DE2854515A1 - Vorrichtung zur feststellung des pegels einer in einer wassergekuehlten form befindlichen metallschmelze - Google Patents

Vorrichtung zur feststellung des pegels einer in einer wassergekuehlten form befindlichen metallschmelze

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DE2854515A1
DE2854515A1 DE19782854515 DE2854515A DE2854515A1 DE 2854515 A1 DE2854515 A1 DE 2854515A1 DE 19782854515 DE19782854515 DE 19782854515 DE 2854515 A DE2854515 A DE 2854515A DE 2854515 A1 DE2854515 A1 DE 2854515A1
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waveguide
jacket
molten metal
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Masanori Kato
Tetsuo Marushima
Yutaka Tsuchida
Masaaki Urakawa
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IHI Corp
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Ishikawajima Harima Heavy Industries Co Ltd
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    • B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/16—Controlling or regulating processes or operations
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  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Feststellung des Pegels einer in einer wasserge-
  • kühlten Form befindlichen Metallschmelze Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Feststellung des Pegels einer in einer wassergekühlten Form befindlichen Metallschmelze.
  • Es sind bereits mehr als zwanzig verschiedene Sensoren bekannt, mit denen der Pegel der in einer zum Stranggiessen verwendeten Giessform befindlichen Stahlschmelze feststellbar ist. Es gibt elektromagnetische Sensoren, Ultraschallsensoren, optische Sensoren, mechanische Sensoren, Strahlungssensoren sowie solche, die mit Hilfe von elektrischen Wellen arbeiten, und andere Typen. In der Praxis haben sich hinsichtlich der Genauigkeit, mit der der Flüssigkeitspegel feststellbar ist, der Wartung, der Gebrauchsfähigkeit, der Stabilität und der Lebensdauer bislang nur die mit Gammastrahlen arbeitenden Sensoren bewährt, während die anderen Typen sich noch im Versuchsstadium befinden.
  • Bei den mit Gammastrahlung arbeitenden Sensoren ist jedoch der Kostenaufwand für den Schutz des Bedienungspersonals vor Strahlungsschäden und für die periodisch durchzuführenden Inspektionen beträchtlich. Darüber hinaus ist es ziemlich schwierig, das entsPrechende Bedienungspersonal zu bekommen, und für kleine und mittlere Betriebe ist es ausserdem schwierig, geeignete Ausbildungsplätze Bei den Instrumenten, die eine in die Schmelze eingetauchte Elektrode aufweisen, wird der Pegel in Abhängigkeit von dem Ein-Ausschaltzustand eines die Elektrode und die Schmelze umfassenden elektrischen Stromkreises bestimmt. Der übermässige Elektrodenverschleiss steht jedoch einer Anwendung dieses Instruments in der Praxis entgegen.
  • Bei dem elektromagnetischen Induktionstyp wird der Pegel in Abhängigkeit von den Änderungen der auftretenden Wirbelstromverluste bestimmt. Jedoch ist die Genauigkeit dieser Methode ebenfalls nicht zufriedenstellend.
  • Um die oben angesprochenen Probleme zu vermeiden, ist bereits zur Feststellung des Pegels der in der Form befindlichen Stahlschmelze ein Sensor vorgeschlagen worden, der das Infrarotstrahlungsbild erfasst. Dabei wird das Strahlungsbild der Infrarotstrahlen von der wassergekühlten Oberfläche oder der äusseren Wandfläche des inneren Mantels der Form abgetastet, um den Pegel der Stahlschmelze in der Form zu erfassen, wie nachfolgend im einzelnen erläutert wird.
