DE3590263C2 - - Google Patents
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- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
- Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Digital-Beschleunigungsmesser
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Digital-Beschleunigungsmesser ist durch die US-PS 36 43 513
bekanntgeworden.
Linear-Beschleunigungsmesser werden üblicherweise als Bauteile
von Trägheits-Bezugssystemen in der Luftfahrt, auf Schiffen
und bei Bohrarbeiten eingesetzt. Die Rolle eines Linear-Be
schleunigungsmessers in einem solchen System besteht darin,
ein Signal zu liefern, das Beschleunigung oder Geschwindig
keitsänderungen entlang einer Achse bezeichnet und typischer
weise in einen Systemcomputer eingegeben wird. Ein in großem
Umfang eingesetzter Beschleunigungsmesser erzeugt ein analoges
Stromsignal, das der linearen Beschleunigung entlang der Emp
findlichkeitsachse des Beschleunigungsmessers proportional
ist. Um für den Systemcomputer brauchbar zu sein, muß ein sol
ches analoges Beschleunigungssignal digitalisiert und bevor
zugt integriert werden zur Bildung eines Geschwindigkeitsän
derungen darstellenden Digitalsignals. Dabei ist ein synchro
ner Betrieb der Beschleunigungsmesser/Digitalisierer-Kombina
tion zu fordern, da da Sammeln von Daten, deren Korrektur
sowie Navigationsberechnungen in Echtzeit erfolgen und keine
Information verlorengehen darf, was der Fall wäre, wenn ein
Hochgeschwindigkeits-Analog-Digital-Umsetzer verwendet werden
würde.
Bekannte Beschleunigungsmesser/Digitalisierer-Konstruktionen
verwenden einen in einem gesonderten Gehäuse untergebrachten
Beschleunigungsmesser, der über ein elektrisches Kabel mit
einer gedruckten Schaltung verbunden ist, die den Digitali
sierer enthält. Komplette Trägheits-Bezugssysteme umfassen
drei derartige Analog-Beschleunigungsmesser und drei solche
gedruckten Schaltungen. Da sowohl die Analog-Beschleunigungs
messer als auch die Digitalisierer temperaturempfindlich sind,
kann die Steuerung und Voraussage von Temperaturgradienten
unter sämtlichen denkbaren Umgebungsbedingungen für solche
Systeme sehr schwierig sein. Zwar können der Beschleunigungs
messer und der Digitalisierer in bezug auf Temperatur geson
dert kalibriert werden, wenn jedoch die Bauteile zu einem kom
pletten System zusammengebaut sind, ist eine Justierung unver
meidlich. Ferner sind der Platzbedarf, das Gewicht und der
Energiebedarf von Analog-Beschleunigungsmessern und Digitali
sierern beträchtlich und das sind wesentliche Faktoren bei Anwen
dungen in Luftfahrzeugen. Dessen ungeachtet werden bekannte
Beschleunigungsmesser und Digitalisierer bisher nicht norma
lerweise in einem einzigen geschlossenen Gehäuse kombiniert,
und zwar teils wegen der mangelnden Flexibilität, die aus
einer solchen Anordnung resultiert. Zum Beispiel haben die meisten
Beschleunigungsmesser/Digitalisierer-Konstruktionen einen
bestimmten Dynamikbereich, der nur durch Auswechseln eines
oder mehrerer elektronischer Bauelemente modifizierbar ist.
Somit kann eine Beschleunigungsmesser/Digitalisierer-Konstruk
tion mit bekannten Bauelementen keinesfalls sowohl für Anwen
dungszwecke mit hoher Beschleunigung wie etwa in Fern
lenksystemen von Flugkörpern als auch für Anwendungszwecke
mit geringer Beschleunigung wie etwa in der Raumfahrt ein
gesetzt werden.
Es ist ein Digital-Beschleunigungsmesser bekannt (US-PS
36 43 513), der aus einem Analog-Beschleunigungsmesser und
einem nachgeschalteten Digitalisierer besteht, die beide
in aneinander angrenzenden Baukörpern untergebracht sind.
