DE536716C - Turbinen- oder Pumpenanlage mit Saugheber im Ein- und Auslauf - Google Patents

Turbinen- oder Pumpenanlage mit Saugheber im Ein- und Auslauf

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DE536716C
DE536716C DEL75366D DEL0075366D DE536716C DE 536716 C DE536716 C DE 536716C DE L75366 D DEL75366 D DE L75366D DE L0075366 D DEL0075366 D DE L0075366D DE 536716 C DE536716 C DE 536716C
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turbine
outlet
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dam
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FRANZ LAWACZECK DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B13/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates
    • F03B13/08Machine or engine aggregates in dams or the like; Conduits therefor, e.g. diffusors
    • F03B13/086Plants characterised by the use of siphons; their regulation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Turbinen- oder Pumpenanlage mit Saugheber im Ein- und Auslauf Es sind bereits Wasserturbinen mit je einem Saugheber im Ein- und Auslauf vorgeschlagen worden. Andererseits ist auch schon der Vorschlag gemacht worden, eine Reihe Turbinen gesondert voneinander, z. B. in Verbindung mit dem Staudamm, anzuordnen. Diese Ausführung hat jedoch den schwerwiegenden Nachteil, daß die Turbinen nicht zugänglich waren, wenn nicht die ganze Anlage dem Wasserlauf gegenüber abgesperrt und die Turbinengrube ausgepumpt wurde.
  • Die Aufgabe der Erfindung, die Anlagekosten von Wasserkraft- oder Pumpwerken, insbesondere zur Verarbeitung großer Wassermengen, möglichst klein zu halten, ohne daß die Zugänglichkeit zu jeder einzelnen Turbine beeinträchtigt ist, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Turbine o. dgl. in einem besonderen, durch den Einlauf- und Auslaufsaugheber abschließbaren, mit einem Staudamm, insbesondere Saugheberdamm, verbundenen Ringschacht, jedoch frei stehend vom Damm, angeordnet ist. Hierbei kann der Saugheberdamm auch den Auslaufsaugheber der Turbine oder Pumpe enthalten. Durch diese Verbindung von Ein- und Auslaufsaugheber mit jedem Maschinensatz können also die einzelnen Maschinensätze derart gesondert am oder in der Nähe des Staudamms angeordnet werden, daß ohne Schaden für die Wartung, das Überwachen und Ausbessern jeder Turbine ein besonderes, die zahlreichen Maschinensätze umfassendes Maschinenhaus unnötig wird. Eine der zahlreichen möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgedankens ist auf der Zeichnung in Anwendung auf Wasserturbinen im Aufrißschnitt und Grundriß veranschaulicht.
  • Jede der Kreiselmaschinen bzw. Turbinen ca ist in einem zylindrischen Schacht b angeordnet. Das Wasser wird durch einen Ringraum c zugeführt, der zwischen dem etwa bis zum Oberwasserspiegel verlängerten Schacht b und einem inneren Zylindermantel d liegt. Dieser Mantel setzt sich oben in dem Einlaufsaugheber e fort, der entsprechend kreisförmig ausgebildet ist. Die ringförmige Saugöffnung e2 dieses Hebers liegt etwas unterhalb des Oberwasserspiegels, der durch die Krone f1 des Staudamms f gehalten wird. Zweckmäßig werden in dem Ringraum c die Leitschaufeln g am besten von der Mitte aus eingeführt, und zwar vorteilhaft derart, daß sie über dem höchsten Unterwasserspiegel liegen, damit das Sickerwasser aus den Stopfbuchsen stets ablaufen kann. Der Abfluß h der Turbine setzt sich in einem Auslaufsaugheber i fort, der, außer Betrieb gesetzt, das Unterwasser am Eindringen in den Auslauf da hindert.
  • Innerhalb oder oberhalb des Innenzylinders d wird die Maschine untergebracht, welche mit der Turbine gekuppelt ist. Der Kran oder die Kranbahn zur -Aufstellung der Maschine stützt sich zweckmäßig auf lotrechte Träger, die beispielsweise in der Wandung des Außenzylinders b liegen und zugleich zur Versteifung dieser Zylinderwand dienen. Sie können so weit abwärts geführt sein, daß der Belastungsdruck sicher von dem Zylinder oder vom Boden der Gründung aufgenommen wird. Zu diesem Zweck können die lotrechten Träger am Boden entweder etwa in die Waagerechte umgebogen und z. B. paarweise miteinander vernietet werden, oder sie werden mit einem Rahmengerüst verbunden, das den Boden des Wehres versteift. Dieser gesamte Trägerbau wird zweckmäßig in Beton eingebettet, also zugleich mit dem Gesamtwehrkörper aus Eisenbeton hergestellt.
  • Die Baukosten der Anlage lassen sich erfindungsgemäß dadurch verringern, daß für jeden einzelnen Maschinensatz der Gesamtanlage ein von den übrigen Maschinensätzen unabhängiger Zylinderschacht in den Flußlauf eingesetzt wird. Die von der Turbine angetriebene Maschine kann dann beispielsweise in einem turmartigen Gebäude m untergebracht sein, das die über das Oberwasser hinausragende Verlängerung des Turbinenschachtes bildet und an dessen Fuß sich der kreisförmige Einlaufsaugheber e anschließt. Zweckmäßig wird eine solche Maschinenanlage mit dem Staudamm f in Verbindung gebracht, was sich besonders dann empfiehlt, wenn über diesen Damm ein oder mehrere große Saugheber n zum Abführen des Hochwassers gelegt sind. Denn dann kann die Anordnung derart getroffen werden, daß die Mündung n1 des Wehrsaughebers n oberhalb der Mündung i3 des Auslaufsaughebers i der Maschinenanlage liegt. Ist der Hochwassersaugheber im Betrieb, so fließt durch ihn sehr viel mehr Wasser als durch die Turbine. Das aus dem Turbinensaugheber i strömende Wasser fließt mit vergleichsweise geringer Geschwindigkeit, so daß dieses Wasser ein gutes Kissen für das Wasser bildet, welches durch die Austrittsöffnung n1 des Hochwassersaughebers n herausschießt. Dies ist zur Schonung der Anlage sehr erwünscht.
  • Zweckmäßig wird jede Einzelanlage mit dem zugehörigen Teil des Dammes f als ein in sich geschlossener schwimmfähiger Eisenbetonkörper ausgebildet, der auf einem vorteilhaft zugleich als Schalung dienenden Schwimmdock wie ein Schiff vollständig fertiggestellt und zweckmäßig durch Absenken des Schwimmdocks von Stapel gelassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Turbinen- oder Pumpenanlage mit Saugheber im Ein- und Auslauf, dadurch gekennzeichnet, daß jede Turbine o. dgl. in einem besonderen, durch den Einlauf- und Auslaufsaugheber abschließbaren, mit einem Staudamm, insbesondere Saugheberdamm, der auch den Auslaufsaugheber enthält, verbundenen Ringschacht, jedoch frei stehend vom Damm, angeordnet ist.
DEL75366D 1929-06-13 1929-06-13 Turbinen- oder Pumpenanlage mit Saugheber im Ein- und Auslauf Expired DE536716C (de)

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DE (1) DE536716C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759178C (de) * 1939-12-17 1953-08-17 Arno Fischer UEberflutbares Unterwasserkraftwerk fuer Flusslaeufe
FR2604487A1 (fr) * 1986-09-29 1988-04-01 Thomas Louis Capteur-generateur hydraulique immerge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759178C (de) * 1939-12-17 1953-08-17 Arno Fischer UEberflutbares Unterwasserkraftwerk fuer Flusslaeufe
FR2604487A1 (fr) * 1986-09-29 1988-04-01 Thomas Louis Capteur-generateur hydraulique immerge

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