DE2837014C3 - Anordnung zur Messung des Abstandes der Abstandsänderung sowie der Abstandsänderungsgeschwindigkeit zweier auf einer vorbestimmten Bewegungsbahn relativ zueinander bewegbarer Körper - Google Patents
Anordnung zur Messung des Abstandes der Abstandsänderung sowie der Abstandsänderungsgeschwindigkeit zweier auf einer vorbestimmten Bewegungsbahn relativ zueinander bewegbarer KörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung der im Oberbegriff des Anspruchs angegebenen Art.
Ultraschall-Meßverfahren zur Ermittlung von Abständen und Abstandsänderungen sind z. B. vom Prinzip des Echolotes her bekannt nach dem ein Sender Schwingungen im Ultraschallbereich erzeugt, die nach Durchlaufen der Meßstrecke reflektiert und zu einem Empfänger gelenkt werden. Die zwischen dem Aussen-
Ultraschall-Meßverfahren zur Ermittlung von Abständen und Abstandsänderungen sind z. B. vom Prinzip des Echolotes her bekannt nach dem ein Sender Schwingungen im Ultraschallbereich erzeugt, die nach Durchlaufen der Meßstrecke reflektiert und zu einem Empfänger gelenkt werden. Die zwischen dem Aussen-
den und dem Empfang verstrichene Zeit wird gemessen und stellt ein Maß für die Länge der Meßstrecke dar.
Werden die impulse in rascher Folge ausgesendet, so kann anhand der sich verändernden Laufzeiten auch
eine Abstandsänderung dargestellt werden, und schließlich kann durch Aufzeichnung der Laufzeiten Ober einer
Zeitachse auch noch ein Maß für die Geschwindigkeit der Abstandsänderung gewonnen werden.
Diese Verfahren sind zwar zuverlässig, aber nur für grobe Teilungen der Meßstrecke geeignet Mit ihrer
Hilfe die auf Millimeter oder Bruchteile von Millimetern genaue Positionierung zweier relativ zueinander bewegbarer
Körper, z. B. des Schlittens einer Werkzeugmaschine oder einer Büromaschine in bezug auf eine
Ausgangsstellung, vorzunehmen, ist nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
einfach im Aufbau ist und ein störsicheres und zuverlässiges Messen mit feiner Teilung und großer
Genauigkeit gestattet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine universell in Maschinen
verschiedenster Art einsetzbare Anordnung geschaffen ist deren mechanischer und schaltungsmäßic er Aufbau
denkbar einfach ist der aber ein exaktes und reproduzierbares Messen von Abständen zwischen zwei
relativ zueinander bewegbaren Körper mit feinen Teilungen ermöglicht Daneben weist sie eine hohe
Störsicherheit gegen äußere Einflüsse auf.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung gemäß Anspruch 4 ist es nicht nur möglich, Abstandsänderungen in ihrer
Größe zu erfassen, sondern auch die Geschwindigkeit in der eine Abstandsänderung erfolgt Damit lassen sich
einfach auswertbare Kriterien für Steuer- und Regelzwecke für z. B. den Antrieb der bewegten Körper
gewinnen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Es zeigt
F i g. 2 eine schematische Darstellung eines Senders oder Empfängers,
F i g. 3 das Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispieles,
Fig.4 das Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispieles,
F i g. 5 das Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispieles >ind
F i g. 6 das Blockschaltbild eines vierten Ausführungsbeispieles.
Die Anordnung nach F i g. I besteht aus einem Stab 1 aus einem Material mit Tiagnetostriktiven Eigenschaften
als Ultraschalleiter. Der Stab 1 ist an seinen Enden in Dämpfungselementen 2,3 gelagert, um Reflexionen der
Ultraschallwellen zu vermeiden. An einer Stelle des Stabes ist ein Ultraschallsender 4 — im folgenden
Sender genannt —, an einer anderen Stelle ein Ultraschallempfänger 5 — im folgenden Empfänger
genannt - angeordnet von denen mindestens einer parallel zu dem Stab 1 verschiebbar ist (im Beispiel der
F i g. 1 der Sender 4 in Richtung der Pfeile A, B).
