DE2507514C3 - Hybrid-Luftschiff - Google Patents
Hybrid-LuftschiffInfo
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- DE2507514C3 DE2507514C3 DE19752507514 DE2507514A DE2507514C3 DE 2507514 C3 DE2507514 C3 DE 2507514C3 DE 19752507514 DE19752507514 DE 19752507514 DE 2507514 A DE2507514 A DE 2507514A DE 2507514 C3 DE2507514 C3 DE 2507514C3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/06—Rigid airships; Semi-rigid airships
- B64B1/20—Rigid airships; Semi-rigid airships provided with wings or stabilising surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
ist.
2. Hybrid Luftschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundriß des Tragflügels
(2) die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist
3. Hybrid-Luftschiff nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Rand (3) des
Tragflügels (2) gerade, geknickt, gekrümmt oder geschwungen ausgebildet ist.
4. Hybrid-Luftschiff nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß stromauf des deutlich
ausgeprägten Tragflügels (2) und diesem zugeordnet sowohl zur Steuerung als auch zur Regulierung des
Gesamtauftriebes dienende Hilfsflügel (4) vorgesehen sind.
rein aerostatisch getragenen Luftschiffen erlaubt. Hierdurch wird die Manövrierfähigkeit entscheidend
verbessert Schließlich wird bei Hybrid-Luftschiffen noch die Handhabung am Boden erleichtert, da das
Hybrid-Luftschiff wie ein Flugzeug startet und landet (allerdings mit wesentlich geringeren Geschwindigkeiten), nicht sofort verankert zu werden braucht und keine
Haltemannschaften benötigt
Hybrid-Luftschiffe, die die Form eines Auftnsbskörpers haben, sind aber in der Herstellung aufwendig und
darüber hinaus im Fluge aerodynamisch nicht stabil. Der Tragflügel großer Streckung hat ein hohes Baugewicht,
etwa bis zu 60 kp pro m2 projizierter Fläche. Damit ein
solcher Tragflügel einen Auftrieb erzeugen kann, der merklich größer ist als sein Gewicht, müssen solche
Hybrid-Luftschiffe relativ schnell fliegen (ca. 330 km/h). Das ist wegen der großen benetzten Oberfläche aller
Luftschiffe und des daher rührenden hohen Reibungswiderstandes unvorteilhaft da es große Antriebsleistungen erfordert und hohen Treibstoffverbrauch nach sich
zieht Die Wirtschaftlichkeit solcher Hybrid-Luftschiffe mit einem Tragflügel großer Streckung ist fraglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hybrid-Luftschiff der eingangs beschriebenen Art so
weiterzubilden, daß seine Wirtschaftlichkeit außer Frage steht
Hierzu ist es insbesondere erforderlich, einen leichten,
konstruktiv einfach zu gestaltenden Tragflügel anzuwenden, der bei mäßigem Luftwiderstand einen
aerodynamischen Auftrieb erzeugt, der ein Mehrfaches seines eigenen Gewichtes beträgt
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der
Tragflügel ein solcher mit einer Streckung von
vorzugsweise
Die Erfindung betrifft ein Hybrid-Luftschiff mit einem Rumpf, der zur Erzeugung eines aerostatischen
Auftriebanteils mit einem Gas, welches leichter als Luft ist gefüllt ist und mit einem am Rumpf angeordneten,
deutlich ausgeprägten Tragflügel ohne aerostatischen Auftriebsanteil zur Erzeugung eines aerodynamischen
Auftriebsanteils durch den Tragflügel in Verbindung mit einem Horizontalantrieb.
Derartige Hybrid-Luftschiffe sind bekannt Der Rumpf des Luftschiffes erzeugt den aerostatischen
Auftrieb, indem er den Raum für die Gasfüllung zur Verfügung stellt Es sind auch Luftschiffe bekannt, die
zusätzlich einen Tragflügel mit großer Streckung (WF » 20) aufweisen, sowie Luftschiffe, deren Rumpf
die Form eines Auftriebskörpers hat d. h. so geformt ist daß der Rumpf bei horizontaler Bewegung zusätzlich
erheblichen aerodynamischen Auftrieb erzeugt (Aviation Week + Space Technology Vol. 101 [19741 Nr. 4,
S. 40-51 und Vol. 101[19741Nr. 13,S. 42-46).
Bei Hybrid-Luftschiffen sorgt der Tragflügel in Verbindung mit dem Horizontalantrieb — also durch
Flug — mit entsprechend angepaßtem Anstellwinkel des Tragflügels für ständiges Gleichgewicht zwischen
dem Gesamtauftrieb und dem Gesamtgewicht des Luftschiffes. Hierdurch kann sowohl auf die Mitnahme
von Ballast und das Abblasen von Traggas als auch auf komplizierte und schwere Anlagen zur Ballastwasserrückgewinnung aus den Triebwerksabgasen verzichtet
werden. Weiter erzeugt der Tragflügel beim Kurvenflug durch Schräglage (Rollen) des gesamten Fahrzeuges
eine Zentripetalkraft, die kleinere Kurvenradien als bei
WF<
10
WF < 3
ist Dabei bedeutet b die Spaa^weite und F die
projizierte Fläche des Tragflügels.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Tragflügel kleiner Streckung in den oben angegebenen
Grenzen nicht nur konstruktiv einfach auszuführen ist, sondern auch mit geringem Eigengewicht hohe
Festigkeit und großen aerodynamischen Auftrieb verbindet Dies gilt insbesondere für einen Tragflügel,
der im Grundriß die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist Der freie Rand des Tragflügels kann
dabei gerade, geknickt, gekrümmt oder geschwungen
so ausgebildet sein. Derartige Hybrid-Luftschiffe mit
schlanken Flügeln können daher über eine gegebene Distanz einen größeren Anteil ihres Gesamtgewichtes
als zahlende Nutzlast tragen und verbrauchen pro Gewichtseinheit beförderter Nutzlast weniger Kraft
stoff als jedes andere existierende Luftfahrzeug.
