DE3711253C2 - - Google Patents
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- DE3711253C2 DE3711253C2 DE19873711253 DE3711253A DE3711253C2 DE 3711253 C2 DE3711253 C2 DE 3711253C2 DE 19873711253 DE19873711253 DE 19873711253 DE 3711253 A DE3711253 A DE 3711253A DE 3711253 C2 DE3711253 C2 DE 3711253C2
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- A61B5/1455—Measuring characteristics of blood in vivo, e.g. gas concentration or pH-value ; Measuring characteristics of body fluids or tissues, e.g. interstitial fluid or cerebral tissue using optical sensors, e.g. spectral photometrical oximeters
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Derartige Einrichtungen werden zum Beispiel benutzt, um
bei Patienten mit durch Krankheiten und/oder chirurgische Ope
rationen verursachten Störungen der Sauerstoffversorgung und
bei sportärztlichen Untersuchungen die Sauerstoffsättigung des
Bluts auf nicht-invasive Weise, d. h. ohne die Haut oder sonsti
ge Körperoberfläche durchdringende Instrumente zu ermitteln.
Unter dem Begriff "Sauerstoffsättigung" versteht man den häu
fig mit SA bezeichneten und in Prozent der maximalen Sätti
gung angegebenen Sättigungsgrad des Blutes mit sauerstoffhal
tigem Hämoglobin oder, genauer gesagt, das Verhältnis zwi
schen der Konzentration des sauerstoffhaltigen Hämoglobins,
d. h. des Oxyhämoglobins, und der gesamten Hämoglobin-Konzen
tration.
Das Verfahren zur optischen, nicht-invasiven Messung der
Sauerstoffsättigung von Blut beruht darauf, daß das im Blut
vorhandene sauerstoffhaltige Hämoglobin, das Oxyhämoglobin,
und das sauerstofflose oder -arme Hämoglobin, das Desoxyhämo
globin, verschiedene Farben und dementsprechend verschiedene
Absorptionsspektren haben. Zur Messung wird Licht mit minde
stens zwei verschiedenen Wellenlängen in Blutgefäße und ins
besondere Kapillargefäße aufweisende Körperbereiche eingestrahlt
und für die verschiedenen Lichtwellenlängen die Stärke des den
betreffenden Körperbereich, zum Beispiel ein Ohrläppchen, die
Zunge oder einen Finger, durchdringenden oder des aus dem
betreffenden Körperbereich, insbesondere dessen Haut, zurückgestrahlten
Lichts ermittelt.
Informationen über die allgemeinen Grundlagen des Meßprinzips
sind zum Beispiel aus der Publikation "Noninvasive
Transcutaneous Monitoring of Arterial Blood Gases" von
Y. Mendelson und R. A. Peura, in IEEE Transactions on Biomedical
Engineering, Vol. BME-31, No. 12, 1984, Seite 792,
bekannt. Eine in dieser Publikation beschriebene Einrichtung
besitzt einen zum Anordnen an einer Stelle der Körperoberfläche
bestimmten Meßkopf, der Leuchtdioden zum Einstrahlen
von rotem und infrarotem Licht in einen Körperbereich, eine
Fotodiode zum Empfangen von aus dem Gewebebereich zurückgestrahlten
Licht und eine Heizvorrichtung mit einen Kupferring
aufweist. Eine andere, aus der US 40 86 915 bekannte
Einrichtung besitzt zwei beim Messen auf der einen Seite
eines Ohrläppchens angeordnete Lichtquellen und einen beim
Messen auf der anderen Seite des Ohrläppchens angeordneten
Lichtempfänger, so daß von den Lichtquellen Licht durch
das Ohrläppchen hindurch gestrahlt und mit dem Lichtempfänger
aufgenommen werden kann.
Mit den bekannten Einrichtungen kann man also je nach ihrer
Ausbildung entweder ausschließlich mit Licht, das vom
untersuchten Körperbereich wieder in den Meßkopf zurückgestrahlt
wird, von dem es stammt, oder ausschließlich mit
Licht messen, das einen Körperteil durchdrungen hat. Zudem
ist die aus der US 40 86 915 bekannte Einrichtung, die
zum Messen mit einen Körperteil durchdringendem Licht vorgesehen
ist, derart ausgebildet, daß sie ausschließlich
zum Messen an einem ganz bestimmten Körperteil, nämlich dem
Ohrläppchen, verwendbar sind. Ein Arzt muß sich daher zum
Beispiel darauf beschränken, nur Messungen mit aus
einem Körperbereich zurückgestrahlten Licht oder nur Messungen
mit ein Ohrläppchen durchdringendem Licht durchzuführen oder
aber zur Durchführung verschiedenartiger Messungen verschiedene
Einrichtungen beschaffen. Bei aus der Praxis bekannten Einrichtungen,
bei denen mit einem Körperteil durchdringendem
Licht gemessen wird, haben die in den Lichtempfänger gelangenden
Lichtsignale zudem häufig nur so geringe Lichtstärken,
daß die Messungen mit großen Ungenauigkeiten und
Unsicherheiten behaftete Resultate ergeben.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
eine Einrichtung zu
schaffen, die Nachteile der bekannten
Einrichtungen nicht aufweist,
vielseitig anwendbar ist und insbesondere beim
Messen mit einen Körperteil durchdringendem Licht auch bei
ungünstigen Bedingungen noch zuverlässige sowie genaue Meßresultate
liefert.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Einrichtung gehen aus
den Unteransprüchen hervor.
Jeder Meßkopf kann einen Support mit einem Mantel aufweisen
und mindestens eine Kammer begrenzen, die auf der beim
Messen am Körper eines Lebewesens anliegenden Seite des Meßkopfes
offen ist. Die Lichtstrahlungsmittel können direkt in
dieser Kammer des Meßkopfes angeordnete Lichtquellen besitzen,
die vorzugsweise aus Leuchtdioden bestehen.
Ferner ist jedem Meßkopf vorzugsweise noch mindestens ein
Ultraschall- oder Licht-Strahler zugeordnet, um Ultraschall-
bzw. Lichtwellen in den Körperbereich einzustrahlen, in dem
die Sauerstoffsättigung gemessen wird und diesen Körperbereich
durch die eingestrahlten Wellen zu erwärmen. Wenn der zum Er
wärmen des Körperbereichs dienende Strahler als Licht-Strahler
ausgebildet ist, kann das von ihm eingestrahlte Licht entweder
ausschließlich zur Erwärmung dienen oder zusätzlich zur Mes
sung der Sauerstoffsättigung verwertet werden. Im ersten Fall
gehört also der Licht-Strahler nicht zu den zur eigentlichen
Messung dienenden Lichtstrahlungsmitteln, während er im letzte
ren Fall ebenfalls zu diesen gehört. Der Licht-Strahler kann
zur Lichterzeugung eine Laserdiode aufweisen, die ebenfalls
im oder am Meßkopf montiert und/oder zumindest optisch mit
diesen verbunden ist.
Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung
zeigt
die Fig. 1 einen Körperteil und eine schematisierte
Ansicht einer Einrichtung zur Messung der
Sauerstoffsättigung von Blut,
die Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch ein Haut
stück und einen an diesem anliegenden Meß
kopf der Einrichtung, in größerem Maß
stab,
die Fig. 3 eine Draufsicht auf die zum Anliegen an der
Haut bestimmte Seite eines Meßkopfes der
Einrichtung, in kleinerem Maßstab als die
Fig. 2,
die Fig. 4 ein Blockschema der Einrichtung,
die Fig. 5 ein Diagrammm zur Veranschaulichung des
zeitlichen Verlaufs der von einem Licht
empfänger der Einrichtung für Licht mit einer
bestimmen Wellenlänge erzeugten Signale,
die Fig. 6 einen Schnitt durch eine andere Halterungs
vorrichtung,
die Fig. 7 einen Schnitt durch noch eine andere Hal
terungsvorrichtung,
die Fig. 8 einen Schnitt durch eine weitere Halte
rungsvorrichtung,
die Fig. 9 eine der Fig. 3 entsprechende Draufsicht
auf eine Variante eines Meßkopfes,
die Fig. 10 einen schematisierten Schnitt einer weiteren
Variante eines Meßkopfes und
die Fig. 11 einen schematisierten Schnitt durch noch
einen anderen Meßkopf.
In der Fig. 1 sind schematisch ein menschlicher Körper
teil 1, etwa ein Ohrläppchen, und eine Einrichtung zum Messen
der Sauerstoffsättigung von den Körperteil 1 durchströmendem
Blut dargestellt. Zur Einrichtung gehört mindestens eine
Halterungsvorrichtung 11, die als Hauptbestandteil einen
gummielastischen Block 13 mit zwei zumindest ungefähr zuein
ander parallelen, durchgehenden Löchern 13 a aufweist. In jedem
von diesen steckt satt ein länglicher, armartiger, hohler, im
Querschnitt viereckiger Träger, wobei auch noch die Einsteck
tiefe festlegende Anschlagmittel vorhanden sein können. Der
Block 13 hat zwischen den beiden Löchern 13 a in der Nähe
seines einen Randes ein rechtwinklig zu den Löchern 13 a
verlaufendes Durchgangsloch 13 b. Ein Verstellorgan 15 besitzt
eine Schraube mit einem Kopf, einem das Durchgangsloch 13 b
durchdringenden Schaft und eine auf den Gewindeteil der
Schraube aufgeschraubte Mutter.
An dem der Halterungsvorrichtung 11 abgewandten Endab
abschnitt jedes Trägers 21 ist ein auf dessen einer Längsseite
herausragender Meßkopf 23 befestigt. Die beiden Meßköpfe
sind zumindest im wesentlichen identisch ausgebildet und bei
der in der Fig. 1 dargestellten Anordnung einander abgewand
ten Seiten des Körperteils 1 zugewandt. Der Block 13 kann
mittels des Verstellorgans 15 mehr oder weniger stark zusam
mengedrückt und deformiert werden, wobei die beiden bei un
deformiertem Block beispielsweise parallel zueinander ver
laufenden Träger 21 ihre Richtungen bezüglich einander ändern.
Die Abstände der beiden Meßköpfe 23 können daher mittels des
Verstellorgans 15 innerhalb gewisser Grenzen an die Dicke des
für die Durchführung einer Messung zwischen den beiden Meß
köpfen anzuordnenden Körperteils 1 angepaßt werden, so daß
die beiden Meßköpfe beim Messen auf einander abgewandten
Seiten des Körperteils 1 an diesen anliegen.
In der Fig. 2 ist schematisiert ein Stück der die
äußere Bedeckung des Körperteils 1 bildenden, mehrere Schich
ten aufweisenden Haut 3 mit einer Epidermis 5 und einer Dermis
7 ersichtlich. Die Epidermis besteht aus der sich zu äußerst
befindenden, blutgefäß- und leblosen Hornhaut 5 a und der
ebenfalls blutgefäßlosen, aber lebende Zellen aufweisenden
Keimschicht 5 b. Die Epidermis ist auf der Innenseite durch
eine im Querschnitt wellenförmige Grenzfläche gegen die Dermis
7 abgegrenzt, die lebende Zellen und Blutgefäße 9, insbeson
dere schleifenförmige Kapillaren besitzt. An die Dermis 7
schließt innen ohne scharfe Abgrenzung das subcutane Gewebe
an, das selbstverständlich auch lebende Zellen und Blutgefäße
besitzt.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, besitzt der Meßkopf
23 einen Support 25 mit einem plattenförmigen Teil und einem
ringförmigen, nämlich kreiszylindrischen, formfesten Mantel
25 a. Dieser ist an seinem aus dem Träger 21 herausragenden
Rand mit einer Dichtung 27 versehen, die etwa aus einem
gummielastischen Material, zum Beispiel einem Schaumgummi
besteht. Im zentralen Bereich des plattenförmigen Teils
des Supports 25 ist an diesem eine zum Mantel 25 a koaxiale
Hülse 29 befestigt, deren zylindrischer Mantel am freien Rand
vorzugsweise ebenfalls mit einer Dichtung 31 versehen ist. Die
freien Ränder der beiden Dichtungen 27, 31 liegen in der
gleichen, zur Längsrichtung des Trägers 21 parallelen Ebene
und können bei der Benutzung der Einrichtung zum dichten
Anliegen an der Oberfläche der Haut 3 gebracht werden. In der
Hülse 29 ist ein fotoelektrischer Lichtempfänger 33, zum
Beispiel ein Silizium-Fotoelement oder eine Fotodiode, befe
stigt. Im Innenraum der vom plattenförmigen Teil des Supports
25 und dem Mantel 25 a begrenzten Kammer sind in der Fig. 3
ersichtliche, zusammen Lichtstrahlungsmittel bildende Licht
quellen 35, 37, nämlich Gallium-Aluminium-Arsenid-Leucht
dioden, paarweise symmetrisch zur Achse des Mantels 25 a und
des Lichtempfängers 33 angeordnet. Des weitern enthält der vom
Mantel 25 a umschlossene Innenraum mindestens einen Ultra
schall-Strahler 39, nämlich zwei symmetrisch zur Achse des
Mantels 25 a des Lichtempfängers 33 angeordnete Ultraschall-
Strahler 39, die in noch näher erläuterter Weise als Mittel
zum Erwärmen eines Körperbereichs dienen. Jeder Ultraschall-
Strahler 39 besteht aus einem piezoelektrischen, plättchen
förmigen, kreisrunden Element, das in einer am Support 25
befestigten Hülse 41 gehalten und mit einer ringförmigen
Dichtung 43, einem O-Ring, abgedichtet ist. Der im Innenraum
des Mantels 25 a zwischen dessen Innenfläche und der Hülse 29
und der der Haut 3 zugewandten Seite der Strahler 39 vorhan
dene Hohlraum ist mit einem Ultraschall-Überträger 45 ver
sehen, der aus einer für sichtbares und infrarotes Licht
durchlässigen, gallertartigen, aus Polyäthylenglykol bestehen
den Füllmasse besteht, die auch die beim Messen der Haut
zugewandten Abstrahlungseiten der Lichtquellen 35, 37 bedeckt.