Sowohl Sender 4 als auch Empfänger 5 sind gemäß Fig.2 aufgebaut. Der aus Nickel, Stähl öder einer
anderen Legierung mit magnetostriktiven Eigenschaften bestehende Stab 1 ist von einer kleinen Spule 6
umgeben, während parallel dazu ein kleiner Dauermagnet 7 zur Erzeugung einer Vormagnetisierung angeordnet
ist Ein Stromimpuls in der Spule 6 erzeugt im Stab 1 ein momentanes axiales Magnetfeld, das durch den
magnetostriktiven Effekt eine mechanische Längsverformung im Stab 1 bewirkt Die mechanischen
Verformungen durchlaufen den Stab 1 mit Schallgeschwindigkeit und bewirken beim Passieren der Spule 6
im Empfänger 5 eine Änderung der magnetischen Feldstärke. Dadurch wird eine elektrische Spannung in
der Spule 6 des Empfängers S induziert.
Sender 4 und Empfänger 5 sind durch in den folgenden Figuren beispielsweise gezeigte elektrische
Schaltungsanordnungen derai ι verbunden, daß sich aus der Laufzeit und den Laufzeitänderungen zwischen
ausgesendeten Signalen und empfangenen Signalen der Abstand zwischen Sender 4 und Empfänger 5, die
Geschwindigkeit von Abstandsänderungen und der Betrag der Abstandsänderung ermitteln lassen. Der
Sender 4 kann z. B. auf dem Schlitten einer Werkzeugmaschine oder dem Druckwerkswagen einer Büromaschine
angeordnet oder mit diesem so gekoppelt sein, daß er einer dessen Verschiebung proportionale
Bewegung entlang des Stabes 1 ausführt, während der Empfänger 5 fest mit dem Maschinengestell verbunden
ist
F i g. 3 zeigt ein einfaches Ausführungsbeispiel zur Ermittlung des Abstandes und von Abstandsänderungen
zwischen Sender 4 und Empfänger 5. Der Stab 1 ist hier nur auf einer Seite in einem Dämpfungselement 2
gelagti t, da die einseitige Dämpfung im allgemeinen zur Vermeidung von Reflexionen ausreicht Ein Oszillator
10 schwingt mit einer Frequenz von z. B. 5,1 MHz, was
einer Schallwellenlänge von einem Millimeter in einem Stab 1 aus Nickel oder Stahl entspricht. Ein Zähler 11,
der Zählstellen in einer der Länge des Stabes 1 (Meßstrecke) entsprechenden Anzahl aufweist wird mit
der Oszillatorfrequenz gezählt und gibt bei Durchgang durch die Zählstelle Null über einen Impulsformer 9
einen Stromimpuls auf den Sender 4. Während der Zähler 11 mit 5,1 MHz weiterzählt wird nach
Verstreichen der Laufzeit des Schallsignales im Stab 1 ein Ultraschallimpuls im Empfänger 5 emofang^n. Das
in der Spule 6 des Empfängers 5 induzierte Signal bewirkt über einen Impulsformer 8, daß ein Speicher 12
de" Stand des Zählers 11 übernimmt
Dieser Zählerstand stellt ein direktes Maß des Abstandes zwischen Sender 4 und Empfänger 5 in
Millimetern dar und kann z. B. durch eine Anzeigeeinheit 13 ausgegeben werden. Da jeder zrneute
Nulldurchgang des Zählers U einen Sendeimpuls auslöst, kann auf der Anzeigeeinheit auch die jeweilige
Änderung des Abstandes abgelesen werden.