Im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung ist jedoch dabei
der Analog-Beschleunigungsmesser nicht als selbständige
modulare Einheit ausgebildet, er ist ohne Zusammenwirken
mit den in den angrenzenden Baukörpern untergebrachten
Bauelementen nicht für sich funktionsfähig zur Abgabe
eines Analogsignals proportional der ermittelten Beschleu
nigung. Außerdem weist der Beschleunigungsmesser entspre
chend der genannten Literaturstelle keine Schnittstelle
auf, deren Bauteile zur Veränderung des Dynamikbereichs
nach Lösen einer Kapsel zugänglich sind.
Bei der Konstruktion der vorliegenden Erfindung wird davon
ausgegangen, daß die Anbringung von Fühlern in einem abge
schlossenen Baukörper an sich ebenso bekannt ist (US-PS
41 14 450) wie die Verwendung flexibler Isolierstoffstrei
fen auf denen sich Bauteile befinden, die unter sich nach
Art der gedruckten Schaltungen miteinander verbunden sind
und wobei die gedruckten Leitungszüge auch Verbindungen zu
anderen Bauteilen eines Moduls herstellen (US-PS 38 73 899).
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für
einen Digital-Beschleunigungsmesser, der aus einem Analog-
Beschleunigungsmesser mit einem nachgeschalteten Digitali
sierer besteht, die beide in aneinander anschließenden
Baukörpern untergebracht sind, einen Aufbau anzugeben, der
die thermische Gesamtstabilität eines Digital-Beschleuni
gungsmessers aufweist, dessen gesamte Bestandteile in
einem einzigen, gemeinsamen Raum untergebracht sind, wobei
aber dessen Hauptbestandteile voneinander leicht trennbar
sind und bei dem in einfacher Weise eine Änderung des Dyna
mikbereichs ohne zusätzliche Korrektur des thermischen
Verhaltens durchführbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht des Digi
tal-Beschleunigungsmessers nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des zusammengebauten Digital-
Beschleunigungsmessers;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Digital-Beschleunigungs
messers, wobei Teile weggebrochen sind;
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Digital-Beschleuni
gungsmesser, wobei die Anschlüsse an den Analog-
Beschleunigungsmesser gezeigt sind; und
Fig. 5 ein elektrisches Blockschaltbild des Digital-Be
schleunigungsmessers.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform des
Digital-Beschleunigungsmessers, der einen linearen Analog-
Beschleunigungsmesser 20, einen Digitalisierer 40, eine Kapsel
70 und einen biegsamen elektrischen Verbinder 80 umfaßt. Beim
Zusammenbau des Digital-Beschleunigungsmessers wird die Kapsel
in Anlage an dem Analog-Beschleunigungsmesser positioniert
unter Bildung eines geschlossenen Raums, in dem der Digitali
sierer 40 und ein Teil des biegsamen elektrischen Verbinders
80 angeordnet sind. Eine Schnittstellenschaltung mit einem
Widerstand R 1 und einem Kondensator C 1 (Fig. 3 und 4) ist
ebenfalls in dem geschlossenen Raum angeordnet. Der biegsame
elektrische Verbinder 80 verläuft durch eine Öffnung in der
Kapsel 70, wie noch erläutert wird, und hat die Funktion,
elektrische Anschlüsse zwischen den Analog-Beschleunigungs
messer-, Digitalisierer- und Schnittstellenschaltungs-Unter
einheiten herzustellen sowie elektrische Signale zwischen
diesen Untereinheiten und externen Geräten zu übertragen.
Der Analog-Beschleunigungsmesser 20 umfaßt einen zylindrischen
Körper 22 und einen damit einstückigen dreieckigen Befesti
gungsflansch 24. Der Flansch 24 weist drei Befestigungslöcher
26 zum Befestigen des Digital-Beschleunigungsmessers an einer
Instrumenten-Baueinheit auf. Die Empfindlichkeitsachse des
Beschleunigungsmessers ist mit 30 bezeichnet. Gemäß Fig. 3
weist ein Ende des zylindrischen Körpers 22 einen durchmesser
kleineren Abschnitt 32 auf, von dem mehrere Steckerstifte aus
gehen, von denen einer mit 28 bezeichnet ist. Diese Stecker
stifte stellen die elektrische Verbindung zwischen dem Analog-
Beschleunigungsmesser und weiteren Geräten her, wie noch er
läutert wird.
