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Diese
Erfindung betrifft eine schützende Bake
zum Warnen vor potenziellen Gefahren. Spezifische Aspekte der Erfindung
betreffen die Gefahren, die im Gebrauch von Flugzeugbetankungs-Schutzsystemen
auftreten. Die Erfindung und ihre Vorteile werden im Weiteren anhand
solcher Systeme beschrieben.
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Flugzeugbetankungssysteme,
die auf den meisten großen
Flughäfen
in Gebrauch sind, beinhalten ein unterirdisches Hydrantensystem
mit einem Netz aus Kraftstofflagertanks, die auf dem Vorfeld des
Flughafens in den Boden eingelassen sind. Die Lagertanks stehen über Rohrleitungen
und Ventile in einem Ringhauptsystem, das zu einer Mehrzahl von Betankungsschächten führt, miteinander
in Verbindung. Jeder Betankungsschacht enthält einen mit einem Ventil versehenen
Schachtkopf und einen abnehmbaren Deckel, der, wenn er geschlossen
ist, bündig
mit der umgebenden Fläche
des Vorfeldes abschließt.
Wenn der Deckel geöffnet
ist, so ist der Zugang zum Schachtkopf möglich, dergestalt, dass ein
in der Nähe
abgestelltes Flugzeug mit Kraftstoff, der durch den Schachtkopf
fließt,
betankt werden kann.
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Das
unterirdische Betankungsnetz steht unter Druck und erhält den Kraftstoffdruck
mittels einer Reihe von im Rohrleitungsverlauf angeordneten automatischen
Pumpen aufrecht. Diese Pumpen springen im Fall eines erkannten Kraftstoffdruckabfalls
automatisch an, beispielsweise wenn ein Flugzeug beginnt, Kraftstoff
aus dem Betankungsnetz abzuziehen, dergestalt, dass ein ausreichender
Druck zur Verfügung
steht, um mehrere Flugzeuge gleichzeitig betanken zu können.
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Bei
Flugzeugbetankungssystemen dieser Art stellt ein Betankungsbegleitfahrzeug
oder ein Hydrantendispenser die Verbindung zwischen einem Flugzeug
und einem Betankungsschacht her. Der Hydrantendispenser dient dem
Zweck, Menge und Qualität
des dem Flugzeug zugeführten
Kraftstoffs zu überwachen.
Folglich befindet sich der Hydrantendispenser neben dem Betankungspunkt
des Flugzeugs, um Kraftstoff, der vom Schachtkopf zum Flugzeug fließt, zu messen
und zu filtern. Zu diesem Zweck ist der Hydrantendispenser mit dem
Schachtkopf über ein
Betankungsrohr bzw. einen Betankungsschlauch und mit dem Flugzeug über ein
anderes Rohr bzw. einen anderen Schlauch verbunden. Der Hydrantendispenser
kann, wenn er nicht in Betrieb ist, diese Rohre auch an Verbindungsstücken tragen,
zusammen mit allen Befestigungen, Kupplungen oder Verbindern, die
notwendig sind, um die Rohre mit dem Flugzeug und dem Schachtkopf
zu verbinden.
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Der
Bediener des Hydrantendispensers ist für die Bedienung, die Unversehrtheit
und Sicherheit des Fahrzeugs und der Rohre und Kupplungen, welche
die Kraftstoffleitung bzw. die Kraftstoffverbindung zwischen dem
Flugzeug und dem Schachtkopf bilden, verantwortlich.
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Auf
Vorfeldern von Flughäfen
kann es zu Unfällen
kommen, und wenn sie geschehen, können sie angesichts der mit
Kraftstoff gefüllten
Rohre und der in der Nähe
befindlichen, mit Kraftstoff befüllten
Flugzeuge schwerwiegende Folgen haben. Die Fahrzeuge und Maschinen,
die auf Flughafenvorfeldern eingesetzt werden, sind oft groß und haben
nicht-sichtbare hervorstehende Teile, so dass es für ihre Bediener
schwierig ist, sie exakt zu positionieren. Dadurch erhöht sich
das Risiko einer Kollision mit Betankungsausrüstung während des Betankungsvorgangs.
Des Weiteren ist das Umfeld, in dem das Betanken von Flugzeugen
stattfindet, oft lärmerfüllt und körperlich anstrengend,
wodurch Warnrufe bezüglich eines
bevorstehenden Zusammenstoßes
schwer zu hören
sind. Alle diese Faktoren tragen zu der Wahrscheinlichkeit bei,
dass ein Kraftstoffrohr erfasst und zerknickt wird oder dass die
Kupplung zwischen dem Rohr und dem Schachtkopf angeschlagen und
undicht wird.
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Der
Abschnitt in einem Betankungsnetz, wo es am ehesten zu einem Zusammenstoß und einem daraus
resultierenden Kraftstoffleck kommen kann, ist die Verbindung zwischen
dem Hydrantendispenser und dem Betankungsschacht. Die Kupplung am Schachtkopf
und das Betankungsrohr, das von der Kupplung zum Hydrantendispenser
führt,
ragen nicht weit über
den Boden und sind im Vergleich zur Größe der umgebenden Maschinen
und Anlagen relativ klein, wodurch sie leicht zu übersehen
sind.
