DE2425263B2 - Schaltungsanordnung für den handvermittelten Fernsprechdienst zur Gebühre ndaten-Ubertragung - Google Patents
Schaltungsanordnung für den handvermittelten Fernsprechdienst zur Gebühre ndaten-UbertragungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für den an Fernschränken, worunter auch paneel-
oder tischförmige Vermittlungs-Schalttafeln verstanden
werden, handvermittelten Fernsprechdienst zur Übertragung von zur Berechnung der Gesprächsgebühren
erforderlichen Daten zu einem zen.raten Datenverarbeiter mit einem Datenspeicher.
Es ist bekannt, daß bei üblichen Fernschränken einige
Daten, die die Verjehrsgebühren betreffen, also die Nummern des gerufenen und des rufenden Teilnehmers,
die Gesprächsdauer und die Anzahl der Gesprächseinheiten, am Fernschrank als vorübergehende elektrische
information auftreten. Andere Daten, beispielsweise die Vermittlungsgebiihrenklasse und Tag und Zeit des
Gesprächsbeginns, sind an beliebiger Stelle als elektrisehe
Information vorhanden.
Einige weitere Daten, wie beispielsweise die Wegesuche eines durchgewählten Ferngesprächs, liegen als
elektrische Information an vom Fernschrank weit entfernten Vermittlungseinheiten vor.
Alle diese Daten werden von der Vermittlungsperson auf ein Blatt geschrieben und dann von einem
EDV-Zentrum in eine für einen Rechner geeignete Form umgesetzt
Gemäß der neueren Technik ist auch die automati- j5
sehe Aufnahme dieser Daten bekannt. Die entsprechenden Schaltungsanordnungen sind jeweils für eine
einzige Art von Fernschränken verwendbar.
Das unterschiedliche Verhalten der verschiedenen Fernschränke zeigt sich beispielsweise beim Erkennen
der angerufenen Adresse, die bei schnurlosen Fernschränken nur durch die Wählimpulse erkennbar ist; ein
Datenspeicher liest nur diese Wählimpulse und benötigt noch eine Information, ob der Antwortende der
gerufene Vermittler oder ein Zwischenvermittler ist. Bei Zweischnurfemschränken wird der Angerufene von der
Vermittlungsperson durch Einstecken der Schnur in die entsprechende Klinke unmittelbar erreicht, und der
Datenspeicher muß für die Gebührenberechnung nur über die Klinke informiert werden. Der Datenverarbeiter
muß für die beiden Arten von Fernschränken jeweils typische Vorgänge durchführen, z. B. können typische
Zweischnurfernschrank-Vorgänge, wie die Gebührenumlegung oder die Konferenzschaltung, mit einem nur
für schnurlose Fernschränke gebauten Datenverarbeiter nicht durchgeführt werden. Bei einem Video-Darstell-Fernschrank,
also einem Fernschrank mit einem Zweirichtungs-Videoterminal, das mit einem Rechner
verbunden ist, und mit einer Video-Tastatur zum Eingeben aller zum Berechnen und gegebenenfalls zur
Wegebildung der Verbindung erforderlichen Informationen (»International Switching Symposium«, 1972, S.
104, 105) erfolgt der Informationsaustausch mit dem zentralen Datenverarbeiter mit Hilfe der Tastatur. Die
von der Vermittlungsperson zu lieiernden Daten werden unkodiert zum Datenverarbeiter geleitet.
Beispielsweise ist eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art bekannt (DT-AS 11 73 546), bei
der die Daten für die Gebührenberechnung zuerst in einem dem jeweiligen Fernschrank zugeordneten
Speicher des von diesem Speicher bedienten Verbindungssatzes zwischengespeichert und am Ende des
Gesprächs einem zentralen Datenspeicher zugeleitet werden, wobei nebst anderen Daten noch ein Kodesignal
für die jeweils tätige Vermittlungsperson eingespeichert wird. Die Übertragung zu den Speichern
erfolgt raummultiplex über Wähler und eine Sammelschiene, die sämtliche Fernschränke durchzieht. Diese
Technik erfordert auf Grund der den einzelnen Verbindungssätzen zugeordneten Speicher einen hohen
Aufwand und verursacht Probleme, wenn zwei derartige Speicher gleichzeitig ihre Daten zum zentralen
Datenspeicher übertragen wollen. Darüber hinaus ist die Verwendung der Wähler wegen deren Abnützung
nachteilig. Die Sammelschiene fällt bereits bei einem Kurzschluß an nur einem einzigen Fernschrank
insgesamt aus.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfachere und damit zuverlässigere und
leicht vollelektronisierbare, jedoch zugleich vielseitigere Schaltungsanordnung zur Übertragung der Daten zu
schaffen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die von schnurlosen Fernschränken,
Zweischnurfemschränken und/oder Video-Darstell-Fernschränken
bzw. von mit diesen verbundenen Verbindungssätzen als parallel vorliegende Gleichspannungssignale
abgenommenen Daten zur Einspeisung in mit dem Datenverarbeiter verbundene Verarbeitungsschaltungen in zeitmultiplexe serielle Daten umwandelbar
sind und vom Datenverarbeiter zu den Fernschränken zurückgemeldete Daten über zeitmultiplexe serielle
Daten zu parallelen Gleichspannungssignalen zurückwandelbiir
sind.
Dadurch, daß die die Daten von den verschiedenen Fernschränken sammelnden Übertragungseinrichtungen
zeitmultiplex arbeiten und die Daten unmittelbar in den zentralen Datenspeicher eingespeichert werden,
ergibt sich eine erhebliche gerätetechnische Vereinfachung und Verbilligung und erhöhte Zuverlässigkeit
sowie auch eine außerordentliche Anpassungsfähigkeit des Systems, das mit sämtlichen verschiedenen Arten
von Fernschränken gleichzeitig zusammenarbeiten kann und nicht nur auf Grund der Vermittlungsherstellung
vorliegende Daten erfassen kann, sondern auch von Hand eingegebene Daten und Anweisungen
aufnimmt
Die Schaltungsanordnung einschließlich der Einrichtungen zur Datenerfassung und Anpassung und des
Datenspeichers werden im folgenden als »Aufzeichnungsspeicher«
bezeichnet.
