DE2425197B2 - Verfahren zur frequenzabstimmung eines lasers und vorrichtung hierfuer - Google Patents

Verfahren zur frequenzabstimmung eines lasers und vorrichtung hierfuer

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Description

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Farbstoff-Laser sind in letzter Zeit stark beachtet worden, weil es mit ihnen möglich ist, Ausgangswellenlängen zu liefern, die stetig über vergleichsweise große Bereiche des sichtbaren Spektrums durchstimmbar sind. Im Gegensatz dazu können mit anderen Lasern nur kräftige Ausgangswellenlängen bei einer begrenzten Anzahl von diskreten Wellenlängen erzeugt werden.
Um die Ausgangsweiler länge eines Farbstoff-Lasers tu variieren, muß eine geeignete Abstimmvorrichtung vorgesehen sein. Gegenwärtig stehen mehrere Möglichkeiten zur Abstimmung zur Verfügung, bine Möglichkeit ist es, ein Prisma in den optischen Resonator des Farbstoff-Lasers einzusetzen.
Bekanntlich bricht ein Dispersions-Prisma unterschiedliche Lichtwellenlängen, die hindurchtreten, unter verschiedenen Winkeln. Damit Laserschwingungen zwischen den den optischen Resonator begrenzenden SDieeeln aufrechterhalten werden, müssen die Spiegel perfekt ausgefluchtet sein, so daß das reflektierte Licht senkrecht zu den Oberflächen der optischen Resonatorspie«;! ist Durch Verschwenken eines der optischen Resonatorspiegel des Farbstoff-Lasers relativ zum durch das Prisma hindurchtretenden Licht ist es also möglich. Laseroszülationen nur in einem begrenzten Teil des Spektrums zu ermöglichen. .,.,,.
Diese Technik hat mehrere schwerwiegende Nachteile Zur Erzielung enger Linienbreiten muß der Resonator so konstruiert werden, daß er außerordentlich empfindlich gegen winkelmäßige Fehlausnchtungen ist da das Prisma die Wellenlänge durch winkelmäßige Dispersion steuert Weiterhin resultieren winkelmäßige Fehlausrichtungen zwischen dem Anregungslaser und dem Farbstoff-Laser in Variationen in der Ausgangswellenlänge des Farbstoff-Lasers. Drittens müssen komplizierte Einrichtungen vorgesehen werden, um zu gewährleisten, daß die Posiüon und Richtung des Ausgangsstrahls sich nicht verändern, wenn die Wellenlänge verändert wird. Viertens, um schmale Linienbreiten unter Verwendung eines Prismas zu erreichen, müssen Gläser hoher Dispersion verwendet werden, und diese Gläser führen unerwünschte Verluste in den optischen Resonator ein und zeigen auch eine thermische Fokussierung, die effektiv die Stabilitätseigenschaften des Laserresonators ändert.
Eine zweite Möglichkeit, einen Farbstoff-Laser abzustimmen, ist die Verwendung eines justierbaren optischen Gitters innerhalb des optischen Resonators des Farbstoff-Lasers. Durch Schwenken oder Drehen des Gitters kann eine gewünschte Ausgangswellenlänge ausgewählt werden. Diese Möglichkeit hat die ernsthafte Schranke hoher optischer Verluste (Applied Physics Letters, Band 18, Nr. 2, vom 15. Januar 1971, S. 58 bis b0).
Bei einer dritten Möglichkeit wird eine Linse mit relativ großer chromatischer Longitudinal-Aberration am Ausgangsende des Farbstoff-Lasers verwendet. D.e Wellenlänge des vom Ausgangsspiegel reflektierten Lichtes, das von der Linse auf die Farbstoffzelle fokussiert wird, hängt wegen der Aberration vom Abstand der Linse von der Zelle ab. und eine Bewegung der Linse auf die Zelle zu bzw. von dieser weg ändert damit die Wellenlänge des vom Laser emittierten Lichtes (US-Patentschrift 37 07 687). Diese Anordnung hat ebenfalls Nachteile, hauptsächlich relativ schlechte Kontrolle der Wellenlänge, die zu großen Bandbreiten führt.