Der Digitalisierer 40 weist eine Hybridschaltung auf, die noch
im einzelnen beschrieben wird. Der Digitalisierer ist in einem
Körper 41 enthalten, von dem sich mehrere Steckerstifte er
strecken, von denen einer mit 42 bezeichnet ist.
Die Kapsel 70 besteht aus einer zylindrischen Buchse 72 und
einer Endkappe 74, wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht. Die
Endkappe 74 ist so geformt, daß sie den Digitalisierer 40 auf
nimmt, und dieser kann in der Endkappe mit wärmeleitendem
Kleber oder anderen geeigneten Mitteln festgelegt sein. Die
Buchse 72 hat eine solche Größe, daß zwischen ihr und dem
durchmesserkleineren Abschnitt 32 des zylindrischen Körpers 22
des Analog-Beschleunigungsmessers eine enge, wärmeleitende
Passung erzielt wird. Dadurch wird eine kompakte einteilige
Einheit gebildet, und zwischen dem Analog-Beschleunigungsmes
ser und dem Digitalisierer wird eine gute Wärmeleitbahn unter
halten, wodurch Temperaturgefälle minimiert werden. Ein klei
ner Teil der Buchse 72 ist ausgeschnitten unter Bildung einer
Öffnung 76, durch die der biegsame elektrische Verbinder 80
geführt ist.
Der biegsame elektrische Verbinder 80 stellt elektrische An
schlüsse zwischen dem Analog-Beschleunigungsmesser, dem Digi
talisierer und der Schnittstellenschaltung sowie zwischen sol
chen Untereinheiten und externen Geräten her. Er umfaßt ein
Band, auf das mehrere elektrisch leitende Streifen geätzt
sind. Der biegsame elektrische Verbinder 80 hat einen im we
sentlichen rechteckigen ersten Endabschnitt 82 mit einer Mehr
zahl Anschlußstellen, einen halbkreisförmigen mittleren Ab
schnitt 84 mit Anschlußstellen 90 sowie einen kreisrunden
zweiten Endabschnitt 86 mit Anschlußstellen 92. Die Anschluß
stellen 88, 90 und 92 bestehen jeweils aus einer freien elek
trisch leitfähigen Steckfläche mit einer kleinen Öffnung zur
Aufnahme eines Steckerstifts. Wenn der Digital-Beschleuni
gungsmesser vollständig zusammengebaut ist, nimmt der biegsame
elektrische Verbinder 80 eine im wesentlichen abgeflachte
S-Form an (Fig. 3), wobei der Analog-Beschleunigungsmesser 20
mit dem Verbinder 80 am mittleren Abschnitt 84 und der Digi
talisierer 40 mit dem Verbinder am zweiten Endabschnitt 86
verbunden ist. Die Steckerstifte 28 des Analog-Beschleuni
gungsmessers 20 sind mit dem biegsamen Verbinder 80 über An
schlußstellen 90 verbunden, und die Steckerstifte 42 des Digi
talisierers sind mit dem Verbinder 80 über Anschlußstellen 92
verbunden. Ferner ist mit den Anschlußstellen 90 die Schnitt
stellenschaltung mit dem Widerstand R 1 und dem Kondensator C 1
verbunden. Die Anschlußstellen 88 des biegsamen elektrischen
Verbinders 80 dienen dem Verbinden der Einheit mit anderen
Geräten in einem Trägheits-Bezugssystem. Isolierkleber 94 ist
auf diejenigen Teile der Steckerstifte des Analog-Beschleuni
gungsmessers und des Digitalisierers aufgebracht, die durch
den biegsamen elektrischen Verbinder verlaufen.
Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild des Digital-Beschleunigungs
messers. Dabei stellen die auf der rechten Seite gezeigten
Signalleitungen (z. B. BESCHLEUNIGUNGSMESSER-TEMPERATUR) An
schlüsse an externe Geräte über Anschlußstellen 88 des bieg
samen elektrischen Verbinders 80 dar. Der lineare Beschleuni
gungsmesser 20 erzeugt ein analoges Stromsignal auf Leitung
36, dessen Größe der Beschleunigung des Beschleunigungsmessers
20 entlang seiner Achse 30 proportional ist. Dieses analoge
Stromsignal wird in ein entsprechendes analoges Spannungssi
gnal von der Schnittstellenschaltung 96 mit dem Widerstand R 1
und dem Kondensator C 1 umgesetzt. Das resultierende analoge
Spannungssignal (ANALOGBESCHLEUNIGUNG) wird über den biegsamen
Verbinder 80 ausgegeben und ferner dem Digitalisierer 40 zuge
führt. Der Wert des Widerstands R 1 bestimmt das Verhältnis
zwischen dem analogen Stromsignal auf Leitung 36 und dem
ANALOGBESCHLEUNIGUNG-Spannungssignal und ist auf der Grundlage
des gewünschten Dynamikbereichs des Digital-Beschleunigungs
messers gewählt. Die Schnittstellenschaltung 96 weist ferner
einen durch den Kondensator C 1 gebildeten Tiefpaß auf, der
etwa vorhandene HF-Störkomponenten ausfiltert.
Die Funktion des Digitalisierers 40 besteht darin, das ANALOG
BESCHLEUNIGUNG-Signal in digitale Ausgangssignale +Δ V und -Δ V
umzusetzen. Das +Δ V-Signal besteht aus einer Serie von Impul
sen, deren jeder ein bestimmtes Inkrement der Geschwindigkeit
in der einen Richtung entlang der Achse 30 bezeichnet. In
gleicher Weise besteht das -Δ V-Signal aus einer Serie von
Impulsen, deren jeder ein bestimmtes Inkrement der Geschwin
digkeit in der Gegenrichtung entlang der Achse 30 bezeichnet.
Der Digitalisierer 40 besteht aus einem Absolutwert-Glied 44,
einem Integrierer 50, einem Vergleicher 52 und einer Steuer
logik 54. Das Signal ANALOGBESCHLEUNIGUNG wird dem Absolut
wert-Glied 44 als Eingang zugeführt, woraufhin dieses Glied
ein Signal auf Leitung 46, das die Größe des ANALOGBESCHLEU
NIGUNG-Signals darstellt, und ein Signal auf Leitung 48 er
zeugt, das dessen Vorzeichen bezeichnet, d. h. die Beschleuni
gungsrichtung entlang der Achse 30. Das VORZEICHEN-Signal auf
Leitung 48 steht externen Geräten über den biegsamen Verbinder
80 zur Verfügung. Das Größensignal auf Leitung 46 wird dem
Integrierer 50 zugeführt. Dieser erzeugt ein Signal auf Lei
tung 51, das dem Integral des Größensignals auf Leitung 46
entspricht. Wenn die Größe des Signals auf Leitung 51 (d. h.
das Integral der Beschleunigung über die Zeit) einen vorbe
stimmten Wert übersteigt, erzeugt der Vergleicher 52 auf Lei
tung 53 ein Ansteuersignal 53 zur Steuerlogik 54.