Weitere Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der
folgenden differenzierten Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die
Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 einen Blockschaltplan einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sowie ihrer Anschlüsse an die
Fernschränke,
F i g. 2 eine schematische Darstellung eines in F i g. 1 mit X bezeichneten schnurlosen Fernschranks und der
dazu gehörigen Anschlüsse an die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung,
F i g. 3 eine schematische Darstellung eines in F i g. 1 mit K bezeichneten Zweischnurfernschranks und einer
in Fig. 1 mit APK bezeichneten dazugehörigen zusätzlichen Einheit,
F i g. 4 im einzelnen einen BlockschaUplan einer in Γ i g. 1 als Block ÄPEdargestellten Schaltung,
F i g. 5 eine schematische Funktionsdarstellung einer in F i g. 4 mit MSDk bezeichneten Einheit.
Zur klareren Erläuterung des Aufbaus und Betriebs des Aufixichnungsspeichers werden die vom Speicher
zur Erzielung der genannten Aufgabe gelieferten Daten im folgenden beschrieben.
Die für die Buchhaltung im handvermittelten Verkehr erforderlichen Daten, die für jedes durchgeführte und
der Gebühr unterworfene Gespräch getrennt vorgelegt werden müssen, sind folgende:
1. Ein Erkennungszeichen der Vermittlungsperson, die die Verbindung aufgebaut hat; diese Information wird von der Vermittlungsperson geliefert.
2. Erkennungsnummern des vom Anruf belegten Fernschranks und der Leitung; diese elektrischen
Daten liegen am Fernschrank vor.
3. Tag und Zeit des Beginns und des Endes der Leitungsbelegung; diese Daten liegen am Fernschrank vor.
4. Die Gesprächsgebührenkategorie und die Nummer des Teilnehmers oder seiner Kreditkarte für die
Gesprächsrechnung; diese Daten werden von der Vermittlungsperson geliefert.
5. Die Anzahl der Gesprächseinheiten, in Sekundenzehnern angegeben, wie sie sich aus dem Impuls für
die mit Gebühren belegbare Zeit ergeben; diese Information liegt am Fernschrank vor.
6. Von der mit Gebühren belegbaren Zeit abzuziehende Anzahl von Gesprächsminuten auf Grund
fehlerhaften Ausfalls der Telefonvermittlung; diese Information wird von der Vermittlungsperson
geliefert.
7. Identifizierung der von jeder der beiden Teilschnüre, die für die Verbindung verwendet werden,
belegten Verbindungsleitung oder -stelle; diese Information liegt an der Vermittlung vor.
8. Die Nummern des rufenden und des gerufenen Teilnehmers; diese Information liegt an der
Vermittlung vor oder wird von der Vermittlungsperson geliefert
9. Der für jeden der beiden Verbindungsteilnehmer gewählte Wegeverlauf; diese Information liegt an
der Vermittlung vor.
Der im folgenden beschriebene Aufzeichnungsspeicher ist mit verschiedenen Einheiten bestückt, von
denen einige dazu dienen, die elektrischen Daten von den Fernschränken zu sammeln, andere dazu dienen,
von der Vermittlungsperson weitere, irgendwo vorliegende Daten als elektrische Information zu empfangen,
und wiederum andere zum Aufnehmen der nur in der Vermittlung vorliegenden Information aus der Vermittlungsschaltung dienen.
In F i g. 1 sind eine Mehrzahl von schnurlosen Fernschränken X angedeutet, deren genauere schematische Darstellung in F i g. 2 gegeben ist, ferner eine
Mehrzahl von Zweischnur-Fernschränken K, deren
genauere schematische Darstellung in F i g. 3 gegeben ist, und weiterhin eine Mehrzahl von Video-Darstellungs-Fernschränken V; außerdem umfaßt die Schaltung eine Mehrzahl von üblichen Verbindungs- oder
Vermittlungsschaltungen CDCx, die jeweils direkt mit einem der schnurlosen Fernschränke verbunden sind,
eine Mehrzahl von üblichen Vermittler-Verbindungsstellen oder -Sätzen GO für die Zweischnur-Fernschränke, eine Mehrzahl von Einheiten CDCv, von denen jede
aus einer Schaltung CDCxv besteht, die einer der üblichen Verbindungsschaltungen CDCx für die schnurlosen Fernschränke äquivalent ist, wobei die Sprechschaltungen mit denen von Video-Darstell-Fernschränken V verbunden sind und die Ausgänge üblicherweise
mit den Tasten und Lampen der mit einer zusätzlichen Schaltung APV verbundenen Tafeln oder Schränke
verbunden sind, die eine Zwischenebene zwischen dem Video-Darstell-Fernschrank V und den anderen
Speichereinheiten darstellt. Die Schaltung /4PVbesteht
im wesentlichen aus Relais, welche auf Speicherbefehl
hin die von den verschiedenen Speichereinheiten
ausgehenden Impulssignale in Gleichstrom umsetzen. Derartige Funktionen erfüllende Relaisschaltungen sind
an sich bekannt.
$ Die Schaltung umfaßt weiterhin eine Mehrzahl von zusätzlichen Einheiten APK für die Zweischnur-Fernschränke; diese Einheiten sammeln die nur an diesen
Fernschränken vorliegenden Daten, beispielsweise den Zustand jeder Schnur und die Gesprächseinheitenmes
sung. Die einzelne Einheit APK empfängt vom
Fernschrank die Informationen parallel in Form von Gleichstromsignalen, erfaßt die Signale und gibt die
erfaßten Signale als Signalfolge ab. Außerdem liefert APK die in Form von ausgelesenen Signalen empfange
nen Speicherbefehle an den Fernschrank in Form von
wird später im Einzelnen unter Bezugnahme auf F i g. 3
beschrieben.
schränke mit Eingangseinheiten eines Daten verarbeiters £, der die Gebührenberechnung durchführt. Hierbei
handelt es sich um eine an sich bekannte Schaltung zur Durchführung elementarer Zwischenebenen-Funktionen.
