DE4102342C2 - - Google Patents
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- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- G01M11/30—Testing of optical devices, constituted by fibre optics or optical waveguides
- G01M11/35—Testing of optical devices, constituted by fibre optics or optical waveguides in which light is transversely coupled into or out of the fibre or waveguide, e.g. using integrating spheres
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
kontinuierlichen Messung der Dämpfung von Lichtleit
fasern während des Herstellprozesses, bei dem die Licht
leitfaser mindestens zwei Koppelvorrichtungen durchläuft
und bei dem aus dem Vergleich der Signale von zwei
Koppelvorrichtungen die Dämpfung ermittelt wird. Ein solches Verfahren ist
aus DE-OS 29 32 637 bekannt.
Lichtleitfasern aus Polymeren werden bekanntlich aus der
Produktschmelze oder aus einer vorgewärmten sogenannten
Vorform gezogen.
Als Herstellungsmaterialien für den Faserkern seien
bevorzugt transparente, thermoplastisch verarbeitbare
amorphe Polymere genannt, insbesondere Polymethylmethacrylate
oder Polycarbonate, wie sie beispielsweise in
den US-Patentschriften US 30 28 365 und US 32 75 601
sowie der deutschen Offenlegungsschrift 38 32 396 beschrieben
sind. Ebenso geeignet zur
Herstellung von
Lichtleitfasern sind duromere Polymere, z. B. auf Basis
vernetzter oder teilvernetzter siliziumorganischer
Polymere oder auf Basis vernetzter oder teilvernetzter
Polymethacrylate.
Kunststofflichtleitfasern aus Polycarbonat sind aus der
EP-A2-1 26 428 bekannt.
Aus "Optische Telekommunikationssysteme", W. Haist,
Hrsg, Bd. I: Physik und Technik, Gelsenkirchen-Buer, 1989,
Seite 182, ist die Herstellung von Lichtleitfasern aus Kunststoff durch
Extrusion von Kernmaterial und Mantelmaterial über einen
nachgeordneten Bikomponenten-Spinnkopf bekannt. Eine
Messung der Dämpfung während des Herstellungsprozesses
ist nicht angesprochen.
Die Bestimmung der Dämpfungs- und Streueigenschaften
der Lichtleitfasern für Lichtwellen ist wesentlich zur Optimierung und
Steuerung des Herstellungsprozesses.
Optical fibre communication, Technical staff of CSELT,
eds., Mc Graw-Hill Book Co., New York 1981, Seiten 145,
174 bis 179, beschreibt die Messung der Lichtstreuung
im Faserkern durch Sammeln der seitlich gestreuten
Lichtleistung rund um die Faser. Diese Art der Messung ist
langwierig, weil die Faser durch kleine Öffnungen in
einen Detektor eingeführt und schrittweise in vorbe
stimmten Längen bewegt werden muß.
Aus der GB 5 19 121 ist ein Verfahren zur kontinuier
lichen Messung von Dämpfungseigenschaften von Lichtleit
fasern während des Herstellungsprozesses bekannt, bei
dem das Meßlicht in das Faserrohmaterial in eine Rich
tung eingekoppelt wird, in die anschließend die Faser
aus dem Faserrohmaterial gezogen wird.
DE-OS 35 37 342 beschreibt die Bestimmung der Strah
lungsverluste von Monomodefaser-Verbindungen, wobei eine
Glasfaser zur Einkoppelung einer Meßstrahlung vor der
Verbindungsstelle und zur Auskoppelung hinter ihr
jeweils mit vorgegebenen Krümmungsradien gebogen wird.
Die Biegeauskoppelvorrichtung kann eine geteilte Hohlkugel sein.
Für eine Messung während des Herstellungsprozesses ist
diese Methode nicht brauchbar.