Die Steuerlogik 54 erhält auf Leitung 56 von einem externen
Gerät über den biegsamen Verbinder 80 ein kontinuierliches
TAKT-Signal. Infolge jedes Ansteuersignals vom Vergleicher 52
liefert die Steuerlogik 54 einen Impuls auf Leitung 58 oder
Leitung 60 und ferner ein Signal RÜCKSETZEN zum Integrierer 50
auf Leitung 62, so daß der Integrierer einen neuen Integra
tionsvorgang beginnt. Die Steuerlogik 54 trifft eine Auswahl
zwischen den Leitungen 58 und 60 aufgrund des vom Absolutwert-
Glied 44 empfangenen Vorzeichensignals. Wenn z. B. das Signal
auf Leitung 48 anzeigt, daß das ANALOGBESCHLEUNIGUNG-Signal
positiv ist, liefert die Steuerlogik 54 einen Impuls auf Lei
tung 58, wenn der Integrierer 50 den vorbestimmten Integral
wert hat. In gleicher Weise liefert die Steuerlogik 54, wenn
das Signal auf Leitung 48 ein negatives ANALOGBESCHLEUNIGUNG-
Signal anzeigt, einen Impuls auf Leitung 60, wenn der Inte
grierer 50 den vorgegebenen Integralwert hat. Die von der
Steuerlogik 54 auf den Leitungen 58 und 60 ausgegebenen Impul
se werden mit den Taktimpulsen auf Leitung 56 synchronisiert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Impulse auf
den Leitungen 58 und 60 mit den Vorderflanken dieser Taktim
pulse synchronisiert, so daß die Höchstfrequenz der +Δ V- und
-Δ V-Signale die halbe TAKT-Frequenz beträgt.
Der Dynamikbereich des Digital-Beschleunigers kann ohne wei
teres durch die Auswahl bestimmter Werte für den Widerstand R 1
eingestellt werden. Wie bereits beschrieben, bestimmt der Wert
von R 1 das Verhältnis zwischen dem analogen Stromsignal vom
Analog-Beschleunigungsmesser 20 und dem ANALOGBESCHLEUNIGUNG-
Signal, das dem Digitalisierer 40 zugeführt wird. Die Frequenz
des Taktsignals bestimmt die höchste Impulsausgangsrate auf
den Leitungen 58 und 60 und somit die Empfindlichkeit des
Digital-Beschleunigungsmessers.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind der Widerstand R 1 und der
Kondensator C 1 in dem geschlossenen Raum zwischen der Kapsel
70 und dem Analog-Beschleunigungsmesser 20 angeordnet. Diese
Komponenten können somit ohne weiteres ausgetauscht werden, um
den Dynamikbereich des Digital-Beschleunigungsmessers zu
ändern. Diese Komponenten sind dennoch gemeinsam mit den übri
gen Untereinheiten des Digital-Beschleunigungsmessers in der
selben Einheit untergebracht und unterliegen somit vorherseh
baren Temperaturänderungen in bezug auf die übrige Einheit.
Die Zugänglichkeit dieser Bauteile beeinträchtigt somit nicht
die Zuverlässigkeit oder das einfache Kalibrieren des angege
benen Digital-Beschleunigungsmessers.
Der Analog-Beschleunigungsmesser 20 hat einen inneren Tempe
raturfühler (nicht gezeigt). Dieser erzeugt ein BESCHLEUNI
GUNGSMESSERTEMPERATUR-Signal auf Leitung 34 (Fig. 5), das ex
ternen Geräten über den biegsamen Verbinder 80 zur Verfügung
steht. In ähnlicher Weise enthält der Digitalisierer 40 einen
inneren Temperaturfühler 64, der ein DIGITALISIERERTEMPERATUR-
Signal auf Leitung 66 erzeugt, das die Temperatur im Digitali
sierer bezeichnet. Beide Temperatursignale können in einen
Systemcomputer eingegeben werden, der sie mit vorbestimmten
Modellen in Beziehung setzt und die auf Leitungen 58 und 60
empfangenen Geschwindigkeitssignale entsprechend einstellt.