Eine Einheit MRCk nimmt die elektrischen Daten vom Eingang der Vermittler-Verbindungssätze GO auf
und überträgt sie zu einem vorverarbeitenden Netzwerk RPE, das später im Einzelnen unter Bezug auf
F i g. 4 beschrieben wird, und eine Einheit MRCx nimmt
die elektrischen Daten von den Eingangs-Verbindungsschaltungen CDCx der schnurlosen Fernschränke auf
und überträgt sie zum Netzwerk RPE
Die Einheiten MRCk und MRCx nehmen die Gleichstromdaten parallel auf, erfassen sie und übertra
gen sie als Folge. Diese Einheiten können verschiedene
»hardware«-Strukturen darstellen. Bei der beschriebenen Ausführungsform bestehen die Schaltungen der
Einheiten MRCk und MRCx aus ferromagnetischen Kernmatrizen, bei denen jede Information einem Kern
entspricht Die Matrixzeilen werden aufeinanderfolgend abgetastet, so daß die die Daten einer bestimmten Zeile
betreffenden Signale an Spaltenverstärkern zu einem festgelegten Folgezeitpunkt erscheinen. Diese Verstärker werden umlaufend abgetastet und das Ausgangs-
signal ist eine ausgelesene Signalfolge. Die Einheit
MRCx besteht aus einer Mehrzahl derartiger Matrizen, nämlich einer für jeden schnurlosen Fernschrank; sie
werden in Zeitfolgen abgetastet und die sämtlichen Schränke X betreffenden Daten erscheinen zeitmulti
plex an der Ausgangsleitung.
Die Einheit MRCk besteht aus so vielen Matrizen, als Verbindungssätze GO vorhanden sind, zu denen die
Zweischnur-Klappenschränke Zugang haben. Diese Matrizen werden ebenfalls zeitlich abgetastet, und die
alle Verbindungsstellen GO betreffenden Daten erscheinen zeitmultiplex an der Ausgangsleitung.
Fig.2 zeigt schematisch die Einheiten üblicher schnurloser Fernschränke bzw. deren Bedienungsfelder,
wobei TA die übliche Wahltastatur, CH die Tasten und
Cdie Schnüre darstellt Ein derartiger Fernschrank, der mit dem vorliegenden Aufzeichnungsspeicher verwendbar ist ist mit einigen für die Verbindung erforderlichen
zusätzlichen Einheiten ausgestattet; nämlich
einem Knopf 7^ der mit einer Leitung 33 verbunden
ist, die zu den bestehenden Verbindungen zwischen dem Fernschrank und der Verbindungsschaltung
CDCx(F i g. 1) hinzugefügt ist: niedergedrückt gibt
dieser Knopf Zugang zum Speicher zum Liefern
der von der Vermittlungsperson übeir die Tastatur
abgegebenen Daten; solch eine Leitung 33 ( F i g. 2) wird in eine Verbindung 1 einbezogen, auf die bei
der Beschreibung des allgemeinen Betriebs näher eingegangen wird,
einem Satz von Lampen L die der Bedienungsperson
bestimmte innere Zustände des Speichers anzeigen, wie noch beschrieben wird,
einem Verbinder /, in den die Bedkmungsperson ihren Identifizierungs-Codierer eingibt, beispielsweise eine Karte mit einer gedruckten Schaltung, deren Leitungsverlauf typisch für die jeweilige Bedienungsperson ist, deren Daten sodann über Leitungen 11 zum Netzwerk RPfgeleitet werden.
Entsprechende zusätzliche Einheiten wie L, T und / (;emäß F i g. 2, die sich auf die schnurlosen Fernschränl;e bezieht, sind auch bei Zweischnurfernschränken vorhanden und erfüllen dieselbe Funktion, die für die schnurlosen Fernschränke angegeben wurde. Sie sind in F i g. 3 eingezeichnet und mit L', V bzw. Γ bezeichnet. Weiterhin sind eine Tastatur TA' und. Schnüre C" vorhanden.
einem Verbinder /, in den die Bedkmungsperson ihren Identifizierungs-Codierer eingibt, beispielsweise eine Karte mit einer gedruckten Schaltung, deren Leitungsverlauf typisch für die jeweilige Bedienungsperson ist, deren Daten sodann über Leitungen 11 zum Netzwerk RPfgeleitet werden.
Entsprechende zusätzliche Einheiten wie L, T und / (;emäß F i g. 2, die sich auf die schnurlosen Fernschränl;e bezieht, sind auch bei Zweischnurfernschränken vorhanden und erfüllen dieselbe Funktion, die für die schnurlosen Fernschränke angegeben wurde. Sie sind in F i g. 3 eingezeichnet und mit L', V bzw. Γ bezeichnet. Weiterhin sind eine Tastatur TA' und. Schnüre C" vorhanden.