  • Wie aus der beiliegenden Figur 1 hervorgeht, weist eine Form zwischen ihrem Innenmantel b und ihrem Aussenmantel c einen Wassermantel d auf und enthältdieMetallschmelze e mit dem Pegel f. Der Aussenmantel c weist eine Aussparung g auf, wobei die Höhe der Aussparung g dem Bereich angepasst ist, in dem sich der Pegel f der Metallschmelze e innerhalb der Form a erwartungsgemäss ändert. Ein optisches Element h, das den auftretenden hohen Drücken widerstehen kann, ist auf der äusseren Wandung des Aussenmantels c in luftdichter Weise befestigt, um die Aussparung g zu verschliessen. Eine Befestigungshaube i ist an dem Aussenmantel c derart befestigt, dass der Flansch der Befestigungshaube i in luftdichter Weise den Aussenumfang des optischen Elements h umgibt. An dem von dem optischen Element h entfernten konvergenten Ende der Befestigungshaube i ist ein Selektionsrohr j befestigt, das mit optischen Filtern zur Ausbereitzustellen, damit die Auszubildenden die für den Umgang mit Padioisotopen erforderliche Lizenz erwerben können.
  • Um diese Probleme zu vermeiden, sind verschiedene Arten von Instrumenten zur Erfassung des Flüssigkeitspegels ins Auge gefasst worden, bei denen beispielsweise von der Thermoelektrizität oder der elektromagnetischen Induktion Gebrauch gemacht wird oder die beispielsweise nach dem Schwimmerprinzip arbeiten oder eine in die Schmelze eingetauchte Elektrode aufweisen oder mit Hilfe von Ultraschallwellen arbeiten. Jedoch haben diese Instrumente jeweils ganz spezifische Nachteile, wie sie im folgenden erläutert werden.
  • Im Falle der thermoelektrischen Messmethode sind Paare von thermoelektrischen Elementen in den Wandungen der Form eingebettet, so dass der Pegel des geschmolzenen Metalls indirekt aufgrund der Temperaturverteilung in den Wandunqen bestimmt wird. Dabei ist jedoch die Anordnung und die Verdrahtung der Thermoelemente äusserst schwierig.
  • Bei den Instrumenten vom Schwimmer typ konnten für die Schwimmer bislang noch nicht Materialien gefunden werden, die von dem geschmolzenen Stahl oder dergl. nicht angegriffen werden. Eine zufriedenstellende Haltbarkeit ist also noch nicht erzielt worden,und die Messung kann ausserdem nicht mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden.
  • Bei den Ultraschallinstrumenten wird der Pegel der Stahlschmelze in Abhängigkeit von den Änderungen bei der Übertragung der Ultraschallwelle in der Stahlschmelze infolge der bei der Wasserkühlung der Form auftretenden Blasen bestimmt. Die Messungen hängen von der Wärmezerstreuung und den Änderungen der Durchflussmenge des Kühlwassers ab, so dass sie ebenfalls nicht mit der erforderlichen Genauigkeit durchgeführt werden können.
  • wahl der gewünschten Wellenlänge der Infrarotstrahlung und einer Linse zur Fokussierung des gewünschten Betrachtungsfeldes versehen ist, An dem Selektionsrohr j ist ein Infrarotstrahlungssensor 1 befestigt, der mit einer Stromquelle verbunden ist und mit einem Anschlussstück k zur Ableitung der deraturverteilung wiedergebenden elektrischen Signale versehen ist. Das Selektionsrohr j und der Infrarotstrahlungssensor 1 bilden eine Infrarotstrahlungssensoranordnung.
  • Die Durchflussmenge des Kühlwa-ssers im Wassermantel d ist derart eingestellt, dass die Oberflächentemperatur des Innenmantels b nahe dem Pegel f der Metallschmelze e in der Form a einige hundert OC beträgt. In dem auf der Aussenwandung des Innenmantels b abgetasteten Bereich m liegt die in Figur 2 gezeigte Temperaturverteilung vor. Da die Wärmeübertragung durch den Innenmantel b oberhalb des Pegels f der Metallschmelze e gering ist, ist die Temperatur in der Mantelwandung oberhalb des Pegels f nur ein Bruchteil der Temperatur, die in der Mantelwandung unterhalb des Pegels f vorliegt.
  • Die Intensität und die Wellenlänge der Infrarotstrahlung, die von der Messfläche m ausgesandt wird, werden durch das Kühlwasser des Wassermantels d, das optische Element h und die Haube j hindurch mit Hilfe der aus dem Selektionsrohr j und dem Sensor 1 bestehenden Infrarotsensoranordnung erfasst. Die Infrarotsensoranordnung ermittelt den Pegel f in Abhängigkeit von der empfangenen Infrarotstrahlung und erzeugt das den Pegel f darstellende elektrische Signal, das entweder in analoger oder digitaler Form vorliegen kann.
  • Das Ausgangssignal wird dann von dem Anschlussstück k abgenommen.
  • Wie in Figur 1 angedeutet, wird die Metallschmelze über ein Abfallrohr n in die Form gegossen.
  • Die von der Messfläche m des Innenmantels b ausgesandten Infrarotstrahlen werden in erheblichem Umfang von dem Kühlwasser des Wassermantels d absorbiert, so dass die durch das optische Element h aufgefangenen Infrarotstrahlen geschwächt sind, was sich natürlich nachteilig auf die Feststellung des Pegels f bemerkbar macht. Um diese Schwierigkeit zu umgehen, muss die Dicke t1 des Wassermantels reduziert werden, jedoch erfordert eine solche Reduktion eine Erhöhung der Durchflussmenge des Kühlwassers, denn sonst lässt sich die Wärme von dem Innenmantel b nicht in dem notwendigen Umfang abführen und können die Temperaturen der Innenwandung, d.h. an den mit der Metallschmelze e in Kontakt stehenden Innenflächen, nicht auf einige hundert OC gehalten werden. Um die Durchflussmenge an Kühlwasser zu erhöhen, muss der Druck erhöht werden, so dass das optische Element h und die Kühlwasserdichtungseinrichtungen hohen Drücken standhalten müssen. Wenn die Dicke t2 des optischen Elements h vergrössert wird, werden die Infrarotstrahlen noch stärker absorbiert und geschwächt, was die Feststellung des Pegels f noch mehr erschwert. Aus den obigen Überlegungen heraus muss daher die Form so konstruiert werden, als ob es sich um ein Druckgefäss handeln würde, worüber die Herstellungskosten in die Höhe getrieben werden. Darüber hinaus ist aufgrund der oben angesprochenen Dämpfung der Infrarotstrahlen eine zuverlässige Ermittlung des Pegels und eine stabile Anzeige nicht gewährleistet.
  • Der Erfindung liegt daher im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die oben angesprochenen sowie weitere Nachteile, welche bei den bekannten Infrarot-Pegelsensoren auftreten, vermieden sind.
  • Diese Aufgabe wird grundsätzlich mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
  • Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden, anhand der beiliegenden Zeichnung erfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung stellen dar: Figur 1 eine schematische Ansicht einer bekannten Infrarotsensoreinrichtung, Figur 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Temperaturverteilung auf der wassergekühlten Oberfläche des Innenmantels und im Innenraum der Form, Figur 3 schematisch eine vertikale Schnittansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung, Figur 4 schematisch eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform, Figur 5 eine Ansicht in Richtung der Pfeile V-V der Figur 4, Figur 6 schematisch eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Figur 7; schematisch eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung und Figur 8 schematisch einen Ausschnitt aus einer vertikalen Schnittansicht zur Erläuterung einer vierten Ausführungsform bzw. einer Infrarot-Wellenleiterbefestigung.
  • Abgesehen von Figur 1 sind in allen übrigen Figuren die gleichen Bezugszeichen für gleiche bzw. ähnliche Teile verwendet.
