DE29917839U1 - Grabmalbefestigungsvorrichtung - Google Patents

Grabmalbefestigungsvorrichtung

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    • E04H13/00—Monuments; Tombs; Burial vaults; Columbaria
    • E04H13/003—Funeral monuments, grave sites curbing or markers not making part of vaults

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Description

Bezeichnung: Grabmalbefestigungsvorrichtung Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Grabmalbefestigungsvorrichtung für einen Grabstein auf einem Grabsockel.
Es sind bereits verschiedene Systeme zur Befestigung eines Grabsteins an einem Grabsockel bekannt. Ein Problem bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen liegt darin, daß der Grabstein beispielsweise im Falle einer Doppelbelegung der Grabstätte zur Neubeschriften abgenommen und nach der Neubeschriftung wieder mit dem Sockel verbunden werden muß.
Aus der EP 0 226 178 A2 ist bereits eine Befestigungsvorrichtung für ein Grabmal bekannt, bei der an der Unterseite eines Grabsteines Verriegelungsnasen angebracht sind, welche hinter Vorsprünge einer Sockel-Verriegelungsplatte zu greifen vermögen. Durch Verschieben des Grabsteins nach einer Seite läßt sich der Grabstein entriegeln. Ein Verschieben zur anderen Seite führt zu einem Verriegeln. Die Verriegelungsnasen sind des weiteren so ausgebildet, daß eine Verriegelungsnase noch unterhalb eines Vorsprunges der Sockel-Verriegelungsplatte steht, wenn die andere Verriegelungsnase bereits freigekommen ist. Dadurch kann der Grabstein im entriegelten Zustand nicht versehentlich umkippen.
Eine weitere Befestigungsvorrichtung ist aus der WO 97/21891 bekannt. Dabei ist mittels der Befestigungsvorrichtung ein Grabstein lösbar auf einem Grabsockel befestigt. Im Sockel ist eine Gewindespindel angeordnet, welche bei nicht aufgesetztem Grabstein durch eine Feder in eine auf der Seite des Grabsteins aus dem Sockel ragende und durch einen Anschlag festgelegte Stellung vorgespannt ist. Dadurch vermag die Gewindespindel sich mit ihrem oberen, aus dem Sockel ragenden
Ende gegen die Kraft der Feder in den Sockel in das Fundamentrohr hineinschieben. Der Grabstein hat zum Einschrauben des aus dem Sockel ragenden Endes der Gewindespindel in seiner Unterseite eine Gewindebohrung. Die Gewindespindel ragt nach unten hin aus dem Sockel und ist mittels eines Getriebes in Drehung versetzbar.
Die bekannten Vorrichtungen sind hinsichtlich des konstruktiven Aufbaus aufwendig und damit teuer und außerdem in der Handhabung recht kompliziert.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Grabmalbefestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine kostengünstige und einfache Herstellung sowie eine äußerst einfache Montage, beispielsweise durch ungelernte Monteure ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei der Grabmalbefestigungsvorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen im wesentlichen dadurch gelöst, daß ein Bolzen, der in einer Bohrung des Grabsockels verankert ist, einen in der Montageposition aus dem Grabsockel hervorstehenden Stehbolzen aufweist, wobei in der Montageposition des Grabmals der Stehbolzen in einer Hülse aufgenommen ist, die in einer Bohrung des Grabsteins verankert ist.
Durch diese Maßnahme ist der Grabstein äußerst einfach durch Aufstecken der Hülse auf den Stehbolzen an dem Grabsockel festlegbar, wobei einer Verdrehung des Grabsteins bereits durch das Eigengewicht entgegengewirkt werden kann. Es besteht jedoch auch von Vorteil die Möglichkeit, zwei derartige Befestigungsvorrichtungen zur Befestigung des Grabsteins an dem Grabsockel einzusetzen beziehungsweise durch entsprechende zusätzliche Maßnahmen den Grabstein gegen ein Verdrehen zu sichern. Die Befestigungsvorrichtung an sich ist ebenfalls
äußerst einfach aufgebaut und somit kostengünstig in der Herstellung.
Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Stehbolzen gegenüber dem Bolzen einen reduzierten Querschnitt auf und ist im wesentlichen zentrisch am Bolzen befestigt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen der Stehbolzen sowie die Hülse einen im wesentlichen kreisförmigen Außen- beziehungsweise Innenquerschnitt auf, wobei der Innenquerschnitt der Hülse gegenüber dem Außenquerschnitt des Stehbolzens geringfügig vergrößert ist. Durch diese Maßnahme besteht die Möglichkeit, zusätzliches Befestigungsmaterial zwischen Stehbolzen und Hülse einzubringen. Von Vorteil erstreckt sich die Aufnahmebohrung für den Stehbolzen durch die gesamte Hülse. Je nach Bedarf kann die Aufnahmebohrung auch als Sacklochbohrung ausgebildet sein.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besitzen Bolzen und Hülse einen im wesentlichen gleichen Außenquerschnitt, so daß ggf. die Möglichkeit gegeben ist, daß auch ein Teil des nach oben aus dem Grabsockel hervorstehenden Bolzens in die die Hülse aufnehmende Bohrung des Grabsteins eintaucht. Hierdurch wird die mechanische Festigkeit der Befestigungsvorrichtung weiter verbessert.
Es bietet sich des weiteren an, daß in der Montageposition zwischen der Außenwandung des Stehbolzen und der Innenwandung der Hülse ein Verbindungsmittel, beispielsweise Mörtel oder Kleber oder dergleichen, eingebracht ist. Insbesondere in der Erstmontageposition des Grabmals kann der Außenwandung des Stehbolzens und/oder Innenwandung der Hülse ein Trennschichtmittel aufgebracht sein. Hierdurch läßt sich der Grabstein im Bedarfsfall, beispielsweise bei Doppelbelegung
der Grabstätte, durch einfaches Abziehen zur Neubeschriftung entfernen. In der Zweitmontageposition kann dann durch entsprechende Maßnahmen für eine dauerhafte Verbindung zwischen Stehbolzen und Hülse beziehungsweise Grabstein und Grabsockel gesorgt werden. Von Vorteil werden pro Grabstein wenigstens zwei erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtungen vorgesehen, so daß einem etwaigen Verdrehen des Grabsteins sicher begegnet wird.
Von Vorteil ist im oberen Endbereich des Bolzens eine Montagescheibe oder Distanzscheibe, insbesondere variabler Stärke, befestigt, die in der Montageposition des Bolzens seitlich der Bohrung des Grabsockels diesem aufliegt. Zum einen dient diese Distanzscheibe als Montagehilfe, damit der Bolzen während der Befestigung am Grabsockel definiert in das Bohrloch des Grabsockels eintaucht. Weiterhin sorgt die Distanzscheibe auch zur Einhaltung eines gewissen, von der Stärke der Distanzscheibe abhängigen Abstand zwischen Sockel und Grabstein, so daß beispielsweise temperaturbedingte Ausdehnungen der ggf. unterschiedlichen Materialien von Sockel und Grabstein kompensiert werden.
Es hat sich ebenfalls als vorteilhaft erwiesen, daß der Bolzen in der Montageposition um einen Bruchteil der Bolzenlänge, insbesondere um 2% bis 10%, bevorzugt etwa 5% bis etwa 7%, aus dem Grabsockel hervorsteht, wobei die Hülse um einen in etwa vergleichbaren Wert in der Bohrung des Grabsteins versenkt ist. Aufgrund dieser Maßnahme kann in der Montageposition ein Bruchteil des oberen Endbereiches des Bolzens in die Bohrung des Grabsteins eintauchen, während der Stehbolzen von der Aufnahmebohrung der Hülse aufgenommen wird. Dabei kann im Einzelfall die Anordnung derart getroffen werden, daß sich die als Sacklochbohrung ausgebildete Aufnahmebohrung der Hülse durch entsprechend angepaßte Versenkung auf dem oberen Endbereich des Bolzen abstützt. Auch durch diese Maßnahme kann
für eine gewisse Beabstandung zwischen Grabstein und Grabsockel gesorgt werden.