Eine weitere Möglichkeit zur Abstimmung eines Lasers besteht darin, in dessen optischen Resonator eine drehbare, doppelbrechende, planparallele Platte mit ihrer Flächennormalen unter einem spitzen Winkel zur Achse des optischen Resonators anzuordnen. Wird, wie beim bekannten Stand der Technik, die doppelbrechende Platte um eine Achse gedreht, die in der Plattenebene liegt, so daß sich der Winkel zum Lichtstrahl ir Abhängigkeit von der Drehstellung ändert, wird zwai die Frequenz des Lasers verändert, gleichzeitig wire aber auch das effektiv von der doppelbrechenden Platte durchgelassene Licht in Abhängigkeit von der Winkel stellung geändert, so daß neben der gewünschter Abstimmung eine unerwünschte Änderung der Intensi tat des Laserstrahls resultiert (DT-OS 21 43 593; Optic; Communications, Band 1, Nr. 9, April 1970, Seiten 43; und 434).
Aufgabe der Erfindung ist es, die Frequenzabstim mung eines Lasers zu vereinfachen, ohne daß bei dei Abstimmung die Intensität des erzeugten Lichtstrahl· beeinflußt wird.
Ausgehend von dem bekannten Verfahren zur Frequenzabstimmung eines Lasers — insbesondere eines organischen Farbstofflasers —, in dessen optischem Resonator eine drehbare, doppelbrechende, planparallele Platte mit ihrer Flächenr,ormalen unter daem spitzen Winkel zur Ackse des optischen Resonators angeordnet ist, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst
Merkmale spezieller Ausführungsformen der Erfindung sowie die Merkmale einer zur Durchführung des erfmdungsgemäßen Verfahrens geeigneten Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden; es zeigt
F i g-1 eine perspektivische Ansicht einer doppelbrechenden Platte,
Fig.2 graphisch die Durchlaßeigenschaften eines doppelbrechenden Kristalls in Verbindung mit zwei Polarisatoren,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer doppelbrechenden Platte, die unter dem Brewsterschen Winkel zu einem ankommenden Lichtstrahl geneigt ist,
F i g. 4 eine schematische Darstellung eines Farbstoff-Lasers mit einer Abstimmvorrichtung nach der Erfindung,
Fig.5 graphisch die Ausgangscharakteristik eines Farbstoff-Lasers mit einer Abstimmvorrichtung nach der Erfindung,
F i g. bk, 6B und 6C graphische Darstellungen bezüglich anderer Ausführungsformen der Erfindung und
Fig.7A und 7B eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
In F i g. 1 sind mit Fund 5 die schnelle bzw. langsame Achse eines doppelbrechenden Kristalls 10 bezeichnet. Diese Achsen werden auch als »ordentliche« bzw. »außerordentliche« Achse bezeichnet. Mit ημ soll der Brechwert für Licht bezeichnet werden, das längs der F-Achse polarisiert ist, und mit /J5 der Brechwert für die 5-Achsen-Polarisation. In einem doppelbrechenden Kristall sind diese nicht gleich, d. h. /?f Φ ns
Der E- Vektor eines auf treffenden Lichtstrahls 12 kann in Komponenten längs dieser beiden Achsen aufgelöst werden. Diese Komponenten breiten sich dann durch den Kristall mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten aus, clnr und c/ns, wobei c gleich der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist. Die Gesamtzahl optischer Schwingungen der Wellenlänge λ beim Durchqueren des Kristalls längs der beiden Achsen ist:
Eingangs-f-Lichtvekior für eine bestimmte Dicke L polarisiert, d. h. parallel dazu ist Wenn N keine ganze Zahl ist, ist der Ausgangsstrahl im allgemeinen elliptisch polarisiert Wenn sich eine Phasenverschiebung von 1FO° ergibt, wird die Polarisation 90° im Raum gedreht
Es soll nun angenommen werden, daß ein Polarisator hinter dem Kristall angeordnet wird, der parallel mit der Polarisation eines Lichteingangsstrahls 12 ist, und N in Gleichung III soll bei irgendeiner Wellenlänge eine ganze Zahl sein. Wenn die Wellenlänge des auftreffenden Strahls 12 jetzt verändert wird, ergibt sich eine stärkere oder schwächere Phasenverschiebung zwischen den Komponenten Fund Sund der Ausgang wird elliptisch polarisiert Nur die Komponente parallel zum Polarisator wird jetzt durchgelassen. Bei irgendeiner neuen Wellenlänge hat sich die Phasenverschiebung um eine volle Wellenlänge geändert, so daß wieder 100% Durchlässigkeit erreicht werden.
Die Wellenlängen für Spitzen-Durchlässigkeit stehen in folgender Beziehung
r η ID
—j -^r = 1, wobei B = ns-nF. GleichungIV
F i g. 2 zeigt die Durchlässigkeit durch die Kristall-/ Polarisatorkombination in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Die Nullstellen gehen bis zum Wert 0 herab, wenn der Winkel zwischen dem E-Vektor und der F-Achse (oder Langsam-Achse) 45° ist. Für andere Winkel geht die Durchlässigkeit nicht bis 0% herab.
Statt einen Polarisator zu verwenden, kann die doppelbrechende Platte zum Brewsterschen Winkel (Θβ) relativ zum auftreffenden Strahl 12 gekippt werden, wie in F i g. 3 dargestellt, wobei die Reflexion von der Grenzfläche dazu verwendet wird, die Durchlässigkeit für Wellenlängen zu reduzieren, die keine ganzzahlige Anzahl von Periodenphasenverschiebung erfahren. Der Brewstersche Winkel ist gegeben durch die Gleichung
Anzahl der Wellen längs F =
Anzahl der Wellen längs S =
L ■ nF
L ■ nv
Gleichung I
Gleichung H
Im allgemeinen ergibt sich damit netto eine Phasenverschiebung zwischen den beiden Komponenten. Die Anzahl der Wellen-Phasen-Verschiebung N unter der Annahme ns> /i/-ist gegeben durch
N = -J-(Ms- nf). Gleichung III
Da das Licht periodisch ist, ist zu beachten, daß, wenn N eine ganze Zahl ist, die beiden Komponenten so rekombinieren, daß sich ein Ausgang ergibt, der wie der = arc tg
Gleichung V
wobei /Ji und /?2 die Brechwerte der Atmosphäre, in die die doppelbrechende Platte gebracht ist, und der doppelbrechenden Platte selbst sind. Ein getrennter Polarisator wird nicht mehr benötigt, wenn die Platte 10 unter dem Brewsterschen Winkel zum auftreffenden Strahl 12 gebracht wird. Die Nullstellen gehen dann nicht vollständig bis 0% herunter, im übrigen ist das Verhalten jedoch ähnlich.
Gemäß Fig.4 ist die doppelbrechende Platte 10 in den optischen Resonator eines Farbstoff-Lasers 14 eingesetzt. Der optische Resonator wird von zwei Reflektoren oder Spiegeln 16 und 18 begrenzt. Der Spiegel 18 ist teildurchlässig und dient als Ausgang des Farbstoff-Lasers 14. Die Platte 10 befindet sich unter dem Brewsterschen Winkel zum /wischen den Spiegeln 16 und 18 reflektierten Licht.
Ein geeigneter Farbstoff ah stimulierbares Medium 20 ist ebenfalls innerhalb des optischen Resonators des Farbstoff-Lasers 14 angeordnet. Der Farbstoff 20 wird optisch mittels eines Anregungsstrahls 22 angeregt, dessen Energie üblicherweise von einem anderen Laser geliefert wird, beispielsweise einem Gas-lonen-Laser, wie aus der einschlägigen Technik bekannt. Der Anregungsstrahl 22 wird mittels einer Linse 24 fokussiert. Der Resonatorspiegel 16 ist so ausgelegt, daß Licht von der Anregungsquelle hindurchtreten kann, so
daß es auf die Farbstoffzelle 20 auftrifft, während gleichzeitig praktisch das gesamte Licht, das innerhalb des Farbstoff-Lasers 14 erzeugt wird, reflektiert wird.
Die Linse 24 bildet einen kleinen, fokussierten Strahl an der Farbstoffzelle, während ein kollimierier Strahl durch die doppelbrechende Platte 10 aufrechterhalten wird.
Die doppelbrechende Platte 10, die in den optischen Resonator des Farbstoff-Lasers 14 eingesetzt ist, wirkt als Wellenlängen-Selektor, wobei die Wellenlängen ausgewählt werden, die keinen Verlust beim Durchtritt durch die Platte 10 erfahren, d.h. eine ganzzahlige Anzahl von Wellenlängen-Phasenverschiebungen. Die Brewster-Winkel-Reflexion ist vernachlässigbar.
Die Dicke der Platte 10 ist so gewählt, daß der Abstand zwischen den Spitzen die Breite der Gewinn kurve des Farbstoff-Lasers 14 übersteigt Das ist in Fig.5 dargestellt. Es ist zu erwähnen, daß die Nullstellen nicht bis 0 gehen. Aber zur Abstimmung des Farbstoff-Lasers ist es nicht notwendig, daß das geschieht Es genügt, daß ein ausreichender Verlust in dem Farbstoff-Laser auftritt
Erfindungsgemäß wird der Farbstoff-Laser 14 abgestimmt, d. hn die Ausgangswellenlänge selektiert, indem die doppelbrechende Platte 10 gedreht wird, während sie unter dem Brewsterschen Winkel zum zwischen den optischen Resonatorspiegeln reflektierten Licht gehalten wird.
Da die doppelbrechende Platte so angeordnet ist, daß die Ausbreitungsrichtung des Lichtes durch sie nicht längs der schnellen (ordentlichen) oder der langsamen (außerordentlichen) Achse erfolgt, kann das ankommende Licht immer in zwei orthogonale Komponenten aufgelöst werden, nämlich den »ordentlichen« und einen »außerordentlichen« Strahl.
Wenn die doppelbrechende Platte 10 gedreht wird, ändert sich der effektive außerordentliche Brechungswert ns während sich der ordentliche Wert nr nicht ändert, d. h. die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Komponente ändert sich mit der Drehung. Es gibt also immer irgendeine Wellenlänge bei jeder bestimmten Winkelorientierung der doppelbrechenden Platte, die durch die Platte hindurchtreten kann. Wenn die doppelbrechende Platte gedreht wird, ändert sich diese Wellenlänge, so daß es möglich ist, den Farbstoff-Laser 12 »abzustimmen«.
Wie in Verbindung mit F i g. 5 beschrieben ist. kann der Abstand zwischen den Durchlässigkeits-»Spitzen« so gewählt werden, daß die Farbstoff- Laser ■Gewinnkurve überschritten wird, indem die Dicke der so doppelbrechenden Abstimmplatte entsprechend justiert wird. Um die Ausgangs-Bandbreite noch weiter zu verengen, können zusätzliche doppelbrechende Platten vorgesehen werden, wobei jede dieser Platten um ein ganzzahliges Vielfaches dicker ist als die dünnste Platte. und wobei jede unter dem Brewsterschen Winkel zum licht gehalten wird.
Das ist in F i g. 6A, 6B und 6C dargestellt F i g. 6A zeigt die Nullstellen und Spitzen für eine doppelbrechende Abstimmplatte mit einer Dicke L%. F i g. 6B zeigt die Nullstellen und Spitzen für eine doppelbrechende Abstimmplatte mit der Stärke 2 Li. Wenn beide Abstimmplatten innerhalb des optischen Resonators eines Farbstoff-Lasers vorgesehen werden, jede unter dem Brewsterschen Winkel zum innerhalb des optisehen Resonators des Farbstoff-Lasers reflektierten Licht sind die resultierenden Spitzen schmaler und weiter voneinander entfernt als im Falle jeder der beiden doppelbrechenden Platten einzeln, wie in Fig. 6C dargestellt.
Eine Farbstoff-Laser-AbslimmvorrichtungSO mit drei doppelbrechenden Platten 32, 34 und 36 ist in F i g. 7A und 7 B dargestellt. Die Abstimmeinheit 30 kann dazu verwendet werden, die einzelne doppelbrechende Platte 10 in F i g. 4 zu ersetzen. Jede der Platten 32, 34 und 36 sind in schüsseiförmige Halter 38 mit geeigneten Mitteln montiert, beispielsweise Epoxyharz. Jeder der schüsseiförmigen Halter 38 weist eine zentrale öffnung 40 auf, die einen geringfügig kleineren Durchmesser hat, als der Durchmesser der doppelbrechenden Platte, damit Licht zu den benachbarten doppelbrechenden Platten und zum optischen Resonator hindurchtreten kann.
Die schüsseiförmigen Halter 38 sind innerhalb eines zylindrischen Gehäuses 42 aufeinadergestapelt Auf dieseWeise haben die doppelbrechenden Platten einen Abstand voneinander und sind parallel zueinander. Wenn also die Abstimmeinheit 30 so montiert wird, daß sich eine der Platten unter dem Brewsterschen Winkel Θβ zum innerhalb des optischen Resonators des Farbstoff-Lasers reflektierten Licht befindet sind die anderen doppelbrechenden Platten ebenfalls unter dem Brewsterschen Winkel zum Licht orientiert Wie schon oben beschrieben ist. wird dann die ganze Einheit 30 gedreht, um die gewünschte Ausgangswellenlänge zu erhalten.
Zur richtigen Orientierung der Abstimmeinheit 30 müssen die respektiven außerordentlichen und ordentlichen Achsen der doppelbrechenden Platten 32, 34 und 36 ausgefluchtet werden. Dadurch wird gewährleistet, daß die Spitzen durch die jeweiligen doppelbrechenden Platten ausgefluchtet sind, wenn das erwartet wird.
Drei durch das Gehäuse 42 hindurchführende Justierschrauben 44 sind vorgesehen, derart daß sie an den schüsseiförmigen Haltern 38 anliegen, um die doppelbrechenden Platten zu verriegeln, wenn die Achsen in der gewünschten Orientierung sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die dem Fachmann bekannt sind, um diese Achsen der doppelbrechenden Platten 32, 34 und 36 auszufluchten. Beispielsweise besteht eine Möglichkeit darin, den Halter 38 mit der doppelbrechenden Platte 36 zunächst in das Gehäuse 42 einzusetzen und dort zu befestigen, indem die Justierschraube 44 angezogen wird Durch die Platte 36 wird dann ein Laserstrahl gerichtet, und die Wellenlänge des Strahls wird mit einem Monochromator gemessen, nachdem der Strahl durch die Platte 26 hindurchgetreten ist Die zweite doppelbrechende Platte 34 wird dann in das Gehäuse 42 eingesetzt und verdreht bis der gleiche Laserstrahl, der durch beide doppelbrechenden Platten 36 und 34 hindurchgeschicki ist gleiche Wellenlänge wie der Monochromator ergibt Zu diesem Zeitpunkt wird die Einstellschraube angezo gen, um die doppelbrechende Platte 34 an Ort und Stelle festzuhalten. Ein ähnlicher Vorgang wird dann hinsieht lieh der doppelbrechenden Platte 32 durchgeführt
Bei einer tatsächlichen Ausführungsform der Ab Stimmeinheit 30 wurden die doppelbrechenden Platter aus Quarzkristall hergestellt, wobei die Platte 3( 033 mm dick war, die doppelbrechende Platte 34 di« vierfache Dicke der Platte 36, also 132 mm und Platte % die sechzehnfache Dicke der Platte 36 oder 53 mm. In Falle eines Quarzkristalls ist der ordentliche Brechwer bei 5080 A 134822 und der außerordentliche Brechwer 135746. Der Wert von Bist also gleich ns- nr = 0.009.
Die Abstimmeinheit 30 mit den beschriebene! doppclbrechenden Platten kann eine Linienbreite de
Ausgangs von 0,3 Ä in einem Farbstoff-Laser mit Rhodamin 6G innerhalb eines Bereichs von 5700 bis 6400 Ä liefern. Wenn ein 2,5-Watt-Argon-Ionen-Laser als Anregungsquelle verwendet wird, der auf allen Linien arbeitet, lieferte der Farbstoff-Laser 500 Milliwatt Ausgangsleistung.
Wenn andere Farbstoffe verwendet werden, wie Rhodamin B, Natriumfluoreszin, Cresyl-Violet und Rhodamin 110 und der gleiche Abstimm-Mechanismus 30, wurde eine stetige Abstimmung von 5270 bis 6997 Ä mit einer Ausgangslinienbreite von kleiner als 0,5 Ä erreicht.
Die Anordnung der doppelbrechenden Platte unter dem Brewsterschen Winkel ergibt die niedrigsten optischen Verluste innerhalb des Laserresonators und verhindert eine Interferenz zwischen Strahlen, die von den beiden Oberflächen reflektiert werden. Unterschiedliche spektrale Charakteristiken der Ausgangsstrahlung können jedoch erreicht werden, wenn die Platte unter anderem Winkel eingesetzt wird, oder sogar für normales Auftreffen. Es wurde beispielsweise festgestellt, daß, wenn die Platte so eingesetzt wird, daß sich eine Reflexion von den Oberflächen ergibt, erreicht wird, daß die Platte sowohl als doppelbrechendes Filter als auch als Interferenzfilter wirkt. Dadurch kann noch eine weitere Verschmälerung der Wellenlänge erreicht werden.
Mit Hilfe einer Computer-Analyse wurde auch festgestellt, daß die Absümmplatten in dem beschriebenen Aufbau eine engere Bandbreite ergeben als sie mit Platten zwischen perfekten Polarisatoren erreichbar ist. Die beschriebene Abstimmvorrichtung ergibt eine stetige Abstimmung in einem Farbstoff-Laser mit sehr
ίο schmalen Linienbreiten im Ausgang. Weiter können Wellenlängenjuslierungen ohne die ungünstigen Effekte extrem hoher Empfindlichkeit durchgeführt werden, Weiter ist die Vorrichtung einfach im Aufbau und vergleichsweise billig zu entwerfen und zu bauen.
Weiter ermöglicht es diese Abstimmvorrichtung, der Laserresonator so zu konstruieren, daß er in einerr stabilen Aufbau arbeitet mit entsprechend höhererr Wirkungsgrad und stabilerem Ausgang. Die Abstimm vorrichtung hält die gleiche Ausgangswellenlänge trot; Resonatorfehlausrichtungen oder Fehlausfluchtunger zwischen Farbstoff-Laser und Anregungslaser. Weitei hat die Abstimmvorrichtung sehr niedrige Verluste, se daß Farbstoffe mit niedriger Verstärkung verwende werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109 SOS

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Frequenzabstimmung eines Lasers — insbesondere eines organischen Farbstoßlasers —, in dessen optischem Resonator eine drehbare, doppelbrechende, planparallele Platte mit ihrer Flächennormalen unter einem spitzen Winkel zur Achse des optischen Resonators angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, daß die doppelbrechende Platte (10) allein um ihre Flächennormale (N-N)als Drehachse gedreht wird, deien feststehender spitzer Winkel zur Achse (o-o) des optischen Resonators (16, 18) von der Drehung unberührt bleibt is
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Flächennormale und Drehachse (N-N) der doppelbrechenden Platte (10) im Brewsterschen Winkel zur Achse (o-o) des optischen Resonators (16,18) steht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß zusätzlich weitere doppelbrechende Platten (10) im optischen Resonator verwendet werden, die mechanisch gekuppelt und im Abstand voneinander parallel angeordnet sind.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der eine doppelbrechende Platte im optischen Resonator drehbar und mit ihrer Flächennormalen unter einem spitzen Winkel zur Achse des optischen Resonators angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächennormale (N-N) der Platte (10) mit ihrer Drehachse zusammenfällt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächennormale und Drehachse (N-N) der Platte (10) im Brewstetschen Winkel zur Achse (o-o)des optischen Resonators (16,18) steht.
b. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß mehrere parallele ooppelbrechende Platten (10) im optischen Resonator (16, 18) mit gemeinsamer Dreheinrichtung vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die verschiedenen Platten (10) unterschiedliche Dicke haben und die Dicke der dickeren Platten ein ganzzahliges Vielfaches der Dicke der dünnsten Platte ist.
DE19742425197 1973-05-30 1974-05-24 Verfahren zur Frequenzabstimmung eines Lasers und Vorrichtung hierfür Expired DE2425197C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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US36531773 1973-05-30
US365317A US3868592A (en) 1973-05-30 1973-05-30 Improved tuning apparatus for a dye laser

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Publication Number Publication Date
DE2425197A1 DE2425197A1 (de) 1974-12-05
DE2425197B2 true DE2425197B2 (de) 1977-03-03
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Publication number Publication date
JPS5023192A (de) 1975-03-12
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FR2232105B1 (de) 1978-12-29
FR2232105A1 (de) 1974-12-27
JPS539958B2 (de) 1978-04-10
US3868592A (en) 1975-02-25
DE2425197A1 (de) 1974-12-05

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