  • Es wird nun auf die erste, in den Figuren 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform eingegangen. Eine Form 1 weist zwischen einem Innenmantel 2 und einem Aussenmantel 3 einen Wassermantel 4 auf. Eine Befestigungshaube 8 ist in wasserabdichtender Weise mittels Bolzen 9 an dem Aussenmantel 3 befestigt. An dem konvergenten Ende der Befestigungshaube 8 ist eine Infrarotstrahlungssensoreinrichtung befestigt, die (A) ein Selektionsrohr 10 mit Filtern zur Auswahl der gewünschten Wellenlängen aus der zu erfassenden Infrarotstrahlung und eine Linse zum Fokussieren des gewünschten Betrachtungsfeldes aufweist, sowie (B) einen Infrarotstrahlungssensor 12, der elektrisch mit einer (nicht gezeigten) Stromquelle verbunden ist und ein Anschlusstück 11 besitzt, von dem das analoge oder digitale elektrische Signal, das die Temperaturverteilung auf der Messfläche wiedergibt, wie noch beschrieben wird, abgenommen wird.
  • Die Stirnwand 13 am divergenten Ende der Befestigungshaube 8 ist mit einem sich in vertikaler Richtung diametral erstreckenden Schlitz 15 versehen, durch den ein übertragungselement für die Infrarotstrahlung bzw. ein Infrarotwellenleiter 14 gesteckt ist. Der Infrarotwellenleiter 14 besteht aus einem Material, das für die Infrarotwellen transparent ist, beispielsweise aus Einkristall-Siliziumglas, Germaniumglas oder künstlichem Saphirglas (single-crystal silicon glass, germanium glass or man-made sapphire glass).
  • Um die Streuung, die Brechung und die Reflexion soweit wie möglich zu unterdrücken, können die Eintritts- und Austrittsflächen des Infrarotwellenleiters 14 hochglanzpoliert sein oder mit optischen Beschichtungen versehen sein. Die Höhe des Infrarotwellenleiters 14 ist gleich oder geringfügig grösser als der Bereich 17, innerhalb dessen sich der Pegel 16 der Metallschmelze 6 in der Form 1 erwartungsgemäss ändert. Das eine Ende bzw. die Eintrittsfläche des Infrarotwellenleiters 14 steht in innigem Kontakt mit der äusseren Wandfläche des Innenmantels 2, die ausserdem in Berührung mit dem Kühlwasser 21 des Kühlwassermantels 4 steht. Das andere Ende bzw.
  • die Austrittsfläche des Infrarotwellenleiters 14 erstreckt sich durch den Schlitz 15 hindurch in die Befestigungshaube 8. Das optische Element 14 ist am Schlitz 15 von einem rechteckigen Dichtungselement 18 umgeben, das mit Hilfe eines Befestigungsrings 19 sowie Bolzen und Muttern 20 fest mit der Stirnfläche 13 der Befestigungshaube 8 verbunden ist, wie es am besten aus Figur 5 hervorgeht. Das Dichtungselement 18 wird in nachgiebiger Weise gegen das optische Element 14 gedrückt, so dass der Innenraum der Befestigungshaube 8 gegenüber dem Wassermantel 4 wassermässig abgedichtet ist.
  • Das heisst, dass ein Durchsickern des Kühlwassers 21 aus dem Wassermantel 4 in die Befestigungshaube 8 zuverlässig verhindert werden kann.
  • Die Metallschmelze 6 wird über ein nach unten gerichtetes Rohr bzw.
  • Abfallrohr 5 in die Form 1 gegossen und verfestigt sich bei 7, da die Wärme der Metallschmelze 6 über den Innenmantel 2 zum Kühlwasser 21 hin abströmt. Der verfestigte Mantel 7 wird allmählich nach unten aus der Form 1 gezogen. Der Pegel 16 der Metallschmelze 6 in der Form ändert sich in Abhängigkeit von den Giessbedingungen. Wenn sich der Pegel 16 ändert, ändern sich auch die Intensität und die Wellenlängen der über das optische Element 14 übertragenen Infrarotstrahlen, die durch den Infrarotstrahlungssensor 12 erfasst werden. Da die Infrarotstrahlen durch das optische Element 14 hindurchgeleitet werden, wird die Absorbtion und die Dämpfung soweit vermindert, dass der Pegel 16 mit der gewünschten Genauigkeit ermittelt werden kann, und zwar mit einer solchen Genauigkeit, die nach dem Stand der Technik unerreichbar ist.
