DE2845895B2 - Thyristorelement mit geringer Freiwerdezeit und Verfahren zur Einstellung der Ladungsträgerlebensdauer bei demselben - Google Patents
Thyristorelement mit geringer Freiwerdezeit und Verfahren zur Einstellung der Ladungsträgerlebensdauer bei demselbenInfo
- Publication number
- DE2845895B2 DE2845895B2 DE2845895A DE2845895A DE2845895B2 DE 2845895 B2 DE2845895 B2 DE 2845895B2 DE 2845895 A DE2845895 A DE 2845895A DE 2845895 A DE2845895 A DE 2845895A DE 2845895 B2 DE2845895 B2 DE 2845895B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- zone
- emitter
- thyristor element
- thyristor
- edge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H10P34/40—
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D18/00—Thyristors
- H10D18/221—Thyristors having amplifying gate structures, e.g. cascade configurations
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/10—Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
- H10D62/13—Semiconductor regions connected to electrodes carrying current to be rectified, amplified or switched, e.g. source or drain regions
- H10D62/141—Anode or cathode regions of thyristors; Collector or emitter regions of gated bipolar-mode devices, e.g. of IGBTs
- H10D62/148—Cathode regions of thyristors
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/80—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials
- H10D62/83—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge
- H10D62/834—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge further characterised by the dopants
Landscapes
- Thyristors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Thyristorelement für schnell schattende Thyristoren, in dem zur
Verringerung der Freiwerdezeit die Ladungsträgerlebensdauer mittels Rekombinationszentren niedrig —
entsprechend einer gewünschten Zündfestigkeit gegenüber Spannungsanstieg der am Thyristorelement nach
jedem Preiwerdevorgang in der Vorwärtsrichtung wiederkehrenden Spannung unterhalb der Emitterzone
— eingestellt ist, mit einer eine Emitter- und eine Steuerbasiszone enthaltenden Zonenstruktur und mit
einer Emitterzone, die mit von der Steuerbasiszone ausgehenden Shortungskanälen durchsetzt ist; vgl.
DE-OS 27 10 701. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Einstellung einer niedrigen Ladungsträgerlebensdauer
bei einem scheibenförmigen Thyristorelement, wobei das mit metallischen Kontakten
versehene anschließfertige Thyristorelement an einer Hauptfläche einer hierauf orthogonal gerichteten
Elektronenstrahlung mit einer Energie größer als 1 MeV ausgesetzt wird.
Durch die DE-PS 14 89 087 ist ein Halbleiterbauelement, beispielsweise eine sogenannte Thyristorscheibe,
mit verbessertem Frequenzverhalten und mit den oben angegebenen Strukturmerkmalen, jedoch ohne Shortungskanäle
in der Emitterzone bekannt, sowie auch ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Halbleiterbauelementes.
Zur Erzielung des verbesserten Frequenzverhaltens wird in dem bekannten Element die Freiwerdezeit
ebenfalls durch Erniedrigung der Trägerlebensdauer verringert, und zwar dadurch, daß innerhalb seines
stromdurchflossenen Volumens voneinander getrennte Bereiche oder ein rasterförmig zusammenhängender
Bereich mit Rekombinationszentren in gegenüber dem angrenzenden Volumen der Emitterzone und der
Steuerbasiszone höherer Konzentration angeordnet sind. Der oder die Bereiche werden durch Eindiffusion
von z. B. Goldatomen oder durch Strahlungseinwirkung auf die Thyristorscheibe durch eine auf einer Hauptfläche
des Elementes aufgebrachte Maske hindurch ausgebildet.
Die Bereiche verminderter Trägerlebensdauer sollen nur in geringer Tiefe unterhalb der n-Emitterzone
wirksam sein und sollen (ausdrücklich) die beiden betriebswirksamen pn-Übergänge zwischen p-Basis-
und η-Basiszone sowie η-Basis- und p-Emitterzone nicht beeinflussen, d. h. in dieser Tiefe soll keine lokale
Verminderung der Trägerlebensdauer bewirkt werden.
Es ist ferner durch die DE-OS 24 02 205 ein Verfahren zur Verringerung der Abschaltzeit eines Thyristors mit
den eingangs genannten Strukturmerkmalen, und
3 4
wiederum ohne Shortungskanäle in der Emitterzone, Emitterkurzschließwiderstand damit kleiner wird,
bekannt. Nach diesem Verfahren wird das betriebsfähi- Außerdem hat diese Maßnahme einen negativen Einfluß
ge und bereits anschließfertig ausgebildete Thyristorele- auf die zulässige Stromanstiegssteilheit des Thyristors
ment an einer Hauptfläche ohne Maskierung einer und bringt höhere Einschaltverluste mit sich,
hierauf orthogonal gerichteten Elektronenstrahlung mit 5 Vorteile der Anwendung der vorangehend angegebe-
einer Energie größer als 1 MeV ausgesetzt Dadurch nen. erfindungsgemäßen Zonenstruktur sind nun darin
wird im Volumen des Thyristorelements die Ladungs- zu sehen, daß bei Thyristorelementen mit Shortungska-
trägerlebensdauer räumlich nahezu homogen und nicht, nälen des Emitters die Erhöhung des Steuer- bzw.