Die elektrischen Elemente, d. h. die Lichtempfänger 33,
die Lichtquellen 35, 37 und die Ultraschall-Strahler 39, haben
zum Beispiel einen mit den metallischen Support- sowie Wan
dungsteilen des Meßkopfes 23 sowie Trägers 21 verbundenen,
gemeinsamen Massenanschluß und sind elektrisch durch Leiter
47 und ein Kabel 49 mit dem schematisiert in der Fig. 1
dargestellten, elektronischen Gerät 61 verbunden, wobei die
Kabel 49 vorzugsweise mindestens an einem Ende Stecker 51
aufweisen, so daß sie von den Meßköpfen 23 bzw. den diese
haltenden Trägern 21 und/oder den Gerät 61 trennbar sind. Das
Gerät 61 hat elektronische Schaltungsmittel, einen Anzeigeteil
63 zur digitalen Anzeige der Sauerstoffsättigung des Bluts,
nämlich des prozentualen Sauerstoff-sättigungsgrads SA, und
der Frequenz des Pulses P. Das Gerät besitzt ferner noch ver
schiedene manuell betätigbare, zum Beispiel Drucktasten auf
weisende Schalter, nämlich einen Ein/Aus-Schalter 65, einen
zum Testen und Eichen des Geräts dienenden Test-Schalter 67,
einen Alarm-Schalter 69 zum Aktivieren eines Alarmgebers und
möglicherweise noch weitere, nicht dargestellte Schalter.
Gemäß dem in der Fig. 4 ersichtlichen Blockschema
weisen die elektronischen Schaltungsmittel des Geräts 61 für
jeden Lichtempfänger 33 einen Verstärker 81 auf, der den
betreffenden Lichtempfänger 33 mit einer Auswerte-, Steuer-
und Regelvorrichtung 83 verbindet. Diese besitzt unter anderen
Schaltungsmittel zur analogen Signalverarbeitung, Analog/Digi
tal-Wandler zur Umwandlung der von den Verstärkern 81 kommen
den, elektrischen Analog-Signale in digitale Signale, einen
Taktgeber und einen digital arbeitenden Rechner, beispiels
weise einen Mikroprozeßrechner. Die die Lichtquellen 35
bildenden Leuchtdioden und die die Lichtquellen 37 bildenden
Leuchtdioden sind mit entgegengesetzten Polaritäten parallel
geschaltet und mit einer dem betreffenden Meßkopf zugeordne
ten Lichtquellen-Speisevorrichtung 85 verbunden, wobei
anstelle der zwei separaten Speisevorrichtungen 85 eine für
beide Meßköpfe 21 gemeinsame Speisevorrichtung vorhanden sein
könnte. Jeder Ultraschall-Strahler 39 ist mit einem Ultra
schall-Generator 87 verbunden. Die Speisevorrichtungen 85 und
Generatoren 87 sind mit der Auswerte-, Steuer- und Regelvor
richtung 83 verbunden und in noch erläuterter Weise durch
diese steuer- bzw. regelbar. Die Vorrichtung 83 ist ferner mit
dem Anzeigeteil 63, den Schaltern 67, 69 und einem in das
Gerät eingebauten, akustischen Alarmgeber 89 verbunden, wobei
zusätzlich zum letzteren oder anstelle von diesem auch ein in
das Gerät eingebauter optischer und/oder ein externer akusti
scher und/oder optischer Alarmgeber vorhanden sein könnte. Das
Gerät 61 besitzt ferner einen zur Erzeugung der von den
verschiedenen elektronischen Schaltungen und Vorrichtungen des
Geräts 61 benötigten, elektrischen Gleichspannungen dienenden,
mit dem Ein/Aus-Schalter 65 verbundenen Spannungsversorgungs
teil 91, der beispielsweise mit mindestens einer Batterie
und/oder einen Netzanschluß versehen ist.
Nun soll die Arbeitsweise der Einrichtung erläutert
werden, wobei angenommen wird, daß ein Körperteil 1, d. h. ein
Ohrläppchen der Person, deren Blut-Sauerstoffsättigung zu mes
sen ist, sich in der in der Fig. 1 dargestellten Weise zwi
schen den beiden Meßköpfen 23 befindet, so daß diese mit den
Dichtungen 27 und 31 an der Hautoberfläche anliegen. Wenn das
Gerät 61 zur Durchführung einer Messung eingeschaltet ist,
steuert die Vorrichtung 83 die Lichtquellen-Speisevorrichtun
gen 85 derart, daß diese eine periodische, elektrische
Impulsfolge erzeugen, deren Impulse abwechselnd verschiedene
Polaritäten haben, so daß bei den einen elektrischen Impulsen
die Lichtquellen 35 und bei den andern elektrischen Impulsen
die Lichtquellen 37 Lichtsignale oder -impulse erzeugen. Die
Frequenz der Lichtsignale oder -impulse soll wesentlich
größer sein als die menschliche Puls- bzw. Herzschlagfrequenz
und zum Beispiel mindestens 70 Hz und höchstens 150 Hz betra
gen. Die Frequenz der Lichtsignale soll dabei von der üblicher
weise 50 oder 60 Hz betragenden Frequenz der im geographischen
Anwendungsgebiet der Einrichtung vorhandenen Netz-Wechselspan
nung und den ganzzahligen Vielfachen dieser Netz-Wechselspan
nungsfrequenz verschieden sein, um Störungen durch die Netz-
Wechselspannung und/oder durch das Licht von mit dieser gespie
senen Lampen gering zu halten. Im übrigen werden die beiden
Speise-Vorrichtungen 85 beispielsweise derart gesteuert, daß
die von ihnen erzeugten Impulsfolgen nicht nur synchron,
sondern auch phasengleich zueinander sind, so daß jeweils
alle Lichtquellen 35 beider Meßköpfe gleichzeitig Lichtsig
nale erzeugen und das Entsprechende auch für die Lichtquellen
37 gilt.
Das von den Lichtquellen 35, 37 erzeugte Licht ist
sichtbares und/oder im nahen Infrarotbereich liegendes Licht.
Die Lichtquellen 35 können zum Beispiel Licht erzeugen, dessen
Wellenlänge in der Nähe des sogenannten isobestischen Punktes
liegt, bei dem die Absorptionskurven von sauerstoffhaltigem
und sauerstofflosem Hämoglobin einander kreuzen und die im
folgenden als isobestische Wellenlänge bezeichnete Wellenlänge
ungefähr 805 nm beträgt. Die anderen Lichtquellen 37 können
beispielsweise Licht erzeugen, dessen Wellenlänge um beispiels
weise 50 bis 300 nm größer oder kleiner ist.
Wenn von einer der Lichtquellen 35, 37 erzeugtes Licht in
den Körperteil 1 eindringt, kann Licht absorbiert oder in ver
schiedene Richtungen, insbesondere ungefähr nach vorne oder
hinten, gestreut werden, wobei ein Teil des Lichtes ohne
Ablenkung gerade durch den Körperteil 1 hindurch dringen kann.
Wenn sich die beiden Meßköpfe gemäß der Fig. 1 gegen
überstehen, kann jeder Lichtempfänger 33 sowohl von den Licht
quellen 35, 37 des ihn haltenden Meßkopfes 23 erzeugtes und
vom Körperteil 1 infolge Streuung zurück gestrahltes als auch
von den Lichtquellen 35, 37 des jeweils andern Meßkopfes 23
erzeugtes Licht empfangen, das den Körperteil 1 durchdrungen
hat. Im folgenden wird das von den Lichtquellen des gleichen
Meßkopfes in einen Lichtempfänger gelangende Licht als Refle
xionslicht und das von den Lichtquellen des jeweils anderen
Meßkopfes in den Lichtempfänger gelangende Licht als Trans
missionslicht bezeichnet. Die die Lichtempfänger 33 umschlie
ßenden Hülsen 29 und Dichtungen 31 stellen im übrigen sicher,
daß jeder Lichtempfänger nur solches Reflexionslicht empfängt,
das zumindest in die Haut 3 des Körperteils 1 eingedrungen
war.