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Man
könnte
meinen, dass es selbst im Fall einer Kollision mit anschließendem Kraftstoffleck
lediglich erforderlich wäre,
ein Ventil zu schließen,
um die Kraftstoffzufuhr zu unterbinden und so ein entstehendes Feuer
zu verhindern, einzudämmen
oder zu löschen.
Leider ist dem nicht so. Das Drucksteuerungsmittel des Systems kann
nicht unterscheiden, ob es sich um einen normalen Kraftstoffdruckabfall infolge
einer Betankung handelt, oder ob es sich um einen Druckabfall handelt,
der das Ergebnis eines Lecks im Betankungsnetz ist. Es ist sogar
schon vorgekommen, dass, nachdem ein Unfall ein Leck im Betankungsnetz
verursacht hat, das Drucksteuerungsmittel des Systems zusätzliche
Druckpumpen eingeschaltet hat, um zu versuchen, den Kraftstoffdruck
im Ringhauptsystem wiederherzustellen, wodurch die ohnehin schon
gefährliche
Situation noch verschlimmert wurde, indem immer mehr Kraftstoff zu
der Leckstelle gepumpt wurde. Ein einfacher Bruch in einem überirdischen
Kraftstoffrohr kann somit ein unkontrolliertes Hervorsprudeln von
Kraftstoff verursachen, der sich mit ziemlicher Sicherheit entzündet. Die
möglicherweise
katastrophalen Folgen einer solchen Situation in der Nähe eines
mit Kraftstoff voll beladenen Flugzeugs brauchen nicht näher dargestellt
zu werden.
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Die
derzeitige Praxis zur Verhinderung solcher Unfälle besteht darin, die unmittelbare
Umgebung eines Betankungsvorgangs mit einer oder mehreren Warnflaggen
und einem oder mehreren Warnkegeln abzugrenzen, wenn der Hydrantendispenser eine
aktive Kraftstoffverbindung hat. Die derzeitige Praxis umfasst des
Weiteren, einem Tankanlagenbediener eine Reißleine zur Verfügung zu
stellen, die der Bediener als letzte Notfallmaßnahme ziehen kann, um das
Ventil am Schachtkopf zu schließen und
so den Kraftstofffluss in einem Notfall zu unterbrechen. Der Bediener
muss darum genau auf fahrende Fahrzeuge um das Flugzeug herum und
im Betankungsbereich achten, damit er, wenn er einen Zusammenstoß befürchtet,
die Reißleine
ziehen kann, um zu versuchen, den Betankungsschacht abzuschalten,
bevor es zum Zusammenstoß kommt.
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Die
oben beschriebene derzeitige Praxis ist aber unbefriedigend, da
sie sich auf die Aufmerksamkeit des Tankanlagenbedieners und auf
menschliches Eingreifen beim rechtzeitigen Ziehen der Reißleine verlässt. Sie
versagt, wenn der Bediener verhindert, langsam oder unaufmerksam
ist oder wenn die Reißleine
selbst in einem Notfall die Funktion verweigert. Es wurden beispielsweise
schon Fälle
berichtet, wo ein Fahrzeug mit einem Betankungsrohr oder einer Kupplung
kollidierte und die Reißleine
so unter einem Rad des Fahrzeugs eingeklemmt war, dass das Ende
der Reißleine
nicht mehr gezogen werden konnte, um das Ventil zu schließen. Und
obgleich Schachtköpfe
ausfallsicher konstruiert sind, ist es denkbar, dass eine schwere
Kollision dazu führen könnte, dass
das Ventil überhaupt
nicht mehr mit der Reißleine
geschlossen werden kann.
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Dokument
GB 2,318,398 offenbart eine Bake, die ein Ventil abschalten kann,
wenn ein Fahrzeug die Bake berührt.
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Die
Erfindung, wie sie in den unabhängigen Ansprüchen definiert
ist, verkörpert
ein Prinzip, wonach eine tragbare Bake angeordnet werden kann, um
von einer beschädigenden
Annäherung
an eine deaktivierbare Gefahr abzuschrecken, wobei die Bake ein
Mittel zum Deaktivieren der Gefahr im Fall bevorstehender beschädigender
Annäherung
an die Gefahr und ein Näherungssensormittel,
das auf die Nähe
einer Bedrohung anspricht, umfasst, wobei das Näherungssensormittel auf die
Entfernung der Bedrohung von der Bake anspricht. Das Prinzip kann auch
als ein Verfahren zum Schutz vor einer deaktivierbaren Gefahr beschrieben
werden, wobei das Verfahren das Anordnen einer tragbaren Bake (8), um
vor beschädigender
Annäherung
durch eine Bedrohung zu der Gefahr abzuschrecken, umfasst, wobei
die tragbare Bake (8) die Gefahr als Ansprechreaktion auf
die Nähe
der Bedrohung zur Bake deaktiviert.