wie oben erläutert, lokal verteilt erniedrigt. Bei Zündstromes verhindert wird, aber dit Erhöhung der
nung vos 1014 Elektronen/cm2 wird dadurch eine renden Spannung infolge der engen Randshortung nicht
deutliche Verringerung der Abschaltzeit bewirkt, die geschmälert wird. Die Erhöhung des Steuer- bzw.
jedoch mit einer starken Erhöhung des Durchlaßspan- Zündstromes kann bei der Zonenstruktur jedoch nur mit
nungsabfalls einhergaht (bis zu) einer begrenzten Anzahl Kleinbereiche
eingangs angegebenen Art sowie auch von Thyristor- Rei Thyristorelementen mit einer eine Emitterzone,
elementen mit einer eine Emitterzone, eine Hufs- ferner eine Hilfsernitterzone und eine Steuerbasiszone
emitterzone und eine Steuerbasiszone enthaltenden enthaltenden Zonenstruktur, das heißt bei sogenannten
einem Thyristorelement verteilte Erniedrigung der 20 Ausbildung der Erfindung entsprechend, die oben
gern, ohne die Durchlaßspannung zu erhöhen. Shortungskanälen durchsetzt sind, durch die im
Es ist ein Halbleiterelement mit den eingangs Patentanspruch 2 gekennzeichneten Strukturmerkmale
angegebenen Merkmalen, einschließlich der Shortungs- gelöst, nämlich ebenfalls dadurch, daß die Ladungskanäle, das die gestellten Anforderungen erfüllt, und bei 25 trägerlebensdauer im Thyristorelement homogen und
welchem Bauelement, wenn dessen gesamte Anodensei- niedrig eingestellt ist und ferner in scharf umgrenzten, in
te in Bereichselemente mit unterschiedlich hoher sich abgeschlossenen Kleinbereichen, die längs des
Konzentration an Rekombinationszentren aufgeteilt ist, Emitterzonenrandes oder eines Teiles hiervon, der der
außerdem der damit gegebene Sperrstrom verringert Hilfsemitterzone zugekehrt ist, angeordnet und von
wird, durch die DE-OS 27 10 701 bekannt Bei diesem 30 diesem durchschnitten sind, die Ladungsträgerlebens-Halbleiterbauelement ist nur ein Teil des Mittelgebiets dauer niedrig im Vergleich zur homogenen eingestellt
in die Bereichselemente aufgeteilt, der Rest weist eine ist, und daß die Shortungskanäle der Hilfsemitterzone in
Konzentration an Rekombinationszentren auf, die einem an den Rand oder einem Teil hiervon, der der
niedriger ist als der durch diese Aufteilung festgelegte Steuerelektrode zugekehrt ist, angrenzenden Bereich
Mittelwert der Konzentration. 35 enger aneinander als im inneren Bereich derselben und
der Erfindung die weitergehende Aufgabenstellung Weiteren Ausbildungen der Erfindung entsprechend,
zugrunde, die Freiwerdezeit hinreichend zu verringern, erstrecken sich die Kleinbereiche, die längs des
ohne den Zündstrom und die Einschaltverluste zu Emitterzonenrandes oder eines Teiles hiervon angeord-
erhöhen, wobei von einem Thyristorelement mit den 40 net sind, einerseits höchstens 1 mm von diesen in die
eingangs angegebenen Merkmalen ausgegangen wird. Emitterzone und andererseits höchstens 0,5 mm vom
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Zonenrand in die Steuerbasiszone hinein (Anspruch 3).
Patentanspruch 1 gekennzeichneten Strukturmerkmale Die sogenannte enge Randshortung der Emitterzone
gelöst, und zwar dadurch, daß die Ladungsträgerlebens- ist somit in die Hilfsemitterzone verlagert Damit bleibt
dauer im Thyristorelement homogen und niedrig 45 die erhöhte Zündfestigkeit des Thyristorelements
eingestellt ist und ferner in scharf umgrenzten, in sich erhalten, und es kann damit eine Erhöhung des Zündabgeschlossenen Kleinbereichen, die längs des Emitter- und Steuerstroms uneingeschränkt verhindert werden,
zonenrandes oder eines Teiles hiervon, der der Bei jedem Zündvorgang wird zuerst über den
Steuerelektrode zugekehrt ist, angeordnet und von Hilfsemitter das Hilfsthyristorsystem mit normalem
diesem durchschnitten sind, die Ladungsträgerlebens- 50 Steuerstrom, das heißt ohne erhöhten Steuerstrombedauer niedriger als im Vergleich zur homogenen darf gezündet. Dabei wird der Anodenstrom des
eingestellt ist sogenannten Hilfsthyristors nicht einem Steuergenera-
Durch das DE-GM 76 33 327 sind Thyristorelemente tor, der als solcher zur Entnahme des Steuerstromes für
mit zentral angeordneter Steuerelektrode und mit den eigentlichen Thyristor vorgesehen wird, entnom-Shortungskanälen in der Emitterzone bekamt, die die 55 men, sondern nur der Stromquelle, die den Anoden-Strukturmerkmale gemäß der Erfindung nicht aufwei- strom dieses Thyristors liefert.