Die Lichtempfänger 33 erzeugen bei jedem vom Körperteil 1
her in sie eindringenden Lichtsignal ein elektrisches Signal,
nämlich einen Spannungsimpuls, dessen Höhe ein Maß für die
Lichtstärke gibt. Dabei addieren sich die Lichtstärken der
gleichzeitig in einen Lichtempfänger gelangenden Reflexions-
und Transmissionslichtsignale, was relativ große Lichtstärken
sowie Spannungsimpulse ergibt und sich günstig auf die Meßge
nauigkeit auswirkt. Die Vorrichtung 83 besitzt durch elektro
nische Torschaltungen und/oder sonstige Mittel gebildete,
elektronische Weichen, um die ihr von den Lichtempfängern 33
über die Verstärker 81 zugeführten Signale aufgrund ihres
zeitlichen Eintreffens zu identifizieren, sortieren und den
beiden Lichtwellenlängen zuzuordnen. Der Rechner der Vorrich
tung 83 berechnet dann beispielsweise für jeden der beiden
Lichtempfänger 33 aufgrund der von diesem kommenden Signalfol
gen die Sauerstoffsättigung bildet den Mittelwert und führt dem
Anzeigeteil 63 entsprechende Signale zu, so daß dieser den
sich aus der Mittelwertbildung über beide Meßkanäle ergebende
Sauerstoffsättigung anzeigt. Eine solche Mittelwertbildung erhöht
die Meßgenauigkeit. Es kann jedoch auch vorgesehen werden,
daß statt des Mittelwertes oder zusätzlich zu diesem abwech
selnd oder eventuell sogar gleichzeitig die sich für jeden
einzelnen Meßkanal ergebenden Werte der Sauerstoffsättigung
angezeigt werden oder daß mittels mindestens eines manuell
betätigbaren Schalters eingestellt werden kann, ob die für die
beiden Lichtempfänger und zugehörigen Meßkanäle gemittelte
Sauerstoffsättigung oder die aufgrund der vom einen oder anderen
Lichtempfänger kommenden Signale ermittelte Sauerstoffsättigung
angezeigt werden soll. Die zeitliche Auswahl der zur Ermitt
lung der Sauerstoffsättigung benutzten Signale wird noch näher
erläutert.
Es sei hierbei bemerkt, daß das Gerät 61 noch mindestens
einen zusätzlichen, zum Wählen der Betriebsart dienenden
Schalter, zum Beispiel zwei zusätzliche Tast-Schalter aufwei
sen könnte, um festzulegen, ob die Einrichtung die Sauerstoff
sättigung in der beschriebenen Weise aufgrund von gleichzeitig
von den Lichtempfängern empfangenem Reflexions- und Transmis
sionslicht oder nur aufgrund von Reflexionslicht oder nur auf
grund von Transmissionslicht ermitteln soll. Falls eine der
beiden Betriebsarten gewählt wird, bei der der Sauerstoffge
halt entweder nur aufgrund von Reflexions- oder nur aufgrund
von Transmissionslicht errechnet werden soll, kann die Vorrich
tung 83 die Lichtquellen-Speisevorrichtungen 85 zumindest bei
diesen beiden Betriebsarten derart steuern, daß die von den
Lichtquellen des einen Meßkopfes 23 erzeugten Lichtsignale in
die Lücken fallen, die zwischen den von den Lichtquellen des
anderen Meßkopfes erzeugten Lichtsignalen vorhanden sind. Die
Vorrichtung 83 kann dann mittels der bereits erwähnten oder
und/oder zusätzlichen, elektronischen Weichen auch die durch
Reflexionslicht erzeugten Lichtsignale von den durch Trans
missionslicht erzeugten Signale aufgrund ihres zeitlichen
Eintreffens unterscheiden und aussortieren.
Die in dem bei der optischen Messung erfaßten Bereich
des Körperteils 1 im Blut vorhandene Sauerstoffsättigung ändert
im Takt des Pulses und erreicht jedes Mal, wenn ein Stoß
frisches Blut zugeführt wird, ein Maximum. Die Absorption von
zumindest ungefähr die isobestische Wellenlänge aufweisendem
Licht ist mindestens näherungsweise unabhängig von dem im Takt
des Pulses stattfindenden Schwankungen der Sauerstoffsättigung.
Für Licht, dessen Wellenlänge stark von der isobestischen
Wellenlänge abweicht und das dementsprechend durch sauerstoff
haltiges und sauerstoffloses Hämoglobin verschieden stark
absorbiert wird, variiert dagegen die Absorption im Takt des
Pulses, so daß die Lichtstärke durch die Pulswellen moduliert
wird. Je nach der Wellenlänge des Lichtes hat die Absorption
dann bei jedem Stoß von frischem, eintreffendem Blut entweder
ein Maximum oder ein Minimum und das durchdringende oder
zurückgestreute Licht ein Minimum bzw. Maximum. Im folgenden
wird angenommen, daß die Lichtquellen 35, wie bereits erwähnt,
Licht mit einer in der Nähe der isobestischen Wellenlänge
liegenden, zum Beispiel etwa 830 nm betragender Wellenlänge
und die Lichtquellen 37 Licht mit einer deutlich unterhalb der
isobestischen Wellenlänge liegenden, zum Beispiel etwa 670 nm
betragender Wellenlänge erzeugen. Dieses von den Lichtquellen
37 erzeugte Licht wird dann von sauerstoffhaltigem Blut
weniger stark absorbiert als das von den Lichtquellen 35
erzeugte Licht. Das in der Fig. 5 dargestellte Diagramm, in
dem auf der Abszisse die Zeit t aufgetragen ist, zeigt schema
tisch den zeitlichen Verlauf der Spannung U der impulsförmi
gen, elektrischen Signale, die einer der beiden Lichtempfänger
33 für dasjenige in ihn eindringende Licht erzeugt, das von
den Lichtquellen 37 erzeugt wird. Die Hüllkurve der Signale
oder Impulse hat für jede Welle des menschlichen Pulses, d. h.
für jeden Herzschlag ein Maximum mit dem Spannungswert U max
und sinkt dazwischen auf ein mehr oder weniger plateauförmiges
Minimum mit dem Spannungswert U min ab. Die Periodendauer des
Pulses ist in der Fig. 5 mit T bezeichnet. Die, wie bereits
erwähnt, in Takt des Pulses variierende Sauerstoffsättigung hat
einen ähnlichen zeitlichen Verlauf wie die in der Fig. 5
dargestelle Hüllkurve und hat bei den Werten U max jeweils ein
Maximum. Gemäß der üblichen Praxis soll der Anzeigeteil 63
dieses Maximum der Sauerstoffsättigung als Meßergebnis anzei
gen. Die Vorrichtung 83 weist daher in ihrem analog und/oder
digital arbeitenden Teil Mittel auf, um die Signale mit den
Spannungswerten U max herauszusortieren und zur Berechnung der
Sauerstoffsättigung zu verwerten. Die Vorrichtung 83 kann
beispielsweise in der Art einer PLL-Regelschaltung, d. h. einer
phasenverriegelten Regelschaltung arbeitende Schaltungsmittel
aufweisen, die jeweils in den Zeitpunkten, in denen die
Spannung U den Maximalwert U max erreicht, vorübergehend ein
elektronisches Tor öffnet. Die Vorrichtung 83 ist des weitern
ausgebildet, um die Periodendauer T zu ermitteln, daraus die
Pulsfrequenz zu errechnen und dem Anzeigeteil 63 entsprechen
de Signale zuzuführen, so daß dieser die Pulsfrequenz an
zeigt. Im übrigen führt die Vorrichtung 83 selbstverständlich
eine gewisse Mittelung zum Ausgleichen von Schwankungen der
Meßwerte aus.