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Die
Anwendung der Erfindung reicht somit über das Gebiet der Kraftstoffversorgungs-
und -lagersysteme hinaus, aber auf diesem Gebiet zeichnet sie sich
durch besondere Vorteile aus. Vor diesem Hintergrund kann die Erfindung
darum als eine Bake beschrieben werden, die ausgebildet ist, um
von einer beschädigenden
Annäherung
an eine Kraftstoffleitung abzuschrecken, wobei die Bake Mittel umfasst,
welche in der Lage sind, mit der Leitung zusammenzuwirken, um den
Kraftstoffstrom durch die Leitung im Fall einer tatsächlichen
oder bevorstehenden beschädigenden
Annäherung
an die Leitung abzusperren. Die Erfindung kann auch als eine Bake beschrieben
werden, die ausgebildet ist, um von einer beschädigenden Annäherung an
eine Kraftstoffleitung abzuschrecken, wobei die Bake ein Ventil zum
Ablassen von Druckluft von einer Luftleitung (4), welche
der Leitung angegliedert ist, in die Umgebung umfasst, um den Kraftstoffstrom
durch die Leitung, welche durch die Luftleitung geregelt wird, abzusperren.
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Auch
hier kann der Kraftstoffversorgungs- und -lageraspekt der Erfindung
als ein Verfahren zum Verhindern von ungehindertem Ausströmen von Kraftstoff,
welches durch Kollisionsschäden
an einer freiliegenden Leitung in einem Kraftstoffversorgungs- und
-lagersystem herbeigeführt
wird, beschrieben werden, wobei das Verfahren das Anordnen einer tragbaren
Bake (8), um vor einer Kollision einer Bedrohung mit der
Leitung abzuschrecken, und, im Fall einer tatsächlichen oder bevorstehenden
Kollision mit der Bake, das Zusammenwirken der Bake mit der Leitung,
um den Kraftstoffstrom durch die Leitung als Ansprechreaktion auf
die Nähe
der Bedrohung zur Bake abzusperren, umfasst.
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Die
Erfindung betrifft ein Sicherheitssystem, das eine deaktivierbare
Gefahr und eine tragbare Bake gemäß Definition in der vorliegenden
Schrift enthält,
insbesondere wenn die Bake angeordnet wird, um von einer beschädigenden
Annäherung
an die Gefahr abzuschrecken, und mit der Gefahr zum Zweck der Deaktivierung
verbunden wird.
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Die
Erfindung betrifft des Weiteren ein Kraftstoffversorgungs- oder
-lagersystem, wobei das System eine tragbare Bake gemäß Definition
in der vorliegenden Schrift umfasst, ausgebildet um von einer Kollision
mit einer freiliegenden Kraftstoffleitung abzuschrecken, wobei die
Bake Mittel umfasst, welche in der Lage sind, mit der Leitung zusammenzuwirken, um
den Kraftstoffstrom durch die Leitung im Fall einer tatsächlichen
oder bevorstehenden Kollision mit der Bake abzusperren, um das ungehinderte
Ausströmen
von Kraftstoff durch Kollisionsschäden an der Leitung zu verhindern.
Die Vorteile der Erfindung werden besonders deutlich, wenn das Kraftstoffversorgungs-
oder -lagersystem ausgebildet ist, um Flugzeuge zu betanken.
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Weitere
vorteilhafte, aber optionale Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen zur
vorliegenden Beschreibung und in der spezifischen Beschreibung,
die nun folgt, dargelegt. Um das Verständnis der vorliegenden Erfindung
zu erleichtern, nehmen wir beispielhaft auf die begleitenden Zeichnungen Bezug.
Es zeigen:
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1 eine
teilweise geschnittene Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, wobei eine Bake zu sehen ist, die auf einen in Betrieb
befindlichen Betankungsschacht aufgesetzt ist;
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2 ein
Grundriss der Bake von 1 in einem kleineren Maßstab, wobei
die Anordnung der Näherungssensoren
zu sehen ist, die um die Bake herum angeordnet sind;
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3 ein
Schaltbild mit den internen Bauelementen einer Schutzbake gemäß einer
zweiten Ausführungsform
in einem abgeschalteten Zustand vor dem Herstellen der Betriebsbereitschaft;
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4 ein
Schaltbild der Bake von 3 in einem betriebsbereiten
Zustand;
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5 ein
Schaltbild der Bake von 3 und 4 in einem
ausgelösten
Zustand, nachdem der Sicherheitsabschaltmechanismus der Bake ausgelöst wurde.
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In 1 der
Zeichnungen ist ein Schachtkopf von üblicher Bauweise und Anordnung
zu sehen, der eine kreisförmige
Ausnehmung (10) umfasst, die in dem umgebenden Beton oder
Teermakadam eines Flugplatzvorfeldes ausgebildet ist. Ein Schachthydrant (1)
ragt vom Boden der Ausnehmung (10) bis knapp zu dem vom
Flugplatzvorfeld definierten Bodenniveau herauf, so dass, wenn der Schachtkopf
nicht in Gebrauch ist, ein im Wesentlichen bündig abschließender (nicht
gezeigter) Deckel über
der Ausnehmung verriegelt werden kann, um den Hydranten zu schützen. Im
Gebrauch jedoch ist – wie
gezeigt – der
Deckel abgenommen, und an den Hydranten ist eine Kupplung (2)
angeschlossen.
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Die
Kupplung (2) ist ein Ende eines Kraftstoffrohres oder -schlauches
(3), der im Allgemeinen parallel zum Vorfeld verläuft. Zu
diesem Zweck lenkt die Kupplung den Kraftstofffluss vom Hydranten
(1) um 90° von
der Vertikalen in die Horizontale. Wie einschlägig bekannt ist, führt das
Kraftstoffrohr (3) zu einem Hydrantendispenser, der auf
dem Vorfeld abgestellt ist, und von dort zu einem Kraftstoffeinlass
eines daneben abgestellten Flugzeugs. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind diese
Elemente auf der Zeichnung weggelassen.