Die jeweils mit jedem der Zweischnur-Fernschränke verbundene zusätzliche Einheit APK besteht aus den
folgenden Einzelschaltungen:
einem Empfänger OR, der von dem Speicher über eine Verbindung 3 Befehle für das Aufleuchten der
Lampen L' und für das Anziehen und Loslassen eines Relaissatzes RL, dessen Funktion noch
beschrieben wird, empfängt und der Synchronimpulse an einen Taktgeber CK abgibt, der seinerseits
die elementaren Betriebszeiten der gesamten Einheit APK bestimmt;
einem Sensor S beliebigen Aufbaus, der sämtliche Daten gleichzeitig empfängt, sie nacheinander
abfragt und dann, jeweils eines zu einer Zeit, als Folge geordnet auf einer Leitung 38 abgibt. Beim
beschriebenen Beispiel besteht der Sensor 5 ähnlich den Einheiten MRCk und MRCx aus einer
ferromagnetischen Kernmatrix. In diesem Fall existiert nur eine einzige Matrix. Der Sensor S
benötigt außerdem geeignete Einrichtungen zum Auslesen einiger besonderer Daten, beispielsweise
der von der Tastatur kommenden Daten, in kürzeren Zeitintervallen, und zwar in echten
Bruchteilen des Haupt-Zeitintervalls Dies erfolgt dadurch, daß zwei oder mehr Kerne verschiedener
Zeilen mit der gleichen Dateninformation belegt werden;
dem Relaissatz RL, der der periphere Teil einer
Mehrzahl von mit dem Datenverarbeiter verbundenen Einheiten ist, deren Kerneinheit ein Identifizierer
im Netzwerk RPE ist Der Relaissatz RL besteht im wesentlichen aus einem Relais für jede
Halbschnur und dient dem Aufspalten und Schalten der Sprechschleife jeder Halbschnur entweder zum
Sensor S oder zu den üblichen an die Halbschnur anschließenden Schaltungen. Schaltet ein Relais an
den Sensor S, so werden die Gleichströme der Schleife durch den Sensor 5 geprüft und dann zur
Identifizierung benützt;
einem Sender OT, der über die Verbindung 3 die
vom Sensor 5 kommenden Signale abgibt; diese Signale werden in Serie ausgesendet und stellen
entsprechend ihrer zeitlichen Stellung die Dateninformation dar, die der Sensor 5 vom Fernschrank
und vom Relaissatz RL empfängt.
Fig.4 zeigt das Netzwerk RPE, mit einer Schaltung MSDk, die Signalorganisationsfunktionen hinsichtlich der von allen Einheiten A PK der zweischnurfemschränke kommenden Signale ausführt, indem sie parallel von allen Fernschränken die Folgen der von jedem Fernschrank kommenden Signalreihen empfängt und als Ausgangssignal jede der Signalfolgen parallel auf vielen Leitungen, jedoch folgemäßig hinsichtlich der Zeit mii Bezug zu den anderen Signalfoigen ausgibt. Die Schaltung MSDk übt außerdem Signalsynchronisationsfunktionen aus und sendet die Signale zu einem Adapter ADTunii zu einem üblichen Verbindungs-Identifizierer ID. Der Aufbau der Schaltung MSDk wird später unter Bezugnahme auf F i g. 5 beschrieben.
Fig.4 zeigt das Netzwerk RPE, mit einer Schaltung MSDk, die Signalorganisationsfunktionen hinsichtlich der von allen Einheiten A PK der zweischnurfemschränke kommenden Signale ausführt, indem sie parallel von allen Fernschränken die Folgen der von jedem Fernschrank kommenden Signalreihen empfängt und als Ausgangssignal jede der Signalfolgen parallel auf vielen Leitungen, jedoch folgemäßig hinsichtlich der Zeit mii Bezug zu den anderen Signalfoigen ausgibt. Die Schaltung MSDk übt außerdem Signalsynchronisationsfunktionen aus und sendet die Signale zu einem Adapter ADTunii zu einem üblichen Verbindungs-Identifizierer ID. Der Aufbau der Schaltung MSDk wird später unter Bezugnahme auf F i g. 5 beschrieben.
Der Adapter A DT hat Störsignale zu eliminieren. Er überträgt das gefilterte Signal zu einer logischen
Schaltung LRC und meldet die erfolgten Übertragungen über eine Einheit BME an den Datenverarbeiter £
Außerdem setzt der Adapter ADTdIe vom Datenverarbeiter
£ kommenden Informationen in zeitgeteilte Signale zur Verarbeitung durch die nächsten Einheiten
um. Der Adapter ADT kann von beliebigem Aufbau sein, und der Entwurf entsprechender Schaltungen
bereitet dem Fachmann keinerlei Schwierigkeiten.
Der Identifizierer ID ordnet jeder Halbschnur des Vermittlers des Zweischnurfernschranks den von der
Halbschnur selbst belegten Verbindungssatz zu. Er ist ein üblicher Vermittlungsidentifizierer und arbeitet auf
im Fernmeldewesen bekannte Weise des Identifizierens unter Verwendung der Sprechschleife, wie sie vom
Relaissatz RL aufgespalten worden ist.
Eine Schaltung MSC von an sich bekannter Art übersetzt vom Adapter .ADTund vom Identifizierer IE
kommende Zeitmultiplexsignale in Raummultiplexsignale, die zu den Einheiten APK, GO, CDCv und A
geleitet werden.
Die logische Schaltung LRC kann die elektrischer Vermittlungsdaten, die auf vom Adapter /tDFkommende
Signale bezogen sind, erkennen und den Datenverarbeiter £über die Einheit BME informieren. Eine solche
Erkennungsfunktionen ausführende logische Schaltung ist in der elektronischen Vermittlungstechnik an sich
bekannt; sobald also die Zeitlagenkriteria der Signale festgelegt sind, wird der Entwurf der üblicher
Schaltungen entsprechend der üblichen Telefonschaltungstechnik durchgeführt Einzelheiten hinsichtlich dei
Funktionen der logischen Schaltung LÄCwerden spatel
im Rahmen der Betriebsbeschreibung erläutert
Die Einheit BME hat Multiplex- und Speicherschal
tungen und dient als übliche Zwischenebene zwischer den vorhergehenden Synchronschaltungen und den
Datenverarbeiter. Eine Einheit BMU gleicht der Einher BME, sie betrifft jedoch die vom Datenverarbeitei
kommenden und zu den Fernschränken laufender Daten.