Die Ultraschall-Generatoren 87 führen den piezolelek
trischen Ultraschall-Strahlern 39 Energie zu, so daß diese
mechanische Schwingungen mit zum Beispiel im Bereich von 0,8
bis 5 MHz liegenden Frequenzen ausführen und Ultraschallwellen
abstrahlen. Die Generatoren 87 können zusammen mit dem zugehöri
gen Strahler 39 einen mit der Resonanzfrequenz des letzteren
schwingenden, elektrischen Oszillator bilden. Falls man
wünscht, daß die von den zum gleichen Meßkopf gehörenden
Ultraschall-Strahlern erzeugten Ultraschallwellen zur Vermei
dung von Interferenzen die gleichen Frequenzen und Phasenlagen
haben, können die zugehörigen Generatoren 87 in entsprechender
Weise durch die Vorrichtung 83 gesteuert und/oder direkt
miteinander gekoppelt werden, wobei dann die Strahler 39 unter
Umständen mit ein wenig von ihren Resonanzfrequenzen abweichen
den Frequenzen schwingen. Im übrigen könnte man zur Reduktion
von Interferenzen stattdessen oder zusätzlich die Hohlräume
der Meßköpfe 23, die die als Ultraschall-Überträger 45
dienende, gallertartige Füllmasse enthalten, durch Trennwände
in je einem der Ultraschall-Strahler 39 zugeordnete Sektoren
unterteilen.
Die von den Ultraschall-Strahlern 39 erzeugten Ultra
schallwellen werden von den Ultraschall-Übertragern 45 auf den
Körperteil 1 übertragen, wobei die Überträger insbesondere auch
zu Anpassung des Wellenwiderstandes des Strahlers an denjeni
gen des Körperteils 1 dienen. Die Ultraschallwellen dringen in
den Körperteil 1 ein und erwärmen diesen. Dadurch können die
Blutgefäße besitzende Bereiche der Hautabschnitte, an denen
die Meßköpfe anliegen, und eventuell auch noch sich unter
diesen Hautabschnitten befindende, Blutgefäße aufweisende
Gewebeabschnitte auf eine bestimmte Temperatur erwärmt werden,
ohne daß die äußersten, blutgefäßlosen Hautschichten über
die genannte Temperatur erwärmt werden und sogar im allgemei
nen unter der letzteren liegende Temperaturen haben. Die Er
wärmung der Blutgefäße aufweisenden Körperbereiche und Gewebe
verstärkt deren Durchblutung, was wiederum die durch das
Hämoglobin des Blutes verursachte Beeinflussung des in den
Körperteil 1 eingestrahlten Lichts vergrößert.
Die elektronische Auswerte-, Steuer- und Regelvorrichtung
83 steuert nun die Generatoren 87 derart, daß diese impuls
weise ein- und ausgeschaltet werden, und regelt die Zeitdauer
oder die Breiten dieser Impulse. Die Strahler 39 strahlen die
Ultraschallwelle dementsprechend impuls- oder paketweise ab.
Die Frequenz dieser Ultraschallwellen-Impulse oder -Pakete ist
wesentlich größer als die Pulsfrequenz und wird durch die Vor
richtung 83 auf einem konstanten, zum Beispiel mindestens
300 Hz und höchstens 1400 Hz betragenden Wert gehalten. Die
Vorrichtung 83 regelt die Impulsbreiten der Ultraschallwellen-
Impulse und damit die von den Strahlern 39 abgestrahlte Lei
stung derart, daß die Differenz zwischen den Spannungswerten
U max und U min oder das Verhältnis zwischen dieser Differenz
und dem Wert von U min oder U max gleich einem vorgegebenen
Sollwert ist oder zumindest in einem Sollwertbereich liegt. Da
ja die Lichtempfänger 33 beider Meßköpfe elektrische Signale
liefern, die Werte von U max und U min definieren, und die Werte
U max , U min der beiden Meßkanäle im allgemeinen voneinander
abweichen, kann die Vorrichtung 83 zum Beispiel ausbildet
sein, um die aus den von den Lichtempfängern der beiden
Meßköpfe stammenden Signalen ermittelten Differenzen (U max -
U min ) bzw. die Verhältnisse zwischen diesen und U min oder U max
zu mitteln. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die
Vorrichtung 83 nur die von einem der beiden Meßköpfe stammen
den Spannungswert-Differenzen zur Regelung heranzieht. Des
weitern besteht die Möglichkeit, das Gerät 61 mit mindestens
einem Schalter zu versehen, mit dem einstellbar ist, ob die
von beiden Meßköpfen kommenden Signale oder nur die vom einen
oder anderen Meßkopf kommenden Signale zur Regelung der
Ultraschall-Leistung herangezogen werden sollen. Im weiteren
könnte die Regelung statt aufgrund der genannten Spannungs
wert-Differenzen oder der genannten Verhältnisse auch aufgrund
von andern damit verknüpften Größen erfolgen, die ein Maß
für die Größe oder Stärke der durch den Puls bedingten Än
derung von aus einem Körperbereich herausgestrahltem Refle
xions- und/oder Transmissionslicht geben. Die Regelung könnte
zum Beispiel aufgrund von Sauerstoffsättigung-Werten erfolgen,
die für die Maxima der Pulswelle und dazwischen liegende
Stellen errechnet werden. Falls man zur Regelung der Strahlen
Licht mit einer oberhalb der isobestischen Wellenlänge liegen
den Wellenlänge verwenden würde, hätte die der in der Fig. 5
dargestellten Hüllkurve entsprechende Kurve anstelle der durch
den Puls bedingten, nach oben ragenden Spitzen nach unten
ragende Spitzen.
Wie noch näher erläutert wird, kann die Einrichtung zum
Messen der Sauerstoffsättigung an verschiedenen Körperteilen
und für verschiedene Arbeitsweisen konzipiert werden. Man kann
daher vorsehen, das Gerät 61 nit einem Einstellorgan auszurü
sten, mit dem der für die Leistungsregelung benötigte Sollwert
an die verschiedenen vorgesehenen Meßstellen und Arbeitswei
sen angepaßt werden kann.
Die beschriebene Regelung der von den Ultraschall
strahlern 39 abgestrahlten Leistung, ermöglicht die für die
optische Messung benutzten Körperbereiche auf eine eine
ausreichende Meßgenauigkeit ergebende Temperatur zu erwärmen,
die beispielsweise höchstens oder ungefähr 41°C betragen kann.
Zur Vermeidung von Schädigungen der Zellen im Fall einer
Störung des Regelvorganges kann das Gerät 61 mit Mitteln zur
Begrenzung der Ultraschall-Leistung auf einen Grenzwert
versehen werden.