Im Ausführungsbeispiel der Fig.4 ist wiederum ein
mit 5,1 MHz schwingender Oszillator 10 vorgesehen, dessen Frequenz durch einen nachfolgenden Frequenzteiler
14 durch 8 geteilt und damit auf 674,5 kl Iz
herabgesetzt wird. Diese niedrigere, mit der höheren Oszillatorfrequenz phasenstarre Frequenz wird vom
Sender 4 als Ultraschallwelle abgestrahlt. Die .lach Verstreichen der Laufzeit im Stab 1 in der Spule des
Empfängers 5 induzierten Signale gelangen zu einer Phasenvergleichsstufe 15, wo die Phasenlage mit der der
Signale des Oszillr*.ors 10 verglichen wird.
Am Ausgang der Phasenvergleichsstufe 15 erhält man bei jeder Änderung des Abstandes zwischen Sender 4
und Empfänger 5 in der Größe der der Oszillatorfrequenz von 5,1 MHz entsprechenden Schallwellenlänge
von einem Millimeter einer Sinusschwingung.
Die Frequenz dei Schwingungen am Ausgang 16 der Phasenvergleichsstufe 15 ist ein direktes Maß der
Geschwindigkeit der Abstandsänderune zwischen Sen-
der 4 und Empfänger 5, und die Anzahl der Schwingungen ist ein Maß für den Betrag der
Abstandsänderung.
Aus den zur einwandfreien Funktion von Sender 4 und Empfänger 5 einzuhaltenden Bedingungen, daß
sowohl der Durchmesser des Stabes 1 als auch die Länge möglich, und Empfangsspule kleiner sein muß als
die Schallwellenlänge, andererseits aber die Dämpfung der Ultraschallwelle mit Verringerung des Durchmessers
des Stabes 1 zunimmt und die Spulen nicht beliebig verkleinert werden können, ergibt sich eine praktische
Ausführbarkeitsgrenze bei einer Schallfrequenz von I MHz. Die dem Stab 1 mitgeteilten Signale sollten
demnach zweckmäßigerweise vom Sender 4 mit einer unter I MHz liegenden Frequenz abgegeben werden.
Zu diesem Zweck war im Beispiel der Fig.4 der Frequenzteiler 14 vorgesehen.
In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, das im
wesentlichen dem der Fig.4 entspricht, hei Hpm *irh
aber die meßbare Teilung des Verschiebungsweges des Senders 4 verändern läßt. Eine solche Einrichtung kann
dort zweckmäßig sein, wo z. B. von einer Millimeterteilung auf eine Zollteilung umgeschaltet werden soll oder
wo bei z. B. Schreibmaschinen die Typenabstände variiert werden sollen. Grundsätzlich ist das zwar auch
bei F i g. 4 durch Änderung der Frequenz des Oszillators 10 möglich, doch ergeben sich Schwierigkeiten, weil
Sender 4 und Empfänger 5 dann nicht auf eine Frequenz abgestimmt werden können. Diese Schwierigkeit wird
durch das Beispiel der F i g. 5 vermieden, weshalb sich der Aufbau von Sender 4 und Empfänger 5 sehr stark
vereinfachen lassen.
Ein Oszillator 17 schwingt mit einer niedrigeren, unter
1 MHz liegenden Frequenz und veranlaßt den Sender 4 zur Mitteilung von Impulsen an den Stab 1, die nach
ihrer dem Abstand entsprechenden Laufzeit vom Empfänger 5 registriert werden. Ein spannungsgesteuerter
Oszillator 19, dessen Ausgang einem durch eine Stelleinrichtung 21 einstellbaren Frequenzteiler 20
zugeführt wird, wird über eine Phasenvergleichsstufe 18, deren Eingänge von dem die niedrigere Frequenz
liefernden Oszillator 17 und vom Ausgang des einstellbaren rrequenzteilers 20 gebildet werden,
phasenstarr mit der niedrigeren Frequenz des Oszillators 17 gehalten. Die vom spannungsgesteuerten
Oszillator 19 gelieferte höhere Frequenz, deren Größe vom einstellbaren Frequenzteiler bestimmt wird, wird
gemeinsam mit den Ausgangssignalen des Empfängers 5 einer Phasenvergleichsstufe 15 zugeführt, an deren
Ausgang 16 wiederum — wie im Beispiel der Fig.4 die der Geschwindigkeit der Abstandsänderung entsprechende
Schwingungsfrequenz abgenommen werden kann, wobei die Anzahl der Schwingungen den vom
ίο Sender 4 während seiner Verschiebebewegung zurückgelegten
Teilungseinheiten entspricht, die durch den einstellbaren Frequenzteiler 20 vorgegeben sind.