Eine Schaltung RNOx dient der Aufnahme einer siel
mit der Zeit nur langsam ändernden Information, die wie es für eine solche Information typisch ist, von de
Vermittlungsperson an den Zweischnurfernschränkei
über eine elektrische Verbindungskonfiguration einge geben wird, und dem Weitergeben der dieser Informa
tion entsprechenden Daten an den Datenverarbeiter i über die Einheit BME Eine auf diese Weise eingegeben!
Information betrifft beispielsweise den Identifizierungs kode der Vermittlungsperson.
Die Schaltung RNOx kann beispielsweise aus einen Schaltungssatz bestehen, der den Eingangsleitungs-Ver
binder / jedes Fernschranks abtastet und die interm
Verdrahtung der in den Verbinder eingeführte Kart
prüft. Solche Schaltungen sind in der Technik bekannt.
Wie dargelegt, stellt Fig.5 die schematische
Darstellung des Aufbaus der Schaltung MSDk dar. Sie weist einen Transitspeicher MTauf, der so viele Zeilen
hat, als Zweischnurfernschränke vorhanden sind, und so viele Spalten hat, als vom Sensor S( F i g. 3) von jedem
Fernschrank aufgenommene Informationselemente vorhanden sind. Die in zeitlicher Folge auf der Leitung
15 (Fig. I1 5) von jedem der π Fernschränke über die
Einheiten APK (I)...APK(n) parallel für alle η
Fernschränke einlaufenden Daten werden entsprechend ihrer Ankunfts-Reihenfolge in ihrer jeweiligen Zeile
vom Speicher MT eingespeichert, die Zeilen werden sequentiell ausgelesen und jeweils insgesamt in ein
Register R beliebigen Typs übertragen; die Daten laufen
in Form einer Zeile zu einer Zeit auf Leitungen 23 und 21, die das Register R mit dem Adapter ADTbzw. dem
Identifizierer ID (F i g. 4) verbinden. Auf diese Weise
laufen die als zeitliche Folge für jeden Fernschrank, jedoch parallel hinsichtlich sämtlicher Fernschränke
zum Speicher MT (F i g. 5) kommenden Daten als einzige Aneinanderreihung dieser Folgen aus, von
denen jede die Information eines der Fernschränke trägt.
In allen Zeilen wird in der Zeitspanne eingeschrieben, die einem vollen Abtasten des Sensors 5 (F i g. 3)
entspricht, während das Zeilen-Auslesen synchron mit den internen Zyklen des Gesamtspeichers und insbesondere
des Adapters ADTcrfolgt.
Aus Gründen der Einfachheit wird der Betrieb der Anlage getrennt für jede der drei Arten von
Fernschränken, mit der sie verbunden werden kann, beschrieben.
Für schnurlose Fernschränke führt die Vermittlungsperson gegenwärtig die übliche Tätigkeitsfolge aus:
Belegen einer Halbschnur, auf die belegte Halbschnur gehen. Abwarten des Bereitschaftszeichens zum Wählen,
Wählen mit der Tastatur und Sprechen zum ersten Teilnehmer; sie wiederholt die gleichen Vorgänge mit
der zweiten Halbschnur derselben Schnur und verbindet dann die beiden Teilnehmer. Wenn die Verbindung
hergestellt ist, wird der Taktgeber für die berechenbare Zeit in Gang gesetzt, um die Gebühreneinheiten
aufzuzeichnen.
Alle diese Routinevorgänge liefern einige Daten vom Fernschrank zur Vermittlung, nämlich zu den Verbindungsschaltungen
CDOr( Fig. 1). Diese Daten werden vom Aufzeich lungsspeicher über die Verbindungen 1
aufgenommen und zur Einheit MRCx geleitet, die, wie dargelegt, sie als Gleichstromsignale parallel empfängt,
sie ausliest und sie als zeitliche Folge auf einem Leiter 10 weitergibt Die über die Verbindung 25 (F i g. 4)
geleiteten Daten werden im Adapter ADT verarbeitet, der, wie dargelegt wurde, die Störungen eliminiert und
einen Teil der Information über die Leitung 17 zur logischen Schaltung LRC und die übrige Information
über die Leitung 19 direkt zur Datenverarbeiter-Zugangs-Einheit 5Aff leitet. Die kodierten Daten, die von
vielen Signalen geliefert werden und nun die gleichzeitige Verarbeitung vieler Bits erfordern, werden zur
logischen Schaltung LRC geschickt. Solche Daten kommen beispielsweise von der Tastatur oder betreffen
die Wegbildung.
Die logische Schaltung LRC ergibt die richtige Korrelation der Tastaturdaten mit den dazugehörigen
Schnüren: dies wird durch geeignete Einrichtungen, die an sich bekannt sind und den gedrückten Tastenzustand
erkennen, erhalten.
Die direkt vom Adapter ADT zur Einheit BMl fließenden Informationen betreffen die Belegung dei
Halbschnur, den Gesprächszustand und die gebührenfähigen Zeit-Taktimpulse. Alle diese Daten entsprecher
einem einfachen Umschalten des betreffenden Signals diese Umschaltuingen werden durch einfache, an sicr
bekannte Schaltungen erfaßt, die keine besonder; logische Erkennungsschaltung benötigen.
Während des Gesprächs des Teilnehmers versorg!
die Vermittlungsperson den Aufzeichnungsspeicher mil
den weder vom Fernschrank noch von der Vermittlunf automatisch erhältlichen Daten. Um dies durchzuführen
drückt die Vermittlungsperson den Knopf T ( F i g. 2) um über die Leitungen 33 und 1 eine Information zi
senden, die über Einheit MRCx (Fig. 1), Leitung 10 Verbindung 25 (F i g. 4) und Adapter ADTd'ie logische
Schaltung LRC erreicht, die sie als Befehl zui Aufzeichnung von zu berechnenden Daten erkennt. Zi
dieser Zeit geht die Vermittlungsperson, wie üblich, ir
die vom Gespräch belegte Schnur, wählt an der Tastatui
die Ziffern eines geeigneten, auf die zu sendende Information bezogenen Kode, beispielsweise eine Ziffei
für die Art der Verbindung und bis zu 15 Ziffern für die Kreditkarten-Nummer oder für einen möglichen dritter
Teilnehmer, dem das Gespräch zu berechnen ist.