sen, bei welchen diese Shortungskanäle in einem an den Um dieses bei der Hilfsemitterzone, die eine enge
inneren Gebiet derselben angeordnet sind (sogenannte bo eine den Steuerstrom auf einen Teil des ihr zugekehrten
enge Randshortung). Damit wird bei jeweils gegebener Randes der Hilfsemitterzone konzentrierende Form,
höhere Zündfestigkeit gegenüber der Anstiegsge- den Blende umgeben (Patentanspruch 4).
schwindigkeit der am Thyristorelement in der Vor- Die Steuerelektrode ist z. B. kreisförmig und hat
wärtsrichtung wiederkehrenden Spannung erreicht Die 65 einen nasenförmigen Fortsatz (Patentanspruch 5). Sie
andererseits, wie oben schon erwähnt, eine weitere ihren Rand hinaus sich erstreckende η-leitende Zone
p-leitenden Steuerbasiszone verbunden sein (Patentanspruch 6). Bei Thyristorelementen mit zentraler
Steuerelektrode ist es hingegen bekannt (DE-OS 20 03 104), diese Steuerelektrode mondförmig oder
symmetrisch sternförmig zu gestalten.
Zur Einstellung einer niedrigen Trägerlebensdauer bei einem scheibenförmigen Thyristorelement mit den
in den Patentansprüchen 1 oder 2 gekennzeichneten Merkmalen ist ein Verfahren anwendbar, bei dem das
mit Elektroden versehene, anschließfertige Thyristorelement an einer Hauptfläche einer hierauf orthogonal
gerichteten Elektronenstrahlung mit einer Energie größer als 1 MeV ausgesetzt wird. Dabei wird weiterhin
erfindungsgemäß die Elektronenstrahlung mit einer Anzahl räumlich singulärer, scharf begrenzter Strahlenbündel, die einzeln auf die Hauptfiächenteüe über den
abgeschlossenen Teilbereichen gerichtet sind, und mit einer Bestrahlungsdosis von 5 · 1013 bis 5 ■ 10H Elektronen/cm2 zur Einwirkung gebracht; der Bestrahlung mit
Elektronen mit scharf begrenzten Strahlenbündeln geht eine Diffusion mit Gold oder Platin durch eine
Hauptfläche in das nicht mit Elektroden versehene Thyristorelement voraus (Anspruch 7).
Eine lokale Erniedrigung kann zusätzlich auch in scharf begrenzten Kleinbereichen nahe der Steuerelektrode vorgesehen werden. Eine ins Gewicht fallende
Vermehrung des Flächenanteils der Kleinbereiche insgesamt ergibt sich damit nicht, so daß die
erfindungsgemäßen Maßnahmen der Niedrigeinstellung der Ladungsträgerlebensdauer jedenfalls keine Erhöhung des Durchlaßspannungsabfalls bewirken. Im
Rahmen der Erfindung trägt das in Anspruch 7 gekennzeichnete Verfahren zur Einstellung einer
niedrigen Ladungsträgerlebensdauer in scharf begrenzten abgeschlossenen Kleinbereichen eines Thyristorele-
ments mit einem erheblichen Anteil zum Erfolg der Erfindung bei.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung in den Einzelheiten anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt «
F i g. 1 einen Durchmesserquerschnitt durch ein Thyristoreiement mit zentraler Steuerelektrode und mit
einer ringförmigen Emitterzone,
Fig.2 einen Durchmesserquerschnitt durch ein Thyristorelement mit zentraler Steuerelektrode und
einer ringförmigen Emitterzone sowie einer ringförmigen Hilfsemitterzone,
F i g. 3 ein Thyristorelement nach F i g. 2 in Draufsicht auf die kathodenseitige Hauptfläche.
Der Erläuterung der Ausführungsbeispiele der Erfin- so dung wird hier eine kurze Darstellung der physikalischen Vorgänge, die während der Freiwerdephase in
einem Thyristorelement geschehen, vorangestellt
Man unterteilt die Freiwerdephase in vier Zeitabschnitte I bis rv, die wie folgt heißen:
Π. Extraktions-Rekombinationsphase Z1 /2
Während der Durchlaßphase, d. h. vor dem Zeitpunkt
to, sind die Basiszonen 13 und 14 eines Thyristors nach
F i g. 1 und 2 mit Ladungsträgern beider Sorten überschwemmt Zum Zeitpunkt ίο beginnt die Abkommutierungsphase I, in der der Durchlaßstrom des
Thyristors mit einem bestimmten negativen d//df auf Null heruntergefahren wird. Die Zeit zwischen fo und fi
hängt von den Bedingungen des äußeren Stromkreises, jedoch nicht vom Thyristorelement ab.
Im Zeitpunkt ii (beim Stromnulldurchgang) ist die
Ladungsträgerdichte in den Zonen 13 und 14 noch sehr hoch, und es fließt der Strom als überhöhter Sperrstrom
über die pn-Übergänge /1 und /3 weiter. Zunächst kann sich keine Sperrspannung an diesen pn-Übergängen
aufbauen. Im Zeitpunkt t2 ist die Trägerkonzentration in
der Nähe der Übergänge Jx und /3 soweit abgebaut daß diese Obergänge in Sperrichtung gepolt sind, so daß der
überhöhte Sperrstrom abzufallen beginnt Die Zeit
zwischen tt und fe kann wegen ihrer Kürze (1 bis 2 μβ)
unberücksichtigt bleiben.