Insbesondere ist aus der eingangs erwähnten DE-OS 29 32 637 bekannt, die
Dämpfungsänderung während eines Verarbeitungsschrittes,
z. B. das Herstellen einer Kunststoffummantelung durch Extrusion, dadurch zu bestimmen, daß in das Ende der
Faser Licht eingekoppelt wird, daß das Streulicht
gemessen wird, das aus je einer vor und hinter der
Verarbeitungsstelle angebrachten Koppelvorrichtung
aus der Faser austritt und daß die Signale beider Koppelvorrichtungen verglichen werden. Eine derartige
Vorrichtung ist für Messungen während des
Herstellungsprozesses von Lichtleitfasern
geeignet.
Ausgehend von dem Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
bestand daher die Aufgabe, das Verfahren derart weiterzubilden, daß damit
während der Herstellung von Lichtleitfasern
durch Extrusion deren Dämpfung kontinuierlich
und auf einfache Weise gemessen werden kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Lichtleitfaser
mittels eines Extruders hergestellt wird, daß das Meß
licht durch ein druckfestes optisches Fenster in
Richtung der Extrusionsdüse in das Faserrohmaterial
eingekoppelt wird, und daß aus dem Signal mindestens
einer Koppeleinrichtung die Streueigenschaften der
Lichtleitfaser ermittelt werden.
Besondere Ausgestaltungen des Verfahrens nach dem Anspruch 1 sind in
den Unteransprüchen beschrieben.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Messung der
Dämpfung von Lichtleitfasern
eignet sich sowohl für den Einsatz in Herstellungs
prozessen, bei denen in einem Arbeitsgang die Faser
gezogen und mit der Mantelschicht umhüllt wird, als
auch für den Einsatz in einem reinen Faserziehprozeß
ohne direkt daran anschließende Mantel-Beschichtung.
Das erfindungsgemäße Verfahren liefert während des Her
stellungsprozesses von Lichtleitfasern on-line Meßdaten,
die die Qualität des Produktes eindeutig charakteri
sieren. Dadurch erst wird die Produktion von Lichtleit
fasern hoher Qualität und Gleichmäßigkeit sicherge
stellt. Eventuell auftretende Veränderungen in den
dämpfungsrelevanten Kenndaten der Produkte oder in den
qualitätsrelevanten Parametern der Produktionsanlage
werden sofort erkannt. Dadurch ist eine verbesserte
Steuerung und Optimierung des Produktionsprozesses
möglich. Gleichzeitig erfolgt automatisch durch Anwen
dung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine zer
störungsfreie 100%-Produktionskontrolle der Licht
leitfasern.
Überdies ist das erfindungsgemäße Verfahren der Licht
einkopplung so effektiv, daß demgegenüber die ungewoll
te Einkopplung von Licht aus der Umgebung in die Licht
leitfaser weitgehend zu vernachlässigen ist, so daß der
größte Teil der Produktionsanlage nicht lichtdicht
ausgeführt sein muß. Daher ist weiterhin eine einfache
Bedienbarkeit gewährleistet.
Das Verfahren ist unabhängig von Einzelheiten des Her
stellungsverfahrens sowie unabhängig von den für Faser
kern und Mantel eingesetzten Materialien und den
mechanischen Abmessungen der Lichtleitfaser einsetzbar.
Die optischen Kenndaten, die
bestimmt werden können, sind im wesentlichen
- - die spezifische Dämpfung, d. h. die auf einer vorge gebenen Länge der Faser auftretende gesamte Schwächung des durch den Faserkern hindurch trans portierten Lichtes;
- - das lokale Streuvermögen, das ist eine Kenngröße für das am Meßort aus der Faser seitlich austre tende Licht.
Als eine spezielle Anwendung der Messung des lokalen
Streuvermögens der Lichtleitfaser sei die Erkennung,
Klassifizierung und Zählung von lokalen Inhomogenitäten
im Fasermaterial oder im Faseraufbau, von Verunreini
gungen und ähnlichem genannt. Durch geeignete Anordnung
von mehreren Koppelvorrichtungen entlang der Faser
produktionsanlage und durch einen Vergleich der beob
achteten zeitlichen Abfolgen der Meßsignale ist eine
getrennte Erkennung von Störungen etc. im Bereich des
Faserkerns bzw. im Bereich des Fasermantels
möglich. Bevorzugt seien genannt die Anordnung je einer
Koppelvorrichtung vor und hinter der Vor
richtung zur Herstellung des Mantels. Zur Bestimmung der spezifischen Dämpfung sei
bevorzugt eine Anordnung zweier Koppelvorrichtungen
in einem Abstand von 5 cm bis 10 m, besonders bevorzugt
von 0,5 m bis 2 m genannt.