Bei sehr kleinen Teilungen kann der große Abstand zwischen der Frequenz des Senders 4 und der des
r. Oszillators 10 (in Fig.4) zu Ungenauigkeiten führen.
Fig.6 zeigt deshalb eine für diesen Anwendungsfall
geeignete Anordnung. Sie zeigt einen im wesentlichen der Fig.4 entsprechenden Schaltungsaufbau, wobei
wiederum die von einem Oszillator 10 gp.liefprtp hnhprp
Frequenz mittels eines Frequenzteilers 14 auf eine für die Übertragung im Stab 1 geeignete Frequenz
herabgesetzt wird. Diese niedrigere Frequenz wird vom Sender 4 dem Stab 1 mitgeteilt und nach der Laufzeit
der Schallwellen vom Empfänger 5 registriert. Zwischen Empfänger 5 und Phasenvergleichsstufe 15, der die
Frequenz des Oszillators 10 zugeführt wird, ist eine Frequenz-Vervielfacherstufe angeordnet, die aus einem
spannu~:gsgesteuerten Oszillator 23, einem Frequenzteiler
24 und einer Phasenvergleichsstufe 22 besteht. Mit Hilfe dieser Frequenz-Vervielfacherstufe werden die
mit der Frequenz der im Stab eintreffenden Schallwellen vom Empfänger 5 abgegebenen Signale phasenstarr
auf die Frequenz des Oszillators 10 vervielfacht. Der Vergleich der Phasenlage der Oszillatorfrequenz mit
der aus der Frequenz-Vervielfacherstufe ergibt in der zu den vorhergehenden Figruren schon beschriebenen
Weise bei Verschiebung des Senders 4 und dadurch hervorgerufener Phasenungleichheit in der Phasenvergleichsstufe
15 Signale an deren Ausgang 16, die zur Ermittlung der Bewegungsgeschwindigkeit und der
zurückgelegten Strecke ausgewertet werden können. Mit dieser Anordnung lassen sich, abhängig von der
frequenz des Oszillators 10, Messungen auch in sehr feinen Teilungen durchführen.
Claims (13)
1. Anordnung zur Messung des Abstandes und der Abstandsänderung zweier auf einer vorbestimmten
Bewegungsbahn relativ zueinander bewegbarer Körper mit Hilfe eines Schwingungen im Ultraschallbereich
erzeugenden Senders und eines die Schwingungen nach deren Laufzeit registrierenden
Empfängers, wobei die Laufzeit gemessen wird und ein Maß für den Abstand beziehungsweise die
Abstandsänderung bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Stab (1) aus Material mit magnetostriktiven Eigenschaften entlang der vorbestimmten
Bewegungsbahn des proportional zur Relativbewegung der Körper bewegbaren Ultraschallsenders
(4) und/oder Ultraschallempfängers (5) in deren Sende- und Empfangsbereich angeordnet
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Oszillator (10) für die Erzeugung
von Signalen mit einer Frequenz vorgesehen ist, die der einer gewünschten Abstandsteilung entsprechenden
Wellenlänge der Schwingungen im Stab (1) entspricht, daß eine mit der Oszillatorfrequenz
betreibbare Zählschaltung (11) vorgesehen ist, die
derart mit dem Sender (4) verbunden ist, daß deren Durchgang durch eine Anfangs-Zählstellung den
Sender (4) zur Erzeugung einer Schwingung im Stab (n) veranlaßt, und daß der Empfänger (5) bei
Registrierung der Schwingung ein die Ausgabe des Zählerstandes bewirkendes Signal abgibt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn-Eeichnet.