Da nun im Zeitpunkt .I2 die Übergänge /1 und J3 in
Sperrichtung gepolt sind, wird ein weiteres ungehindertes Abfließen der in hoher Konzentration in den beiden
Basiszonen 13 und 14 vorhandenen Träger verhindert, so daß der überhöhte Sperrstrom abklingt Während der
dann folgenden Extraktions-Rekombinationsphase II wird die Ladungsträgerdichte verringert Sie klingt in
erster Näherung exponentiell mit einer Abklingkonslante τ, ab. Für den Kehrwert von τ, gilt
worin Χα* die Extraktions-Zeitkonstante und τ« die
Trägerlebensdauer bei hoher Trägerdichte bedeuten.
Ungefähr im Zeitpunkt t3 beginnt die Phase III, von
der ab eine weitere Extraktion von Elektronen durch das Bestehen einer p-Basispotentialbarriere verhindert
wird. Die Ladungsträgerdichte in den Basiszonen 13 und 14 wird nun praktisch nur durch Rekombination
verringert Im Zeitpunkt U ist die Trägerkonzentration in den Basiszonen 13 und 14 soweit abgebaut, mit einem
bestimmten Spannungsanstieg dU/dt aufnehmen und
sperren kann. Der Freiwerdevorgang ist damit beendet Die dann in den Zonen 13 und 14 noch vorhandene
Trägerkonzentration wird im folgenden mit Nz bezeichnet
Die Freiwerdezeit tq des Thyristors ist im wesentlichen durch die Länge der Zeitabschnitte II und III von t2
bis U bestimmt, also
Für In und fm gelten Beziehungen mit N» (Trägerkonzentration im Zeitabschnitt IT) und Mn (Trägerkonzentration im Zeitabschnitt HL
/η = r. - In
Am'
In
60
Hieraus sieht man, daß es im wesentlichen zwei
Möglichkeiten znr Verringerung von tq gibt, nämlich
piiinml fluitJi Erniedrigung von Xu, wodurch In nur
WCO^ fin aber merkncn ennedngt wird, oder indem
es dafür gesorg wird, daß die zulässige Trägerkonzentration Nx in den Zonen 13 und 14 bei in der
VotwäitMidiliiiig mit Anstieg äUldt wiederkehrender
Spanmmg noch groß sein kann, so daß tm verringert
wird. Von diesen Möglichkeiten wurde bisher die Thi -Erniedrigung praktiziert, sie hat eine Erhöhung des
Durchlaßspannungsabfalls Ur zur Folge.
Damit nun zur Anwendung der zweiten Möglichkeit die zulässige Restkonzentration N1. von überschwemmenden
Ladungsträgern groß sein kann, muß der Thyristor einen entsprechend großen »Vorwärls-Stromimpuls«
tragen können (ohne durchzuzünden), der beim Wiederkehrspannungsanstieg dU/dt als
pulsartig erhöhter Vorwärts-Sperrstrom in Erscheinung tritt, dies kann mit einem hochwirksamen Emitterkurzschluß
erreicht werden.
Die Wirksamkeit dieses Emitterkurzschlusses ist mit dem Kehrwert des »spezifischen Emitterkurzschluß-Widerstandes«
darstellbar in der Beziehung
Um
in der mit Λ die Stromdichte eines homogenen, verteilt
gedachten Vorwärts-Sperrstromes nicht über den p-Basis-n+-Emitter-Übergang, sondern nur durch die
Emitterkurzschlüsse abgeführt wird. Wegen der lateralen Ströme in der p-Basiszone 13 entsteht eine
Potentialerhöhung, deren maximaler Wert in einem Bereich, der mit Emitterkurzschlüssen gleichmäßig
belegt ist, in der angegebenen Beziehung mit Un,
bezeichnet ist. Bei einer nicht gleichmäßigen Belegung ist ebenfalls der maximale Wert zu nehmen.
Ein unbeabsichtigtes Zünden eines Thyristors tritt jeweils dann ein, wenn ein Sperrstrom oder ein
diy/df-Stromimpuls oder etwa im Zeitpunkt U ein
positiver sog. recovery-Stromimpuls ein Potential Um
ergibt, das bei 25° C höher als 0,6 bis 0,7 V oder bei 1250C höher als 0,35 bis 0,4 V ist.
Soll nun der spezifische Emitterkurzschlußwiderstand gering ausgebildet werden, damit eine hohe Ladungsträger-Restkonzentration
N2,, wie oben erläutert, zulässig ist, so müssen die Shortungskanäle 113 in der
Emitterzone 11 bekanntlich, besonders in deren Randgebiet 114, das der Steuerelektrode G zugekehrt
ist, sehr eng aneinander angeordnet sein (s. F i g. 1). Bei Anwendungen eines Thyristors zum Schalten im
Kilohertz-Bereich ist eine solche »enge Shortung« wegen der dadurch bewirkten kleinen Zündausbreitungsgeschwindigkeit
nicht vorteilhaft. Eine »enge Shortung« hat besonders in der Umgebung der Steuerelektrode Nachteile.