Für den Abstand zwischen der Extrusionszone und der
ersten der zur Messung der spezifischen Dämpfung ge
nutzten Koppelvorrichtungen sei bevorzugt ein Abstand
von 1 m bis 20 m genannt, besonders bevorzugt ein
Abstand von 1 m bis 5 m.
Als Koppelvorrichtung ist jede Anordnung geeignet,
die das aus einem begrenzten Teil der Faser seitlich
austretende Licht ganz oder teilweise erfaßt und in ein
elektrisches Signal umwandelt. Bevorzugt seien eine
Ulbrichtkugel mit einem Durchmesser von 5 mm bis 50 mm,
besonders bevorzugt von 20 mm bis 50 mm genannt, an die
ein photoelektrischer Empfänger, bevorzugt ein Photo
multiplier oder ein Siliziumphotodetektor angekoppelt
ist.
Als Koppelvorrichtung für die Detektion von Störun
gen der Faser seien bevorzugt solche genannt, die nur
das Streulicht aus einem sehr kurzen Teil der Faser
erfassen. Besonders bevorzugt sei eine Vorrichtung ge
nannt, bei der eine Serie von Lichtleitfasern, vorzugs
weise zwischen 1 und 20 Fasern, in Form eines Kegel
mantels mit einem Winkel zwischen 10° und 90° zur
Faserachse, vorzugsweise zwischen 80° und 90°, um die
zu untersuchende Lichtleitfaser gelegt sind und deren
gegenseitige Enden zusammengefaßt und an einen Photo
empfänger angekoppelt sind.
Als Lichtquelle ist jede im gewünschten Spektralbereich
emittierende Quelle geeignet. Bevorzugt seien Laser
lichtquellen genannt. Ebenfalls geeignet sind thermische
Strahlungsquellen wie z. B. Wolframglühlampen oder Gas
entladungslampen, bevorzugt in Kombination mit einer
optischen Filtereinheit zur Einschränkung des emit
tierten Spektralbereiches und in Kombination mit einer
optischen Vorrichtung zur Fokussierung der emittierten
Strahlung in Richtung der Extrusionszone innerhalb der
Schmelze bzw. der Vorform des Faserkernmaterials.
Es wurde überraschend gefunden, daß die Messung ohne zu
sätzlichen Aufwand durchführbar ist. Zur Empfindlich
keitssteigerung lassen sich allerdings auch bekannte
Verfahren wie die Lock-In-Technik verwenden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden anhand einer Abbil
dung und der Herstellung einer Lichtleitfaser aus Poly
carbonat näher erläutert:
Das Faserkernmaterial wird in einem Verarbeitungsaggre
gat 3, z. B. einem Polymerextruder aufgeschmolzen und
durch eine Extrusionsdüse 4 gefördert. Durch Abzug aus
der dabei entstehenden Material-"Zwiebel" wird der Faden
5 gesponnen, der den Kern der Lichtleitfaser bildet. Das
Licht der Lichtquelle 1 wird durch ein druckfestes
optisches Fenster 2 in die im Inneren des Verarbeitungs
aggregates befindliche Materialschmelze eingekoppelt.
Dabei wird die Lichtquelle so justiert, daß ein mög
lichst großer Teil des Lichtes durch die Extrusionsdüse
4 hindurch in die Lichtleitfaser eintritt. Der Mantel
6 wird in der Vorrichtung 7 aufgebracht. Die Lichtleit
faser wird nach einer Umlenkung 9 auf eine Trommel 12
aufgewickelt.