Bis zum Loslassen kann die Vermittlungspersor Daten hinzufügen oder die gesendeten Daten korrigieren,
stets unter Niederdrücken des Knopfs T(Fig.2)
Beispielsweise kann am Gesprächsende die Vermin·
lungsperson wieder in die Leitung gehen, um die Anzahl von möglichen Gesprächsminuten wissen zu lassen, die
von der Gebührenanzeige des Taktgebers abzuzieher sind.
Die zum Bedienungsfeld des Fernschranks Λ
hinzugefügten Lampen L ermöglichen es der Vermittlungsperson,
Daten über bestimmte Dienste vom Datenverarbeiter zu erhalten, insbesondere im einzelnen:
drei der fünf Lampen charakterisieren und zeiger die Verbindungsklasse an, wie sie vom Datenverarbeitet
gespeichert ist, wobei jede Lampe eine von drei möglichen Verbindungsklassen betrifft, nämlich Gespräch
mit Voranmeldung, Teilnehmergespräch, Rimessengespräch: die vierte Lampe leuchtet, um die
Vermittlungsperson anzuhalten, die Rechnungsdaten zu
senden, und die fünfte Lampe signalisiert, daß die Einrichtung oder der Fernschrank für die automatische
Berechnung außer Betrieb ist und die Vermittlungsperson aie Gesprächsnotiz manuell ausfüllen muß.
Diese Signale werden folgendermaßen übertragen:
Diese Signale werden folgendermaßen übertragen:
Der Datenverarbeiter gibt an die Einheit BMU übei
eine Verbindung 32 (Fig.4) eine Information mit dei
Angabe des interessierenden Fernschranks und dei Lampe. Diese Information wird über eine Leitung 2i
vom Adapter ADT empfangen, der sie in einer
zeitmultiplexen Befehl umformt und diesen über die
verbindung 25 und eine Leitung 24 zur Schaltung AiSC
leitet, die den zeitmultiplexen Befehl aufnimmt und ihr
in ein Oleichstromsignal umformt, das über Verbindungen
16 und 9 (Fig. 1) zum Fernschrank X läuft. Dk
Verbindungen 16 und 9 bestehen aus einer Mehrzahl von Leitungen, die mit den verschiedenen Fernschranklampen
verbunden sind.
(p Das dritte zusätzliche Element, der Verbinder ι
(Mg.2), wird von der Vermittlungsperson bei dei
veKSt!>Ufnahme bedient- ohne °aß die hergestellten
verbindungen bedacht werden. Es kann die verschiedenerevermittlungspersonen
feststellen. Beispielsweise ergiDi die Einführung einer Identifizieruneskarte in den
Verbinder /ein Signal, das auf den Leitungen 11 ( F i g. 1,
2) das Kartenabtasten von der Schaltung RNOx ( Fig. 4) aus aktiviert.
Das Abtastergebnis wird auf einer Leitung 30 in zeitlicher Folge und weiter über die Einheit BME und
die Verbindung 31 zum Datenverarbeiter E geleitet. Die Schaltung RNOx ist auf Grund ihrer besonderen
Aufgabe nicht mit den übrigen Teilen der Anlage synchronisiert.
Für Zweischnurfernschränke handelt die Vermittlungsperson
wie üblich, sie belegt also die Verbindungspunkte durch Einstecken eines halbschnur-Steckers in
die entsprechende Klinke. Dieser Vorgang bringt das Senden einer Identifizierungsanfrage auf Leitungen 34
(F i g. 3) mit sich, die den Relaissatz RL so schalten, daß
das Signal zum Sensor 5 geleitet und die Sprechleitungen abgeschnitten werden. Das Signal wird im Sensor S
untersucht und auf der Leitung 38 /um Sender OT geleitet, der es in ein leicht zu übertragendes Signal
umwandelt, das über die Verbindungen 3 und 15 ( F i g. 1, 4) an den Eingang der Schaltung MSDk gelegt wird, von
der ein über eine Leitung 21 zum Identifizierer ID gerichtetes zeitgeteiltes Signal läuft.
Während des Identifizierungsvorgans erreicht der auf die Identität des belegten Verbindungssatzes bezogene
Kode den Identifizierer ID, indem er vom Verbindungssatz GO(FIg. 1) über eine Leitung 2, die Einheit MRCx
und eine Leitung 13 kommt.
Nach der Identifizierung informiert der Identifizierer ID (F i g. 4) den Datenverarbeiter über eine Leitung 29,
die Einheit BME und die Verbindung 31, daß die Identifizierung stattgefunden hat, und stellt die bereits
im Relaissatz RL unterbrochene Schleife wieder her, indem er über eine Leitung 22 geeignete Befehle an die
Schaltung AfSC abgibt, die sie einerseits über die Verbindungen 16 und 5 ( F i g. 1) zum Vermittlungssatz
GO und andererseits über die Verbindungen 14 und 3, den Empfänger OR (F i g. 3) und eine Leitung 39 zum
Relaissatz RL sortiert. Die Lampe »Bereit zum Aufnehmen« leuchtet wie üblich auf, zu diesem
Zeitpunkt hat die Vermittlungsperson in üblicher Weise belegte Verbindungssätze und eine aktivierte Schleife
und führt die nächsten Arbeitsgänge bis zum Errichten der Verbindung mit einem der beiden Teilnehmer aus.