Wird an einer Zonenstruktur eines Thyristorelements 1 im Sperrzustand Vorwärtsspannung angelegt, so
bildet sich parallel zum pn-übergang /2 eine Raumladungszone
aus, wobei ein kapazitiver Verschiebungsstrom als Löcherstrom zur Kathodenemitterzone 11
und als ein entsprechender Elektronenstrom zur Anodenzone 15 fließt. Die Größe des Verschiebungsstromes hängt nach der Beziehung
Ic = C ■ dU/di
von der Anstiegsgeschwindigkeit (Spannungsanstieg) der am pn-übergang/2 anliegenden Spannung ab.
Es sei nun die Dichte der Shortungskanäle 113 der
Emitterzone 11 (Shortungsdichte) und somit der Widerstand in den Shortungskanälen so gewählt daß
alle in der p-Basiszone (Steuerbasiszone 13) als kapazitiver Verschiebungsstrom /czur n-EmitterzGne 11
fließenden Löcher über die Shortungskanäle abfließen können, jedoch die dazu erforderliche Spannung bzw.
das Potential Un, unterhalb von 0,6 bis 0,7 V bei 25°C
oder 0,35 bis 0,4 V bei 125°C bleibt, so daß keine Injektion von Elektronen aus der n + -Emitterzone in die
p-Basiszone hinein vor sich geht.
Unterhalb (in Fig. 1) des Umgebungsgebietes der Steuerelektrode G entsteht beim Aufbau der Raumladungszone
ein zum Innenrand 111 der ringförmigen Emitterzone fließender Löcherstrom und dadurch
wiederum eine gegenüber dem inneren Emitterzonengebiet höhere Löcherkonzentration, die bei genügend
hoher Restkonzentration N, ein Durchzünden des
Thyristors bei wiederkehrender Spannung mit gegebenem dU/dt bewirkt. Zur Verhinderung einer Injektion
von Elektronen am Innenrand der n + -Emitterzone 11 muß die obenerwähnte Restkonzentration N2. verringert,
also der Zeitabschnitt im der Rekombinationsphase verlängert werden, oder es muß in einem Gebiet
längs des Emitterzonen-Innenrandes 111 die Dichte der Shortungskanäle 113 noch erhöht werden.
Eine Dichteerhöhung dieser Emitterinnenrandshortung bringt indessen erhebliche Nachteile für den
Thyristor mit sich, da
a) falls in dem Gebiet längs des Emitterzonenrandes die Dichte der Shortungskanäle soweit erhöht wird,
daß alle als kapazitiver Verschiebungsstrom zum Randgebiet fließenden Löcher über die Shortungskanäle
abfließen können, dies dann umgekehrt beim Einprägen eines Zündstromes ebenfalls
geschieht. Der benötigte Zündstrom wird dann nämlich unerwünscht groß.
b) falls ein verhältnismäßig großer Flächenanteil des Emitterinnenrandgebietes 114 mit Shortungskanälen
belegt ist, die Zündung nur noch punktweise geschehen kann und die Zündausbreitungsgeschwindigkeit
kleiner ist als bei wenig Shortungskanälen. Hohe Einschaltverluste ergeben sich als
Folge hiervon, weil in den ersten μβ beim Einschalten die stromführende Fläche klein und die
Stromdichte bei gegebenem Stromanstieg d//d/ entsprechend groß wird. Für im Kilohertz-Bereich
schaltende Thyristoren ist das besonders im höheren Frequenzbereich nachteilig.
Die Nachteile infolge einer hohen Dichte der Shortungskanäle im Gebiet längs des Emitterzonenrandes
111 werden vermieden, und dennoch kann eine hohe
Trägerdichte /V7 in der p-Basiszone zugelassen und damit eine geringe Freiwerdezeit erreicht werden, wenn
in dem (zwischen Steuerelektrode G und Emitterzone
vi 11 liegenden) Bereich B atomare Rekombinationszentren,
beispielsweise Goldatome, anwesend sind und sich Bestrahlungsdefektzentren in scharf begrenzten Kleinbereichen
b befinden, die längs des Emitterzonenrandes 111 in einem 03 bis 1 mm breiten Gebiet gleichmäßig
angeordnet sind, und wenn ferner in den Bereichen b die Ladungsträgerlebensdauer τ durchgehend in den Zonen
13 und 14 erheblich niedriger als benachbart eingestellt ist In den Bereichen b ist die Rekombinationsrate hoch,
und es wird während der Rekombinationsphase IH die Trägerdichte schneller als im übrigen Volumen des
Thyristors abgebaut Sie ist im Zeitpunkt U, wo im von G
entfernten Bereich die zulässige Restladung N1 noch
relativ groß ist, im Bereich um die Steuerelektrode soweit verringert, daß der sich am Emitterrand Hl
t>5 konzentrierende kapazitive Verschiebungsstrom kein
Durchzünden des Thyristorelementes mehr bewirken kann. Durch diese Maßnahmen können die oben
angedeuteten Nachteile einer großen Dichte der
Shortungskanäle im Gebiet des Emitterzonenrandes weitgehend vermieden werden. Es wird durch diese
Maßnahme der sogenannten lokalen r-Erniedrigung in den Bereichen b erreicht, daß in diesen Bereichen der
Durchlaßspannungsabfall Ut nicht ansteigt, jedenfalls nicht größer als ohne diese Maßnahme wird, da die
Oberflächenteile h der Bereiche b insgesamt klein sind
im Vergleich zur Oberfläche der Emitterzone und zur Kathodenfläche K und daher praktisch zu vernachlässigen
sind.
