DE337387C - Laufrad fuer Wasserturbinen oder Kreiselpumpen - Google Patents

Laufrad fuer Wasserturbinen oder Kreiselpumpen

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DE337387C
DE337387C DE1919337387D DE337387DD DE337387C DE 337387 C DE337387 C DE 337387C DE 1919337387 D DE1919337387 D DE 1919337387D DE 337387D D DE337387D D DE 337387DD DE 337387 C DE337387 C DE 337387C
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impeller
blade
centrifugal pumps
water turbines
area
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DE1919337387D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/12Blades; Blade-carrying rotors
    • F03B3/125Rotors for radial flow at high-pressure side and axial flow at low-pressure side, e.g. for Francis-type turbines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Laufrad. für Wasserturbinen oder Kreiselpumpen. Die bisher verwendeten Laufräder für Wasserturbinen und Kreiselpumpen weisen bei großen Laufradeintrittswinkeln verhältnismäßig große Laufradaustrittswinkel auf. Um daher die durch das Laufrad strömende Flüssigkeit entsprechend abzulenken,« sind viele und kurze Schaufeln oder lange und wenige Schaufeln erforderlich. In beiden Fällen sind aber die von der Flüssigkeit benetzten Schaufelflächen und damit auch die Widerstände sehr groß, wodurch der Wirkungsgrad leidet.
  • In vorliegender Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß_ die Laufradaustritts- bzw. -eintrittswinkel wenigstens längs des größeren 'feiles der Schaufelfläche kleiner sind als der achte Teil der auf den zugehörigen Stromlinien gemessenen Laufradeintritts-bzw.-austrittswinlcel, und- daß der Flächeninhalt sämtlicher Schaufelflächen kleiner ist als der um die Hälfte vermehrte Flächeninhalt jener Drehfläche, welche durch Umdrehung der Laufradein- bzw. -austrittskante um die Laufradachse erzeugt werden kann. .
  • Es sind zwar Laufräder bekannt, welche eine zur Schaufellänge verhältnismäßig- große Schaufelteilung besitzen, doch haben diese Räder den Zweck, die übliche kanalförmige Form der Laufradzellen zu vermeiden. Dieser Zweck wird in vorliegender Erfindung weder angestrebt noch erreicht, wie dies an Hand der Ausführungsbeispiele noch genauer gezeigt wird.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist das den Gegenstand der Erfindung bildende Laufrad an einigen Ausführungsbeispielen von Wasserturbinenlaufrädern näher erläutert, und werden sich der Kürze halber auch die weiteren Erklärungen hauptsächlich auf Wasserturbinen beziehen, doch finden dieselben auch auf Kreiselpumpen sinngemäß Anwendung, wenn berücksichtigt wird, daß die Laufradeintrittswinkel und Laufradeintrittskanten der Turbinen, den Laufradaustxittsw inkeln und L äufradaustrittskanten der Pumpen entsprechen und umgekehrt.
  • Fig. r zeigt die linke Laufradhälfte eines im Wesen radial beaufschlagten Laufrades, und Fig. a zeigt den durch winkeltreue Abbildung oder durch eine ähnliche Darstellungsweise in die Bildebene ausgebreiteten Schnitt zweier benachbarter Schaufelflächen mit einer Stromfläche (s. Fig. i). Fig. 3 zeigt die linke Laufradhälfte eines Laufrades mit wesentlich achsialer Beaufschlagung und Fig. q. den durch die gleiche Darstellungsweise dargestellten Schnitt zweier NTachbarschaufelflächen. Fig. 5 zeigt ein Laufrad mit einer ' zur Läufradachse geneigten Beaufschlagung und Fig.6 zwei auf die gleiche Weise gewonnene Schaufelschnitte. Das durch Fig. r dargestellte Laufrad entspricht in seinem äußeren Aufbau ungefähr der Form eines Francisturbinen-Langsaniläufers. Einschneidende Veränderungen weist jedoch die Form und gegenseitige Lage der Schaufelflächen auf, wie dies aus Fig. z zu entnehmen ist. Gegenüber den aus hydraulischen Gründen groß gewählten Laufradeintrittswinkel ß ist der Laufradaustrittswinkel d weit über das übliche Maß hinaus verkleinert,.da er nur ungefähr den neunten Teil des Laufradeintrittswinkels beträgt. Durch eine solche Formgebung der Schaufelfläche wird den in der- Nähe dieser Schaufelflächen fließenden Flüssigkeitsteilchen eine derartig übertriebene Richtungsänderung aufgezwungen, daß eine solche Maßregel allein nur nachteilig wäre. Verringert man aber gleichzeitig die Größe oder die Zahl der Schaufelflächen unter das bisher übliche Maß, indem man die gesamte benetzte Schaufeloberfläche kleiner wählt als den um die Hälfte vermehrten Flächeninhalt jener Drehfläche, _ welche durch die Umdrehung der Laufradeintrittskante e-e (Fig. 2, 4, 6) um die Laufradachse z-z erzeugt werden kann, dann erfährt auch der ganze durch das Laufrad fließende Flüssigkeitsstrom nur jene mittlere Ablenkung, die den gewünschten hydraulischen Bedingungen entspricht. Es wird demnach mit kürzeren oder mit wenigeren Schaufeln und daher auch mit geringeren Widerstandsverlusten die gleiche mittlere Ablenkung erzielt als mit der bisher üblichen Schaufelanordnung. Durch eine solche Bauweise verbessert sich nicht nur der Wirkungsgrad, sondern es läßt sich im Bedarfsfalle auch die spezifische Drehzahl unter die bisher erreichte Grenze verringern.