Die Koppelvorrichtungen 6 und 8 vor bzw. hinter der
Vorrichtung zur Herstellung des Mantels liefern elektrische Meßsignale, die
nach einer Verstärkung in den Verstärkern 13 zu einer
Auswerteanordnung 14 geführt werden. In dieser Auswerte
anordnung werden aus diesen Meßsignalen Kennwerte über
Anzahl und Größe von Störungen in der Lichtleitfaser
sowie über die Position innerhalb der Faser gewonnen.
Die Kopplungsvorrichtungen 10 und 11 liefern, wiederum
nach Signalverstärkung in den zugehörigen Verstärkern
13 und nach Analyse in der Auswerteanordnung 14, Kenn
werte über die Gesamtdämpfung und über den Beitrag der
Streuung in der Lichtleitfaser zur Gesamtdämpfung.
Das Verfahren wird bei der Produktion von
polymeren Lichtleitfasern 5 aus Polycarbonat wie folgt
durchgeführt:
Das als Granulat vorliegende Kernmaterial wird in einem
Einwellenextruder 3 von 19 mm Durchmesser auf 280°C auf
geschmolzen, durch eine Düse 4 von 2,5 mm Durchmesser
extrudiert und auf den Solldurchmesser von 1 mm verzo
gen. Über den Extruder ist ein HeNe-Laser 1 justierbar
montiert. Der Lichteintrittsbereich 2 am Extruder 3 ist
mit einer Klappe verschlossen, in die ein Quarzglasstab
von 10 mm Durchmesser geklebt ist. Im montierten Zu
stand reicht der Quarzstab gerade bis in den Bereich der
Schmelze hinein. Der Quarzstab ist so justiert, daß
seine Achse mit der der Extrusionsdüse identisch ist.
Die Extrusionsdüse 4 wurde zu diesem Zweck im rechten
Winkel zur Extruderwellenachse angeordnet.
Der extrudierte Polymerstrang 5 wird im Anschluß an
eine Kühlzone durch eine erste Koppelvorrichtung 6
gezogen. Diese besteht aus einer teilbaren kreisförmigen
Messingscheibe, in die gleichmäßig auf dem Umfang
verteilt 5 Bohrungen angebracht sind. In diesen Boh
rungen sind 5 Lichtleitfasern von 1 mm Durchmesser fi
xiert, deren andere Enden gemeinsam auf einen Silizium
photodetektor geführt sind. Das elektrische Signal
dieses Detektors wird verstärkt, entsprechend seiner
Höhe diskriminiert und danach gezählt. Auf diese Weise
wird die Anzahl der im Kern der Faser 5 vorhandenen
Streupartikel etc. bestimmt.
Im Anschluß an diese erste Koppelvorrichtung 6 wird
die Lichtleitfaser 5 durch eine Vorrichtung 7 zur Herstellung des Mantels
geführt, in der sie mit einem polymeren Harz beschichtet
wird, das anschließend mit einer UV-Lampe ausgehärtet
wird. Danach wird die Lichtleitfaser durch eine mit der
ersten Koppelvorrichtung 6 im Aufbau identischen Vor
richtung 8 geführt. Mit Hilfe dieser Vorrichtung werden
die im Kern 5 oder im Mantel vorhandenen Streupartikel
etc. gezählt.
Hinter der zweiten Koppelvorrichtung 8 folgt eine
Faserumlenkung 9 und eine geradlinige Faserführung von
1,5 m Länge bis zur Aufwickelvorrichtung 12. In diesem
Bereich wird die Lichtleitfaser durch einen bis auf die
Ein- und Austrittsöffnungen lichtdichten Kasten von
1,4 m Länge geführt. Jeweils 20 cm vom jeweiligen Ende
des Kastens enthält dieser eine dritte bzw. vierte
Koppelvorrichtung 10, 11 bestehend aus einer geteil
ten Ulbrichtkugel von 2 cm Innendurchmesser. An die
Ulbrichtkugeln ist seitlich jeweils ein Seitenfenster
photomultiplier montiert. Zwischen Photomultiplier und
der Innenseite der Ulbrichtkugel befindet sich eine
verschiebbare Klappe zum lichtdichten Verschließen des
Multipliers sowie eine Filterschublade mit einem op
tischen Filter, das nur Licht von der Wellenlänge des
benutzten HeNe-Lasers durchläßt. Die elektrischen Sig
nale dieser beiden Photomultiplier werden verstärkt,
analog/digital gewandelt und in einem Rechner 14
ausgewertet. Das Verhältnis der beiden Signale ergibt
nach Multiplikation mit einem Faktor, der die unter
schiedlichen Übertragungseigenschaften der beiden
Meßkanäle berücksichtigt, direkt die spezifische
Dämpfung des momentan in der Meßstrecke befindlichen
Faserstücks. Der Absolutwert des Meßsignals der dritten
Kopplungsvorrichtung 10, bezogen auf die Lichtleistung
des Lasers und unter Berücksichtigung der Lichtein
kopplungsverluste sowie der Dämpfung des Meßlichtes auf
dem Wege von der Lichteinkopplung bis zur dritten Kop
pelvorrichtung 10, ergibt ein Maß für das Streuvermögen
der Faser 5.
Claims (5)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Messung der Dämpfung
von Lichtleitfasern während des Herstellungspro
zesses, bei dem die Lichtleitfaser mindestens zwei
Koppelvorrichtungen durchläuft und bei dem aus dem
Vergleich der Signale von zwei Koppelvorrichtungen
die Dämpfung ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtleitfaser (5) mittels eines Extruders
(3) hergestellt wird, daß das Meßlicht durch ein
druckfestes optisches Fenster (2) in Richtung der
Extrusionsdüse (4) in das Faserrohmaterial einge
koppelt wird, und daß aus dem Signal mindestens
einer Koppeleinrichtung die Streueigenschaften der
Lichtleitfaser ermittelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Extrusionsdüse (4) des Extruders (3) im
rechten Winkel zur Extruderwellenachse angeordnet
wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Meßlicht mittels eines
Quarzglasstabes eingekoppelt wird, der bis in den
Bereich der Schmelze des Faserrohmaterials geführt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, da
durch gekennzeichnet, daß das Faserrohmaterial ein
Polycarbonat ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lichtsignal zur Empfind
lichkeitssteigerung nach an sich bekannten Verfah
ren moduliert und frequenzselektiv detektiert
wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19914102342 DE4102342A1 (de) | 1991-01-26 | 1991-01-26 | Verfahren zur kontinuierlichen messung der daempfungseigenschaften von lichtleitfasern waehrend des herstellprozesses |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19914102342 DE4102342A1 (de) | 1991-01-26 | 1991-01-26 | Verfahren zur kontinuierlichen messung der daempfungseigenschaften von lichtleitfasern waehrend des herstellprozesses |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4102342A1 DE4102342A1 (de) | 1992-08-06 |
DE4102342C2 true DE4102342C2 (de) | 1993-07-29 |
Family
ID=6423792
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19914102342 Granted DE4102342A1 (de) | 1991-01-26 | 1991-01-26 | Verfahren zur kontinuierlichen messung der daempfungseigenschaften von lichtleitfasern waehrend des herstellprozesses |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4102342A1 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JP2002365165A (ja) * | 2001-06-08 | 2002-12-18 | Sumitomo Electric Ind Ltd | 波長分散測定装置および方法 |
Family Cites Families (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4081258A (en) * | 1976-05-12 | 1978-03-28 | International Telephone And Telegraph Corporation | Method for using on line optic fiber loss monitor |
DE2932637A1 (de) * | 1979-08-11 | 1981-02-26 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen messung der daempfung an lichtleitfasern waehrend der verarbeitung |
JPS59212804A (ja) * | 1983-05-18 | 1984-12-01 | Sumitomo Electric Ind Ltd | プラスチツク光フアイバ− |
DE3537342A1 (de) * | 1985-10-19 | 1987-05-14 | Philips Patentverwaltung | Verfahren und vorrichtung zum bestimmen der strahlungsverluste von glasfaser-verbindungen, insbes. von monomodefaser-verbindungen |
-
1991
- 1991-01-26 DE DE19914102342 patent/DE4102342A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE4102342A1 (de) | 1992-08-06 |
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