Die vorangehend beschriebene lokale r-Erniedrigung kann verfahrenstechnisch mittels einer Elektronenbestrahlung
des Thyristorelementes 1 an der kathodenseitigen Hauptfläche H erreicht werden, die mit orthogonal
auf die Flächenteile Λ gerichteten Strahlenbündeln ε, die scharf begrenzt sind, durchführbar ist. In dem
Bereich B der Basiszonen 13 und 14 hingegen kann τ
mittels einer ganzflächigen Au-Diffusion, die der Elektronenbestrahlung vorausgeht, auf einen gewünschten
Wert eingestellt werden.
Wie oben angedeutet, gelingt es, durch die Maßnahme der lokalen Niedrig-Einstellung die Freiwerdezeit in
gewünschtem Ausmaß zu verringern, ohne den Durchlaßspannungsabfall zu erhöhen, und dieses Ziel ist bei
einer beliebig vorgegebenen Anordnung und Dichte der Shortungskanäle 113 erreichbar.
Es sind der Maßnahme zur lokalen Niedrigeinstellung von τ in den Bereichen b des Thyristorelementes jedoch
Grenzen gesetzt, wenn, wie zumeist verlangt, die Zündempfindlichkeit des Bauelementes groß sein soll.
Die Zündbedingung eines Thyristors ergibt sich bekanntlich nach der Beziehung
A2)
Ia Anodenstrom des vorwärtsleitenden Thyristors;
Ico aus der Raumladungszone am pn-Übergang J2
abfließender Löcher- bzw. Elektronenstrom;
A\ Stromverstärkungsfaktor des n + pn-Transistorteiles
des Thyristors;
A2 Stromverstärkungsfaktor des pnp-Transistorteiles
des Thyristors;
I, für Zündung erforderlicher Steuerstrom (Zündstrombedarf).
Mit der Verringerung von τ im Bereich B sowie in den Kleinbereichen b werden die Faktoren A] und A2
kleinen Ico und/oder /, müssen dann größer werden,
damit der Thyristor wieder zünden kann, wobei der Anodenstrom U größer als der sog. Einraststrom des
Thyristors wird. Die Erhöhung des Ladungsträgerstromes Ia, beding; jedoch eine größere Spannung am
pn-Übergang J2, so daß die zum Zünden des Thyristors
erforderliche Anoden-Kathodenspannung größer wird. Das ist in vielen Anwendungen nicht erwünschst.
Soll nun die infolge der lokalen Niedrig-Einstellung von τ in den Bereichen b gehemmte Zündfähigkeit des
Thyristors nur über eine entsprechende Steuer- bzw. Zündstromerhöhung verbessert werden, so hat sich
gezeigt, daß Zündströme von 1 bis 2 A benötigt werden,
sofern die Trägerlebensdauer r im Randgebiet 114 der
Emitterzone 11 so niedrig eingestellt wird, daß hier kein
Durchzünden des Thyristors beim Freiwerdevorgang
möglich ist. Thyristoren geringer Freiwerdezeit, bei denen der Zündstrombedarf groß ist, können indessen
für manche Thyristoranwendungen ebenso wenig -, akzeptiert werden, wie auf Thyristoren mit geringer
Freiwerdezeit verzichtet werden kann.
Es wird nun eine aus den oben sufgezeigten Maßnahmen der lokalen Niedrig-Einstellung von τ in
Thyristorelementen 1 nach Fig. 1 entwickelte Lösung dieses Problems gesehen, die bei einem sogenannten
Amplifying-Gate-Thyristor 1 nach F i g. 2 und 3 anzuwenden ist. -Wie F i g. 2 zeigt, sind in einem
(zwischen einer Hilfsemitterzone 12 und der Emitterzone 11 liegenden) Bereich B' atomare Rekombinations-
<■, Zentren, z. B. Gold, anwesend, und es befinden sich
Bestrahlungsdefektzentren wiederum in scharf begrenzt abgeschlossenen Teilbereichen b, die längs des Randes
111 der Emitterzone 11 (der hier der Zone 12 zugewandt
ist) gleichmäßig verteilt angeordnet sind; ferner sind bei der Hilfsemitterzone 12 die Shortungskanäle 123 in
einem Gebiet 124 des Randes 121 dieser Zone, der der Steuerelektrode C zugekehrt ist, enger und dichter
aneinander als im inneren Zonengebiet angeordnet. Demgegenüber ist die Emitterzone 11 mit wenigen und
gleichmäßig voneinander beabstandeten Shortungskanälen 113 durchsetzt, so daß das oben erläuterte
Potential Un, bei gegebenem Spannungsanstieg dU/dt
kleiner als die zur Injektion von Elektronen aus der η+ -Emitterzone 11 erforderliche Spannung ist. Im
jo Bereich B' (zwischen den Zonen 12 und 11) wird die
Trägerlebensdauer τ, ζ. B. durch eine Eindiffusion von Goldatomen durch die Hauptfläche H des Elementes,
gleich niedrig wie im übrigen Volumen eingestellt. In den Kleinbereichen b hingegen wird τ mittels einer
j5 Elektronenbestrahlung niedriger eingestellt, die aus
