DE2937103C2 - Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens von Klappenventilen - Google Patents
Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens von KlappenventilenInfo
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
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- F01D17/12—Final actuators arranged in stator parts
- F01D17/14—Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
- F01D17/148—Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of rotatable members, e.g. butterfly valves
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens einer in
einem Ventilgehäuse schwenkbar gelagerten Klappenscheibe von Klappenveniilen, insbesondere von Abfang-Klappenventilen
für Dampfturbinen.
Es ist bekannt, mit Hilfe derartiger Einrichtungen die Funktionsfähigkeit der Abfang-Klappenventile von
Dampfturbinen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Die .Stellungsmeldungen über die Schließstellung
bzw. die vollständig geöffnete Stellung der Abfang-Klappenventile erfolgen bei der bekannten Einrichtung
über auf der Klappenwelle angeordnete Endschalter. Bei einem Bruch der Klappenweile oder bei einem
Durchrutschen der Klappenscheibe auf. der Klappenwelle ist es jedoch nicht mehr möglich, von den
Endschaltern eine zuverlässige Stellungsmeldung über die Schließstellung der Abfang-Klappenventile abzuleiten.
Der Erlindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens von Klappenventilen zu schaffen, welche
absolut zuverlässig die Schließstellung der Klappenscheibe anzeigt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art durch
eine in das Ventilgehäuse einmündende und über eine Drossel mit einem gasförmigen Medium beaufschlagbare
Meßbohrung, deren Mündung in Schließstellung des K lappenventils gegen die Kontur der Kiappenscheibe
gerichtet ist und durch ein Druckmeßgerät zum Erfassen des Druckanstieges in der Meßboiirung beim
Schließen des Klappenventils. Das gasförmige Medium wird also über die Drossel und1 die Meßbohrung in das
Ventilgehäuse eingeblasen. Beim Schließen des Klappenventils entsteht dann durch die Annäherung der
Klappenscheibenkontur an die Mündung der Meßbohrung eine weitere Drossel mit kleiner werdendem
Querschnitt, bzw. zunehmender Versperrung der Mündung der Meßbohrung. Gleichzeitig mit der
Verminderung des Drosselquerschnittes dieser weiteren Drossel steigt aber der Druck in der Meßbohrung an, so
daß über den Druckanstieg der letzte Teil der Schließbewegung der Klappenscheibe genau und
zuverlässig erfaßt wird.
Aus der GB-PS 9 86 800 ist es bereits bekannt, die Bewegungen des Verschlußstücks eines Ventils über ein
Gestänge auf eine Prallplatte zu übertragen, wobei gegen die Prallplatte ein Staurohr gerichtet ist und die
Stellung des Verschlußstückes von der Lage der Prallplatte abgeleitet wird. Ein Hinweis auf die
vorliegende Erfindung, bei welcher die Klappenscheibe selbst als Prallplatte wirkt, ist dieser Druckschrift jedoch
nicht zu entnehmen.
Die Drossel kann eingangsseitig an eine Frischdampfquelle
angeschlossen sein. Diese Versorgung mit Frischdampf hat bei Abfang-Klappenventilen für
Dampfturbinen den Vorteil, daß der für die Überprüfung verwendete Frischdampf einerseits ohne weiteren
Aufwand zur Verfügung steht und andererseits problemlos in die das gleiche Arbeitsmittel führende
Überströmleitung eingeführt werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ist an der Kontur der
Klappenscheibe eine der Mündung der Meßbohrung zugeordnete, kreisförmige Prallfläche vorgesehen.
Durch diese Maßnahme wird an der Mündung der Meßbohrung beim letzten Teil der Schließbewegung
der Klappenscheibe ein Ringspalt gebildet und gleichzeitig ein für die Druckmessung günstiger steiler
Druckanstieg bewirkt.
Für einen steilen Anstieg des Druckes in der Meßbohrung beim letzten Teil der Schließbewegung
der Klappenscheibe hat es sich in Versuchen auch als besonders günstig herausgestellt, wenn der Querschnitt
der Drossel derart bemessen ist, daß das Verhältnis des Durchmessers der Drosselbohrung zum Durchmesser
r>o der Meßbohrung zwischen 0,5 und 0,7 liegt.
Das Druckmeßgerät kann ein Druckmeßumformer sein. Bei derartigen Druckmeßumformern wird der
Meßausschlag einer Membran, einer Rohrfeder od. dgl. unter Erhöhung des Leistungsniveaus in einen verhält-
" nisgleichen Ausgangsstrom umgeformt, der in bestimmten
Grenzen vom Widerstand des Ausgangskreises unabhängig ist. Zweckmäßigerweise ist dann an den
Ausgang des Druckmeßumformers ein Grenzwertsignalgeber angeschlossen. Unter Verzicht auf eine
Meßwertanzeige signalisiert dieser Grenzwertsignalgeber die Schließstellung des Klappenventils, sobald der
eingestellte Ansprechwert erreicht ist, d. h. der durch die Schließbewegung der Klappenscheibe bewirkte Druckanstieg
in der Meßbohrung eine bestimmte Höhe
f>5 erreicht hat.
Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung näher
erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens von Klappenventilen in
vereinfachter schematischer Darstellung,
Fig.2 den für die Druckmessung maßgebenden Bereich der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung in
vergrößerter Darstellung und
F i g. 3 eine Darstellung des Druckanstieges im Meßrohr beim Schließen des Klappenventils.
F i g. 1 zeigt in stark vereinfachter schematischer Darstellung einen Längsschnitt durch ein Abfang-Klappenventil
1, welches in einer Überströmleitung 2 angeordnet ist. Der in der Überströmleitung 2 zum
Niederdruckteil der Dampfturbinenanlage geleitete Dampfstrom ist durch einen Pfeil 3 angedeutet
Innerhalb des Ventilgehäuses 4 des Klappenventils 1 ist eine Klappenscheibe 5 angeordnet, welche um eine quer
zur Strömungsrichtung des Dampfstroms 3 verlaufende Achse schwenkbar gelagert und mittels einer das
Ventilgehäuse 4 durchdringenden Klappenwelle 6 betätigbar ist. In der in der Zeichnung dargestellten
Lage nimmt die Klappenscheibe 5 die Schließstellung ein, wobei jedoch der Dampfstrom 3 nicht vollständig
abgesperrt wird, da zwischen der Kontur der Klappenscheibe 5 und der Innenwandung des Ventilgehäuses 4
ein kleiner Spalt verbleibt. Dieser Spalt, der beispielsweise im Größenordnungsbereich von etwa 2 mm liegt,
verhindert ein Festklemmen der Klappenscheibe 5 im Ventilgehäuse 4. In der durch die strichpunktierte Linie
50 angedeuteten vollständig geöffneten Stellung liegt die Klappenscheibe 5 an einem Anschlag 7 an. Die durch
Drehen der Klappenwelle 6 bewirkte Schließbewegung ist in der Zeichnung durch den Winkel α angedeutet,
wobei dieser Schließwinkel α in Schließstellung einen Betrag von 90° aufweist.
In Höhe der Klappenwelle 6 ist am Ventilgehäuse 4 ein Stutzen 8 angebracht, dessen nähere Ausgestaltung
insbesondere aus F i g. 2 zu ersehen ist. Dieser Stutzen 8 besitzt eine Meßbohrung 80, welche in radialer Richtung
in das Ventilgehäuse 4 einmündet. Der Mündung der Meßbohrung SO ist eine an der Kontur der Klappenscheibe
5 angebrachte, kreisförmige Prallfläche 51 zugeordnet, so daß in Schließstellung zwischen der
Mündung der Meßbohrung 80 und der Prallfläche 51 ein Ringspalt mit der Spaltbreite s gebildet wird. Die
Meßbohrung 80, welche einen mit D bezeichneten Durchmesser aufweist, ist an ihrem der Mündung
gegenüberliegenden Ende zu einer Drossel 81 verengt, wobei der Durchmesser zur Drosselbohrung mit d
bezeichnet ist. Die Drossel 81 verbindet die Meßbohrung 80 mit einer in den Stutzen 8 eingebrachten
Zuführungsbohrung 83. Ferner ist seitlich am Stutzen 8 ein Abzweigstutzen 83 angeordnet, dessen zentrale
Bohrung 84 senkrecht in die Meßbohrung 80 einmündet.
Zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens des Klappenventils 1 wird über eine von der
Fnschdampfleitung der DampLurbinenanlage abgezweigte
Leitung 85 Frischdampf mn annähernd konstantem Druck in die Zuführungsform 82 geleitet.
Der durch die Pfeile 86 angedeaiete Frischdampf gelangt dann über die Drossel 81 und die Meßbohrung
80 in das Innere des Venüigehäuses 4. Beim letzten Tt.!
