und 112 zugeordnet. In diesem Beispiel teilen sich die Sensoren 110 und 114 einen gemeinsamen lokalen Prozessor 112. Die lokalen Prozessoren werden verwendet, um sowohl den Sensor zu steuern als auch die gemessenen Signale in eine digitale Form umzusetzen. Die lokalen Prozessoren übermitteln die Digitalsignale, die die Bohrloch-Messwerte repräsentieren, an den Prozessor 66, der verwendet wird, um die hier beschriebene statistische Verarbeitung auszuführen. Der Prozessor 66 übermittelt dann die im Bohrloch verarbeiteten Daten an die Impulsgeber-Baugruppe 64 zur Übertragung an die Oberfläche.
  • 6 ist ein Ablaufplan, der verschiedene Schritte zum Messen, Verarbeiten und Senden von im Bohrloch gemessenen Daten gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung zeigt. In den Schritten 200 und 210 wird ein erster und ein zweiter Parameter gemessen, wie hier beschrieben worden ist, wobei diese Messwerte im Allgemeinen irgendwelche Bohrloch-Messwerte sein können. Gemäß bevorzugten Ausführungsformen können die Parameter das Drehmoment, das Gewicht auf die Bohrerspitze, der Innendruck, der Ringraumdruck, die Werkzeugfläche oder die Schlamm-Durchflussmenge sein. Im Schritt 212 wird durch einen Bohrloch-Prozessor die statistische Beziehung zwischen den zwei gemessenen Parametern, vorzugsweise die Kovarianz, berechnet. Im Schritt 214 wird die berechnete statistische Beziehung, vorzugsweise mittels irgendeiner Form von Schlammimpulstelemetrie, zur Oberfläche gesendet. Im Schritt 216 wird die statistische Beziehung an der Oberfläche empfangen und analysiert. Im Schritt 218 wird die statistische Beziehung mit an der Oberfläche erlangten Daten wie etwa der Hakenlast und/oder dem an der Oberfläche gemessenen Drehmoment verglichen. Schließlich werden im Schritt 220 auf der Grundlage der Analyse der statistischen Beziehung dank des besseren Verständnisses der Bohrlochbedingungen ein oder mehrere Oberfläche-Betriebsparameter verändert, wie oben beschrieben worden ist. Anhand der Kovarianz von Bohrloch-Drehmoment und Gewicht auf die Bohrerspitze kann beispielsweise ermittelt werden, dass der Bohrspitzenverschleiß einen bestimmten Punkt erreicht hat, worauf die Bohrparameter entsprechend geändert werden können. Falls der Bohrspitzenverschleiß einen vorgegebenen Schwellenwert erreicht hat, wird die Bohrspitze ersetzt.
  • Obwohl die Erfindung oben in Verbindung mit den exemplarischen Ausführungsformen beschrieben worden ist, werden Fachleuten, wenn sie diese Offenbarung erhalten, viele äquivalente Abänderungen und Abwandlungen offenbar. Daher werden die oben dargelegten exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung als veranschaulichend und nicht als einschränkend angesehen. An den beschriebenen Ausführungsformen können verschiedene Änderungen vorgenommen werden, ohne vom Umfang der Erfindung, die in den beigefügten Ansprüchen spezifiziert ist, abzuweichen.

Claims (23)

  1. System zum Ausführen von Messungen in einem Bohrloch während des Errichtens des Bohrlochs, das umfasst: einen ersten Sensor, der sich im Bohrloch befindet und so beschaffen ist, dass er einen ersten Bohrlochparameter misst; einen zweiten Sensor, der sich im Bohrloch befindet und so beschaffen ist, dass er einen zweiten Bohrlochparameter misst; einen Bohrlochprozessor, der mit dem ersten und mit dem zweiten Sensor kommuniziert; und einen Sender, der sich im Bohrloch befindet und mit dem Bohrlochprozessor kommuniziert; dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrlochprozessor so konfiguriert ist, dass er eine statistische Beziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Bohrlochparameter berechnet; und der Sender so beschaffen und konfiguriert ist, dass er die berechnete statistische Beziehung zur Oberfläche sendet.
  2. System nach Anspruch 1, bei dem die statistische Beziehung eine Kovarianz ist.
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Bohrlochprozessor ferner so konfiguriert ist, dass er die Standardabweichung und/oder den Mittelwert sowohl des ersten als auch des zweiten Bohrlochparameters berechnet.
  4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Bohrlochparameter aus der Gruppe gewählt sind, die aus dem Drehmoment, dem Gewicht auf die Bohrerspitze, dem Druck, der Werkzeugfläche, dem Ringraumdruck und der Durchflussmenge von Bohrschlamm durch das Bohrloch besteht.