Die gleichen Vorgänge werden für den zweiten Teilnehmer durchgeführt. Nach Gesprächsbeginn sind
die Vorgänge die gleichen wie für die schnurlosen Fernschränke.
Es gibt noch die Möglichkeit, eine Belegung von einem Zweischnurfernschrank zu einem anderen der
gleichen Art zu übertragen, indem während der gleichen Belegung die Möglichkeit einer zweiten Identifizierung
zugelassen wird.
Die Vermittlungsperson, die eine Belegung zu übertragen wünscht, bittet die andere Vermittlungsperson,
die interessierende Klinke zu belegen, und fordert vom Datenverarbeiter eine zweite Identifizierung über
den Knopf T{ F i g. 3) und einen geeigneten Tastaturkode an. Der Datenverarbeiter holt dann aus seinem
Speicher die Nummer des zu dieser Zeit mit der Halbschnur, für die die zweite Identifizierung gefordert
worden war, verbundenen Verbindungssatzes und übermittelt einen Befehl zum Identifizierer /D(Fig.4)
über die Verbindung 32, die Einheit BMLJ und eine Leitung 27. Der Identifizierer ID unterbricht wiederum
die Schleife des interessierenden Verbindungssatzes und ermöglicht die Identifizierung der Halbschnur der neuen
Vermittlungsperson. Diese zweite Identifizierung findet genau wie die erste statt, und das Ergebnis wird dann
dem Datenverarbeiter eingespeist.
Für Video-Darstell-Fernschränke werden in bekannter Weise die Tasten und Lampen der schnurlosen
Fernschränke durch die Video-Tastatur bzw. die wirkliche Video-Darstellung ersetzt, während die
Sprechleilungen wie gegenwärtig mit den Verbindungsschaltungen der Vermittlung verbunden werden.
Die Vermittlungsperson, die eine Verbindung herstellen will, drückt aufeinanderfolgend an der Tastatur die
zu einer Kodeserie führenden Knöpfe entsprechend einer Halbschnurbelegung, dem in die Leitung Gehen,
dem Aufspalten und dem Wählen.
Auf diese Weise wird die Verbindung mit dem ersten Teilnehmer für diese Art von Fernschrank konventionell
hergestellt.
In gleicher Weise wird die Verbindung mit dem zweiten Teilnehmer hergestellt, und dann sind über einen amderen geeigneten Kode die beiden Teilnehmer sprechlbereit.
In gleicher Weise wird die Verbindung mit dem zweiten Teilnehmer hergestellt, und dann sind über einen amderen geeigneten Kode die beiden Teilnehmer sprechlbereit.
Alle die Kodes, die die Vermittlungsperson während dieser Routineschritte an der Tastatur zu wählen hat,
erreichen den Datenverarbeiter E über Leitungen 6 (F i g. I), die Schaltung IV, eine Leitung 20, die Einheit
BME( F i g. 4) und die Verbindung 31. Der Datenverarbeiter dekodiert die Kodes, speichert die für die
Gebührenberechnung verwendbaren Daten und gibt an die Vermittlung die entsprechenden elektrischen Daten
zurück, die den an der Tastatur gewählten Befehlen entsprechen. Diese Befehle laufen über die Verbindung
32, die Einheit BMU, die Leitung 26, den Adapter ADT, die Verbindungen 25, 24, die Schaltung MSC die
Verbindung 16 und eine Leitung 7 ( F i g. 1) zur Einheit CDO' und im besonderen zur Schaltung APV, wo sie
einige Relais erregen, die die Impulssignale in Gleichstromsignale verwandeln, welche unmittelbar
von der die üblichen Verbindungsschritte ausführenden Einheit CDCxv verwendbar sind.
Die von der Vermittlung zur Einheit CDCv abgegebenen elektrischen Daten werden von der
zusät2:lichen Schaltung APV für die Matrix der Einheit MRCx geeignet übersetzt und auf Leitungen 40
weitergegeben. Anschließend sind sämtliche Vorgänge die gleichen, wie für von der Einheit MRCx vom
schnurlosen Fernschrank erhaltene Daten.
Sämtliche vom Datenverarbeiter gespeicherten Daten, die entweder von der Vermittlung oder von der
Tastatur der Vermittlungsperson kommen, werden vom Datenverarbeiter verarbeitet und als lesbare Dater
über die Verbindung 32, die Einheit BMU, eine Leitung 18, die Schaltung /Vund die Leitung 6 zu einem Monitoi
zurückgeleitet.