Weiterhin sind der Bolzen beziehungsweise die Hülse in den jeweiligen Bohrungen mittels eines Verbindungsmittels, wie Mörtel, Schnellmörtel, Kleber oder dergleichen, dauerhaft befestigt.
Hierbei erweist es sich als vorteilhaft, daß die Außenwandung des Bolzens und/oder die Außenwandung der Hülse eine Profilierung, wie eine Einkerbung oder dergleichen, die sich bevorzugt über die gesamte axiale Erstreckung, beispielsweise als Schraubenlinie erstreckt, aufweisen. Durch diese Maßnahme wird die dauerhafte Verbindung zwischen Bolzen und Grabsockel beziehungsweise Hülse und Grabstein mittels des Verbindungsmittels begünstigt.
Ein Aufsetzen der im Grabstein befestigten Hülse auf den am Grabsockel befestigten Stehbolzen wird dadurch begünstigt, daß der Stehbolzen am freien Ende eine konische, kugelige oder sonst wie gestaltete Verjüngung aufweist. Es versteht sich, daß auch die Hülse ausgangsseitig eine entsprechende Erweiterung besitzen kann.
Von Vorteil kommen bei Einfachgrab eine, bevorzugt zwei und bei einem Zweifachgrab bevorzugt zwei oder mehrere erfindungsgemäße Grabmalbefestigungsvorrichtungen zum Einsatz.
Von Vorteil ist bei der erfindungsgemäßen Grabmalbefestigungsvorrichtung auch eine Montagehilfe, mit der die Hülse im Grabstein verankert ist. Diese Montagehilfe sorgt zum einen für eine exakte Ausrichtung der Hülse innerhalb der Bohrung des Grabsteins. Weiterhin gewährleistet die Montagehilfe, daß die bspw. durchgängige Aufnahmebohrung der Hülse nicht Befestigungsmaterial, wie Kleber oder Mörtelbeton gefüllt wird. Auch ist die Montagehilfe derart ausgebildet,
daß die Tiefe der Versenkung der Hülse in der Bohrung des Grabsteins exakt einstellbar ist. Auch sorgt die Montagehilfe dafür, daß während der Verankerung der Hülse Kleber oder Mörtelbeton nicht aus der Bohrung des Grabsteins austritt.
Hierzu besitzt die Montagehilfe von Vorteil einen länglichen Dorn, der während der Verankerung der Hülse in dem Grabstein in die Aufnahmebohrung der Hülse eintaucht und diese praktisch über die gesamte axiale Erstreckung der Hülse ausfüllt. Dabei ist der Außendurchmesser des Dorns dem Innendurchmesser der Aufnahmebohrung der Hülse angepaßt. Endseitig weist der zylindrische Dorn eine zylindrische Verdickung auf, deren Querschnitt dem Querschnitt der Hülse bzw. des Bolzens entspricht. In diesem Bereich wird der in der Bohrung des Grabsteins vorhandene Mörtel bzw. Kleber so weit aus dem Zentrum der Bohrung des Grabsteins verdrängt, daß der aus dem Grabsockel hervorstehende Bruchteil des Bolzens ohne weiteres bei der Montage von Grabstein und Grabsockel in die Bohrung des Grabsteins eintreten kann. An diese zylindrische Verdickung schließt sich eine weitere Verdickung an, deren Querschnitt dem Innendurchmesser der Bohrung des Grabsockels angepaßt ist. Diese Verdickung weist bezogen auf die Längsachse der Montagehilfe eine nur geringe Erstreckung auf. Über den Querschnitt gesehen schließt diese weitere Verdickung die im Grabstein befindliche Bohrung vollflächig ab, so daß Befestigungsmaterial während der Verankerung aus der Bohrung des Grabsteins nicht austreten kann. Endseitig wird die Montagehilfe durch eine Abschlußplatte oder Bodenplatte vervollständigt, die sich flächig über die Bohrung des Grabsteins und die daran anschließenden Wandbereiche legt.
Die Erfindung betrifft auch ein Grabmal mit einer erfindungsgemäßen Grabmalbefestigungsvorrichtung, wobei der Grabstein mit der verankerten Hülse auf den Grabsockel mit dem verankerten Bolzen aufgesteckt ist, so da der Stehbolzen in
der Aufnahmebohrung der Hülse und ggf. ein Bruchteil des Bolzens in der Bohrung des Grabsteins aufgenommen sind.
Von Vorteil ist dabei der Grabstein mit Abstand zum Grabsockel angeordnet. Dies kann insbesondere unter Zwischenlage einer am Bolzen befestigten Montagescheibe, welche seitlich der Bohrung des Grabsockels auf diesem zu liegen kommt, bewerkstelligt werden. Es besteht ggf. jedoch auch die Möglichkeit, daß das obere Ende des Bolzens, welches stufig einspringend in den Stehbolzen übergeht, sich an dem unteren freien Ende der sacklochartig ausgebildeten Aufnahmebohrung der Hülse des Grabsteins abstützt, wobei die Hülse in einer entsprechend angepaßten Tiefe in dem Bohrloch des Grabsteins befestigt ist.
Schließlich erweist es sich als vorteilhaft, daß die Außenfuge des Spaltes zwischen Grabsockel und Grabstein mit Silikon oder dergleichen Dichtmaterial abgedichtet ist.
Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmoglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Grabmalbefestigungsvorrichtung in Seitenansicht,
Figur 2 einen Grabstein mit Hülse sowie einen Grabsockel mit Bolzen und Stehbolzen vor der Montage,
Figur 3 den Grabstein und Grabsockel der Figur 2 in der Montageposition und
Figur 4 eine Ausführungsbeispiel der Montagehilfe zur Verankerung der Hülse in der Bohrung des Grabsteins (in Seitenansicht).
Die in Figur 1 dargestellt Grabmalbefestigungsvorrichtung 10 dient zur Montage für einen Grabstein 12 auf einem Grabsockel 14. Im Grabsockel 14 ist ein Bolzen 16 in einer Bohrung 18 verankert. Mit dem Bolzen 16 ist ein Stehbolzen 20 verbunden, der in der Montageposition (Figur 3, 2) aus dem Grabsockel 14 hervorsteht. In einer Bohrung 24 des Grabsteins 12 ist eine Hülse 2 verankert, die in der Montageposition des Grabmals 46 den Stehbolzen 20 in ihrer Aufnehmung aufnimmt. Der Stehbolzen 20 weist gegenüber dem Bolzen 16 einen reduzierten Querschnitt auf und ist bevorzugt im wesentlichen zentrisch am Bolzen 16 befestigt. Weiterhin besitzen der Stehbolzen 2 0 sowie die Hülse 22 einen im wesentlichen kreisförmigen Außen- beziehungsweise Innenquerschnitt, wobei der Innenquerschnitt der Hülse 22 gegenüber dem Außenquerschnitt des Stehbolzens 20 geringfügig vergrößert ist. Der Außenquerschnitt von Bolzen 16 und Hülse 22 weist im wesentlichen die gleichen Abmessungen auf.
In der Montageposition ist zwischen der Außenwandung 2 6 des Stehbolzen 20 und der Innenwandung 28 der Hülse ein Verbindungsmittel, beispielsweise Mörtel oder Kleber oder dergleichen eingebracht. Dabei besteht die Möglichkeit, daß in der Erstmontageposition der Außenwandung 2 6 des Stehbolzens 2 0 und/oder Innenwandung 28 der Hülse 22 ein Trennschichtmittel aufgebracht ist. In der Montageposition steht der Bolzen 16 um ein Bruchteil 34 der Bolzenlänge, insbesondere um 2% bis 10%, bevorzugt etwa 5% bis 7% aus dem Grabsockel 14 hervor, wobei die Hülse 22 um einen entsprechenden Wert 36 in der Bohrung 24
des Grabsteins 22 versenkt ist, wie dies beispielsweise den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist.