einzelnen, orthogonal auf die Hauptflächenteile h' gerichteten Strahlenbündeln ε besteht. In der Hilfsemitterzone
12 sind die Shortungskanäle 123 im Randgebiet 124 so eng aneinander angeordnet, daß der
Thyristor beim Spannungsanstieg d U/d t der wiederkehrenden Vorwärtsspannung nicht unbeabsichtigt gezündet
wird. Falls die Shortungskanäle 123 im Randgebiet 124 der Zone 12 sehr eng aneinander geordnet sind,
kann auch bei einem Thyristorelement 1 nach F i g. 2 der zum Zünden benötigte Steuer- bzw. Zündstrom noch
unerwünscht groß werden. Dies kann jedoch durch eine besondere Formgebung des Steuerelektrode-Hilfsemittersystems
mit Hilfskathode K' vermieden werden. Ein Beispiel dafür zeigt F i g. 3. Die kreisförmige
V) Steuerelektrode G hat einen Fortsatz C, der bewirkt,
daß sich der von G zur Zone 12 fließende Steuerstrom auf einen bevorzugten Teil des Zonenrandes 121
konzentriert wodurch der Zündstrombedarf wieder verringert wird. Diese Maßnahme bewirkt zwar, daß das
System (G, 12) nur punktweise gezündet wird; der Steuerstrom ist dafür aber ziemlich klein (einige
100 mA) und fließt nur kurzzeitig, so daß hierbei keine
thermische Überlastung von Bedeutung und damit auch keine Zerstörungsgefahr auftritt
bo Durch diese Formgebung kann das Steuerelektrode-Hilfsemittersystem
(G, 12) leichter gezündet werden, ohne daß ein hoher Steuerstrom eingeprägt werden
muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Thyristorelement für schnell schaltende Thyristoren, in dem zur Verringerung der Freiwerdezeit
die Ladungsträgerlebensdauer mittels Rekombinationszentren niedrig — entsprechend einer gewünschten
Zündfestigkeit gegenüber Spannungsanstieg der am Thyristorelement nach jedem Freiwerdevorgang
in der Vorwärtsrichtung wiederkehrenden Spannung unterhalb der Emitterzone —
eingestellt ist, mit einer eine Emitter- und eine Steuerbasiszone enthaltenden Zonenstruktur und
mit einer Emitterzone, die mit von der Steuerbasiszone ausgehenden Shortungskanälen durchsetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsträgerlebensdauer (τ) im Thyristorelement (1)
homogen und niedrig (τι) eingestellt ist und ferner in scharf umgrenzten, in sich abgeschlossenen Kleinbereichen
(b), die längs des Emitterzonenrandes (111) oder eines Teiles hiervon, der der Steuerelektrode
(Cy zugekehrt ist, angeordnet und von diesem (111)
durchschnitten sind, die Ladungsträgerlebensdauer niedriger (T2) als im Vergleich zur homogenen (n)
eingestellt ist.
2. Thyristorelement nach Anspruch 1, mit einer eine Emitter-, eine Hilfsemitterzonc und eine
Steuerbasiszone enthaltenden Zonenstruktur und mit Emitterzonen, die mit von der Steuerbasiszone
ausgehenden Shortungskanälen durchsetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitterzonenrand
(111), längs dessen die Kleinbereiche (^angeordnet
sind, der Hilfsemitterzone (12) zugekehrt ist und daß die Shortungskanäle (123) der Hilfsemitterzone (12)
in einem an den Rand (121) oder einem Teil hiervon, der der Steuerelektrode (G) zugekehrt ist, angrenzenden
Bereich (124) enger aneinander als im inneren Bereich derselben und enger als in der
Emitterzone (11) angeordnet sind.
3. Thyristerelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kleinbereiche
(b) die längs des Emitterzonenrandes (111) oder eines Teiles hiervon angeordnet sind, einerseits
höchstens 1 mm von diesen in die Emitterzone (11) und andererseits höchstens 0,5 mm vom Zonenrand
(111) in die Steuerbasiszone (13) hinein erstrecken.
4. Thyristorelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode (G) eine
den Steuerstrom auf einen Teil des ihr zugekehrten Randes (123) der Hilfsemitterzone (12) konzentrierende
Form aufweist oder von einer den Steuerstrom konzentrierenden Blende umgeben ist.
5. Thyristorelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode (G) kreisförmig
ist und einen nasenförmigen Fortsatz (G') aufweist.
6. Thyristorelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode (G) kreisförmig
ist und zum Teil durch eine über ihren Rand hinaus sich erstreckende η-leitende Zone (16) von
der Form eines offenen Kreisringes mit der p-leitenden Steuerbasiszone (13) verbunden ist.