  • Die erwähnte Bedingung, daß der auf die gleiche Stromlinie bezogene Laufradaustrittswinkel höchstens gleich ist dem achten Teil des Laufradeintrittswinkels kann -entweder längs der ganzen Schaufelfläche erfüllt sein oder doch wenigstens längs des größeren Teiles derselben. _ Dabei ist vorausgesetzt, daß diese Winkel durch die Tangenten t (Fig. 2, 4 und 6) an die Endpunkte jener mittleren Schaufelprofillinie a-a bestimmt ist, welche in gleichem Abstande von den Profillinien der. Schaufelvorder- und -rückseite gezogen werden kann.
  • Selbstverständlich kann der .Austrittswinkel ö im Bedarfsfalle auch erheblich unter dem achten Teil des Läufradeintrittswinkels verkleinert werden. Fig. 4 . zeigt beispielsweise die Schaufelprofile eines im Wesen achsial beaufschlagten Laufrades (Fig.3), dessen Laufradaustrittswinkel wenigstens* im Schnitte mit- der Stromfläche s-s den Wert Null erreicht. Es kann aber die geschilderte Verkleinerung des Laufradaustrittswinkels auch noch weit über diesen Nullwert hinaus mit Erfolg durchgeführt werden, wenn die benetzte Schaufeloberfläche unterhalb des angegebenen Grenzwertes verkleinert wird. In solchen Fällen wird also der Austrittswinkel d negativ, wie dies iin Ausführungsbeispiel (Fig.6) angedeutet ist. 'Fig.5 zeigt das diesen Schaufelprofilen zugehörige Laufrad im Aufriß, dessen Beaufschlagung also schräg zur Laufradachse angenommen ist. Nach den üblichen Ansichten wäre zwar die Verwendung derartig kleiner Austrittswinkel unzulässig, doch kann eine solche Anschauung nicht aufrechterhalten werden, wenn, wie in vorliegender Erfindung, auch die Größe der benetzten Schaufelfläche begrenzt wird. Dagegen ist die Verwendung derartiger Schaufelprofile nicht an die in den Ausführungsbeispielen angegebenen Laufradforinen und ßeaufschlagungsarten beschränkt, sondern es können solche Profile auch bei allen anderen Laufrädern verwendet werden, welche einen nach Stromflächen geordneten Strörnungsvorgang aufweisen.
  • Der Flächeninhalt f einer Schaufelfläche S (Fig. r, 3 und 5) kann aus dem Schaufelplan des Laufrades oder aus. dem fertigen Laufradmodell entnommen werden, wobei vorausgesetzt ist, daß den weiteren Betrachtungen die Oberfläche des Schaufelrückens r (Fig..q und 6) zugrunde gelegt wird. Der Flächeninhalt F jener Drehfläche, welche durch Umdrehung der Laufradeintrittskante e-e (Fig. z, 3 und 5) um die Laufradachse z-z erzeugt wird, läßt sich bekanntlich mit der Guldinschen * Regel bestimmen. Besitzt daher das Laufrad z Schaufeln, so muß ein nach vorliegender Erfindung äusgebildetes - Laufrad deichzeitig folgende Merkmale besitzen: und z f < 3/2F, wobei das erstgenannte Merkmal wenigstens längs des größeren Tei les der Schaufelfläche erfüllt sein muß. Daß es sich aber in vorliegender Erfindung nicht um die Vermeidung der Zellenform des Laufrades handelt, zeigen noch die in den Fig. 2 und 4 normal zu den Stromlinien gezogenen T raj ektorien n1 und x2 und der von diesen und den Schaufelprofilen eingeschlossene kanalförmige Raum (Laufradzelle), welcher in diesen Figuren durch Schraffierung hervorgehoben ist.
  • Die Laufradschaufeln können entweder in der gewünschten Form aus Blech gebogen oder auch gegossen sein. Für stark wechselnde Wassermengen empfiehlt es sich, diese Schaufeln in den Laufradkränzen verstellbar zu befestigen.
  • Selbstverständlich ist auch ein nach vorliegender Erfindung ausgebildetes Laufrad durch einen entsprechend ausgebildeten Leit-. apparat zu beaufschlagen und muß im Bedarfsfalle durch Verwendung geeigneter Saugrohre für einen entsprechenden Saugrohrrückgewinn gesorgt werden. Ebenso muß das ganze Laufrad während des Betriebes vom strömenden Wasser erfüllt sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcFI: . Laufrad für Wasserturbinen oder Kreiselpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die L aufradaustritts- bzw. -eintrittswinkel wenigstens .längs des größeren Teiles der Schaufelfläche kleiner sind als der achte Teil der auf den zugehörigen Strom-. linien gemessenen Laufradeintritts- biw. -austrittswinkel, und das derFlächeninhalt sämtlicher Schaufelflächen kleiner ist als der um die Hälfte vermehrte Flächeninhalt jener Drehfläche, welche durch Umdrehung der Laufradeintritts- bzw. -austrittskanten um die Laufradachse erzeugt werden kann.
DE1919337387D 1918-01-02 1919-12-14 Laufrad fuer Wasserturbinen oder Kreiselpumpen Expired DE337387C (de)

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