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Die
Kupplung (2) ist ebenfalls von üblicher Bauart. Sie nimmt eine
Luftzuleitung auf, die Druckluft vom Hydrantendispenser zuführt, welche
dazu dient, das unterirdische Ventil im Hydranten zu öffnen, damit
Kraftstoff durch das Kraftstoffrohr (3) fließen kann,
wenn die Kupplung (2) das Kraftstoffrohr (3) mit
dem Hydranten (1) verbindet und der Hydrantendispenser
bereit ist, den Kraftstoff zu messen und zu filtern. Die Luftzuleitung
verläuft
parallel zum Kraftstoffrohr in einer schmalen Luftleitung (4),
die in der Regel 6 mm Durchmesser aufweist und Luft mit einem Druck
von 120 psi beinhaltet, wobei diese Zahlen aber nicht von entscheidender
Bedeutung sind.
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Wie
bereits angesprochen, enthält
ein standardmäßiger Hydrant
wie der, der in 1 gezeigt ist, eine Abschaltvorrichtung,
die über
eine Reißleine (5)
betätigt
wird. In 1 ist dargestellt, wie die Reißleine (5)
an einem Hebel (6) endet, der die Abschaltvorrichtung (7)
betätigt,
wenn die Reißleine
(5) nach oben gezogen wird.
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Alle
oben angesprochenen Merkmale gehören
zum Stand der Technik und beschreiben überdies eine ganz und gar standardmäßige Kombination
aus Schachtkopf, Kupplung und Kraftstoffrohr. Sie wurden hier als
Erstes beschrieben, um die Erfindung in einen Kontext zu stellen
und um zu zeigen, wie die Erfindung auch in standardmäßigen Anwendungen mit
nur minimaler Modifikation und somit ohne größere Investitionen realisiert
werden kann. Es wird ebenso deutlich, dass die Reißleine an
ihrem Platz bleibt, damit ein Bediener die Kraftstoffzufuhr gegebenenfalls
auch mechanisch in der herkömmlichen
Weise abschalten kann.
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Wenden
wir uns den Merkmalen der Erfindung zu. Eine Schutzbake (8)
sitzt auf der Ausnehmung des Schachtkopfes und bedeckt so den Hydranten
(1) und im Wesentlichen die Kupplung (2). Die
Bake (8) umfasst einen hohlen äußeren Körper (9) in Form eines
Kegelstumpfes, dessen im Querschnitt kreisrunde Seitenwand von seiner
Unterkante nahe dem Rand der Ausnehmung bis zur abgeflachten Spitze
des Körpers
durchgängig
verläuft,
mit Ausnahme einer Öffnung
in einer Seite. Diese Öffnung nimmt
einen kleinen stromabwärtigen
Abschnitt der Kupplung (2) auf, der in das Kraftstoffrohr
(3) hinein führt,
und ist zur Unterkante des Körpers
hin offen, damit die Bake über
die montierte Kupplung (2) und den Hydranten (1)
gesetzt werden kann.
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Die
Unterkante des Körpers
(9) sitzt in dem umgebenden Rand der Ausnehmung (10),
und ein auswärts
weisender Flansch (11) liegt außerhalb der Ausnehmung (10)
auf dem umgebenden Vorfeld, um die Tiefe des Einschubes des Körpers (9)
in die Ausnehmung (10) zu begrenzen. Dementsprechend passt
der Körper
(9) genau in die Ausnehmung, wenn die Bake (8)
richtig über
den Betankungsschacht gesetzt wird, so dass die Bake (8)
sich nicht unter Winddruck oder bei leichter Berührung bewegt.
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Die
Höhe des
Körpers
(9) misst etwa einen Meter, und der Durchmesser seiner
Basis beträgt etwa
60 cm, was den standardmäßigen Schachtkopfabmessungen
angepasst ist und gute Sichtbarkeit mit einfacher Transportierbarkeit
verbindet.
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Das
Material, das für
den Körper
(9) gewählt wird,
ist an sich nicht wichtig, nur mit der Ausnahme, dass es den üblichen
chemischen und mechanischen Einwirkungen widerstehen muss, die auf
dem Vorfeld eines Flugplatzes zu erwarten sind, und dass es gleichzeitig
leicht, preiswert in der Herstellung und einfach zu reinigen sein
muss. Derzeit sind Formteile aus hoch-dichten, hoch-widerstandsfähigen Kunststoffen
bevorzugt, wie sie zum Beispiel für Verkehrskegel verwendet werden.
Der Körper
sollte außen eine
Signalfarbe aufweisen, wie beispielsweise Orange, vorzugsweise aus
durchgefärbtem
Kunststoff, auf dem nach Bedarf reflektierende Elemente angebracht
sind.
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In
der veranschaulichten bevorzugten Ausführungsform wird die Sichtbarkeit
der Bake durch eine Gruppe aus aufmerksamkeitsstarken, sehr hellen
LEDs (12) verbessert, die nahe der Spitze als Band um den
Körper
(9) der Bake (8) herum verlaufen. Diese LEDs (12)
erstrahlen im Gebrauch mit einer geeigneten Blink- oder Stroboskopfrequenz.