Um in den Aufzeichnungsspeicher die von dei Vermittlungsperson zu liefernden Daten einzuführen
wählii jene an der Tastatur entsprechend dem Knopf 1 des schnurlosen Fernschranks einen geeigneten Kode
der den Aufzeichnungsspeicher zum Aufnehmen dei Daten bereit macht. Diese Daten werden durch di<
Tastatur eingegeben und gelangen über die Leitung 6 die Schaltung /V, die Leitung 20, die Einheit BME um
die Verbindung 31 zum Datenverarbeiter E, von wo si« für die visuelle Kontrolle zum Video zurückgeschick
werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- Patentansprüche:!.Schaltungsanordnung für den an Fernschränken handvermittelten Fernsprechdienst zur Übertragung von zur Berechnung der Gesprächsgebühren erforderlichen Daten zu einem zentralen Datenverarbeiter mit einem Datenspeicher, dadurch gekennzeichnet, daß die von schnurlosen Fernschränken (X), Zweischnurfernschränken (K) und/oder Video-Darstell-Fernschränken (V) bzw. von mit diesen verbundenen Verbindungssätzen (CDCx. GO. CDCv) als parallel vorliegende Gleichspannungssignale abgenommenen Daten zur Einspeisung in mit dem Datenverarbeiter (E) verbundene Verarbeitungsschaltungen (BME) in zeitiT.ultiplexe serielle Daten umwandelbar sind und vom Datenverarbeiter zu den Fernschränken zurückgemeldete Daten über zeitmultiplexe serielle Daten zu parallelen gleichspannungssignalen zuriickwandelbar sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitmultiplex geordneten Daten von wenigstens einem Teil der Fernschränke (X, K) einen Adapter (ADT) durchlaufen, der Störsignale eliminiert, aus einfachen Polaritätsübergängen bestehende Informationen erkennt und sie als Signale zum Datenverarbeiter (E) weiterleitet und der etwas komplexere Signale einer logischen Schaltung (LRC) zur Auswertung weiterleitet.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen für die Zweischnurfernschränke f/y vorgesehenen Schaltungssatz (RL, ID), der insgesamt die von der Vermittlungsperson belegten Halbschnüre und die von diesen Halbschnüren belegten Vermittlungs-Verbindungssätze identifiziert, und zwar über eine Schaltung (RL) die die Gesprächsschleife aufspaltet und sie auf eine Einheit (S) schaltet, die die an den Zweischnurfern- schränken vorhandenen elektrischen Daten sammelt, und über einen Identifizierer (ID), der die von den Fernschränken kommende Information über die belegte Halbschnur mit der Information über die an der Vermittlung belegte Verbindungsstelle korreliert, die von der Einheit (MRCk) kommt, welche die auf die Zweischnurfernschränke bezogenen und an der Vermittlung vorliegenden elektrischen Daten empfängt
- 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Schaltung (RNOx), die von den Tastaturen (I) sich mit der Zeit nur langsam ändernde Daten empfängt, welche von der Vermittlungsperson über eine elektrische Verdrahtungskonfiguration, die für die jeweilige Informationen typisch ist, eingeführt worden sind, wobei die Schaltung die Information über eine Zeitabtastung der Verdrahtungen aufnimmt und die auf diese Abtastung bezogenen Signale in Folgen in die nächsten Verarbeitungseinheiten (BME) geleitet werden.
- 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Einheiten (MRCx, MRCk), die die an den Vermittlungssätzen der schnurlosen, Zweischnur- und Video-Darstell-Fernschränke (X, K, V) vorliegenden elektrischen Daten parallel aufnehmen können, aus Matrizen ferromagnetischer Kerne bestehen, bei denen jede Dateninformation einem Kern entspricht und die Mairizenzeilen und die Matrizenspalten sequentiell abgetastet werden.
- 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an den einzelnen Zweischnur-Fernschränken (K) in Form von parallelen Gleichspannungssignalen vorliegenden Daten in einer primären Umwandlungseinheit (APK)je Fernschrank in eine Signalfolge umgewandelt werden und die Signalfolgen aller primären Umwandlungseinheiten in einer gemeinsamen sekundären Umwandlungseinheit (MSDk) in eine Reihe von serienmäßig aufeinanderfolgenden Signalfolgen umgewandelt werden.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Daten von allen Zweischnurfernschränken befähigte sekundäre Umwandllungseinheit (MSDk) aus einem Transit-Speicher (MT) besteht, der mit einem Register (R) verbunden ist, wobei der Transitspeicher so viele Zeilen hat, als Zweischnurfernschränke vorhanden sind, und so viele Spalten hat, als es zu speichernde Daten für jeden der Fernschränke gibt, und wobei die Zeilen parallel von allen Fernschränken die Datenfolgen jedes Fernschranks empfangen und das Register parallel von jeder Zeile die auf jeden Fernschrank bezogenen Daten empfängt und diese empfangene Information als Folge zur nächsten Verarbeitungseinheit (ADT, //^weitergibt.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Aufnehmen der an den Zweischnurfernschränken vorliegenden elektrischen Daten befähigten primären Umwandlungseinheiten (APK) im weseniilichen aus einem Sensor (S) bestehen, der aus einer Matrix ferromagnetischer Kerne besteht, bei der jeder Kern einer gegebenen Dateninformation zugeordnet ist und die Zeilen und Spalten der Matrix aufeinanderfolgend abgetastet werden, wodurch eine Signalauislesung stattfindet und an einer einzigen Ausgangsklemme die Serien-Zeitteiliingsfolge der abgelesenen Information erscheint, mit einer Einrichtung zum in kürzeren Zeitabständen als der Abtastperiode der Matrix erfolgenden Abnehmen von Signalen, die einer höheren Auslesefrequenz bedürfen.
- 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die schnurlosen und die Zweischnurfernschränke (X, K) mit Einrichtungen (T, T') zum Zugang zum Datenspeicher (E), Einrichtungen (L, L')zur Anzeige bestimmter Signale, die vom Dalenverarbeiter (E) kommen und bestimmten internen Zuständen des Datenspeichers zugeordnet sind, und mit Einrichtungen (I, V) zum Abgeben besonderer, von der Vermittlungsperson eingegebener und sich mit der Zeit nur langsam ändernder Daten an den Datenspeicher ausgestattet sind.
- 10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Video-Darstell-Femschränke (V) mit einer zusätzlichen Einheit (APV) ausgestattet sind, die als Zwischenebene zwischen den Fernschränken und dem Datenspeicher wirkt und im wesentlichen zum Umsetzen der von den verschiedenen Datenspeichereinheiten abgegebenen zeitgeteilten Impulse in Gleichstromsignale, die direkt von den mit den Fernschränken verbundenen Verbindungsgruppen verwertet werden können, dient.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT6853173A IT991602B (it) | 1973-05-25 | 1973-05-25 | Perfezionamenti ai tavoli per ope ratori telefonici |
| IT6853173 | 1973-05-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425263A1 DE2425263A1 (de) | 1974-12-12 |
| DE2425263B2 true DE2425263B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE2425263C3 DE2425263C3 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE812958A (fr) | 1974-07-15 |
| CH574193A5 (de) | 1976-03-31 |
| IT991602B (it) | 1975-08-30 |
| GB1467984A (en) | 1977-03-23 |
| DE2425263A1 (de) | 1974-12-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |