DE2506248B2 - Wirbelstromprüfgerät für die zerstörungsfreie Prüfung von Gegenständen - Google Patents
Wirbelstromprüfgerät für die zerstörungsfreie Prüfung von GegenständenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Wirbelstromprüfgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Wirbelstromprüfgeräte sind allgemein bekannt und werden für die zerstörungsfreie Prüfung von elektrisch
leitenden Gegenständen verwendet, um Änderungen in diesen Gegenständen, insbesondere Fehler oder Risse,
festzustellen.
Aus der DE-PS 24 40 915,2 ist bekannt, den Ring, der
den elektrisch gutleitenden Kern bildet, mit einem Schlitz zu versehen, dessen Seitenflächen einschließlich ^0
ihrer Randbereiche über den Schlitz hinweg gegeneinander elektrisch isoliert sind. Damit wird erreicht, daß
das Magnetfeld zur Erzeugung der Wirbelströme in dem zu prüfenden Gegenstand nicht unmittelbar durch die
Erregerspule sondern von dem von der Erregerspule umschlossenen, elektrisch gut leitenden Ring erzeugt
wird. Bei gegebenem Durchmesser der Erregerspule wird auf diese Weise eine beträchtliche Vergrößerung
der Flußdichte in der Innenöffnung des Rings möglich. Diese Flußdichte ist umso größer, je kleiner der
Durchmesser der Innenöffnung des Rings ist. Die Länge der Innenöffnung des Rings kann im Vergleich zum
Radius der Erregerspule klein sein, so daß auch bei großem Erregenspulendurchmesser ein kurzes Magnetfeld
erhalten werden kann. Allein durch die Formgebung des in einfacher Weise herstellbaren geschlitzten
Rings kann das in der Innenöffnung entstehende Magnetfeld somit den jeweiligen Erfordernissen in
optimaler Weise angepaßt werden, so daß verschieden geformte Gegenstände mit hoher Empfindlichkeit
geprüft werden können.
Bei dem Wirbelstromprüfgerät gemäß der DE-PS 2440 915,2 ist der Ring üblicherweise ein einstückiges,
elektrisch gut leitendes Teil. In die Innenöffnung dieses Rings, welche den zu prüfende!? Gegenstand möglichst
eng umschließen soll, können somit nur Gegenstände eingebracht werden, deren Querschnitt an keiner Stelle
größer als der Durchmesser der Innenöffnung ist
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Wirbelstromprüfgerät
derart weiterzubilden, daß auch Gegenstände mit verdickten Enden oder mit verdickten Zwischenabschnitten
geprüft werden können, ohne daß die Empfindlichkeit für Fehler oder Risse in den Abschnitten
des Gegenstandes mit kleinerem Querschnitt merklich verringert ist
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst
Erfindungsgemäß wurde nämlich festgestellt, daß es möglich ist einen Ring, der einen elektrisch gut
leitenden Kern bildet in dessen äußerer Oberfläche in Abhängigkeit vom Strom in der Erregerspule ein Strom
fließt dem ein in der die Innenöffnung umschließenden Fläche entgegengerichtet fließender Strom entspricht,
dadurch herzustellen, daß zwei oder mehrere getrennte Ringsegmente gegeneinander elektrisch isoliert zu
einem Ring zusammengesetzt werden. Bei einem solchen Ring erzeugt der Stromfluß in den einzelnen
Segmenten Oberflächenströme, die in gleiche Richtung rings um die öffnung verlaufen und ein magnetisches
Feld erzeugen, daß dem eines einstöckigen »Einwindungsteils« bzw. Kerns gleicht. Bei dem erfindungsgemäßen
Wirbelstromprüfgerät kann somit ein zu prüfender Gegenstand zunächst in die Spule, welche den
Ring umschließt, eingebracht werden. Anschließend können die Segmente innerhalb der Spule zu dem Ring
zusammengesetzt werden, dessen Innenöffnung den zu prüfenden Gegenstand dicht umschließt. Im Falle eines
verdickten Zwischenabschnitts des Gegenstandes können die Segmente entfernt werden, um diesen Abschnitt
durchtreten zu lassen, und anschließend wieder eingesetzt werden.
Die Merkmale des Anspruchs 2 kennzeichnen eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Wirbelstromprüfgeräts, die bequem handhabbar ist.
Der Anspruch 3 kennzeichnet eine Weiterbildung, welche im Hinblick auf spezielle Anforderungen
vorteilhaft ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren
Einzelheiten erläutert. Es zeigt
Fig. 1, 2 und 3 verschiedene herkömmliche Wirbelstromprüfanordnungen,
bei denen die Erfindung verwendbar ist,
F i g. 4a und 4b Gegenstände mit verdickten Enden, die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Gerätes geprüft
werden können,
F i g. 5 den Stromfluß in einem in Segmenten unterteilten Ring,
Fig.6 eine Frontansicht einer Ausführungsform eines Wirbelstromprüfgerätes,
Fig.7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig.6,
und
Fig.8 eine Explosionsdarstellung der Bestandteile
gemäß den F i g. 6 und 7.
in F i g. i ist ein Beispiel einer Wirbeistromprüfanord-
nung bekannter Art dargestellt Eine Prüfspulenanordnung umfaßt eine Priniärspule 10 und zwei Detektorspulen
11,11', die gegeneinander geschaltet sind, so daß
sie eine Null-Anordnung bilden. Die Spulen sind normalerweise koaxial angeordnet, und ein zu prüfender
Gegenstand 12 wird koaxial durch die Spulen geführt Die Primärspule 10 wird mit einem erregenden
Strom von der. Quelle 13 gespeist, die ein Generator für
Sinus- oder Rechteckwellen oder ein Impulsgenerator sein kann, wie es erwünscht ist Üblicherweise sind
verschiedene Sinus- oder Rechteckwellenfrequenzen oder verschiedene Impulsfolgefrequenzen vorgesehen,
um das Auffinden von Rissen oder Fehlern in verschiedenen Tiefen des Gegenstandes 12 und von
Rissen im Außendurchmesser und im Innendurchmesser eines Rohres zu erleichtern.
Der Strom in der Primärspule 10 induziert Wirbelströme in dem Gegenstand 12, die sich bei Fehlern oder
Rissen in dem Gegenstand ändern. Falls keine Fehler oder Risse vorhanden sind, ist der Signalausgang der
Null-Detektorspulen 11,11' etwa Null. Wenn ein Fehler oder ein Riß auftritt, werden die Signale in den Spulen
U, 11' unabgeglichen, so daß sich Signalausgänge ergeben, die sich in Phase und/oder Amplitude ändern.
Detektor- und Anzeigeschaltungen 14 verarbeiten die Signalausgänge, um eine geeignete Anzeige zu liefern,
und sind im einzelnen in der DE-PS 24 40 915,2 beschrieben.
F i g. 2 zeigt eine Spulenanordnung, die sich für ein Vergleichsgerät eignet. Hier sind zwei Primärspulen 15,
15' mit zugehörigen Detektorspulen 16,16' vorgesehen, um einen zu prüfenden Gegenstand 17 mit einem
bekannten Gegenstand 18 zu vergleichen und Änderungen zwischen diesen anzuzeigen. Die Primärspulen
können in Reihe oder parallelgeschaltet sein und -S5 werden mit einem erregenden Wechselstrom oder
gepulsten Strom von einer geeigneten Quelle gespeist, wie z. B. der Quelle 13 in F i g. 1. Die Detektorspulen 16,
16' können in einer Null-Anordnung verbunden sein und ihre Ausgangssignale werden geeigneten Detektor- und
Anzeigeschaltungen 14 zugeführt. Diese Schaltungen können die gleichen sein, wie die der Fi g. 1, es können
erforderlichenfalls auch einfachere Verarbeitungsschaltungen verwendet werden. Gegenstände unterschiedlicher
Größe, die aber sonst frei von Fehlern oder Rissen sind, können unterschieden werden, und es soll unter
dem Ausdruck »Änderungen« auch eine solche Verwendungsweise verstanden werden.
Anstelle von getrennten Primär- und Detektorspulen können bei beiden oben beschriebenen Anordnungen
auch jeweils eine einzige Spule in einer Brückenanordnung verwendet werden. Fig.3 zeigt zwei Spulen 21,
21' und zwei Widerstände 22,22' in einer Brückenschaltung.
Die erregende Quelle 13 ist in eine Diagonale dieser Brücke eingeschaltet und die Signalausgangslei- w
tungen 23 sind an die Eckpunkte der anderen Diagonale angeschlossen. Beim Auftreten von Fehlern oder Rissen
oder anderen Änderungen in einem Gegenstand oder in Gegenständen (die nicht dargestellt sind) in den Spulen
21, 2V führt die dadurch verursachte Änderung in der bo
Impedanz der Spulen zu einem unabgeglichenen Zustand der Brücke und erzeugt Ausgangssignale auf
den Leitungen 23. Diese können in der oben beschriebenen Weise weiterverarbeitet werden. Anstelle
der Widerstände 22, 22' kann ein abgeglichener Transformator verwendet werden, wie dies bekannt ist.
In Fig.4a ist ein Drahtseil 24 dargestellt, das an
seinem einen Ende ein verdicktes Teil 25. wie z. B. eine Muffe, angebracht hat und an dessen anderem Ende ein
Schlaufe 26 ausgebildet ist Nach einer gewissen Verwendungszeit kann es erwünscht sein, das Drahtseil
zu überprüfen, um sicherzustellen, daß es noch in einem zufriedenstellenden Zustand ist d. h. frei von gebrochenen
Strängen und ähnlichem.
F i g. 4b zeigt einen Stab oder ein Rohr 27, das aus einem Walzwerk 28 austritt und ein verdicktes Ende 29
aufweist Das Ende 29 kann auch unregelmäßig oder verformt sein infolge des Abtrenner.s eines vorhergehenden
Abschnitts. Eine Stumpfschweißverbindung ist bei 30 dargestellt
Um den Abschnitt 24 des Drahtseils oder den Abschnitt 27 des Stabes oder des Rohres zu prüfen, ist es
erforderlich, eine Prüfeinrichtung zu haben, die das Seil, den Stab oder das Rohr dicht umschließt, um die
Empfindlichkeit zu verbessern. Außerdem ist es notwendig, daß die Prüfeinrichtung die verdickten
Enden oder die Zwischenverdickung durchtreten läßt
F i g. 5 zeigt schematisch einen Ring aus elektrisch gut leitendem Material, der aus zwei getrennten isolierten
Segmenten 31, 3Γ gebildet ist In dem dargestellten zusammengesetzten Zustand bilden die inneren Oberflächen
32, 32' eine in Segmente unterteilte Innenöffnung für die Aufnahme eines zu prüfenden Gegenstandes
33. Eine in Segmente unterteilte Oberfläche 34, 34' umschließt diese Öffnung und befindet sich in einem
Abstand von dieser. Trennflächen 35,35' erstrecken sich von der Öffnung zu der in Segmente unterteilten
Oberfläche. Eine Spule 36 mit einer gewünschten Windungszahl umschließt die in Segmente unterteilte
Oberfläche und ist hier als eine einzige Windung zur einfacheren Erläuterung dargestellt.
Wenn die Spule 36 z. B. durch einen Generator 37 mit einem Wechselstrom oder einem gepulsten Strom
gespeist wird, fließt zu einem gegebenen Augenblick der Strom im Uhrzeigersinn, wie durch die Pfeile 38
angezeigt ist. Dadurch werden entsprechende Wirbelströme in den Oberflächen 34, 34' der leitenden
Segmente und in deren Nähe induziert, die jedoch in entgegengesetzter Richtung fließen, wie durch die Pfeile
39,39' angezeigt ist. In dem Segment 31 fließt der Strom 39 auf der einen Seite der Trennfläche 35 abwärts (Pfeil
41), im Uhrzeigersinn um die Segmentoberfläche 32 der Öffnung (Pfeil 42) und an der Trennfläche 35 nach außen
(Pfeil 43). In dem Segment 31' fließt der Strom 39' an den Seiten der Trennflächen in den entgegengesetzten
Richtungen (Pfeile 41', 43') aber in der gleichen Uhrzeigerrichtung um die Segmentoberfläche 32' der
Öffnung (Pfeil 42'). Wenn sich bei einer Erregung durch Wechselstrom die Stromrichtung in der Spule 36
umkehrt, kehren sich auch die Richtungen der Ströme in den Segmenten gegenüber den dargestellten um.
Weil die Ströme rings um die in Segmente unterteilten Oberflächen 32, 32' der Öffnung in jedem
Augenblick in den gleichen Richtungen fließen, ist das durch diese erzeugte Magnetfeld das gleiche, wie es
durch einen rings um eine kontinuierliche Oberfläche fließenden Strom erzeugt würde. Die Funktionsweise
des in Segmente unterteilten Rings der F i g. 5 ist daher die gleiche wie die des aus einem Stück bestehenden
geschlitzten Ringes der DE-PS 24 40 915. Obwohl die hinzugefügten Trennungen die Verluste in dem
Einwindungsteil etwas vergrößern, hat sich gezeigt, daß noch eine ausreichende Empfindlichkeit für die Prüfung
erhalten werden kann. Falls es erwünscht ist, können mehr als zwei Segmente verwendet werden.
Ir. den F i g. 6 und 7 ist ein als Grundkörper dienender
Rahmen 51 gezeigt, an dem ein Handgriff 52 angebracht ist. Eine Primärspule 53 und zwei Detektorspulen 54,54'
sind auf geeignete Spulenträger gewickelt und werden von dem Rahmen 51 getragen. Gewindeeinsätze 55,55'
sind ebenfalls vorgesehen. Zweckmäßigerweise werden die Spulen und die Gewindeeinsätze in einer Befestigung
gehalten und in isolierenden Kunststoff eingegossen, um den Rahmen 51 zu bilden.
Ein wegnehmbares Segmentteil gehört zu zwei elektrisch leitenden Ringen 56, 57, die mit einem
dazwischenliegenden isolierenden Abstandsstücken 58 verschraubt sind und weist eine dünnwandige innere
und äußere Auskleidung 59 und 61 aus dauerhaftem Isolationsmaieriai, wie z. B. aus Glasfasermaterial, und
ein Befesiigungstei! 62 aus isolierendem Material auf.
Diese Teile können anfangs einstückige Teile sein, die in geeigneter Weise zusammengehalten werden, z. B.
durch ein isolierendes Bindematerial 63, wie z. B. ein Epoxymaterial und eine äußere Schutzschicht 64. Dann
können sie in Hälften gesägt werden, wie durch 65, 65' angedeutet ist, um zwei Halbkreissegmente zu bilden.
Verdeckte Schrauben 66 können dazu verwendet werden, eine sichere Befestigung zu garantieren.
Zweckmäßigerweise sind die Schraubbolzen, Schrauben und Muttern aus nichtmagnetischem Material, wie z. B.
Kunststoffschrauben und Messingmuttern.
Wie F i g. 7 zeigt, überlappt das Befestigungsteil 62 den Rahmen 51, so daß eine genaue axiale Ausrichtung
der Ringe 56 und 57 mit den Detektorspulen 54, 54' erreicht wird. Vorzugsweise sind die aneinander
angrenzenden Flächen der Segmente bei 65, 65' mit einem isolierenden Material, wie z. B. einem Epoxymaterial,
beschichtet, um sicherzustellen, daß kein elektrischer Kontakt auftreten kann, und ebenso um einen
dichten Paßsitz der Segmente in der Öffnung des Grundkörpers 51 zu liefern.
Ein Halteteil 67 ist mit einer Ausnehmung versehen, so daß es über die Segmente des Befestigungsteils 62 im
zusammengebauten Zustand paßt, und es weist Schlitze 68,68' für die Aufnahme der Schafte von Rändelschrauben
69,69' auf. Ausschnitte 70,70' ermöglichen, daß das
Halteteil von den Köpfen der Schrauben 69, 69' frei kommt, und dieses Halteteil kann dann in die
dargestellte Lage gedreht werden. Wenn die gesamte Anordnung sich in der vorgesehenen Lage befindet,
werden die Schrauben angezogen, so daß jede Bewegung oder Vibration der in Segmente unterteilten
Teile verhindert wird. Das Halteteil 67 kann an einem der Segmente, z. B. durch die Schraube 71, befestigt sein
oder es kann getrennt gelassen werden.
F i g. 8 illustriert das Zusammensetzen. Während die in Segmente unterteilten Teile entfernt sind, wird das
verdickte Ende 29 durch die öffnung 50 des Rahmens 51 geführt. Die Segmente 61, 62 und 6Γ, 62' werden dann
rings um den Stab 27 angeordnet zusammengebracht, wie durch die Pfeile 72 angezeigt ist, und in die Öffnung
50 eingesetzt. Das Halteteil 67 wird dann in seiner Stellung festgeschraubt. Das Halteteil 67 ist von dem
Segment 62 getrennt und etwas aus seiner richtigen Stellung gedreht gezeichnet, um die Darstellung zu
erleichtern. Ebenso sind die Schrauben 69,69' getrennt gezeichnet, obwohl sie in den Einsätzen 55, 55' bleiben
können.
Bei einem Halteteil 67 der in F i g. 6 gezeigten Form und Orientierung kann es erwünscht sein, die Segmente
62,62' etwa 90° gegen die dargestellte Lage gedreht zu orientieren, um ein ausreichendes Festklemmen sicherzustellen.
Die gesamte Befestigungseinrichtung zum Festhalten der Einwindungssegmente in ihrer richtigen
Lage in bezug auf die umschließenden Spulen kann selbstverständlich in gewünschter Weise geändert
werden.
In der Praxis wird die Öffnung 50 des Rahmens 51 so gewählt, daß sie sich für die Enden oder Zwischenabschnitte
mit den größten Durchmessern eignet, die erwartungsgemäß auftreten. Dann kann ein Satz von in
Segmente unterteilten Teilen hergestellt werden, die
einen Außendurchmesser besitzen, der in die öffnung 50
paßt, die aber unterschiedliche Innendurchmesser aufweisen, um dem gewünschten Durchmesserbereich
der zu untersuchenden Stangen usw. angepaßt zu sein. Für Gegenstände, die keinen kreisförmigen Querschnitt
besitzen, kann die Form der Öffnung dementsprechend geändert werden, wie dies in der DE-PS 24 40 915
beschrieben ist. Für kreisförmige oder nicht kreisförmige öffnungen werden die Anzahl der Segmente und die
Umfangslängen ihrer Innenoberflächen so gewählt, daß jedes Segment an seine Stelle rings um den zu
prüfenden Gegenstand gebracht und dann in den Rahmen eingesetzt werden kann.
Der Aufbau der F i g. 6 und 7 eignet sich insbesondere für das Prüfgerät der Fig. 1. Für das Vergleichsgerät
der F i g. 2 können zwei Anordnungen vorgesehen werden, wobei jede einen einzelnen Ring und zwei
umschließende Spulen aufweist, oder es kann nur eine Anordnung mit einem in Segmente unterteilten Ring für
den zu prüfenden Gegenstand 17 und eine andere Anordnung für den Bezugsgegenstand 18 vorgesehen
sein. Für die Brückenanordnung der F i g. 3 kann ein Aufbau ähnlich dem der F i g. 6 und 7, jedoch ohne die
Spule 53, verwendet werden. Bei einigen Arten von Prüfgeräten kann auch ein einziger Ring mit einer
umschließenden Spule genügen. Andere Anordnungen sind entsprechend den Anforderungen des speziellen
Verwendungszweckes möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Wirbelstromprüfgerät für die zerstörungsfreie Prüfung von Gegenständen, mit einer Erregerspule,
die einen Ring aus elektrisch leitendem Material umschließt, in dessen Innenöffnung der zu prüfende
Gegenstand eingebracht wird, und der gepulster oder Wechselstrom zum Indizieren von Wirbelstrom
in den zu prüfenden Gegenstand zugeführt wird, und mit einer mindestens einer Detektorspule i(|
enthaltenden Detektor- und Anzeigevorrichtung, die auf Änderungen der Wirbelströme anspricht und
Änderungen in dem Gegenstand anzeigt, und welcher Ring einen elektrisch gut leitenden Kern
bildet, in dessen äußerer Oberfläche in Abhängigkeit '5
vom Strom in der Erregerspule ein Strom flie&t, dem
ein in der die Innenöffnung umschließenden Fläche entgegengerichtet fließender Strom entspricht, der
ein Magnetfeld erzeugt, das die Wirbelströme im zu prüfenden Gegenstand induziert, nach Patent
24 40 915,2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (31,31'; 56,57) in gegeneinander elektrisch
isolierte Segmente unterteilt ist.
2. Wirbelstromprüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Segmente durch 2"'
einen Rahmen (51) gehalten werden, welcher die Spule (53) trägt und in welchem ein zu prüfender
Gegenstand vor dem Einsetzen der Segmente einführbar ist.
3. Wirbelstromprüfgerät nach Anspruch 2, da- -!0
durch gekennzeichnet, daß zwei Seite an Seite mit einem dazwischenliegenden isolierenden Abstandsstück
(58) angeordnete Ringe (56, 57) vorgesehen sind, die beide von der Spule (53) umschlossen sind,
und daß am Rahmen (51) zwei Detektorspulen (54, 54') angebracht sind, die je einen Ring umschließen.
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Family Applications (1)
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