DE2933528A1 - Vorrichtung zum abtrennen von brueden - Google Patents

Vorrichtung zum abtrennen von brueden

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DE2933528A1
DE2933528A1 DE19792933528 DE2933528A DE2933528A1 DE 2933528 A1 DE2933528 A1 DE 2933528A1 DE 19792933528 DE19792933528 DE 19792933528 DE 2933528 A DE2933528 A DE 2933528A DE 2933528 A1 DE2933528 A1 DE 2933528A1
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DE19792933528
Other languages
English (en)
Inventor
Richard 4330 Mülheim Beelmann
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Deutsche Babcock AG
Original Assignee
Deutsche Babcock AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/02Pneumatic feeding arrangements, i.e. by air blast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aäremen von Brüden
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtrennen von Brüden aus einem Brennstaub-Trägergas-Gemisch mit Hilfte von feststehenden Schaufeln, die innerhalb einer von einer Kohlenmühle zu Brennern führenden Rohrleitung angeordnet sind.
  • Durch derartige Brüdentrenner wird der von der Kohlenmühle kommende Hauptstrom, bestehend aus einem Luft, Rauchgas, Wasserdampf und Brennstoff enthaltenden Brennstoffgasgemisch, aufgeteilt in einen brennstoffreichen Teilstrom und in einen brennstoffarmen Teilstrom, den Brüden. Die Brüden werden besonderen Brüdenbrenner zugeführt, während die Hauptbrenner mit dem brennstoffreicheren Brennstoffgasgemisch beaufschlagt werden. Die Verrninderung des Wasserdampfanteiles und die Erhöhung der anteiligen Brennstoffmenge führt im Bereich der Hauptbrenner zu einem Anstieg der Feuerraumtemperatur, die den gewünschten Stabilisierungs effekt der Feuerung bewirkt.
  • Bei nicht veränderbaren Brüdentremiem hängt das Trennungsverhältnis von Brernstoff und Gas im wesentlichen von den Lastverhältnissen (Vollast oder Teillast) und der Brennstoffbeschaffenheit ab, die durch die Gehalte an Wasser, flüchtigen Bestand teilen, Asche und Mineralien sowie durch den Ausmahlungsgrad des Brennstoffes gegeben ist. Werden Brennstoffe wie Torf verfeuert, deren Wassergehalte zwischen 40 und 70 % schwanken können, so kann sich das Trennungsverhältnis erheblich ändern, was zu Störungen im Feuerungsverhalten führt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abtrennen von Brüden der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, daß Brennstoffe mit stark schwankenden Wassergehalten ohne Beeinträchtigung des Feuerungsverhaltens verfeuert werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß den feststehenden Schaufeln ein Kranz von Drallklappen vorgeschaltet ist, deren Anstellwinkel zur Strömung des Brennstoffgasgemisches verstellbar ist. Mit den Drallklappen wird dem den feststehenden Schaufeln zugeführten Brennstoffgasgemisch bereits ein Drall eufgezwungen.
  • Die Größe dieses Dralles ist veränderbar und kann der Brennstoffbeschaffenheit angepaßt werden. Die feststehenden Schaufeln zerlegen das so vorbehandelte Brennstoffgasgemisch in einem durch ihre Bauart vorgegebenen Verhältnis. Durch eine Veränderung der Stellung der Drallklappen wird somit erreicht, daß den Hauptbrennem trotz schwankender Wassergehalte des Brennstoffes ein Brennstoffgasgemisch zugeführt wird, welches feuerungsseitig eine stablile Zündung und einen guten Ausbrand sicherstellt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Figur 1 den Längsschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung und Figur 2 den Schnitt II-II nach Figur 1.
  • Eine Rohrleitung 1 ist mit einer nicht dargestellten Kohlemühle verbunden, in der der Brennstoff gemahlen und mit Hilfe von heißen Rauchgasen getrocknet wird. Das aus Luft, Rauchgas, Wasserdampf und Brennstoff bestehende Brennstoffgasgemisch wird durch die Rohrleitung 1 den Hauptbrennern 2 einer Feuerungsanlage z. B. für einen Kessel zugeführt.
  • Vor dem Übergang zu den Hauptbrennern 2 ist innerhalb der Rohrleitung 1 ein geschlossener Strömungskörper 3 angeordnet. Auf den Strömungskörper 3 sind über den Querschnitt verteilt mehrere feststehende Schaufeln 4 aufgesetzt, die nach innen gekrümmt sind. Die Schaufeln 4 zwingen dem Brennstoffgasgemisch einen Drall auf, durch den der Hauptstrom in eine brennstoffreiche Randströmung und in eine brennstoffarme Mittelströmung, den Brüden, aufgeteilt wird. Nur die brennstoffreiche Randströmung wird über Verbindungsleitungen 5, die von der Rohrleitung 1 ausgehen, den Hauptbrennern 2 zugeführt.
  • In das obere Ende der Rohrleitung 1 taucht der Ansatz einer Brüdenleitung 6 von geringerem Durchmesser als der Rohrleitung 1 ein. Die Brüdenleitung 6 führt den zentralen Brüdenstrom besonderen Brüdenbrennern 7 zu, die oberhalb der Hauptbrenner 2 angeordnet sind.
  • In Strömungsrichtung des Brennstoffgasgemisches sind den feststehenden Schaufeln 4 Drallklappen 8 vorgeschaltet. Diese Drallklappen 8 zwingen dem Brenmtoffqasqemisch vor dem Eintritt in die feststehenden Schaufeln 4 einen Vordrall auf.
  • Die Drallklappen 8 sind jeweils um eine Drehachse 9 verschwenkbar. Im dargestellten Fall verläuft die Drehachse 9 senkrecht zur Längsrichtung der Rohrleitung 1. Über eine von außen zugängliche Verstelleinrichtung 10 kann der Anstellwinkel der Drallklappen 8 zur Strömungsrichtung verstellt werden. Auf diese Weise läßt sich der Vordrall des Brennstoff gasgemisches variieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Abbrennen von Brüden aus einem Brennstoff-Trägergas-Gemisch mit Hilfe von feststehenden Schaufeln, die innerhalb einer von einer Kohlenmühle zu Brennern führenden Rohrleitung angeordnet sind, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß den Schaufeln (4) ein Kranz von Drallklappen (8) vorgeschaltet ist, deren Anstellwinkel zur Strömung des Brennstoff-Trägergas-Gemisches verstellbar ist.
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Non-Patent Citations (2)

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