  • Es wird nun Bezug auf die in Figur 6 gezeigte zweite Ausführungsform genommen. In der zweiten Ausführungsform wird Luft als optisches Medium verwendet. Das heisst, dass anstelle des optischen Elements 14 ein Hohlleiter 22 in Form eines flachgedrückten Kastens, der in den gegenüberliegenden Stirnwänden schlitzförmige Öffnungen für den Eintritt und den Austritt der Infrarotstrahlung aufweist, in wasserabdichtender Weise durch den Schlitz 15 der Stirnfläche 13 der Befestigungshaube 8 hindurchgeführt ist. Die Stirnwand, die die Eintrittsöffnung aufweist, ist in fester und in wasserabdichtender Weise an der Aussenfläche des Innenmantels 2 durch Schweissen oder dergl. befestigt. Der Infrarot-Wellenleiter 22 erstreckt sich durch den Schlitz 15 der Stirnfläche 13 der Befestigungshaube 8 derart, dass die Austrittsöffnung innerhalb der Befestigungshaube zu liegen kommt und zu der Infrarotsensoranordnung hin gerichtet ist. Daher können sich die Infrarotstrahlen durch die von dem Infrarotwellenleiter 22 eingeschlossene Luftschicht hindurch fortpflanzen.
  • Es wird nun auf die in Figur 7 gezeigte dritte Ausführungsform Bezug genommen.
  • Die dritte Ausführungsform weist im wesentlichen den gleichen Aufbau wie die zweite Ausführungsform auf, mit der Ausnahme, dass ein Medium 24, das im Hinblick auf eine minimale Absorbtion und Dämpfung bei der Übertragung bzw. Fortpflanzung der Infrarotwellen für die Infrarotstrahlung durchsichtig ist, in den Hohlraum des Infrarotwellenleiters 23 eingebracht ist. Das Übertragungsmedium 24 für die Infrarotstrahlung kann entweder ein Festkörper sein oder aus Fasern bestehen.
  • Oben ist bei der Beschreibung der ersten, zweiten und dritten Ausführungsform angegeben worden, dass die Eintrittsfläche des optischen Elements 14 unmittelbar gegen die Aussenfläche des Innenmantels 2, die in Kontakt mit dem Kühlwasser steht, gedrückt wird und dass die Stirnwand, die die Eintrittsöffnung aufweist, direkt an die Aussenfläche der Innenwand 2 angeschweisst ist. Auf der Aussenfläche des Innenmantels 2 kann aber auch eine Nut von geeigneter Tiefe vorgesehen sein, in die die Eintrittsfläche des optischen Elements 14 oder die Stirnwand mit dem Eintrittsschlitz im Falle der Infrarotwellenleiter 22 oder 23 bündig eingreift. Bei einer solchen Anordnung wird das Ansprechverhalten bei Änderungen des Pegels 16 der Stahlschmelze 6 in der Form 1 bemerkenswert verbessert.
  • Wenn die wassergekühlte Aussenfläche des Innenmantels 2 sich wiederholenden thermischen Expansionen und Kontraktionen unterworfen wird. löst sich die Eintrittsfläche des Wellenleiters 14 bzw. die Öffnung des Wellenleiters 22 von der Aussenfläche, so dass die Gefahr des Einschlusses von Luftblasen zwischen der Aussenfläche des Innenmantels und der Eintrittsfläche oder Öffnung besteht. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, wird die vertikale Achse des Infrarotwellenleiters 14 oder 22 um einige zehntel Grad relativ zu der vertikalen bzw. der in Figur 3 mit dem Pfeil 25 angezeigten Richtung geneigt, in der das Kühlwasser 21 im Wassermantel 3 strömt. Dann nämlich kann die Strömungsstrecke des Kühlwassers durch den Spalt zwischen der Wandaussenfläche und der Eintrittsfläche oder Öffnung -verglichen mit dem Fall, bei dem die Vertikalachse des Infrarotwellenweiters 14 oder 22 exakt vertikal bzw. parallel zur Flussrichtung 25 des Kühlwassers verläuft - reduziert werden. Daher können die in dem Spalt eingefangenen Luftblasen durch die aufwärtsgerichtete Strömung des Kühlwassers leicht ausgetrieben werden. Auf diese Weise wird die Absorbtion und die Schwächung der Infrarotstrahlen infolge der Luftblasen auf ein Minimum reduziert.