Für einen
Betrachter auf dem Vorfeld sind die LEDs (12) um die gesamte
Bake herum in einem Sichtfeld von 360° sichtbar, aber für einen
Betrachter von oben, insbesondere für ein fliegendes Flugzeug,
sind die LEDs (12) nicht sichtbar. Dies dient der Einhaltung der
Flughafenvorschriften.
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Die
LEDs (12) werden durch einen Aufsetzsensor (13)
eingeschaltet, der in dem hohlen Körper (9) der Bake
(8) an seiner Unterkante angeordnet ist. Der Aufsetzsensor
(13) ist ein Mikroschalter, der ein Betätigungselement enthält, das
an einer Schulter innerhalb des Randes der Ausnehmung anliegt, wenn der
Körper
richtig in der Ausnehmung sitzt. Wenn das Betätigungselement durch die Schulter
niedergedrückt
wird, so schließt
der Mikroschalter einen Stromkreis, der die LEDs (12) einschaltet,
deren Aufleuchten somit ein Zeichen dafür ist, dass die Bake (8)
richtig aufgesetzt ist. Um einen richtigen Sitz zu garantieren,
könnten
auch mehrere Aufsetzsensoren in einem Winkelabstand entlang der
Unterkante des Körpers
angeordnet sein, wobei diese Aufsetzsensoren allesamt an der Schulter
anliegen müssen,
um den Stromkreis zu schließen,
der die LEDs einschaltet.
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Ein
geeigneter Mikroschalter ist von RS Components (Internet: http://rswww.com)
erhältlich.
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Der
hohle Körper
(9) der Bake (8) enthält auch ein pneumatisches Betätigungselement
(14), das durch Druckluft angetrieben wird, die der Luftzufuhrleitung
(4) über
ein T-Anschlussstück
(15) entnommen wird. Wenn die Bake über einen Betankungsschacht
gesetzt wird, so rastet der Bediener eine von der Bake auf das T-Anschlussstück führende Luftleitung
ein. Die Luftleitung führt über einen Druckluftschalter
(16), der im nicht-aktivierten Zustand normalerweise geschlossen
ist, um Luft durch den Schalter passieren zu lassen, und über ein 3/2-Ventil
(17), das im nichtaktivierten Zustand normalerweise. geöffnet ist,
um diese Luft ins Freie abzulassen, zu dem pneumatischen Betätigungselement
(14).
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Ein
geeignetes 3/2-Ventil stammt von der Firma Parker Pneumatic, Artikelnummer
PXB-B 1921, mit einem Schaltergehäuse PXB-B2021. Ein alternatives magnetventilbetätigtes 3/2-Ventil
stammt von Schrader. Beide sind bei EPIC unter www.epic-catalogue.com
zu beziehen. Das Signal, das von jeder Art von 3/2-Ventil benötigt wird,
ist gut dokumentiert und entspricht den Sicherheitsanforderungen
in einer Betankungsumgebung.
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Wenn
der Bediener die Bake (8) über einen Betankungsschacht
setzt, so aktiviert er einen (nicht gezeigten) Timer durch Drücken einer
an geeigneter Stelle angebrachten Drucktaste. Dadurch wird das 3/2-Ventil (17)
aktiviert und geschlossen, während gleichzeitig
der Timer aktiv ist, so dass Luft das pneumatische Betätigungselement
(14) mit Druck beaufschlagen kann, wodurch das Betätigungselement scharf
gemacht wird, indem der Betätigungskolben (18)
abwärts
entgegen der Vorspannung einer Feder (19) in dem Gehäuse des
Betätigungselements
bewegt wird. Nun kann Druckluft auch über das T-Anschlussstück (15)
hinaus durch die Luftleitung zur Kupplung (2) strömen, wodurch
das unterirdische Ventil im Hydranten sich öffnet.
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Während eines
durch den Timer bestimmten Timeout-Zeitraums (beispielsweise eine
Minute ab dem Drücken
der Taste) muss der Bediener die Reißleine (5) mit einem
Bügel (20)
verbinden, der an einem Arm (21) angebracht ist, welcher
an dem abwärts
zurückgezogenen
Kolben (18) des Betätigungselements
befestigt ist. Ein Mikroschalter (22) an dem Arm (21)
erkennt das Vorhandensein der Reißleine (5) an dem
Bügel (20)
und aktiviert, wenn er durch das Vorhandensein der Reißleine (5)
geschlossen wird, das 3/2-Ventil (17), um das Ventil geschlossen
zu halten, nachdem der Timer sich abgeschaltet hat. Wenn jedoch
der Timeout-Zeitraum verstreicht, ohne dass die Reißleine (5)
in den Bügel (20)
eingehängt
wurde, so öffnet
sich das 3/2-Ventil (17). Durch den nicht-aktivierten Druckluftschalter (16),
der es ermöglicht,
dass Luft von dem T-Anschlussstück (15) über das
3/2-Ventil (17) ins Freie strömt, wird so der Druck aus der
Luftleitung, die zur Kupplung führt,
abgelassen, wodurch die Kraftstoffzufuhr abgeschaltet wird.
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Aus 1 ist
zu erkennen, dass der hohle Körper
(9) der Bake (8) des Weiteren einen Erschütterungssensor
(23) enthält,
der den Druckluftschalter (16) aktivieren und somit öffnen kann,
um den Luftstrom zum pneumatischen Betätigungselement (14) zu
sperren, wenn der Erschütterungssensor
(23) eine Bewegung erkennt, die charakteristisch dafür ist, dass
die Bake (8) von einem Fahrzeug oder einem anderen kollidierenden
Gegenstand angestoßen wird.
Dadurch wird der Druck aus dem pneumatischen Betätigungselement (14)
abgelassen, das die Reißleine
(5) zieht und damit den Betankungsschacht mechanisch abschaltet.
Gleichzeitig bewirkt der Mikroschalter (22) an dem Arm
ein Öffnen
des 3/2-Ventils
(17), wodurch die Luft aus der zur Kupplung (2)
führenden
Luftleitung abgelassen und der Hydrantendispenser abgeschaltet wird.
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Der
Fachmann erkennt somit, dass die Kraftstoffversorgung automatisch
abgeschaltet wird, wenn etwas mit der Bake (8) kollidiert,
bevor es zu einer Beschädigung
und einem anschließenden
Kraftstoffleck kommen kann. Natürlich
wäre es
das Beste, wenn es gar nicht erst zu einer Kollision mit der Bake (8)
kommt und wenn auch ihre unmittelbare Umgebung geschützt wäre. Dementsprechend
enthält
die Bake von 1 neben ihren aufmerksamkeitsstarken
Merkmalen wie beispielsweise dem LED-Array (12) und ihrer
Farbe, ihren reflektierenden Elementen und ihrer Größe auch
Näherungssensoren
(24), die in einer Gruppierung in gleichem Winkelabstand
um den oberen äußeren Umfangsrand
der Bake (8) direkt unter dem LED-Array angeordnet sind. Wie am besten
in 2 zu sehen, können
vier Näherungssensoren
(24), die in einem Abstand von 90° zueinander angeordnet sind,
zusammen einen Bereich von 360° rund
um die Bake abdecken.
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Die
Näherungssensoren
(24) können
ein Objekt erkennen, wenn es in einer zuvor festgelegten Entfernung,
beispielsweise ein Meter, in den Sensorbereich eindringt, und können als
Reaktion auf ein solches Erkennen eine (nicht gezeigte) Warnsirene auslösen, die
eine hörbare
Warnung an die Personen aussendet, die sich in der Nähe der Bake
(8) aufhalten. Das kann beispielsweise genügen, um
zu verhindern, dass ein Fahrer versehentlich beim Rückwärtsfahren
mit seinem Fahrzeug in die Bake (8) fährt, und warnt zumindest den
Tankanlagenbediener, dass ein Kollisionsrisiko besteht, falls der
Bediener nicht bemerkt, wie nahe das Fahrzeug einem Zusammenstoß mit der
Bake (8) ist. Es wird davon ausgegangen, dass eine Sirene
mit etwa 130 dB in die Bake (8) eingebaut werden könnte und
für ihren
Zweck ausreichend laut wäre.
Die Näherungssensoren
(24) können
vom Ultraschalltyp sein, vergleichbar jenen, die vorn oder hinten
an Kraftfahrzeugen verwendet werden, um Abstandsinformationen beim
Einparken zu übermitteln.
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Anstelle – oder zusätzlich zu – einer
Warnsirene kann ein drahtloses Signal wie beispielsweise ein Funk- oder Infrarotsignal
von schwacher Leistung von einem geeigneten (nicht gezeigten) Sender
in dem Körper
ausgesandt werden. Dieses Signal kann von einem entsprechenden Empfänger empfangen werden,
um dem Bediener dieses Empfängers,
wie beispielsweise dem Fahrer eines entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugs,
eine Fernwarnung oder eine Information über die Annäherung an die Bake zukommen
zu lassen. Die Fernwarnung kann sowohl visuell als auch akustisch
erfolgen oder kann dazu verwendet werden, weitere Sicherheitssysteme
auszulösen, wie
beispielsweise das automatische Bremsen von Fahrzeugen, die mit
einem Warnsignalempfänger
als Bestandteil eines integrierten Sicherheitssystems ausgerüstet sind.
Es ist jedoch klar, dass ein Signalwarnsystem nur dann vollkommen
sicher wäre,
wenn alle Fahrzeuge, die auf dem Flugplatzvorfeld verkehren, entsprechend
ausgerüstet
wären.
Dementsprechend ist ein Signalwarnsystem lediglich als Zusatzeinrichtung
zu den oben beschriebenen Warn- und Abschaltvorrichtungen in Anwendungen
vorgesehen, wo die Investition in das Nachrüsten von Fahrzeugen akzeptabel
ist.
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In
der veranschaulichten Ausführungsform wird
der elektrische Strom für
die Bake vom Hydrantendispenser über
ein Niederspannungskabel (25) zugeführt, das parallel zum Kraftstoffrohr
(3) und zur Luftleitung (4) verläuft. In
diesem Fall verwendet der Bediener einfach einen wasserdichten Aufschiebeverbinder
(26), um den Kegel (8) mit dem Stromkabel (25)
zu verbinden. Diese Art der Stromzufuhr ist aber für die Erfindung
nicht von entscheidender Bedeutung. Beispielsweise kann der Strom
von einem entsprechend ausgerüsteten
Betankungsschacht entnommen werden, wobei diese Option allerdings
wegen der erforderlichen Umbauten weniger bevorzugt ist. Besser
ist eine interne Batterie, die am besten wiederaufladbar ist. Falls
die interne Batterie wiederaufladbar ist, so ist sie vorteilhafterweise
bei Tageslicht mittels (nicht gezeigter) Solarzellen wiederaufladbar,
die außen
am Körper
(9) angebracht sind. Das Bereitstellen einer Batterie würde es der
Bake (8) ermöglichen,
von Begleitfahrzeugen unabhängig zu
arbeiten.
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Da
die oben beschriebenen elektrischen Systeme mit Niederspannung arbeiten,
werden die elektrischen Entzündungsquellen
für eventuelle Kraftstoffdämpfe in
der Umgebung minimiert. Der hohe Anteil an pneumatischen Komponenten
ist ähnlich
vorteilhaft.
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Im
Rahmen des erfindungsgemäßen Konzepts
sind viele weitere Variationen und weitere Optionen möglich.
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Beispielsweise
kann der Druckluftschalter (16) – als Alternative oder zusätzlich zu
Eingabesignalen vom Erschütterungssensor
(23) – auf
Eingabesignale vom Aufsetzsensor (13) und/oder von den Näherungssensoren
(24) ansprechen. Der Fachmann erkennt, dass eine Kollision
mit der Bake (8) im Allgemeinen dazu führt, dass die Bake (8)
aus ihrem Sitz auf dem Betankungsschacht herausgekippt wird, indem
sie sich neigt, wodurch der Aufsetzsensor (13) – oder einer
aus einer bevorzugten Gruppe von Aufsetzsensoren – von der
Schulter (11) in der Ausnehmung (10) des Schachtes
fortgehoben wird. Neben dem Öffnen
des Stromkreises, der das LED-Array (12) mit Strom versorgt,
kann dies auch dazu verwendet werden, den Druckluftschalter (16)
auszulösen, um
den Kraftstofffluss abzuschalten.
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In ähnlicher
Weise können
die Näherungssensoren
(24) dazu verwendet werden, um mehr als nur einen akustischen
Alarm oder ein drahtloses Alarm-Fernsignal zu erzeugen. Sie können ebenso dazu
verwendet werden, um ein Kraftstoffabschaltsignal zu erzeugen, das
den Druckluftschalter (16) auslöst, um den Kraftstofffluss
abzuschalten. Die Näherungssensoren
(24) können
erforderlichenfalls dazu verwendet werden, um einen Alarm auszulösen, wenn
sich ein Objekt an einer äußeren Schwellendistanz
befindet, und den Druckluftschalter (16) auszulösen, um
den Kraftstofffluss abzuschalten, wenn das Objekt sich weiter der
Bake (8) nähert, nachdem
der Alarm ausgelöst
wurde, oder eine innere Schwellendistanz überschreitet.
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Obgleich
sich die oben beschriebene bevorzugte Ausführungsform auf einen akustischen
Alarm stützt,
der auf Näherung
anspricht, ist es auch möglich,
zusätzlich
zu der üblichen
LED-Anzeige (12) einen visuellen Alarm auszulösen. Dieser
visuelle Alarm kann durch eine Hilfslichtquelle oder durch Ändern des
Anzeigeverhaltens des LED-Array (12) bereitgestellt werden.
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Um
zu gewährleisten,
dass ein Auslösesignal
zuverlässig
zum Steuerungsschalter gesandt wird, können mehrere Erschütterungssensoren
verwendet werden, um ein Reservesignal bereitzustellen, falls einer
oder mehrere der Erschütterungssensoren
ausfallen.
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In
die elektrischen Systeme kann eine Testvorrichtung eingebaut sein,
um es einem Tankanlagenbediener zu ermöglichen, die Integrität der elektrischen
Komponenten zu überprüfen, bevor
ein Betankungsvorgang beginnt. Die Testvorrichtung kann beispielsweise
so konfiguriert sein, dass, wenn die Bake in den Betankungsschacht
eingesetzt wird, die LEDs (12) nur aufleuchten, wenn alle
Komponenten uneingeschränkt
funktionstüchtig
sind.
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3 bis 5 zeigen
eine zweite Ausführungsform
der Erfindung, wobei viele der elektrischen Komponenten der ersten
Ausführungsform,
die in 1 und 2 gezeigt sind, durch pneumatisch
arbeitende Komponenten ersetzt sind. Dies verringert weiter das
Risiko des Entzündens
entflammbarer Stoffe.
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3 zeigt
die Bake im nicht-aktiven Zustand unmittelbar vor dem Herstellen
der Betriebsbereitschaft. Es sind die Zustände der Ventile in einem vorrangigen
Steuerventil B, eines Magnetfederventils C, eines Rollenfederventils
E und eines Absperrdruckluftventils F zu sehen.