  5. System nach Anspruch 2, bei dem die statistische Beziehung eine zeitverzögerte Kovarianz ist.
  6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das umfasst: einen Empfänger, der sich an der Oberfläche befindet und so positioniert und konfiguriert ist, dass er die von dem Sender gesendete berechnete statistische Beziehung empfängt; und einen Prozessor an der Oberfläche, der mit dem Empfänger kommuniziert und so programmiert ist, dass er die berechnete statistische Beziehung analysiert.
  7. System nach Anspruch 6, bei dem der Prozessor an der Oberfläche so programmiert ist, dass er die berechnete statistische Beziehung mit Daten vergleicht, die von einem anderen Bohrloch in einem Bereich in der Nähe erfasst werden.
  8. System nach Anspruch 6, bei dem der Prozessor an der Oberfläche so programmiert ist, dass er die berechnete statistische Beziehung mit Messungen vergleicht, die in einer Anlage an der Oberfläche des Bohrlochs erfasst werden.
  9. System nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei dem der Prozessor so konfiguriert ist, dass er die analysierte statistische Beziehung anzeigt und/oder übermittelt, so dass ein oberirdischer Betriebsparameter, der mit dem Bohren des Bohrlochs in Beziehung steht, geändert werden kann.
  10. System nach einem der Ansprüche 6 bis 9, bei dem die berechnete statistische Beziehung verwendet wird, um eine Schätzung des Bohrerspitzenverschleißes vorzunehmen.
  11. System nach Anspruch 9, bei dem der erste Bohrlochparameter das Drehmoment ist und der zweite Bohrlochparameter das Gewicht auf die Bohrerspitze ist und der Betriebsparameter eine Hakenlast ist.
  12. System nach Anspruch 8, bei dem der oberirdische Prozessor so programmiert ist, dass er die mit den Daten an der Oberfläche verglichene statistische Beziehung verwendet, um eine Reibungskorrektur zu berechnen.
  13. System nach Anspruch 12, bei dem die Reibungskorrektur verwendet wird, um ein Bohrlochdrehmoment und ein Gewicht auf die Bohrerspitze oder eine Beziehung zwischen dem Gewicht auf die Bohrerspitze und einer Eindringrate zu schätzen.
  14. System nach Anspruch 8, bei dem die an der Oberfläche erfassten Daten die Eindringrate umfassen.
  15. System nach Anspruch 6, bei dem der erste Bohrlochparameter die Werkzeugfläche ist und der zweite Bohrlochparameter das Gewicht auf die Bohrerspitze ist, wobei der Prozessor ferner so programmiert ist, dass er die Werkzeugflächenkorrektur schätzt, damit verbesserte Werkzeugflächenkorrekturen durch Ändern des Gewichts auf die Bohrerspitze vorgenommen werden können.
  16. Verfahren zum Ausführen von Messungen in einem Bohrloch während des Errichtens des Bohrlochs, das die folgenden Schritte umfasst: Messen eines ersten Parameters im Bohrloch; Messen eines zweiten Parameters im Bohrloch; Berechnen einer statistischen Beziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Bohrlochparameter; und Senden der berechneten statistischen Beziehung zu der Oberfläche.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die statistische Beziehung eine Kovarianz ist.
  18. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der erste und der zweite Parameter aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus einem Drehmoment, einem Gewicht auf die Bohrerspitze, einem Ringraumdruck, einem Druck im Bohrstrang, einer Werkzeugfläche und einer Durchflussmenge von Bohrschlamm besteht.
  19. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem die statistische Beziehung eine zeitverzögerte Kovarianz ist.
  20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner die folgenden Schritte umfasst: Empfangen der berechneten statistischen Beziehung an der Oberfläche; und Analysieren der berechneten statistischen Beziehung an der Oberfläche.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Schritt des Analysierens das Vergleichen der berechneten statistischen Beziehung mit Daten, die von einem anderen Bohrloch in einem Bereich in der Nähe erfasst werden, umfasst.
  22. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Schritt des Analysierens das Vergleichen der berechneten statistischen Beziehung mit Messungen, die in einer Anlage an der Oberfläche des Bohrlochs erfasst werden, umfasst.
  23. Verfahren nach den Ansprüchen 20 bis 22, das ferner den Schritt des Änderns eines Betriebsparameters an der Oberfläche, der mit dem Bohren des Bohrlochs in Beziehung steht, anhand wenigstens eines Teils der analysierten statistischen Beziehung umfasst.
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