der Schließbewegung der Kiappenscheibe 5 wird dann durch die Annäherung der Prallfläche 51 an die
Mündung der Meßbohrur.g 80 eine weitere Drossel gebildet, die in Schließstellung, d. h. bei einem
Schließwinkel von α = 90c einen kleinsten Drosselquerschnitt
von D ■ π ■ s erreicht. Mit zunehmender Verringerung des Drosselquerschnittes steigt der Druck
in der Meßbohrung 80 beim letzten Teil der Schließbewegung der Klappenscheibe 5 steil an. Diese
Druckerhöhung wird über eine an den Abzweigstutzen 85 angeschlossene Druckmeßleitung 87 einem Druckmeßumformer
9 zugeleitet und dort in einen verhältnisgleichen Ausgangsstrom 10 umgeformt. Sobald der
Druckanstieg in der Meßbohrung 80 bzw. der Ausgangsstrom 10 einen für die Schließstellung
charakteristischen Wert erreicht hat, wird über einen dem Druckmeßumformer 9 nachgeschalteten Grenzwertsignalgeber
11 durch ein Signal 12 das ordnungsgemäße
Schließen des Klappenventils 1 angezeigt
F i g. 3 zeigt in schematischer Darstellung den Verlauf des Druckes ρ in der Meßbohrung 80 (Fig. 1. Fig. 2)
beim letzten Teil der Schließbewegung. Sobald sich der Schließwinkel α einem Wert von 90= nähen und die
Drosselwirkung einsetzt, steigt der Druck ρ von einem Druck po steil auf einen Druck p\ an. Um eine sichere
Anzeige für die Schließstellung zu erhalten, die durch geringe Schwankungen des Druckes ρ nicht beeinträchtigt
werden kann, wird der mit Sp bezeichnete Schaltpunkt des Grenzwertsignalgebers 11 (Fig. 1) in
den Bereich des steilen Druckanstieges gelegt.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens von
Klappenventilen wird, wie bereits ausgeführt wurde, als gasförmiges Medium Frischdampf 86 über die Leitung
85 in die Zuführungsbohrung 82 geleitet. Die Zuführung des Frischdampfes 86 zur Überprüfung der Schließstellung
der Klappenscheibe 5 kann über eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Armatur in der
Leitung 85 eingeleitet werden, wenn die Klappenscheibe 5 im Rahmen einer Funktionsprüfung zugefahren
wird oder aber wenn der Stellungsmelder auf der Klappenwelle 6 die Schließstellung gemeldet hat. Nach
einer Zeitspanne, die ausreichend ist, um die erwarteten Drücke in der Prüfeinrichtung aufzustauen und das
Signal 12 für das ordnungsgemäße Schließen abzugreifen, wird dann der Prüfvorgang beendet und der
Frischdampf durch Schließen der genannten Armatur abgesperrt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Einrichtung zur Oberprüfung des ordnungsgemäßen
Schließens einer in einem Ventilgehäuse schwenkbar gelagerten Klappenscheibe von Klappenventilen,
insbesondere von Abfang-Klappenventilen für Dampfturbinen, gekennzeichnet
durch eine in das Ventilgehäuse (4) einmündende
und über eine Drossel (81) mit einem gasförmigen Medium (86) beaufschlagbare Meßbohrung (80),
deren Mündung in Schließstellung des Klappenventils (1) gegen die Kontur der Klappenscheibe (5)
gerichtet ist und durch ein Druckmeßgerät zum Erfassen des Druckanstieges in der Meßbohrung
beim Schließen des Klappenventils.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (81) eingangsseitig an eine
Frischdampfquelle angeschlossen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kontur der Klappenscheibe
(5) eine der Mündung der Meßbohrung (80) zugeordnete, kreisförmige Prallfläche (51) vorgesehen
ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt
der Drossel (81) derart bemessen ist, daß das Verhältnis des Durchmessers (d) der Drosselbohrung
zum Durchmesser (D) der Meßbohrung (80) zwischen 0,5 und 0,7 liegt.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmeßgerät
ein Druckmeßumformer (9) ist.
6. Einrichtung nach Anspiiich 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Ausgang des Druckmeßumformers (9) ein G'-enzwertsignalgeber (11) angeschlossen
ist.
Priority Applications (5)
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| DE19792937103 DE2937103C2 (de) | 1979-09-13 | 1979-09-13 | Einrichtung zur Überprüfung des ordnungsgemäßen Schließens von Klappenventilen |
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| JP12700380A JPS5646181A (en) | 1979-09-13 | 1980-09-12 | Closure checking device of butterfly valve |
| ES495013A ES495013A0 (es) | 1979-09-13 | 1980-09-12 | Perfeccionamientos en dispositivos para verificar el cierre metalico de valvulas de mariposa |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=6080840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| GB986800A (en) * | 1960-07-09 | 1965-03-24 | Standard Tel Kabelfab As | Relay valve assembly and fluid operated position control device |
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1979
- 1979-09-13 DE DE19792937103 patent/DE2937103C2/de not_active Expired
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- 1980-08-06 IN IN900/CAL/80A patent/IN152289B/en unknown
- 1980-09-09 BR BR8005743A patent/BR8005743A/pt unknown
- 1980-09-12 JP JP12700380A patent/JPS5646181A/ja active Pending
- 1980-09-12 ES ES495013A patent/ES495013A0/es active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB986800A (en) * | 1960-07-09 | 1965-03-24 | Standard Tel Kabelfab As | Relay valve assembly and fluid operated position control device |
Also Published As
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| ES8105842A1 (es) | 1981-06-16 |
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| JPS5646181A (en) | 1981-04-27 |
| IN152289B (de) | 1983-12-17 |
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