Im oberen Endbereich 30 des Bolzens 16 ist eine Montagescheibe 32 beziehungsweise Distanzscheibe befestigt, die variable Stärke besitzen kann und die in der Montageposition des Bolzens 16 seitlich der Bohrung 18 des Grabsockels 14 diesem aufliegt. Bolzen 16 beziehungsweise Hülse 22 sind in den jeweiligen Bohrungen 18, 24 mittels eines Verbindungsmittels, wie Mörtel, Schnellmörtel, Kleber oder dergleichen, befestigt.
Die Außenwandung 38 des Bolzens 16 und/oder die Außenwandung 40 der Hülse 22 sind mit einer Profilierung 42, wie Einkerbungen oder dergleichen versehen, die bevorzugt über die gesamte AxialerStreckung ausgebildet sind.
Der Stehbolzen 20 weist am freien Ende eine konische oder dergleichen ausgebildete Verjüngung 44 auf.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 weist der Bolzen 16 einen kreisförmigen Außendurchmesser von etwa 20 mm sowie eine Länge von etwa 230 mm auf. Im oberen Endbereich 30 schließt sich der Stehbolzen 2 0 mit einer Länge von ca. 12 0 mm sowie einem Durchmesser von 14,2 mm an. Über den freien Endbereich des Stehbolzens 20 ist eine konische Verjüngung vorgesehen, die sich über ca. 4 mm erstreckt. Die am Bolzen 16 vorgesehene Montagescheibe kann eine Dicke von ca. 1,5 mm sowie einen Durchmesser von ca. 40 mm aufweisen. Für den Fall, daß die Montagescheibe 3 2 rechteckig ausgebildet ist, können die Abmessungen 40 mm &khgr; 40 mm betragen. Von der Oberkante der Montagescheibe 3 2 kann sich der Bolzen 16 um ca. 20 mm erstrecken, bis die Einschnürung zum Stehbolzen 2 0 anschließt. Die gesamte axiale Länge des Bolzens 16 sowie Stehbolzens 20 kann beispielsweise 350 mm betragen. Die Hülse kann eine Länge von ca. 170 mm bei einem Außendurchmesser von ca. 20 mm besitzen. Die in der Hülse 22 vorgesehene Sacklochbohrung
&iacgr;&ogr;
weist beispielsweise eine Tiefe von 150 mm bei einem Durchmesser von 14,5 mm auf. Die Außenwandungen von Hülse 22 und Bolzen 16 sind mit einer gewindeartigen Profilierung versehen.
Zur Erstellung des Grabmals 46 durch Befestigung des Grabsteins 12 am Grabsockel 14 wird der Grabstein 12 mit der verankerten Hülse 22 auf den Grabsockel 14 mit dem verankerten Bolzen 16 aufgesteckt, so daß der Stehbolzen 20 in der Sacklochbohrung der Hülse 22 und ggf. auch, wie in Figur 3 dargestellt, ein Bruchteil 34 des Bolzens 16 in der Bohrung es Grabsteins 12 aufgenommen sind. Der Grabstein 12 kann bevorzugt mit Abstand zum Grabsockel 14, ggf. unter Zwischenlage der Montagescheibe 32 beziehungsweise durch entsprechende Abstützung der Hülse 22 auf der oberen Einstellung des Bolzens 16, angeordnet sein. Die Außenfuge dieses Spaltes zwischen Grabsockel 14 und Grabstein 12 ist bevorzugt mit Silikon oder dergleichen abgedichtet.
Im Falle eines Einfachgrabes kommen eine bevorzugt zwei Befestigungsvorrichtungen und im Falle eines Zweifachgrabes bevorzugt zwei oder ggf. mehrere Befestigungsvorrichtungen zum Einsatz.