Stromauf des Tragflügels können sowohl zur Steuerung als auch zur Regulierung des Gesamtauftriebes dienende Hilfsflügel vorgesehen sein, die verschwenkbar angeordnet sind. Diese Hilfsflügel induzie-
ren durch ihre Rand- bzw. Vorderkantenwirbel am Tragflügel Zusatzgeschwindigkeiten und ändern damit
die am Tragflügel vorhandene Druckverteilung. Auf diese Weise kann durch Änderung des Anstellwinkels
der Hilfsflügel ohne Änderung des Anstellwinkels des
gesamten Fahrzeuges bzw. des Tragflügels der aerodynamische Auftrieb und damit auch der Gesamtauftrieb
reguliert werden. Darüber hinaus erzeugen die Hilfsbügel bei Start und Ladnung zusätzlichen Auftrieb, der
diese Manöver erleichtert.
In den Figuren ist ein Hybrid-Luftschiff nach der Erfindung dargestellt und im folgenden beschrieben. Es
zeigt
Fig, I eine Draufsicht auf das Hybrid-Luftschiff in schematisierter Darstellung und
Fig.2 eine Seitenansicht des Hybrid-Luftschiffes
gemäß F ig. 1.
Der wesentliche Teil des Rumpfes des Hybrid-Luftschiffes stellt den Raum 1 zur Verfugung, der in
bekannter Weise mit einem Gas, leichter als Luft, gefüllt ist Das Hybrid-Luftschiff ist mit einem Tragflügel 2
kleiner Streckung versehen. In durchgezogenen Linien ist der Tragflügel 2 mit einer Streckung
A = »IF = 1,5
dargestellt, während die strichpunktierte Linie einen
Tragflüge! mit einer Streckung
A = »IF = 1
zeigt. Der Tragflügel 2 besitzt die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks, wobei sein freier Rand 3 hier gerade ausgebildet dargestellt ist.
zeigt. Der Tragflügel 2 besitzt die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks, wobei sein freier Rand 3 hier gerade ausgebildet dargestellt ist.
Stromauf des Tragflügels 2 sind schwenkbare Hilfsflügel 4 vorgesehen, die zur Steuerung des
Hybrid-Luftschiffes wie auch zur Regulierung des Gesamtauftriebes dienen.
Die große Wirtschaftlichkeit des Hybrid-Luftschiffes ergibt sich aus dem folgenden Rechenmodell, dem der
deutsche Vorkriegs-Zeppelin LZ-129 »Hindenburg« zugrunde gelegt wurde, der lediglich mit einem
schlanken Dreiecksflügel der Streckung A = 1,5 ausgerüstet ist Dieser Tragflügel würde bei einer Spannweite
von ft = 105 m ca. 30 t wiegen und bei ca. 230 km/h Fahrt etwa 250 t aerodynamischen Auftrieb erzeugen.
Ein derartiges Hybrid-Luftschiff, gebaut mit dem gegenwärtigen technischen Wissen, mit einem Gesamtgewicht
von 450 t könnte ohne weiteres eine Nutzlast von etwa 1501 mit 230 km/h über eine Entfernung von
10 000 km transportieren und würde dabei ca. 1,2 t Treibstoff pro Tonne Nutzlast verbrauchen. Die
Antriebsleistung beträgt ca. 25 000 Fi.
Hiereu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Hybrid-Luftschiff mit einem Rumpf, der zur Erzeugung eines aerostatischen Auftriebsanteiles
mit einem Gas, welches leichter als Luft ist gefüllt ist und mit einem am Rumpf angeordneten, deutlich
ausgeprägten Tragflügel ohne aerostatischen Auftriebsanteil zur Erzeugung eines aerodynamischen
Auftriebsanteils durch den Tragflügel in Verbindung mit einem Horizontalantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der deutlich ausgeprägte
Tragflügel (2) ein solcher mit einer Streckung von
&IF< 10
vorzugsweise
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752507514 DE2507514C3 (de) | 1975-02-21 | 1975-02-21 | Hybrid-Luftschiff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752507514 DE2507514C3 (de) | 1975-02-21 | 1975-02-21 | Hybrid-Luftschiff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507514A1 DE2507514A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2507514B2 DE2507514B2 (de) | 1977-11-10 |
| DE2507514C3 true DE2507514C3 (de) | 1978-07-13 |
Family
ID=5939478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752507514 Expired DE2507514C3 (de) | 1975-02-21 | 1975-02-21 | Hybrid-Luftschiff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2507514C3 (de) |
-
1975
- 1975-02-21 DE DE19752507514 patent/DE2507514C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2507514A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2507514B2 (de) | 1977-11-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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