DE4208596C2 - Verfahren zur Verbindung zweier Bleche, insbesondere zweier Karosseriebleche, mittels einer Quetschnahtschweißung - Google Patents

Verfahren zur Verbindung zweier Bleche, insbesondere zweier Karosseriebleche, mittels einer Quetschnahtschweißung

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/06Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein im Oberbegriff des Patentanspruchs beschriebenes Verfahren zur Verbindung zweier Bleche.
Das Quetschnahtschweißen ist eine Sonderform des Rollennaht­ schweißens überlappter Bleche. Dabei laufen die Rollenelektro­ den nicht im Blech, sondern auf den nur kurz überlappten Blech­ kanten. Die unter der Wirkung des Stromes teigig werdenden Zo­ nen werden durch die Elektrodenkraft gleichzeitig geschweißt und fast auf Einzelblechdicke eingeebnet. Man vergleiche hierzu die Ausführungen im Merkblatt DVS 2914, abgedruckt im Taschen­ buch DVS-Merkblätter Widerstandsschweißtechnik, 3. Auflage 1988, DVS-Verlag Düsseldorf, Seite 156. Daraus ist es auch be­ kannt (Bild 1d), mittels einer abgeschrägt profilierten Rollen­ elektrode eine einseitig verquetschte Naht herzustellen, wenn nur eine Seite der Schweißnaht eingeebnet sein muß.
Im Karosseriebau werden häufig zwei überlappte Bleche miteinan­ der verschweißt, bei denen neben der mechanischen Festigkeit die Forderung der Dichtheit besteht. Dies ist beispielsweise im Dachbereich der Fall, wo das Dachblech mit dem Dachrahmen in einer Längsnaht verschweißt ist. Damit in den Überlappungsbe­ reich der Bleche keine Feuchtigkeit von außen eintreten kann, erfolgt hier in einem separaten Arbeitsgang eine Feinabdich­ tung, die naturgemäß zeit- und kostenaufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schweißung so auszuführen, daß auf die Feinabdichtung verzichtet werden kann. In Anlehnung an die oben zitierte bekannte Methode zur Herstel­ lung einer einseitig verquetschten Naht mittels einer abge­ schrägt profilierten Rollenelektrode wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren unterscheidet sich von dem im oben genannten Stand der Technik beschriebenen sowohl in der Aufgabenstellung als auch in der Lösung. Während es bei dem be­ kannten Verfahren darum geht, eine Schweißnaht einseitig einzu­ ebnen (z. B. für das Emaillieren der Innenseite von Behältern) und dies durch das Ansetzen der abgeschrägt profilierten Rol­ lenelektrode auf der der Stufe abgewandten Seite erreicht wird, kommt es bei der Erfindung nicht darauf an, die Bleche im Be­ reich der Schweißnaht einzuebnen, weder einseitig noch beidsei­ tig, sondern es wird eine Schweißnaht angestrebt, die nicht nur in sich dicht ist, sondern zugleich den Überlappungsbereich ab­ dichtet und damit eine Nacharbeit einspart. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Stufe direkt mit der Schrägfläche der Rol­ lenelektrode in Kontakt gebracht und unter Erwärmung so weit verformt und mit dem Gegenblech verschweißt, daß kein Spalt mehr zwischen dem ersten und dem zweiten Blech verbleibt, je­ denfalls nicht auf der feuchtigkeitsgefährdeten "Außenseite".
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist schematisch die Verschweißung eines Karosseriedachbleches mit einem Dachrahmenblech dargestellt.
Ein Karosseriedachblech 1 und ein Dachrahmenblech 2 treffen im Bereich eines Wasserablaufkanals 3 einander überlappend zusam­ men, wobei eine äußere Stufe 4 von der Höhe der Dicke des Ble­ ches 1 entsteht. Eine ebenfalls vorhandene innere Stufe 5 ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung. Das Blech 1 kann auch als Außenblech, das Blech 2 demzufolge als Innenblech bezeichnet werden. Außenblech 1 und Innenblech 2 sollen so miteinander verschweißt werden, daß nicht nur ein mechanisch fester Verbund entsteht, sondern es soll auch verhindert werden, daß Feuchtig­ keit von außen in den Spalt 6 zwischen den beiden Blechen 1, 2 gelangen kann. Dazu wird eine Quetschnahtschweißeinrichtung eingesetzt, deren obere Rollenelektrode 7 ein abgeschrägtes Profil 8 aufweist, während die Gegenrolle 9 mit einer zylindri­ schen Andruckfläche 10 versehen ist.
Beim Schweißvorgang überdeckt das Profil 8 den Bereich der äu­ ßeren Stufe 4. Die Rolle 7 wird dabei so dicht an die Rolle 9 herangefahren (durch Bewegung der Rolle 7 in Richtung des Pfei­ les 11), daß der kleinste Abstand zwischen den beiden Rollen 7 und 9 noch etwas geringer ist als die Dicke des Innenbleches 2. Der schraffierte Bereich 12 des Außenbleches 1 wird im erweich­ ten Zustand durch die Rollenelektrode 7 teilweise bis in das Innenblech 2 gedrückt, so daß an dieser Stelle ein lückenloser und damit wasserdichter Übergang von dem Blech 1 zum Blech 2 erfolgt.

Claims (1)

1. Verfahren zur Verbindung eines ersten Bleches mit einem das er­ ste Blech unter Bildung einer Stufe überlappenden zweiten Blech im Quetschnahtschweißverfahren, wobei eine der beim Quetsch­ nahtschweißen verwendeten Rollenelektroden ein wenigstens be­ reichsweise abgeschrägtes Profil aufweist, insbesondere zur Verbindung zweier Karosseriebleche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenelektrode (7) mit dem ab­ geschrägten Profil (8) die Stufe (4) überdeckend angesetzt und während des Schweißvorganges bis auf einen Abstand an die Ge­ genrolle (9) herangefahren wird, der höchstens gleich ist der Dicke des ersten Bleches (2).
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Deutscher Verband für Schweißtechnik e. V.: DVS- Merkblätter Widerstandsschweißtechnik, Düsseldorf:Deutscher Verlag Für Schweißtechnik, 1988, 3.Aufl.S. 156 *

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