  • Es wird nun Bezug auf die in Figur 8 gezeigte vierte Ausführungsform genommen.
  • Wenn der Infrarotwellenleiter 14 oder 22 lediglich mit Hilfe des Dichtungselements 18 und des Befestigungsrings 19 in der oben beschriebenen Weise an Ort und Stelle gehalten wird, entsteht infolge der immer wiederkehrenden thermischen Expansionen und Kontraktionen des Innenmantels 2 ein Abstand zwischen der Eintrittsfläche bzw.
  • der Öffnung des Infrarotwellenleiters 14 bzw. 22 und der wassergekühlten Aussenfläche des Innenmantels 2. Das hat zur Folge, dass das Kühlwasser 21 durch den auf diese Weise gebildeten Spalt fliesst, so dass die von dem Innenmantel 2 ausgesandte Infrarotstrahlung durch das Kühlwasser absorbiert und geschwächt wird, bevor sie in den Infrarotwellenleiter 14 ode 22 eintritt. Bei der vierten Ausführungsform der Erfindung wird dieses Problem im wesentlichen vermieden, indem ein sich in den Wassermantel 4 erstreckender Teil des Wellenleiters 14 mit Hilfe eines Schuhs oder einer Schutzhülle 27 aus elastischem Material wasserdicht verschlossen wird. Der Schuh bzw. die Schutzhülle 27 weist einen im wesentlichen£1-förmigen Querschnitt auf, wie es in Figur 8 gezeigt ist. Ein Befestigungsflansch 26 an dem einen Ende der Schutzhülle 27 ist derart ausgebildet, dass er den Schlitz 15 der Stirnwand 13 der Befestigungshaube 8 umgibt. Der Flansch 26 ist in eine Ausnehmung, die den Schlitz 15 umgibt, eingesetzt und mit Hilfe von Bolzen und Muttern 20 und des Befestigungsringes 19 in fester und wasserdichter Weise mit der Stirnwand 13 verbunden. Der Infrarotwellenleiter 14 erstreckt sich durch einen am anderen Ende 28 des Schuhs bzw. der Schutzhülle 27 ausgebildeten Schlitz 29 nach aussen in den Wassermantel, wobei die Eintrittsfläche bzw. die Öffnung des Wellenleiters 14 gegen die Aussenfläche des Innemantels 2 gepresst wird.
  • Die Austrittsfläche bzw. die Austrittsöffnung des Wellenleiters 14 befindet sich in der Befestigungshaube 8. Ferner ist der Wellenleiter 14 in einem langgestreckten, T-förmigen Beilagskörper 32 eingesetzt, wobei eine Vielzahl von Klauen 31 des Beilagskörpers 32 an der Austrittsfläche des Infrarotwellenleiters 14 angreifen. Die Basis des Beilagskörpers 32, die Stirnwand 28 des Schuhs bzw. der Schutzhülle 27 und ein Abschlusskörper 30 sind, wie in Figur 8 gezeigt ist, mit Hilfe einer Vielzahl von Bolzen und Muttern 33 fest miteinander verbunden, so dass der fragliche Abschnitt der Stirnwand des Schuhs bzw. der Schutzhülle 27 in elastischer und wasserabdichtender Weise gegen den Infrarotwellenleiter 14 gedrückt werden kann.
  • Bei geeignetem hydraulischem Druck P (beispielsweise 6 kg/cm G) im Wassermantel 4 wird der Schuh bzw. die Schutzhülle 27 senkrecht zu ihrer Achse komprimiert, so dass die Schutzhülle 27 sich in Längsrichtung auf den Innenmantel 2 zu ausdehnt und folglich der durch die Schutzhülle 27 festgeklemmte Infrarotwellenleiter 14 gegen die Aussenfläche des Innenmantels 2 gepresst wird. Daher existiert zwischen beiden kein Spalt, so dass keine Luftblasen und kein Kühlwasser im Spalt eingefangen wird. Auf diese Weise kann also eine Absorbtion und eine Schwächung der Infrarotstrahlen vermieden werden.
  • Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben angegebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist und dass vielfältige Abwandlungen im Rahmen der Erfindung möglich sind. Beispielsweise kann die Befestigungshaube 8 einstückig mit der Infrarotsensoranordhung ausgebildet sein. Die Infrarotsensoranordnung kann eine Kamera mit einer Vielzahl von fotoelektrischen Elementen oder ein Bild-Orthikon oder ein Strahlungsthermometer aufweisen, soweit dieses die gewünschte Termperaturverteilung ermitteln kann (d.h., die Verteilung der thermischen Wellen). Das Ausgangssignal der Sensoranordnung kann in geeigneter Weise in einem an die Sensoranordnung angeschlossenen System zur Steuerung des Pegels der Metallschmelze in der Form verarbeitet werden. Ausser dem oben beschriebenen Infrarotwellenleitern können auch andere optischen Materialien verwendet werden, wenn sie bezüglich der Infrarotstrahlung durchlässig sind.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung können wie folgt zusammengefasst werden: (I) Der Pegel der Metallschmelze in der Form wird in Abhängigkeit von der Verteilung der Intensität und der Wellenlängen der von der Aussenfläche des Innenmantels der Form emittierten Infrarotstrahlung ermittelt, wobei die Verteilung mit Hilfe einer Infrarotsensoranordnung erfasst wird. In diesem Falle werden die Infrarotstrahlen zu der Sensoranordnung nicht durch das Kühlwasser hindurch geleitet, sondern durch einen Infrarotwellenleiter, so dass die Absorbtion und Dämpfung der Infrarotstrahlung auf ein Minimum reduziert werden kann. Folglich kann die Empfindlichkeit und das Ansprechen der Infrarotsensoranordnuny erheblich verbessert werden.
  • (II) Der Pegel der Metallschmelze in der Form wird in Abhängigkeit von der Verteilung der von der Aussen- bzw. wassergekühlten Wandfläche des Innenmantels emittierten Infrarotstrahlung ermittelt. Daher wird die Messung nicht durch die Leuchtsträrke in Höhe des Schmelzspiegels, durch Flammen, durch Rauch und durch Hochtemperaturgase nachteilig beeinflusst (die Bildverzerrungen bewirken). Somit ist eine stabile bzw. standfeste Ermitteluna des Pegels der in der Form befindlichen Stahlschmelze möglich.
  • (III) Die von der Aussen- bzw. wassergekühlten Wandfläche des Innenmantels emittierte Infrarotstrahlung wird über die Linse und die Filter zu der Infrarotsensoranordnung geleitet, so dass der Pegel der Metallschmelze unabhängig von der Grösse des Erfassungsbereichs (von der Grösse des Betrachtungsfeldes) und der Temperatur der Metallschmelze (Wellenlängen der Wärmewellen) genau ermittelt werden kann.
  • (IV) Wenn Thermoelemente oder Thermistoren an Stellen, die sich auf Abstand vom Pegel der Metallschmelze befinden, in die Form eingebettet sind, kann der Temperaturgradient nahe dem Pegel der in der Form befindlichen Stahlschmelze aufgrund der hohen Leitfähigkeit der im allgemeinen aus Kupfer bestehenden Form nicht eindeutig ermittelt werden. Erfindungsgemäss jedoch wird die Temperaturverteilung an der Grenze zwischen der wassergekühlten Aussenfläche des Innenmantels der Form und dem Kühlwasser ermittelt, indem die Verteilung der Intensität und der Wellenlängen der Infrarotstrahlung ermittelt wird. Das heisst, dass anstelle der Ermittelung der Temperaturverteilung innerhalb der Form aufgrund der nach oben gerichteten Wärmeleitung in der Form die Temperaturverteilung quer durch die Form bzw. den Innenmantel hindurch aufgrund der Leitung der Wärme von der Metallschmelze zum Kühlwasser erfasst wird.
  • Auf diese Weise kann der Pegel der Metallschmelze in der Form, der über die Temperaturverteilung (Verteilung der Wellenlängen der Wärmewellen) ermittelt wird, wesentlich genauer bestimmt werden.
  • (V) Da der Raum vor der Linse der Infrarotsensoranordnung vollständig nach aussen abgedichtet ist, können Verunreinigungen der Sensoranordnung vermieden werden, so dass eine entsprechende Wartung entfällt.

Claims (7)

  1. Ansprüche Ansprüche 1. Vorrichtung zur Feststellung des Pegels einer Metallschmelze, die sich in einer wassergekühlten Form befindet, bei der der Wassermantel von einem Innen- und einem Aussenmantel der Form begrenzt ist, mit einer Infrarotsensoranordnung, um die Infrarotstrahlung zumindest in dem Bereich zu erfassen, innerhalb dessen sich der Pegel der Metallschmelze in der Form ändert, dadurch gekennzeichnet, dass ein Infrarotwellenleiter (14, 22, 23), dessen Höhe mindestens gleich gross wie der Variationsbereich des Pegels der Metallschmelze ist, durch einen Schlitz (15) im Aussenmantel (3) der Form (1) in wasserabdichtender Weise hindurchgeführt ist und dass das eine Ende des Infrarotwellenleiters innig mit der Aussenfläche des Innenmantels (2) verbunden ist, während die Infrarotsensoranordnung (10, 12) auf der Seite des anderen Endes des Wellenleiters angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Infrarotwellenleiter (14) ein optisches Element ist, das für die Infrarotstrahlung durchlässig ist und dessen Eintrittsfläche und dessen Austrittsfläche hochglanzpoliert bzw. mit optischen Beschichtungen versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Infrarotwellenleiter (22) ein tIohlraumkörper ist, wobei eine Öffnung des Hohlraumkörpers (22, 23) innig an der Aussenfläche des Innenmantels (2) anliegt, während die andere Öffnung des Hohlraumkörpers zu der Infrarotsensoranordnuny (10, 12) hin gerichtet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Infrarotwellenleiter (23) von einem Ilohlkörper gebildet wird, der mit einem für die Infrarotstrahlung durchlässigen Medium gefüllt ist, wobei eine Öffnung des Hohlkörpers innig an der Aussenfläche des Innenmantels (2) anliegt, während die andere Öffnung des Ilohlkörpers zu der Infrarotsensoranorclnung (10, 12) hin gerichtet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche de; Innenmanteis (2) mit einer Ausnehmung versehen ist, die gleich gross wie die Stirnfläche des Infrarotwellenleiters ist und eine geeignete Tiefe aufweist, wobei das eine Ende des Infrarotwellenleiters in die Ausnehmung eingesetzt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Infrarotwellenleiter (14, 22, 23) gegenüber der Flussrichtung des Kühlwassers geneigt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Infrarotwellenleiter (14, 22, 23) an einer Befestigungseinrichtung (27) angeordnet ist, die aus elastischem Material besteht und hohl ausgebildet ist, wobei ein sich von einem Ende der Befestigungseinrichtung (27) erstreckender Flansch (26) in wasserabdichtender Weise an der Innenfläche des Aussenmantels (3) derart befestigt ist, dass er den Schlitz (15) umgibt, dass die Befestigungseinrichtung einen in etwa fl -förmigen Querschnitt aufweist und sich in den Wassermantel (4) hineinerstreckt und dass der Infrarotwellenleiter (14) sich in wasserdichter Weise durch die Befestigungseinrichtung (27) von dessen einem Ende zu dessen anderem Ende erstreckt.
DE19782854515 1977-12-20 1978-12-16 Vorrichtung zur feststellung des pegels einer in einer wassergekuehlten form befindlichen metallschmelze Pending DE2854515A1 (de)

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