Claims (5)
1. Digital-Beschleunigungsmesser bestehend aus einem
Analog-Beschleunigungsmesser zur Ermittlung der Be
schleunigung längs einer vorgegebenen Bezugsachse, an
dessen Gehäuse eine Kapsel anliegt zur Aufnahme eines
Digitalisierers, der die analogen Signale des Beschleu
nigungsmessers in digitale umwandelt, und weiter be
stehend aus Leitungen zur Verbindung des Analog-Be
schleunigungsmessers mit dem Digitalisierer innerhalb
des Gehäuses und der Kapsel und zur Verbindung des
Digital-Beschleunigungsmessers mit externen Geräten,
dadurch gekennzeichnet,
daß der lineare Analog-Beschleunigungsmesser (20) als selbständige modulare Einheit ausgebildet ist;
daß der Digitalisierer (40) als selbständige modulare Einheit ausgebildet ist;
daß eine Schnittstellenschaltung, die aus einem oder mehreren Bauteilen (R 1, C 1) besteht, durch Ent fernen der Kapsel (70), die am Gehäuse des linearen Analog-Beschleunigungsmessers (20) angebracht ist, zugänglich sind;
daß ein elektrischer Verbinder (80) vorgesehen ist zur Verbindung des linearen Analog-Beschleunigungs messers, des Digitalisierers (40) und der Schnitt stelle untereinander sowie zur Verbindung des Digi tal-Beschleunigungsmessers nach außen, bestehend aus einem einzigen biegsamen Isolierstoffstreifen, in den mehrere Streifenleiter eingebettet sind und der durch eine Öffnung in der Kapsel (70) nach außen geführt ist und der drei in Abständen vonein ander angeordnete Gruppen von Anschlußstellen (82, 84, 86) aufweist mit einer ersten Gruppe (82), die außerhalb der Kapsel (70) liegt, zum Anschluß des Digital-Beschleunigungsmessers an ein externes Ge rät, und mit zweiten (84) und dritten (86) Gruppen von Anschlußstellen, die innerhalb der Kapsel (70) angebracht sind zur Verbindung des linearen Analog- Beschleunigungsmessers (20) mit dem Digitalisierer (40);
daß die beiden modularen Einheiten (20, 40) miteinander in engem thermischen Kontakt stehen, und
daß der Dynamikbereich des Digital-Beschleunigungs messers durch Lösen der Kapsel (70) vom Gehäuse des linearen Analog-Beschleunigungsmessers (20) durch Austausch von Bauteilen der Schnittstelle (z. B. R 1) veränderbar ist.
daß der lineare Analog-Beschleunigungsmesser (20) als selbständige modulare Einheit ausgebildet ist;
daß der Digitalisierer (40) als selbständige modulare Einheit ausgebildet ist;
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daß die beiden modularen Einheiten (20, 40) miteinander in engem thermischen Kontakt stehen, und
daß der Dynamikbereich des Digital-Beschleunigungs messers durch Lösen der Kapsel (70) vom Gehäuse des linearen Analog-Beschleunigungsmessers (20) durch Austausch von Bauteilen der Schnittstelle (z. B. R 1) veränderbar ist.
2. Digital-Beschleunigungsmesser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch einen Widerstand (z. B. R 1) der Schnittstelle
ein Strom fließt, der proportional der Beschleunigung
ist und daß daher die an diesem Widerstand abfallende
Spannung ebenfalls der gemessenen Beschleunigung ent
spricht und daß der Dynamikbereich des Digital-Be
schleunigungsmessers durch Austausch dieses Widerstan
des veränderbar ist.
3. Digital-Beschleunigungsmesser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Gehäuse des linearen Analog-Beschleunigungs
messers (20) sowie in der Kapsel (70) in der der
Digitalisierer (40) untergebracht ist, je ein Tempera
turfühler (z. B. 64) angeordnet ist und daß die von
ihnen gelieferten Signale auf Leitungen (34, 66) nach
außen geführt werden.
4. Digital-Beschleunigungsmesser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der biegsame Isolierstoffstreifen des elektrischen
Verbinders (80) zwei Kröpfungen von jeweils ca. 180°
zwischen der zweiten (84) und der dritten Gruppe (86)
von Anschlußstellen aufweist, so daß ein zwischen der
zweiten und der dritten Gruppe von Anschlußstellen be
findlicher Abschnitt des biegsamen Streifens zwischen
dem linearen Analog-Beschleunigungsmesser (20) und dem
Digitalisierer (40) angeordnet ist.
5. Digital-Beschleunigungsmesser nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ein oder mehreren Bauelemente (R 1, C 1) zwischen
dem genannten Abschnitt des biegsamen Streifens des
elektrischen Verbinders (80) und einem an die zweite
Gruppe von Anschlußstellen (84) angrenzenden zweiten
Abschnitt des biegsamen Streifens angeordnet sind.
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