DE522203C - Aus tierischer Membrane bestehende Schutzhuelle - Google Patents
Aus tierischer Membrane bestehende SchutzhuelleInfo
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Classifications
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Description
- Aus tierischer IViembrane bestehende Schutzhülle Die Erfindung betrifft eine insbesondere für medizinische und sanitäre Zwecke bestimmte, aus tierischer Membrane bestehende, an den Schnittflächen mit einem Bindemittel verklebte Schutzhülle (Operationshandschuh, Finger- und Zehenbekleidungsvorrichtung, Gliedhülle usw.).
- Außer nahtlosen Schutzhüllen aus Gummi sind auch bereits solche bekannt, die aus gegerbter, dünner tierischer Membrane hergestellt sind. Gegerbte tierische Membranen sind für die Herstellung von Schutzhüllen der erwähnten Art wenig geeignet, weil sie durch den Gerbprozeß an ihrer natürlichen Beschaffenheit einbüßen und spröder werden, dadurch leichter zerreißen und infolge des aus der Sprödigkeit sich ergebenden Nachlassens der Elastizität den Tastsinn stark beeinträchtigen. Auch andere tierische Häute, wie z. B. Fischblasen, zeigen keine genügende Feinheit, Festigkeit und Elastizität sowie keine genügende Anschmiegsamkeit in feuchtem Zustande. Man hat auch bereits vorgeschlagen, zur Herstellung bestimmter Arten von Schutzhüllen tierischen Blinddarm zu verwenden, der nach erfolgter Reinigung dauernd in feuchtem Zustande erhalten bzw. unter Wasser oder in einer Lösung eines Konservierungsmittels aufbewahrt werden soll. Diese Art der Aufbewahrung des tierischen Blinddarms ist notwendig, da derselbe sonst einfach verwesen würde, bringt aber für den Transport außerordentliche Unbequemlichkeiten mit sich, weil außer den Hüllen gleichzeitig auch stets die Aufbewahrungsflüssigkeit mitgeführt werden muß. Außerdem ist der Blinddarmaus drei Schichten aufgebaut, die infolge ihrer Gesamtstärke das Gefühl stark beeinträchtigen.
- Die aus tierischer Membrane bestehende Schutzhülle gemäß der Erfindung vermeidet die Nachteile bekannter Schutzhüllen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß als Grundstoff Goldschlägerhaut verwendet ist. Diese Goldschlägerhaut ist an Stelle der Nähte oder Deckstreifen bekannter Hüllen an den Schnittflächen der fabrikmäßig zugeschnittenen Teile mit einem gegen den Einfluß von höheren Temperaturen und von Flüssigkeiten widerstandsfähigen elastisch bleibenden Bindemittel, insbesondere einer aus geeigneten Harzen, z. B. Mastixharz, hergestellten Lösung geklebt.
- Die das oberste Häutchen des Rinderblinddarms darstellende Goldschlägerhaut kommt ungegerbt zur Verwendung und besitzt daher die Feinheit, Festigkeit und Anschmiegsamkeit, wie sie z. B. für Operationshandschuhe erwünscht ist. Infolge ihrer z. B. gegenüber dem dreischichtigen Blinddarm nicht zu überbietenden Dünnheit bei für die hier in Betracht kommenden Zwecke unbedingt ausreichender Festigkeit und infolge ihrer in feuchtem Zustande vollkommenen Weichheit und Anschmiegsamkeit sichern Schutzhüllen dieser Art den gegen Infektion geschützten Gliedmaßen unbeeinträchtigte Gefühlsempfindung. Hinzu kommt, daß die Goldschlägerhaut trocken aufbewahrt werden kann und im trockenen Zustande unbegrenzt haltbar ist, also nicht, wie der Blinddarm, der Verwesung anheimfällt.
- Ein besonderer Vorteil der Goldschlägerhaut besteht darin, daß man sie durch gewisse Bindemittel zu Fingerlingen, Handschuhen usw: verbinden kann, ohne befürchten zu müssen, daß die Vereinigungsstellen das Gefühl wesentlich beeinflussen oder etwa sonst störend wirken, wie dies z. B. die bei bekannten Schutzhüllen verwendeten Steppnähte oder aufgelegten Deckstreifen tun. Das Verkleben der fabrikmäßig zugeschnittenen Teile der Schutzhülle soll gemäß der Erfindung unter gleichzeitiger Forderung vollkommener Dichtigkeit stets erfolgen, da nur auf diesem Wege eine genügend schmiegsame Hülle erhalten werden kann, die z. B. im Falle von Handschuhen, Fingerlingen usw. im Gegensatz zu einem eine Naht aufweisenden Handschuh, Fingerling usw: die Bewegungen der Fingergelenke nicht im geringsten stört und dadurch von der eigentlichen ärztlichen Operationstätigkeit nicht ablenkt und den Patienten bei der Untersuchung nicht belästigt. Die völlige Dichtigkeit der Klebestellen und deren Unempfindlichkeit gegen Flüssigkeiten wird aber im vorliegenden Falle außerdem werlangt, um einerseits das Durchdringen von Keimen zu verhüten und andererseits nötigenfalls eine Sterilisierung der Schutzhülle vornehmen zu können. Demzufolge kommt es hier auch auf die Verwendung besonderer Bindemittel an. Dieselben müssen insbesondere antiseptische Eigenschäften besitzen, wasserabstoßend und wasserunlöslich sein und einen genügend hohen Schmelzpunkt aufweisen, um der Sterilisierungsbehandlung durch heißes Wasser, heiße Luft und Dämpfe und wässerige Lösungen antiseptischer Stoffe gut zu widerstehen sowie im übrigen - was sehr wesentlich ist - eine dauernd elastisch bleibende Verbindungsstelle erzeugen. Diesen Bedingungen entsprechen aus geeigneten Harzen, etwa Mastixharz, hergestellte Lösungen.
- Das als Bindemittel für Schutzhüllen vorgeschlagene Gummi ist hier weniger geeignet, da es beispielsweise gegenüber höheren Temperaturen weniger widerstandsfähig ist und im übrigen bei der trockenen Aufbewahrung der Schutzhüllen auf die Dauer nicht so elastisch bleibt wie die obenerwähnten Bindemittel."
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus tierischer Membrane bestehende Schutzhülle, die an den Schnittflächen mit einem Bindemittel verklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundstoff Goldschlägerhaut verwendet ist.
- 2. Schutzhülle nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet; daß die Schnittflächen durch eine aus Harzen, z. B. Mastixharz, hergestellte Lösung miteinander verklebt sind.
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