Wie erwähnt, kann es sich bein Körperteil 1 zum Beispiel
um ein Ohrläppchen handeln. Die Einrichtung kann auch verwen
det werden, um in analoger Weise die Sauerstoffsättigung vom
Blut in anderen Körperteilen, zum Beispiel, der Zunge, der Nase,
einer Wange, einem Finger oder einer Zehe zu messen. Da die
Dicken dieser Körperteile unter Umständen außerhalb des
Bereiches liegen, in dem der Abstand der einander zugewandten
Stirnseiten der beiden Meßköpfe 23 mit der Halterungsvorrichtung
11 variiert werden kann, oder weil es sonst vorteilhaft
ist, für andere Körperteile andere Halterungsvorrichtungen
vorzusehen, wird die Einrichtung mit verschiedenen Abmessungen
und/oder Formen aufweisenden Halterungsvorrichtungen ausgerüstet,
an denen die Träger 21 wahlweise lösbar befestigt
werden können. In den Fig. 6 und 7 ist beispielsweise als
Körperteile 101 bzw. 121 ein Finger dargestellt, auf dem eine
Halterungsvorrichtung 111 bzw. 131 gesteckt ist. Diese besteht
im wesentlichen aus einer fingerhutartigen, eventuell mit
Längsschlitzen versehenen, und ein wenig federnd ausgebilde
ten, zum Beispiel aus Kunststoff bestehenden Kappe. An den
Halterungsvorrichtungen 111, 131 können die Träger 21 derart
lösbar befestigt werden, daß die zur Lichtabstrahlung und
-aufnahme dienenden Stirnseiten der Meßköpfe 23 einander
analog wie bei der Anordnung gemäß der Fig. 1 zugewandt
sind. Dementsprechend kann die Messung bei den Anordnungen
gemäß den Fig. 6 und 7 ähnlich erfolgen, wie es für die
Anordnung gemäß der Fig. 1 erklärt wurde.
Die Halterungsvorrichtung 151 gemäß der Fig. 8 ist
zumindest im wesentlichen durch einen beispielsweise aus
Kunststoff bestehenden Block mit einem Durchgangsloch gebildet,
in das die im Querschnitt viereckigen Träger 21 derart
satt hineinsteckbar sind, daß ihre den aus ihnen herausragenden
Meßkopfteilen abgewandten Rückseiten aneinander anliegen.
Die zum Ausstrahlen und Aufnehmen von Licht dienenden Stirnseiten
der Meßköpfe 23 sind dementsprechend einander abgewandt.
Die in solcher Weise angeordneten Träger 21 und Meßköpfe
können beispielsweise verwendet werden, um eine Messung
im Innern einer Körperöffnung durchzuführen. Die Meßköpfe
können zum Beispiel in den Mund zwischen die Unterseite der
Zunge und den sich unter dieser befindenden Mundbodenbereich
oder in den Darmausgang eingeführt werden. Bei einer solchen
Anordnung der Meßköpfe kann beim Messen selbstverständlich
kein Transmissionslicht, sondern nur Reflexionslicht aus den
untersuchten Körperbereichen in die Lichtempfänger der Meßköpfe
gelangen. Die beiden parallel zueinander arbeitenden
Meßköpfe ergeben aber auch in diesen Fall noch bessere und
genauere Meßresultate, als es mit einem einzelnen Meßkopf
der Fall wäre.
Des weiteren besteht noch die Möglichkeit, mit den beiden
Meßköpfen gleichzeitig an verschiedenen, verhältnismäßig
weit von einander entfernten Körperstellen, zum Beispiel am
Ober- und am Unterarm, Messungen durchzuführen. Solche Messun
gen geben Information über die Ausbreitung der Pulswellen und
den damit verbundenen Sauerstofftransport.
Für derartige Anwendungen sollte der Anzeigeteil dann,
wie weiter vorne als Möglichkeit erwähnt wurde, anstelle der
für die zwei Lichtempfänger gemittelten Sauerstoffsättigung
die für einen oder jeden Lichtempfänger einzeln ermittelte
Sauerstoffsättigung anzeigen.
Die beiden Meßköpfe 23 können ebenfalls durch modifizierte
Meßköpfe ersetzt werden. Zum Beispiel können wie
beim in der Fig. 9 dargestellten Meßkopf 223 sechs gleichmäßig
auf einem Kreis um einen Lichtempfänger 233 herum
verteilte Lichtquellen vorhanden sein, von denen drei Lichtquellen
235 Licht mit einer bestimmten Wellenlänge und die
drei Lichtquellen 237 Licht mit einer anderen Wellenlänge
erzeugen. Man könnte jedoch die sechs Lichtquellen auch in
drei Paare aufteilen, von denen jedes Licht einer anderen
Wellenlänge erzeugt, so daß also Licht mit drei verschiedenen
Wellenlängen erzeugt wird. Die elektronische Auswerte-,
Steuer- und Regelvorrichtung könnte in diesem Fall dahingehend
modifiziert werden, daß sie die Sauerstoffsättigung aus den
Lichtstärken von Lichtsignalen mit drei verschiedenen Wellen
längen ermittelt. Der Meßkopf 223 besitzt nur einen einzigen
Ultraschall-Strahler 239, der durch ein kreisringförmiges,
piezoelektrisches Plättchen gebildet ist, das den Lichtempfän
ger 233 und die sechs Lichtquellen 235, 237 umschließt. Der
Strahler 239 kann in ähnlicher Weise geregelt werden, wie es
für die Strahler 39 erläutert worden ist.
Die Meßköpfe könnten statt eines kreisförmigen Umrisses
auch eine längliche Form haben, wobei der Lichtempfänger, zwei
oder drei Paar Lichtquellen und ein Paar Ultraschall-Strahler
eine gerade Reihe bilden könnten, in deren Mitte sich der
Lichtempfänger befindet.
In der Fig. 10 sind ein Stück Haut 301 und ein an dieser
anliegender, beispielsweise einen kreisrunden Umriß besitzen
der Meßkopf 323 ersichtlich. Dieser gehört zu einer noch ei
nen zweiten, identisch ausgebildeten Meßkopf besitzenden Ein
richtung. Der Meßkopf 323 weist einen Support 325 mit einem
zylindrischen Mantel 325 a auf, der an seinem hautseitigen Ende
mit einer etwa aus flüssigkeitsdichtem Schaumgummi bestehenden
Dichtung 327 versehen ist. Im Zentralbereich des Supports 325
ist eine Hülse 329 befestigt, die bei ihrem hautseitigen Ende
mit einer vorzugsweise ebenfalls flüssigkeitsdichten Dichtung
331 versehen ist und einen Lichtempfänger 333 enthält. Der
Meßkopf 323 weist ferner Lichtquellen 335 und Ultraschall-
Strahler 339 auf, die zum Beispiel ähnlich angeordnet sein
können, wie beim Meßkopf 23. Der Meßkopf 323 unterscheidet
sich jedoch vom Meßkopf 23 dadurch, daß er anstelle eines
gallertartigen Ultraschall-Überträgers einen durch eine
durchsichtige Flüssigkeit, zum Beispiel Wasser, gebildeten
Ultraschall- Überträger 345 aufweist. Die Flüssigkeit kann
nach dem flüssigkeitsdichten Anordnen des Meßkopfes 323 an
der Haut 301 mit einer Pumpe 355 in den an die Haut angren
zenden Hohlraum des Meßkopfes hineingepumpt und kontinuier
lich durch eine die Flüssigkeitstemperatur konstant haltende
Temperaturregelvorrichtung 357 hindurch umgewälzt werden. Wenn
die inneren, Blutgefäße aufweisende Bereiche der Haut und
eventuell der unter dieser vorhandenen Gewebe während einer
Messung durch Einstrahlen von Ultraschallwellen erwärmt
werden, kann die Hautoberfläche mittels der durch den genann
ten Hohlraum gepumpten Flüssigkeit gekühlt und auf einer
unterhalb der Temperatur der innern, Blutgefäße aufweisenden
und durch Ultraschallwellen erwärmten Körperbereiche liegen
den, zum Beispiel ungefähr der normalen Körpertemperatur ent
sprechenden Temperatur gehalten werden.
Von einer weiteren, zwei identisch ausgebildete Meßköpfe
aufweisenden Einrichtung ist in der Fig. 11 ein beim Messen
an einer Haut 401 anliegender, einen kreisförmigen Umriß
aufweisender Meßkopf 423 mit einem Support 425 ersichtlich,
der einen Lichtempfänger 433 und durch Leuchtdioden gebildete,
um diesen herum verteilte Lichtquellen 435, 437 hält, wobei
beispielsweise drei Licht einer bestimmten Wellenlänge erzeu
gende Lichtquellen 435 und drei Licht einer anderen Wellen
länge erzeugende Lichtquellen 437 vorhanden sind. Eine Gallium-
Aluminium-Arsen-Laserdiode zur Erzeugung von Licht mit einer
mindestens 600 nm, vorzugsweise mindestens 800 nm, höchsten
1600 nm und vorteilhafterweise höchstens 1200 mm betragenden
Wellenlänge bildet einen Licht-Strahler 439, nämlich einen
Infrarotlicht-Strahler, der entweder direkt am oder im Meß
kopf 423 befestigt oder über einen Lichtleiter optisch mit
diesem verbunden ist. Der Meßkopf ist des weiteren mit einem
elektrischen Motor 457, und zwar einem Mikromotor, versehen,
der eine zur Mittelachse des Meßkopfes koaxiale Hohlwelle 459
besitzt, in die der Strahler 439 von der der Haut 401 abgewand
ten Seite her über einen Strahlaufweiter 455 Licht einstrahlen
kann. Am sich näher bei der Haut 401 befindenden Ende der
Hohlwelle ist ein von dieser weg radial nach außen ragender,
armförmiger Lichtumlenker 461 befestigt. Dieser ist bei seinen
Enden mit je einem Reflektor 465 bzw. 467 versehen. Mit diesen
Reflektoren 465, 467 kann das vom Strahler 439 durch die
Hohlwelle 459 hindurch gestrahlte Licht zuerst radial von der
Hohlwelle 459 weg nach außen und zur Oberfläche der Haut 401
umgelenkt werden. Wenn der Motor 457 den Lichtumlenker 461
beim Messen mit einer vorzugsweise mindestens 100 Umdrehungen
pro Minute und beispielsweise mindestens 300 Umdrehungen pro
Minute betragenden Drehzahl dreht, trifft das vom Strahler 439
kommende, durch die Reflektoren 465, 467 umgelenkte Licht
bündel auf einen kreisringförmigen Flächenabschnitt der
Hautoberfläche und dringt durch die letztere hindurch in die
innere, Blutgefäße aufweisende Hautschicht und die darunter
liegenden Gewebe ein. Die Epidermis ist für Infrarotlicht mit
Wellenlängen von 800 nm bis 1600 nm verhältnismäßig gut
durchlässig. Dagegen absorbiert Blut solches Licht relativ
stark, wodurch das Blut im bestrahlten Körperbereich leitende
Kapillaren sowie sonstige Blutgefäße und damit auch deren
nähere Umgebung erwärmt werden. Der zweite Meßkopf der
Einrichtung kann selbstverständlich identisch ausgebildet
sein.
Das vom Licht-Strahler 439 von jedem der beiden Meßköpfe
erzeugte Licht hat vorteilhafterweise eine andere Wellenlänge
als das von den Lichtquellen 435 und das von den Lichtquellen
437 erzeugte Licht. Die elektronische Auswerte-, Steuer- und
Regelvorrichtung des dem Gerät 61 entsprechenden, elektro
nischen Gerätes kann die Lichtquellen 435, die Lichtquellen
437 und die Licht-Strahler 439 der beiden Meßköpfe impuls
weise und zyklisch abwechselnd einschalten. Die Frequenz
dieser Impulsfolgen kann im gleichen Bereich liegen, wie er
für die Lichtquellen 35, 37 angegeben wurde oder größer sein
und zum Beispiel im gleichen Frequenzbereich liegen, wie er
für die Ultraschall-Impulse angegeben wurde. Der Lichtem
pfänger jedes Meßkopfes empfängt zusätzlich zu dem von den
Lichtquellen 435, 437 stammenden Lichtsignalen auch noch
Reflexions-Lichtsignale und, bei entsprechender Anordnung der
beiden Meßköpfe, Transmissions-Lichtsignale, die vom Licht-
Strahler 439 des Meßkopfes bzw. der Meßköpfe erzeugt werden.
Die Auswerte-, Steuer- und Regelvorrichtung kann nun die
Sauerstoffsättigung entweder nur aus den von den Lichtquellen
435 und 437 stammenden Lichtsignalen ermitteln oder zusätzlich
auch noch diejenigen Lichtsignale dazu verwerten, die vom
Licht-Strahler 439 bzw. den Licht-Strahlern der beiden Meß
köpfe stammen.
Im übrigen könnte man vorsehen, um den Lichtempfänger 433
herum nur eine einzige Art von als Lichtquellen dienenden
Leuchtdioden anzuordnen, die alle Licht mit derselben Wellen
länge erzeugen. Die Sauerstoffsättigung könnte in diesem Fall
aufgrund der zwei verschiedene Wellenlängen aufweisenden
Lichtsignale ermittelt werden, die von den Lichtquellen und
dem Licht-Strahler 439 stammen.
Die Auswerte-, Steuer- und Regelvorrichtung regelt die
vom Licht-Strahler 439 jedes Meßkopfes in Form von Infra
rotwellen abgestrahlte Leistung durch Impulsbreitenregelung in
analoger Weise, wie es für die Regelung der Ultraschall
wellen-Strahlungsleistung beschrieben wurde.
Um einen Körperbereich mit Infrarotlicht-Strahlung für
die Messung ausreichend erwärmen zu können, ist der Laserdiode
beispielsweise eine über die Impulsfolge gemittelte, elektri
sche Leistung in der Größe von 0,5±0,2 W/cm2 zuzuführen.
Wenn der Meßkopf einen Durchmesser von ungefähr 2 cm hat und
dementsprechend eine in der Größe von 3 cm2 liegende Hautober
fläche bedeckt, ist also etwa eine Leistung von 1 bis 2 mW
erforderlich. Man kann als Infrarotlicht-Strahler 439 beispiels
weise eine Laserdiode verwenden, deren Nennleistung bei
Dauerbetrieb mindestens 5 mW und beispielsweise mindestens
oder ungefähr 10 mW beträgt und die Breiten der erzeugten
Infrarotlicht-Impulse dann eben so regeln, daß die über die
Impulsfolge gemittelte Leistung den für eine ausreichende
Erwärmung des Gewebes erforderlichen Wert hat.
Es sei hiezu noch bemerkt, daß natürlich auch die durch
konventionelle, d. h. inkohärentes Licht erzeugenden Leuchtdio
den gebildeten Lichtquellen 435, 437 Energie in Form von
elektromagnetischen Wellen in die Haut hineinstrahlen. Die
üblicherweise für die optische Messung der Sauerstoffsättigung
dienenden Leuchtdioden haben jedoch typischerweise Nenn
leistungen von weniger als 0,1 mW wobei der tatsächliche,
mittlere, elektrische Leistungsverbrauch wegen des impulswei
sen Betriebs dann noch kleiner ist, so daß diese Licht
strahlung praktisch keine merkbare Erwärmung des Gewebes
bewirkt. Man kann jedoch anstelle des aus einer Laserdiode
bestehenden Licht-Strahlers 439 und den Mitteln zur Umlenkung
des von diesem erzeugten Lichtbündels auch mehrere ausreichend
leistungsstarke Laserdioden oder konventionelle, gewöhnliche,
inkohärentes Licht erzeugende Leuchtdioden um den Lichtempfän
ger herum anordnen und deren Leistung dann durch Impulsbrei
tenregelung regeln. Abhängig von der Anzahl vorhandener Laser-
oder Leuchtdioden könnte dann jede von diesen bei Dauerbetrieb
eine zum Beispiel mindestens etwa 1 mW betragende Nennleistung
haben, so daß die über die Impulsfolgen gemittelte Leistung
der Gesamtheit der Dioden bezogen auf die vom Meßkopf be
deckte Körperoberfläche mindestens etwa 0,5 mW/cm2 beträgt.
Die von diesen Laserdioden oder gewöhnlichen Dioden erzeugten
Lichtimpulse könnten dann gleichzeitig zur Messung des Sauer
stoffsättigung dienen.
Des weitern wäre es möglich, jeden Meßkopf mit mehr als
einem Lichtempfänger auszurüsten. Man könnte beispielsweise
jeden Meßkopf mit zwei je nur in einem schmalen Wellenlängen
bereich lichtempfindlichen Fotodioden versehen, wobei dann die
eine Fotodiode auf Licht mit der von der einen Gruppe Licht
quellen erzeugten Wellenlänge und die andere Fotodiode auf
Licht mit der von der anderen Gruppe Lichtquellen erzeugten
Wellenlänge ansprechen würde.
Ferner könnte man eventuell jeden Meßkopf für jede zum
Messen zu erzeugende Licht-Wellenlänge nur mit einer einzigen
Lichtquelle ausrüsten.
Zudem könnte man mit den beschriebenen Einrichtungen
nicht nur die im Blut von Menschen, sondern auch die im Blut
von Tieren vorhandene Sauerstoffsättigung messen.
Claims (8)
1. Einrichtung zur optischen Messung der Sauerstoffsättigung
von Blut in einem Körperbereich eines Lebewesens, mit
zwei zum Anordnen auf einander abgewandten Seiten eines den
Körperbereich aufweisenden Körperteils (1)
bestimmten Meßköpfen (23, 223, 323, 423), von denen der
eine mit Lichtstrahlungsmitteln (35, 37, 235, 237, 335,
435, 437, 439) zum Einstrahlen von Licht mit verschiedenen
Wellenlängen in den Körperbereich versehen ist und der andere
mindestens einen Lichtempfänger (33, 233, 333, 433) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Meßköpfe (23,
223, 323, 423) sowohl mit Lichtstrahlungsmitteln (35, 37,
235, 237, 335, 435, 437, 439) versehen ist als auch
mindestens einen Lichtempfänger (33, 233, 333, 433) aufweist,
daß eine Haltungsvorrichtung (11) vorhanden ist, die die
beiden Meßköpfe (23) zum Anordnen bezüglich
eines Körperteils (1) derart hält, daß deren zum Abstrahlen
bzw. Aufnehmen von Licht bestimmte Seiten einander zuge
wandt und voneinander beabstandet sind, daß mindestens
noch eine andere, anders ausgebildete Halterungsvorrichtung
(111, 131, 151) vorhanden ist, um die beiden Meßköpfe (23)
bezüglich einander in anderen Abständen und/oder anderen
Anordnungen zu halten, und daß die Meßköpfe (23) lös-
und auswechselbar an den verschiedenen Halterungsvorrichtungen
(11, 111, 131, 151) befestigbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei verschiedene Halterungsvorrichtungen
(11, 111, 131) vorhanden sind, um die Meßköpfe (23) derart
zu halten, daß ihre zum Abstrahlen und Aufnehmen von Licht
dienenden Seiten einander zugewandt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die bzw. eine andere Halterungsvorrichtung
(151) derart ausgebildet ist, daß die zum Abstrahlen und
Aufnehmen von Licht dienenden Seiten der Meßköpfe einander abgewandt
sind.
4. Einnrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die bzw. eine Halterungsvorrichtung
(11), welche die Meßköpfe (23, 223, 323, 423) derart hält,
daß deren zum Abstrahlen sowie Aufnehmen von Licht dienenden
Seiten einander zugewandt sind, in Stellorgan (15)
zum Verändern des Abstands der Seiten der beiden
Meßköpfe (23, 223, 323, 423) voneinander aufweist, wobei
die mit dem Stellorgan (15) versehene Halterungsvorrichtung
(11) vorzugsweise einen gummielastischen, durch das Stellorgan
(15) zum Ändern des besagten Abstands deformierbaren
Block (13) aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Meßkopf (23) derart an einem
Ende eines länglichen, lösbar mit den Halterungsvorrichtungen
(11, 111, 131, 151) verbindbaren Trägers (21)
befestigt ist, daß seine zum Abstrahlen und Aufnehmen
von Licht dienende Seite eine parallel zur Längsrichtung des
Trägers (21) verlaufende Ebene aufspannt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit elektrisch
mit den Meßköpfen (23) verbundenen, elektronischen
Schaltungsmitteln, um diesen vom Lichtempfänger (33) zugführte,
elektrische Signale zu verarbeiten und daraus die Sauerstoffsättigung
zu ermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsmittel
ausgebildet sind, um bei der Ermittlung der Sauerstoffsättigung
mindestens im Fall, daß die beiden Meßköpfe
(23) beim Messen auf einander abgewandten Seiten eines Körperteils
(1, 101, 121) angeordnet sind, sowohl Licht, das von den
zum gleichen Meßkopf (23) wie der betreffende Lichtempfänger
(33) gehörenden Lichtstrahlungsmitteln (35, 37) stammt, wie
auch Licht, das von den Lichtstrahlungsmitteln (35, 37) des
anderen Meßkopfs (23) stammt, zu verwerten.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit
elektrisch nit den Meßköpfen (23) verbundenen, elektronischen
Schaltungsmitteln, um ihnen vom Lichtempfänger (33) zugeführte,
elektrische Signale zu verarbeiten und daraus die Sauerstoff
sättigung zu ermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schal
tungsmittel ausgebildet sind, um die Sauerstoffsättigung minde
stens im Fall, daß die beiden Meßköpfe (23) zum Messen auf
einander abgewandten Seiten eines Körperteils (1, 101, 121)
angeordnet sind, aufgrund von den Schaltungsmitteln von den
Lichtempfängern (33) beider Meßköpfe (23) zugeführter, elek
trischer Signale zu ermitteln.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Meßkopf (23, 223, 323, 423) minde
stens einen Ultraschall- oder Licht-Strahler (39, 239, 339,
439) aufweist, um Ultraschall- bzw. Lichtwellen in den Körper
bereich einzustrahlen und diesen dadurch zu erwärmen.
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1986
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