daß ein mit der Zählschaltung (11) wirkverbundener Speicher (.2) zur Aufnahme des
Zählstandes vorgesehen ist, dem Übernahmebefehle vom Empfänger (5) über eir η Impulsformer (8)
guführbar sind, und daß zwischen der Zählschaltung 111) und dem Sender (4) ein weiterer Impulsformer
(9) angeordnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch I. zur Messung der Abstandsänderungsgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schaltungsanordnung (10, 14; 17 bis 21) zur Erzeugung von Signalen einer
ersten, niedrigeren Frequenz und einer zweiten, höheren, mit der ersten phasenstarren Frequenz
derart mit dem Sender (4) und einer Phasenvergleichsstufe (IS) verbunden ist, daß die Signale
erster, niedrigerer Frequenz dem Sender (4) und die tweiten, höherer Frequenz zusammen mit vom
Empfänger (5) abgebbaren Signalen der Phasenvergleichsstufe zuführbar sind, an der bei durch die
Relativbewegung der beiden Körper hervorgerufener Differenz der Phasenlagen Ausgangssignale
tbnehtnbar sind, deren Frequenz ein Maß für die
Geschwindigkeit der Abstandsänderung und deren Anzahl ein Maß für den Betrag der Abstandsänderung
bilden.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennteichnet,
daß ein Oszillator (10) zur Erzeugung der Signale zweiter, höherer Frequenz und ein mit
Hessen Ausgang verbundener Frequenzteiler (14) zur Gewinnung der Signale erster, niedrigerer
Frequenz aus der Oszillatorfrequenz vorgesehen sind.
6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Oszillator (17) zur Erzeugung der
Signale erster, niedrigerer Frequenz und eine mit dessen Ausgang verbundene Frequenz-Verviel-
facherstufe (18 bis 21) zur Erzeugung der Signale zweiter, höherer Frequenz vorgesehen ist, deren
Frequenz einstellbar ist
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenz-Vervielfacherstufe aus einem spannungsgesteuerten Oszillator (19), einem
einstellbaren Frequenzteiler (20, 21) und einem Phasenkomparator (18) besteht, dem die Signale
erster, niedrigerer Frequenz und der Ausgang des einstellbaren Frequenzteilers zuführbar sind und
dessen Ausgang mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (19) verbunden ist, und daß der Ausgang
des Oszillators (19) sowohl mit dem Eingang des Frequenzteilers (20,21) als auch mit der Phasenvergleichsstufe
(15) verbunden ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Empfänger
(5) und Phasenvergleichsstufe (15) eine Frequenz-Vervielfacherstufe
(22, 23, 24) angeordnet ist, von der die Frequenz der vom Empfänger (5) abgegebenen
Signale auf eine höhere Frequenz vervielfacht wird.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz-Vervielfacherstufe aus
einem spannungsgesteuerten Oszillator (23), einem Frequenzteiler (24) und einem Phasenkomparator
(22) besteht, dem die vom Empfänger (5) abgegebenen Signale uw\ der Ausgang des Frequenzteilers
(24) zuführbar sind und dessen Ausgang mit dem spannungsgesteuerten Oszillator (19) verbunden ist
und daß der Ausgang des Oszillators (19) sowohl mit dem Eingang des Frequenzteilers (24) als auch mit
der Phasenvergleichsstufe (15) verbunden ist
10. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Sender (4)
und Empfänger (5) jeweils aus einer den Stab (1) umgebenden Spule (6) bestehen, zu denen jeweils ein
Dauermagnet (7) zur Erzeugung einer Vormagnetisierung parallel angeordnet ist
11. Anordnung nach Ansnruch 10, dadurch gekennzeichnet daß die Länge sowohl der Senderspule
als auch der Empfängerspule kleiner als die Länge einer Schwingung im Stab (1) ist.
12. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser
des Stabes (1) kleiner als die Länge einer Schwingung ist.
13. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
an einem Ende des Stabes (1) ein Dämpfungselement (2, 3) zur Vermeidung von Reflexionen
angeordnet ist.
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