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Um
den Betriebszustand von 4 herzustellen, verbindet der
Tankanlagenbediener den Hauptdruckluftzufuhrschlauch (27)
mit einer Schnellkupplung G. Der Impulsgenerator A erkennt die Verbindung
des Hauptdruckluftschlauchs und reagiert auf diese Druckänderung,
indem er einen zweisekündigen
Impuls an das vorrangige Steuerventil B sendet. Der Impuls stellt
das Ventil B so ein, dass Port 3 mit Port 2 verbunden
wird, woraufhin der federbelastete Kolben D (welcher dem pneumatischen
Betätigungselement
(14) der ersten Ausführungsform
entspricht) durch das Vorbeiströmen
von Druckluft durch B entgegen seiner Vorspannung nach unten gedrückt wird.
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Wenn
der Kolben D nach unten gedrückt wird,
so ermöglich
dies dem Tankanlagenbediener, eine Sicherheitsreißleine vom
Schachtkopf an einen Klemmbügel
an D anzubringen. Die Reißleine
und der Bügel
entsprechen den Merkmalen (5) bzw. (20) der ersten
Ausführungsform
und sind hier nicht dargestellt. Infolgedessen wird (beispielsweise
mittels eines Mikroschalters (22) von 1)
das Rollenfederventil E geschlossen, wodurch Port 2 von
E mit Port 1 von E verbunden wird und somit Druckluft zum Steuerfederventil
F gelangen kann. Dadurch wird das Steuerfederventil F so umgestellt,
dass Port 2 von F mit Port 1 von F verbunden wird.
Somit kann Druckluft zum Schachtkopfventil über eine Schnellkupplung H
vordringen, die an das Schachtkopfventil angeschlossen wurde, bevor
die Hauptdruckluftzuleitung über
die Schnellkupplung G an die Bake angeschlossen wurde.
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Nachdem
diese Schritte unternommen wurden, ist die Schutzbake einsatzbereit,
und das Schachtkopfventil wurde durch die Druckluft geöffnet, die
durch H heranströmt.
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Diese
zweite Ausführungsform
der Schutzbake weist lediglich außen angebrachte Ultraschallabstandssensoren
auf, die das Auslösemittel
für das Abschalten
des Betankungsvorgangs bilden. Diese Sensoren sind nicht gezeigt,
doch sie entsprechen dem Merkmal (24) der ersten Ausführungsform. Wenn
die Ultraschallsensoren innerhalb des von ihnen überwachten Bereichs ein Objekt
erkennen und damit das System in den in 5 gezeigten
Zustand versetzen, so stellt der Ausgang der Sensoren ein 24 V-Gleichspannungssignal
für den
Eingang des Magnetfederventils C bereit, wodurch der Port 2 von
C mit dem Port 1 von C verbunden wird und Druckluft zum vorrangigen
Steuerventil B gelangen kann. Dadurch wird das vorrangige Steuerventil
B veranlasst, die Verbindung des Ports 2 von Ventil B von
Port 3 auf Port 1 umzustellen. Die Verbindung
von Port 2 zu Port 1, die ins Freie geht, veranlasst
den federbelasteten Zylinder D, Druck abzulassen und somit zu seiner
normalen federbelasteten Position zurückzukehren. Beim Zurückkehren
in die normale Position wird die Reißleine durch D gezogen, was
automatisch zu einem Schließen
des Schachtkopfventils führt.
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Des
Weiteren veranlasst das Ablassen des Drucks aus der Luftleitung
zwischen B und D auch das Ablassen des Drucks aus der Luftleitung
zwischen B und E. Da das Ventil E an diesem Punkt als ein offener
Kanal zwischen B und F fungiert, wird auch der Druck aus der Luftleitung
zwischen E und F abgelassen. Der Druckverlust von E bewirkt, dass das
Steuerfederventil F in seinen normalen vorgespannten Zustand zurückkehrt,
woraufhin die Druckluft in der Luftleitung zwischen dem Schachtkopf
und F durch Port 3 von F ins Freie abgelassen wird. Sobald
das geschieht, wird das Schachthydrantventil durch das Wegnehmen
der Druckluft geschlossen und wird zusätzlich durch das Aktivieren
der Sicherheitsreißleine
geschlossen.
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Man
erkennt, dass sich in dieser zweiten Ausführungsform die Sicherheitsabschaltung
des Schachthydranten nicht darauf stützt, dass ein von außen einwirkendes
Objekt einen tatsächlichen
Kontakt mit dem Kegel herstellt. Außerdem weist diese zweite Ausführungsform
der Erfindung gegenüber der
ersten Ausführungsform
den Vorteil auf, dass der Kraftstofffluss vom Schachthydranten automatisch auf
zweierlei Weise abgeschaltet wird: durch den Abschaltmechanismus
des pneumatischen Schachtkopfventils, der das pneumatisch betätigte Schachtkopfventil
abschaltet, sowie durch die mechanische Abschaltung, die mittels
Ziehen der Reißleine
durch Freigabe von D erreicht wird.
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Im
Rahmen des erfindungsgemäßen Konzepts
sind viele weitere Variationen möglich,
und die vorliegende Erfindung kann auch in anderen spezifischen
Formen verkörpert
sein, ohne dass von ihren wesentlichen Attributen abgewichen wird.
Der Geltungsbereich der Erfindung wird somit nicht durch die obige
spezifische Beschreibung definiert, sondern durch die angehängten Ansprüche und
weitere konzeptionelle Darlegungen in dieser Beschreibung.