In Figur 4 ist die Montagehilfe 48 zur Verankerung der Hülse 22 in der Bohrung 24 des Grabsteins 12 dargestellt. Die Montagehilfe 48 weist einen Dorn 50 von ca. 150 mm Länge auf, dessen Außendurchmesser mit 14,5 mm dem Innendurchmesser der Aufnahmebohrung der Hülse 22 angepaßt ist. Endseitig schließt an diesen Dorn eine erste Verdickung 52 an, die einen Außendurchmesser von 2 0 mm aufweist, der dem Außendurchmesser der Hülse 22 bzw. des Bolzens 16 entspricht. Diese Verdickung 52 erstreckt sich axial über eine Länge von ca. 20 mm. Der ersten Verdickung 52 schließt sich eine zweite Verdickung 54 mit einem Außendurchmesser von 25 mm an, wobei die axiale Erstreckung dieser zweiten Verdickung 54 über 5 mm beträgt.
Der Querschnitt dieser zweiten Verdickung ist dem Querschnitt der Bohrung 2 4 des Grabsteins 12 angepaßt. Endseitig der zweiten Verdickung 54 trägt die Montagehilfe 48 eine Abschlußplatte 56 mit einem Durchmesser von ca. 40 mm. Die Dicke dieser Montageplatte beträgt etwa 5 mm. Insgesamt weist die Montagehilfe 48 eine axiale Länge von ca. 180 mm auf.
Die Befestigung der Grabmalbefestigungsvorrichtung geschieht wie folgt:
In den Grabstein 12 wird eine Bohrung 24 mit einem Durchmesser von 25 mm und eine Tiefe von etwa 190 mm eingebracht. Die Hülse 22 wird auf den Dorn 50 der Montagehilfe 48 aufgeschoben und die Bohrung 24 des Grabsteins 12 eingesetzt. Anschließend wird die Hülse 22 mit Mörtelbeton, Kleber oder dergleichen vergossen. Dabei empfiehlt es sich, die Montagehilfe 48 zuvor leicht einzuölen oder einzufetten, so daß diese nach der Verankerung der Hülse 22 in der Bohrung 24 des Grabsteins 12 wieder leicht und problemlos entfernt werden kann.
In den Grabsockel 14 wird ebenfalls eine Bohrung 18, bevorzugt eine Durchgangsbohrung, mit einem Durchmesser von 25 mm eingebracht. Nach Montage des Grabsockels 14 wird die Bohrung 18 soweit mit Kleber, Mörtel oder dergleichen verfüllt, daß der in Bohrung 18 eingesetzte Bolzen 16 mit der Montagescheibe 32 bündig dem Grabsockel 14 aufliegt und vollflächig von dem Mörtel bzw. Kleber umfaßt bzw. in diesem eingebettet ist. Anschließend wird der Grabstein 12 mit der oder den Hülsen 22 auf den oder die Stehbolzen 2 0 des oder der Bolzen 16 aufgesetzt und ausgerichtet.
Es empfiehlt sich, pro Grabstein zwei Grabsteinbefestigungsvorrichtungen 10 einzusetzen. Bei Zweioder Mehrfachgräbern kann auch eine größere Anzahl von Grabsteinbefestigungsvorrichtungen 10 zum Einsatz kommen.
Bezugszeichenliste
10 - Grabmal
12 Grabstein
14 - Grabsockel
16 Bolzen
18 - Bohrung
20 Stehbolzen
22 - Hülse
24 Bohrung
26 - Außenwandung
28 - Innenwandung
30 Endbereich
32 Montagescheibe
34 Bruchteil
36 - Wert
38 - Außenwandung
40 Außenwandung
42 Profilierung
44 Verjüngung
46 Grabmal
48 Montagehilfe
50 Dorn
52 Verdickung
54 Verdickung
56 - Abschlußplatte

Claims (19)

1. Grabmalbefestigungsvorrichtung (10) für einen Grabstein (12) auf einem Grabsockel (14), gekennzeichnet durch einen Bolzen (16), der in einer Bohrung (18) des Grabsockels (14) verankert ist und einen in der Montageposition aus dem Grabsockel (14) hervorstehenden Stehbolzen aufweist, und durch eine Hülse (22), die einer Bohrung (24) des Grabsteins verankert ist, wobei in der Montageposition des Grabmals (46) der Stehbolzen (20) in der Hülse (22) aufgenommen ist.
2. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehbolzen (20) gegenüber dem Bolzen (16) einen reduzierten Querschnitt aufweist und im wesentlichen zentrisch am Bolzen (16) befestigt ist.
3. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehbolzen (20) sowie die Hülse (22) einen im wesentlichen kreisförmigen Außen- beziehungsweise Innenquerschnitt aufweisen, wobei der Innenquerschnitt der Hülse (22) gegenüber dem Außenquerschnitt des Stehbolzens (20) geringfügig vergrößert ist.
4. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Bolzen (16) und Hülse (22) im wesentlichen einen gleichen Außenquerschnitt aufweisen.
5. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Montageposition zwischen der Außenwandung (26) des Stehbolzen (20) und der Innenwandung (28) der Hülse (22) ein Verbindungsmittel, beispielsweise Mörtel oder Kleber oder dergleichen, eingebracht ist.
6. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Montageposition der Außenwandung (26) des Stehbolzens (20) und/oder der Innenwandung (28) der Hülse (22) ein Trennschichtmittel aufgebracht ist.
7. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Endbereich (30) des Bolzens (16) eine Montagescheibe (32) oder Distanzscheibe, insbesondere variabler Stärke, befestigt ist, die in der Montageposition des Bolzens (16) seitlich der Bohrung (18) des Grabsockels (14) diesem aufliegt.
8. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (16) in der Montageposition um einen Bruchteil (34) der Bolzenlänge, insbesondere um 2% bis 10%, bevorzugt etwa 5% bis etwa 7%, aus dem Grabsockel (14) hervorsteht, wobei die Hülse (22) um einen in etwa vergleichbaren Wert (36) in der Bohrung (24) des Grabsteins (12) versenkt ist.
9. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (16) und/oder die Hülse (22) in den Bohrungen (18, 24) mittels eines Verbindungsmittels, wie Mörtel, Schnellmörtel, Kleber oder dergleichen befestigt sind.
10. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung (38) des Bolzens (16) und/oder die Außenwandung (40) der Hülse (22) eine Profilierung (42), wie Einkerbung oder dergleichen, bevorzugt über die gesamte axiale Erstreckung, aufweisen.
11. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehbolzen (20) am freien Ende eine konische oder dergleichen ausgebildete Verjüngung (44) besitzt.
12. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Einfachgrab ein, bevorzugt zwei und bei einem Zweifachgrab bevorzugt zwei oder mehrere Grabmalbefestigungsvorrichtungen nach einen der vorhergehenden Ansprüche zum Einsatz kommen.
13. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (22) mittels einer Montagehilfe (48) im Grabstein (12) verankert ist.
14. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagehilfe (48) einen länglichen Dorn (50), der in die Hülse (22) eintaucht, besitzt, an den sich endseitig eine Verdickung (52) anschließt, deren Querschnitt dem der Hülse (22) entspricht.
15. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdickung (52) eine weitere Verdickung (54) anschließt, deren Querschnitt dem Innenquerschnitt der Bohrung (24) entspricht.
16. Grabmalbefestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagehilfe endseitig eine Abschlußplatte (56) trägt, die die Bohrung (24) vollflächig abdeckt und seitlich der Bohrung (24) den Grabstein (12) überlappt.
17. Grabmal (46) mit einer Grabmalbefestigungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grabstein (12) mit der verankerten Hülse (22) auf den Grabsockel (14) mit dem verankerten Bolzen (16) aufgesteckt ist, so daß der Stehbolzen (20) in der Hülse (22) und ggf. ein Bruchteil (34) des Bolzens (16) in der Bohrung (24) des Grabsteins (12) aufgenommen sind.
18. Grabmal nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Grabstein (12) mit Abstand zum Grabsockel (14), ggf. unter Zwischenlage der Montagescheibe (32), angeordnet ist.
19. Grabmal nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfuge des Spaltes zwischen Grabsockel (14) und Grabstein (12) mit Silikon oder dergleichen Dichtmaterial abgedichtet ist.
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