7. Verfahren zur Einstellung einer niedrigen Trägerlebensdauer bei einem Thyristorelement nach
Anspruch 1 oder 2, wobei das mit metallischen Kontaktschichten versehene, anschließfertige Thyristorelement
an einer Hauptfläche einer hierauf orthogonal gerichteten Elektronenstrahlung mit
einer Energie größer als 1 MeV ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenstrahlung
mit einer Anzahl räumlich singulärer, scharf begrenzter Strahlenbündel (ζ), die einzeln auf die
Hauptflächenteile (h) über den abgeschlossenen Teilbereichen (b) gerichtet sind, und mit einer
Bestrahlungsdosis von 5 - 1013 bis 5 - 1014 Elektronen/cm2
zur Einwirkung gebracht wird und daß eine Diffusion mit Gold oder Platin durch eine Hauptfläche
(H) in das nicht mit Elektroden versehene Thyristorelement (1) der Bestrahlung mit Elektronen
mit scharf begrenzten Strahlenbündeln (ε) vorausgeht
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2845895A DE2845895C3 (de) | 1978-10-21 | 1978-10-21 | Thyristorelement mit geringer Freiwerdezeit und Verfahren zur Einstellung der Ladungsträgerlebensdauer bei demselben |
| GB7936568A GB2033661B (en) | 1978-10-21 | 1979-10-22 | Thyristors |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2845895A DE2845895C3 (de) | 1978-10-21 | 1978-10-21 | Thyristorelement mit geringer Freiwerdezeit und Verfahren zur Einstellung der Ladungsträgerlebensdauer bei demselben |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2845895A1 DE2845895A1 (de) | 1980-04-24 |
| DE2845895B2 true DE2845895B2 (de) | 1981-05-14 |
| DE2845895C3 DE2845895C3 (de) | 1982-01-14 |
Family
ID=6052769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2845895A Expired DE2845895C3 (de) | 1978-10-21 | 1978-10-21 | Thyristorelement mit geringer Freiwerdezeit und Verfahren zur Einstellung der Ladungsträgerlebensdauer bei demselben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2845895C3 (de) |
| GB (1) | GB2033661B (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5713762A (en) * | 1980-06-28 | 1982-01-23 | Toshiba Corp | Light energized semiconductor device |
| GB2171555A (en) * | 1985-02-20 | 1986-08-28 | Philips Electronic Associated | Bipolar semiconductor device with implanted recombination region |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1489087U (de) * | ||||
| GB1252403A (de) * | 1969-01-23 | 1971-11-03 | ||
| US3881963A (en) * | 1973-01-18 | 1975-05-06 | Westinghouse Electric Corp | Irradiation for fast switching thyristors |
| DE2710701C3 (de) * | 1977-03-11 | 1980-08-28 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Halbleiterbauelement |
-
1978
- 1978-10-21 DE DE2845895A patent/DE2845895C3/de not_active Expired
-
1979
- 1979-10-22 GB GB7936568A patent/GB2033661B/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2845895C3 (de) | 1982-01-14 |
| GB2033661B (en) | 1983-03-30 |
| GB2033661A (en) | 1980-05-21 |
| DE2845895A1 (de) | 1980-04-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2917786C2 (de) | Thyristortriode und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2511281C2 (de) | Fotothyristor | |
| DE19804580A1 (de) | Leistungshalbleiterdiode | |
| DE1216435B (de) | Schaltbares Halbleiterbauelement mit vier Zonen | |
| EP1216488B1 (de) | Thyristor mit spannungsstossbelastbarkeit in der freiwerdezeit | |
| DE2238564C3 (de) | Thyristor | |
| EP0577623B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Thyristors mit einstellbarer Kippspannung | |
| DE2837762A1 (de) | Verfahren zum selektiven bestrahlen von thyristoren | |
| DE2929133C2 (de) | Schalttransistor | |
| DE4201183A1 (de) | Leistungsdiode | |
| DE2845895C3 (de) | Thyristorelement mit geringer Freiwerdezeit und Verfahren zur Einstellung der Ladungsträgerlebensdauer bei demselben | |
| EP0687012A2 (de) | Anodenseitige Shortstruktur für asymmetrische Thyristoren | |
| DE102006010995A1 (de) | Überspannungsschutzdiode | |
| DE2721913A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines thyristors | |
| WO2000075963A2 (de) | Thyristor mit integriertem freiwerdezeitschutz und herstellungsverfahren dafür | |
| DE3853852T2 (de) | Thyristoren. | |
| DE4135258C2 (de) | Schnelle Leistungsdiode | |
| DE2507104C2 (de) | Thyristor für hohe Frequenzen | |
| DE2830735C2 (de) | Thyristortriode mit integriertem Hilfsthyristor und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1464979C3 (de) | Halbleiterschaltelement | |
| EP0061046A1 (de) | Rückwärts nicht sperrender Thyristor | |
| EP0433476A1 (de) | Thyristor mit Katodenkurzschlüssen | |
| DE2804014A1 (de) | Ohne sperrverzoegerungszeit abschaltbarer thyristor und verfahren zum betrieb eines derartigen thyristors | |
| DE1489087B1 (de) | Halbleiterbauelement mit verbessertem Frequenzverhalten und Verfahren zum Herstellen | |
| DE1269252B (de) | Lichtempfindlicher Halbleiterschalter und Verfahren zu seiner Herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |